Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 232 (26.2.1932)
- Date
- 1932-02-26
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite* ßiE Nttffi irir.** die die Herren auf dem Skopui geleistet "haben, isf afito die Relegierung zionistischer Studenten. Herr Magnes mag relegieren, mag ^britische Gummikriüttel ins Haus rufen, die jüdische Trabanteapresse in der Galuth mag „Hakenkreuzl''' rufen;' um i&r böses Gewissen zu betäuben ~ am Ende werden sieh solche Methoden selbst ad absurdum führen. D^e zionistische Jugend wird sich nicht einschüchtern, dje jüdische Welt sich nicht bluffen lassen. . Eine vernünftige Gründung Die amerikanische Pro-Palästina-Gesellschaft Der vernünftige Gedanke, N i c h t j u d e n für den Zionismus und die Sicherung des Jüdischen- Nationalheimes zu interessieren und in ProTPalästina-Gesellschaften zu vereinigen,' ist bis ins Groteske, verzerrt worden. Man hat blind darauf losgegruhdet,: und wenn man keine Nichtjude'n fand, so nahm - man eben, was am Wege lag, jüdische Assimilanten und Zionistenr. In dieser Beziehung . sind... die Pro-Palästina-Ges.eHsRhÄf.ten in^ Deutschland, Oesterreich, Rumänien .usw. als-politische Mißgeburten anzusehen, idefen Gründung rmit .größeiW} Tamtam gefeiert wurde und von deren E&isteng rrlan' nachher nichts gehört hat, was keinen Schaden bedeutet* Eine Pro-Palästina-Gesellschaft hat eb£n. nur} dann einen, politischen Sinn, wenn sie nicht jüdisch ist. Es ist daher ein großes Verdienst des amerikanischem Mitgliedes der zionistischen Exekutive, des Herrn Ermv nuel Newman, daß er es jetzt zustande gebracht hat, in den Vereinigten Staaten eine Pro'-Palästiria^Gesellschaft zu gründen, welche nur aushervorragenden nicht jüdischen Politikern -und' 'Wirf-tschaftsfüh-rern zusammengesetzt ist/ '•' '' " " ' * ••' New York, 18. Februar. Die Pro-Palestine-: Federation in Chicago, eine Abteilung der Pro- Pälestine-Federation öf Arrier'icä, hat mit der Herausgabe einer Zeitschrift, „P r Ö P a 1 e s t i n e Herald", begonnen. Die Zeitschrift will;- wie es im Prögrammartikel heißt, „die Stimme des christlichen r Amerika zugunsten des Jüdischen, Nationalheims in die Waagschale werfen". Ferner will die Zeitschrift „ehrliche. Annäherung, loyale' Freundschaft und; gegenseitige Achtung zwischen Juden und ' Nichtjuden, basierend auf einer gerechten Würdigung der historischen Probleme des unter den Völkern der Erde zersttjeut lebenden jüdischen Volkes sichern". Das erste Heft der . ■ . - *.v.'» ■■« ■ Zeitschrift enthält" Beiträge über Zionismus, Araber und: Palästina-Mandat, Antisemitismus in Europa, u. a. m.'A;ls Herausgeber zeichnen Charfe1j<^dwaTtf^s»ef;vGebrie1*E. Scherzer, John Haynes Holmes, Fred B. Zimmermann und Ä. B". Elias. Das Programm der Pro-Palestine-Federation pf America enthält folgende vier Hauptpunkte: 1. Pflege des Geistes des gegenseitigen W p h 1 w o 11 e,n s .und der Achtung zwischen Juden und Nichtjuden; 2. Bekämpfung jener reaktionären und in