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Die neue Welt · 1932-03-25 · Heft 236 (25.3.1932) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 236 (25.3.1932)
Date
1932-03-25
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 DIE NEUE WELT Nr. 236 ACH TU N GI Beim Einkauf von Palästina-Wein achte man auf die Maike KARMEL-ORIGINAL direkt aus Palästina, auf der Etikette (nur vierfarbig), Kappel, Plombe und Kork. Vor Falsifikaten wird gewarnt. Die aus den am Kartnei im Jahre 1889 gegründeten ältesten palästinensischen Weinkel'ereien der Fa. S. Fried mann & Söhne stammenden, wonlgepfieeten acht Sorten Weine sind den feinsten französischen und spanischen Naturweinen ebenbürtig. Rotweine: Alicante I und Alicante extra. Goldgelbe Süßweine: 'tasahron-gold, Mal ga, Muskat und Zionsperle. Weißweine: Hauteauterne-artig. Medizinalwein: Barsei, eisenhaltig. Alleinberechtigt zur Führung der Karmel*Orlglftal ist Hm Spindel. lv Laurenzerberg 3, Telephon R-29-7-34 Die hiesigen Kellereien stehen unter Aufsicht des y^VO *\ÖV 2in DW3 ümnn VZH Sorten gesandt. Wer die Gewähr haben will, diese Originalweine tatsächlich zu erstehen, verlange bei seinem Kaufmann ausdrücklich Karmel-Weine ans Rishon le Zion und tiberzeuge sich davon, dafi das Etikett diese Bezeichnung trägt. — Die Kellereien der Firma Gustav Wilder stehen unter Aufsicht seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiner Babad. Kmder-Punmfeier Die Frauengruppe der Union der Zionisten -Revisionisten Wiens veranstaltete eine Kinder-Purimfeier, die etwas sensationell Schönes darbot. Frau Else Nebenzahl, die den jüdischen Kindern Wiens schon wiederholt Schönes und wahrhaft Begeisterndes in vollendeter dichterischer Form auf der Bühne vermittelt hatte, gelang es, ein Purimspiel zu schreiben, welches einzigartig auf dem Gebiete der jüdischen Kinderliteratur dasteht. Gründliche Kenntnis der jüdischen Geschichte, innigste Liebe zum jüdischen Volke, fester Glaube an seine Zukunft, plastische Schilderungen des Aufbauwerkes in Palästina, glühendes Bekenntnis zum Herzl-Zionismus, zum Judenstaat, das alles beinhaltet das wunderschöne Purimschauspiel der Dichterin. Die Form ist vollendet, der Vers exakt und ungezwungen, wahres dichterisches Talent offenbart sich a{is jeder Zeile. Nicht hoch genug kann die erzieherische Bedeutung solcher Kinderfeiern gewertet werden. Die Darstellung durch die kleinen Schauspieler begeisterte jung und alt, insbesondere muß die Leistung der kleinen Liesl Weinberger hervorgehoben werden. Diesem Kind kann schon heute eine große künstlerische Zukunft vorausgesagt werden. Besonderes Lob gebührt der Tanzkünstlerin Trude Godwyn, die in feinster Einfühlung in den Sinn der Dichtung die Tänze; der entzückenden Kinder einstudierte. Der Weinflaschentanz, die Tänze der Ohaluzim und Chaluzoth sowie der Tanz der Orangengruppe gefielen außerordentlich und mußten wiederholt werden. Die wunderschönen Dekorationen schuf mit künstlerischem Verständnis David Szafrenko. Rauschender, begeisterter Beifall des überfüllten Hauses dankte der prächtigen kleinen Künstlerschar und der Autorin. Die Feder war ein Erlebnis. Thealer/ Kunft und lllllllllllllllillllllllilllllllli