Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 271 (25.11.1932)
- Date
- 1932-11-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 DIE NEUE WELT Nr. 271 Verteidiger Dr. Natan Korkes ■führt seine Kanzlei Wien, I., Seilergasse Nr. 16 Tttfephonnummarn R-20-4-93 und R-27«3-S4 ~.....- ' "i ' "*" '' ---------- schnftsreisett (Herr Reichwein schreibt aufrichtig! Geschäftsreisen) in Vergnügungsreisen verwandelt." Aber der Herr Generalmusikdirektor geht noch weiter. Er hat Angst gehabt vor der Unbehaglichkeit im Kreise der Bochumer Industriellen, unter denen er gewiß seiner Gesinnung, aber nicht seiner Kunstbetätigung geneigte Genossen finden würde. Denn er sehreibt der Bochumer Familie: „Ich kann sagen, daß die ideal behagliche Atmosphäre, die man in Ihrem Hanse antrifft, meine ganze Ansicht über Bochum und den dortigen Industriebezirk — dem ich mit einigem Mißtrauen entgegenkam — geändert hat: Wo man so reizende Leute antrifft, wird auch künstlerisch etwas zu holen seinl" Wem schrieb all die schönen Dinge der von der nationalsozialistischen Presse propagierte Herr Reichwein? Einer jüdischen Familie in Bochum. Die Familie? Lauter reizende Leute, die eine ideal behagliche Atmosphäre schaffen, Kunstfreunde, die einem Kapellmeister zum Dirigentenpult in Bochum verhelfen! Der Bochnmer Industriebezirk dagegen? Lauter Menschen, denen der Hakenkreuzler mit Mißtrauen entgegenkommt! Bravo, Reich wein 1 In Wien sind Sie Antisemit, Genosse der pogromistischen „Dötz". Iii Bochum sitzen Sie am warmen Ofen einer jüdischen Mischpoche, in der behaglichen Atmosphäre des „volksfremden Feindes". Mit einem Wort: Das Muster eines Antisemiten nach Bedarf. Der Dachziegel Wenn irgendwo ein Ziegel vom Dach fällt — fällt er uns Juden auf den Kopf. In Genf, haben kürzlich Revolten mit Todesopfern stattgefunden und die sonst so ruhige und gelassene Schweiz tobt — gegen die Juden. Zwei radikale Sozialdemokraten, die Nationalräte Nicole und Dicker sind Drahtzieher des Aufstahdes gewesen. Nicole ist Italiener. Dessentwillen hat sich niemand veranlaßt gesehen, gegen das italienische Volk ein übles Wort zu sagen. Dicker hingegen ist ein naturalisierter russischer Jude. Grund genug, um eine antisemitische Kampagne in der Schweiz zu entfesseln, um gegen das Judentum als solches zu wüten. In allen Versammlungen und in allen Zeitungen hört und liest man vom zersetzenden jüdischen Geist und ruft zum Kampfe gegen die jüdischen Eindringlinge auf; Das Judentum als solches hat mit diesem in der Schweiz lebenden, naturalisierten Herrn Dicker nicht das Geringste zu tun. Es hat keine Berührung mit ihm, keine Interessengemeinschaft, keinen Zusammenhang, ebenso wie Herrn Dicker jede Berührung mit dem Judentum fehlt. Und doch ergibt sich der immer wiederkehrende Fall, daß plötzlich, sobald irgendwo ein „Jude" eine von irgend einer Seite; als schädlich empfundene Handlung begeht, er von der nichtjüdischen öffentlichen Meinung mit dem Judentum identifiziert wird. Ein Mensch, der jede Verbindung mit seinem Stamm gelöst hat, dem alle jüdischen Interessen fremd sind, der