Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 266 (21.10.1932)
- Date
- 1932-10-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE NEUE WELT Nr. 266 Job Neueröffnet! nyo ti&QETAMSCHE 0, DIÄTETISCHE ROCHE Wien II, Kl* Sperlgasse h Gr« 8perlg*f*e I Sämtliche Speisen werden mit Natufbütter jtubereltet. Ein Versuch wird Sie von meiner guten Küche und Bedienung überzeugen. Angenehmer Aufenthalt •' ■ ' ■ hüuustellen. Man sprach von einem mißglückten Externer«, dem keinerlei Bedeutung beizumessen »el. Aber im Licht der palästinensischen Tatsachen sieht die Sache doch etwas anders aus. Schon seit längerer Zelt, seit deV fristaUferdng der erweiterten Jewish A^ency und seit dett blutigen Augustttberfltllen von 1929 konnte man eine unheimliche Aktivität des palästinensischen KommurdsterigrÜppchens konstatieren. Die Moskauer Umsturzparoleri haben hier und dort sweifellos Fuß gefaßt Es ist eine Agitation im Lande selbst und eine Demonstration für das kommunistische Siedlungsparadios in Blro-Bidischan — als syste. matische Desavuierung des jüdischen Aufbaues Palästinas. Hat; doch M. M. Ussischkin kürzlich erklärt, daß bisher.fast 200 Chaluzim aus Palästina nach S o w j e t r u ß 1 a n d gewandert sind! Bezüglich der Tätigkeit , der kommunistischen Terrorgruppe in Palästina liegen neuerlich dokumentarisch belegte Berichte vor. In erster Linie handelt es sich hiebe! um Provokationen. Unter den zahlreichen U eberfällen, die der palästinensische Draht meldete, gab , es viele, die sweifellos von kommunistischen Händen inszeniert wurden. Bezeichnend ist u. a. der Ueberfall in der Nähe von Haifa, der lange Zeit ganz. Palästina in Unruhe ver« setzt«* Bs handelte sich um die Attacke gegen ein von mehreren jüdischen Passagieren besetztes Atftö, dessen Chauffeur geknebelt aufgefunden wurde. Die Passagiere waren durch Revolverschüsse .verwendet, das Auto geraubt worden. Zur größten Ueberräschungergab die Untersuchung,, daß der Ueberfall eine kommunistische Provokation war,' der Chauffeur — ein Kommunist und die LSögenannteh arabischen Autoräuber nichts . anderes als verkleidete Kommunisten. ' Was den durch Moskauer Emissäre geschulten paläsäriensi'schen Kommunisten am' meisteti wider den Strich geht, ist die verhältnismäßige Rühe im Lande. Aktuelle Spannungen z—isc^en,; Juden - und Arabern sind «urzeit nicht .vorhanden. Parum gilt; hie«: durch Pro* vokatipnen ,.stöjend ein^ugrejyf<m. Xn der J^en,.Zeit beganrien J^ie ,,Chawerj.m<' jn.!den.|raiiiscb^,' $$gerji Auf- Mit zu* verbreiten, .clle~au^sc)iUel^c1i"g e g'en ''$.en iü ä isj£h<ÜR X*schuw gerichtet, sind und zu einem, .bejva(ff-. neten Aufstand auffordern.