Li t er a lur Jüdische Künstlerspiele Gastspiel Paul Baratow Nach einem Vierteljaihnhu>ndert ist im Theater Reklame, dm einstigen Intimen Theater, wieder Strindbeiigs „Valer" ziu sehen; diesmal dn einer Aufführung durch jüdische Schauspieler, denen ndohts fremder äst als die europäische Theateruud Literaturtraddtion. Wenn nach einem Zeitraum, in dem die Versuche des expressionistischen und Sachliohkeitstheaters einige- .schlössen sind, der „Väter" sogar noch dn seiner Problemstellung interessiert, da packt, so ist dieser Umstanid zunächst Baratow-Ben Zwi zu verdanken. Nirgends so deutlich wie hier zeigt sich Baratows singulare Darstellungsart und Wesen: im Mann, mag er noch so «ehr zum Kämpferischen verpflichtet und disponjerta zu sein, das K i n d herauszustellen, die Sehnsucht nach dem Mütterlichen. Der Riesenkörper mit den kindlich-treuen Augen und zarten Händen gibt hiezu die visuellen Möglichkeiten. Frau Fl o reu als Gattin hat durch intensive Arbeit sich ihren Platz im seelischen Raum des jüdi- Theaiers erobert. Für Clara M eis eis sind günstige Zeiiten angebrochen. Ihr Ueberigaing zum Oharakiterfaoh großen Stils ist mit allen Zeichen äußeren Erfolges begleitet. Als treue Stützen des Baratow-Gastspiels bewährten sich wieder Olga Schlifkowdits und die Herren Jakob Schigor in und Max Zelniker. Ein Wort noch über den jungen M. Preis: hier wächst nach lauger Zeit wieder eine Spielerkraft heran, die selbst bei den geringsten Aufgaben alles einsetzt und vor allem nach der Leistung in Berkowiftsahs „Mosohke Ghaser" zu einer großen Karriere ibereohtigit. O. IT, * Dem Abend, dessen Erfolg noch stürmischer war als die vorangegangenen Premieren, wohnte die in Oesterreich debende Tochter Auig.ust Stniudbergs bei. Gastspiel Dr. Paul Baratow Ben Zwi in den Jüdischen Künstlerspielen, II., Praterstraße 34. Der überaus große Erfolg, den das Drama „Der Vater" von Strindberg anläßlich seiner mehrmaligen Aufführung hatte, veranlaßt© die Direktion der Künstlerspiele, das Stück weiter auf dem Spielplan zu belassen. Dr. Paul Baratow verbleibt nur mehr ganz kurze Zeit in Wien. Karten sind an der Tages- und Abendkasse erhältlich. Telephonische Kartenbestellungen unter Nr. R-40-0-94. Gastspiel Leopold Jungwirth in der Jüdischen Bühne, Hm PraterstraÜe 60 *» Der erfolgreiche Charakterdarsteller, der von einer großen Auslandstournee zurückgekehrt ist, absolviert afe kommenden,Samstag ein kurzes Gastspiel. Er tritt am 26.' März in der Komödie »Wie ein Manu liebt" auf. Sonntag halb 4 Uhr gelangt als Purimfestyorstellunij das historische Stück „D i e Königin Esther" zur Aufführung. Jedes Kind erhält ein schönes Purimgeschenk. Sonntag halb 9 Uhr „Jüdische Mamme". Montag, den 28. d.: „Wie ein Mann lieb t". Dienstag, den 29. d.: „Jüdische M a m m e". Beginn halb 9 Uhr, volkstümliche Preise. Vorstellungen an Vereine werden zu günstigen Bedingungen vergeben. Anfragen sind an Herrn Braclawski, IL, Praterstraße 60 (Cafe Astor) zu richten. Ehrenvorstellung für Jona Reißmann. Es gibt wenige jüdische Schauspieler, die auf eine so lange und so erfolgreiche Laufbahn zurückblicken können wie Jona Rei ßmann, Ein Menschenalter steht Reißmann