Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 6 (1932)
- Issue
- Heft 229 (5.2.1932)
- Date
- 1932-02-05
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 229 DIE NEUE WELT Seite 7 war, haben sich jetzt Beduinen niedergelassen. Der Rechtsanspruch des Jüdischen Nationalfonds aüf diesen Boden ist unzweifelhaft. Die Regierung tat nun einen Schritt, der für ihre Politik charakteristisch ist; sie bat nämlich die Jewish Agency, dafür zu sorgen, daß die Juden auf diesem Gebiet ihre Arbeit e i n s t e 11 e n, inzwischen werde die Regierung die Sache untersuchen. Die Jewish Agericy ging darauf ein, und nachdem die Regierung den Rechtsanspruch des Jüdischen Nationalfonds anerkannt hatte, schlug sie ihm vor, einen Teil des Bodens abzupachten, um den Beduinen ihr Verbleiben dort zu ermöglichen. Das nennt man Förderung der jüdischen Kolonisation in Palästinal Eine Regierung irgend eines Koloniallandes hätte so handeln können. Aber in Palästina unter dem Mandat ist ein solcher Vorgang illustrativ für die Denkweise der Regierung — sie greift nur ein zum Schutze der Araber, aber niemals zum Schutze der Juden. Man gewinnt den Eindruck, daß im Colonial Office die Tendenz herrscht: Weiterführung der Passfieldschen proarabischen Politik mit dem Ziel, die jüdische Ansiedlung nach Möglichkeit klein zu halten und die arabischen Ansprüche nach Möglichkeit zu befriedigen. Hinter alledem steckt eine Orientpolitik des Colonial Office, über die wir unsere Vermutungen haben. Die revisionistische Leitung ist nun in Warschau durch die Reden von Jabotinsky und Großmann mit einer neuen Parole vor die zionistische Oeffentlichkeit getreten. Der Sinn dieser Reden, mit deren wesentlichem Inhalt ich vollkommen übereinstimme, besteht in der offenen Feststellung, daß die „Zeit des letzten Experiments" ihrem Ende entgegengeht. Wir müssen der Welt sagen, daß wir. mit diesen englischen Methoden nichts mehr zu tun haben wollen.- Wir können England nicht den Krieg erklären und uns sofort mit. einer anderen Macht verbünden, und wir können England auch nicht mit Gewalt aus Palästina herausdrängen. Wir beharren dabei, daß eine kluge englische Politik begreifen müßte, welche Bedeutung ein jüdisches Palästina für England hat. Wir wollen auch die Hoffnung nicht völlig aufgeben, daß es bei besseret Konjunktur gelingt, zu einer Wendung der Politik mit England zu gelangen. Aber als Vorbereitung dazu ist etwas notwendig; Wir müssen gegen Englands Haltung protestieren und ihm zeigen, daß die zionistische Politik keine unbed in gt englische sein muß. Eine Politik der unbedingten Unterwürfigkeit ist nicht der . Weg, um auf England Eindruck zu machen. Skandalös, unzionistisch, vom erbärmlichsten Assimilantengeist erfüllt, ist die Rede, die Herr Leonhard Stein, der Vater der Weizmannschen Politik, in der English Zionist Federation gehalten hat. Skandalös ist auch das Verhalten der Herren Brodetzky, Eder und d'Avigdor Goldsmith, die aus Angst vor dem Colonial O f f i c e gegen angebliche Aeußerungen Jabotinskys (die er nie getan hat), öffentlich protestierten. Man hat überhaupt in der zionistischen Presse die Reden Jabotinskys und Großmanns in Warschau völlig entstellt. Man hätte ja diese ausgezeichneten Reden abdrucken können — aber dann hätte ja das zionistische Publikum die Wahrheit über den Revisionismus