* Die Unruhen von 1929 werden als..Aüfstani 4ie >,zionistischen -Räub er" bezeichnet. Ferner , dahingehend erteilt, „Loyalität" zu bezeugen, um die Möglichkeit; zu erhalten, mit den arabischen Arbeitern in Kontakt zu '"'raraen und ihr friedliches Verhältnis zu ihren jüdischen Arbeitskollegen zu stören. Es heißt weiter,^ man müsse dieses Einschmuggehmgssystem - auch in den S t ä d t e n anwenden, d. h. in die professionellen Verbände .eintreten, um hier vor den arabischen und jüdischen Arbeitern die sozialen ^Verbrechen* der — „H i s t a d r u t h" bloßzu^ stellen. Wie man sieht, richtet sich die Terroragitation der kommunistischen „Chawerim" nicht zuletzt:gegen die in der „Histadruth" organisierten jüdischen Arbeiter, xüel bisher Festigkeit gegenüber; den kommunistischen Verr lockungen bewiesen haben. <-./- .Ein Faktum aus jüngster Zeit, eine . Meldung aus Jerusalem vom 15, Oktober: „Die Polizei hob hier die Zentrale der illegalen Kommunistischen Partei aus, die-auch in den Nachbarländern eine, Organisation unterhielt. Hundert« von Dokumenten wurden dabei. entdeckt, darunter' ein genaues..-.; Programm - zum Umstur«.:•: des bestehenden; Regimes. Es war die Errichtung eines arabischen; Nationalstaates geplant, für den* bereits eine ins einzelne gehende Verfassung sowie ein Wahlgesetz,. Steuergesetze und Maßnahmen zur Landaufteilung.unter, die. Fellachen vorgesehen .waren. Die Staatsschulden sollten nicht mehr anerkannt werden, die Oelleitungskonzesaton Mossul-Haifa sollte aufgehoben werden. Für die Bagdad* bahn war die Entziehung der Bctriebserlaübnia vor«,' gesehen," . ' Der Mufti von Jerusalem und Moskau Ueber die Rolle, die die arabischen nationalistischen Hetzer im Moskauer Provokationsprogrämm spielen, erfährt man aus informierter Quelle: N. ach dem vollendeten Debakel der bolschewistischen Propaganda unter den Juden kam von Moskau die Weisung, die Bewegung „zu arabisieren". Die Gelegenheit schien günstig. Der Mufti von Jerusalem und seine radikalnationalen Parteigänger näherten sich Moskau aus Gründen, die mehr-oder, weniger -allen asiatischen Nationalsozialisten eigen sind. Man sprach in diesem Zusammenhang von verschiedenen Bindungen mit Moskau, was aber nicht bewiesen wurde, und' die' Mopsen (jüdische Kommunisten) führten ihre Propaganda wohl gegen die Zionisten, ein wenig auch.gegen England, nicht aber gegen die großen arabischen Feudalherren, welche die Partei des Muftis bilden. Allmählich aber näherte sich der. Mufti England, und die Bolschewiken mußten »ich wieder.- orientieren* Sic wandten nun ihre Anstrengungen vor- An die Zioni«len*Revigioni8len Oesterreichs! . ■ , 'fv * '"' . - Wir bringen allen «n»e?en Äßtglteder» mt Kenntnis, daß dl« allgemeinen und revisionistischen Monisten (Wiei**nr $fai[j 1n<lie Wiener Koitusgemeinde eine\"% emeinsajheListe. die den Namen „Zionistisch* Liili^lrHgf, aufj^iielli nabelt. Ein schwerer nndverantworiungivoHer Kamp! sieht uns Bevbr, JDta Mitgliedschaft der Union, der ZionMett-RevisionWen IwfrÄ ^Iwföift in erbrln* geil ha&eri, dalT sfe* "itm o*er P*t$6 fh e o d ö r H e r z 1 s, den Kampf um die Indengemeinde mit aller Hinaelrang ftthren kann, tlie Parteileitung fordert alle Mitglieder auf, gich sofort dem Bflro, IL, Untere AugartenstraRe 38 (Telephon Ä-45-6-34), alg Mitarbeiter «ur Verlügnilf ivl stellen. Öie Union der .Zjqnisten-Reyisionisten ,vir.d dann diese Mitarbeiter dem Zentralwählkomitee zur Disposition zuteilen. ''' ■ y t Vor äJ lern