Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 145 (27.6.1930)
- Date
- 1930-06-27
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 145 dessen Ungunsten geändert. K a t z wurde einstimmig seiner Funktion und seines Postens entsetzt und seine samtlichen Bezüge wurden eingestellt. Kantor Katz liefl sich das ebensowenig wie die Lehrerin Horn in Miskolcz ohneweiters gefallen und klagte seine Gemeinde auf Schadenersatz. In dem Widerstreit vor den allgemeinen Gerichten vertrat die Gemeinde den Standpunkt, daß sich ihr wichtigster Funktionär in der Synagoge gegen das jüdische Verbot einer Mischehe vergangen habe, während Katz sich darauf berief, daß er die Ehe unter Einhaltung aller staatsgesetzlichen Vorschriften geschlossen habe und daß eine staatsgesetzlich anerkannte Eheschließung nicht als verpönter Akt beurteilt werden dürfe, auf Grund dessen er seines Postens für verlustig erklärt werden könnte. Abgesehen davon, habe er seiner Meinung nach durch diese Eheschließung nicht die Fähigkeit eingebüßt, die Funktionen eines Kantors zu versehen. Auch hier ist das endgültige Urteil des Gerichtes noch ausständig. Zum Namen »Figdor«* In der Vorwoche hat iu Wien die Versteigerung der Sammlungen des berühmten jüdischen Sammlers Figdor stattgefunden. Aus Anlaß dieses Ereignisses, welches Museumsdirektoren und reiche Sammler uus aller Welt in Wien vereinigte, hat unser Mitarbeiter Herr Dr. Paul Diamant im „Neuen Wiener Journal" eine äußerst interessante Studie über die jüdische Familie Figdor veröffentlicht. Herr Professor Dr. M. Berkowicz aus Bielitz schreibt hiezu der „Neuen Welt": Herr Dr. Paul J. Diamant brachte im „Neuen Wiener Journal" vom 15. d. M. interessante Mitteilungen über die Familie Figdor, deren Namen er richtig vom hebräischen Avigdor ableitet. Er fügt aber hinzu, daß dieser hebräische Name „wiederum ein altes Lehnwort nach dem lateinischen Victor" sei. Das ist falsch! Der Name Avigdor (Awigdor, Abigdor) ist ein alter Hebräischer Personenname, den die Legende des Talmud (b. Megilla, 13a) dem Moses beilegt in Anlehnung an I. Chronik, IV, 4, 8. Literarisch ist der Name zum erstenmal nachweisbar bei einem Schüler Ahaus, des Begründers des Karäertums (8. Jahrhundert); später tritt er auch bei vielen rabbanitischen Gelehrten auf und bei den Ostjuden ist er noch heute stark verbreitet und zu „Wigder" jargonisiert. Wohl hat es die „Schande unserer Namen", die unser Abraham Schwadron so treffend gegeißelt, mit sich gebracht, daß der Name vielfach „verschönert" und zu „Victor" latinisiert wird, aber an eine Entlehnung aus dem Lateinischen ist dabei so wenig zu denken, wie an eine Entlehnung von „Moses" und „Israel" aus dem deutschen „Moritz" und „Isidor". Es hat wohl zu verschiedenen Zeiten kultureller Anlehnung- Juden gegeben, die neben ihrem hebräischen noch einen, ■dem Sinne nach übersetzten, Namen in fremder Sprache führten; häufig gaben sie ihren Kindern auch fremde Namen. Es ist aber nicht bekannt, daß 1 atein-ische Namenhebraisiert oder daß hebräische wegen Gleichheit des anlautenden Buch-; staben in landesübliche, dem Sinne nach ganz fremde Namen „Verschönert" worden wären. Das letztere ist ein beschämendes Kulturprodukt der t Assimilation des vorigen Jahrhunderts, das hoffentlich