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Die neue Welt · 1932-04-15 · Heft 239 (15.4.1932) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 239 (15.4.1932)
Date
1932-04-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 239 Deutsche im Rahmen des deutschen Volkes meint und nicht das Leben der Juden als Juden schlechtweg. Also, Herr Herzberg lehnt den jüdisch-nationalen Weg ab. Welchen anderen schlägt er seinen Centralvereinlern vor? Einen Weg, auf dem es von „Träger einer irrationalen Bindung", „Gruppenindividualismus", „Religion und Art", „Eigenart des Stammes", „Sozialethös", „Gemeinschaftsgefühl", „Selbstwürde" und — „Abwehrgedanke" wimmelt. Auf die Frage: Was soll das deutsche Judentum tun? gibt Herzberg die Antwort: Vernunftmäßig handeln! Aber sein Rezept ist ein Schwall von Phrasen, in der der Weiseste keinen. Funken Vernunft aufspüren kann. Wie soll sich da das deutsche Judentum auskennen, das andere Sorgen haben sollte, als „Träger einer irrationalen Bindung" zu sein? Röhrende Solidarität Auf der letzten Tagung des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden gab es eine Gencralaussprache, in der sich sogar die Sprecher der liberalen Fraktion zur Stellungnahme betreffs politischer Fragen der Juden Deutschlands bequemen mußten. Ihr Hauptredner, Dr. Julius Selig- »o h n, sprach von einer jüdischen Schuld am Anwachsen der antisemitischen Bewegung in Deutschland, indem er auf die verschiedenen Prozesse und Skandalaffären der letzten Zeit (an denen Juden teilhatten) hinwies. Der liberale Mann hat nicht ganz unrecht. Denn ohne Zweifel nützt die antisemitische Presse solche Skandale zu antisemitischer Hetze aus, indem sie jeden Rechtsbrecher mit mosaischem Matrikelzeugnis zu einem jüdischen Verbrecher stempelt. Aber Dr. Seligsohn hat bei seiner Feststellung vergessen, daß all die Skandal- und Prozeßträger aus seinem Milieu kommen, d. h. mit dem Judentum in jener ungefähren Verbindung stehen, die dem jüdisch-assimilatorischen Liberalismus als Idealzustand, als erwünschtes Endziel eines deutschen Judentums vorschwebt. Komisch-rührend ist hiebei ihr Verantwortungsgefühl als Gemeinschaft für die Tat eines bösen Individuums, das irgendwie mit dem Judentum zusammenzuhängen scheint. Ein sonderbares Solidaritätsgefühl! Sie leugnen zwar die Zusammengehörigkeit aller jüdischen Teile der Welt, sie wollen zwar von einer positiven gemeinsamen Arbeit mit den Juden außerhalb Deutschlands zum Wohl der jüdischen Gesamtheit nichts wissen, sie, die Deutschen mit nationaldeutschem Gefühl. Wenn aber ein jüdischer Desperado etwas anstellt, wird ihr Solidaritätsnerv gekitzelt und sie schreien: O weh! Ein Redner der jüdischen Volkspartei, der allgemeine Zionist Kurt Blumenfeld, hat im übrigen den Standpunkt der Liberalen als — Verbrechersolidarität gekennzeichnet. Die Wiener Freunde Es kann den liberalen Juden Deutschlands zur Genugtuung gereichen, daß ihre Gesinnungsgenossen in Oesterreich, die Herren von der Union österreichischer Juden, die gleiche israelitische , Verbrechersolidarität bekunden. Auch sie sind empört, wenn vor dem Richter ein Gesetzesbrecher steht, der im Matrikelamt der israelitischen Kultusgemeinde eingetragen ist. „Es ist ein doppeltes (!) Verbrechen, als Jude sich gegen die Gesetze 2iV vergehen", sagt die „Wahrheit", das Organ der Union- Juden. Was soll das heißen? Habt ihr, jüdische Verbrecher, eine Ahnung, wie ihr den Antisemitismus steigert, wie ihr das Judentum schädigt? Oh, ihr „Schädlinge des Judentums!" Solidaritätsgefühl! Die Herren von der Union haben ein' sorgsames Auge auf ihre Matrikelgcnossen auf dem Weg bis ins Wiener Landesgericht, höchstens noch bis zu den Gemarken der österreichischen Republik. Darüber hinaus geht ihre Sorge um die jüdische Gemeinschaft nicht; kurz, sie sind Freunde des liberalen Hauptredners