erfahren, und das durfte nicht sein. Dafür aber polemisiert in der „Jüdischen Rundschau" Herr Dr. Bileski gegen einen von ihm selbst erfundenen Gedankengang, welchen er Jabotinsky unterschiebt. Er behauptet triumphierend, jetzt sei der Revisionismus zum Bruch mit Eng 1 and gekommen, während er doch bisher alles vom „Kolonisationsregime" erwartet habe. Dieser „Widerspruch" ist für politisch reife Köpfe leicht zu verstehen. Nur müßte Herr Dr. Bileski seinen Lesern nicht verschweigen, daß in der Rede Jabotinskys auch folgende Sätze stehen: „Das Verhältnis zwischen uns und England hat sich, objektiv genommen, nicht geändert. Die imperialen Interessen Englands fordern jetzt immer noch die Urhwandlu n g Palästinas in ein Land mit jüdischer Majorität. Noch jetzt gibt es in England eine bedeutende Anzahl von Leuten, die so denken." Dann führt Jabotinsky aus, daß der letzte psychologische Moment durch den Kongreß versäumt wurde und daß inzwischen durch eine Reihe von Umständen die Lage Englands sich so geändert hat, daß wir zur Zeit keine Hoffnungen auf England setzen können. Wenn Herr Dr. Bileski freilich behauptet, Jabotinsky erwäge den Gedanken, „gemeinsam mit den Arabern die Aufhebung des englischen Mandats zu verlangen", so bleibt nur zu sagen, daß Herr Dr. Bileski die Rede Jabotinskys entweder nicht gelesen oder böswillig entstellt hat. In Wirklichkeit hat Jabotinsky gesagt, es bestehe die Gefahr, daß manche Kreise des Jischuw, die bisher mit der Verzichtspolitik des Brith Schalom nichts zu tun hatten, aus politischer Verzweiflung zu solchen Gedankengängen kommen könnten. , Die „neue Linie" der revisionistischen Politik besteht einfach darin, daß sie. angesichts der antizionistischen Haltung Englands die an sich vollkommen richtige Idee des jüdisch^englischen Palästina- Bündnisses (dessen Ausdruck das Kolonisationsregime w£re) gegenwärtig nicht für realisierbar hält und daß sie eine Abkehr Englands von seiner jetzigen Politik nur noch für möglich betrachtet, wenn das jüdische Volk den schärfsten Widerstand gegen die geplante Vernichtung der Balfour-Deklaration leistet (Non-cooperation in Palästina, Proteste, Gewinnung neuer Stützpunkte usw). Die Leonhard Stein, Bileski und Genossen hingegen empfehlen uns, alles gottergeben hinzunehmen, was von England kommt: der eine aus britischem Patriotismus, der andere, weil er ein' Leitartikler der „Jüdischen Rundschau" und also geneigt ist, jederzeit auch die andere Backe hinzuhalten. Wenn wir mit Herrn Dr. Bileski die jetzige britische Politik „als eine gegebene Tatsache unseres politischen Aktionsfeldes anerkennen" — kurz gesagt, uns damit abfinden, oder wenn wir mit ihm unsere Beziehung zu England als „schicksalsmäßige Verbundenheit" betrachten (was auch nur ein Ausdruck der Resignation ist), so werden wir freilich zu keiner Besserung gelangen. Unsere Situation ist bedroht. Durch Verzicht auf den eigenen Willen und Verleugnung unseres Zieles ist sie gewiß nicht zu retten. Herr Dr. Bileski meint, die Enttäuschung über Englands Haltung wäre nicht so groß, wenn die Revisionisten und ähnliche Judenstaatsträumer nicht so übertriebene Hoffnungen auf England gesetzt und wenn sie nicht die maßgebenden politischen Dokumente ganz falsch ausgelegt hätten. Wir wollen mit Herrn Dr. Bileski nicht darüber streiten, was diese Dokumente bedeuten. Er