Vorurteilen befangenen Nichtjuden, die zum Nachteil des amerikanischen und des allgemeinen menschlichen Fortschritts religiöse und rassische Streitfragen' aufwerfen; 3. Förderung eines besseren Verständnisses der historischen Probleme der unter den Nichtjuden lebenden jüdischen Bevölkerung; 4i Mitwirkimg an der Verteidigung der Bälfour-Deklaration in der Weise, daß darauf bestanden wird, daß das Palästina-Mandat von der Mandatsmacht England gelst- und'buchstabengemäß durchgeführt wir d. Die Mitglieder der Pro-Palestine-Federätion öf America sind alle Nichtjuden. ,'••».•;, ... , * . . London, 18. Februar. Emariüet Newman, das amerikanische Mitglied der Zionistischen Exekutive,;ist in London eingetroffen und teilte der Jüdischen Tele*; graphcn'Agentur den Inhalt einer Botschaft mit, die ihm Senator William H. King aus Utathi der dem Gründutigs-DHiner cle's American . Pälittine Cörftmjftfc'ee J in Washington am 17. Jänner $ r*jhj fcl i e r.te7J»lii IT*?* seiner, Newmäns, Abreise aus New 'York^'gesäftd^ fragte. In der Botschaft gibt Seniler* King die' Versi'crierüng, daß dal American iPalestine '©om'rnltW' alles, was in seinen'Kräften liegt, tutt werdeV um a% (ftfWl^ li e. r r i c h t u n g P a 1 ä s t i n * s aWp'd i^s eJn^N a't ri a 1 h-e i m mitzuwirken. SowohV tiie * Betföljeerung viU auch die Regierungen" in >tenX?r«^8t*ettY^^^,^»r^t Senator ICing, haben w'iederhoft Beweisis Ihrer - Sympathie und ihres Inte'ress^V für ^"'i-idVI^ sehe Sache gegeben. Dieses .Interesse ist in der Tradition und .der Geschichte unseres- «igepen() Land« begrünefet? in- Witter Wrfgabe' ^Mt^zih^^'PrSieit, seiner Fürsorge für diei:.kleinen N.:a-Vi o n;* 1 i t ä t e n und seineYri' Bewußtsein,' ^''l^'christ'Mche Zivilisation gegenüber "dem V o"i k e"I s"g'r'o'ter Schuld steht. """ -: — .--------. : Bs ist kein Zufall, sehr dVt'Senator kmg^jyett'er^; daß rPxäsident Woerdrow WiJ!*6-n;faei;',.der .'Sjößb^,.; rung der ^nternati;önaV.e"ft yA;n'erfc*^n»n<g ' der j u d i s c K e n A s'p *ir a'tt^^iV.fX^?!^''^!!.^^^ Seine mächtige' Hilfe' geleitet*- hat" und ''äaß^ 'jeäct''1 * seiner- A'mts'nätnf olgör; ^e1n^^elÖicH&1-W'wJ^|^>» Presidenten Hoover, seinen0jiSympathien fite vden r-zanisimls'^ffeififcli kusdrtfcl! Ifeeben^hfeifö * \ f7 »...... > -y* Jgr i. -if1 * t Die im Jahre 1922 von Menwiden Häusern des amerikanischen Kongresses einstimmig angenommene undii. vom -Präsidenten Harding unterzeichnete historische Resolution war keine bloße )Geste, «öndern eine sorgfältig erwogene Tat, durch die die Vereinigten Staaten von Amerika dal Werk der Wledererriehtunf des Jüdischen Nationalheims formal utfd öffentlich anedtahfit hAttat, > t3«bi^dies wurden die B^fou^&eklaratioti tind Jüm -'geiamie Manddt für Pilafitiha tcjltttcft in einer Sonder" 'Konvention tiBtö^'Mliirtlfiii, fieÄ -swiscKeif den Vereinigten Staaten und GroßbriUnnien i. J. 1925 verhandelt wurde, inkorporiert )'', \, ,'p|f Amej(iea|i' Paliitlne , Commjttee wird beftrebt seiii; k.or.rektt Infbrrn'at.ionen über .den Förtaefhritt des J.Qdi<eh|Qa.;IJatidna!