auf der preußischen Landesverbandstagung Dr. Julius Seligsohn. // Goethe und! . // <► <> Berliner Nachrichten. Dr. S. C. S o s k I o In Derlln. In der Vorwoche weilte Herr Pr. S. E. S o s k i n (Qenl) In Berlin. Cr nahm an einigen Besprechungen mit den (Uhrenden Persönlichkeiten des deutschen Revisionismus teil und informierte sie hauptsächlich über die bevorstehenden politischen Aktionen der revisionistischen Weltunion. Herr Dr. Soskin bat am 9. d. Berlin wieder verlassen und sich nach Genf zurückbegeben. Ball der Jüdischen Volkspartei. Sonnabend, den 9. d.. fand in den Kroll-Sölen der diesjährige Ball der Jüdischen Volksparte] statt. Bis morgens. 5 Uhr früh, währte die zentrale Jüdische Veranstaltung Berlins, rast alle prominenten Persönlichkeiten des Berliner Judentums waren anwesend. Oer Ball war als gesellschaftliches Ereignis ein großer Erfolg der Volksoartel. Predigten In den demclndesynagogen. Freitag, den 15. April, beginnt der Gottesdienst in allen Synagogen mit altem Ritus um 7.15 Uhr abends; in denen mit neuem Ritus um 7 Uhr abends, nur PrinzregentstraBe um 7.15 Uhr. Sonnabend, den 16. April (Sabbat hagadol): 9 Uhi rtünchnerstraBe Dr. A. Lew. 9 Uhr Grunewald Dr. E. Cohn. In allen übrigen Synagogen beginnt der Gottesdienst mit altem Ritus um 10 Uhr. mit neuem Rhu» um 9 Ubr vormittags. , ., «PAWAQ".Palä»tlBa-Waren.Agsntur. Die ..PAWAG" macht die jüdische Öffentlichkeit1 auf die vorzügliche Palästina-Orangeade aufmerksam, von der soeben eine größere Sendung aus Palästina eingetroffen L8.4,' An.f"£en: ..PAWACr. Berlin-Charlottenburg. Joachimsthalerstraöe Nr. 8111. Telephon: J. 1. Blsm. 55-90. Konzert Witteoberg. Donnerstag, den 14. April, gibt Sara Witte Oberg, die bekannte Pianistin, einen Klavierabend im BechsfelMMl. Im Programm: Bach. Beethoven, Schumann. Chopin. Beginn: £13 Uhr abends. - Sara Wittenberg erzielte Im Rahmen einer Haydn- Pelef der Berliner Philharmonie kurzlich einen großen Erfolg. Der slonlstlsehe Jugeadbund „Nordau" veranstaltet anläßlich seine« MnMIb/lgen Bestandes am Sonnabend, den 7. Mal d. J.. abends halb 9 ubr. Im Ubrerverelnshau». Alexanderstraße 41. eine Feierstunde. Wir laden Mqnjr herzlichst ein und bitten, diesen Abend freizuhalten. UtofJg - Tel-Cuil-Fonds - Eisernes Buch: Dr. L. Goldwasser. MllBlicb seiner Vermahlung 10 Mark; Dr. Myscbalof. anläßlich Vermlblang D'> Opldwas&ers 5 Mark; Herr Sudowlcz, anläßlich VermlblOif D>. CtoJdwaiaera 3 Mark: Herr R. Pelz, anläßlich Todestag Trnnwldwr 1 Mark, Von Rudolf R. Hecht (Berlin) -< Die jüdische Presse schreibt und die jüdischen Redner aller Schattierungen referieren über „Goethe und die Juden", „Goethe und die Bibel", „Goethe und seine jüdischen Gestalten", „Goethe und.....". Wobei in rein quantitativer Weise beteuert wird, daß die den jüdischen Geisteswerten gezollte Anerkennung die gegen Judentum oder Juden geäußerten Bemerkungen aufwägen oder übertrumpfen.,..... Goethe war, wurzelnd in geistiger Renaissance und deutscher Bürgerlichkeit, ein vielseitig gebildetes und ein aufgeklärtes Genie. Kein Wunder, wenn den interessierten Jugendlichen das seltsame Treiben des Frankfurter Ghetto, das sich vor seinen Augen abspielte, in Bann zog, daß er zum besseren Verstehen des Alten Testaments Hebräisch lernte, das Judendeutsch verstand und die Kabbala studierte, daß sich unter der zahlreichen Bekanntenschar seines langen Lebens auch Juden finden lassen. Entgegen dem Eindruck, der von manchen erweckt werden will, waren die Beziehungen Goethes zum Judentum, jüdischer Literatur und Juden, soweit sie bestanden, lediglich die in der Aufklärungszeil schon üblichen, die dem Humanismus adaequaten. In seiner Weitblickigkeit versuchte Goethe ebenso wie anderen fremden Kulturen auch der jüdischen gerecht zu werden. Die Bibel aber empfand er —• von zu Hause in ihr, mit christlichem Geist