scheint entschlossen, die englische Deutung gegen die jüdische zu vertreten. Das jüdische Volk hat jedenfalls angenommen, daß „die Anerkennung der historischen Verknüpftheit des jüdischen Volkes mit Palästina und der Grundlagen für die Wiedererrichtung seiner nationalen Heimstätte in diesem Lande" etwas anderes bedeutet als das, was Passfield, Simpson und French daraus gemacht haben. Wir geben uns der Hoffnung hin, daß auch Herr Dr. Bileski der heutigen britischen Palästina-Politik nicht aus vollem Herzen zustimmt. So möge er1 uns denn sein politisches Rezept enthüllen, wenn das unsere ihm nicht gefällt. Aber er hat es ja schon enthüllt: Wir sollen „die gegebenen Tatsachen anerkennen" und versuchen, „to make the best of it". Ein kluger Rat. Er könnte von einer Gestalt Shakespeares stammen, die Polonius heißt. HAN£ Mwthafffl6*, . T«ardt;torg MuSik «nfFi)HRUN&! ^■A*» ■ifllWE"* . KOPPELMflNN <fc CO. * Berliner Nachrichten: Stammtisch. Die Revisionisten Berlins treffen sich jeden Dienstag ab 8 Uhr abernte im Caf6 Telschow (1. Etage). Hardenuergstraße, direkt am Bahnhof Zoo. Auch die von auswärts in Berlin eintreffenden Revisionisten werden auf diese Zusammenkünfte aufmerksam gemacht. Dr. S. E. Soskin In Berlin. Seit einiger Zeit hält sich das Mitglied des revlsion. Exekutivkomitees und des zion. A. C. Dr. S. E. Soskin (Genf), in Berlin auf. Große Trumpeldor-Feler, Aus Anlall der 12. Wiederkehr des Todestages von Josef Trumpeldor bereitet der Berliner Brith Trumpeldor eine öffentliche Kundgebung im Zentrum vor. Der genaue Termin dieser Veraastaltung und die Redner werden noch bekanntgegeben. _ ■ „Ham'ischmar". Zeitschrift des Brith Trumpeldor. zu beziehen durch: Zwi Bereut. Berlin-Wilmersdorf. Zähringerstraße 34. Hamborn. Am 21. Jänner 1932 wurde In Hamborn eine Ortsgruppe der Zionisten-Revislonisten gegründet. Sämtliche Mitglieder derselben sind, soweit sie der Z. V. f. D. angehört haben, aus derselben ausgetreten. Königsberg. Pr. Neue Ortsgruppe. Am 25. ds. wurde in Königsberg eine revisionistische, Ortsgruppe gegründet. Die Gruppe hat mit der Arbelt sofort begonnen und plant für die nächste Zeit eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen. — Vortrag: Im Rahmen einer Veranstaltung der hiesigen allgem. zion. Ortsgruppe sprach am 19. ds. Herr Max Laaser Uber das Thema ..W a s i s t gut,am Revisionismu s?" Obwohl der Redner, wie er selbst betonte, kein Revisionist ist. so äußerte er doch im Verlaufe seines Vortrages Ansichten, die sachlich waren und der revlsion. Konzeption entsprachen. Das Referat rief Beunruhigung bei den Allgemeinen und Linken hervor. In der nachfolgenden Debatte stießen die Meinungen der einzelnen Redner sehr stark aufeinander. U. a. sprachen auch drei Revisionisten, die für den Judenstaats- und Majoritätsgedanken mit aller Energie eintraten. Durch den Verlauf dieser Versammlung und durch die Gründung der revlsion. Ortsgruppe ist .in die Trägheit des konservativen, ostpreuüischen Zionismus eine Bresche geschlagen worden. Der lebendige Qelst des'Revisionismus beginnt sich auch hier sehr stark bemerkbar zu machen. Beuthen. O.-S. Die revisionistische Ortsgruppe In Beuthen. O.-S.. hat In einer Gesamtversammlung am 23. ds. einstimmig beschlossen, aus der zion. Ortsgruppe und dadurch aus der Z.