also alles mehr ist denn Jude, wird im Augenblick, da er sich in die Belange eines fremden Volkes einmischt, als J u d e für seine Tat verantwortlich gemacht. Der Genfer Fall zeigt dieses Phänomen im grellsten Licht. Die stille, biedere Schweiz, der man gewiß j auch nicht einen Funken rassischen Chauvinismus, aggressiver Judenfeindschaft nachsagen kann, scheint die wüsten Parolen annehmen zu wollen, welche die verantwortungslosen nachbarlichen Lehrmeister ausgegeben haben. Und all das wegen eines Herrn Dicker, der so weit entfernt ist von der jüdischen Gemeinschaft wie diese von der blutigen Genfer Reyolte. Tut nichts. Der Jude ist schuld, wird für die Sünden jener verantwortlich gemacht, die selbst jeden. Zusammenhang mit dem Judentum ablehnen. Wahrlich, eine tragische Situation. In der Schweiz fällt ein Ziegel vom Dach und fällt — uns Juden auf den Kopf. Vom „ungebildeten" Antisemitismus Die jüdischen Assimilanten, welche sich nicht als Angehörige des jüdischen Volkes bekennen, sondern um jeden Preis als Volldeutsche, Vollengländer, Vollfranzosen usw. gelten wollen, stehen der Erscheinung des Antisemitismus, welche ihr Beginnen ad absurdum führt, hilflos gegenüber. So halten sie denn mit rühren, der Beharrlichkeit an einer Erklärung der Erscheinung Antisemitismus fest, welche ihren Standpunkt in der nationalen Frage rechtfertigen soll. Nach ihnen ist Antisemitismus keine nationale Angelegenheit, sondern ©ine durch Unkultur und Mangel an Zivilisation und Bildung bedingte Erscheinung, welche in dem Maße schwinden muß, als Zivilisation und Bildung fortschreiten. Leider ist diese für das Judentum so schmeichelhafte Erklärung ein schwerer Irrtum, der im Interesse eines Judentums, das sich wirksam znr Wehr setzen will, berichtigt werden muß. Bildung, zivilisatorischer Fortschritt einerseits und Antisemitismus anderseits stehen nicht in dem verkehrten Verhältnis zueinander, wie fälschlich angenommen wird. Vielmehr ist festzustellen, daß in Vergangenheit und Gegenwart nicht selten die Träger und Einrichtungen der fortschreitenden Bildung und Zivilisation im Dienste des Söhesten Antisemitismus wirken. Zwei Beispiele. Aus einer soeben erschienenen Kulturgeschichte des Landes Tirol ist zu ersehen* daß die erste in Tirol im Jahre 1475 mittels des neu erfundenen Buchdruckes hergestellte Schrift „Der heilige Simon von Trient" hieß und das Blutmärchen von dem von den Juden aus „rituellen" Gründen gräßlich gemarterten und getöteten Knaben ausführlich schilderte. Diese Schrift, das erste Produkt der Kunst des Buchdruckes, dieser ungeheuren kulturellen Errungenschaft, bildet den Ausganspunkt einer Periode jahrhundertelanger entsetzlicher Leiden def Juden. Ein Beispiel aus der Gegenwart. Aus Anlaß des Erscheinens einer hakenkreuzlerischen Schrift, welche religiöse Fragen behandelt, wird bekannt, daß Hitlers geistiger Berater und Waffenlieferant in Angelegenheit des Antisemitismus ein Nobelpreisträger, nämlich der Universitätsprofessor für Physik, Stark ist, also der Träger des höchsten Preises, der für geistige Leistungen verliehen