durchtränkt', erzogen — nicht mehr als ausgesprochen jüdisch. Wie Calder.on seine alttestamentarischen Motive in der Literatur, und ganze Malerschulen sie in der,darstellenden Kunst, christlich auffaßten und erlebten, so ging es naturgemäß Goethe auch. Wie auch die gewaltigen Ueberlieferungen der Antike verfehlten die jüdischen Geschichtsgestalten und Ideen der vergangenen jüdischen Zeit, auf denen die christliche Kultur basiert, ihre Anziehungskraft auf ihn nicht. Soweit er aber an das Jüdische selbst bewußt herantrat, achtete er es als Fremdes, eine Achtung des freien, gebildeten Mannes. Daß wir aber Lob- und Dankgesänge anstimmen sollen, weil Goethe seine Fundamente, wie er sagt, in der Bibel fand, weil er sich fü^'^'eme, Dichtungen vielfach unserer Motive bediente, der Prolog im Himmel im wesentlichen sich in Hiob fir^detj' weil er seine philosophischen Grundlagen bei Bäruch-S pi n o z'a entnahm und weil sich in Goethes ■ Werken über d r e i h u n d e r t reine Zitate aus *d er Bibfi 1 befinden*sollen, dürfte wieder ein gründliches B^ispiellijüdischer, assimilatorischer U% d r eiifiju n |f seinV; Es mag uns mit einer gewissen .Ge.nugttfuiij^.eiHi^len^/aafi:/der deutscheste Dichter seine Grundlägeh;im''Urjüdischeh schöpfte, daß wichtige Goethe-Literatur urid ÜBiographien von. Juden geschrieben, seine Stücke, von bedeutenden Juden regissiert und gespielt worden sind -rr. aber auf uri sierer Seite ist der Dank hier verfehlt. Im übrigen stimmt es nicht, daß die der Bedienung Goethes mit jüdischem Gedankengut nebenher gehenden antijüdischen Aussprüche „unwichtiger" seien. Goethe verband neben der Achtung für fremde Kulturschaffung1 die gesunde Einstellung' zur Reinerhaltung der eigenen ^Kultur. Er wehrte sich energisch gegen die? Cr e f a h r d e s E i n m i s c h e n s von' Juden in die deutsche Kultur, t wenn sie in einer Weise geschieht, die äußerlich nicht von selbst jüdisch genug ist, um die tatsächliche Gefahr der Zersetzung dieser deutschen Kultur mit jüdischen Spezifiken zu verhindern, wie das der berechtigte Wunsch der Vertreter deutscher Kultur sein muß. Diese abweisende Stellung Goethes gegen das Jüdische, wenn es als nicht bewußt jüdisch, sondern als ni cft't jüdi sch sein wollend sich ins Deutschtum drängt, ist absolut kein Widerspruch zu der objektiven Anerkennung des selbständig Jüdischen als ihm Fremderen (wobei für ihn die Judenschaft ,xdas auserwählte Volk Gottes" ist, das „zum Andenken der ältesten Zeiten umhergeh't"). Und deshalb ist diese Einstellung Goethes durch seihe anerkennenden Aussagen weder „aufzuwiegen" noch „unwichtiger". Im Gegenteil: sie ist sehr bedeutsam. : Klar wird das in der Stelle von „Wilhelm Meisters Wanderjahre", in der Goethe die Juden von der deutschen Kultur auszuschalten wünscht, da sie deren Ursprung nicht anerkennen: das Christentum (also völlig anders geartete Grundlagen haben als die Deutschen, die ihre Grundlagen unverwässert als ihnen entsprechend rein zu behalten wünschen). Noch schärfer, ungerecht fast, drückt Goethe als Rezensent über die „Gedichte von einem polnischen Juden" diese Anschauung aus: „. . . Es ist recht löblich, ein polnischer Jif3e sein, der Handelschaft entsagen, sich den Musen weihen. Deutsch lernen, Liederchen ründen; wenn man aber in allem zusammen nicht mehr leistet, als ein christlicher Etudiant en belies Lettres auch, so ist es, deucht uns, übel gethan, mit semer Judenschaft ein Aufsehen zu machen . . Mit dieser Ablehnung gegen das Eindringen des Jüdischen, die aufdrängende Assimilation, in Deutschland teilt Goethe die Meinung aller objektiver und gerade denkenden heutigen deutschen wertvollen Geister, heißen sie Thomas Mann oder wie immer. Das ist wichtiger und auch berechtigter, als wenn einige, weniger bewußt eingestellte und klare Köpfe in falsch verstandenem Humanismus ihre „Objektiv'tät" zu