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Die neue Welt · 1932-08-05 · Heft 255 (5.8.1932) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 255 (5.8.1932)
Date
1932-08-05
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 255 AUS PALÄSTINA Emek fordert Masseneinwanderung neuer Chaluzim Jerusalem, 31. Juli. (J. T. A.) In Nahallal fand eine Massenversammlung der jüdischen Siedler des Emek Jezreel statt, um zu den auf der Tagesordnung der Aktions-Komitee-Sitzung in London stehenden Problemen Stellung zu nehmen. An das Aktions-Komitee wurde ein Telegramm gerichtet, in' dem die Mitglieder des A. C. aufgefordert werden, Parteidifferenzen zu überbrücken, die Kräfte der Diaspora zu vereinen, die Knesseth Israel zu konsolidieren, Nationalfonds und Keren Hajessod zu stänken und Zehntausende von Chaluzim nach Palästina zu entsenden, um die Absorptionsfähigkeit des Landes für alle Schichten der Judenheit zu erhöhen. Eine neue Einwanderung4vorschrift " Jerusalem, 2. August. Soeben wurde ein" neues Inunigrationsgeeetz veröffentlicht, das alle Einwanderüngs- und Ausweisungs- .bestimötungen genau formuliert. In Uebereinstimmung mit der Zusage, die seinerzeit' vom -High Commissioner Wauchope gegeben wurde, sehen die neuen Vorschriften eine neue Kategorie von 'Immigranten-Kapitalisten, vor, die 500 Pfund (bis jetzt 1000 Pfund gefordert) besitzen. Da aber im neuen Gesetz bezüglich der Einwanderung nach T r a n s j o r d a n i e n keinerlei separate Begrenzungen ausgesprochen sind, wird keinem Juden ohne Zustimmung des Einwanderungsdepartements ein Visum erteilt werden. Phosphorkonzession an eine englische Gesellschaft .. Jerusalem, 2. August. Eine englische Gesellschaft hat die Konzession zur Ausbeutung der P h o s p h o r f eld e r in der Nachbarschaft vom Bersoheba-Gebiet erhalten. Vor kurzer Zeit hat die Palästina-Regierung diese Phosphorfelder käuflich erworben. Allgemeine Zionisten Palästinas, für eine Verständigung mit den Revisionisten Bei der Tagung der Allgemeinen Zionisten Palästinas hielten die Herren Supraski und Dr. Bogs a s c ho w bemerkenswerte Reden, in denen sie die gegenwärtige Haltung der Allgemeinen Zionisten gegenüber den Linksparteien einer scharfen Kritik unterzogen. ■ Dr. Bogsaschow sagte: „Wir freuen uns, wenn die linken Gruppen im Zionismus Geld für ihre Zwecke aufbringen. Aber-sie verwenden das Geld.für die Erhaltung ihrer Büros und ihres Beamtenapparats und geben nichts für Aufbauzwecke her. Zwischen den Fonds und zwischen dem Volk herrscht Jcein Kontakt. Wir Allgemeinen Zionisten waren bisnun. nur das Oel, mit dem die Linken ihre Maschine schmieren. Dieses System muß gebrochen werden. Zehn Jahre unterstützen wir die Linken: imr Emek und trotz allem können sie sich noch immer nicht selbständig erhalten." Supraski meinte: „Ich will auf die Haltung der Revisionisten nicht eingehen. Aber sie stehen uns am nächsten. Wir haben dieselben wirtschaftlichen Forderungen wie die Revisionisten. Wir können nicht mehr für -eine Politik eintreten, welche die Linke privilegiert. Die Linken arbeiten daran, die Revisionisten hinauszudrängen. Aber ich warne die Allgemeinen Zionisten, ihnen hiebei Hilfe zu leisten. Den Brith Schalom, der viel gefährlicher ist, dulden wir. Die Linken, sagt man, sind loyal gegenüber den Beschlüssen des Kongresses. Das ist nicht wahr. Wenn der Kongreß etwas beschließt, was gegen ihre Politik ist, dann üben sie den größten Terror aus. Wjr müssen beim Aktionskomitee alles daransetzen, auf die Revisionisten einzuwirken, auf daß sie ihre starre Haltung aufgeben, aber wir müssen sie in der Organisation erhalten. Werfhn die Revisionisten die Organisation verlassen, bleiben wir nqr mit den Linken. Dann hören wir ,auf, eine nationale Bewegung zu sein. Auch im Waad Leumi müssen wir uns mit den Revisionisten verständigen." 