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Die neue Welt · 1932-02-05 · Heft 229 (5.2.1932) · page 8

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Journal
Die neue Welt
Volume
6 (1932)
Issue
Heft 229 (5.2.1932)
Date
1932-02-05
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seife I DIE NEUE WELT Nr. 229 Theater/ Kunff und llllllllllllllllllllllllllll^ Zweite Matinee Sarah Osnafh Halevy Nach dem großen Erfolg des ersten Auftretens der palästinensischen Tänzerin und Sängerin Sarah Osnath Halevy hat sich die Direktion des Theaters in der Josefstadt entschlossen, eine zweite Matinee mit teilweise neuem Programm zu veranstalten. Diese Matinee findet Sonntag, den 14. Februar, halb 12 Uhr mittags, statt. Kartenvorverkauf an der Kasse des Josefstädter Theaters. Jüdische Künstlerspiele Paul Baratows „Hinkemann" Wenn Paul Baratow sich entschlossen hat, in sein Wiener Gastspielrepertoire auch Ernst Toller« „Nachkriegsstück" H i n k e m a n n aufzunehmen, so geschah dies gewiß nicht, um dem jüdischen Publikum das Tor zu einer unbekannten, fremden Geisteswelt zu öffnen. Hier ging es mehr darum, dem Bereich der jüdischen Schauspielkunst neue Möglichkeiten einzuverleiben. Daß dieser Versuch geglückt ist, bewies der Reflex, den das heikle Problem beim Publikum fand. Paul Baratows ..Hinkeraann" leidet nicht allein an seinem physiologischen Defekt; dieser ermöglicht ihm erst, auf den Grund jedweder Kreatur zu blicken und von da die menschlichen Gesetze, die "soziale Ordnung anzuklagen. Den Rahmen boten in trefflichen Einzelleistungen M. Zelniker als Zirkusdirektor, Olga Schlifkowitz als Frau Hinkemann, M. Preis als Paul Groschan. Aus der Fülle der Chargen seien Frau Floren, Lehrer, Sigal, Hcrschkowitz und Weißmann hervorgehoben. Auch szenisch war die Aufführung gelungen. o. r. Jüdische Künstlcrspiele (Theater Reklame, IL, Praterstraße 54). In Fortsetzung des Gastspieles Dr. Paul Baratow-Ben Zwi gelangt von Freitag den 5. bis inklusive 9. Februar „Hinkeinann" von Ernst Toller zur Aufführung. Mittwoch, den 10. Februar: ,Schmates", Donnerstag, den 11. Februar: „Ejkele Masik". Jüdische Bühn«% IL, Praterstraße 60. Freitag, den 5. d., die Komödie „Ich w H1 a Mann" mit Gisa Heiden in der Hauptrolle. Das Stück wird Samstag und Sonntag wiederholt Sonntag, 7. Februar, halb 4 Uhr „Rumänische C h a s e n e". Kinder zahlen nur 50 Groschen und erhalten schöne Geschenke. Vorstellungen an Vereine werden zu günstigen Bedingungen vergeben. Anfragen sind an Herrn Braclawski, II., Praterstraße 60 (Cafe Astor), zu richten. Jüdische Kammermusik Uraufführungen Der Tfl. Kammerniusikabend des Vereins zur Förderung jüdischer Musik hatte auf seinem Programm eine Reihe von Uraufführungen. Tm ersten Teil hörte man Alexander We.priks „Chant rigoureux" und M. Stillmanns „Jüdische Melodie" für Klarinette und Klavier, ferner M. Gnessins Poem „Der rote Mottele'' für Gesang und Klavier. Der zweite Teilbrachte J. Stutschewsky s Palästinensische* Skizzen für Klavier sowie J. Aisbergs He-j bräische Rapsodie für Klavier, beide Werke von: Jakob Gimpl kühn, stilecht und bravourös ge:; spielt. Das Galimir-Quartett holte sich mit der Reproduktion von L. Schitomirskys „Dem rebns nigun" und; der Suite von J. Engel (Streichquartett und Klarinette)' reichen Beifall. Paula Rotten stein (Gesang) und Erich Simon (Klarinette) fanden allgemeine Anerkennung. Die