unseren „Gunsten" übertreiben, eine Selbsttäuschung, wie sie zu unserer „Emanzipation" seinerzeit geführt hat. Wir können Goethe, das Genie, den deutschen Dichter und Denker, feiern. Anlaß Cur uns, Angehörige des jüdischen Volkes, i h n vom jüdischen Standpunkt wegen irgend einer Tat zu ehren, besteht nicht im entferntesten (genau so wie wir es ihm auch nicht verübeln können, daß er, der Klarsehende, sich in keiner Weise irgendwie für eine Besserung der damals ebenfalls noch sehr bedrängten jüdischen Lage eingesetzt hat.).' Man höre deshalb endlich auf mit der unwürdigen Form des dauernden „Goethe und . . .'" IS esses Soeben ist das vom Zentralbüro der Zionistischen Organisation in London herausgegebene ,.P r otokoll s d c r V c v Ii a n c! I u n g e n des X V [ L Z i o n i s t e u k o n g r e s s c s", der vom 50. Juni bis 17. Juli 1931 in Basel getagt hat. erschienen. Es ist dies ein stattliches Werk von mehr als 6 0 0 Seiten, übersichtlich zusammengestellt und geschmackvoll gedruckt-und gebunden. Das Buch enthält neben einem wörtlichen Bericht über die denkwürdigen Verhandlungen des Kon-, gresses und der Jewish-Agency-Tagung eine Reihe von interessanten Materialien über Zusammensetzung, Einrichtung und parlamentarische Gruppierung des Kongresses und eine systematiseke Zusammenstellung der gefaßten Beschlüsse und vorgenommenen Wahlen. Das Protokoll bildet eine verläßliche Informationsquelle, ein wichtiges Dokument zur Geschichte der zionistischen Bewegung und ein unentbehrliches Nachschlagebuch.;. .;■•::;■(;:;::•- ■• Ein Exemplar kostet in Halbleinen RM 6, in Ganzleinen RM 8 und ist zu beziehen durch jede Buchhandlung sowie gegen Voreinsendung des Betrages direkt vom Zentralbüro der Zionistischen Organisation, 77, Great Russell Street, London W. C. 1. Vom Schilton-Büro, Paris Sch il ton: Zum Leiter des Departements .für T o t z e v e t h II a a r e t / beim Schilton ist R. R o s o f f ernannt worden. Der frühere Leiter Herr L. Czekis ist wegen Arbeitsüberlastung' zurückgetreten. — Als weiteres Mitglied der Waadath Hatimronim ist Chawev Schumscli er (Paris), der von seinem Militärdienst in Syrien zurückgekehrt ist, bestimmt worden. Eiru? Instruktion über die Arbeitsteilung zwischen Schilton und der Waadath Hatimronim ist erlassen worden. —;Es ist an alle Neziwim versandt worden: Die Pekudoth Nr. 23 und 24 und das Protokoll der 25. Sebiltonsitzung. Pekudah Nr. 23 behandelt die Frage der Rekrutierung" einer internationalen B e t.li a r -B o x - und Fußballmannschaft, die zu Propaganda zwecken Europa bereisen soll; Pekudah Nr. 24 die Frage der Jubiläumsfeier der jüdischen Legion. Weiters wird die Instruktion gegeben, die Forderung der Revisionisten nach Rücktritt des KKL.-Direktoriums zu unterstützen, jedoch soll diese Aktion die Tätigkei t für den KKL. n i c Ii t b e e i n t v ä c h M fx e n. Der Schilton zeichnete die Chawerim Akseliod. Khit/bald iind.Olekcr .. aus, die als beste die polnische iimruktoreiischule absolvierten. Information. Lettland; Li neun Städten i fanden öffentliche Kundgebungen aus Anlaß der Trumpeldor-Jahrzeit statt. In allen übrigen Ortsgruppen sind. | gemäß Instruktionen der Neziwüth eindrucksvolle-! interne Gedenkversammlungea vorgekommen. Ein Proj pagiindablatt „Iskor" ist erschienen. — Die Werbearbeit' j ist erfolgreich. Neue Initiativgruppen sind in Cliugagi,. , iwiw p« mxm Für die Feiertage *j*ntt» pH rosvi PALASTINA-P Palästina-Mazzoth Jaffa«Grape Fruit» r Paläfttfna-Cognac Karme -Weine latta-Orangen Schemen-Oliven-Oel Chederahollonig Scftemen-Toiletteseifo Alle sonstigen Sorten Mazzoth und Mazzoth-Qrieß sowie sämtliche Spezereiwaren und Sliwowitz nCD YZO liefert zu sehr billigen Preisen direkt ins Haus Wien il, Förstergasse 6 Telephon Nummer A-46-4-12 SAMUEL HALPERN

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