600 jüdische Kinder in den Missionsschulen Palästinas Nach der vor wenigen Tagen erschienenen statistischen Tabelle der . Missionsschulen Palästinas besuchen über 600 jüdische Kinder katholische und protestantische Anstalten. Bialiks „letztes" Gedicht vertont Das im vorigen Jahr erschienene Gedicht Ch. N. Bialiks „Reitichem Schuw besdozer Jedehem" ist nuumehr vertont erschienen. Das Gedicht war bekanntlich Gegenstand einer heftigen Polemik, da es nach Ansicht vieler gegen die national-judenstaatstreue Jugend gerichtet war. Dr. Glickson fordert Weizmanns Rückkehr ' In einem am/19. Juli im „Haarez" erschienenen Leitartikel, der der bevoreteenden Session des Aktionskomitees in London gewidmet ist, befaßt sich Dr. Glickson, der Chefredakteur de» Blatte«, mit den aktuellen Problemen' des Zionismus und kommt zur Schlußfolgerung, daß die Opposition in ihrer Prognose voll und ganz recht hatte. ' Der MacDonaJd-Brief hat an der Linie der Regierung«poUtik nichts geändert. Die autiaionistwehe Haltung der Administration ißt geblieben und der Frenoh-Bericht bildet eine weitere Etappe in der antizipoistischen Politik der Regierung. Um aus dieser Situation hemu^zukosnnien. meint Gnckögn, müsse ma^i der. Aegferojig wetän& ammfis* an» AvBm im jüdischen Nationalheims unterbreiten, und hier sei die Mitarbeit Professor Weizmanns unbedingt notwendig „denn wir können auf seine Mitarbeit nicht verzichten'. Erste palästinensische Früchteschau in Jaffa. Jcru salem, 31. Juli. (J. T. A.) In Jaffa wurde durch den High Commissioner General Sir Arthur Wauchope die erste palästinensische Früchteschau eröffnet. General Wauchope hielt eine Ansprache, in der er bekanntgab, daß er 1200 Pfund für die Errichtung einer Gartenbaustation in Farradya bei Safed und 300 Pfund für die Anlage von zwei Schulgärten gestiftet habe. Auf der Früchteschau sind 400 Obstarten ausgestellt. Ein britischer Jude aus Palästina deportiert. Jeru salem, 29. Juli. (J. T. A.) Schalom David Da noch, ein Jude britischer Staatsangehörigkeit, der vor . sechs Jahren nach Palästina gekommen und vor drei Monaten wegen Störung der öffentlichen Ordnung vom Jaffaer Gericht zu Gefängnis und nachträglicher Landesverweisung verurteilt worden war, ißt dieser Tage, ungeachtet der zu seinen Gunsten von der Jewish Agency unternommenen Interventionen, aus Palästina deportiert worden. Verurteilung eines arabischen Brandstifters. Jerusalem, 29. Juli (J. T. A.). Das Gericht in Jerusalem hat einen A r a b e r, der im Juni dieses Jahres eine Scheune bei Sichron Jakob in Brand gesteckt hatte, zu einjährigem Gefängnis verurteilt. Von der geplanten arabischen Universität in Jerusalem. Jerusalem, 29. Juli (J. T. A.). Das vom panislamitischen Kongreß eingesetzte Komitee für die Organisierung einer muselananis c h e n Universität in Jerusalem hat beschlossen, folgende drei Fakultäten an der geplanten Universität zu eraichten: Eine theologische Fakultät für 600 Hörer, eine technische Albteilung für 200 Hörer und eine medizinische Fakultät für 300 Hörer. Lord Melchet Ehrenpräsident des Makkabi- Jerusalem. Lord Melohet, der vor einigen Monaten in Palästina weilte, übernahm das Ehrenpräsidium des Makkabi -Jerusalem. Auch sein Vater, der verstorbene Sir AMred Mond (der spätere Lord Melchet) hatte in den letzten zwei Jahren seines. Lebens das Protektorat über das Makkabi-Palästina inne. Bautätigkeit in Tel-Awiw im Juni. Das technische Departement der Stadtverwaltung von Tel- Awiw bewilligte im Monat Juni Bauten mit insgesamt 171 Zimmern und 11 Geschäftslokalen. Die Baufläche beträgt 628? Quadratmeter. 61 Palästinenser wollen nach Biro-Bidschan auswandern Jerusalem, 31. Juli. (J. T. A.) 61 Einwohner von Palästina, zum größten Teil Kommunisten, haben sich für die Ausreise nach Sowjetrußland vormerken lassen. Sie beabschtigen, sich in Biro-Bidschan (!) niederzulassen. Amerikanische Auswanderer, nach Biro-Bidschan ohne Nahrung und Obdach . Leningrad, 31. Juli. (J. T. A.) In Leningrad sind 27 amerikanische Juden, unter ihnen drei Frauen und sechs Kinder, auf dem Wege nach Biro-Bidschan eingetroffen. Da seitens des Qzet. keinerlei Vorkehrungen für ihren Empfang getroffen worden waren, blieben sie drei Tage