Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 259 (2.9.1932)
- Date
- 1932-09-02
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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feflte'ft DIE NEUE WELT Nr. m mänien. In Rumänien herrscht ein außergewöhnliche* Zustand. Per Präsident der zionistischen Landesorganisation ist Revisionist, ein Revisionist hat die Kontrolle im Palästina-Amt; die zionistische Landesorgahisation 1« Rumänien hat mir anläßlich meines Besuches einen Empfang bereitet. Es ist das eine exotische Situation. Wir haben noch keine Zeit gehabt, in dieser Sache Ordnung 211 schaffen. Ich hoffe, daß dies bald geschehen wird. Es ist keine große Kunst, auszutreten. Ich bin nicht dafür« daß man sich das Austreten zur Gewohnheit macht Eg muß eine natürliche Zusammenarbeit mit anderen Gruppen geben? I» der Angelegenheit des Sch/eitels, des Keren Kajemeth, der Palästina-Aemt er mß s ie n wf r zus a m m e ngeih'e'm*Wffrftltöät Mit den anderen im Kongreß« so dürfen und müssen wir mit v ihneftiin'Kommissionen sitzen.i-Es muß.eine Dachorganisation «tegründef wWden./ Aber das is^einte Angelegenfheit,'"die den Sohdefvefband betrifft.' Ihi ' müßt' genug; Vertrafifen in' unsereGesinnungsgenossen',in . den verschiedenen Ländern haben, daß sie da»" nötige Verständnis und den erforderlichen Takt, haben, um die Zusammenarbeit durchzuführen. Es darf von den Schekel- Zahlern nichts getan wenden, das diejenigen, die nicht im Sonderverband sind, irritieren könnte. . ,Takt, ungeheure Vorsichtigkeit gegenüber allen Streuungen in' dieser Bewegung, das ,ist'eines der : w!ehrlgsHen*f)ittge.-fch hoffe, daß alle diesen Takt und » diese§ Verständjiis aufbringen werden. :' Ich möchte nun einige Worte über'' unsere Beziehung zu den Fonds SDrechen. T3ie* Frage* der Fonds kann auch-von einer Unabhängigen Zionistischen Organisation gestellt werden. Bloß jene. Fonds uÄd, jene Anstalten dürfen von uns gestützt werden, über welche wir eine Kontrolle haben. Es kann nicht ein Zustand fortdauern,' bei dem def Betar für den Keren Kajemeth arbeitet' uiid" x&tf zehn Vertretern im K.-iK;-E^Bfrektorium kein ein?j^etRevisionist ist. •-; ...... $ * - . '•■ . nc;.,. .r,i-'ftU\ r Das Fieber der palästinensischen <iesinmmgsgen©sse» r . In dieser Situation, wo das Exekutivkomitee unter schwersten Opfern die Organisation in eine normale Situation zu bringen hat, muß die Frage der Disziplin gelöst werden. . , Die Bewegung wächst. Wir müssen neue Formen schaffen und neue Menschen wählen. Beim Schmieden neuer Formen haben wir 'vollkommene Freiheit, aber wir sind nicht ein Debattierklub. Wir sind die einzige Bewe g u n g, die ständig unter festgelegten B eschlüssen arbeitet.. Wir haben in unserer Bewegung einen Führer, der loyal zu den angenommenen Beschlüssen steht. Er hat. vielleicht das größte Recht auf eine freie Lösung. Aber der. Mann ist ein Verantwortlicher Mensch'und er weiß, daß eine Bewegung eine Bewegung ist. Er steht am Ruder. Diesem Beispiel muß man; folgen. Es. darf nicht, geschehen, daß die Linie der Bewegung ständig durchkreuzt wird. Ihr habt das Recht, neue Menschen zu wählend Es gibt keine unersetzlichen 1 Menschen. Zwischenruf Dr. Weisls: „Herr Jabotinsky!" J a b o t i n s k. y.: „Auch halten. Wenn die Linie in Polen , durchbrochen wird,, so muß da»-Exekutivkomitee '.ein- .