mit der Zunähme der nationalen Selbstachtung verschwinden wird. Bielitz. Dr. M. Berkowicz. ■üdi'fdte §port> und JlllilllllllinTu rnbewegung Große Erfolge der Hakoahner bei den österreichischen Leichtathletiluneisterschafteii. Bei den österreichischen Leichtathletikmeisterschaften, die von den besten österreichischen Athleten beschickt wurden, konnten sich die Hakoahner ehrenvoll behaupten. B 1 ö d y besetzte in 800 Meter und in 1500 Meter den zweiten Platz. Spielmann landete im 5000-Meter-Laufen an dritter Stelle. Den zweiten und dritten Platz im 400-Meter-Laufen besetzten Deutscher und M e z e 1. Der F. C. Hakoah fördert den Nachwuchs. Der F. C. Hakoah ist jetzt bemüht, die früheren Fehler gutzumachen und geht daran, mehrere Jugend- und Schülermannschaften aufzustellen. Die engere Leitung, bestehend aus " den: Herren Schiffmann (Präsident) und Bab ad (Vizepräsident), B a r che 1 i s (sportliches Referat), Biler, Menzel (Kassiere), hat ein großzügiges Programm ausgearbeitet. Die Leitung wird in nächster Zeit mit einer großen Mitglieder- Werbung einsetzen, um neue Anhänger, die verschiedene Begünstigungen genießen sollen, zu gewinnen. Als Trainer für alle Mannschaften wurde Gustav H u b e r, der bereits schon mit großem Erfolg für die Kri^auer tätig war, wieder verpflichtet. Anfangs Juli unternimmt Hakoah eine Tournee nach Polen und Litauen. Für das Schwimmen Quer durch Wien, das am 29. ds. durchgeführt wird, Jiat Hakoah zahlreiche Nennungen abgegeben. In der Herrenmeisterschaft startet Dreykurs und in der Damenmeisterschaft Fräulein Löwy. Für die Juniorengruppe haben genannt: Dollinger, O. Goldberger, Grünberg und Goldschläger und für die Damen Löffler und Händler. An der Werbegruppe werde» über 150 Hakoah-Schwiramer teilnehmen. Gute Leistungen des Hakoak-Nachwuchses. Hakoah unterliegt gegen Rapid 2; 5. Das FT«^KBd«dia'ftsspiel des Meisters Rapid gegen die „zweitkltwee" Hakoah brachte eine große Ueberrft«c1iung. Die Krieauer waren ihrem Gegner nickt , Wiener Kinderheim in Grado. In Graclo, dem Eldorado für Kinder, wurde unter der administrativen Leitung der Frau Berta Taubes, Wien, ein erstklassiges Kinderheim in herrlichster Lage eröffnet. Bei mäßigen Preisen wird beste Verköstigung und individuelle Pflege geboten. Gemeinsame Hin- und Rückreise unter Aufsicht bewährter Pflegerinnen. Aerztliche Leitung: Dr. Erna Spitzer. Nächster Turnus 3. Juli, weiterer Turnus 4. A u g u s t. Auskünfte und Prospekte: Wien, VI., Webgassc 25. Tel. B-29-705 von 10 bis 12 und 2 bis 5 Uhr. nur gleichwertig, sondern vor der Pause stark Uber legen. Das Verteidigungstrio Feigl-Amstler- Feldmann kämpfte hervorragend. In der Deckung ragte Löwinger hervor. Im Sturm gefielen Donnenfeld und Ehrlich. Nach der Pause schied Fischer aus, Stroß ging in die Deckung, während Heß im Angriff spielte. Die Hütteldorfer kämpften ziemlich derb und nur auf diese Weise gelang es Rapid in erster Reihe, die Hakoahner einzuschüchtern. Auch der Anhang des Meisters zeidmetc sich diesmal wieder durch antisemitische Zwischenrufe nus. So wurde Heß während des Spieles von einem Logenbesucher mit.Saujud apostrophiert. Für Hakoah waren Löwinger und Kestler erfolgreich. Aufstellung: Feigl; Amster, Feldmann; Heß, Löwinger, Schock; Ehrlich, Donnenfeld, Kestler, Mausner, .Fischer. Der