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Die neue Welt · 1932-06-03 · Heft 246 (3.6.1932) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 246 (3.6.1932)
Date
1932-06-03
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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S;m!«- 4 DIE NEUE WELT Nr. 246 sozialen Momenten und auf ethischen oder sogar auf «entimentalen. Das soziale Moment hieß: das Proletariat ist der wichtigste Faktor der Wirtschaft: — wir haben bereits gesehen, daß dies sich stark geändert hat. Das ethische und soziale Moment aber hieß: das Proletariat ist eine leidende und unterdrückte Klasse. Und einmal war es wirklich so. Vor achtzig Jahren, bevor Marx in England die Situation der dortigen Lohnarbeiter erforscht hatte, haben diese viel schlechter gelebt als die Neger in den Sklavereistaaten von Amerika. Das ist aber schon lang verschwunden. In England, Amerika, Prankreich, Deutschland, Holland, Belgien, Oesterreich wird kein Mensch behaupten, daß die Arbeitern schaft in normalen Zeiten ökonomisch schlecht daran ist, wenn tatsächlich Elend in jenen Ländern vorhanden ist, gilt das nicht für das Proletariat allein, sondern auch für einen Teil der kleinen „Unternehmer". Politisch ist die Arbeiterklasse eine der mächtigsten, und in etlichen Ländern besitzt sie ein Kollektivvermögen, Häuser, Banken, Spitäler, Zeitungen — um was sie viele andere beneiden könnten. All das kann man schwer mit dem alten sentimentalen „Kult" vom armen, unterdrückten Weltversorger verbinden: weder ist das Proletariat der Hauptversorger noch ist es so arm und unterdrückt. Eine Klasse wie alle Klassen; hat seinen Wert, aber spielt schon lange nicht die erste Rolle in der Versorgung der Welt mit allen Gütern; seine ökonomische Lage ist in Wirklichkeit „Mittelstand" — es gibt hier reichere, aber es gibt auch ärmere'; in einer Hinsicht ist es schon privilegiert im Vergleich mit anderen Klassen — wenn es sein Brot verliert, gibt ihm der Staat oder die Gesellschaft, was bei den anderen Unterstützungsbedürftigen nicht zutrifft. Das fühlen die Arbeiter selbst, und das ist der Grund, weshalb alle sozialdemokratischen Parteien der Welt letztens so gemäßigt politisch und auch gemäßigt sozial geworden sind. Leset ihre Zeitungen, in welcher Sprache ihr wollt: schon lange schlagen sie sich nicht mit uns herum, mit dem bourgeoisen Ausbeuter, sondern mit den Kommunisten, welche noch an den „Sturm und Drang" der Klassenideologie glauben. In Deutschland sind die Sozialdemokraten jetzt das, was dort das katholische „Zetrurri" vor dem Krieg war, was die Kadetten in Rußland zu sein versuchten: die Mittelpartei, liberal und reformatorisch, aber gemäßigt, „staatserhaltend", meilenweit von jedem revolutionären Radikalismus entfernt. In Schweden hat Branting eine sozialistische Regierung zu etablieren versucht — und niemand war dar ob erschrocken; in England kam das zweimal vor; in Frank r e i c h verhandelt man zurzeit wegen des Eintritts der Sozialisten in die Regierurig; Und man weiß, daß die Forderung, die die Sozialisten stellen, keine Klassenkampf-Revolution''sein wi?d. Das ist natürlich. Das Proletariat hat eine Fülle von „Eroberungen" erreicht: Aber was heißt ,;Erbberung"? Es heißt, daß die Staatsmaschine, die früher nur für die reichen Klassen zu arbeiten pflegte, jetzt zu einem großen Teil für den Vorteil des Proletariats arbeitet. Da will es solch eine Maschine nicht zerstören. Eine privilegierte Klasse will nicht jene O r d n u n g zerbrechen, innerhalb welcher es mit so großen Mühen seine Privilegien aufgebaut hat. Echte „Klassen"-Phrasen hört man hur mehr seitens der Kommunisten. Die Ordnung dient schon lange dem Proletariat nicht weniger als den anderen Klassen, wenn nicht mehr. « Und auch der politische Charakter des „Klassengedankens" hat sich stark verändert. In unserer naiven Jugend — gerade damals pflegte man in jeder sozialistischen Versammlung die Bourgeoisie zu stellen und sie mit einer Umwälzung zu schrecken — glaubten wir doch, daß die proletarische