Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1930-06-06 · Heft 142 (6.6.1930) · page 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 142 (6.6.1930)
Date
1930-06-06
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2711613-2711736-2711760--1875-2715122
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

' Nr. 142_. " . . schaft blieb gegen F. A. G-Jungmannschdft 413 erfolgreich. Im Neulingszehnkampf hielt sich der Nachwuchs der Hakoah-Leichtathleten ausgezeichnet. Den größten Erfolg holte sich Weiner, der im 400-Meter-Laufen den ersten Platz besetzte. Heks (Hagibor Prag) blieb unter 60 Läufern auf der Strecke Prag—Melnik Erster. Jüdische Amateurboxer bei den Europameisterschaften. Heute und Samstag werden in Budapest die Europaboxmeisterschaften zu Ende geführt. Unter den Mannschaften der verschiedenen Länder findet man zahlreiche jüdische Boxer. Oesterreich ist durch die zwei Makkabiboxer Lindenheim und Laub vertreten. Das Judenbad zu Pistyan. Von Dr. Ladislaus Lichtenstein, Pistyan, Ob es in der Geschichte des Bades Pistyan antijüdische Bestrebungen gegeben hat, erscheint nicht sicher. Die erste Erwähnung dieses Badeortes erfolgt in einem medizinischen Werke des Georgius W e r nherus, in dem im Jahre 1545 in Köln in lateinischer Sprache erschienenen Werke „Von den wnnderbarlichen Wassern zu Hungern Berich t". Dieser berichtet, daß an den Ufern des Waagflusses im Freien Gruben von den Badenden selbst gegraben wurden, die sie mit Reisig und Laubwerk auskleideten. In den Grund dieser Höhlen schoß dann das heiße Therrnalwasser und der Thermalsch'lamm ein. Da nun dieses Badeterritorium doch immerhin ziemlich groß war und jeder sein eigener Bademeister und Zimmermeister war, ist aus dieser Zeit nichts darüber berichtet, daß Juden irgendwie im Badegebrauch beschränkt oder gehindert worden wären. Da es stabile Badeanlagen bis in das Jahr 1780 kaum gegeben hat, es sei denn, daß man größere Badegruben irnter .freien} Himmel, in dem 30 bis 40 Leute zugleich baden konnten, als solche auffaßt, kann bis in diese Zeit von einer Beschränkung kaum die Rede sein. Und doch gab es auch zu jener Zeit Juden, die dafl Bad besuchten. So berichtet Dr..Jüstus Johannes Torkes in einem medizinischen Werke; aus dem' Jah're 1745 von £ einer jüdischen Frau ^inüli e r Jud a i c a". die an Geschwüren am ganzen Körper litt und durch den Gebrauch der Pistyane'r Thermen geheilt wurde. Kaum waren jedoch stabile Anlagen gebaut, und dies war zu Ende des 18. Jahrhunderts der Fall, dai mußten die „gemeinen" Leute noch in Baden graben, indes die „bemittelten" Kurgäste auch in einem Badegebäude, in dem sogar Wannen standen, ihre Kur gebrauchen konnten. Es ist selbstverständlich, daß die Juden zu den „gemeinen" Leuten gezählt wurden und ihnen im Gebrauch des Bädehauses Beschrän k }u n g e n auferlegt wurden. Noch' krasser trat dies zu Anfang des vorigen Jahrhunderts zu Tage. Das gemeinsame Badebecken wurde durch Bretterwände in drei Teile geteilt, nätmlich in das „G eh b a d" für „ansehnlichere" Leute, das in dem vorderen Teile desselben untergebracht war, ferner in das „gemeine" und in das „Judenbad". Die „ansehnlichen"'zahlten 6 Kreuzer, die „gemeinen" Leute und die Juden zahlten in gleicher Weise 3 Kreuzer. Allmählich scheint aber doch das Judenbad besser ausgestattet worden zu sein, was offenbar auf den Zustrom des zahlungskräftigeren jüdischen Publikums zurückzuführen war, denn es rangiert bereits nach zwanzig Jahren vor dem „gemeinen". Bad und hält in seinen Einrichtungen ebenfalls die bejammernswerte Mitte zwischen diesem und dem Bad der „Vornehme n". Allerdings war es auch dem Gutdünken des Badeinspektors überlassen, auch Juden das Bad der Vornehmen benützen zu lassen. Scher er, ein edler christlicher Arzt und Menschenfreund, tadelt in seiner vor etwa 100 Jahren erschienenen Monographie dieses Vorgehen und erzählt folgende Begebenheit: „Den Israeliten wird morgens angezeigt, der Eintritt ins Schlammbad sei ihnen heute von 12. bis 1 Uhr mittags gestattet. Sie versammeln sich in der drückendsten Julihitze um die bestimmte Stunde. Nun fällt es aber noch gerade einem nicht jüdischen Kurgaste ein, sich um halb 12 Uhr ins Schlammbad zu setzen. Der Mann hat die Taxe von 10 Kreuzer Conventionsmünze bezahlt, draußen harren jedoch wohl 56 Menschen, von denen dreißig auch ein jeder 10 Kreuzer Convenüonsmünze bezahlen mußten. Gelähmte, die auf ihren Karreh in der sengenden Sonne Höllenqualen leiden. Sie sind noch nüchtern und müssen, moll das mächtige Schlammbad für sie nicht verderbenbringend werden, noch wenigstens 2 Stunden nüchtern bleiben. Endlich wird es 1 Uhr. Es vergeht aber noch eine Viertel-, noch eine halbe Stunde. Um 2 UHr steigt der 10 Kreuzer-Mann aus dem Bade, kleidet sich langsam an und entfernt sich. Die seit mehr als 2 Stunden harrenden Juden werden an diesem Tag nicht mehr ins Bad gelassen, weil man es für den Nachmittag zufüllen wd]lei" Das'Judenbad und alle Beschränkungen, die den Juden .auferlegt wurden, wurden erst in den 60er Jahren des vorigen Säkuluins sistiert. So lange dauerte es, bis die Menschlichkeit und — aufrichtig gesagt — der Geschäftssinn der Badebesitzer Dummheit und Vorurteil »u besiegen vermochten. E Ein neues, streng koscheres Selchwarenbüfett im Prater (Hauptallee). Einem langgehegten Wunsche der jüdischen Bevölkerung Rechnung tragend, hat die bestbewährte Firma Pfetvau & Co. im Caferestanrant „Prutcrfee—Lustige Witwe" ein ttieug ortu. koscheres Seldiwarenbüfett errichtet, wo die erstklassigen Erzeugnisse pbjgejr. Firma zu billigsten Peißen verabreicht weröe«, Die Tabakregie beteiligt 6ich an der „Oesterreich is c h e n Werkbund-Ausetellung, Mai bis Oktober 193 0", die in. den Räumen und GartenariTagen <3es Oesterreichlechen Museums für Kürist und Industrie iri Wien stattfindet. In der Hälfe* de* Museums (Raum t) «teilt sie in einer nach den Plänen des Architekten Haerdtl von der Firma Bothe & Ehrtiiarirf erdichteten Koje ihre Erzeugnisse iiv Vitrinen und Stellagen zur Schau. Auch eine Musterauslage einer Tabaktrafik wird hier gezeigt. Der Verkauf sämtlicher Regieerzeugnisse tdie gangbarsten Sorten auch entnikotinisiert durch die Anstalt August Falk —- erfolgt auf dem Gelände der Ausstellung in einer Trafikkoje, die nach den Entwürfen des Oesterreichischen Werkbundes ausgeführt würde. E Veremsnachrichien. Misrachi-Zentrale, Wien, IL, Praterstraße