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Die neue Welt · 1932-03-25 · Heft 236 (25.3.1932) · page 7

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 236 (25.3.1932)
Date
1932-03-25
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 256 DIE NEUE WELT iiiiiiiiiiiii tmum Alle wissen es, daß die In Geschmack und Qualität unübertroffenen •rstklMsig«aitr«nomml«rieit Schmidl-Mazzoth heuer besonders wohlschmeckend sind I l/'nc%4>nt*nlin ffl I Erzeugt unter streng orthodoxer Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Oberrftbbtaer IXUdiprUDS gcnUyll Babaih - Die Mazzoth werden aus dmm tonsten Mehl ersaugti Seit vielen Jahren geniJien die „SchmldhMaiiotfi" das beste Renotntni6 und wardan vor allait anderan bevorzugt! Verlangen Sie die neue, ba- CDbC9l AI IfaJ JIDä/E BJ Q •« - M A 2 X O T H | sonders schmackhafte SPEJbl AL'PlAKIlC 99N. Da ORIiSS U. FARVIL I Zentroie:Na Bf odetzkL». teopoidr aue43 In allen besseren Geschäften erhältiich I Wirtschaft in Palästina Tal. A.41.9.32 A*40*1-90 A*00-2.S3 LandwirtssJiaftKdier Berldii der PaIä$lina»Regie»ung Eine Statistik der Ernten in den letzten zehn Jahren zeigt das Steigen und Sinken der Erträge, zum Beispiel: Weizen: 72.000 Tonnen im Jahre 192). 87.000 Tonnen in 1930; Maximalertrag 1925: 101.000 Tonnen, Minimalertrag 1928 : 65 000 Tonnen. Gerste: 1921: 61.000 Tonnen, 1930: 60.000 Tonnen; Maximalertrag 1926: 69.000 Tonnen, Minimal ertrag 1923 : 26.000 Tonnen. Durra zeigt ein Steigen der Erträge von 14.000 Tonnen in 1921 auf 37,000 Tonnen in 1930. Hingegen ist bei Melonen ein Sinken der Erträge festzustellen, und zwar: 1921: 18.000 Tonnen, 1927: 37.000 Tonnen, und 1930: 14.000 Tonnen. Verschiedene Obstsorten (außer Weintrauben und Feigen) haben ein stetiges Steigen ihrer Erträge von 2700 Tonnen in 1921 auf 7500 Tonnen in 1930 zu.verzekhinen.•'•> < \, . . Gemüse: 7700 Tonnen in 1921, 19.000 Tonnen in 1927 und 12.800 Tonnen in 1930. Der Tabakanbau entwickelte sich in wichtigem Umfange. Im Jahre 1921 wurden 1700 Dunam mit einem Ertrage von 265.000 Kilogramm angebaut. 1924 stieg die mit Tabak bebaute Fläche auf 27.00p Dunam mit einem Ertrage von 1,845.000 Kilogramm. 1928 verkleinerte sich die Anbaufläche auf 7900 Dunam mit einem Ertrag von 341.000 Kilogramm, während im Jahre 1930 wieder 23.000 Dunam mit einem Ertrag von 953.000 Kilogramm angebaut wurden. Es ist festzustellen, daß der Import verschiedener Düngersorten von Jahr zu Jahr ansteigt. So wurden im Jahre 1927: 2800 Tonnen, 1928 : 3300 Tonnen, 1929: 5900 Tonnen und 1930: .7300 Tonnen nach Palästina eingeführt. Die Produktion verschiedener Weinsorten, die 1923 2.600.000 Liter betrug und 1924 auf 1,650.000 Liter zurückging, erreichte im Jahre 1930 eine Höhe von 4.398.000 Liter. Insbesondere entwickelte sich die Herstellung von Kognak, die 1924: 52.000 Liter, 1928: 137.000 Liter, und 1930 : 240.000 Liter betrug. Arbeitstiere: Im Jahre 1930 gab es im Lande 13.800 Pferde, 5300 Maultiere, 76.800 Esel und 25.300 Kamele. Geflügel: Die Zahl de: Hühner betrug im Jahre 1930 1,035.000, Enten 5600. Gänse 6390, Truthühner 5190, Tauben 190.000. Seefischfang. In den Jahren 1927 bis 1930 erreichte der Seefischfang einen Ertrag von 2,170,000 Kilogramm im Betrage von pal. Pf. 115.000. Dabei ist eine Steigerung desselben von 488.000 Kilogramm in den Jahren 1927/28 auf 951.000 Kilogramm im Jahre 1930 zu verzeichnen. Import und Export Palästinas Das „Commercial Bulletin" der palästinensischen Regierung veröffentlicht Zahlen der Import- und Exportbewegung im dritten Vierteljahr 1931 {Juli, August und September). In diesen drei Monaten erreichte der Import ausländischer Waren pal. Pfund 1,474.248 gegenüber pal. Pf. 1,683.974 in denselben Monaten des Vorjahres. Ein noch größeres Sinken macht sich