Klassenbewegung eine Bewegung für die allgemeine Befreiung sei. Wir glaubten, daß sie alle Gattungen der Freiheit und alle Gattungen der Demokratie mit sich bringe: Freiheit des Gewissens und der Rede usw. Heute sieht die Sache anders aus. Das System der Verbote, der Polizei, der Spionage und Geheimspitzelei, auf das Sowjetrußland sich stützt, ist keinesfalls ein Zufall, keine Angelegenheit des „Temperaments". Weder Stalin noch Lenin und ebensowenig Derschinsky sind wilde Tiere, denen es „gefällt", Menschen für nichts und wieder nichts zu malträtieren. Sie gehören alle zu dem bekannten Typ der russischen oder russifizierten Intelligenzen, die in ihrem Herzen die Inquisition genau so hassen wie du und ich. Die Inquisition ist aber eine unvermeidliche Notwendigkeit: wer eine Klassenherrschaft durchführen will, wird zu ebendieaem System der H e n k e r e i gelangen, und wäre er ein Engel. Jede Klasse ist nichts anderes als eine. Minderheit, das Proletariat auch. (In Sowjetrußland ist es sogar eine kleine Minderheit — im Jahre 1927 zehn Millionen von 72 Millionen selbständig Beschäftigter, heute nicht um vieles mehr, weil die ungeeinte Bauernschaft nicht zum echten Proletariat gerechnet werden kann.) Soll eine Minderheit nicht nur politisch „herrschen", sondern auch ökonomisch die Mehrheit unterdrücken, muß die Verwaltung eine tyrannische sein, auf eine andere Weise wird man der Mehrheit nicht die Macht entreißen können. Der politische Charakter der Klassenideologie ist heute ein offen reaktionärer, objektiv unvermeidlich und fatal. Er kann keine Freiheit des Gedankens, des Worts oder der Vereinigung zulassen, usw. W/äs man in Rußland vor dem Krieg als „Schwarze Hand" bezeichnete, ist jetzt in der Klassenideologie verkörpert. Nur mit dem Unterschied, daß man an Stelle der Unterdrückung anderer Nationalitäten andere Klassen unterdrückt. All das soll nicht heißen, daß „Sozialismus" eine reaktionäre Strömung ist oder daß jede „sozialistische" Bewegung auch reaktionär ist. Beide aber haben keine organische Beziehung zum „Klassenkampf". Das sozialistische Ideal hat existiert, bevor Marx es mit dem Klassengedanken verknüpft hat. Und auch heute gibt es viele begeisterte Anhänger des sozialistischen Systems, die den Klassenkampf ablehnen und ihn - für das halten, was er ist — schwarze Hand. Sie glauben, daß man eine sozialistische Ordnung einfach so schaffen kann,.wie man nach dem Krieg wichtige Agrarreformen durchgeführt hat. Das ist eine andere Sache. Man kann für oder gegen den Sozialismus Sein,; „schwarz"L,aber darf man ihn nicht nennen. Ein Ideal oder «ine Bewegung wird, unvermeidlich „schwarz", in jenem Moment, wo sie sich mit dem «,rKlassenge,danken verschwägert. Der heutige Sozialismus ist gar keine „proletarische". Bewegung, er hat Anhänger bei allen Klassen und Gegner unter dem ■ Proletariat. Und, objektiv gesehen, steht er weit von der . wahren Begeisterung für den Klassenkampf entfernt und schützt die bestehende Ordnung. Die Krisis. des Prole- . tariats als eines Faktors der Produktion und die, Krisis des Klassengedankens als einer etwaigen fortschrittlichen Ideologie — ist noch keine Krisis des Sozialismus. Das : Proletariat als solches steht offenbar am; Anfang einer , tiefen Krisis. Die Ökonomische Rolle der Muskelarbeit, wird immer weniger wichtig. Die Zahl - der Muskelarbeiter hat die Tendenz, sich zu vermindern — diesen Zustand kann man nur durch künstliche Mittel abstellen. Es verschwindet nun auch der frühere ethische und sentimentale Glanz der proletarischen Klassenidee. Was bleibt? Eine Kleinigkeit: die Menschheit. Vornamen Moriz in Mauricy umfrisierte) malte mit einer Inbrunst, die nur dem assimilatorischen Trieb eines seinem Stammhause Abtrünnigen eigen ist, dramatische Episoden aus der Geschichte der polnischen Nation wie „Der Eid Kosciuszkos in Krakau" oder „Sobieski empfängt die österreichischen Abgesandten" oder „Boleslav vor Kiew", bis ihn plötzlich unter seinen Kameraden ein wenn auch milder .Juda verrecke!"