„stofl^zurufen. unjd.dies muß auch gesagt werden den anderen Ländern, wo wir unsere, wichtigste Position haberi. Das Exekutivkoniitee hiuß in der Lage sein, iür die Handlung jeder einzelnen revisionistischen Organisation die Verantwortung zu übernehmen. Wenn ihr wollt; daß die Menschen eine Verantwortung .tragen sollen, so müßt ihr entsprechend handeln. Es ist natürlich, daß bei den Einwohnern ' in P "a 1 ä s t i ri a die heilige Unruhe herrscht, aber es'gibt ein Gesetz: wenn ihr in den Schützengräbern sitzt, so könnt ihr nicht den strategischen Plan aufstellen. Jeder Schuß ist für euch eine große Kanonade. Jedes kleine Unglück eine Katastrophe. Es ist wichtig, die Proportion im Auge zu haben« und dies ist nur aus der Distanz möglich. Die wichtigste Position darf nicht eine andere Richtung haben als das Exekutivkomitee. Es darf nicht sein, daß Beschlüsse .des Exekutivkomitees in Palästina durchkreuzt/werden. Palästina gehört nicht der palästinensischen Partei, es gehört uns allen.- Ich war für die Abschaffung der Autonomie. Herr Jabotinsky war der Ansicht, daß die der palästinensischen Organisation in Wien gewährte Autonomie eine Einschränkung ihrer Rechte bedeutet. Ich bin anderer Ansicht. Die. Arbeit in Palästina muß ein Teil der Arbeit des Exekutivkomitees in London werden. Es muß deshalb in Palästina eine Vertretung des Exekutivkomi t e e s geschaffen werden, welche; ^i^, V,ei;bindupg zwischen ihm und den palästinensischen Gesinnungsgenossen darstellt., Es jnuß die Aufgabe unserer Konferenz sein, in dieser Angelegenheit bestimmte Beschlüsse zu fassen. Es hat keinen Zweck, zu sagen, daß wir die Schuld daran tragen, daß zwischen uns und unserer Front in Palästina eine Reibungsfläche geschaffen, wurde. Das Exekutivkomitee, hätte, statt Polen oder'Tunis zu besuchen, Palästina besuchen müssen. Ich bin "überzeugt, daß ein Gespräch an einem Tisch viel mehr Mißverständnisse beseitigen wird als 25 Briefe. Wir haben Mangel an freien Menschen, Ihr habt zehn Menschen im Exekutivkomitee, aber sie können sich nicht fortwährend zur Dispositon' stellen. Jeder Schrift dieser zehn Menschen ist ein persönliches Opfer. Ihr habt ein Exekutivkomitee und ihr habt es nicht, weil ihr die Reisespesen nicht bezahlen könnt. Es ist unsere Schuld, daß*wir nicht die Allen Freunden, Gesinnungsgenossen; und Korporationen, welche mir anläßlich meines 50. Geburtstages Aufmerksamkeiten erwiesen haben, spreche ich auf diesem Wege meinen verbindlichsten Dank aus. David Nebenzahl. All werden und jung bleiben möchte jeder. So schwierig es scheint, es Ist dennoch leicht erreichbar durch ständige, sorgsame Körperpflege. Ein. hervorragendes Mittel dazu ist DIANA FRANZBRANNTWEIN mit Menthol Massagen Einreibungen» mit Dlafla-Franzbrannt- .wcln erfüllen mit verjüngender Kraft. Eb«nso wertvoll xur Mund- und Haarpflege. Und dabei sehr billig. Nehmen Sie nur Diana uhd weisen Sie werflose Nächahmungeji energisch zurück, Hobe r a 11 e r h H l t l I c hl nötigen Mittel beschafft haben, nber.es ist eine, gegenseitige Schuld« Macht nicht ein Prinzip, nicht ein Problem daraus. Es ist eine Sache der Taktik. Ihr müßt, eurem Exekutivkomitee die Möglichkeit geben, die Frönt zu besuchen. Ihr müßt ihm die Möglichkeit geben, die Ausgaben zu machen. Es muß ein Einvernehmen, ein besserer Kontakt, ein-,besseres. iVerstäpdnis^gegenseiüge Achtung für die Schwierigkeiten der, Position, mancher Menschen geben. Wir müssen uns auf ein,e kleine Zähl von Menschen beschränken, die einen engeren Kontakt unter sich haben können. Wir müssen nicht den Fehler der Exekutive der Zionistischen Organisation wieder-,, holen. Wir müssen eine Exekutive habeii, die weiß, was'; sie für die nächsten zwei Jahre will und wie sie die Bewegung, führen will. Die Menschen, die gewählt " werden,: müssen die ganze Macht haben, sogar die