^ejl^s .^ii gte Palä|tfha- Sj^|a^öh Im 'ajige^einen.1 ify y^'reiten; dies, w^rd, ich hoffe es, Ihrer Sache"eine mächtige..moralisc h e Unterstütssung geben. " ' ' . :' : ' " ■ . •. yfccepräsident der . Vereinigten Staafen Curtis und Senator Borah Ehrenpräsidenten des American ... . ..... Faleeiine Commlüee tiondon, 18. Februar. Emanuel Newman teilte der J; t.»Av* mit, er Habe ßo^hen aus Amerika die'telegiraphiödhe^ MitleJJütijf eanhalteni daß der Vizepräsident. de* ^e'reinigften^ Staaten Charles Cttr'tie und 'd'ef Vorsitzende des Komitees für auswärtige Angelegenheiten im amerikanischen Senat, Borah, die Ehrenpröeidentschaft im AmerioaD Pro Paleistine' Committee übernommen' haben. Ein -dritter Ehrenpräsident, edn;. Repräsentant der Demo k r a tie c h e » P a, ri e i, wi^ä; in diesp^, Tagen ernannt werden. Emanuel Newman teilte, ferner mit, Rabbiner Dr> Stephen S. "W is e, sei es gewesen, der Senator Borah für eine aktive .Mitarbeit an. dem Werke des American Pro Palestine C.ojnmittee -gewonnen hat. . 'W&frF Wtt gegen den Zionismus IWe IMIifeiliingeii der irevis^isfö^ - Weiiete Enthüllungen — De* ,,Ffendi»I|ericht" fOrdCrl Einstellung dei* jüdischen Einwanderung und Verbot jüdischer i- ••. -■ •......-• ,,ii>.i-. -;•».!!•• : i..'/.'. : ,■ -j ".■ ■ •' "'. ..• ' -~- ' . '•. , . Bodenkaufe.. ... - '■.■. ■ ■ j v bat einen Wortlaut,' der die Enthülltin/geh des. revjsionastiseh.en .'Es:ekutiv-.Komdteeft: ehe x . b. e k r ä f t i % t als dementieit. E« ißt nuiMehv der weiteren zionißti- * ©ie VeröffentHchungeh de* lohdOiieir; fc'eittrng :der Weltrllnjon - der Z iö-üa^-i&'n•^«e'-v'i*!^"is'^ e über den a4'abdsoh-engJ.isthen Plün;;f.ilie' BaJföu'^ßetblÄnatioÄ aufler iKraft zü-:Betz,ear - und:- ^artis ^alü^tiiia-.'eTheriv Trabis, sehen?. Staatmit \ einarh :ijüdisc3ien;:-J01ietiov.' 'zw v machen» haben, .' die :zibnistisoh;e -. 'öefiferrfli'chkfeit ''-'in A?ui£fegriii^' versetzt^und geoße: Be^rÄurtg>.'ifoY!Vi6^eivti J,e.ugflani^s.-y- und; •Absctfwäeäuma^eritichM de* Eieläfttiv^ des •.'«ip.n:ist;isciien; Weltorgftivisnti^.^ha.bftfc^die-.^ keit, der reyfeionistiscii en: :M,el?l ij.i^g^Q';4*i#t--Ät rüti g,- gey macht,, sonder-n -v.Q.-1-U..n h.a-l.'t-rl'.i- ^ll ,vlje6t?H%t.»'. •« f.; j: Bei; -verdDX'beneTO ,Mag.eiii;i\BaT.iDg&»uttgßn>;üblein Mu^.gescjjunack... S-tij;nkQ.pfs.ehmer/;,, Fieber* r StHhlve^heri^ tüngi ^rbrecheiV. oder ' Durch.fälJ'<Hyirkt\6c])bn. '„ ein 'Gtas natürliches ,^iPränz-jö^ef"-Bittehvüs«e^^ "'schnell anü-'angiäitteh'm. In Apathbkeli tlÄd\;,l^i^g6Wfen:-ien:Uäl1iHc1»v •; .Nw ißt die revisionistisch ei ' Ledtting in die Jäa.ge< versetzt, den Inhalt des -Bei-ichüe's >des Herrn 'F rcn q lft welcher von der -öngliscbeai 'Regierung :äls.:Saohvei'stäiir. digej.-„.iür_jdei^ .,AL:flnd,.e.ns,tw^kjJ^ngjol^,\\" Palästina entsendet"würde, bekähntz-ugebeu^ferr Vrenon" besti$ti%t:-:diEe -lliüge; Vom"^,Pläl^^«g^V'iiltf^ffalä^U4f'und von der ,,Yerdrän^un^-:der^-Ai^er. _ ^u^-i^die Juden". Er kommt '-im1, wesehtlic^'eri^ zum'' Schlüsse.' daß ein Verbot -d e r: -j ü d is c h e n n^fifr. u n g und j.