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Die neue Welt · 1932-11-04 · Heft 268 (4.11.1932) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 268 (4.11.1932)
Date
1932-11-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Nr. 269 i i O n i f i c ii Beschuldigung erhebt, sie wollten die sozialistische Arbeiterbewegung in Palästina zertrümmern. Eine andere jiddische Tageszeitung, „Tog", protestiert im Leitartikel ebenfalls gegen die „Streikbrechertätigkeit" der Revisionisten. Von anderem Gesichtspunkt beurteilt der Leitartikler des „J e w i s h M o r ningjoufna 1", der zionistischen jiddischen Tageszeitung New Yorks, Herr Judson. die Lage; er fordert, daß der Tätigkeit der revisionistischen Gewerkschaft Kinhalt geboten werde, weil Palästina unter den Folgen dieser Kontroverse Schaden leiden muß." Die Sammlung verlogener, böswillig-tendenziöser Zeitungsstimmen bringt die „Ita". Sonst nichts. Die „Ita" veranstaltet solcherart eine Hetze auf eigene Faust und wagt das als „Berichterstattung"' auszugeben. Was wird mit solcher heimtückischer Stimmungsmache bezweckt? Was kann ihr Resultat sein? Den Revisionismus zu vernichten, wird nicht gelingen. Das jüdische Palästina, weiter aufgewühlt und durch Bruderkämpfe geschwächt, wird die Kosten dieser „Berichterstattung" zu zahlen haben. * Die „Jüdische V o 1 k s s t i m m e" (Brünn) schreibt: „Stellen wir uns doch nur vor, wie Nachrichten auf den unvoreingenommenen Leser wirken, die dauernd von Schwerverletzten, Leichtycrwundeten, Verhafteten usw. berichten? Und Wann es sich obendrein gar nicht um Verteidigungskämpfe gegen räuberische Araber oder Beduinen handelt, sondern um blutige Bruderkämpfe? Mit Abscheu muß sich jeder anständige Mensch von einem solchen Zionismus abwenden ... Es ist für niemanden mehr ein" Geheimnis, daß für sämtliche in den letzten Jahren in Palästina ausgebrochenen Bruderkämpfe, deren Folge: Verwundungen und Verhaftungen waren, die sogenannten Linken, das sind die Mitglieder der ,-,Histadruth", also« Poale Zion, Hitach- Uuth, Haschomer Hazair, Ichudisteu aller Kategorien und jeder Observanz, verantwortlich sind. Sie können es nicht ertragen, daß in Palästina, das sie für. sich allein gepachtet wissen wollen, Menschen laben, die nicht mehr und nicht weniger .tun wollen, als — arl eit e n. Es ist für einen, der hier in der Galuth lebt und sieht, wie mühevoll jeder Heller für den. Palästina-Aufbau zustande kommt, fast unfaßbar, daß diese. Anstrengungen solche zersetzende Momente als Folge haben können. Treu dem Grundsatze «Haltet den Dieb"j setzt ge wohnlich nach solchen Zusammenstoßen eine gewisse Presse ein und versucht darzustellen, daß diese Kämpfe Soziale Kämpfe seien, die sich daraus ergeben mußten, daß Revisionisten oder Brith Trumpeldöre Lohndrücker oder Streikbrecher waren. Und auch, diesmal wimmelt es; in. der linksorientierten palästinensischen Presse von solchen . Anschuldigungen. Nur eine einzige Zeitung, der antirevisiohistlsche „D.oar. Hajom", findet so viel Mut, um deh Genossen, von links, die gar nicht links sind, sondern einer reaktionären Rechten nicht nachstehen, die Leviten zu leseri. Seit Revisionisten und Betarim in' Palästina sich ansiedelt*', gab e s kein einziges Beispiel eines Lohndrückens oder Streikruchs ihrerseits. Dafür