werden kann. Buchdruckkunst! Nobelpreis! Kann man an dem Grundsatze, daß Antisemitismus und zivilisatorischer Fortschritt unversöhnliche Gegensätze bedeuten, festhalten? Gerechtes Gericht I Universitätsprofessor Dr. Ludwig Mehely hatte in einer Polemik gegen eine ungarisch-jüdische Zeitung in der Zeitschrift „A Cel" geschrieben: „D i e R e 1 i g i o n der Juden gestattet und gebietet die Ausbeutung der Andersgläubigen" — „Die Juden sind Parasiten, Sadisten . . . sie verachten die Arbeit und leben von Auswucherung der Gojim." Wegen dieses 'Artikels, hatte sich Mehely wegen Aufreizung gegen eine Konfession zu verantworten. Vor Gericht erklärte er: „Ich bin in keinem höheren Maße Antisemit, als es jeder brave Ungar zu sein hat!" Er wurde zu zwei Wochen Gefängnis mit Strafaufschub verurteilt, wobei sein vorgeschrittenes Alter als mildernd in Betracht gezogen wurde. Die königliche Tafel als Bei Stuhlverstopfung, Verdauungsstörungen, Magenbrennen, Wallungen, Kopfschmerzen, allgemeinem Unbehagen;.nehme man-früh 'nüchtern'-.ein Glas natür- Uchea-^ran9rJosef^-Biiti^w^e>;VIn Apöthek. erhältlich. R e v i s i ö n s g e r i c h t' sprach ihn mit der Begründung frei, daß er sich auf reih wissenschaftlicher Grundlage mit der Judenfrage befaßt und somit keine Auf reizun^ verübt1 .'habe.' ":''' * Der nationalsozialistische Student Herbert Ruppin, der durch Hissen der Häkenkreuzfahne an der Berliner Universität am Februar dieses Jahres das Signal zu dem Ueberfall auf die jüdischen Studenten gegeben hatte, wurde vom Gericht in erster Instanz wegen ungebührlicher Ruhestörung zu vier Wochen Haft verurteilt. Diese Strafe wurde vom Landgericht I Berlin auf eine Geldstrafe von 50 Mark herabgesetzt. Der Angeklagte rief darauf den höchsten deutschen Gerichtshof, das Reichsgericht, an. Der zweite Strafsenat glaubte, in Anbeträcht der weiten Entfernung des Schauplatzes der Handlung Ruppins von der Straße den Tatbestand einer „öffentlichen Ruhestörung" verneinen zu können, und sprach Ruppin völlig frei. — Bei den auf die Fahnenhissung seitens Ruppins folgenden Schlägereien fielen etwa 250 rechtsgerichtete über eine Gruppe jüdischer Studenten her, die Gegenwehr leisteten und erheblich v e r 1 e t z t wurden. * : Am 17. November vormittags drang in der ungarischen Stadt D e b r e c z i h eine Gruppe c h r i s t- 1 i c h e r Studenten in die Universitätsbibliothek ein und forderte die dort lernenden jüdischen Studenten und Studentinnen auf, binnen zwei Minuten den Lesesaal zu verlassen. Sie warteten jedoch diese Frist nicht ab, sondern ' stürzten sich auf die überraschten jüdischen Studierenden und schlugen auf sie ein. Selbst die jüdischen Studentinnen' wurden mit Fäusten bearbeitet. Zwei jüdische Studentinnen wurden schwer verletzt. Auch die Verletzungen einiger jüdischer Studenten sind erheblicher Natur. Der Universitätssenat trat nach den Unruhen zusammen und behandelte zunächst die Angelegenheit des , jüdischen Hörers des ersten Semesters Bela Herczeg, der jenen christlichen Hörern, die ihn mit großer Uebermacht vor dem Zentralgebäude der Universität angriffen und 8chwer verprügelten, das .Wort „Feiglinge" zugerufen hat. Der Senat hat deswegen Bela Herczeg für zw e.