auf der Bühne, unzählige jüdische Volkstypen hat er kreiert und populär gemacht. Jetzt, in seinen alten Tagen ist er erkrankt und für kurze Zeit von der Bühne abgetreten. Um diesen Kämpfer für das jüdische Theater zu ehren, wird Sonntag, den 27. März, halb 4 Uhr nachmittags, das Schauspiel „Eikale Masik" vom Ensemble der Jüdischen K ü n s 11 e r s p i e 1 e (II., Prateistraße 34, Tel. R-40-0-94) unter Mitwirkung und Leitung des berühmten Dr. Paul Baratow aufgeführt. Es wird erwartet, daß das jüdische Wien, das Jona Roißmann so viele genußreiche Abende zu verdanken hat, bei dieser Matinee zahlreich vertreten sein wird. Tanzabend Susi Mirjam. Der im Februar wegen Erkrankung der Künstlerin abgesagte Tanzabend findet Montag, den 11. April, halb 8 Uhr abends, im Großen Saale der Urania statt. Die gelösten Karten sind gültig, restliche Karfpn an der Kasse der Urania. Chassidisehe Tänze von Gertrud Kraus. Donnerstag, den 51. März, veranstaltet Gertrud Kraus im großen Saal der Urania ihren heurigen Tanzabend. Auf dem durchwegs neuen Programm stehen Solo- und Gruppentänze, zumeist chassidischen Stils, mii Musik moderner hebräischer Komponisten, wie Joel Engel (Dybuk), Joachim Stutschewsky (Jüdische Tanzstücke) und Juliusz Wolf söhn (Paraphrasen auf jüdische Volkslieder). Nach dem Abend wird Gertrud Kraus ihre zweite palästinensische Tournee antreten. J. Segal-Rosenbach hat sich nach Palästina begeben, um dort eine Konzerttournee zu absolvieren. Der Sänger, der sich in Wien durch seine zahlreichen Abende einen guten Namen gemacht hat, wird auch in Aegypten und Syrien auftreten.- Vor seiner Rückkehr nach Wien, .wird er in Rumänien auftreten. Ein palästinensischer Sänger in Wien. Sonn rag, den 10. April, halb 8 Uhr abends, findet im kleinen fMusikvereinssaal ein Konzert - 'des^ palästinensischen Baritons H. S. U r s t e i n statt, an welchem Kompositionen von Almann, Engel, Wolf u. a. (hebräisch, deutsch, italienisch, englisch) zum Vortrag gelangen. Mitwirkend die Sopranistin Grete Rosenfeld, am Klavier Professor Meiler. Das Protokoll des 17. Zionistenkongresses erschienen. Wie wir erfahren, ist soeben das stenographische Protokoll des 17. Zionistenkongresses und der 2. Tagung des Council der Jewish Agency für Palästina erschienen. Wir kommen noch auf das 600 Seiten starke, vornehm ausgestattete Buch, das zwei so bedeutsame jüdische Ereignisse, wie die letzten Baseler Tagungen, zum Inhalt hat, noch ausführlich zurück. 1 üdifdie Sports und llllllllilill Turnbewegung Jüdischer Sportsieg in Deutschland Am 16. März, abends fand im Poststadion vor gutbesuchtem Hause die Endrunde um den Wanderpreis des Reichsverbandes für Jiu-Jitsu statt. 85 Ausscheidungskämpfe waren nötig, um von den eingegangenen 95 Meldungen aller Berliner Verbandsklubs die Besten für die Endrunde zu ermitteln. Es gab technisch außerordentlich gute Kämpfe zu sehen. Verteidiger des Wanderpreises war die Jiu-Jitsu-Gruppe des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten, die den Pokal neuerdings erringen konnte. Ihr schärfster Gegner war, wie vorauszusehen, der Po lizeisportverein. Das Gesamtergebnis lautete: R. j. F. 14 Punkte, Polizeisport 13 Punkte, 1. Berliner J. J.