und drei Nächte ohne Verpflegung und mußten unter freiem Himmel nächtigen. Die jiddisch-kommunistische Zeitung „Emess" bringt eine Schilderung der tragischen Szenen, die sich bei der Ankunft der Auswanderer in Leningrad abgespielt haben. T heater, Kunff und iiiiiiiiiihiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii: Literatur Die Situation der Habima Der Kreis der Freunde der Habima (Palsätina) übersendet der „Neuen Welt" das nachstehende Kommunique: Vor eineinhalb Jahren kehrte Habima nach' Palästina zurück; nach einer großen Tournee durch Europa, wo sie von neuem Interesse und Begeisterung für hebräische Kultur und Erez-Israel zu erwecken wußte. (Stockholm: Ueber dem vollgedrängten Königlichen Theater die blau-weiße Flagge. London: Die gseamte Presse wochenlang mit der Erscheinung der palästinensichen Habima beschäftigt.) Seit ihrem Bestehen ist die Habima bisher in 19 Ländern gewesen und hat in 115 Städten gespielt. In Palästina ging Habima unter großen Schwierigkeiten an ihre weitere Arbeit. Das Ergebnis dieser eineinhalb Jahre ist: fünf neue Inszenierungen in eigener Regie, 230 Aufführungen in den Städten und auf dem Lande. Die Zuschauerzahl in dieser Zeit reicht fast an die Zahl der jüdischen Bevölkerung in Palästina — 150.000 Besucher — heran. ' Daß sioh unter diesen Neuaufführungen keine mit jüdischem Inhalt befand (alle Werke — Shaw, Maugham, Leiwik, Moliere, Langer — sind allgemeiner Natur), erklärt sich daraus, daß das palästinensiche Publikum und Habima selbst einmal einfache unheroische Themen auf der Bühne wünschten, wie das Theater der ganzen Welt sie zeigt. Die beiden nächsten Aufführungen der Habima werden „Am'cho" (Zweihunderttausend) von Schalem A 1 ejchem und „Jud Süß" nach L. Feuchtwanger An die jüdische Jugend! Wir suchen freiwillige, geschickte Mitarbeiter tut kostenlosen Anfertigung unserer Tel-Hnj-Streiehholzschachteln. Mädchen bevorzugt! Erste Zusammenkunft Dienstag, den 9. August, um 8 Uhr abends, im jüdischen Heim, H., Untere Augortenstraße 38. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung! *• Für den Tel-Haj-Fonds - SJ«Äl*ifid Qtanktiit sein, da dieses letzte „unjüdische" Jahr eine Sehnsucht nach Inhalten aus dem Judentum ausgelöst hat. * Wie steht es nun mit der Existenzmöglichkeit" dieses Theaters? In keinem Lande — und besonders nicht in Palästina — kann ein dramatisches Theater nur von seinen Kasseneinnahmen leben. Diese reichen kaum für das Gehalt der Schauspieler und Mitarbeiter. Auch bei uns müßte das Budget des Theaters — wie überall in der Welt — vom Staate oder von offiziellen Institutionen ausgeglichen werden. Da aber weder die Regierung in Talästina noch unsere Institutionen die Habima subventionieren, ist deren Situation außerordentlich kritisch. In den letzten Jahren trug die Sorge um die Habima ein Kreis privater Freunde (Habima-Sekretariat und Patronatsvereinigung), in der Annahme, daß unsere obersten Institutionen nach und nach diese Sorge auf sich nehmen würden. Diesen Gedanken hat Habima auch in ihrem Memorandum zum XVI. Zionistenkongreß zum Ausdruck gebracht. Wir wissen genau, daß die Jewish Agency heute die Rolle der Regierung dem Theater gegenüber nicht übernehmen kann. Daher liegt jetzt die Verantwortung für die Erhaltung des Theaters „Haibima" gleicherweise auf den Juden, aller Länder, und nur von ihnen hängt es ab, ob diese große jüdische Kulturinstitution wird weiterarbeiten können für das gemeinsame Ziel: Verbreitung und Vertiefung jüdischer Kultur. „Die Judenfrage". Das Augustheft der in Berlin erscheinenden „Europäischen Revue" erscheint als Sondernummer über „Die Judenfrage". Bekannte Namen äußern sich zum jüdisch-arischen Problem auf dem Gebiet der Politik, Wirtschaft, Religion und Literatur. An Themen enthält das Heft: Religion und Weltanschauung der Juden; Assimilation und Rassenfrage; Die politische Seite der Judenfrage; Kunst und Ausdruckswil'le der Juden; Staat und Volk; Die Juden in der Wirtschaft. I Jüdisches Jahrbuch für Oesterreich, herausgegeben