Macht, (Ge-, sinnungsgenossen auszuschalten, die der Bewegung schaden. ■:' £mc Konferenz der Klärung .Bevor' ich mein Referat über die, Organisation^-; Probleme schließe, muß ich im Namen des ganzen. Exekutivkomitees sägen: Diese Konferenz ij?t fr ei und so üverän. Ihr habf vollständige Freiheit, in der Wahl*der Menschen, in der Schaffung der Direktiven. Ihr müßt aber der Exekutive die materielle Mög-, lichkeit geben, die Direktiven durchzuführen. Wir; konnten keine Delegation nach Ottawa schicken» weil, wir kein Geld hatten. Parlamentarische Bulletins können; wochenlang nicht an die Mitglieder des Parlaments be-jj fördert werden, weif kein Geld da ist. Das Schwarzbuclr ist nicht fertig, weil unser bester Mensch, wie ein ein-] fächer. Stenotypist sein Material selbst schreiben muß,; weil kein Geld, da ist, ein' Sekretariat zu 'haltenj .. Dr. Rosenblum lyat,.ejtcli; gesagti rUnsete Bulletins werdeiii . von der Lanäe§z^ntralenicht an die ' einzelnen Orts^ gruppeu weitergeleitoti J3|ie Partei .vmrde. in -Unwissend heit gehalten* aber. nicht dnr-ch» jtitsere.gchuld. Wir 'haben; -Ipyal .gehandelt.;,. .. *, " .'^"'^ ^]\ ' H.: Ich, glaube, ctaß diese Konferenz' nicht eine Konferenz der verschärften'Konflikte seih wird, sondern eine Konferenz der K1 ä r u n*g. Ich will nicht sentimenr tal sein.i Es ist nicht sentimental, w^nn man vom . Ausschluß gewisser -Menschen redet, aber, ich vyill eine$ sagen: Unter den verschiedenen Aktiven unserer Ber wegung. befindet sich' das größte: Absolute Abwesenheit persönlicher Konflikte und persönlicher Reibungen. Das ist ein gewaltiges' Aktivuni. Ich bitte die Konferenz, dieses bei. der Behandlung der einzelnen Probleme zu hüten., •' '* An Grbßmanns Organisationsreferat schloß ' iic\ Montag, den 29. August, nachmittags die Debatte* an der sich zunächst die Herren ' Dr. Wolfgang; W.e.i s 1 . (Palästina), Dr; Hoimann (Riga), Dr. Schechtraann (Paris), Dr. O. R a bin o witsch (Deutschland), Dr. S. Wolf, (Wien), Dr. F. Waschitz (Palästina), B. Weinstein (Palästina), Aba Achi-Meir (Pitlästina), Dr. N. S a m o n s k y (Wien) beteiligten. .....Dr; Wolfgang Weisl (Palästina) . ." _'llef-rfprg^nann.t hat > etwas ausgesprochen, was,, ich Wrrmich"{ut£tt..fux^m stärkste'utite>sfrMcme:: P.i'e;F$Prä£e r,'ü:h g' n a £;h 'Einigkeit in der Be- Y/,e*g u.^n^ij^Iüdiwhin, Mg^eo müssen'j£eeint .werden. Wir messen'auch die'Peripherie'erobern'. 'Aber rxiiV Ken ni a r x'i's t ise h e h Mitgliedern der zionistischen Organisation" haben "'wir'nichts gemein. Für uns ist diese Gesell-, sch'aft der' Feind in unserer., Mitte. Wir brauchen; die großen M:assen des jüdischen Volkes, wir ..wollen nicht auf das jüdische Proletariat verzichten, das von "den Marxisten in unserer' Organisation Vor den Kopf gestoßen wurde.' Herr Großmann sieht eine Peripherie, in der auch die- Gruppe B eingeschlossen ist, die vielleicht morgen Revisionisten sein werden. # Es ist aber ein winziger Unterschied in unserer Methode; ' Wir "wollen keine E'i.n h ei t Ii c h k eit«;der revisionistischen Parten.. Die revisionistische Partei,,hat die Aufgabe, das jüdische Volk .zu revolutionieren, zum Staatsgedanken zu erziehen. Diese Gruppe kann' nicht einheitlich sein. Es muß eine A c h d u t h .im Sinne von Brüderlichkeit 'sein. Eine ernste Beschwerde riehte; ich gegen die Ex<kütive, die die Brüderlichkeit vermissen läßt gegenüber jener Gruppe, die außerhalb und innerhalb von Gefängnissen für das Judenstaatsideal gekämpft halt. ' Vielleicht werden wir ein Statut ausarbeiten,;mit welchem „Takt" die Partei zu führen ist. .Wenn während der