Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 133 (4.4.1930)
- Date
- 1930-04-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2711613-2711736-2711751--1749-2714987- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seile 2 DIE NEÜE WELT Nr. 155 ffl"llitlilülllllllWlllllli|llllllllllll!IIIIIIIW PUR FEINSCHMECKER EIN GENUSS! sind die, nach einem^snezieÜen Verfahreii erzeugten, in GttttHinack und OoKömmlf chkttit u ff i» f e 11 h t ft STRUM - N AZZOTH und GRIESS die als vorzuglich, schmackhaft, hygienisch einwandfrei erzeugt, bestbekannt sind! Die rund«n Strum-Mazzotn sind eine besondere Delikatesse! Viele Tausende nehmen jedes Jahr nur die Qüalitäts- Mazzoih „Strum" und lassen sich keine anderen Erzeugnisse a u f d r ä n gen, Verlangen Sie überall - nur die vorzügliche Standard-Mark« Strum -Mazzofh Die Mazzoth-Bäckerei H. STRUM, II., Rotensierngasse 11, steht unter Aufsicht des ehrw. Rabbinats der israelit. Kultusgemeinde Wien. Besonders in ritueller Hinsicht sind Strum-Mazzoth unbedingt einwandfrei. Die Erzeugung erfolgt mit eigens, konstiuiertea, patentamtlich geschützten Maschinen (Ofen) auf elektrischem Wege von fachmännisch geschulten jüdischen Arbeitern. Das .ganze Maschinenmaterial wird von eigens hiezu bestellten Vertrauenspersonen des Rabbinats viertelstündlich vollständig gereinigt und ausgewechselt Wer Strum-Mazzoth kauft, weiß, daß er nur Irische Ware heuriger Erzeugung bekommt! Achten Sie auf die Stampiglie „H. Strum-, die auf jedem Paket ersichtlich ist! MAZZOTH-BÄCKEREI H. STRUM, WIEN, II. Rotensterngasse 11 Telephon R-41-6-12 iiiifflnrnanM (Fortsetzung von Seite 1.) weil er vor denn 23. August keine Truppen, aus Aegypten i angefordert halbe. M.an könne ihm ferner ••keinen. Vorwurf •daraus madhen, daß er versäumt habe, diie <in Palästina 'befindlichen Tirmppen aiuif einen Punktzusammieiizaraeben, eine Entsciheid'Uing,. deren Zwe.ctoäßi#keii<t eret naofi den Erei-ginfesen etikenrtbar geworden sei. Dde Kctmimiitssioii bestätigt <ämn diie' Rfchtfitglk-eiit "der Entsclheidunig Lütkes, wonach die Bewaffmi'ijg der }ftd&sohen. BevöBkeru.nig abgefebnt unid die 4T jüdischen HiiMsp^IföÄfen entwaffnet werden mußten. . >,;A,:;;,:,-^.■ . Die Potlfeei uod diie Manjiscihajft der Panzea-wagen halt5 ketten." überoiäßigeh' ,G^fcVajucb t;vcfi1f ■ jder'; Feuerwaffe, gemachte dagegen toat. die -Re^eruinig; von PaJaÄtd'na z;ü: we n \'£ V'o ri- <l'e et' h £ 'y&W¥k ii efft;1 ge^in a^c'Ii t, att'ffo.et&'e'Ä'd« Af titkel inidei' Pfes^e'.v'ör"den A tt g ü s -te r e i g n i s s e n 6 e r e 1 'i s z ü; v e r b i e t e In. Die jüdische Demonstiratöon am 15." Äuigiust ttnd die nfiofeummedanische D&monstratnbn am "Mi. August fctahnten ihacin: Anstieflut der' kdmnriitesldtr 'nicht verboten' wtoden'.