ü dis.e h.e-ir-. B o de-ni.k>äi;ü f:^w .-^ot\verid.ia:cviisi,. : ..^x:- ■ ,, ■ . . , -^:>5fv- ,->r.;■■ y..;:> ' Die Londoner Vevisioiiiiß^i¥clte' 'Exekutive 'teilt mit: Unser Bericht bezüglich. ' der1 ' a f a b VVc' h^ englischen Ve.r 's c. h'vv .o r ü n''^ ..; g'^e g e ir d i e B a 1 f o u r - D e k 1 a r. a t i o.n iind das' P'a 1 ä s t \n:% Mandat^, hat" in allen; jüdischen und:*'zJoa^iscHe^ Kreisen größtes Aufsehen .erregt! ."pie; cß'^s^zügli^he „Richtigstellung" der -° 'zibnistisohen Exekutive sehen Oeffentlichkedt, kkiir igeworden, daß sich hinter ihrem RüGken Ereignisse, abwickeln, die geeignet sind, der'. tatsäehliohen Einscluankung. d;er jüdischen Rechte o&e/e-ösckgf ü.i'ti g'-eamd. :l'e-.g.a l.e/,Basds zu .yerieiheii. •' 'Wifef g'eifä^riic^ ^ei;-'a%^lsehe-H^ kahtonälen Bintellu'ng •i'Pälästi5nas' lihter HinsftäuKlen/ wei-den-*'ka%n, 1 zeigt' dei* üiberaüs f r'eu n'd H Ch-e'-Wifd-erhä^,'^idöiii'"-er bei' ' den d e f a i t i s Ii s c h e n E1 e m e n-t e-n d e 6 i Zi-o;n is'!rii'uS gefunden' HatV' Die Berliner-' „J-ft d'disVii e | RiVh ds c h äu'- .'vom'"-. 9. - Februar schreibt -hiezu. I föl'goudes:- ''„Daß die'c- Fräg^'•' einer Teiläs'suüg' -für | Päiästiha ü'bW kurz"'-odeif'''iÄh^r wieder auf 'die Täges- aMtfUng k'dmmen 'wird,' mußte jeder ei-warten.-'der' die I 'l%tsa'chen kennt. Sollte wirklich: :atis arabischen! Ka-eiseü, die bisher die Anerkennung des jüdischen! iSFationälheinis in j e der Form abgelehnt haben und | auch zu einer Round-Table-Konferenz nicht bereit : waren, "ein Vörs'ölilag der .hlet-' gekennzeiehneten Art ] hS'rvörgehe'nj so vVä.Ve' wahrscheinlich einef genaue und | gewßseiihafte Untersüchüng der ganzen Sachlage und ) der gegebenen Möglichkeiten erforderlich, um <Me jtidi- \ sehe Stellung zu bestimmen." ..Per, arabische Vorschlag aul Errichtung eines j'ji.dIschen Ghettos in Pa 1 äst\na findet *al6° | k ein e g r u n d..s ä t z I i c h e Zu r ü c k w e i s u n ig -die- [ ses Blattes- Es gibt im Gegenteil kund, daß es gerne [ bereit wäre, ' „gewdssenhafte * Untersuchungen" anzu- | stellen, falls sich die Geruchte über die arabische Verhandlungsbereitschaft als zutreffen*! erweisen sollten. \ Kein.'Wort darüber, daß das vorliegende arabische Projekt u n ge'e'i gn e"t"'''ist; als Verhan d 1 ttn g's'- bäsis zu dienen. Noch'klarer äußert sich ein anderes, Ein verwaistes Leben Von Jehude Steinberg ' (Fortsetzung) , Es war an einem der winterlichen Sabbattage. Radiwce war eingeschlafen in einer finsteren Herbst« naoht und erwacht an einem grauweißen Wintermorgen. Die Gassen waren mit Schneeibergen bedeckt, man, konnte die Hänser nicht verlassen, als hätten Feinde verstohlen nachts die Einwohner überfallen. Das langweilige Weiß der Winterlandschef t, 4a die -Erde weißer ist als der Himmel, schlug frech durch <Üe Fenster, ein b<5ser Wind rüttelte an den Scheiben. Sein