-Ruf ereilte und ins Ausland trieb, nach München, Wien und Rom. Sein Blickfeld erweiterte sich. Noch malt er in kühneu Kompositionen ä la Piloty, Angeli und Siemiradski fremdnätionale Substanz, aber sein Pinselstrich wird intimer, persönlicher, die Staffage bekommt einen Charakter, der an die holländische Interieurkunst erinnert, der Makartprunk weicht einer Verinnerlichung des Stoffes. Der „zukünftige polnische Stern", so nennen ihn die damals führenden Malerstars, bleibt nichtsdestoweniger unstet in seinem Gefühl, den Versuchungen sentimentaler Sujets preisgegeben, ein galizischer Judenjüngling inmitten der begeisterten, den Ihren feiernden Künstler. Was macht es aus, daß er zwischendurch den Shylock malt oder Nathan den Weisen illustriert? Es sind „weltliche Stoffe", der liberalen Zeitepoche genehm und verständlich. Die Gefahr, sich in einem öden Rationalismus m-u verlieren, sieht drohend vor der Tür. Moriz Gottlieb entgeht ihr durch die Flucht, in die Heimat. Er kehrt nach Galizicn zurück. Der Dreiundzwanzigjährige hat bereits ein Werk geschaffen, das man der Kunstgeschichte ohne Einschränkung einverleiben känn. Sammler melden sich. Wien, Lemberg, Krakau, Warschau, Berlin, erwerben seine Bilder. Die Petersburger kaiserliche Gemäldesammlung (Eremitage) kauft die großen Stücke seiner historischen Periode. Und er findet sich endlich, er ist daheim. Es ist kein Zufall, kein äußerer Zwang, daß der den Todeskeim in sich Tragende nun auch stofflich zum jüdischen Wesen zurückgekehrt ist. Es folgen Uriel Acosta, Joseph und P o t i p h a r, S u 1 a m i t h, Jüdisches Mädchen, Betende Juden und Christus im Tempel. Die innere Krise ist überwunden. Nun, reif geworden und bereit, seine mächtigen Visionen sublimiert zu realisieren, entfällt der Pinsel der Hand, Moriz Gottlieb stirbt, 23 Jahre alt, 1879 in Krakau. Kein Lebenswerk, aber das Bruchstück eines unter größten Qualen geschaffenen Werkes bleibt für die Kommenden zurück. Nun haben Verehrer des Künstlers eine Mappe „M eisterwerke von Mauricy Gottlie b" im Wiener Verlag Christoph Reisser's Söhne herausgegeben, eine des verstorbenen Genies würdige Mappe, die 26 drucktechnisch hervorragende Blätter, zum Teil auch farbige, umfaßt. Diese Mappe ist für jeden Sammler und Liebhaber wertvolles Gut. Sie ist in zwei Ausgaben erschienen, von denen die sogenannte gewöhnliche 15 Schilling, die numerierte Luxusausgabe 35 Schilling kostet. Ich nenne den Preis, weil ich die Gottlicb-Mappe gerne im Besitz möglichst vieler Kunstliebhaber wissen möchte. Jehuda Ehrenkranz Nach langer Zeit ist Jehuda Ehreukrauz in Wien wieder an den Vorlesepult getreten in der äußeren Erscheinung schon den verantwortungsvollen Ernst bekündend, mit dem es die Werte der jüdischen Dichtung hütet. Ein schmaler Abend kau« deren nur einen Bruchteil umfassen. Darum gilt es die Auswahl so »u treffen, daß die zwiefache Aufgabe, die literarische und die rezitatorisohe, erfüllt werden kann. Und ebendarum sind ihm Freund« der ostjüdischon Dichtung und ihr« Der König der Komiker So nennt man Charly Chaplin in aller Weit* j und er seilet hat durch seine persönliche, private Erj scheiiMing nicht wenig zu diesem ehrenden, wenn auch abgebrauchten Titel beigetragen. Nicht etwa durch Eskapaden in der Gesellschaft oder auf der Straße, sondern hauptsächlich durch die Verlegenheit, die er bei Fragen nach seinen Eltern, nach seiner Hasse, nach seiner Bhitmischung an den Tag legte: in London, in Wien, in Budapest und jetzt wieder in Java. Dort hat er nämlich wieder einmal einem Interviewer Rede und Antwort gestanden,'allerdings mehr Rede als Antwort. Weltruhm verpflichtet. Wcltruhm verpflichtet gegebenenfalls zur Entschleierung geheimster Dinge, denn die Verehrer wollen ihren Liebling nicht nur im grellen Lampenlicht, sondern auch in Schlafrock und Pantoffeln sehen und «teilen die Gretchenfrage: „Wie steht's mit der Religion?" Charly Chaplin — man nennt ihn seit kurzem auch den Napoleon des Lachens — wich in London dieser Frage geschickt aus, iml&m er erzählte, daß seine Mutter dem Armenviertel New