-1 Die Kommission letot diie BeschatildiiigU'hig ab, •'•*^/vdte" R e'ig acru ng V'öjo' Pä 1 ästina ei<n.ien M an«eJ• ä n S ympatfoie gegentifo er der Erric htühg der .j'üd icih en Heiims tä>t te gezeigt h a t. Die Regierung 'habe •uiiiier sctowiieiriigen Umständen versucht, :eäne neutrale HaJitung zwischen den VöJikern einzuriehimien, deren Führer :rawr wenig Be4äh.i>gu:nig tör KompTC<rriLs<$e. gezeigt 'h'ät'teh. ' ' Die . Kicimirri!l'Ss>io»n j>st der An&ipihit,. daß; diie jüdische Eirrwanderupg, solange sie der wirtscihaf.t'Li'chen , „Auif-- na'hinefäihcigk^it" des Landes angepaßt .wa.r, Pailästiiia rzuin Segen gereich-t 'haibe und auch j'ür.däe .Araber vo;i Nutzen gewesen sei. •. '• Die von den Zlonisten erhobenen- Ansprüche auf Einwanderungsrechte gingen jetzt soweit, daß sie gev. eignet seien, bei den Arabern die Befürchtung hervorzurufen, daß sie unter Jüdische Herrschaft geraten und Ihres Leb«tosunterlialtes beraubt würden.' ' ' Die' Korrttnissbii stellt;fest, daß die )ftd^ch-e«x.Ätttorfr täten von 'de« Ein'wanderu'ngsgruiid^äteeji, die i922 akzeptiert worden seien, aib'ge'wkihein seien, da s/!e neuerdiwgs zuviel Laiid für die Ju d e.ri ' b.e ans p;r u c ti.t'e.n oder.ankaufte.n, ohne daß i-n ,anderen Ländesteiilen austeichetid Land vorhanden .sei,, um d'e la nd.;l o s 'g ewordenen Araber apzus-Iedeki., . . ,. . Infolgedessen habe sieb eine, besitzlose Klasse von Arabern gebildet, ■ die eine Gefahr für das Land Sei. '. : :•: Palästina könne., eine Kröikre kindwiTtschalt.Mche Bevölkern mg, aJs zunzeM dort ansässig sei, -nur dann er- 'ftSSBreii,- wenn die Mfetltodön . der BödenäuisnÜteung cn>ne gründliche Reform erführen. Die Konmiiselpin empfiehlt diie S c ih a f f u ng einer V e r t r n u ti g v der Arrv* b e r, da d\6 Aräibef, e5 a;ls soh wer es} Ühre#t Virpilnden, daÖ'dk Jntden durch: fhre Organisa-Moneti ''jBt&tilig pber einej direkte- VefbÄwiönjr mit der ftogtertHjg yieffögteiir wäJi-rejjd die Araber keifte s^löhe anerkannte .^ertretüng besäßeiu' (V Ate tieifertiegendc "Ursache*» der Unruhen oezelcihnet die Konumdssdon die feindseligen Gefühle der A-raber gegen d5e Juden irtfolige der Eattäusd'hung der natdonalen utnd politischen Aspirationen der Araber, sowie der Befüröhtumg der Araber bczi4gJicW':der• wiTtsdhAftHchen Zttikunft. Diese Hefcrlicgcnden Uirsacihen hättet rhiit-den folgenden unmittelbaren A nil.äs.se n-?u sam m eu g e wirkt, um die Unruhen he f v or zu ru f e h. 1. Die Z wi sc h e nf ätie an der Klagemauer, insbesondere dd e j üdds cb e Demonstration am 15. Au gus t u nd die T ä ti g-kei t der motfiammedanlscben Gesellschaft zum Schutze der hl. Stätte. -;••(/• 2. Au fj eizend e A-rtike.1 «in ' aV a bi s ch e n Zeitungen, in einer jüdis cb evn Tegeszeitung und einer jüdischen Wiochensdhti'ft. .i, 3. Verih^temitgsip^r^aganda. in . der arabiisülien B'evöJkeruijg. . r:ftVt.7!..>' ,i 4. Die unstureic ih ende. G asr u i s q n :und die u nver laß liehe Poidzeii. 