bei den E x p o r t z i f f e r n der palästinensischen Waren nach dem Auslande bemerkbar. Im <' ■fit Vierteljahr 1931 wurden palästinensische Ware^i \-.. .;mrage von pal. Pfund 195.539 ausgeführt gegenüber i> . . Ff. 303.995 in denselben Monaten des Vorjahres. Das Fallen der Ausfuhrziffern wurde hauptsäch-. lieh durch eine beträchtliche Verringerung des Exports von verschiedenen Getreidearten hervorgerufen. Gerste .' . . V Durra und Mais Tabakblätter Sesam . . . , Ziegenfelle . . Auch t i 0 n ist zeichen: Juli bis Sept ISÖ» pal Pf. 17,023 57.500 6.190 6.996 6.137 Juli bis Sept l^i pal Pf. 13 13.671 16 1.869 1.593 in verschiedenen Zweigen der F a b r i k aeine Verminderung des Exports zu ver¬ Zement . . . Waschseife Hingegen eine gewisse spiel: Juli ' is Sept. 1 30 pa t-f 7.229 46.896 Juli bis Sept I93i pal. Pf. 5.351 30.513 gab es auch bei verschiedenen Gruppen Steigerung des Exports, zum Bei¬ Weintrauben Wein (von, auf 218.70J Olivenöl . . Sesameil . . 84:025 Liter) Liter Juli bis Sept. .V x. I93Q pal. Pf.. ,,.r 2-334 1.849 : 1.759 245 Juli bis Sept. I'31 pal. Pf. 6.280 5.374 4.946 1.612 Eine kleine Erhöhung ist auch bei der Ausfuhr von Büchern in diesen drei Monaten zu bemerken, von pal. Pf. 2568 auf '2?65, ebenso beim Export von k ü n s 11 i c h e n Z ä:h, o* n von pal., .Pf. 3196 auf 3838. Bericht der Gddwährungs-Kommission In der ,;Oificial Gazette" vom 1. März macht die Geldwährungs-Kornmisson der> Regierung die folgenden Angaben über den Geldumlauf im Lande: Betrag der am 30. September im Ümlauf pal. Pf. befindlichen Münzen . ~. ....... 299.284 Betrag der am 30. September im Um lauf befindlichen Pfundnoten ......... 2,045.380 Gesamtbetrag des zirkulierenden Geldes . . . 2,344.664 Einwanderung und Auswanderung im Jänner 1932 Im Monat Jänner 1932 kamen 135 neue Einwanderer ins Land, davon 8 6 Juden und 49 Nichtjuden. Unter den jüdischen Einwanderern waren hauptsächlich Kapitalisten mit einem Vermögen von Pf. St. 1000 und darüber, und zwar 17 Personen mit 19 Familienangehörigen, insgesamt 36 Personen. Nur qeun Personen kamen mit einer festen Anstellung ins Land. Unter 49 einwandernden Nichtjuden waren 14 Personen, die zur Ausübung einer bestimmten Tätigkeit kamen. Außer diesen Einwanderern kamen im Laufe des Monats Jänner 2618 Touristen und Pilger ins Land.. Während dieser Zeit erhielten 93 Personen, 50 Juden und 43 Nichtjuden, die als Touristen oder, ohne Erlaubnis gekommen waren, die Erlaubnis zu dauerndem Aufenthalt. Unter den Juden, waren, sechs Kapitalisten mir ihren Familien, unter den Nichtjuden 15 Personen mit religiösem Beruf. Im Laufe desselben Monats verließen 7 0 Personen das Land, unter ihnen 33 Juden, 31 Christen und 6 Mohammedaner. 8 der jüdischen Auswanderer waren Palästinenser und 25 hatten eine andere Staatsangehörigkeit. 8 . Personen wanderten nach den Vereinigten Staaten, 7. nach Südafrika, 7 nach Polen usw. aus. Die Handelsfrage im Februar 1932 In dem Bericht der Barolayö* Bank für den Monat Februa'r heißt es in bezug auf Palästina: „In der Berichtsperiode war der Geschäftsgang ziemlich ruhig, wengleich in der Bekleidungsbranche und . den verwandten Gebieten infolge der starken Kälte und j in Kolonialwaren infolge des moslemischen Ramadan- Festes einige Bewegung stattfand. — An Orangen wurden in dieser Saison bis jetzt 1,500.000 Kisten nach Großbritannien und 400.000 Kisten nach kontinentalen und anderen Häfen versandt. Bis Ani , . fang Februar zeigte sich in England ein Anziehen der Preise, die sich zwischen 12[6 und 14/6 per Kiste zu 144 Stück hielten, seitdem aber sind die Preise auf sh 11 bis 12 gefallen. In Deutschland dagegen sind sie sö gut wie unverändert geblieben. Die Preise für Grapefrucht sind in England während der letzten Woche erheblich gestiegen; die