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Die neue Welt · 1930-06-27 · Heft 145 (27.6.1930) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 145 (27.6.1930)
Date
1930-06-27
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nt. 145 DIE NEU»5 WELT Seife 11 Helene Kraus; Neuzeitlicher Sabbathtisch: Frau Recha Neurath, Josefine Czuckzka; Salon Arnstein: Frau Hermine Krüger, Camilla Unger; Alte Sabbath» stube (1650 am unteren Werd): Hermine Krüger, Prof. Bronner; Jüdische Spezialitäten: Frau Gold? schmidt; Büffet der Kochschule: Frau Dr. Flesch, Frau Dr. Löwensohn. Alle Holzarbeiten wurden in uneigennützigster Weise vom Vize*Präs. des Heimes, Herrn Hermann S m e t a n a ausgeführt.' Ganz besonders haben sich um das Zustandekommen der Ausstellung beworben: Der Kustos des Jüd. Museums Dr. B r o n n e r, Hofrat H a» b er 1 an dt vom Museum für Volkskunde, Sektions* rat Reiter vom Bundesmobiliendepot, der Holz» industrielle Hermann Smetana, die Firma Gern« groß, Josef B e r g e r, Heimdirektor R e i n i s c h und Alexander Fischer. Goldene Hochzeitsfeier Siegmund Wechsberg. Samstag, den 21. d. beging der bewährte Kämpfer und Arbeiter für die zionistische Sache Siegmund Wechsberg im Tempel der Viaduktgasse das Fest der Goldenen Hochzeit, zu weichem sich die Familienangehörigen sowie zahlreiche Freunde und Verehrer des, ..Jubilars und seiner. Gattin, eingefunden hatten. Im Verlaufe der schlichten und erhebenden Feier übermittelte Dr. S. Händler die Glückwünsche der Israelitischen Kultusgemeinde sowie des Zionistischen Landeskomitees, Dr. E. Schmitz die Wünsche der Zionistischen Bezirkssektion III. Alle Graiulationsredner hoben die vorzüglichen menschlichen und jüdischen Eigenschaften und die Gesinnungstreue des Jubilars hervor, welcher sich # im Kreise seiner Gesinnungsgenossen und darüber hinaus allgemeiner Wertschätzung erfreut. Auch wir entbieten dem wackeren Menschen und treuen Zionisten, der auch gegenwärtig noch in vorbildlicher Pünktlichkeit wertvolle zionistische Arbeit leistet, unsere aller- Verei'nsnachriditeii. Vereinigung zionistisefademokratischer Jugend. Am 22. d. M. fand die 3. ordentliche Generalversammlung der Vereinigung der zionistisch«demokratischen Jugend unter Vorsitz des Gg. Hans K a n d 1 statt. Einleitend hielt Herr Dr. Leopold Plaschkes einen mit großem Beifall auf« genommenen Vortrag über die politische Lage im Zionismus. Der Bericht der abtretenden Leitung zeigte deutlich, wie sehr der radikabzionistische Gedanke geeignet ist, die Jugend zu begeistern und für den Zionis* mus zu gewinnen. Der abtretenden Leitung wurde ein» etjmmiger Dank für die geleistete Arbeit ausgesprochen, ganz spezielle Anerkennung und Dank dem bisherigen Obmann Herrn Hans K o 1 b, der wegen Zeitmangel und Arbeitsüberbürdung die Vereinigung nicht mehr führen kann,, für seine aufopferungsvolle und zielbewußte Arbeit zuteil.. In die neue Leitung wurden einstimmig gewählt: Mosche Li cht mann (Obmann), als Ausschußmitglie« der Josef Melzer, Fritz K o 1 b Cilly Rokach, Mir» . jini.: N e.u mann, Paul K ö n i g s t e i n, Max Kauf« teil.. '". * .' "' Wochen Programm: Samstag, 4 Uhr, Zu» sammenkunft der Kindergruppc; 5 Uhr, Sichah der "Kwuzah „Dniai"; 6 Uhr, Sicheth der Kwuzoth „Emeth", „Äcliriiah'': und Mädchenkwuzah; 8 Uhr, Plenarversamm* . lüng., „..... .* ' "<' S "ö.n ii f a g ': 8 * Uhr, Wände'rfrti'g, Treffpunkt vor .dem' Heime. ' Montag: 8 Uhr, Sichah der Kwuzah „Dror", Dienstag: Halb 8 Uhr, Hebräischkurs; 9 Uhr, Rednerkurs. Mittwoch: 7 Uhr, Sichoth der Kwuzoth: '.