6. Der Glambe, daß man durch podi'M'Sctbc Mittel die Enitscihcidung der Regiierung von Patästina beeiniussen könne. Die Kommission fordert die englische Regierung aw<i, in einer unzweideutigen Erklärung dbre Politik für das M a u d a t g e b i e t darzulegen ii HDD W3 RESTAURANT l Erv Ui0e. WIEN, 2. BEZIRK, TABORSTRASSE 12 -.•'■ TELEPHOM R-44-501 ' > Feierliche , S ED ER AB JE; N D E I unter Leitung eines Kantors;; Voranmeldungen werden seh o n j e t x t entgegen^ A: genommeh 1 > . '' :■■■,<■■'. ■ ■ - . -k }, ■ '•; ' ■- i; :: Reklame w er kau I der weltberühmten w:sF;W'«le;M^l *«'*:B- » n.R i- . : .; ansienlmloicn KellereienBlschoii-Ie-Zion; Plombierte Original-Flasche Karmel S 4 — Alle anderen Weine, Tpkayer, Slibovvitz — nur Q u a 1 i t a t sVö'r.t e n — billigst Mv urid^ insibesondere ,-tn .^f'föj^.a^eiriji{iij^a!gp"' ü«id der Frage $ fes- ^tai^rwe'rtbeis rfe^e' -feih t'hini^r!;> :• bekann t^'. zugeben. Die BinwandeWiig ist zu 'TegöinV •'' ' Uebei-mäßlge Einwanderung wie In den Jahren 1925. und 1926 fuüsse verhindert .werben und ein Aus-. -• schuß von fandwlrtscbaftircben Sachverständigen soll' neue Methoden für die BödepausriütJ?üng erforschen. Bis zur Berichterstattung dieses Ausschusses Ist der Auikatif von Grundbesitz einzustellen. Der Ausscfliuß begründie.t 'dann die Einsetizung einer Kommission, die die Recibtsansprüche an der Kkgeimauer feststeMen scfi% Die Garnison in Paiästina soH iai Zukunft, voiriäitfig nicibt weniger, als zwei Bataillone betragen, und es s(M elpe Reserve aus Scihutzileu'ten in der Ziviilibev'öMcerung gebildcit werden. ' > '.. Diese, Feststelkiflgen .sind von allen vier MitgiMedern der. Karrarassion nntej^eicihnieit. Das. M;i tg'1 i;ed. der Arbeiterpartei Snell steiit jedoch feM, daß nach seiner Ansicht die ScDiudii den niohaminiedan'iscihen Autori'täten und der arabischen Exekutive an dem ,Au'sbrucih der Unruihen vicJ g'rpßer sei, als von der Regierung anerkannt sei. Die. Betfüreffitung der Araber beziiigiich Wi'r'er wMscha.iMicihen Ztikunit se-i von der Komimissicn überschätzt worden'und es käme in erster Linie darauf'an,'zwischen Araib6rn:und Juden eine ' WIEN VII.. KAISERSTRASSE 1S3 IX., ALS ER STRASSE 6 FERNSPRECHER B-38-0^3 bessere Binsteiilung eimzuleiten, indem man die Araiber davon überzeugt, daß ühre Extetemz durdh die Juden nicht ,bedroiit"'sel:' •'" : ' ' . Die Bedeutung d-es EinwandenungsiprobJeans und die Frage des Laudaiikauifes sei g!l&ic'hfai!Js nic.htvon einer so ausschlaggebenden Bedeutung, obwoW anif dem Bodcngenbiet Reformen notwendn'g seien. Sneil macht den Vorschlag, daß einige Führer der Juden und Araber in einer gemeinsamen Ausspräche den Versuch machen sotten, Richtlinien für die Entwicklung des Landes auszuarbeiten. Denn nur du reih die friedliche Zusammenarbeit beider Bevölikeruttgsteiie könne das Land gedeihen. Ohne ♦jüdische Brcwäriderwng und füdisdte Laudwirlsohaft sei eine Iwärtschaftificlhe Entwicklung des