aber wurden sie auf Schritt und Tritt bei Ihrer Arbeit überfallen, ja im ichudistischen Hasse bei Wadi Chawaret von großer Uebermacht verprügelt, worauf von den Genossen die Forderung an die Arbeitgeber gestellt wurde, die Revisionisten sofort zu entlassen und — Araber an deren Stelle aufzunehmen. Und dieselben Genossen laufen dann durch die Galuth und Verlangen von den Juden Geld für reine jüdische Arbeit... Die jüdische Oeffentlichkeit soll entscheiden, welcher Standpunkt der Errichtung des Judenstaates nützlich ist. Sie soll entscheiden, ob sie nach Palästina Menschen schickt, die schweres Geld kosten und eines schönen Tages sich als kommunistische Sehdlinge entpuppen und nach Sowjetrußland auswandern, oder ob sie jene. Menschen unterstützt, die, im Zeichen des reinen Herzl- Zionismus, nichts anderes kennen, als den Aufhau eines jüdischen Palästina, eines Palästina, das Erez Jisrael wird. D^e. jüdische Oeffentlichkeit soll darüber urteilen und sich entscheiden,"« Gin Musterbeispiel der Verhetzung Aus Zagreb (Jugoslawien) wird der „Neuen WeltM berichtet: ' Aus Anlaß der Arbeiterunruhen in Palästina ist im offiziellen Organ der Zionistischen Landesorganisation Jugoslawiens em Artikel erschienen, der beweist, wie weit die Verhetzung auch in allgemein-zionistischen Kreisen gediehen ist „Zidow", das Organ der -Landesorganisation der allgemeinen Zionisten, bringt unter dem Titel '„Faschismus im Zionismus" fettgedruckt folgendes: „Die palästinensischen Arbeiter haben seit jeher auf die Gefahr hingewiesen, die dem Zionismus, insb sonders aber seinem zionistischen Werke« vom Revisionismus droht. Die Revisionisten haben selbst, wo sie nur konnten, immer betont, daß sie die Front der Arbeiterschaft in Erez Israel nieht schwächen wollen. Inzwischen haben aber die neuesten Ereignisse den berechtigten Verdacht der Arbeiter, die in der Allgemeinen Arbeiterorganisation (Htatadruth) organisiert sind -~ und das ist die große Mehrheit der Arbeiter -»-bezüglich der richtigen Intentionen der Revisionisten bestätigt. Jetzt hat es sich gezeigt, daß die revisionistischen Arbeiter, die mit dem Motto „Freiheit der Arbeit für jeden", die ft*eh io schon gtfährdeUn Positionen der zionistischen Arbeiter schwäclu n; u »r i:in Iixtnimen: der k a p it a 1 i s t i s c h e n Ausbeute' sind. Die letzten Ereignisse in Jerusalem, Tel-Awiu. Ha:.ci haben bewiesen, daß der Stolz dos Zionismus, unser neues Palästina, bezüglich der Repräsentanten der Arbeit und des Kapitals, welch« s i c Ii gegenseitig bis aufs Blut bekämpfen, um gar nichts besser ist, als die „faulen" Teile Europas, insbesondere Italien, Deutschland und Oesterreich. Die ersten Opfer des provozierenden Fase h i s m u s fielen in erschrecklicher Anzahl anläßlich des Streiks, iri der Biskuitfabrik „Frumin" in Jerusalem. Das sind keine sporadischen Fälle, denn es waren viele Schwerverwundete sowohl in Haifa als auch in Tel-Awiw. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Revisionisten diese Unruhen nach einem System hervorrufen, zum Schaudern aller sozialistischen Zionisten, die nicht mehr ruhig einen solchen unterirdischen Terror der jüdischen Faschisten dulden wollen." ■ ' Dieser Artikel konnte wohl ganz gut in einem antizionistischen Blatte, welches von Moskau her redigiert .wird, erscheinen. Das Blatt der „allgemeinen Zionisten" spricht davon, daß das jüdische Palästina „von kapitalistischen Ausbeutern" , beherrscht wird, welche die -Arbeiter „bis aufs Blut" .bekämpfen, spricht davon; daß das jüdische Palästina um nichts besser ist, als die „faulen Teile" Europas. Und das nennt man Propaganda für den Zionismus! Werdende Mütter müeisen jegliche Stuhlverhaltung durch Gebrauch des natürlichen „Franz-Josef -Bitterwassers zu vermeiden trachten. In Apotheken erhältlich. Eine Erklärung der nationalen Arbeiterschaft Im Zusammenhang mit den letzten Alarm-Telegrammen der Histadruth in Palästina wegen der betarischen „Streikbrecher" und wegen der Zusammenstöße zwischen den Arbeitern wird folgende Erklärung abgegeben: Es ist schon drei Jahre her, daB die sozialistische „Histadruth" alle nationalen Elemente der jüdischen Ar. beiterschaft in Palästina terrorisiert, indem sie sie mit alleil unerlaubten Mitteln aus den verschiedenen Arbeitszweigen hinausstößt. Im besonderen hat sich dieser Kampf gegen die Chaluzim des Betar gerichtet, in welchem die sozialistische .Histudruth ein bewußtnationales Element sieht und der seine unabhängige nationale Arbeiterorganisation geschaffen hat. -■' :•*•>'■■- Die „Histadruth" schiejet/ihrp „Beobachter" auf alle Plätze, wo Revisionisten arbeiten (nebenbei bemerkt, unter d e n sel ben ArbeitsBe'ding u n ge h wie die Histadruth-Mitglieder), die' angelalieh und' zu keiner Arbeit zugelassen werden. Einen deutlichen Ausdruck hat dieser schändliche Kamp? gefunden, als die Tel- Awiwer StadtverwaltuJng beschloß, 10 Prozent der öffentlichen Arbeiten der Organisation der betarischen und revisionistischen Arbeiter zu tibergeben. Einige Dutzend aufgehetzter Histadruth-Mitglieder haben damals sieben Betarim überfallen, die beim Niederreißen eines Hauses beschäftigt waren, und einige derselben verwundet. Dieser Ueberfall wurde von der öffenlichen Meinung des jüdischen Jischuw nach Gebühr charakterisiert und hat zahlreiche Proteste auch seitens einzelner Histadruth-Mitglieder hervorgerufen. Derlei Ueberfalle haben sich in Jerusalem wiederholt, wo die revisionistische Zeitung ^Haam" erscheint. Bei der Herstellung der »Zeitung waren selbstverständlich revisionistische Drucker und Setzer beschäftigt, die nicht der sozialistischen Histadruth ^angehören. Es wurden ferner „Wachtposten" organisiert, welche einigemal die Druckerei des „Haara" überfielen^ die zum Druck vorbereiteten Matrizen zerstörten, weshalb die Zeitung öfters mit wei Ben Flecken erschien. In Bne-Brak hat der Leiter der Histadruth-Abteilung, Kuschnir, um die betarischen Arbeiter hinausstoßen zu können, erklärt, daß das Betar-Mitglied Rosenberg sich illegal im Lande aufhalte. Tatsachlich ist der Betari Rosenberg aus Kielce von der Polizei nach Polen zurückgeschickt worden. Diese „Methoden" sind nicht nur gegenüber Betarim, sondern auch gegen Mitglieder der zionistischen Exekutive angewendet worden, die bei den Herren von der Histadruth nicht in Gnade gestanden sind. Als die Herren Farbstein und Newman nach Palästina kamen, um ihre Aemter zu übernehmen, engagierten sie als Privatsekretäre Menschen, zu denen sie Vertrauen hatten; ebenso wie Herr Arlo^oroff von der „Linken1* zu seinem Privatsekretär Herrn Tschertok gemacht hat, der früher