^ Sem esterrelegiert. Bis jetzt hat man, abgesehen von dem schnellen Urteil gegen den jugendlichen jüdischen Studenten Bela Herczeg, der für zwei Semester relegiert wurde, weil er es als feige bezeichnete, wenn eine große Gruppe über einen einzelnen herfällt, nichts davon gehört, daß gegen irgend einen der .wirklich Schuldigen vorgegangen worden wäre .., ■ *..-. Die jüdischen Studenten Meier Pukler, Ludwig Plummi, Israel Perlmann, Nachum Hurwicz, die während der antisemitischen Unruhen an der Warschauer Universität vor längerer Zeit verprügelt worden waren, haben sich vor dem Warschauer Gericht wegen Widerstandes gegen die Polizeigewalt zu verantworten. Als nämlich die Polizei am Tatort erschien, flüchteten die angreifenden Antisemiten, während nur die angegriffenen Juden dablieben; angeblich sollen sie der Aufforderung der Polizei, auseinanderzugehen, nicht Folge geleistet haben. Mit ihnen saß auf der Anklagebank die christliche Studentin Swanna Spinak, die sich ihrer jüdischen Kollegen angenommen hatte und deswegen zugleich mit den Juden aus dem Universitätsgebäude hinausgeworfen worden war. Sie und ihre jüdischen Kollegen verantworteten sich dahin, sie hätten der Polizei keineswegs Widerstand leisten wollen, sondern hätten wieder in das Universitätsgebäude zurückkehren wollen, aus dem; sie hinausgeworfen worden waren. Die Entscheidung des Gerichtes wird in einigen Tagen erfolgen. Von den christlichen Angreifern ist bis jetzt kein einziger angeklagt worden ... Neuerlich ist Boden des Jüdischen Nationalfonds geraubt und Arabern übergeben worden Die J. T. A. meldet aus Jerusalem: Jüdische Arbeiter, die mit der Kultivierung von Keren-Kajemeth-Boden in der Haifa-Bucht beschäftigt waren, wurden am 16. November Von einer organisierten Araberbände, die behauptete, der Boden gehöre ihr, vertrieben. Der Fall kam sofort vor dem Haifaer Distriktskommissar zur Verhandlung, der entschied, daß von den dem Nationalfonds und der amerikanisch-jüdischen Bayside Land Corporation gehörenden 10.000 Dunam Boden 3 5*0 0 Dunum den Arabern, die auf ihn Anspruch erhoben, überlassen werden sollen. Versammlungskalender der z/Zionistischen Liste'7 Listenführer Dr. Desider Friedman rr, Ing. Robert Stricke»* Dr. Josef L ö w e n h e r z. Donnerstag, den. 24. November 1932. Marlensa'le. XIV.. Reindorfgasse 2. %9 Uhr abends. Redners Richter, Dr. Jakob Ehrlich. Prof. M. Rath.' Dr. Samonsky; QaW Marlahlll. VI., Marlahilferstraße 89 a, , %9„ Uht abends. Riedner: Leo Sendrowicz, Frau. Margit Buchbinder. Dr. Egon Zweig, "Ing, -Robert' StridkeY/1 ' - ^t.'/.;.^:^-'K: -.■ ■ ''■ ■ ■■, . i v -* •■■ •■• '>>■-.' ■■ '■■ :? r ••',<; j »j. j;; '5; '-• " T^TT* Bethaus Ansehe Eines. X.. Fävoritenstraße 106,Uhr abend». - Redner: K. R. Waltuch. Dr. M; Steihberg«;Dr.' Nahum• Satnörisky;. "" \ ■ , . . . 1 ..1 ' '. .'