Ii. Sonntag, den 8. Juni 1. J., 10 Uhr vormittags, findet im Misrachi^.Heimx IL, Praterstraße 11, eine Protest Versammlung wegen der Sperre der Aliah statt, wozu alle Mitglieder und Gesinnungsgenossen eingeladen werden. Misrachi-Zentrale. Rabbi-Meir-Berlin-FeieK Dienstag, den 27. Mai 1. J., fand im Misrachi-Heim die 50-Jahr-Feier des Präsidenten der Miärachi-Weltorganisation und Mitgliedes. der; Exekutive der Jewish Agency, Rabbi 'Meir 13 e r 1 i n,\statt, welche einen zahlreichen Besuch aiirziiweiseh hatte. Es beteiligten sich auch die seinerzeit wegen Unstimmigkeiten ausgetretenen Mitglieder, eine Folge des Jetzthin. mit'der Opposition: geschlossenen Friedens./ .Absprachenhielten JHerr M. D. Groß, Herr Rabb; 1#Wot öfwlt z und 'Herr Dr. M. R o s e n ,b P r g,. Nan^e^s', der Misrachi-Jujjend sprach Herr Schmuel Hakol^; W e i ri g a r t e n ('Jerusalem). Alle " Redher hoben die hohen Qualitäten und die großen Leistungen $es Jubättrs hervor, Z^urn Schlüsse hielt -#er#Löbt--'f:a u K'e^ .ei«*l5ängefe R^döjrfu-^elÖher er die politische Lage irrt ZipjMsmus: beleuchtete Und auch die hervorragenden KföefeCTmflen des Rabbi Meir B erd-i-n hervorhob. Bei.dieser^«liegönheit-wurden auch namhafte Beträge für das zu errichtende „Beth Meir" in Jerusalem gezeichnet. .-.i? Vereinigung der zionistisch * demokratischen Jugend, IL, Untere Augartenstraße 38. Wochenprogramm: Samstag, 4 Uhr Zusammenkunft der Kindergruppen. 5 Uhr Sichah der Kwuzah „Achwah" und „Dmai", nalb 7 Uhr Sichah der Mädchehkwuzah und der Kwuzah „Emeth'\ 8 Uhr Plenarversammlung. Sonntag Wanderung, Treffpunkt 8 Uhr Schwedenplatz., Montag, 8 Uhr, Sichah. der „Klalith", Dienstag Hebraischkurse, 9 Uhr Rednerkurs. Mittwoch, 5 Uhr, Zusammenkunft der Kindergriipperi, 7 Uhr Sichah der Kwuzoth „Dmai", „Achwah" und „Emeth", halb 8 Uhr Vortrag im Verband, Cafe Produktenbörse. Donnerstag Hebräischkurse, 9 Uhr Rednerkurse. Histadruth iwrith, IT., ' Kleine Mohrengasse 3. Dienstag um 8 Uhr Lesezirkel hebr. Literatur. Donnerstag um 8 Uhr, ßignon iwri: Daniel Persiag. Samstag um halb 7 Uhr Mischnah: Dr. N, Goldstein; halb 8 Uhr' Dikduk: Prof. A. Wiesen; halb 9 Uhr, IL, Zirkusgasse 33, Vortrag. Thema und Vortragende werden abends bekanntgegeben werden. Verein zionistischer Hochschtiler Z. P. Chajes. Samstag, den 7. Juni findet um halb 9 Uhr abends eine Aussprache über „D i e' g eg e n w ä r f ig e Lage in der zionistischen B e w e g u n g*4 statt. Das , einleitende Referat hält. Chawer Weinstock. Im Vereinsheim, IL, Untere Augartenstraße 35, II. Stock, liegen ständig hebräische und zionistische Zeitungen aus aller Welt auf. Union der Zionisten-Revisionisteh Oesterreichs. Montag, den 9. Juni findet lim halb 9 Uhr abends im Cafe „Arkaden", L, Universitätsstraße, eine Versammlung statt. Thema: „Ordentlicher oder außerordentlicher Kongreß?" Redner: Benjamin Lubotzki. Anschließend Diskussion. Gäste willkommen 1 ' Schmuel - Chaim - Landau - Gedenkfeier. Dienstag, den 14. Sivan (10. Juni) 1. J-, 8 Uhr abends, findet im großen Saale des Misrachi-Heimes, Wien, IL, Praterstraße 11; die Gedenkfeier anläßlich des zweiten Jahrzeitstages für den verstorbenen Führer des Happel Hamisrachi Sc*unuel Chaim Landau sl. statt. Ehret das Andenken unäeres unvergeßlichen Führers' durch zahlreiches Erscheinen. Brith Hanoar Hamisrachi, Wien. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeizide Wien. ad Z. 3921 ex 1930. W i e n, im Juni 1950. ' Kundmachung. Die Pr ivatiötenprüfrungen aus israelitischer Religion für Schüler und Schülerinnen an Volks-, Bürger- und Hauptschulen für das zweite Halbjähr des Schuljahres 1929-30 finden durch die zustundigen UelLgionslehrer in den Sammelstationen statt. " Die Termine für die Prüflingen können bei den Schulleitungen oder im Schulamte der feraeliedwn Rdttwgenwiwle, Wies, I-, SefteuetetieDg, 4* ' ■ Seife If " III. Stock, in der Zeit von 9 Jbi« 12 Uhr vormittags ab 5. Juni 1930 erfragt werden. Die Prüfung st a x e beträgt S 3 pro Halb-' jähr und ist im vorhinein an der Kassa der Israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse. 4, I. Stock, oder bei den Bezirksämtern: XV., Turnergasse 22, XVI., Hubergasse 8, und XXI., Holzmeistergasse 12, in der Zeit von 9 t»is 12 Uhr vormittags beziehungsweise beim Bezirksamte XVIII., Schopenhauerstraße 39, von 3 bis 5 Uhr nachmittags zu erlegen. Die Quittung ist. dem zuständigen Religionslehrer vor der Prüfung zu übergeben. Der schriftliche Bescheid des Stadtbeziehungsweise O r t.s sehn 1rates über die bewilligte Dispens vom Besuche des öffentlichen israelitischen Religionsunterrichtes tet dem Prüfer vorzuweisen. Der Vorstand \ der Israelitischen Kultusgemeinde Vi Wien. * Z. 4146 ex 1930. Wien, im Juni 1930. Kundmachung. Die Konfirmation der. Mädchen in den Gemeindetempeln findet im Jahre 1930 an folgenden. Tagen statt: I. Bezirk (Stadttefypel), Seiteristettengasse 4: Sonntag, den 15. 'Juni um 11 Uhr vormittags. II. Bezirk (Leppoldstädter Tempel), Tempelgasse 5: Sonntag, den 15. Juni um halb» 10 Uhr vormittags, XV. Bezirk (Fünfhauser Tempel), Turnergasse 22: Sonntag, den 8. Juni um halb 10 Uhr vormittags. Der Vorstand der israelitischen Kultursgemeinde Wien; * Israelitischer Jugendgottesdienst. •Am Samstag, den. 7V"Jiint- 193iQ'/'ii(m:':'3^,Ühr<-ttheti* mittags, findet der Jugendgottesdienst vfür;1,die 'israelitische Schuljugend in.,, den Gemeindelind Bezirkssynagogen statt *•? ■ Stipendien der Gemeinde Wien. Wie der Wiener Magistrat verlautbart, gelangen im Studienjahre 1930/31 für Schüler der Wiener Obermittelscnulen (Obergymnasien, Oberrealschulen und sonstige Obermittelschulen, die dieselben Berechtigungen zum Besuche der Hochschulen gewähren), der Akademie für Musik und darstellende Kunst in ^Wien, der-Wiener Lehrerbildungsanstalten,, der- WieneV. .< Staatsgewerke-. schulen, des Wiener Technplogischen;.öewerbem|i^eitmsi der Wiener. Handelsakademien mit Öe^entlichkeit^rectit, der Itunstgewerbeschule des österreiciis'clien Mujseünas für Kunst und Industrie, der Bundeslehfanstalt ••für Textilindustrie und der Graphischen , Lehr- und Versuchsanstalt i.t yvien-.ungefähr. ,450 yp^n^def j^emßin^ Wieii'errichtete: Stlp6ndieil' vdnf j§ S; 300 ^aWrlioitr**ii«d für Hörer der Wiener Universität, der/ Wiener Technik, de> ^Wiener ^igr^tKahe^HophScJi^W».