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Die neue Welt · 1930-11-28 · Heft 167 (28.11.1930) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 167 (28.11.1930)
Date
1930-11-28
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 167 DIE NEUE WtLt Seite IT A.-H.-Verb«nd def J. A. V. „Unltas", Wien. Am Mittwoch, den 3. Dezember 1930, findet um halb 9 Uhr abends im Couleurcafe „Freyung" die erste diesjährige A.-H.-Zusammenkunft statt, welche sich mit aktuellen Gegenwartsfragen befassen solL Dr. Samuel Wahrhaftig. Das Hinscheiden Doktor Wahrhaftigs rief in der J. A. V. „U n i t a s", deren Alter Herr der Verstorbene war, tiefste Trauer hervor. Die Verbindung beklagt einen schweren Verlust, der ihr durch den Tod dieses hervorragenden zionistischen Führers zugefügt wurde. Histadruth iwrith, IL, Kleine Mohrengasse 3. Sams* tag,, den 29. November, um 8 Uhr abends, Vortrag. Seminare: Jeden Mittwoch, um 8 Uhr abends, Tänach madai, Dr. A. Birnbaum. Jeden Samstag, um 6 Uhr, Dikduk madai, Prof. M. Wiesen; 7 Uhr, Mldrasch. Dr. N. Goldstein. Lesesaal eröffnet jeden Dienstag und Donnerstag von 6 bis 10 Uhr abends. Hebräische Zeitungen liegen auf. Haschomer Hadati, Rel.-nationaler Pfadfinderbund, Wien,, IL, Praterstrafie 11. Am Sonntag, den 30. November findet, im Heime, XX., Jägerstrafle 30, um 6 Uhr ein Lichtbildervortrag über Erez Israel statt. Eintritt für Jugendliche frei, Erwachsene 30 g. Jüdische Jugendliche, erscheint zahlreich! Große Chanukafeiern im 2. und 20. Bezirk. Samstag, den 20. Dezember findet im Heime, IL, Praterstr. 11, eine Chanukafeier für den 2. Bezirk, Sonntag den 21. Dezember, um 5 Uhr, eine im Heime XX., Jägerstrafle 30, für den 20. Bezirk statt. Reichhaltiges Programm! Eintritt: Jugendliche 30 g, Erwachsene 60 g. Karten sind im Heim IL, Praterstrafie 11, und bei allen Mitgliedern zu haben. Unser erster Jörn Brith. Sonntag, den 30. d. findet in unserem Heime, IL, Praterstrafie 11, um präzise halb 3 Uhr, unser erster Jom Brith statt Alle Chawerim und Chaweroth erscheinen in Montur. Vom MisrachisKomitee. Das von der Mlsrachi» Weltzentrale in Jerusalem eingesetzte österreichische Mis* rachisKomitee teilt . mit, daß seine Bürostunden an Wochentagen von 6 bis 8 Uhr abends und an Sonntagen von 10 bis 12 Uhr vormittags im „Hotel H e i n e h o f", IL, Heinestraße 15 (Parterre), Tel. Nr. R*47*3*89, statt* finden. Während dieser Amtsstunden werden auch An* meidungen sowie Neuregistrierungen von Misrachi*Mit* gliedern entgegengenommen. Jene Herren, die bereits Parteisteuerblocks übernommen haben, werden hiedurch höfl. aufmerksam gemacht, daß dieselben bis zum 15. De« zember d. J. zur Verrechnung gebracht werden .müssen. Große ChanukkasFeier der Mlsrachi Jugendzentrale. Dienstag, den 16. Dezember l. J. um J48 Uhr abends im großen Festsaal des Hotels Bayrischer Hof, IL, Tabor* straße 39. Programm: 1. Eröffnung; 2. Lichteranzünderi: Oberkantor Müller; 3. Festrede: Ehrw. Oberrabbiner* Stellvertreter Dr. D. Feuchtwang; 4. Zimbler*Trio; 5. Opernsänger Oskar Schärf; 6. „Der blaue Prinz" (Ein* akter), aufgeführt von Haschomer Hadati; Pause; 7. Ober* kantor Marguli es; 8. Samuel Schwager; 9. Jehudah E h r e n k r a n z; 10. Arnold Grimminger (Jüd. Bühne). Karten von S 1 aufwärts bei Bügelanstalt Jakob Walzer, Wien, IL, T.abors.traße 43,j Bücherstube Rath, IL, Tabor* straße;2Öä, Verlag „Menorah"; IL, Heinestraße 16, im Büro der M. J. Z., IL, Praterstraße 11, sowie bei allen Mit* "gliedern. Zionistische Bezirkssektion IV./V. Samstag, 