hlfer 1 Äf'wf: WiV unsere Mitglied«» auf. sich sofort darum zu kümmern, ob sie selbst, bezw. alle ihre Verwandten und Bekannten ,jn „der Wählerliste enthalten sind. Die Wählerliste liegt7 zw die^m Zwecke täglich yoi^ 1? Uhr fräJh Ms 9 Uhr abends '. zur jEtrisicffi Untere Augartehstrafie 38, auf. Wichtig, weil die Reklamationsfrist am 28. Oktober h j. abläuft und jedes Mitglied dafür verantwortlich isf, (daß keine zionistische Stimme verlorengehe. , ' ■ ■ ' Ebenso wichtig und dringend ist die Beschaffung der Mittel f'ii/r jflen* Wahl fön ds. Wir bitten die MitglitedscHaft.'isp''fiigeh''Wie möglich im Sekretariat Sammelbldfeks ^fjiir den Wahlfonds anfordern, zu., wollen. 7'; . . Für die Union der ^Önisten-Revisipnisteii. Oeste^teiKHs: : ..... Fritz Richter nu p. ,.•,,:,„• Jng. Robert Stricker ni. p. Schriftführer. /;i.v,'. , -Präsident.; nehmlich' den -'„Mi'a'sen: i:^er -.' aränischen'" Arbeiter- und Bauernbevölkerung" zu. HändSettel, die beWufit in nationalistisch-arabischer Phraseologie gehalten sind, rufen die Fe^cheftl.ufö'^C''Bedttine^-^i», des JtiHres 1929 izu gedenken.; ]Me«e>-'Q^äl>fatiöA'?ir1c'fttet^ sich -in erster Linie ge'gen-:d«h' ^•tffe*^n^A^-fc e'i^'iri' der-das Land aufb'aüt.--Sie-'sc^ti^ tm Ueberfällen auf«5ürufen, und ^schreiben: sjÜ«berfällt i'JUd'ischen i Boden, besetat ihn üiidV6c4in^Hyi^i'-i:e44Kä.1BM i&Wi -'iX^xi^'. V.- > tvin, dbnvvalltfrretÄtett-iTä^f^vii nahqwärdb^. ein*'.neü«r Bi»ieji^i«n»ll4Qak«U'm^eeJkC .dteri .ganil klftw i iurid,nicht mif^yer^he>jdet.iftftwjMfung^n iür vdere Kjtmp.i-j^a. gja.« d; V* 4^,^|c<ijR;<A* f;b^;^ e^i;L;i>n d e s,:£jbt.:' So heißtv fc.'hcQ^tt9ii$&;$tt nujttjZeit.; iajti: «eine aggresive F-rqntv ^|rdenCara)^spher^ A^beiternv gegen; den jüdischen Artje|&r .rjjü^iii^lien Dorf die. jüdischen^ Af^Iter.^meljr^^r^^tsplätze';vfUr sich ver<r ifjftf^-jäÄ^'W aufzuhetzen und sogar mit p..h.y ■ Angst y^deifal j|^c^e^Selbst^hM|| - i . Eine spezieii^' Pr^djilniin^^bite dijr k^iptihnunistii sehen Provokateure,"wie .wir^aus^eru^alem erfahren, wegen der Existenz «inea; .Jf-U^tjl^'l n:|§ e'1% sti* c%u t x e a ■ verbreitet.^ iDijBse'-nötv/e^d^epÖr^^i^ dem kom- 1 munistiechen Grüppchen, ^r.,wi.e ersichtlich^ mit blutigen Terrörakten rechnetj^ ganz besonders ein Dorn im Auge; Die jüdische A'b.wehfctruppe >wird m der - üner-* l hörtesten Weise yer^eumdj;^ rj^an; will,, -ai« verächtlich macheri;; indem märi aiV;als j,tMilitärreaerve dea britischen* Imperialismus" hinstellt, - vder 4as nationale Arabertum bedrohe. . >.•.-.. -.. _ .. ^. ........K .> : « s: i : : . „, Ä .-~t'•" o'' ■ .'.' & Der reine Zionismus i ■ * f"' t »,. ' .*■.'••■<*, 4 .. - D«,N^r^ofeni.' mv;$* sowjetru,ssisch^ ,^iröpag#nda H^jA^-Hi^W*^.-AUPw^ngen.