Jugendschwimmabend findet ab 4. Juli allwöchentlich Freitag von halb 7 bis halb 8 Uhr abends im Dianabad statt. Jugendliche von 8 bis 15 Jahren werden in sämtlichen Schwimmarten von bewährten Trainern unterwiesen und fachärztlich untersucht. Hasmonea spielt Sonntag, den 29., d. um 10 Uhr vormittags auf dem Elektra-Platz (Endstation A-, Ak- Wagen) ihr fälliges Meisterschaftsspiel gegen D. A. C. Hasmonea kann diesmal , mit Ruhe spielen, da der Ausgang dieses Wettspieles für die Meisterschaft nicht mehr in die Waagschale fällt, denn Hasmonea kann auch von dem zweitplacierten D. A. C. nicht mehr eingeholt werden. Die Meisterschaft der Hasmonea ist gesichert. Hagibor-Makkabi siegte gegen Aisergrund 3 :0 und dürfte durch diesen Erfolg vom Abstieg in die dritte Klasse verschont bleiben. Klubkampf Slovan-Admira gegen Hakoah. Die Hakoah-Ringer trugen ein Team, bestehend aus den Vereinen Slovan und Admira einen Kampf aus und konnten durchwegs Erfolge erringen.- Schlanger siegte gegen Nokal (Admira) bereits nach vierzig Sekunden. Ebenfalls sehr schnell wurde Ochsenhorn (Hakoah) mit seinem Gegner Sterzel (Admira) fertig, den er bereits nach achtzig Sekunden bezwang. Unentschieden endeten : die Kämpfe Grünspanri (Hakoah) gegen Cerny' (Slovan) und Gottlieb (Hakoah) gegen Pitela (Admira). Im Wnsserballänderkampf gegen Ungarn wirkten auf Seite des österreichischen Teams die Hakoahner Klein und Fiesch mit. Kurort Semmering. Laitdh^BUS'f "stockhbc$^ünterkellert,;; inöbliert; 5 Zim* nier, Küche, Waldlage, ii$o Quadratmeter Grund, Sport* platznähe, verkauft oder Vermietet Schlesinger, Wien, I., Nibelungengassc u, 2. St., Tür 12. Halbe Anzahlung. Auch geteilt. Gartenfest der Ringsektion der Hakoah. Die Ringsektion veranstaltet am Samstag, den 28. Juni, um halb 9 Uhr abends, im Türkenschanzpark ein Gartenfest, verbunden mit Akademie, Tanz und Juxbazar. Alle unsere Mitglieder sind hiezu höfl. eingeladen. Karten zum Preise von S 5 sind bei Herrn Goldberg zu haben. '_ Die Tagung des Kontinentalbundes zionistischer Mädchenvereinigungen findet vom 27. Juni bis 2. Juli 1. J. in Prag statt. Der Köntinentalbund hat im vergangenen Jahre eine bedeutende Veränderung erfahren. Während er bis vor kurzem eine reine G a 1 u t herr g a n i s a t i o, n darstellte,. die es sich zur Aufgabe machte, Mädchen besonders aus assimilieren und dem Judentum entfremdeten Kreisen heranzuziehen und sie dem jüdischen Leben und dem Zionsge danken nahe zu bringen, ist in letzter Zeit hauptsächlich unter den Mädchen des>..Kontinentalbundes in Polen eine junge PI achschar ab ewegung entstanden, in deren Konsequenz einige Mitglieder des Kontinentalbundes auf der Chäluzfarm in Koinorau (C. S. R.) als Gruppe des Kontinentalbundes bereits ihre landwirtschaftliche Ausbildung erhalten. Diese und andere Probleme organisatorischer und ideologischer Natur sollen bei dem bevorstehenden Bundestag des Kontinentalbundes zur Sprache gelangen, um die Struktur und Arbeit des Bundes für das kommende Jahr festzulegen. Die Sitzungen des Kontinentalbundes werden durch eine Freitagabendfeier, die von der Prager Kultusgemeinde für die Teilnehmerinnen der Tagung veranstaltet wird, eingeleitet werden. An den Bundestag schließt sich