„Dmai",' „Achwah", „Emet"; 3 Uhr nachm. Zusammen» kunft der Kindergruppe. , Donnerstag: '6 Uhr, Sichah der Mädchen» kwuzah; halb 8 Uhr, Hebräischkurs; 8 Uhr, Sichah der Kwuzah , Dror". Z. A. V. Bar Kochba. Samstag, den 28. d., halb 9 Uhr abends, Vortrag des Herrn Leopold Sitzmann. Erscheinen Pflicht! Jüdischer. Hochschulausschuß. Montag, den 30. Juni d. J., findet ein Vortrag des bekannten Gelehrten der evangelisch»theologischen Fakultät der Universität Wien, Prof. Dr! Fritz wi 1 ke, über das Thema „Palästina einst und jetzt" mit Lichtbildern statt. Ort: Festsaal des Han» delsmuseums, Wien, IX., Berggasse 16; Zeit: 8 Uhr abds. .-„• Verband zionist. Mittelschüler. Samstag, den 28. d. um 8 Uhr S c h 1 u ß f e i e r im Festsaale des Zentrums, II., Untere Augartenstraße 35. Karten zu S 1 und 1.50, für Mitglieder 50 Groschen, bei unseren Mitgliedern erhältlich. Histadruth iwrith, II., Kl. Mohrengasse 3. Donners» tag 8 Uhr Lignon iwri,' Daniel Persky. Samstag Hl Mischnah: Dr. N. Goldstein; %% Dikduk: Prof. A. Wiesen;"%9 Ghagigath sijum: Redner: Prof. J. Ge* Jernter, Daniel Persky, Schlomo Auerbach, Drechsler, Herzberg. Sonntag 2 Uhr nachm. Tijul. Treffpunkt Stadt* bahnhaltestelle Schottenrihg. „D e w a r e n u" hebr. Mo« hatsschrift der Histadruth (Doppelnummer 3—4) ist er» schienen. Ferienkolonie Vöslau. Der Humanitätsverein der westlichen Bezirke Wiens eröffnet auch heuer, wie alljährlich, seine Ferienkolonie in Vöslau, Florastraße 15. Diesbezügliche Anmeldungen' sind beim Präsidenten Karl Fröhlich, Vi., Mollard gasse 85, Telephon B-29-1-65, und bei Frau Helene Kanitz (Mensa judaica), IX., Zimmermannplatz 8, Telephon A-25-2-28, vorzunehmen. Verband der professionellen Hebräisch-Lehrer, Wien, ,11., Karmelitergasse 5, Tür 9. An die jüdischen Eltern! Das Schuljahr ist um. Es ist notwendig, daß Sie sich über die hebräischen Kenntnisse Ihres Kindes Klarheit schaffen. Die Hingabe unserer Kollegen Mitglieder an ihren Beruf bewirkt, daß der Erfolg, trotz aller Hindernisse, kein geringer ist. Wenn jedoch dieser Erfolg uns Lehrer nicht befriedigt, so ist dies einzig und allein auf den eingewurzelten schädlichen Brauch des Zweistundensystems zurückzuführen. Wenn einer Muttersprache (deutsch) vier bis fünf Stunden täglich gewidmet werden, kann ejn hebräischer Unterricht von zwei Stunden wöchentlich, inmitten fremder Kultur und Umgebung, nicht ausreichend sein. Es ergeht daher an alle Freunde unserer gemeinsamen Sache der Ruf: Kämpfet gegen das Zweistundensystem! Ein zielbewußter, ausgedehnter hebräischer Unterricht tut not. Wir danken den Eltern und Freunden, die unserem Bestreben Verständnis entgegengebracht und den Augen auf! SBeftdjtigett ©t« J>a8 neu eingerichtete roirflid) feljctt&roftr« bjgc SRiefen^anfcnftet. bei ÖtÜtet 6cfiiffmann, II., Saftet* ftM&e 48! $n ftbetbimenftoitttlen Huftmafien, ©otenftöd)e 98 uitb 3>etfenftad&« 124 üuabratntetet, flebatten, Wetet e« «ine ungemein tntewffante <§d)au, bi« in nod) nidjt bd^etoejemt Ucbetftd)tlid)feit bt< ^rfetttoitfttttfl, 5)kDfotm unt> {Jöffott bet auSaeftelltett wtjentett Ätct*et unb tnobetttet Sabefoftömc jut ©cltuttfl örtngt, 5HIe8, nxiS Sie für. Sab unb ffteife attfä)«ffert roorieit, fefcn 6i< in Kichftet 9ita3h>abl ju txrWilffcnb niebtifleit spretfert. föadjftdjenb einige ©eifriel«: Faille Eclaire so cm br. s 2.90,1.98.......s 1.75 Seidefl-FOUlard t00 cm br., reizende Master - nA S 7.90, 4.90 ..................S 3.8U Cr§pe-de-Ch(ne imprimd 100 cm br., herrliche - ftA Dessins S 9.80, 7.90 .............S 4.80 Gaze MOUSSellfie, die große Mode, fabelhafte Aus- - AA musterung S 7.90..............S «MHI Seiden-Beorgette 100 cm br., sehr schöne Neu- - AA heiten S 7.90.................S Ö.8U Cripe MongOl alle Farben, doppeltbreit, sensat. Q on Sonderpreis.................... 