Zerren klang im Zimmer wieder, als wfire eine. Klage jemandes zu hören. . ., Boruoh hatte zu Hause sein Gebet verrichtet und nach dem Essen sioh auf das Sofa gelangt -und sich verschiedenen Gedanken überlassen, die träge durch sein Hirn zogen. Awrejmel war. ihm in den Sinn gekommen. Brajne saß ihm gegenüber, feiertäglich-in ihrer Haustracht, und las im Bibelabschnitt der Woche: „... Und Abraham, unser Vater, sfand am frühen Morgen auf, nahm Brot und einen Krug Wewers, lud Hagar ihn-auf. die Schulter ,'--undschickte sie weg''mit dem Kind Ismail in die Wüstel"'- ' Boruch riß es vom Sofä'■ empor". Er veJsöhöb' das Kissen, ohne zu. wissen warum; " '•'•'•' ' •'; .' „Das Wasser im Krugwar' ausgegangen . : 'rSp warf ihn Hagar weg, unter einen Baum,' und"'setzte;s}cS von ferne bin:. . . Sie dachte sich:'Möge \ch hich,t.sehen, wie das Kind stirbt." Boruch würgten Träneni\.Br-'hielt-es tiife1rt?äüs.(Eiji wildtes unmeiischliches GeweiW entriß sioh ihm» es' war ähnlieb dem Heulen eines X**r* in der, Wüffte;'r : . '< Brajne sah sich um. Sie verstand seih' Weiuen. Im Zimmei' ist's still. Ejf 'klagen nur die Scheiben der Fenster, von draußen blickt "eine weiße, kalte .Wüste herein." Ein Sonnenstrahl durchbricht mj^^ Mühe die Wolkenfetzen des Himmels 'und.' 'schlägt' .nlis,/ejosfer. Der Strahl droht einzufrieren, im glänzenden Flinimern der Froetibluinen am Fenster^ : ' Brajne leuchtete ein Gedanke,. au,f. ^ru^v .njch,t versuchen, Awrejmel. naoh Hause .zu bringen? yieHeicI\t eohehkt ihr Gott ein Kind für! diws.v.y^iens.t Und wenn nicht — sie.fühlt die Kra^t.in sich, iwrpjmej ^e ein eigenes Kind zu lieben. Kommt es denn nicht vor, d«ß Frauen, die fremde K'wä&i^ erziebenT'eich'glücklieh fühlen? Es malt adeih &<* teö;i'Hltvn, V wie sie Awrejmel wäscht, ihn kleidet, ihn nährt, wie er sie ,;MammaM ruft, es'wird ihr nms Herz irgendwie'eö,'als würde sie höher gehoben . . . Bräutigam, Hochzeit, Schwiegertochter* Enkel, Kaddischsager. ' ' . Sie bef'tete"ihre Äugen" auf Boruch und 6agte ihm, "was sie dachte. Es schien, als'ob sie nicht zu'Boruch spräche, sondern im Traum. Sie blickte irgendwohin 'in die Ferne und spricht: Der'Engel, der ait Hagar rede*ej sprach aus ihr. "'- -"• Boruch hatte schon iseit langem daran gedacht, hatte aber gefürchtet; es zu sagen, um sie nicht böse za machen. Er fühlte sich sündigdaTob, daß ihm vom Beben mehr zugeteilt sei als ihr, jwenn auch nicht in Hause, so doch irgendwo ein Kind 1 Awrejmel nach Hause bringen'heißt? sie' jede Minute daran gemahnen; daß sie kein Kind habe. Aber. ah «ie selbsjfc ihm den Vorschlag' machte,, war er im siebenten Hiwameli Der Sonnenstrahl bahnte sich -durclj. den Frost seduen W«g ins Zimmer, schien hinein,, tanzte mit kind^ lieber Lust- Yon Boruphs Gesicht1' zu Brajne, (von Brajne zu Boruch. [ ^.. .. Beide besjchlo^sen, Awrejmele zu branden. .'. : ',■;■.',*-.„.' [ r . .- 4 Noch fünf Jahre Verbrachte Oscher Göl\dmann im Dorf bei -Schmül- HoohmaÄB.- Aus dem Lehrgeld hatte \