Yorks entstamme, dem j Armenvicrtcl, nicht etwa dem Judenvicrtel Whitechapcl. j Ganz einfach dem Armenviertel. Der Schatten Israel J Zaugwills stieg auf. Dieser Schriftsteller mit der feinen i Spürnase, der Chaplin, den unberühmten Chaplin, in j seinen Anfangen gefördert hatte, erklärte damals, als der kleine Charly den ersten Ruhm erntete, daß sein l'rotektionskind jüdischer Abstammung sei, ein Kind fies Londoner Ghettos Aber Chaplin wollte das nicht wahr haben. In Wien wußte er von einer dunklen Vergangenheit zu erzählen und bekannte bloßer habe nichts dagegen, wenn in seinen Adern auch jüdisches Blut fließe, denn die Juden seien ja... usw. Die liberale Presse und die Herren Israeliten nahmen diesen Orakelspruch mit sohmalztriefender Genugtuung auf: Wenn schon kein Jude, so doch ein Mensch, der sich wegen ein paar Tropfen jüdischen Bluts nicht weiter herstellt . . . Man kann nicht wissen. Jedenfalls haben wir ein wenig Anspruch auf ihn. Moses, Moses Mendelssohn, Heine, Rathenau, Chaplin . . . lauter tüchtige Juden, auf die wir stolz sein können. . Das ginig so bis Java. liier, wo der König der Komiker im malerischen Hafen von Singapore an seine fiiimische Erscheinunig mit den berühmten Requisiten Schhabelsohuhe, Stöckchen und Melone vergessen durfte, verrieten ihn der Vertreterin der Wiener „Neuen Freien Presse" rour die mitleidigen schwarzen Augen, weshalb gie sich zu., der Bemerkung aufraffte: „Sagen Sie, Sie .sind bestimmt kein reinblütiger Engländer, nur eine Blutmisohung kann die Entstehung eines so reich facettierten Wesens erklären." Der Dame waren scheinbar Chaplins europäische Bekenntnisse nicht bekannt. Sonst hätte sie ihren Finger nicht an die Wunde des Königs der Komiker gelegt. Aber Charly, vergnügt unter der Sonne des Hafens von.Singapore,' gab rasch die Antwort: •;, „Richtig geraten, in meinem Blut sind allerhand Rassen gemisoht. So haibe ich beispielsweise auch irländisches Blut und sogar einen ausgesprochenen (ja, was denn, lieber Charly?) Z i ge u n e r e ins c ti 1 ag." Richtig, im Londoner Withediapel laufen so viele Zigeuner herum, daß es kein Wunder ist . . . Wirklich, nur Zigeuner, nicht etwa Juden. Und er schließt sein reizendes Märchen: „Eine solche Mischung macht das Leben reich und läßt das Wesen in tausend Farben schillern. Dus merkte man schon bei meiner Hörer doppelt verpflichtet. Nicht allein, daß er beispielsweise Perez und Schalom Alejchem. immer wieder liest und die Kontinuität literarischen Geschehens im Vortragssaal bezeugt — wesentlich bleibt, dem Menschen, au vermitteln, daß jede Schönheit, die in der Sprache eines Volkes Form gefunden hat, bedeutungsvoll ist für das innere Gesicht dieses Volkes. Der Chassidismus ist streng in der Linie, von geschlossener Haltung, von jenem kollektivistischen Ausdruck, der jeder religiösen Inbrunst innewohnt. Schalom Alejohems Menschen und deren 'Schicksale erscheinen lockerer, nervöser, intimer. Wenn nun Jehuda Ehrenkranz die beiden Welten phonetisch zeichnen will, 60 zeichnet er auch das sprachliche Gemälde. Es ist notwendig, das zu sagen. Die Entwürdigung des Jiddisch auf der Bühne hat ein solches Maß angenommen, die Verwässeromg des Jiddisch durch die Presse wirkt derart beschämend, daß die Rettung der Sprache durch einen Rezitator wenigstens für ein paar Stunden als Glück empfunden werden muß. Ehrenkranz hat die Möglichkeiten rezitatorischer Wirkung für sich erweitert. Sentimentalität, die dem Jüngling anhaftete, hat einer herberen Modulation Platz gemacht. Die Melodie hat an Fülle gewonnen, ohne daß die Grenzen, die nun einmal zwischen dem im Vortragssaal gesprochenen Wort und der bildlichen Realisierung durch die Bühne liegen, verwischt wurden. Ergänzt durch alle dynamischen Feinheiten, an denen Perez und Schalom Alejchem, zeilenweise sogar Tunkeier reich ist,, konnte Jehuda Ehrenkranz' Interpretation die Anerkennung beanspruchen, die ihm in reichster Fülle zuteil wurde. Sein Abend war ein großer Erfolg. Oskar Ro*«ufold i

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