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S 4.8U 9HoDenoöufer Srßöct SöiiffntRnn II., ftftotfttafte 48 Lehrern ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht haben. Es ist klar, daß ein Lehrer, nach lOmonatiger Arbeit, seine Ferien zur Erlangung neuer Kräfte ausnützen muß und nur das Ferienhonörar hiefür verwenden kann. Indem, wir die Zuversicht hegen, daß die Eltern uns auch fernerhin bei ihren Freunden und Bekannten unterstützen werden, zeichnen wir hoch1 achtungsvoll für den Verband der profess. Hebräisch- Lehrer: Das Präsidium. In allen, Erziehungs- und Uuterrichtsfragen wollen Sie sich schriftlich an "den Verband der profess. Hebräisch-Lehrer, Wien, IL, Karmelitergasse 5, Tür 9, wenden. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgememde Wien« Unentgeltliche Arbeitsvermittlungsstelle des Jüdischen Hochschttlausschusses. Hofmeister, Hauslehrer über die Sommerferien, mit Kenntnissen fremder Sprachen, auch für Nachhilfeunterricht in allen Mittelschulfächern (Philosophen, Pädagogen), erstklassige Kräfte für kommerzielle Unternehmungen und Advokaturskanzleien (Handelshochschüler, Juristen), Privatsekretäre, vermittelt prompt und unentgeltlich der Jüdische Hochschul a u s s c h u ß, Wien, IX., Zimmermannplatz 8, Tel. A-25-2-28. Telephonischei: Anruf oder Postkarte genügt. Barmizwahkurs während der Ferialmonate. Der Vorstand der israelitischen KuHusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis, daß der Barmizwahkurs, XX., Othmargas.se 46, auch während der Ferialmonate fortgesetzt wird. Die Einschreibungen finden jeden Sonntag von 10 bis 11 Uhr vormittags im Unterrichtslokal des genannten Hauses statt. Der Unterricht ist unentgeltlich. Wien, 23. Juni 1950. Der Vorstand. Ferienaufenthalt! Dame, deren Sohn und Tochter bestens erprobte Pädagogen sind, übernimmt schulpflichtige Kinder xur Schulnachhllfe und sur UeberwacHung In voll« Pans'on oder tagsüber, auch ohne Verpflegung. Für Musik- und Sprachunterricht sowie Badegelegenheit in eißener Stiandfmtte im Klosterneuburger Strandbad ist Vorsorge getroffen. Karoline aoldsehmldt, IX. -Sechsschimmelg. 26/8 Telephon A-19-9-45. Von 12 bis 4 Uhr nachmittags mmHmtmwmmmnmMmmmmmmunmümmnmm Israelitische Kultasgemeinde Wien. Z. 4697 ex 1930. Kundmachung betreffend die Errichtung von Minjanini für die höhen Feiertage. 1. Der Vorstand beabsichtigt, für den gegenwärtigen Bedarf an temporären Bethäusern durch eigene Maßnahmen vor2usorgen beziehungsweise durch die Tempelvereine Vorsorgen zu lassen. Demgemäß wird die Kultusgemeinde nur in Fällen, in welchen ein tatsächlicher Bedarf vorhanden ist, die Genehmigung für ein temporärem Bethaus an andere Vereine oder Private erteilen. 2. Im Sinne des § 80 des Gemeindestatutes ist vor Miete eines Lokales und vor Einschreiten um die behördliche Genehmigung die Bewilligung des Kultusvorstandes einzuholen. 3. Die Gesuche um Bewilligung sind bis längstens 15. August d. J. im Einreichungsprotokolle der israelitischen Kultnsgemeinde, 1., Seitenstettenga'sse 4, III. Stock, zu überreichen. Es wird ausdrücklich aufmerksam gemacht, daß später einlangende Gesuche nicht angenommen werden. Auf nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. 