^ätte.sich, keinesfalls, so. äu^f.nabmsfähig dargeoc4:eir^rw.erin.' in der zionistischen Örganisation, in der zionistischen Ideologie, in den Erzie- , hungsprinzipieh für die jüdlictia vJugend die pblitisciien', und sozialen Scheidungsgren^n-:v81 r in g er g e zog. e n worden wären. Der ^-alb- und, Littelunf; Zweidrittelzionismua; konnte eine aufs Ganze gehende-Jugend; niemals; befriedigen, Das. Kokettieren m\\ sozialen ExpCrimentenv der Mängel an Widerntands^r^Vug'ffl^^^^ Klassenkampftendenzen hat in der jugendlichen jüdischen Seele, eine Verwirrung gestiftet, aua der'«le selbst, verlassen, einen Auaweg suchte. Hat doch erst jüngst auf dem Delegiertentag der deutschen JSidriiatepi' in Frankfurt unter anderen Rednern aücH D^ kom» mu^säaclien" ^deQlpg^lsj^i '^omptiment gemacht und die Möglichkeit einer. §ynthese ,yon Zionismus und Kommunismus an den Horizont gemalt! Bei solcher Einstellung ^arf'man sich itber die Mentalität einzelner Teile der , jüdisclien Jugend nicht wundern,. Dort, wo der rein e^fco m p r o m i ß 1 o s e, u nv e r r.ti c k b a r e Z i o n 1 s mu s: Herz und Hirn erfaßte, dort konnte die jüdische Jug<fod: allen Gefahren" und Verlockungen widerstehen, Doc^'^wo nur ein einziges Ideal herrscht, gibt es keine''Zweideutigkeiten, kein Wenn und Aber/ Bisher ist: dieser unverfälschte xioniati-: sehe Gedanke ausschließlich im Revisionismus zum Durehbruch gelangt und in den ihm angehörenden jugendlichen Organiiationw. gre^^; icbpnpr» unbr«;ßbb^9ir, Gedanke, für den es keine Seitenwege gibt, der Gedanke der jüdischen Einheit! Der Gedanke der jüdischen Einheit, des jüdischen 'Stobras, des jüdischen Selbstschutzes, dar jüdischen nationtltn Ehre — für die Jugend verkörpert in der Arbeit l(ir den Tel-Chaj-Fönds, dessen Bewahrer, sich iUt allen Teilen - des jüdischen Volkes zusammensetzen. Diese» Fonds, der der Schaffung und Förderung von Institutionen und Organisationen dient, welche., die Ju- , gend geistig und körperlich dem jüdischen Volke anhänglieh und dienstbar Aachen.und vor den tockungen fremder Bewegungen bewahren, diesem. Fonds aoÜ die jüdische Qesellaehaft Beachtung schenken, denn er., ist. .eines der geeignetsten Mittel, dem-Prozeß der gedanklichen : Bolflchewisierung der jüdischen Jugend entgegenzuwirken. i.' "-. .f'Ä r; ' ■ ■" ' S' . 'Die kommnnistische Verschwöruntj In Palästina :; Jerusalem .17. Oktober. Folizei; 'dte In feinem ardbtisclhen Haue an Jerusalem eine IlauseucJiung durohfiihrite, entdeok'te dort das" Hauptbüro der k o min uni«tische« Partei in Palästina. Man fafld in dam;ßfeu8«;.Akiwn§p|ftne/^ der -kommunastisohön Internationale in Moskau, die den gewaltsamen Stures der Palästina-<Regierung zum Geigenstand hafteiii Ein Araber namens Kamel Odeh und ein jüdiectnes Müdcihan mit Rainen Rachel Fuchs, die dü dem Häiujse daibei getroffen wurden* wie eie kom. munj^tiflohe Iiienatur vervlelfÄltagten, wurden von der Poliziei verhafte^ Dk Polizei |and in dem Hause auoh eine Liste der für die kommuinistische Partei tätigen Personen in Palästina flöhst einer Geiheimikorrespondemz zwisohen der komanunastisclien Partei in Palästina ■ und kommiuidstisolien Organisationen und kommunistischen Emissären' im Auslände, dariäinter äüch einen1 "Briefweohsel mit der komm üaistdshen Partei D e u t s c ih 1 a'to'd ö. Kamel Odeh,' der Palästinenser ist, wurcie zu seefhs Monaten Gefängniis venurteilt. RacJieJ F u c h«, die polnischer Staatsangehörigikeit ist, w'Urde *u drei M onat e n G e f Hon g n i ß mit naclifoligender lAndesvcnveisuirig verurteilt. '■ Sukkoth Eine Piediqtf wie sie gehalten werden sollte Von Dr. Israel Z«wi Kanner. Die %eii ist herangekommen, tla . Menschen sich' in eine kleine. Hütte zusammendrängen. In der Galitth kennen sie .zwischen -einem •:^wjei^n'; J$m1 einem engen Rätim keinen UnterschiexJ«.