Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 256 (12.8.1932)
- Date
- 1932-08-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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.1 r- Seile 1 DIE NEUE WELT Nf. 2% vorstellenkann, welche Zeit passender sein könnte für solch eine Sache. Wie die Konferenz enden wird, weiß kth nicht; für wann sie den Kongrell eiriberufen wird, n.Hß ich ebenfalls nicht* Aber eines weiß ich bestimmt: Wenn?ie d€n Kbflgreß abzuhalten bescbließen und wenn sie miit Energie an die Sache herangehen wird, wird das ein Weltkongreß sein, und die ganze Obstruktion, der zu spät gekommenen Protestrabbiner wird ihn nicht aufhalten können. Der Kongreß wird ein Kongreß sein, die Welt wird mit ihm rechnen als mit einem Kongreß, und niemand wird sich aufregen, die Frage zu tun. ob sich an ihm die Herren vom amerikanischen „Jewish Congress" oder etwa die Herren vom Londoner „Board of Depufies" beteiligt haben. Und noch weniger werden die Wähler sich darüber den Kopf zerbrechen. Die Beteiligung wird nur von einem Faktor nicht abhängen: vom Ja oder Nein der „Boards" und der „Committees" und der „Alliancen*. Ein klares Beispiel hdefür hatten wir jüngst. Die erweiterte Jewish Agency war ein Versuch, die «treibende Kraft" dieses „Faktoren" auszunützen. Einige Menschen bei uns wollten noch glauben, daß man jene „Cominittee9" ernstnehmen könne, daß sie eine wirkliche gesellschaftliche Macht seien. Jetzt kann man ruhig bei jedermann anfragen, sogar bei den begeistersten Anhängern jenes Agency-Planes: Habt ihr irgend einen Zuwachs gesellschaftlicher Kraft bemerkt? Hat euch die Kombination irgend einen Schatten eines realen Pins gegeben? Lächerlich. Gesellschaftliche Kraft ist dort vorhanden, wo eine Idee, ein Streben, eine Be- (Er^fiSsterung, meinethalben eine fdlsche, besteht. Ein Element von Menschen, das keinen Grundgedanken, keinen Glauben und keine Hoffnung hat, ist kein Faktor. Es kann nichts geben und es ffann ebensowenig stören. Immer herrlicher steigt aus der Vergangenheit die übermenschldche Gestalt Theodor Herz!*. Er hat geglaubt an den Kapzen, an den armen kleinen Mann. Von allen Seiten hat män ihm zugerufen: „Nur Kapzunim werden mit dir gehen, dieselben Schnorrer, für die man .jeden Pessach bei den verschiedenen jüdischen Millionären Geld zusammenklauben muß." Er hat geantwortet: „Nun gut, werd* ich's halt mit den Kapzunim machen." Jeiat, da jene in Agonie liegen mit der Krisis und^ den Pogromen und dem Boykott, sind «seine Kapzunim und seine Organisationen allweil reicher als die Ica und dieAlliance, und sein Jichuw in Palästina ist ein Wunder und Beispiel für alle kolonisierenden Nationen, und sie haben die Welt gezwungen, die jüdische Nationalität und dös jüdische Ideal anzuerkennen, und die Namen ihrer Führer werden zusammen mit den Namen der größten Staatsmänner der Kulturwelt genannt — und wenn ihr ein Dutzend Juden zusammenruft und sie fragt, wie die Protestrabbiner geheißen haben, wird kein einziger sich mehr ihrer erinnern können. Wäre ich ein jüdischer Dichter, würde ich einen Hymnus schreiben: Das Lied vom fröhlichen Kapzen. Groß und mächtig ist der Kapzen, Seine Majestät der Kapzen — nur unter einer Bedingung: fröhlich soll er sein! Nicht die Hände herabfallen lassen, nicht den Glauben an sich selbst verlieren, nicht warten auf das Zeremoniell der oberen Zehntausend, nicht Angst haben vor edner Niederlage. — weil zweifellos durch „Niederlagen" eine Volksbewegung aufwärtsschreitet und die'; höchste .Kommandogewalt in der. tiefsten Tiefe von: des Kapzen Herz .liegt. . - ■■-■* 1 Beteiligung des Ostjudenverbanejes,. Oesterreichs (i Der etwa 10.000 in Landsmannschäften zusammengeschlossene Mitglieder zählende Gesamtverband der Ost juden Oesterreichs hat beschlossen, sich an der Genfer Vorkonferenz für einen Jüdischen Weltkongreß zu beteiligen. Der Verband wird auf der Konferenz durch die Herren Dr. Dagobert Rybaczewski, Prof. Moses Rath, Redakteur Siegmund Haber und Direktor Gerson Wittlin vertreten sein. Eine Delegation der jüdischen Wirtschaftsverbände Polens Das Zentralkomitee des Verbandes jüdischer Handwerker hat beschlossen, zur jüdischen Weltkonferenz in Genf eine Delegation, bestehend aus vier Mitgliedern der Zentrale und drei Vertretern der Provinzortsgruppen, zu entsenden. Die Delegation wird unter der Führung des Sejmdeputierten Rattner stehen. In einer gemeinsamen Sitzung der Delegierten der Vereinigung der Kaufleute, des Handwerkerverbandes und des K1 ei n h ä^n dlerverbandes wurde beschlossen, auf der Jüdischen Weltkonferenz strengung der Polizei und der englischen Truppen, um die Kurden zu verhindern, in die jüdischen Häuser einzudringen. Die Gefahr einer großen Judenmetzelei wurde nur in letzter Minute durch das Eingreifen englisch-irakischer Truppen verhütet. Durch den bevorstehenden Eintritt Iraks in den Völkerbund und den damit verbundenen Rückzug Englands aus depa Irak wird die Frage akut, inwieweit genügende Garantien gegeben sind, um die Minoritäten in Mesopotamien, von denen die Juden einen zahlenmäßig besonders wichtigen Faktor darstellen, zu schützen. Daß die kurdischen Juden angesichts dieser Verhältnisse und ihrer abhängigen Stellung überhaupt auch nicht einen Tag länger in Kurdistan leben wurden, wenn sie nach Palästina, auswandern könnten, wurde von fast allen Seiten zum Ausdruck gebracht. Schwer lastet auf ihnen die doppelte Galufh, „Galuth Ischmael und Galuth Kurd", wie sie sagten; kein Wunder, daß sich bereits seit Jahrzehnten ein dauernder Strom von Auswanderern nach Palästina ergießt und TauSende auf die Gelegenheit warten, in das Land ihrer Sehnsucht zu kommen. Meine Fahrt durch Kurdistan, die bloße Tatsache, daß ein „Jehudi" aus „Zion" in diese abgelegenen, wilden Gegenden überhaupt sich hineinwagte, hat sie in ihrer Absicht nur bestärkt und schien ihnen ein Vorzeichen ihrer baldigen Umsiedlung zu sein. Die kurdische Judenfrage ist in der Tat eine Umschichtungsfrage und da die Kurden infolge ihrer körperlichen Tüchtigkeit, Anspruchslosigkeit und zähen Natur neben den jemenitischen Juden wohl mit die geeignetsten Elemente für die Aufbauarbeit Palästinas darstellen, sollte man an eine Lösung ihrer traurigen Lage in diesem Sinne herangeben. in Genf eine einheitliche Fraktion der Vertreter der jüdischen Wirtschaftsorganisationen Polens tzü bilden, die in allen Fragen