4. Die Gesuchsteller haben für sich und für die zu verwendenden Vorbeter (Nomen derselben sind im Gesuch anzugeben) genaue Ausweise über Charakter, Moralität und Befähigung zu erbringen. 5. An weibliche Personen wird weder direkt noch indirekt eine Bewilligung erteilt. 6. Die als Betlokale einzurichtenden Räume müssen sich für diesen Zweck vollkommen eignen und ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters sowie des Hauseigentümers zur diesfälligen Verwendung beizubringen. 7. Wohnungen und andere Lokale dürfen nur dann zur Abhaltung des Gottesdienstes verwendet werden, wenn sie vollkommen ausgeräumt sind und an <d6n Festtagen ausschließlich für den erwähnten Zweck benützt werden. 8. Für Lokale, in welchen während des Jahres Veranstaltungen stattfinden, deren Tendenz unvereinbar ist mit einer Stätte, an welcher ein Gottesdienst abgehalten werden soll, wird eine Bewilligung nicht .erteilt. 9. Die Errichtung eines temporären Betlokales in der Nähe von ständigen ßethäusern wird in der Regel nicht bewilligt. 10. Die Bewilligung gilt nur für die einschreitende Partei und ist somit nicht übertragbar. Im Uebertretungsfalle wird die erteilte Bewilligung sofort zurückgezogen und die Behörden werden gleichzeitig hievon verständigt. 11. Ein Ankauf von Betsitzen seitens der Kultüsgemeinde ist nicht zu gewärtigen. 12. Die Bewilligung wird deh Betloka^h^tf^ern hur unter der Bedingung erteilt, daß dieselben oder Kultusgemeinde für unbemittelte Personen (Männer jlnd Frauen) zusammen den zehnten Teil der von der: Behörde genehmigten numerierten Sitzplätze unentgeltlich bis längstens 10. September d. J. zur Verfügung steHen und als Kultusgebühr 10 Prozent des Bruttoerlöses, aus dem Verkaufe der Betsitze an die Hauptkassa der israelitischen Kultusgemeinde Wien abführen. 13. Unmittelbar nach den hohen Feiertagen ist an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien ein Verzeichnis der beim Aufrufen zur Thora erfolgten Spenden mit Namen und Adresse des Spenders sowie genauer Bezeichnung des Zweckes einzusenden. " 14. Zur Sicherstellung der Einhaltung' dieW 'Verpflichtung sowie aller für die Erteilung der Bewilligung zur Errichtung eines temporären Bethäuses gestellten Bedingungen ist eine Kaution zu erlegen, welche bei Nichteinhaltung auch nur einer dieser Verpflichtungen für wohltätige Zwecke der Kultusgemeinde verfällt. Die zu leistende Kaution, welche in Bargeld zu erlegen ist, wird mit 20 bis 200 Schilling bemessen. 15. Der Text einer etwa beabsichtigten Annoncierung oder Plakatierung ist dem Gesuche zür Genehmigung anzuschließen, feine Ankündigung, welche der Würde einer Betveranstaltung widerspricht, ist unstatthaft und hat zur Folge, daß die erteilte Bewilligung rückgängig gemacht wird. Es ist Pflicht einer jeden Partei, für eine entsprechende Polizeiaufsicht auf eigene Kosten zu soTgen. Als „Hausandachten" werden nur jene gbttesdienstlichen Uebungen anerkannt, welche ohne jegliches Entgelt und lediglich Familienangehörigen zugänglich sind. Wien, 1. Juli 1930. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. An die Freunde und Leser des Blattes! Wenn Sie der Ansicht sind, daß. die „Neue Welt" ein empfehlenswertes Blatt ist, geben Sie uns freundlichst die Adressen von Freunden und Bekannten an. Wir werden denselben die „Neue Welt" durch mehrere Wochen zur Probe gratis zukommen lassen« Wenn wir uns bei der Werbung auf Sie berufen dürfen,'bitte dies ausdrücklich zu bemerken. Au« der Zusendung erwachsen weder Ihnen noch den Empfängern irgend welche Verpflichtungen. Die Verwaltung der „Neuen Welt*4.

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