von Lobel Taubes und Chajdm Bloch. Das vor einiger Zeit in den Blättern angekündigte „J. J. f. Oe." ist bereits erschienen. Das Jahrbuch gliedert sich in einen informativen und in einen literarisch-wissenscha&* Hohen Teil. Dr. Leo Goldhammer bietet in einem einleitenden Aufsatz eine zahlenmäßige Uebersicht „Von den Juden Oesterreichs". Ihm folgen Prof. Dr. A. Pick, Dr. J. O'rnstein und Dr. J. Löwenherz mit Beiträgen über die Aufgaben der Kultusgemeinde, ferner ein genauer Führer durch die jüdische Gemeinde Wiens mit ihren religiöse«, kulturellen, humanitären und gesellschaftlichen Anstalten, ein Verzeichnis aller Tempel und Bethäuser, Rabbinen, Kantoren usw. wie auch aller jüdischen Organisationen und Vereinigungen, sowie ein vollständiges Verzeichnis aller Kuiltusgemeinden in dein Bundesländern. — Im zweiten Teil, dem literarischwissenschaftlichen, schauen wir auf Jahrhunderte jüdischen Lebens in Oesterreich zurück. Aus der Fecler des verewigten Dr. Josef S. Bloch erscheint ein Aufsatz über „Die Väter des Wiener Volksliedes und der Wiener Musik". Ein großer Gewiuoa für das Jahrbuch ist der wissenschaftliche Artikel „Judith" aus dem Nachlaß des verewigten Obera-abbinere Dr. H. P. Chajes. Der Archivar der Kultusgemeinde, Saul Chajes,' schildert das .Entstehen der Sammlungen der Kultusgemeinde". Dr. David Feuchtwang steuerte eine Studie über den „Kulturwert der Bibelübersetzungen" bei. Adolf Fischhofs Verhältnis zu den Juden wird am besten in einigen seiner an Freunde in jiddischer, hebräischer und deutscher Sprache abgefaßten Briefe veranschaulicht. Doktor Max Grunwald gibt in drei Skizzen neue Aufschlüsse über „Das erste Wiener Ghetto". Ueber die „Synagoge im Streit der Reformation und Gegenreformation in Steiermark" lieferte Prof. Dr. Herzog ungemein anziehende archivarische Dokumente. Dr. A. Kaminka stellte .Dokumente zur Geschichte der Juden in Giberösterreich Ende des 14. Jahrhunderts" zur Verfügung. Eine ausgezeichnete Forschung „Aerztliches aus der Wiener Schule" hat Prof. Dr. Krauß zum Verfasser. Dem wertvollen Beitrag „Zur Geschichte der Juden in Oberösterreich" von Dr. V. Kurrein folgt S. Meiseis mit seiner feinsinnigen Studie über „Goethe und die Juden". Volkskundlich ist der Beitrag von Dr. S. Rappaport über die im Osten noch heute bekannte „Seuchen-Trauung". Der Aufsatz Dr. M. Rosenmanns über die „Vorgänge in der Wiener Judenheit im der Zeit nach dem Toleranzpatent" hat wichtige archivarische Dokumente als Unterlage. Das von Dr. I. Taglacht gelieferte „Testament des Jakob Hersch Feilbogen" führt uns die Wünsche eines ster^ benden hervorragenden Juden vor mehr als einem Jahrhundert vor Augen. Religionsphdlosophdsoh interessant ist die „Talmudische Legende von der Ergreifung des Besitzes der Thora durch Moses" von Dr. B. Waohßtedn. Zwei Aufsätze der Herausgeber schließen das Jahrbuch. Preis geheftet: S 10.—. Wer das Jahrbuch bis zum 15. August bestellt, erhält das Exemplar gebunden. Adresse: „Jüdisches Jahrbuch für Oesterreich", Wien, IX., Liechtensteinstraße 60/4. ' An alle jüdischen Arbeitgeber ergeht hiemit die dringende Bitte, bei ehtretenden Vakanzen sich unserer kosten losen S t e 11 e n v e rm i 111 u n g bedienen zu wollen, bei der tüchtige und verläßliche Arbeitskräfte jeder Kategorie vorgemerkt 6ind. Postkarte genügt. Jüdischer Angestelltenvenband „Emunah", Wien, I., Jordangasse Jüdischer Hochschüler* der seit Jahren erfolgreichst Volksschüler und Gymnasiasten unterrichtet, übernimmt sogleich, noch vor Semesterbeginn, Lektionen. Zuschriften unter „Bewährter Pädaeoge" an die Administration der „Neuen Welt". % i 1 Ladensperre am Sonntag Erew Jom Kippur. Der Verband der Sabbatfreunde (Wien) hat Schritte eingeleitet, um für Sonntag Erew Jörn Kippur die Bewilligung «um Offenhalten der koscheren Lebensmittel- und Fleisehihauerläden etc. zu erwirken. Er hat ßich m diesem Zweck mit dem Präsidium der israelitischen K\df tufigeffiemds in iVerfeinduag geseiat« ,

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