-Klub 9% Punkte, während die anderen Klubs noch unter dieser Zahl blieben. Auch den Preis für die besten Anfänger gewann die Jiu-Jitsu-Gruppe des R. j. F. Vor dem Ende der New Yorker Hakoah Die Tage des glorreichen und sieggewohnten Vereines Hakoah- All-Stars New York sind gezählt. Durch die letzten Mißerfolge geriet der Verein in schwierige finanzielle Verhältnisse und steht vor dem Zusammenbruch. Solange die Hakoah ein r e i n j ü d is c h e r V e r e i n war, spielte er zwar im Sport nicht die erste Rolle, verfügte aber über einen starken nationalen Anhang. Mit Beginn des Zusammenschlusses mit All-Stars ging es nach anfänglichem Erfolg rapid bergab. Die große Masse der jüdischen Fußballfreunde ist von den Spielen der Hakoah weggeblieben und während früher 6000 bis 8000 Zuschauer jedem Match beiwohnten, mußte die Mannschaft in letzter Zeit vor leeren Bänken, spielen. Ernö Schwarz hat .den Klub bereits verlassen und einen eigenen Verein gegründet. Das war der Beginn der Katastrophe. Der Verein , kann; nicht mehr die Gagen bezahlen und schuldet den. Spielern noch für mehrere Monate das Gehalt. Die Leitung müßte bereits den Verein als zahlungsunfähig erklären. Die bei der Hakoah tätigen Wiener und ungarischen Spieler werden demnächst ihren Verein verlassen müssen, da sia erstens keine Entlohnung bekommen und ihnen die amerikanische Regierung die Aufenthaltsbewilligung nicht weiter verlängern will. Es hat sich wieder einmal gezeigt, daß mit jüdischen Namen kein Schindluder getrieben werden darf. Ein rein jüdischnatio na 1 e r Verein hat noch immer Aussicht, in New York groß zu werden. Oesterreich bei der jüdischen Olympiade. Die „Makkabiade" dürfte nach den eingelaufenen Nennungen aus aller Welt erstklassigen Sport bringen und sich zu einer grollen Propaganda für den jüdischen Sport gestalten. Aus Wien sind vergangenen Dienstag 40 Turner und Sportler nach Tel-Awiw abgereist. 10 Schwimmer, 4 Ringer, 3 Leichtathleten und 1 Boxer werden Oesterreich repräsentieren. Oesterreich zieht mit glänzenden Siegesaussichten zur Makkabiade. Im Schwimmen ist die Lagestaffel der Damen Bienenfeld, Bratmann, Löwy kaum zu schlagen. Von den Ringern ist Hirschl, der zu den Besten der Welt zählt, nicht zu besiegen. Auch F i n c s u s, Birnbaum und Go111 ieb haben gute Siegesaussichten. Von den Leichtathleten hat der österreichische Meister B1 ö d y gute Aussichten und auch der Makkabiboxer Laub zieht nicht aussichtslos in den Kampf. Die Teilnehmer kehren erst am 12. April nach Wien zurück. Das internationale Schwimmfest der Hakoah Den Auftakt zur neuen Schwimmsaison bildete das große internationale Schwimmfest der Hakoah. Die Wiener Hakoah konnte Bar Kochba (Preßburg) und H a g i b o r (Prag) bezwingen. Sie holte sich auch beide erste Plätze in der Lagenstaffel, so daß sie den Klubkampf zwischen den jüdischen Vereinen von Wien, Brünn, Preßburg und Prag mit zehn Punkten vor Hagibor (5) gewann. Außerdem gewann sie endgültig den Dr.