29. d., 8 Uhr abends, Einweihungsfeier anläßlich der Eröffnung unseres neuen Heimes im ZirenuoHeim, V., Wiedner Hauptstraße 130, Ecke Ramperstorffergasse. Festrede: Rabbiner Dr. Mehrer. Mitwirkend u. a. Oberkantor Katz und Oskar Teller. Eintritt frei, Gäste herzlich will* kommen! Zionistische Bezirkssektion VIII/IX. Am 23; d. farid die sehr gut besuchte Generalversammlung der Sektion statt. Nach Referaten über die Tätigkeit des verflossenen Vereinsjahres erfolgte die Neuwahl. Obmann wurde Herr Apotheker".Groß, Obmännstellvertreter Frau Rat W e i n e r und Dr. G r o s n e r. Anschließend fand ein interessanter Vortrag des Herrn Prof. Wilhelm Stein über das Thema „Die Lage im Weltzionismus" statt. Die konstituierende Vorstandssitzung der Sektion wird Donnerstag, den 27. 1. M. im Vereinsheim abgehalten. Trannsylvanischer Zionistenverband. Die in Oradea abgehaltene zionistische Landeskonferenz hat die Verlegung der Zentralbureaus des jüdischen Nationalverbandes für Trannsylvanien, des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth l'Jisrael von C1 u j nach Timisoara beschlossen. Neue Adresse lautet: Timisoara, IV. Bulevardul Carol 15. , Jüdisch-Akademischer Verein „Nehemia". Der Generalkonvent hat ins neue Präsiidum Kling er Ludwig, cand. med., L i e b e r g a 11 Leo, cand. med., und B i e 1 e r Meyer, stud. med., gewählt. In der kammenden Arbeitsperiode wird eine Reine von Referaten abgehalten. Akademische Gäste und höhere Mittelschüler herzlich willkommen. Vereinigung der Ab solventen (innen) des Hebräi* sehen Pädagogiums, IL, Kleine Mohrengasse 33. Samstag, | 29. November, pünktlich 7 Uhr abends (da der Saal um 8 Uhr geräumt werden muß), Zusammenkunft aller Zeugnisinhaber(innen) zwecks Verlesung und Unter* schrift der Eingabe. Die anderen Kollegen und Kollegin« nen werden zur Mitberatung höflichst eingeladen. Verband jüdischer Hochschüler aus Polen. In der Generalversammlung Wurden folgende Herren in den Ausschuß gewählt: Emanuel H au se r (Präses), Samuel Rothmann, David Ochs, Julius Bach, Moses Reiß, Oskar Silberfeld, Süßmann Lichtenstein, Naftali Katz, 'Samuel Liebergall. Jüd.-Akad. Technikerverband. Neue Adresse: IX., Liechtensteinstraße 3 0. Amtsstuaiden Dienstag und Donnerstag von halb 6 bis 7 Uhr. Der Mädchen- und Frauenverein „Krankenbesuch** (Bikur Chauiim). Präsidentin Frau Irma Rosenberg veranstaltet am Sonntag, den 7. Dezember, 11 Uhr vorm., im Ufa-Ton-Kino, IL, Taborstrafle 8, einen Lichtbildervortrag: »Die Bibel in klassischen Bildern". Vortragender Herr Dr. Salomon Lieben aus Prag. Jüdische und hebräische Lieder, gesungen von Herrn Oberkantor Margulies. Reinerträgnis für kranke Schützlinge des Vereines. Karten in den Buchhandlungen Josef Schlesinger, L, Seitenstettengasse 5, und'L. D. Hirschler & Co., L, Rabensteig 6. $0 billig kaufen Sie bei uns! Pelgm*ii<tel: SeaUEIektric, 3 129.«, s<&-........s 80.— Nutrielte-Mflntel, ganz« Felle, efcgaato Fasson, «Jft S 198-.................. S 149.— Fohlen-MMntel, Panz« Feile, s 29*- •..... s 178*— Wildkatzen-Mäntel, s 2«.-.........s245.- Blsam-Wammen, die große Mode, S 598, 594 . s 398.— PelZ-Verbrämungen (Kragen und Manschetten. 4M Äft S 24.M, 19.80...............8 14.90 FbH-Unit. Verbrämungen Kragen «. Manschetten) - AA S 9.80, 7.90 ...... 