Zusammenstellung des Programms bewies die tiefe Sachkenntnis und den propagandistischen Sinn Prof. Dzimitrofskys. Wiener Jüdischer Gesangverein. Wir laden alle Freunde und Gönner unseres Vereines für den 13. Februar um 20 Uhr abends in den Festsaal des Cafe „Altes Rathaus", Wien, L, Wipplingerstraße 26, herzlichst ein. Wir veranstalten einen Familienabend, der mit verschiedenen lustigen und musikalischen Vorträgen ausgefüllt sein wird. _ Palästinensische Radio-Sendestation Zur Tel-Awiwer Messe. Aus Tel-Awiw wird gemeldet: In Kürze wird in Palästina eine Radio-Sendestation errichtet werden. Bis jetzt besaß nur das englische Militär eine solche Station für seine eigenen Zwecke. Die Sendestation wird während der Levante-Messe in Tel- Awiw in Funktion treten. Levante-Messe in Tel-Awiw und Gesellschaftsreise nach a> Palästina Vom 7. bis '50. April 1932 findet in Tel-Awiw die diesjährige Levante-Messe statt. Gleichzeitig veranstaltet das Gremium der jüdischen Kaufmannschaft, der Industrie und des Gewerbes eine Gesellschaftsreise nach Palästina, die am 15. März in Wien beginnt und am 19. April hier endet. Mit der Durchführung dieser Ge« sellschaftsreise wurde Frau Berta Taubes betraut. Pauschalpreis zirka S 1000. Auskünfte erteilt die Repräsentanz der Levante-Messe für Oesterreich, Wien, )., Deutschmeisterplatz 4, Tel. A-18-5-80 Serie, von 2 bis 3 Uhr nachmittags (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) und an jedem Montag im Festsaal des Hotel Excelsior, L, Rotenturmstraße 24, Trefftag aller Interessenten. cy ahre im März nach Palästina übernehme Vertretungen: für Aegypten, Syrien und Palästina, sowie Erledigungen für die Lqvs ntQ'MossG m t*<.awiw Unter nOrientexport M.S." an Mmnutiauon, II, Untm Augarttmtrqße 38 IBWnt^WtiHlftHBkMitTTOIIWIW ISIEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUEREI Zentrale: IX., Berggaoe. 19, Tel A-17-3-9V u. A-16-9-34 Lieferant ü r Hei i an st alten I A^!£i!!i!ä£!^^£2l£!£!^€iL I unter Aufsiebt des Ehrwürdigen Rabbmats der lsr. Kul« § tusgemeinde Wien | Autoxustellung kostenlo» a| IX. äarggatta 15 / XVIII., Währlngarstr. 97 f | Jnim*mi«ww''W,,w»"W»''»»'w»^ faannmmnmiiimnniimtmuiimnnmunumwttmmiw Jfidifdie Sport* und illlilllllllil Turnbewegung Schwer erkämpfter Sieg der Hakoah Gegen D. F. C. 3:2 (2:0)- Wir halben in unserer Vorbesprechung die Hakoah davor gewarnt, ihren.Gegner im Cup, den Amateurverein D. F. C, zu unterschätzen. Wie recht wir hatten, bewies die Tatsache, daß D. F. C. zwei Tore aufholte und das Spiel ausglich. Es wäre bestimmt nicht dazu gekommen, wenn Hakoah unsere Mahnung beachtet hätte. Nachdem sich die Blau-Weißen anfangs in , unnützen ' Spielereien ergingen und dadurch dem Gegner Chancen gaben, mußten sie später schwer kämpfen, um den Sieg sicherzustellen. Dazu war die D. F. C.-Mannschaft aus Breitensee alles eher als sportlidi einwandfrei. Sie ließ sich zu Unsportlichkeiten hinreißen, beschimpfte das Publikum und die Hakoah- Spieler und provozierte argen Skandal. Einige Breitenseer Rowdies stürmten das Spielfeld und wollten den Schiedsrichter und die Hakoah-Spicler attackieren. Nur das tatkräftige Eingreifen der Hakoah-Ordner und der Polizei verhinderte eine größere Prügelei. Die Tore erzielten Mermelstein, Grünwald und Eisenhoffer. — Hakoah spielte in folgender Aufstellung: Löwy; Strohß, Feldmann, Heß, Platschek, Freifeld; Weißkopf, Mermelstein, Eisenhoffer, Grünwald, Mausner. Hakoah