wirtschaftlicher Art geschlossen vorgehen soll, Die Fraktion wird ein eigenes Sekretariat einrichten und der Konferenz eine Denkschrift übet jüdisch-wirtschaftliche Probleme überreichen. Aus Warschau werden folgende Delegationen zur Weltkonferenz entsandt werden: eine Abordnung des Jüdischen Parlamentsklubs, eine Delegation des Jüdischen Nationalrats, ferner Vertretun* gen der kaufmännischen Vereinigung, des Handwerkerverbandes,, des Kleinhändlerverbandes, des Revisionsverbandes der jüdischen Kooperativen, der Volkspartei und der Jüdischen Gemeinde. Ferner werden einige Delegationen aus der Provinz entsandt. Die Jüdische Partei der Tschechoslowakei Der Präsident der Jüdischen Partei Dr.Emil M a r g u 1 i e s übergab der J. T. A. eine Erklärung über die Stellung der Jüdischen Partei in der Tschechoslowakei zur Frage der jüdischen Weltkonfei'enz. In dieser Erklärung heißt es u. a.: in der Zustimmung der Partei zur Weltkonferenz sei ein gut Teil Skepsis und abwartende Haltung eingeschlossen. Wenn auch die Behandlung jüdischer Fragen im interterritorialen Rahmen bereits eine Selbstverständlichkeit geworden und eine Lösung der Judenfrage ohne Zugrundelegung der überstaatlichen Vorstellung eines jüdischen Volks nicht denkbar sei, so bedeutet doch das Programm „Jüdischer Weltkongreß" an sich weder eine Idee der Lösung noch einen verläßlichen Weg zu ihr. Der Be- ■MaonnaaaMMaMMMM^MaMaMaMWMiMaMB E Kranke Frauen^ erfahren durch Gebrauch des natürlichen „Franz-JoseP'-Bitterwassrs ungehinderte, leichte Darmentleerung, womit oft eine außerordentlich wohltuende Rückwirkung auf die erkrankten Organe verbunden ist. In Apotheken und Drogerien erhältlich. griff einer jüdischen Weltkonferenz allein genüge dem national organisierten Teil der Galuth-Judeuheit nicht. Diese frage vielmehr nach Zweck und Zusammensetzung der Konferenz und erwarte von ihr aktiv aufbauende nationale Politik für Gegenwart und Zukunft des jüdischen Volks, nicht, aber eine lahme, halbe Antwort. Nur eine K mferenz, die in ihrer Zusammensetzung Gewähr für eine solche Antwort gibt und den Mut hat, mit der Phrase von der „E i n i gkeit der Juden" ein Ende zu machen — zwischen den Bekennern der Idee des jüdischen Volks und jenen, die sie verwerfen, gebe es in diesem entscheidenden Punkt keine Einigkeit — werde den national gesinnten Teil der Judenheit befriedigen. Die Jüdische Päriei ^Rumäniens Als Vertreter'der Jüdischen Partei Rumäniens, die, sich rückhaltlos,,:für^die^ Abhaltung eines jüdischen Weltkongresses ^tisgeBprochen hat, werden der Präsident de^tfüdis«^^ Abgeordneter Dr.-^«yer,*^'b n^:r^der Vorsitzende der :'Jüdischen Gemeinde Suszawa' M. Tei ch 'und der Präsident der Zionistischen 0i^4hi^iiönr^MlMni'änföns Abg. Mi- ,sc h u Weißman nj,an,; deE^yomi.American Jewish ..Cornmittee einberufenen ..jildig$h£n} Weltkonferenz in 'Gpof teilnehmen... ' _;. . . •?'