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SCHIFFMANN (f., Taborstraße Nr. 48 . Jannings spielt sich selbst ... . In dem neuen Sprechfilm „Liebling der Gatte r", der demnächst in Wien erscheint, sehen wir Ernjl J a n n i ri g s, wie er leibt und lebt! Mit Humor im Herzen, dem Schalk in den Augen und der Jugend im Blut, so wie ihn sich jeder von uns im Leben vorstellt, so zejgt ihn diese Tonfilm» komödie als urwüchsigen Bohemien und« lachenden Bonvivant. Uebersprudelnd vor Lebensfreude und guter Laune, spielt Jannings in der Rolle des,Winkelmann sich selbst, — eine größere Freude wird er seiner nach Mil* Honen zählenden Gemeinde kaum bereitet haben können. Hans Moser in „Liebling der Götter". Neben Emil Jannings spielt in der Ufa^Sprechfilmkomödie „Li e b* 1 i n g der Götter" die zweite männliche Hauptrolle Hans Moser, der erst vor kurzem in dem österreichi« sehen Tonfilm ganz Wien lachen machte. In „Liebling der Götter" spielt er den Garderobier und Schatten des großen Sängers Winkelmann (Jannings), der seine Per* son durchaus mit der seines Gebieters identifiziert. „Liebling der Götter", ein Film, der in Deutschland auf einen sehr großen Erfolg zurückblicken kann, erscheint demnächst im Apollo. i Uraufführung „Das gestohlene ' Gesicht1*. Eine eigenartige Sprechfilmkomödie, in deren Mittelpunkt der Diebstahl eines — Gesichtes steht, erlebte im Burg», Kreuz«, Ufa«Ton», Flieger«, Votivpark*, Handl* und Welt* spiegebKino ihre Wiener Uraufführung. Die komischen Gestalten dieses Stücks werden" von Max Adalbert, dem auch in Wien gut bekannten Berliner Komiker, Her« mann Blaß, Erich Kestin, Faul Henkels und anderen verkörpert. Die weiblichen Hauptrollen spielen Fried! Haerlln und Edith Edwards, die beliebten Wieher und Berliner Bühnenkünstlerinnen, der Bonvivant ist Hans Otto vom Berliner Staatlichen Schauspielhaus. So vielgestaltig wie das Milieu, so wechselvoll sind die Menschen und ihre Schicksale, isind die Geschehnisse dieses Films. Er führt in die Welt des Varietes; des Kabaretts, in das Artistencafl, in das Museum, in das Reich der Kriminalpolizei, auf die Straße der Großstadt, auf den Flugplatz, vorbei an allen Stationen des jagen« den Lebens der Gegenwart. Die größte Sensation erregt die neueröffnete Piliale der streng orth. koscheren Selchwaren, f a b r i k P e t y a n & C o., II., Praterstraße 38. Das auf das modernste und nach allen bisher bekannten hygienisch« Erfahrungen ausgestattete Lokal fand allgemein ungeteilte Bewunderung. Die aufmerksame und erstklassige B«. dienung, vorzügliche Qualität aller Waren, der bisher un# erreicht billige Preis werden von jedem Besucher an« erkannt. , , Chanuka.Okkasion im Seidenhaus Breit, Wien, I., Herrengasse 2 (Ecke Michaelerplatz), Autobus III» 4, 6, 9. Sensationell billige Anbote in prachtvollen Seidenstoffen, Brokaten, französischen Halstüchern. Spottbillig! Amtliche Verlautbarungen der Israelit. Kultusgenteinde Wien* Zur Pensionierung des Rabbiners Mayer Mayersohn; Der Vereiiisrabbiner des Tempelvereines Beth Israel, Rabbiner Mayer Mayersohn, der zugleich als Rabbinatsassessor der Israelitischen Kultusgemeinde Wien fungiert, hat bezüglich dieser letzteren Stellung am 29. April d. J. beim Vorstande der Israelitischen Kultusgemeinde Wien schriftlich um seine Versetzung in den dauernden Ruhestand nach Ablauf des Kalenderjahres 1930 angesucht. Es hat der Kultusvorstand in der am gleichen läge abgehaltenen Plenarsitzung das Ansuchen zustimmend erledigt. Von dieser Entscheidung wurde Herr Rabbiner Mayersohn bereits am 5. Mai d. J. schriftlich in Kenntnis gesetzt. Zur Neubesetzung der Stelle ist die Ausschreibung eines Konkurses erfolgt. Eine kleine Gruppe von Gemeindemitgliedern ist nun bemüht, eine Rückgängigmachung der