in der Meisterschaft. Sonntag gegen Wacker. Die Frühjahr^smeisterschaft nimmt kommenden Sonntag ihren Anfang. Hakoah bestreitet das erste Match im Rahmen einer Doppelveranstaltung auf der Hohen Warte gegen Wacker. Obwoh die Meidlinger vergangene Woche im Cup gegen Donau eine unerwartete Niederlage erlitten haben, wird es Hakoah nicht leicht haben. Wir rechnen mit einem unentschiedenen Ausgang. Die weiteren Spieltermine der Hakoah lauten: 21. Februar: S1 o v an,-'28. Februar: F. A. C, 6. Marz: B. A. C, 13. März: Au Stria, 5. April: Rapid, 10. April: Sport k l ü b,. 8. Mai: A dm i r a, 29. Mai: W. A. C, 5. Juni: *Vi*ei üf ä, 12.- Juni:"Nic.holson. Glänzender Sieg .Makkabis in der Meisterschaft. Der reorganisierten TVIakkabi-Mannschaft gelang es vergangenen Sonntag, einen schönen Sieg zu erringen. Der jüdische Verein besiegte den spielstarken Sp. Cl. Strebersdorf 5: 2, wobei die-Mannschaft mit einer glänzen- <■. den Leistung aufwartete^©ie; Tore erzielten I s a k o w e r (2), Schnabel (2) und Wertheimer. Makkabi ist durch Beitritt einiger heuer Spieler bedeutend stärker geworden und hat gute Aussichten, in die erste Klasse aufzusteigen. Den ersten Punktekampf absolviert der Verein am 21. Februar gegen Strebersdorf. Die weiteren Termine lauten: 28. Februar Westmark, 6. März Wr. Sparta, 13. März Hohe Warte, 3. April Landstraßer Amateure, 10, April Normania, 17. April Carnuntum, 24. April Heiligenstadt, 8. Mai Polizei, 22. Mai A. B. C, 29. Mai Liebhartstal, 5., Juni Astoria 20 und 12. Juni Bewegungsspieler. Jüdischer Sport- und SchUtzenverein „Menorah", IX., Nußdorferstraße 16. Die Schießstätte ist bereits eröffnet. Auskünfte und Anmeldungen in den Amtsstunden Mittwoch von 20 bis 22 Uhr. Alle Mitglieder, die sich noch nicht gemeldet haben, mögen dies, im eigenen Interesse, ehestens nachholen. — Studenterikorps „Haganah". Amtsstunden: Montag und Mittwoch von 20 bis 22 Uhr im Heim, IX., Nußdorferstraße 6. Die Grazer Hakoah siegte im Grazer1 Wintercup gegen Vorwärts 5:2. Die Berliner Bar-Kochba veranstaltet am 7. Februar ein großes Hallenfestteam, an dem die meisten jüdischen Athleten aus Deutschland teilnehmen werden. Die Wiener Hakoah wird durch den österreichischen Meister über 5000 m, F ran kl, vertreten sein. Verentsnadiriditen Vereinigung der zionistisch-demokratischen Jugend. II., Untere AugartenstraOe 38. Wochenprogramm. Samstag: 8 Uhr: Pleiiarversamm- Iuiik mit anschließendem Referat. Sonntajc: 8 Uhr früh: Wanderung; 8 Uhr abends: Führerkurs. Montag: Sichoth. Dienstag: Hebräischkurse. Mittwoch: 6 Uhr: Kindergruppen; J/58 Uhr: Propagandakurs: n9 Uhr: Festvorstellung der Union in den iüd. Künstlerspielen: ..Schmates". mit Paul Baratpff. Donnerstag: Hebräischkurse. Revisionistischer Jugendklub. II.. Unt. Augartenstraße 38. Dienstag, den 9. ds.. spricht um 8 Uhr abends in unserem Heim Herr Doktor D. B u k s p a n. Donnerstag, den 11 ds.. 8 Uhr abends: Dlskusslonsabend. Jüdischer Schachklub „Zion". Sitz: Restaurant M. Ellen. II., Förstergasse 7. Montag und Donnerstag Schachabende. Derzeit findet die Meisterschaft aller drei Klassen statt. Mitgliederaufnahme täglich mit Ausnahme Freitag von 8 bis 10 Uhr abends. Gäste herzlichst willkommen. Jahrzeitieier nach Rektor Prof. D. A. Schwarz s. A. Donnerstag, den 4. Februar 1932 (27. Schebat 5692). hält der Lehrkörper der isr.