. Die andjiidflsdien Aus* §direifuin<$cii in Tunis Ueber die, äiä 25, Jüli; an S^ax (Tunis) stattgefundenen judenfeindbehen Ausschreitungen geht der Jüdischen Telegraphen-Agentur folgende Darstellung zu: Zwei Tage; lang bot Sf ax das Bild einer von Pogromhorden heimgesuchten russischen oder ukrainischen Kleinstadt. Den Anlaß zu dem Aufruhr und den judenfeindlichen Ausschreitungen bildete ein Privatstreit zwischen Kaufleuten und einem von ihnen früher beschäftigten Arbeiter. Zu den Brüdern Didi, angesehenen Kaufleuten, die jahrelang im arabischen Stadtviertel gewohnt und sich bei der gesamten Bevölkerung größter Wertsöhätzunig erfreut hatten, kam der betreffende Arbeiter, -um .Ahm angeblich zukommende Lohnrückstände zu fordern. Es folgte eine heftige Auseinandersetzung, in deren Verlauf sich der Araber selbst gegen eine Glastür warf Und eich so —- wie von manchen behauptet wird, absichtlich — verletzte. Nun rief der Araber, die jüdischen Kaufleute hätten versucht, ihm die Kehle durchzuschneiden. Im nächsten Augenblick stürzten, Tausende von Hafen-, arbeitern, Beduinen und Pilio^phatarbeitern, die anscheinend nur auf dieses Signal gewartet hatten, herbei und versuchten, die Didis zu lynchen. Diese verbarrikadierten ihren Laden und verständigten telephonisch die Polizei. Inzwischen aber hatte sich eine, so große Menschenmenge angesammelt, daß die Kaufleute nur dadurch, daß die Polizei sie in Sdhutzhaft nahm, vor ihren Angreifern gerettet werden konnten. Während die Verhafteten aus dem arabischen Stadtteil geführt würden, rief ihnen die Menge Drohrufe zu und bewarf sie mit faulen Früchten. , Van einigen Rädelsführern aufgehetzt, strömte die Menge sodann. in die Straßen, in denen sich die &M&eüufü/t<£efat> 7wyJd&) 15 erfüllt von allen „Kleinen" die Funktionen der „Großen" am besten l Die billigste KUin-Schralbmatchfn« für Bttro und Reis« S390.-Ka«sa Auch <uif Teilzahlungen lieferbar l Große Auswahl in Gelegenheitskäufen l Büromöbel / sämtlicher BitrobedTrf Veilaliatüi tVv Angebote MüWTO . ^:tH«UNQS. 0ESELL5ÜKAFT Wien!, Esclieubachgiisa« >-ll Teltpnon! ü-20 ü-#i, B-üö-0-71 Union dar Zionliten-Re visioniiftfn 0«iterr«lchf _Wien, II., Untere AugartenStraße ö8, Tel. A-45-6-34 An die Revisionisten Oesterreich»! Die Parteileitung teilt mit, daß Mittwoch, den 17. August, um 7*9 Uhr abends im Heim eine Mitgliederversammlung stattfindet. Tagesordnung: l. Die V. Welikonfetenz der Zioniiien« Revisionisten 2, Die ös enetthlidie Delegation auf der Welikonferenx Teilnahme aller Mitglieder Pflicht Für die Parteileitung.' Frttg Richter m. p. Ind. Robert Stricker m. p. Läden der jüdischen Juweliere befinden. Es kam zn schweren .Mißhandlungen von Juden, Plünderungen u/nd Brandstiftungen. Zahlreiche Juden wurden Verwundet. Selbst das Eintreffen des arabischen Gouverneure an der Spitze einer Spahi-Abteilumg machte auf den Mob wenig Eindruck. Der Gouverneur konnte bloß die verletzten und bedrohten Juweliere unter militärischem Schutz in sein Haus bringen lassen, während die Straße den Aufrührern zur Plünderung überlassen blieb. Sodann drang die aufgewiegelte Menge in das europäische Viertel ■ein, überfiel auf dem Wege dahin alle Juden, denen sie begegnete, und mißhandelte sie schwer. Im jüdischen Viertel entstand ungeheure Panik. Im Sturmlauf kamen die Aufrührer heran, versuchten in die verbarrikadierte große Synagoge einzudringen und die Kinder der benachbarten hebräischen Schule zu mißhandeln. Die Schüler konnten jedoch rechtzeitig anf eine abgeschlossene