Redakteur der englischen Ausgabe des „Davar" gewesen ist. Als die Sekretäre der Herren Farbstein und Newman ihre Funktionen übernahmen — forderte der „Ang'esfelltenverein", der der Histadruth angehört, die Beseitigung dieser Sekretäre und das Engagement von Beamten, die die Histadruth vorschlägt. Als diese Forderung nicht erfüllt wurde, brach ein Streik der Angestellten der Jewish Agency aus (ungefähr 50 bis 60 Leute), und unter dem Druck des Herrn Arlosoroff sahen sich die Herren Farbstein und Newman gezwungen, ihre Privatsekretäre zu wechseln, auf daß es nicht zu einem öffentlichen Skaudal komme. Man kann auch noch eine Menge solcher Fälle anführen. Es ist naiv, von revisionistischen Streikbrechern zu sprechen. Ich stelle fest, daß kein einziger Fall von Streikbruch seitens der Betarim oder der Revisionisten vorgekommen ist. Man kann nicht verlangen, daß revisionistische Arbeiter an einem Streik teilzunehmen, den die Histadruth in Szene setzt und dessen Ziel ist, die revisionistischen Arbeiter aus der Fabrik zu eliminieren, wie es der Fall in der Tel-Awiwer Eisenfabrik „Päamoh" war, oder daß revisionistische Arbeiter aus dem Grunde in den Streik treten sollen, weil der Fabrikant revisior nistische Arbeiter aufnehmen will, wie es der Fall in der Biskuitfabrik F r u m i n in Jerusalem war. Es ist bemerkenswert, daß ob der Aufnahme revisionistischer Arbeiter kein einziger Arbeiter der Histadruth eliminiert wurde* denn es waren durchwegs neue Arbeitsplätze. Die Telegramme wnrden nach Warschau geschickt und in Palästina selbst nicht veröffentlicht, um die öffentliche Meinung in der Galuth irrezuführen. Für die Leitung der nationalen Arbeiterorganisation in Palästina. Die Leitung der betarischen Arbeitsgruppen in Palästina, Das Oberkommando (Netziwut) des Betar in Palästina. Warschau, Oktober 1932. Jizchak Elieser Jellin. | Zum Tode Jona Reißmanns I Wer nur einigermaßen das jüdische Theater kennt, dem wird der Name Jona Reißmann vertraut sein, Kein Wunder obeines Jüdischen,,Schauspielers, der fast ein halbes Jahrhundert auf der Bühne stand und eine lange Reihe jüdischer Typen verkörperte. Wien, mit dessen Namen . ein gutes, Stück : jüdischen Theaters, verknüpft ist, konnte alle Phasen der künstlerischen Betätigung Jona Reißmanns verfolgen. Im primitiven Gelegenheitsstück wie im dichterisch geformten Bühnenwerk hat Jona Reißmann Figuren gestaltet, die durch ihre Echtheit und Lebenswahrheit so einprägsam waten, daß sie als „Reißmann-Figuren" populär geworden sind. Eine echte Theaternatur, hat Reißmann nie durch Mätzchen und Künsteleien zu wirken versucht. Er war ein echter, jüdischer Komödiant, voll Humor und schnurriger Ein» fälle, ein Fanatiker des Theaters, lebensfrisch und tapfer, kämpfend bis zum Tode, der ihn in seinem 70. Lebensjahr ereilte. Die heutige Schauspielergeneration hat diesem einzigartigen Veteranen der jüdischen Bühne Wertvolles zu verdanken: nicht nur an künstlerischem Besitz, sondern vor; allem die Erkenntnis, daß „jüdischer Schauspieler" zu sein, restlose Hingabe bedeutet, K^mpf, Not, Sorge und das größte Opfer an Herz und Nerven. Dem Sonntag, den 29. Oktober, zu Grabe getragenen Künstler bat eine große Zahl seiner Anhänger und Freunde die letzte Ehre erwiesen. Sein Name wird im jüdischen Wien und