^rmt^bßß ftir Welthandel, cle'r' Hochschule für Bodenkultur, j'der Fachhbchschule ^für Musik/urid .därsteHende;^ Akademie für1 bildende'* Kürisife ] und l' de'r' rMä"iJeniischen Spezialschule für Medailleurkünst in .Wien ungefähr 50 von der Gemeinde Wien e'r^j^litejt^:3tip^^dien von je S 420 (S 396 für Hörer der Rechte) jährlich nach den hiefür bestehenden allgemeinen Vorschrifteii ^und unter besonderen Voraussetzungen uiid Bedingungen^, - welche in der Kundmachung des Wiener Magistrates vom 15. Mai 1930, Z. M. Abt. 8/9400 angeführt sind," zur VerT hyhung. Näheres hierüber ist in der Magistratsabteilüng; 8 zu erfahren. i ' . , Im Charlotte-Merores-Itzeles-Mädchen-Waisenhause werden nach Schulschlufl einige;.Plätzei gegen Vpllbezahlung und Ermäßigung vergeben. In Betracht kommen ^fädenen im Alter zwischen 6 und 10' Jahren. Anfragen sind an das Kuratorium des Merores-Waisenhauses,. I., Seitenstettengasse 4, IL Stock, zu richten. Urlaubsbeginn und Badesaison bringen speziell in der Sprechmasaiinenbranche bessere Absatzmöglichkeiten. Die Nachfrage nadi erstklassigen Koffergrammp- {»honen ist im steten Anwachsen,, da sich diese Art von eichttranspprtablen Apparaten wadisender Beliebtheit erfreut. Auf Seite 6 bringen wir ein Inserat des beliebten Musikhauses Excelsior, Wien, I., Adlergasse 5 (bitte genau auf Hausnummer zu aditen), aus welchem ,zu ersehen, ist, dafl dipse rührige Firma dieses Jahr ein unerhört praktisches und sehr preiswertes Modell der englischen Columbia-Weltmarke herausbringt. Der Ankauf wird' unseren geehrten Lesern . durdi äußerst bequeme Teilzahlung erleichtert. Alle modernen Plattenscnlagei' sowie jüdische und hebräische Neuaufnahmen lagernd- Ferner Radio- und Rundfunkgeräte. E Schöner, billiger Aufenthalt, am Semmering. ' Wir machen unsere Leser auf die .Annonce der bestrenömmierten Pension Eckstein (vor'mals Grünberg) aufmerksam. . _' Austritte aus dem Judentum. Razenberg Klara, geb. 1. Oktober 1896 Berymovce, ledig, Wien, It., Taborstraße 61. — Sonn Marie, geb. 4. Juni 1905 Altstadt, ledig, Wien, XIX., Mistauergasse 7. — Siederer Gertrude, geb. 27. März 1904 Wien, ledig, Wien, XIV., Feiberstraße 92. — Holloszytz Alfred, geb. 1. Mai 1902 Wien, Purkersdorf. — Wolkenberg Albert, geb. 24. Jänner 1891 Zbaräcz, verheiratet, Wien, IL, Vorgartenstraße 150. — Herrmann Leontine, geb. 23. Oktober 1901 Wien, ledig, Wien, XTIIL, Schulgasse §5, -r- Brüll Bätha, geb. Biermann, geb. 30. Mai 1876 Wien, geschieden, Wien, XVIIL, Gertrudplatz 6. — Alt Rudolf, geb. 16. Februar 1902 Wien, ledig, Wien, XVL, Pavergasse 20. — Deutsch Felix, geb. 18. April 1903 Lbosdorf, ledig, Wien, V*, Embelgasse 38. Grünberger Leo, geb. 9. Februar 1888 Prag, ledig, Wien, V., Margaretenstraße 123. Löwy Grete, geb. 1. Jänner 190t Berlin, ledig, Wien, XX-, Wintergasse 20. — Schieber Henriette, geb. 7. April 1908 Wien, Tedig, Wien, V., Margaretengürtel 86. — Neuer Karl, geb. 4. Mai 1899 Wien, ledig, Wien, XX.. Wallensteinstraße 55. — Grünbaum Hilda, geb. 9. September 1897 Wien, ledig, Wien, V. Kompertgasse 7. — Rosen - berg Julie Amalie geb. Meimann, geb. 1, Mai 1901 Lemberg, verheiratet, Wien, IL, Untere Donaustraße 13.— Boseaberg KaroRne, geb. 15. Mai 1924 Wien, ledig, selbe Adrewe,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.