die Bundes reise, die heuer in den Böhme rwald führt und mit einer Donaufahrt ihren Abschluß findet. Alle, die sich für die Ziele des Bundes interessieren und an der Bundestaguug und an der Bundesreise teilnehmen wollen, erhalten Auskünfte durch das Sekretariat des Kontinental b u n d e s, Wien, II., Praterstraße 66/30. Mitteilungen des Jüdischen Hochschulausscbusses. Ausgabe der Internationalen Stüden* tenlegitimation. Die Mitglieder des Gesamtver* bandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs können den Internationalen Studentenausweis (Carte d'Identit6 Inter* nationale d'Etudiant) erhalten. Ausgabe der Anmelde* formulare erfolgt immer von 1 bis 2 Uhr im Sekretariat des Jüdischen Hochschulausschusses, Wien, IX., Zimmer« mannplatz 8. Der Kongreß des Weltverbandes der jü* dischen Studentenschaft findet vom 2. bis 6. September 1. J. in Antwerpen statt, Das internationale Institut für studen» tische Selbsthilfe und Gemeinschaftsarbett des Weltstudentenwerkes veranstaltet gemeinsam mit der Conf6d6ratipn Internationale des Etudiants (C. I. E.) in Warschau vom 14. bis zum 19. Juli 1, J, eine Schulung tagung. Es wird das Problem der Studentenhäuser und Studentenheime behandelt werden. In der Zeit vom 1. bis 20. September 1. J. wird in der Schweiz ein Schulungskurs zur Errichtung studentischer Arbeitskolonien durchgeführt wer* den. Jüdische Studenten, die Interesse an diesen Arbeiten und an diesem Kurse haben, wollen sich im Sekretariat des Jüdischen Hochschulausschusses melden. Gegen die Kalenderreform« Die ..Neue Welt" erhält folgende Zuschrift: Zur Kalcndcrreform. Die vom Völkerbunde geplante Einführung eines bürgerlichen Kalenders mit Blankotag wird Millionen Juden der ganzen Welt großen moralischen und materiellen Schaden zufügen. Die Durchbrechung der siebentägigen Woche ist eine Verletzung unserer tiefsten religiösen Gefühle und ein Hemmnis in der Beobachtung des Sabbats, der vor tausenden Jahren der Welt den wöchentlichen Ruhetag gab, um den die zivilisierte Menschheit bis in die Gegenwart kämpfen mußte. Die Judenschaft der ganzen Welt hat eine Aktion gegen die Einführung dieser Kalenderreform eingeleitet, und bitten wir, den Bogen, den Ihnen ein Werber in den nächsten Tagen vorlegen wird, in Ihrem eigenen Interesse und dem der gesamten Judenschaft zu fertigen. Das interterritoriale Aktionskomitee in Zürich: Oberrabbiner Herz, London, Grand Rabbin Levy, Paris, Lucien Wolf, London, Dr. Low enstein, Zürich, Rabbiner S. Fürst, Wien. Das Wiener Aktionskomitee: Präsidium und Rabbinat der israelitischen Kultusgemeindein Wien. Die Vorstände aller Tempel- und Bethausvereine. » Durchfahrt eines Sonderzuges mit Chaluzim aus Polen nach Erez Israel« Nach mehrwöchiger Pause fuhr am 17. Juni L J. wieder ein Separatzug mit etwa 280 Chaluzim und Chalu* zoth aus Polen über Wien—Tri est nach Erez Israel. Es war dies — abgesehen von Einzeltransporten, die in der Zwischenzeit Wien passierten — der vierte in den letzten fünf Monaten von Polen durch Oesterreich ge* leitete Sonderzug. Auch diesmal hatten sich einige Palä* stinafahrer von Wien aus der Gruppe angeschossen. Leider war es diesmal technisch nicht möglich, die breite zionistische Oeffentlichkeit durch Ankündigung in der Presse auf die