- Heller-Knaben-Wanderpreis. Hedy Wertheimer und Fritzi Löwy, die bei der Makkabiah Oesterreich vertreten, erwiesen sich in glänzender Form. Die sportlichen Leistungen waren großartig und erbrachten neuerdings den Beweis, daß die Juden im Schwimmsport in Mitteleuropa an erster Stelle figurieren. In den Wasserballspielen siegte Hakoah über den tschechoslowakischen Meister Hagibor 6:2 (3:1), während die B-Mannschaft der Wiener gegen Bar Kochba (Preßburg) 5 :4 erfolgreich blieb. Jüdischer Sport- und Schützenverein Menorah, IX., Nufidorferstrafie 16. An,me.kki.ugen und Auskünfte jeden Mittwoch von 20 bis 22 Uhr. Diejenigen Mitglieder, dde ßich noch nicht im neuen Lokal gemeldet haben, möigen dies im eigensten Interesse ehestens nachholen. — Siudentenkorps Ho gana.li. Anmeldungen Montag und Mittwoch von 20 bis 22 Uhr. Bis inklusive 3. April finden die Gruppenübungen niobft statt. Dienstag, den 29. März, Sdhießins.truktion, frei zugänglich für ailJe Mitglieder. Internationales Rundspiel im Stadion, Die Hakoah veranstaltet gemeinsam mit Nicholson am 27. und 28. März im Stadion ein internationales Rundspiel, an dem Sabaria (Steitiamanger) und ein zweitklassiges Team teilnehmen, Vereinigung der zionistisch-revisionistischen .lugend. II.. Untere Augartenstraße 38. Wochonproeramm: Donnerstag: Große Purimfeier im Hotel Post. I.. Fleischmarkt. Beginn halb 8 Uhr. Samstag: Sichoth. Mitgliederversammlung. Sonntag: 8 Uhr früh Wanderung. Abends gesellige Zusammenkunft im Heim. Montag: Hebraiscr». kurse. Dienstag: 8 Uhr Plenarversammlung mit anschließendem Vortrag Mittwoch: 5 Uhr Zusammenkunft der Kindergruppen. Halb 9 Uhr Vortrag in der Union. Sonntag, den 3. A p r i 1. findet unsere ordentliche Generalversammlung statt. Revisionistische Ortsgruppe Linz. Samstag, den 12. d. M.. hielt Herr Dr. Wolf aus Wien einen Vortrag mit dem Thema: „Soziallsmus. Faschismus. Zionismu s". Dr. Wolf hatte großen .Beifall und auch der einzige Oegenredner konnte den großen Eindruck, den die Rede hinterließ, nicht verwischen. Die, Revisionisten in Linz sind unter den Zionisten ein starker Faktor geworden. Klub der Palästinenser. Am Samstag, den 26. d.. findet im Klubsaal des Helmes. Wien. L. Jordangasse 7. ein N e s c h e f - A m a n u 11 mit folgendem Programm statt: 1. Eröffnung. Ch. D u.b i. 2. Klaviervortrage. Ch. R. Burstein. 3. Hebräische Lieder und Gesänge. Ch. H. Hornstein. 4. Palästinensische Tänze. Gertrud Kraus. 5. Vorlesung. I. Ehrenkranz; 6. Geige (Solo). I. K 1 a r m a n n. Beginn pünktlich 7 Uhr abends. Hlstadruth Ivrlth. II.. Praterstraße. 13. Samstag, den 26. März, pünktlich 8 Uhr abends, im Vortragssaal unseres Heimes. II., Praterstraße 13: Iton chai. ■ (Lebendige sprechende Zeitung.) Mit Artikeln, Feuilletons. Neues u. a. treten auf: Dr. D. Rothblum. Prot. M. Chartiner. Prof. J. Gelernter. Dr. S. Horowitz. S. Auerbach. S. Drechsler u. a. Die Schlußverhandlung des literarischen Gerichtes wurde wegen Verhinderung zweier Richter auf Samstag, den 2. April, verschoben. — Im Heime der ..Hlstadruth ivrlth" wurde ein Klub- und Lesezimmer eröffnet, wo hebräische Zeltungen aufliegen. Das Lesezimmer ist ieden Abend von'6 bis 10 Uhr offen. Die Hlstadruth beabsichtigt in den nächsten Tagen eine große Werbeaktion zugunsten des ..Sela" und der „Brit ivrlth Olamlt". Im Zusammenhang damit wird demnächst ein „Jörn Haiwrim" in Oesterreich