überall, wo er als Schauspieler wirkte, unvergessen bleiben. Mit einem Theaterabend zu Ehren des Verstorbenen wird die jüdische Künstlerschaft Wiens eine allseits empfundene Pflicht erfüllen, pr< * Der Isr. Kultusgemeinde, die dem jüdischen Künstler eine Klassenbeerdigung zuteil werden ließ, dankt die Familie des Verstorbenen und der Jüdische Schauspielerverein herzlichst, ebenso Herrn Dr. Paul Baratoff, der eine ergreifende Ansprache hielt und am Kaddisch-" . Gebet teilnahm. Zu erwähnen ist noch, daß Herr Oberkantor Fränkel selbstlos in gewohnt feierlicher Weise die kantoralen Funktionen ausübte. Di% Paul Baratoff in Wien Nach einer erfolgreichen jugoslawischen Tournee ist der berühmte. jüdische Schauspieler Dr. Paul Baratoff (Ben Zwi) in Wien eingetroffen. Die Zionisten Jugoslawiens haben den Künstler mit seinem Ensemble überaus gefeiert und allen Aufführungen reichsten Beifall gezollt. Der Direktion der „Jüdische.n Künstler spiele" (IL, Praterstraße 34) ist es gelungen, Paul Baratoff für ein kurzes Gastspiel zu gewinnen, in dessen Verlauf ein durchwegs neues Repertoire gespielt wird. Als Eröffnungsvorstellung gelangt Freitag, den 4. November Jakob Gordins Schauspiel „Ez Hadaass" (Der Baum der Erkenntnis) zur Aufführung. Neben Paul Baratoff tritt die bekannte Warschauer Charakterdarsteller«! Olga Schlifk o w i t s c h auf. Auf dem Spielplan steht u. a. das durch den Tonfilm populär gewordene jüdische Schauspiel „David G o l d e r" nach dem berühmten Roman der Pariser Schriftstellerin Nemirovsky. Generalversammlung der Histadruth Iwrith In der am Dienstag, den 18. Oktober, stattgehabten Generalversammlung, die vom Präsidenten Dr. Rothblum eröffnet wurde (vom Oberrabbiner Dr. Feuchtwang war ein Begrüßungsschreiben eingelaufen), erstattete M. Ungerfeld den Tätigkeitsbericht, in welchem er darauf hinwies, daß die Leitung des letzten Jahres vor äußerst schwierigen Aufgaben stand und an die Reorganisation des Vereines schreiten mußte. Die Mitgliederkarthotek umfaßt heute 743 Mitglieder, die Bilanz schließt mit S 8662. Eine großzügige Werbeaktion wurde unternommen, die ihren Abschluß im „H e b r äe r ta g" fand. Von Bedeutung war die Rabbiner- und Lehrerkonferenz, in deren Rahmen die Herren Oberrabbiner Dr. Feuchtwang und Prof. M. P a p o Vorträge hielten. Die Histadruth Iwrith hat sich durch die Einladung Ch. N. Bialiks nach Wien unvergeßliche Verdienste erworben. Bialiks Besuch gab der Aktion zugunsten des hebräischen Buchs wertvolle Impulse. Das Erscheinen anderer palästinensischer Dichter (Elischewa, Steinmann, Schlonsky, U. Z. Grinberg) wurde von, der Histadruth gebührend gefeiert. Für das kommende Jahr wurde auf Grund einer großangelegten Rede des Präsidenten Dr. David Rothblum als Plan die Erfassung aller Hebräer in Wien und ihre Eingliederung in die Histadruth Iwrith aufgestellt. Hiezu gehört vor allem die Aufgabe, das hebräisch? Erziehungswesen in Wien unter ihrer Obhut zu organisieren und auf Eltern, Rabbinen, Religionslehrer und Kultusgemeinde den entsprechenden Einfluß zu nehmen. In die neue Leitung wurden die Herren Dr. D. Rothtlum (Präsident), Prof. M. Rath, Prof. M. Pap o, Dr. S. H o r o w i t z, Dr. M. E. Klarmann, J. Dulitzky, M. Rosen und M. Ungerfeld gewählt,

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