Weltkonferenz durch einen .nichtrevisionistischen Journalisten die Aeußerung: des Vizepräsidenten in die Welt hinausposaunt wird, er habe ein Ultimatum gestellt, wenn Herr Lichtheim erklärt, daß er-die Bewegungsäubern will, wenn ein anderer Vizepräsident.in verschie-.. denen- Zentren ebenfalls, von einer Säub^erungsaktion spricht, die di$ Elemente treffen soll, die Tag und Nacht .Opfer bringen für das Volk und die -Bewegung, dahtt bedauern wir, daß so wenig „Takt" gebraucht wird.. Palästinensische offizielle revisionistische Organe i werden unterdrückt und zensuri,ert, indem man erklärt, 'daß,' sie keine revisionistischen "Organe seien. Die Ursache, warum Calais so umstritten wird, ist, daß bei uns Kühle und Mangel an- Brüderlichkeit herrschten. Ich sage Ihnen: . .Calais, ist für mich eine ^belanglose Sache.. Das. wiphtige an-Calais ist. der Geist, in welchem Calais "ausgelegt werden kann. Die Aasgeier und'Krähen-warten auf den Zerfall unserer Partei. Sie erklären die Aktivisten für vCrrückt. Achi-Meir ist radikaler als ich. Da ich aber Weiß, daß er einen denkenden Kopf hat, ist er nicht verrückt für mich. Er hat einen Weg und ich empfinde Brüderlichkeit für ihri. Wir werden sorgen, daß Brüderlichkeit in die revisionistischen Reihen einzieht. Aber Menschen, die gegen die Disziplin gesündigt hatten, wie einer der Vizepräsidenten (gemeint ist Lichthelm), dürfen nicht mehr in die Leitung oder in das A.C., defhrt sie vertreten nicht die revisionistische Anschauung. .Jetzt komm* ich zu den politischen Wegen. Wir alle verlangen ohne Unterschied, eine starke und nomöge'ne Leitung, die zum Siege des Revisionismus führt- Ich werde loyal mit jeder Leitung weiterarbeiten wie bisher, wenn auch in dem Bericht der Exekutive der Leitung darüber nichts veröffentlicht wurde. Die Leitung hat die größte Propagandäreise der Revisionisten in Polen, die in 54 Städte führte, mit dem Besuch einiger Städte'abgretan. Im Bericht heißt es, daß die Zusammenarbeit", mit- P a l ä s t i n a schlecht war. In der . Periode, in der ich und meine Freunde im Lande waren, hat die Leitung allwöchentlich größere Berichte erhalten. Wir v e r la ngen'eine starke L e 11 u'n g,' e i n e s t a r k e Außenpolitik. Wir verlangen nicht, daß die jüdische Ameisexgegen die englische Lokomotive losgehet Aber es muß zuerst einmal Ordnung in die revisionistische Organisation und Finanzen gebracht werden/ Wir tadeln die Leitung nicht, weil ihre Politik England gegenüber schwach war, wir tadeln sie, weil sie nicht jene Maschine geschaffen hat, die uns in den Stand'hätte setzen können, eine Starke Organisation innerhalb' und außerhalb Palästinas zu führen. Wir sind bereit, diese Maschine zu schaffen. Wir müssen-eine Organisation schaffen, die die Jugend,zu uns bringt. Wir dürfen nicht für die Büros Geld verlangen. Ich spreche der Maschine meine Anjerkennung aus, daß sie ohne Geld so viel geleistet hat, aber sie hätte es nicht notwendig, wenn sie sich an die Jugend gewendet hätte.!:Achi-Meir hat zehnmal mehr Menschen angelockt als Herr Lichtheim. Wir Aktivisten sagen: Zuerst kommt das Geld und die Organisation. Aber, Geld und Organisation bekommt man erst, wenn die Jugend da ist, wenn jemand da ist, der die Jugend begeistert.! Ein Name zieht, em Programm zieht. „Gib Geld" zieht nicht. Es muß eine starke Einheitlichkeit in der Leitung sein, die Leitung muß ausschließlich in den Händen Jabotinskys liegen, damit verhindert werde, daß Autonomien der Landsmannschaften allzu sehr Platz greifen.. Der Titel „Vizepräsident" muß auf mindestens zwei Jahre verschwinden. Es -sollen Referenten da sein, die die Arbeit leisten, die Richtung zeigt Jabotinsky an. Wir haben ein besonderes Aktivum: Gute Redner, gutev Führer. Wir haben Vorbilder, die im Lebens verwirklichend ein Muster .geben,^ wie die Jugend werden soll. Wir werden Vorschläge .machen,, wie die Jugend erzogen werden soll. Die. magnetische, Kraft des ,'.Vorbildes Jabotinsky wird vieles erreichen.;. Ihr -.bekommt keine Organisation uhd kein Geld, Wenn ihr ,die, Persönilichkeit. nicht ausnützt. .