veranstaltet, bei dem auch eine Z ä hlung der Hebräer in Oesterreich durchgeführt wird. Vereinigung Jüdischer Hörer an der Hochschule IUr Welthandel. Die Generalversammlung hat folgenden Ausschuß für das Sommersemester gewählt: Salamon Warmbrand. Präses: Josef Zimet. Vizepräses: Alfred Lichtenstein. Vizepräses: ferner den Ausschuß: Fräulein Beiser. die Herren Berglas. Babik. Singer K. K.. Wohlmann. Zuckermann. Der bisherige Obmann Dipl. Kaufmann Josef Singer wurde in Anerkennung seiner Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt. „.....«.,. Verein zionistischer Hochschüler ..Theodor Herz!". Am 12. d. M. fand die 54. ordentliche Generalversammlung statt Die Neuwahlen ergaben folgendes Resultat: Präsident: H. Kaufmann; Vizepräsident und Kassier: M. L. Kurtz; Schriftführer: S. Weihart; K. K. L.-Referent und Bibliothekar: D. Ochs. Dem Ausschuß gehört ferner Bb. Dr. Morgenstern an. — Samstag, den 26. d. M.. findet in unserem Heim eine P u r i m f e 1 e r statt. Alle A. H. sind höflichst eingeladen. Verband Radikaler Zionisten. Mittwoch. 30. März 1.932. um Vi9 Uhr in den Jüdischen Künstlerspielen, II.. Praterstraße 34 (..Reklame"). Theaterabend: ..Der Fremde" mit Dr. Paul Baratoff. Karten bei der Administration ..Der jüdische Weg". Tel. R-46-8-16. sowie bei allen Verbandsmitgliedern und an der Kasse. Jüdischer Angestelltenverband ..Emunah". Wien. Dienstag, den 29. d. M.- findet im „Mirjamheim". I.. Jordangasse 7. die IV. ordentliche Hauptversammlung statt. Zutritt haben nur Mitglieder. Beginn 8 Uhr abends. Die Kollegen und Kolleginnen werden ersucht, pünktlich zu erscheinen Bund ehemaliger Zöglinge des Badener Waisenhauses. Sonntag, den 20. d. M., fand auf Initiative des Direktors Fried mann die Purimfeier des Bundes statt, bei welcher nach einer Ansprache des Präsidenten die Herren Rabbiner Heschel. Dr. Deutschender. Feuer und Oberrabbiner Carlebach das Wort ergiiffen. — Mittwoch, den 23. d. M.. Bericht über die Fahrt nach Baden im Heim. II.. Czernlnplatz 4. — Mittwoch, den 30. d. M.. Religionslehrer Müller: Vortrag über die Bedeutung einer religiösen Erziehung der Jugend für das jüdische Volk. Schriftliche Anmeldungen an Leo Gelles. IL. Volkswehrplatz 15/6. Die Zionistische Frauengruppe Leopoldstadt veranstaltet am Sonntag, den 27. März a. c, um 3 Uhr nachmittags im Bayrischen Hof. II.. Taborstraße 39. eine große Kinder-Purimfeier, verfaßt von Benno Weiser, bei welcher ausschließlich Kinder mitwirken, und bittet, das Fest zu besuchen. Die Zionistisch« Frauengruppc WIedeu-Margareteu veranstaltet im Wiedner Bürger-Ton-Kino am Sonntag, den 3. April, präzise %11 Uhr. eine Kino-Matinee „Emil und die Detektiv e". Das Reinertrages fließt der Jubiläumsaktion des Keren-Kalemetb-Leilsracl zu. Karten im Vorverkauf an der Kinokassc. Humanitärer Verein Horodenka in Wien* Samstag, den 2. April. 8 Uhr abends, findet im Festsaale des Hotel Continental. II., Taborstraße 4, ein Repräsentationsball mit Akademie statt. Alle Landsleute. Freunde und Gäste werden auf diesem Wege herzlichst eingeladen. Restliche Karten; H S 2.50 bei den Vorstandsmitgliedern und an der Abendkasse.

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