- theol. Lehranstalt in Wien im kleinen Tetnoel. IL, Tempelgasse 3. um *Us Uhr abends eine Jahrzeitfeier nach Hofr. Prof. Dr. A. Schwarz ab. Das Mincha- und Maaribwbet versieht Oberkantor 0. M a r K u I e s. die Gedenkrede bält Rabb. Dr, I. Tag Ii cht. Die zionistische tyädchenverelnlgung MIRJAM hat am 25. Jänner dieses Jahres sin ihren Vereinsamen. I- Jordangasse 7. I. Stgck. Tür 1 (be| Wipplingerstraße). eine Tagesheimstätte für bedürftige Frauen und Madchen des jüdischen Mittelstandes eröffnet. Die Räume stehen den v Besucherinnen von 9 Uhr früh bis 6 Uhr abends zur Verfügung und wird überdies dreimal täglich kostenlos ein warmer Tee mit Beilage verabreicht. 1 Nähmaschinen. Schreibrequisiten und verschiedene Tagesblätter sind vorhanden. Diese Einrichtung soll arbeitslosen Frauen und Mädchen die Möglichkeit-bieten,v tagsüber ein warmes Zimmer und die Gesellschaft gleichartiger Schicksalsgenossinnen zu finden. Die Benützung der Räume ist mir gegen Besucherkarten zulässig, welche nach Vorweisung eines Personaldokumcnts im Vereinsheim erhältlich sind. Verband Radikaler Zlonlsten. Mittwoch, 10. Februar. &9 Uhr. im Cafe Produktenbörse. II.. Taborstraße 10. Vortrag Dr. Q. Weiner über „Die Wirtschaftskrise und die Jude n". Zelre MJsrnefil _ Brlth Hanoar Hamlsrachl. II., Praterstraße 11, Samstag, den 6 ds.. 8 Uhr abends, findet in unserem Heim ein Vortrag des Herrn Rabb. Dr. G. Mehrer mit anschließender Diskussion statt. Erscheinen aller Ch. Pflicht! Gäste willkommen! — Sonntag, den 7. dt.. Ausflug'auf den' Bisamberg. Treffpunkt 3/49 Uhr früh im Heim. Abfahrt präzise 9 Uhr. Zelroth Hamlsrachl. II.. Praterstraße 11. Samstag, den 6. ds.. 4 Uhr nachm. in unserem Heime Sichah aller Chaweroth. Thema: A»fgaben der Zeiroth In unserer Bewegung. Referentin: Chawerah Brachen Walzer. Anschließend Vorlesung aus „Altneuland". — Bei der am 31. Jänner I. J. stattgefundenen Mitgliederversammlung wurde eine Waad. bestehend aus den Chaweroth B. Walzer. L. Bender. M. Ehrenkranz. L. Qliick. B. Sann und E. Tabacznik. gewählt. Jüdischer Aiigestelltenvcrbaiid ..Emunah". I., Jordangasse 7. Samstag, den 6. ds., Vortrag des Herrn Rechtsanwalts Dr. Simon Horowitz: „Sozialismus in der Bibel und im Talmud". Beginn 8% Uhr abends. Gäste willkommen. — Der Verband „Emunah" ist durch Anschluß an den Zentralrat der geistigen Arbeiter in der Lage. Theater- und Konzerteintrittskarten zu ermäßigten Preisen zu beschaffen. Jahresbeitrag von S 3.— Ist Im Verbandslokal Montag oder Dienstag von 7 bl« 8 Uhr abends zu erlegen. Zionistische Jugendgeraelnschaft „Brfth-Herzf". XX., JBgerstraJe Nr. 30. Wochenprogramm. Samstag, den 6. Februar: Sichoth der Kwuzöth „Dror" (5 Uhr), „Achwah" und „Tlkwah" (C Uhr). Um V28 Uhr abends: Vortrag des Herrn Dr. Michael Steinberg Uber „Kulturproblem« der Juden in der Galuth". Sonntag. 8 Uhr früh: Wanderung (ab Schwedenplatz). 7 Uhr abends: Helmabend. Montag. V28 Uhr: Hebräisch für Anfänger. Dienstag und Mittwoch: Sichoth. Donnerstag. 