Pensionierung zu erwirken. Diese Gruppe hat Aufrufe, mit völlig unrichtigen Darstellungen des Sachverhalts verbreitet, durch welche Bewerbungen um die freiwerdende Rabbinatsassessorstelle hintangehalten und überdies die Wiener Gemeinderabbiner und der Kultu,svorstand herabgesetzt werden sollen. Es wurden ferner von dieser Gruppe in den Wiener Tagesblattern Veröffentlichungen vorgenommen, in welchen über die Vorsprache einer Deputation, beim Präsidium der Israelitischen. Kultusgemeindq zugunsten des . Rabbiners Mayer fylay e,rsohn berichtet wird. Schließlich hielt es Herr Rabbiner Mayer M a y e r(s o h n selbst für angezeigt im' „Neuen Wiener Journal" vom 22'. November d. J. unter dem Titel . „Mein Konflikt, mit-der Wiener* Kultursgemeinäe' über sein AnstellungsVerhältnis, seihet. verm&ntliöhen Ansprüche auf die Scheidungstaxen und seine Pensionsangelegenheit Darstellungen zu gebeh;: djö 'mit den 'Tatsachen in keiner Weise übereinstimmen; Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat es bisher vermieden, Details zu diesem Gegenstande zu verlautbaren und die, Personalangelegenheit eines Rabbiners zur. öffentlichen Diskussion aufstellen. Angesichts dieser Veröffentlichungen des Rabbiners Mayer Mayersohn wird sich der'Kultüsvors^ahd* in seiner nächsten Plenarsitzung , mit der Frage der -nunmehrigen Stellungnahme zu befassen haben,;in3bespndere ob er von dem bisher grundsätzlich eingenommenen Standpunkte, daß innere Angelegenheiten unserer ,Religionsgesehschaft womöglich nicht zürn Gegenstande der Erörterung in der Tagespresse gemacht werden sollen, in diesem Falle abzuweichen habe. \ Lieferungsvergebung. . Seitens der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, gelangt die Ausführung der^ Grabsfeinfundaxnente, am neuen israelitischen Friedhofe für das Kalenderjahr i"931 zur Ausschreibung. ' ■ " - Jene Firmen, welche zur Offertstellung herangezogen werden wollen, werden eingelaÜehv' dies -bis längstens .• , Freitag, den 5. Dezember 1930, . dem Technischen Amte der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, IV. Stock, " in welchem' während der" gewöhnlichen Anitsstunden (Samstag ausgenommen) auch alle näheren' Auskünfte erteilt werden, schriftlich bekanntzugeben..;; Die freie Auswahl unter den sich meldenden Firmen zwecks Heranziehung zur Offertstellung, beliält der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde seinem alleinigen Ermessen vor. '" * •' ' Julius Fränkelsche Stipendienstiftung, . Der Vorstand der Israelitischen Ku|tusgemeinde Wien gibt hiemitbekannt, daß im Studienjahr 1930/31 aus der Julius Fränkelschen Stipendien'stif tüng f ü.r arme Studierende der \Wiener Universität israelitischer Konfession acht Stipendien1 von je S 8Q0 (achthundert Schilling), zur Verleihung; gelangen. Bewerber und Bewerberinnen um diese Stipendien wollen ihre Gesuche bis längstens 15. Dezember 1930 an das Kuratorium der Stiftung zuhanden des Stiftungsadministrators, Herrn Dr. Eugen Boschan, Rechtsanwalt, Wien, I., Oppolzergasse 4, richten. Den Gesuchen, welche detajllier,te Angaben über alle für die Beurteilung der persönlichen Verhältnisse Wochen-Kalender November 1930 ttCD t*"<nn " Kis'lew 5691 . W '. Freitag ,;• 8-rn; > Sa|»batbingai)g 4*1Q 1 29 Samstag Sabbatausgang 4'56,•,»' , apy nna^ miöon ,mstü \: 30 SonntaR 10-^ .) ■ ■ . lfo. Montag ll-w ■: . ,^ - 1} 2 Dienstag 12-y ■ : , :■ r , r , , ' ' ■ ■ V i' .'! : % Mittwoch 13-* ' . ' :. : J 4 Donneretag . 14-t .; iödi im

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