-.Wir machen folgende.Vprachläge; i . Wir wollen nicht von;den S u.b v e jn t.v° nV? n abhängig sein. ■ Wir. wollen' ein--Büro yön 'Opfern erhalten, Wir;..i1.;feaüen.,i; unser . Fi n a n zp;f ogramm auf kleinen Dinaren.,auf/ Wir verlangen j ed e s Jahr e i n e W e11 k o<h f e "r £ nl für das' nächste. - Jähr! eine, Erhöhung der Dinarzahl. auf'ZOO. Die nächste Kontieren» mußwdn.^D a;ti zajk .oder ,P. Q:^;e^^';^t^^ndfe•n.- ^Wir rsipfts .i?ereit,.'. Qjdnuflg., yu.' |ii.e~ FihaÄ'zeri'"#u\^ revisionistische'. LeitüiigtBät, eirieri'-"'Mangel ■■ an Phantasie, um -Geld zu beschaffen. '.'"Wir' wollen 'beschließen,; Dinar und Doppeldinar prägen, ztf lassen. Wir; feiern-Detter das 1800. Jahr B a r K o c h Vä's und das 15. Jahr der Legion •Jabotinskys'. ' Wir können . entsprechende - Münzen prägen lasseri. Das Ist ein Beispiel neuer jMethoden, . Es •herrscht weiter ein Durst -nach-•re:yisipnistiscjher. l.nfjöifjria- '• fion.V Wir haben in. unserer Organisation , gut6 Reidh'er;! dieses Kapital muß . man ausnützen. Jed;er^gute" ^Redner »muß für eine Reihe, v^n Vorträgen verpflichtet" "werden. Die' revisionistische Organisation muß-' ^tka- 250 Vorträge jährlich schaffen, die Geld bringen müssen; anstatt Geld zu kosten. / Außenpolitisch müssen wir beini Völkerbund einsehreiten. Wir können den Widerstand gegen England nicht gegen den Völkerbund organisieren. Die zionistische Weltorganisation wäre eifersüchtig, wennwir gut-abschneiden würden. / Wir verlangen die Un abh än g i gk e i tder politischen Aktionen, der Präsident der. Organisation ernennt nach seinem Ermessen in jedem Lande einen Bevollmächtigten zur Durchführung seiner Politik. Dieser Agent muß die politische Lage in seinem Lande studieren und muß sich zur wirtschaftlichen Unterstützung Hilfesuchenj die ihmzur Seite steht. Wir können mit dem Palästina-Export nicht von England# abhängig seini wenn wir gegen England Politik treiben. Wir sind nicht in Opposition zur alten Leitung, wir haben bloß neue Pläne. ' ,v; . Dr. Hoffmann (Riga) , stellt fest,' welchen Weg die Exekutive gegangen 'ist. Er klärte den Widerspruch , vott'zwei Präger' Vorschlägen auf und erläutert den Mißerfolg des letzten Jahres, Das ExfrerWertit, ~die* Mandatar macht auf eine andere Linie zu bringen, wird vom Redner bezweifelt, denn welche Gründe sollte dde Mandatarmacht haben, sich mit uns in Verhandlungen einzulassen! Ferner bezweifelt der Redner die Zielsetzung, die Großmann angeführt hat, .Und fragt, welche Methoden uns von der zionistischen Organisation unterscheiden. Redner konstatiert Irrtümer in der Organisation und kritisiert Ca 1 ai s. Da man laut Beschluß von Calais weder in der zionistischen Organisation noch von ihr uniabhängig sei, warne* er vor den Konsequenzen dieses' Zustande*. Er beantragt-eine Redeart unid Propaganda wie in Indien und macht auf den Unterschied von Petitionsakt-und Petitionsbewegung aufmerksam. Redner weist die Behauptung der Palästina-Landsmannschaft, daß wir in der Max Sdiiffmann und Frau gratulieren ihrem I. Freunde Herrn David Nebemahl anläßlich des 50. Geburtstages aufs herzlichste