3/&8 Ubr: Hebräisch für Anfänger. Chug I w r i. Zlon. Sektion V1II/1X veranstaltet unter Leitung des Herrn Dr. Leo Goldhammer einen Vortragszyklus über „Die Geschichte des Zionismu s". Erster Vortragsabend Dienstag, den 9. ds.. punkt 8 Uhr abends im Jüdischen Vereinsheim. VIII.. Bennonlatz 1 a: „Manuel Noah und der Kreis um Steinschneider". Gäste herzlich willkommen! Zionistische Bezirkssektion Brlgittcnau. XX., Jägerstraße 30. Am Freitag, den 5. Februar, findet im Saale der Bezirkssektion ein Vortrag des Herrn Isak Schönfeld über Chumescli und Raschi statt. Beginn 7 Uhr abends. Chamuschim sind mitzubringen. — Es wird bekanntgegeben, daß die Räumlichkeiten. der. Bezirkssektion täglich ab 6 Uhr abends für den allgemeinen Besuch geöffnet sind. Das qib\lf§ nur einmal/ — das kommt nidil wieder! Das Leitmotiv dieses bekannten Schlagerliedes gilt auch für Schiffmanns „Weiße Wochen"- Ausnahmspreise. Denn Qualitäten so hoch — und Preise so nieder — das gibt's nur einmal, — das kommt nicht wieder! Wie sind diese Wunderpreise möglich? Eigen-Manipulation . . . Milliardenabscliliisse knapp vor der Verteuerung der Rohstoffe . . . alle Vorteile des billigen Einkaufes für die Kunden . . . der Riesenumsatz .. . und die Sensation ist da! Dalier kaufen Sie j e t z t Weißwaren von der einfachsten Hiß zur feinsten Qualität nur bei Schiffmann, II., Taborstraße 48. Alles bei gleicher Qualität billiger, bei gleichen Preisen — besser in der Qualität! Besichtigen Sie schon heute die sehenswerte Schaufenster- und Inineiidekoration „Im Reiche des Maharadscha"! Unsere verehrten Kunden aus der Provinz werden höflichst eingeladen, uns rechtzeitig zu besuchen, bevor das Lager gelichtet ist. Provinzversand, garantiert verläßlieh, per Nachnahme. Für Nichtpassendes Geld retour. Fahrtvergütung! Mengenabgabe teilweise beschränkt — an Händler kein Verkauf! Größtes Lager der beliebten und bevorzugten Qualitäts-Weißwaren „Lilien- Webe". Reste unglaublich billig. Schiffmann, nur IL, Taborstraße 48. Ans der Film weit Der Drauf ganger im Hippodrom Von den Aufnahmen zu dem neuen Hans-Albers-Film Anläßlich der Mittwoch statigefundenen Premiere des Hans-Atbers-Films „Der Draufgänger" erhalten wir folgenden Reportage-Bericht: Hans ist in ganz großer Form. Man sieht ihn hoch zu Roß mitten im Lärm eines verblüffend echten Hippodroms. Um ihn kreischende Reiterinnen, denen die Röcke verrutscht sind. Hans tost Runde um Runde. Es macht ihm einen Heidenspaß, wenn der Schimmel bockt. Dreimal stürzt er mit ihm, weil unter der Lohe der glatte Boden des Filmateliers vorkommt. Aber Hans lacht, reißt den edlen Renner hoch und sitzt im Handumdrehen wieder auf seinem Rücken. Begeistert klatscht die Komparserie. Hinter Hans trabt Martha Eggerth. Im Scheinwerferlicht und Kamerasurren lächelt sie. Aber wenn alles vorbei ist, verzieht sie ihren hübschen Mund ein wenig. Irgendwo tut. es vom Reiten schrecklich weh und man hebt sie aus dem Sattel und legt Kissen auf ihren Stuhl, derweilen in der Bar ein paar Hippodromgirls einen schmissigen Schlager von Hans May vom Pferd herabschmettern. Raffles Bill vom Lunapark schießt zu den Klängen einer Cowboykapelle im Galopp Ballons entzwei, während Reinhold Bernt im roten Frack und Zylinder die Peitsche dazu schwingt. Etwas später hat Bernt eine gewaltige und mächtig echte Rauferei mit dem Inhaber ECKSTEINE IIHIIIIlllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllMlIli FAMILIEN-PENSION llllillillilllllüilllllllllllllllllllllllilllllW Restauration, KalleeHau« / Täglich 9>Uhr-Tee CBIiMEttlllA Telephon 11, HoohetraBe 43 «Era PIEKIII VI neoen Hotel Panhnn« Mäßige Preise, vorzügliche Küche, Zimmer mit Pension S 12.- aufwärts, Zentralheizung, fließendes Warm¬ und Kaliwasser in jedem Zimmer. / Auskunft unter Telephon U-27-6-24

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