Landes' nicht denlklbar. Kleine Illiistrationen zum Berichte der Untersuchungskomniissioii. In dem von uns veiöffentlichten Kommissionsbericht wird' hervorgehoben: 1.. Daß die arabischen Führer darüber klagen, daß die Juden sich des Bodens skrupellos bemächtigen und die Araber vertreiben und daß die Kommission die Berechtigung dieser Klagen nicht bezweifeln kann; 2. daß die P a 1 ä s t i n a r e gi c r ü n g sich durchaus neutral und auch den Juden gegenüber wohlwollend verhält. $ ' Aus Je r n s a I e m wird gemeldet: Wie die Zeitung „M e r a a t e 1 S h e r k" mitteilt, bat der P r ä s id e il t d e r a r a b i s ch e n Exekutive Muza Käsim Pascha, der als Führer d.er arabischen Delegation sich nach London begeben hat, vor kurzem ein Gebiet von 400 Dunam Boden in der Nähe von Tul- Jcerem an Juden verkauft. Auch der Bevollmächtigte der arabischen Exekutive in Jaffa, Omar a 1 B i t a r, ^iat Boden an Juden verkauft. Es handelt f sich urri Böden, die. von• den Besitzern durch JalirhitnderYe ^ar hiebt oder, nurprimitiv bearbeitet wurden.; i * _ Aus Jerusalem wird gemeldet: Die jüdischen Mitglieder des Jerus'alemer Stadtrates haben korporativ ihre Aemter im Stadtrate niedergelegt als Protest dagegen, daß der Bürgermeister Rag heb B e y N a s b a s h i b i vor seiner Abreise mit . der arabischen Delegation nach London den c h.r i s 11 i c h e n ^zweiten Vizebürgermeister Jakub Farouji mit seiner Vertretung im, Bürgermeisteramt für die Zeit seiner Abwesenheit betraut und der Oberkommissär Sir John Chancellor diese Maßnahme bestätigt hat, obwohl der jüdische e r.s t e Vizebürgermeister Chaim Solomon als der an Rang und an Jahren ältere von Rechts, wegen den Bürgermeister in-seiner Abwesenheit hätte vertreten müssen. Dazu, kommt, daß Ghaim Solomon Repräsentant der weitaus zahlreichsten Gemeinschaft der Stadt Jerusalem ist, denn die Juden bilden über 60 Prozent der Bevölkerung Jerusalems. ..;• , .. v; > .In der von denjüdischen Ratshen-en veröffentlichten Erklärung heißt es u. a.: In den seit den Munizipalwahlen verflossenen drei Jahren waren wir bestrebt, die Stadtverwaltung zu verbessern und die gefährdeten, jüdischen Interessen zu schützen. Unsere Bemühungen waren ober infolge der Politik der arabischen Mehrheit im Rate erfolglos. Die Regierung, hat diese Haltung der arabischen Stadtr a tsmehr.heit begünstigt. Ein Akt £ i n s c h neide ndertUngerechtig.ke.it. war der letzte Beschluß . der Regierung, den jüdischen VizeV bürgerineister, der der Vertreter der Bevölkerungsmehrheit von Jerusalem ist, n i cht a I s s t e 11 v e rtretenden Bürg.ermeister zu bestätigen. tori KARME! ORIGINAL >». .HEIN ÜPTSCHE C C1"f» uuvjä: DER ÜNVBRI5USCHTE IMD BESTE PAIÄSTINAWEW : , MAK BEftCHTE DftHER DIE MARKET KARMEL ORIGINAL APF KORKKAPSEL.PWMBB UND ETIKEnE H.5PIJ^ßtABAWPßtI).\yiENl/l^^ ' Tf L. R59-F-3M# •> - 90 PKODÜKI IM EREZ J1JT> « i~r*- 18bV