Dachterrasse gerettet werden. Bei der Verteidigung der Synagoge wurde der Rabbiner Simon C oben verwundet Es wurde versucht, eine Selbst wehr zu organisieren, das kleine Häuflein der Verteidiger war jedoch gegen den wütenden Mob ohnmächtig. Erst am Nachmittag wurden stärkere militärische Kräfte eingesetzt, die die Straßen des Judenviertels räumten. Am folgenden Tage glich Sfax einer ausgestorbenen Stadt. Alle Läden waren geschlossen und Ton senegalesischem Patrouillen bewacht. Trotz aller Maßnahmen, der Behörden aber wurden die Plünderunigen vielfach fortgesetzt. Gegen 8 Uhr morgens traten die Dockarbeiter in Streik. Die Arbeit wurde jedoch bald wieder aufgenommen und die Ordnung hergestellt. Einige hundert Aufruhrer sowie einige Juden wurden Verhaftet. Noch, am selben Tage traf eine Untersuchungskoonmission ein. Die Untersuchung wird nicht bloß gegen die an den Ausschreitungen unr mittelbar Beteiligten, sondern auch gegen die anteile kt u eilen Urheber des Pogroms geführt. Zum 15* Jahrestage der Gründung der Judischen Legion Am 23. August 1932 jährt sich zum Itinfzehntenmal der Tag, an dem die Schaffung der Jüdischen Legion amtlich proklamiert wurde. Das jüdische Volk darf diesen Tag nicht verstreichen lassen, ohne wenigstens durch würdiges Gedenken seinen Legionären den Dank zu zollen. An alle Landes- und Ortskomitees des Tel-Chaj-Fonds sowie an seine Freunde und Gönner ergeht daher der Ruf, für die Feierlichkeiten an diesem Tage alle nötigen Vorbereitungen zu treffen! Der 23. August muß der Tag der Jüdischen Legion sein! Die Öffentlichkeit muß an ihm über die Taten unserer Legionäre aufgeklärt werden! Das Judentum muß sich dessen bewußt werden, daß die Legion es war, die die Voraussetzung für die Anerkennung unserer nationalen und historischen Rechte schuf! Die jüdische Jugend muß verstehen lernen, daß sie die Trägerin der Legions-Idee zu sein hat! Ehret die jüdischen Legionäre! Tel-Chaj-Fonds Kontinentalbüro Berlin-Charl. 2, Joachimsihalerstr. 3. Die „Neue Welt" erhielt folgende Zuschrift: An die Alfen Herren der Zion» ' Ferialverbfindungen X Der Ring der Alten-Herren-Verbände hat das Bestreben, die Alten Herren aller Verbindungen zu erfassen. Den Satzungen des Ringes gemäß können sieh auch die Alten Herren von nicht mehr bestehenden Ferialverbindungen zu einer Gruppe organisieren und dem Ringe beitreten. Der Ring der Alten Herren will seinen Mitgliedern bei der herrschenden wirtschaftlichen Einengung gegenseitige Erwerbsmöglichkeit schaiffen und gibt ein umfassendes, nach verschiedenen Gesichtspunkten. geordnetes Verzeichnis, das die Alten Herren von fast allen Verbindungen Europas (zirka 5000 Namen) enthalten wird, heraus. Alle Alten Herren von nicht mehr bestellenden Fetialverbindunigen werden hiemit eingeladen, von ihren. Anschriften unter Angabe des Berufes und anderer in Betraoht kommenden Daten Gg. Dr. Rudolf Glücklich, Wien, I., Kärntnerstraße 28/2/ zu verständigen.- Die Angelegenheit wolle sehr dringend behandelt werden, da das Mitgiliederveraeichnis in allerkürzester Zeit zur Drucklegung kommt. Für den Ausschuß des Alten-Herren-Ringes: Rechtsanwalt Dr. Paul Ste r n m. p. Akad. Haler Leo A. Robitachek m. p.