-V. f. D. auszutreten. Revisionistische Mädchen-Vereinlgung Rahel. Breslau. Die rev. Mädchenvereinigung Rahel veranstaltete am 'Sonntag, den 24, Jänner, einen Propagand&abend. der außerordentlich gut besucht war. Ernste und heitere Darbietungen trugen zum Oellngen dieses Abends bei. •Eine Anzahl Neuanmeldungen waren der äußere Erfolg. — Jeden Donnerstag, abends 8% Uhr. Heimabend. Pressereferent, politischer Kurs, gemeinsame Lektüre von Jabotinskys Legionsbuch. Für neue Mitglieder Anfängerkurs. Alle 14 Tage praktischer Erfahrungsausweis über die geleistete Tel-Chai-Arbeit. Revisionistische Frauengruppe. Breslau. Die Frauen- und Mädchen-Organisation. Zentrale Breslau, hat bereits das neue Sammelmittel im Hause in Form einer Apfelsine an 30 Oesinnungsgenossen verteilt. — Alle Anfragen, betreffend revisionistische. Mädchen- und Frauenarbeit, sind an die Zentrale Breslau, QartenstraOe 49. zu .-'.Vlliftfl Dr. Wolfgang Weisl m Wien In der Reihe seiner Vorträge sprach Dr. Wolfgang W e i s 1 am 31. Jänner in den überfüllten Sälen des revisionistischen Verbandsheimes über: „Islam und Judentum". Dr. Weisl zerstreute in überaus fesselnder Weise an Hand seiner im Orient gesammelten Erfahrungen die Legende vom „judenfreundlichen" Islamismus. Diese Legende hat vielfach eine falsche Einstellung der zionistischen Politik verursacht. Die Ausführungen Dr. Weisls haben den Zuhörer in die Lage versetzt, sich dort ein eigenes Urteil über zionistische Politik zu bilden, wo er bisher auf fremdes Urteil angewiesen war. * Dienstag, am 9. Februar, spricht Dr. Wolfgang Weisl um halb 8 Uhr abends in der Wiener Urania über „Krankheit, Heilung und Ernährung. — Die Grundzüge der Gerson- Therapie". Ueber die Grundlagen dieser Heilmethode, die eine vielumstrittene Neuerung in der Ernährungslehre und in der Auffassung vom Wesen der Krankheit und des Heilungsprozesses bedeutet, spricht Dr. Weisl als Schüler Gersons, der als dessen Oberarzt sein Verfahren und die häufigsten Fehler kennengelernt hat, die bei der Durchführung der Diättherapie von den Kranken gemacht werden. . Für Mitglieder S 1.10 bis 1.80; für Ntchtmitgheder S 1.40 bis 2.40. —r Kartenverkauf im Uraniagebäude von halb 9 bis 1 und von 2 bis 5 Uhr sowie an der Abendkasse.__m Brith Trumpeldor Vom Schilton-Büro (Paris) Informationen. Der Schilton hat sich durch Vermittlung der Mischar Wtaassia und anderer Gesellschaften mit verschiedenen palästinensischen Fabrikanten bezüglich Uniformierung des Bethar aus Totzereth-Haaretz-Produktion in Verbindung gesetzt. Mehrere der angelangten Angebote erwiesen sich als annehmbar. Insbesondere gilt dies für die Produkte der Lederbearbeitung (Gürtel und Rucksäcke). Der Schilton hat sich zwecks der Bestellung durch ein Zirkular mit den Ortsgruppen in Verbindung gesetzt. — Der österreichische Bethar hat die in Palästina erschienene, von A. Adari verfaßte Broschüre „Sefer Targilej Mischtar" ins Deutsche übersetzt, um auch den deu'tsehsprechenden Organisationen die Benützung möglich zu machen. — Die Neziwuth in Lettland hat sich das Ziel gestellt, den ganzen Bethar für ein im Sommer im Rahmen eines Jörn Brith stattfindendes Bethar-Manöver vorzubereiten, das den Abschluß der Arbeitsperiode des letzten Jahres bilden soll. Eine zpezielle Kommission besorgt die Ausarbeitung des Programms. Außer der laufenden Arbeit ist vorausgesehen und zum Teil schon begonnen: Einordnung von theoretischen Kursen für Landwirtschaft und Wirtschaftsführung, -regionale und lokale Instruktorenschulen, Sommerlager für die höheren Dargoth, sowie Sommerkolonien für die Kinder, und Informierung des Bethar. Abschluß: Der Jörn Brith, der dieses ganze Programm und die Leistungen auf ihre Erfolge prüfen soll. Zur Finanzierun« dieses grandiosen Unternehmens sind Bilder von J^o s ei .Trump ej.do r in, Druck gelegt worden, und wird deren Verbreitung den Chawerim zur Pflicht gemacht. Desgleichen wurden 100.000 Propagandamarken mit dem Bilde Trumpeldors verlegt und deren systematischer Verkauf auf alle Ortsgruppen verteilt. Es sei hinzugefügt, daß diese ganze Aktion auf die Verantwortlichkeit und Miteinbeziehung eines jeden einzelnen Bethari gebaut ist. — Die Instruktorenkurse in Warschau unter Leitung des K. ha. Sh. I. II alper in sind in das letzte Arbeitsstadium eingetreten und die Prüfungsperiode hat begonnen. Die ersten zwei Prüfungen haben sehr befriedigende Resultate gezeitigt, die vom großen Erfolg der zwei Monate Arbeit Zeugnis ablegten. Es scheint, daß von den 65 Schülern nur etwa 10 den Kurs nicht absolvieren können. Presse. Es ist Nr. III der spaniolischen Bethar- Zeitung „La Nation" in Saloniki erschienen. — In S a o Paulo ist die Bethar-Zeitung „Haschachar" Nr. II erschienen. Aus dem Inhalt: „Was wir sind und was wir wollen" von M. Salzmann, „Die schrecklichen Revisionisten" von M. Halpern, „Der Revisionismus im Kampf" von E. Treifel. Informationen aus der Bewegung, Karikaturen u. dgl. m. Mitteilungen des Berit Trumpeldor, Oesterreich Wir haben eine große Briefmarkensammelaktion in die Wege geleitet, deren Erlös dazu dienen soll, neue, bisnun unerfaßte Kreise der jüdischen Jugend dem Berit Trumpeldor zuzuführen. Um diese Aktion so durchführen zu können, daß sie Erfolge zeitigt, ersuchen wir alle Revisionisten, uns die Marken^ ihrer einlangenden Korrespondenz zur Verfügung zu stellen, damit wir diese verwerten können. Da wir in den meisten Ländern Ortsgruppen haben, wird die Verwertung so vor sich gehen, daß, wenn zum Beispiel eine größere Anzahl der österreichischen 20-Groschen-Marken gesammelt wurde, diese nach China, Brasilien oder sonstwohin geschickt werden, wo sie seltener zu finden sind und daher gut bezahlt werden, denn Briefmarkensammler gibt es in der ganzen Welt. Aus diesen Gründen ist uns jede Marke, ob sie jetzt häufig oder selten, neu oder alt, gebraucht oder ungebraucht ist, wichtig. Wir bitten entweder um Zusendung der Marken an die Adresse: Berit Trumpeldor, Markenaktion, IL, Untere Augartenstraße 38, oder um Angabe der Anschrift, damit diese geholt werden können. Wir ersuchen auch um Ueberlassung alter Sammlungen usw. Die Markenreinigung, beziehungsweise Ablösung von den Kuverts wird von uns vorgenommen, daher können die Marken am Kuvert bleiben. Diese Aktion, deren Zentrale sich in Wjen befindet, wurde vom Schilton (Weltbundesleitung) des Berit Trumpeldor, Paris, in die Wege geleitet und ist daher von allen Senifim, Galilim und Kennim auf das energischeste im Einvernehmen mit der Zentrale in Wien durchzuführen. Tanzabend Susi Mirjam. Susi Mirjam tanzt am Mittwoch, 10. Februar, im großen Saale der Urania ernste und heitere Tänze. Am Klavier Utja Braun-Piatigorsky. Karten an der Kassa der Urania. Beginn pünktlich V>8 Uhr abends.