letzten Preisnotierungen waren sh 23/— bis 23/6." Alle Preise in englischen Schillingen per Kiste. Palästina-Handbuch Vor kurzem erschien „The Palestine Directory and!Handbook 1932", herausgegeben von „Mischar w Taassia", Publishing and Exhibition Co.,, Ltd. in Tel-Awiw. Das Buch besteht aus einem allgemeinen informativen Teil über Palästina und aüs vej ichiedenen detaillierten Zusammenstellungen über die Tätigkeit' der I n d us t r i e und über Handelsa n gel e g e.n h e i t e n. Es enthält mannigfaltiges Material und umfaßt, inklusive Annoncen, zirka 700 Seiten. Das Buch wurde in englischer und in hebräischer Sprache herausgegeben. ' Weil SfefnnWzbrot das einzige Brot Ist, das ans ge- | wascht nein «.enthülstem Getreide hergestellt wird § Weil Ste'nmeizbrol das einzige örot ist, in weichem §f sich nach den Ergebnissen de' wissenschaftlichen j Forschung sämtliche lebenswichtige ErgSmungs- |j und Auibaustolfe drs Getreidekorns, die der § Körper benötigt, enthalten sind 1 35 ' _________......._ S3 I Regelmäßig *teunmet>bioi essen, bela den Köiper I zur Gesundheit erziehen j lilMi|HIIIIII«IIIIIIIIIIM Erleichterung der Einwanderung von Mittelständlern in Palästina? 1 'Die J. TV Ä. meldet aus Jerusalem: Die Palästina-Regierung hat offiziell bekannt gegeben, daß die folgende neue Kategorie von Palästina^ Einwanderern normiert worden ist; Landwirte, Kaufleute und Industrielle, die sich über den. Besitz eines Kapitals von 5 00 Pfund (jetzt 7600 Mark) ausweisen können, dürfen in. Palästina einwandern. Bisher betrug der M i n d e s t k a p i ta I b e s i t f, über den sich der Einwanderer auszuweisen hatte, 1000 Pfund. Diese neue Einwanderer-Unterkategorie, teilt die Regierung weiter mit, bezieht sich nicht auf die Klasse der Finanziell unabhängigen Einwanderer, die sich auch weiterhin über einen Besitz von 1000 Pfund und nur unter, gewissen. Bedingungen über einen von 500 Pfund ausweisen müssen. Die Verordnung vom Jahre 1925 über die Einwanderung in Palästina hatte bereits vorgesehen, daß finanziell unabhängige Einwanderer sich über den Besitz eines Kapitals von 500 Pfund ausweisen müssen. Die Palästina-Regierung hat später die für diese Kategorie vorgesehene Mindestsumme von 500 Pfund auf 1000 Pfund erhöht : . * i Die Regierungserklärung, welche ab sich eine Erleichterung der Einwanderung darstellt, erfährt durch folgende Meldung der J. T. A. eine bedenkliche Einschränkung.) Wie die J. T. A. aus unterrichteter Quelle erfährt, betrifft die neugeschaffene Unterkategorie von Palästina-Einwanderern Einwänderungswillige,' die über ein Kapital von 500 bis 1000. Pfund verfügen. Ihnen steht die Einwanderung unter der Voraussetzung 'frei, daß 1. der betreffende Einwanderungswillige nicht einer Berufskategorie angehört, die im Lande keine Konkurrenz mehr vertragen kann; 2. daß das Kapital über das er verfügt, zur Ausübung seines Berufes ausreicht; 3. daß er für den von ihm gewählten Beruf qualifiziert und körperlich geeignet ist. Die Entscheidung hierüber trifft der Chef des Ein wa-u.d.e.ru u gsam tes. Die Bedingungen, an welche die Erleichterung geknUpft ist, und besonders der Umstand, daß die Zulassung doch dem freien Ermessen eines Beamten überlasseh bleibt, sind geeignet, die Freude über diese Erleichterung sehr zu dämpfen. 50 Jahre Rishon le Ziou Anläßlich des 50jährigen Bestandes (1882 bis 1952) der Vereinigten Weinbauern-Genossenschaft Riahon le Zion (Propr. Baron Edmond de Rothschild) gelangten in diesem Jahre besonders feine Sorten aus alten Weiubeständen zum Export. Trotz der bestehenden Einfuhrsehwierigkeiten wurden auch dem österreichischen Vertreter. Herrn Gtistav Wilder, Wien, IV., Rainergasse 31, Tel. U-42-4-84, diese vorzüglichen Wein-

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