■> .', .... ■ . Restaurant Führer (Schützensäal). VJIL. Älbertgasse AZ[. Ya9 Uhr abends. Redner: Ing. Eugen-Buchbinder, Frau Dr. Räppäport. Dr." Jäkob Weiner. Dr. Löwenherz. Caf6 Döbllngerhaf, XIX., Billrothstraße. %9 Uhr abends!' Hofrat Dr. L. Werner. Dr. Viktor Kellner, S. Qraubart, Dr. P. Diamant, Dr. D. Friedmann. * Samstag, den 26. November 1932. CaI6 Lovrana. III.. Löwengasse 36. %9 Uhr abends. Redner: Fritz Richter. Prof. Rath. Dr. Jakob Ehrlich. Frau Dr. Rappaport. Restaurant Helnrlchshof. XX.. Jägerstraße. Ecke Staudingergasse. %9 Uhr abends. Redner: Ing. Robert Stricker. Dr. Sanel Beer. Ing. E. Buchbinder, Dr. N. Samonsky. Gasthof Zuckermann, XX., Dresdnerstraße 58, %9 Uhr abends. Redner: Dr; Viktor Kornrriehl. Dr. O. Orünbaum.1 Dr. J. •Löw'eriherz. Hotel Continental. IL, Taborstraße 4. %9 Uhr abends. Redner: Frau Margit - Buchbinder. Dr. J. Hv Körner", ing.- Robert Stricker; Dr. M. Steinberg, Prof. M.. Rath._■_ . Verein der Lemberger. Restaurant Bargehak. IL, Qroße 'Schiffgasse 5. %9 Uhr. Redner: Dr. Finkelstein. M. Schräge. Dr. J. Löwenherz. A. Tarler. .Prater. Gasthaus. Sängerhalle. II., Ansstellungsstraße, %9 Uhr abends. Redner: Dr. J. H. Körner. Dr. N. Samonsky. Dr; Finkelstein., Ca'16 Zentrum. IX.. Rotenlöwengasse 7.'149 Uhr abends. Redner: Dr.: Alfred Löwv. Dr. Salomon ,Wolf4 Dr. I.- Klaber.;. .. Bethaus Jeschuah Achim. .IL; Darwingasse 21, 8 Uhr. morgens. Redner: Prof. Moses Rath. Verein der Gewerbetreibenden. IL. Malzgasse 1. 3' Uhf nachmittags. Redner: Josef Fränkel, Dr.. A., §chme.rler, Prof. „Moses Rath. Sonntag, den 27. November 1932. Bothaus Machslke Thora. V.. Wiedner Hauptstraße 83. %6 Uhr abends. Redner: K. R. Waltuch. M. Schwertfinger. Dr. N.'Samonsky. Votlvparkklnb. IX.. Währlngerstraße <12. 10 Uhr. vormittags. Redner: Dr. J. Löwenherz, Frau Margit Buchbinder, Ing. Robert Stricker. Dr. Willy Perl. ' ' ■ Bethaus Meldlsch Jeschuah. II,.,Josefinengasse 7. %7 Uhr abends. Redner: Max Schiffmann, S. SDertinsr, Dr. J. Löwenherz, Dr. N. Samonsky. _ . Cafö Rappaport. I.. FranzrJosefs-Kal 45, 10 Uhr vormittags. LV Sendrowicz. Dr. Viktor Kornmthl. Dr. N. Samonsky. Dr. Desider Friedmann. Bethaus Eines Weschalom. IL. Große Schiffgasse 24. 5, Uhr nachmittags. Redner: Dr. Dagobert Rybaczewskl. Samuel Karitdr. Dr. Nähum Samonsky. ...... „ Bethaus Llwlath Chen, IL, Hollandstraße. 2. 5 Uhr nachmittags. Redner: Dr. Abraham Schmerler. Prof; Moses Rath. Montag, den 28. November 1932.' Restaurant Fuchs, III., Rennweg 7. Vt9' Uhr abends. Redner; Frau Buchbinder. Fritz Richter. Benno Deutsch. Bayrischer Hof. IL, Taborstraße 39. %9. Uhr abends. Redner: Alfred May, Dr. Willy Perl. Dr. Josef Löwenherz, Ing. Robert Stricker. Sängerhalle. XX.. Denisgasse 33. Redner: Alfred - May;, Fritz Richter. Dr. I. H. Körner. Mittwoch, den 30. November 1932,. Restaurant Kohn, XX.. Heinzelmanngasse 1-3. %9; Uhr abends. Redner: Dr. N. Samonsky. Dr. Paul, Diamant. Ing. Robert . Stricker. Goldener Engel. XXL. Am Spitz 2, %9 Uhr abends. Redner: Dr. Des. Friedmann, Dr. Josef Löwenherz, Dr. Jakob Ehrlich. VI./VII. Bezirk. Versammlung (Ort siehe Einladungen). Redner: Fritz Richter. Dr. L H. Körner. Dr. N. Samonsky. Dr. Josef Löwehherz. •f , i Welter« Versammlungen sieb« Tsgespresss.