-?, tJe^ejPall fühlen sie sich eingekerkert. Deshalb ätmepppn sie •in-diesen ße'ricer' ^ie Ge'fängeöe,'" äie*'^e^is^duTph BiMer ihrer Terwanflten sich in' ih'r'eni- '.L^ae" getröstet fühlen, aber dennoch die Sehnsucht natm ihnen behalten," die Früchte des heiligen' Eandes; dik Palme und den Paradiesapfel, die Zierpflanzen ^ans Erfez Israel. ''■'. Menschen, die sich mit einer niedrigen, begnügen, wagt man durch Plakate und Pamphlete als Wucherer nnd Ausbeuter der Menschheit zu bezeichnen. Es hieße in süßlicher Sentimentalität B|e Augen verschießen, Wollte'man ah daesein. Judenhaß stillschweigend vorübergehen. Wenn man. bei jeder Weltwirtschaftskrise stets denselben. Prhgelr knaben herbeiholt, denselben Merischen. mit den entstellendsten Fiarben urid mit .'den Käßlichsten Fetzwi bekleidetj so stellt es diesem zu, zu ^protestieren und seinen Entstellern Lüge nnd" Haß vorzuwerfen. '* c ' ' ' Die Zeiten sind Vorbei, da man den' frommen Schäflein, die in den Tempel kamen,.;zu sagen pflegte: „Wir müssen unausgesetzt bestrebt Wein, unsere Mitbürger vom Gegenteil deösen zu überzeugen, wessen man uns zeiht." Nein! Ein ganzes Leben voll Ehrbarkeit, Rech^chafferiheif und eine ununterbrochene Reihe von Kiddusch haschem wird uns nichts helfen, bei der ersten Gelegenheit wird der verhaltene- Haß,- so unverdient et! auch seii ^Hm Vorschein kommen.; Was r^ir Vor allem tun müssen, das ist, Druck mit Drück zu vergelten. In letzter Zeit ist ein jüdischer Selbstschutz gegründet worden, der dieser Aufgabe gerecht/werden künn. ,\Vi? sind die letzten, die zum Kriege, und die ersten, die zum Frieden mahnen, aber wennsnnsere nationalen'Ge-» fühle durch verhetzte Massen; verjetzt werden, i^ann ist es nur eine gottgefällige Tat, wenn wir uns verr einigen, um «1$ geschlossene Phalanx, als : „auserwähltes Volk von £ion"; weh höher dünkenden Rassen entgegenzutreten und ihnen zu «eigen, daU eie es nicht mit Wucherern, Ausbeutern unp^ Bank^ gewaltigen zu tun haben, sondern mit ein&r aus der Lethargie erwachten -Nation, die. sich wohl in der Zerstreuung befindet, aber sich in einem Land, mit jüdischem Geist und jüdischer Sprache zu verankern beginnt.- ■;- ■ - - : Die nationale Ertüchtigung der Juden jedoch wird nie gan« vollrogen werden können, ewlange d|e Religion sich weigern wird* sie,in ihr Prp^ramnx.aufzunehmien. Wie',6oll ein junger. Menaeh Zugehörigkeit zum jüdiechen Volk en>pfinden,-solange' die Herren Rabbiner von der Kanfcel herab immer wieder dieselben alten» abgedroschenen Phrasen:, herunterleiern, statt »ach Art der alten Propheten dem Knaben und 'Jtingling, der ' in der Fremde aufaufgewachsen ist, von seiner Heimat zu erzählon,