Durchreise der Chaluzim aufmerksam zu machen. Trotzdem hatten sich sehr viele Freunde und Gesinnungsgenossen am Nordbahnhof eingefunden, um von den Chaluzim Abschied zu nehmen. Die ziorii* s tische Jugend Wiens war überaus stark ver* treten. Als der Zug um 7 Uhr abends in die Bahnhof* halle einfuhr, wurde er mit brausendem Jubel begrüßt. Die Durchreisenden . wurden am Bahnsteig bewirtet und unter den Klängen hebräischer Lieder setzte nach einem halbstündigen Aufenthalte der Zug die Fahrt nach Triest fort. _ Was bedeutet ein Sonntag ohne Musik? Er wäre ■still, langweilig. Trotz aller guten Vorsätze hängen Sie den Sorgen des Alltags nach. Sie werden diese Kletten — so muß man die trüben Gedanken und Enttäuschungen nennen — die selbst den tüchtigsten Menschen in dieser Zeit nicht erspart bleiben, nicht los. Auf Seite 4 bringen wir ein Inserat des beliebten Musikhauses Excelsibr, Wien, I., Adlergasse 5 (Nummer bitte genau beachten), welches durch seine Leistungsfähigkeit bekannt und speziell den Lesern dieses Blattes große Zuvorkommenheit entgegenbringt. Weitgehendste Zahlungserleichterungen und strengste Diskretion bei dieser Firma ist Bedingung. _ E Ausstellung im Dr* KrügersHeim Dr. KrügereHeim, Zentralstelle für Mädchenerziehung und Fortbildung, Wien, II., Malzgasse 7. Das „Dr. Krüger^Heim" mit seinen dermaligen Ein* richtungen ist die Schaffung und das Produkt jahrzehnte* langer Arbeit seines Gründers und Präsidenten Ober* medizinalrat Dr. S. Krüger, der mit Hilfe seiner ge* treuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Institut schuf, welches in seiner Vollkommenheit und Art das einzige in Oesterreich ist. Wenn für ein soziabpädagogisches Werk ein kom* merzielMechnischer Ausdruck verwendet werden darf, ist für das Dr. Krüger«Heim „das laufende Band" am Platze. Ob es nun ein verlassenes Volksschulkind, ein elternloses Lehrmädchen, ein Mädchen aus dem Mittel* stände ist, alle werden im Heime selbst untergebracht ausgebildet und zu vollwertigen Mitgliedern der mensch* liehen Gesellschaft erzogen. Im Heim selbst besuchen die Schützlinge die für ihrAlter passende Sch u 1* type. Alle Schularten greifen ineinander, sind aufein* ander aufgebaut. Der Volksschule folgt die Hauptschule, dieser verschiedene Frauenberufsschulen, wie Koch* und Haushaltungsschule, Frauengewerbeschule, selbst'an* dige Werkstätten in' Form von Arbeitsgemeinschaften, Lehrerinnenseminar, Sprachschulen und kunstgewerbliche Kurse usw. .vervollständigen, die, Möglichkeiten des Er* ziehungswerkes. Aus Anlaß des Schulschlusses bezw. um dem Heim neue Gönner, Freunde und Interessenten zuzuführen, wurde über Anregung der Vizepräsidentin des Heime. Sj FrauHerm.in e Krüger, neben den alljährlich statt* findenden Schulausstellungen, eine Ausstellung .....„Der gedeckte jüdische Festtisch" veranstaltet, welche dem Beschauer in kulturhistorischer" Treue alle Festtische anläßlich religiöser und historischer Feste zeigt. Besonders hervorzuheben sind: Der Em pire* salon aus der Kongreßzeit, die Sabbathstube aus dem mittelalterlichen Wien (1650 am unteren Werd)i Laubhütte: Frau Dr. Stein, Frau Silb ermann, Purimtisch: Frau Paula Pappenheim, Frau ScbTe» singer und Frl. Gelbkopf; Sch wuothtiscM Frau Gina Fried mann, Sofie Alexandra.wie*»