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Die neue Welt · 1930-03-14 · Heft 130 (14.3.1930) · page 7

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Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 130 (14.3.1930)
Date
1930-03-14
Page
– (sequence 7)
Language
German
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tit, m DIE Hktm WELT Seile f vom Outon tlntf dt« In Geschmack und Qualität unübertroffenen •ritkl«Mlg*altrartommi«rt«n Das Schmidl-Mazzoth welche unter streng orthodoxer Aufsicht des Rabblnates hergestellt werden Die Mazzoth werden aus «lern feinst«» Mahl arteugt! Seit vielen Jahren genießen die „SchmlefrMssioth" da« beste Renommee und werden vor allen anderen bevorzugt ä^?^^ Zentrale: N.Brodefzklvll.Leopoldtgaffe43 »IL M. Wildmann, I, BMckaratraBa 16 Iflnas NaiacHar( II, PrataralraBa 44 Jakob Wala, II, Untara AugartaftttraBa 2B S. S*hn«id«r, N, Mlaabachgataa 3 Tel.R-4B-1-90 A-40*2>B3 JM0»9-S2 I AI | N t David Raab» II« Schlffamttgaata T M. Spiegel, Hl, RadatakyatraBa 4 Max Slibarbarg, IX, Roianiöwengatso 8 Laib Mandl, IX* GrUrientorgatie 41 habe aber die Angelegenheit nicht aus dem Auge verloren, blieb dauernd mit dem Mutessariff von Jerusalem in Verbindung und setzte meinen Telegramm« und Briefwechsel mit Wolfsohn in dieser Angelegenheit fort. Am 11. April 1905 schrieb ich ihm: „Wir alle hier nnd alle Palästinaforscher wissen, dafl das Tote Meer nutzbringende Mineralien birgt, dafl in der Nähe desselben und an seinen Ufern sich verschiedene Heilquellen befinden, daß die Gewässer des Toten Meeres und des Jordans eine gute F.ranahmsquelle bilden. Der Jordan hat größte Bedeutung für Irrigation und Schaffung von elektrischem Strom für die Industrie. Auch ist bekannt, daß das Jordantal ein Paradies fand fruchtbar war. Da wir ferner wissen, daß wir mit einem Male einen Generalcharter für die Besiedlung Palästinas durch die Juden nicht bekommen können, ist es für uns von großem Werte, Konzessionen von der türki-, sehen Regierung stufenweise zu erwirken. Wir wissen, daß der Bodenpreis in Palästina ziemlich hoch ist und wir können billigen Boden für eine billige Siedlung erwerben. Ferner Jst bekannt, daß ein großer Teil der Palästinaböden der Krone gehört, die aber daraus keinen Vorteil zieht. Und nach alledem ist es uns gelungen, die Lokalregierung zu bewegen, mit uns einen Vorvertrag über das Jordantal und die Gewässer des Jordans und des (Toten Meeres abzuschließen. Eine Konzession, welche uns das Recht gibt, 5 Dörfer zu bauen, Schulen und Synagogen zu errichten, Fabriken und Bahnen zu bauenI Als wir alles schon in Händen hatten, waren wir; alle, und Sie mit uns, glücklich und froh. Und nun, nach fünf Wochen, erklären Sie plötzlich, die Angelegenheit sei ein Unglück! Warum erachten Sie plötzlich die Angelegenheit für ein Unglück? Man könnte einwenden, daß die Konzession vorher studiert hätte werden müssen. Richtig ist, daß man solche Dinge nach allen Richtungen hin studieren muß! Aber hier im Lande kann man nichts gründlich untersuchen, wenn man nicht die Konzession i n de r Ha n d h a t. Ich bin der Ansicht, daß es besser ist, die Konzession zu erwerben, um so mehr als für uns kein Risiko besteht. Es sei denn, daß wir bei Nichteinhaltung unser Garantiedepot von 1000 türkischen Pt und verlieren. Vielleicht noch einen gleichen Betrag an Spesen. Wir sehen nicht ein, warum wir skeptisch sein sollen. Wir müssen es sehr bedauern, wenn wir diese wichtige Sache werden fallen lassen." Auf diesen Brief bekam ich eine Antwort von Wolf söhn', am 19. April 1905: „Ich erhielt Ihr Schreiben wegen der Pacht des Jordantales. Wir alle hier denken, ~daß es besser ist, wenn diese Angelegenheit nicht zur Ausführung kommt. Bemühung in dieser Sache kannte uns in Konstantinopel in allen anderen Fragen schaden. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn aus dieser Angelegenheit nichts wird." Ich mußte, mich fügen! Erst später 'habe ich in, Erfahrung gebracht, daß der gesamte Konzessionsplan auf Veranlassung, der Palästina-Kommission, welche damals'a£* den Herren Pro^ pt^^W;C#u r g, Dr, S. Soskin .und Dr. Franz Oppenheim er bestand, verworfehr worden ist. m ■ '""i^lTM „" r "il!,, ' ■:>■>.'■ . lIM ■'.•■HW ■ »■ Union der Zionlsfen Revisionisten tommi psaeajBS* Hontag, den 17. März 1930 um 1% abends im CairJTrlMdait«. I, UnivewitÄraBe, ein Thema; Wi r fordern den 17, Kon sreK (OerAbbruoh der Verhandlungen djr ZlQni*ten-Revk •lonlsUn mit Ar Exekutive in London), Redner« ' Dr. P. plauMHtt, tag. StbacHab, *. luboteky. AUS PALXSTINA. Import und Export Palästinas im November 1929. Während des Monates November betrug der Import nach Palästina 691.340 Pfund gegenüber 610.652 Pfund im gleichen Monat des Vorjahres. Die Zunahme betrifft insbesondere Holz für Orangenkisten, während andere Artikel, wie Automobile, Weizen und Weizenmehl, Zucker und Kartoffeln beträchtliche Rückgänge aufweisen. Der Wert des Exports im gleichen Monat erreichte eine Höhe von 194.052 Pfund gegenüber 112.490 Pfund im November 1928.^ Die; Steigerung ist auf die Mehrausfuhr von Durrah, Weizen, Orangen und Wein zurück-, zuführen. Bemerkenswert ist auch die Zunahme des Exports in verschiedenen neuen Industrieerzeugnissen, wie künstliche Zähne, Bettstellen, etc. UFA-TON m Wien, II., Taborstr. < Tel. R-41-2-41 Das Filmtheater der guten Oesellschaft zeigt täglich t LIANE4HAip-GUSTArfR|)HLICH in dem großert'deutschen'SprecShtf. Ttmhim der J08>Mäy«Pro- 'uhi'-- ' - "'- Der L mit H. A.SöhlaHowu Cari QerhÜPtlt. Manuskript: Robert' Liebmann u. Karl Hartl nach Fei ix Uoermann u. Edmund Eysler. Regie: GUSTAV UGICKY. Musik: Ralph Benatzky Praehtvolla Önglnalaufnahmen aus dt» VtUrr, Alptnländern und Wien I Beginn: Wochentag 5, 7 9 Uhr — Sonn» und Feiertag 3,5,7,9 Uhr Eine arabisch-jüdische Vereinigung zur Förderung der Landwirtschaft. Aus der Kolonie Benjamina wird über die Gründung einer 1 an d w i r t s c h af 11i c h»b äu er Ii» chen Gesellschaft, an der sich Vertreter verschiedener arabischer Dörfer aus der Umgebung von Haifa, Tul Kerem, Djenin und Beth Schaan beteiligen, berichtet. Von jüdischer Seite entsandten die Siedlungen Che« derah, Sichron Jakob, Benjamina, Givath Adah, Schfeja und Bath Schlomoh Delegierte. Die arabischen Hedner, betonten in der Gründüngsversammlung die Gemeinsam« ke.it der Interessen der arabischen" und jüdischen Land» wirte. In den Ausschuß der Verewigung wurden sechs arabische und zwei j ü d i s c ne Vertreter gewählt. Nach der Wahl einer Leitung und ^Diskussion über -yer« schiedene Vorschläge der Delegieren unterzeichneten sämtliche Teilnehmer das Protokoll der Gründungsvers Sammlung. Der Vorsitzende der Versammlung, Emin Effendi at Mahmud, schloß die Zusammenkunft mit einer Ansprache, in der er auf derf'Nutzen hinwies, den die Vereinigung für dieVerbesserung der Beziehungen unter den Einwohnern des Landes bringen werde, und gab der Hoffnung Ausdruck, daß man auch in andern Be» zirken dieses Vorgehen befolgen und landwirtschaftliche Vereinigungen gründen werde, die, sich abseits jeder politischen Betätigung nur mit der Förderung der Landwirte und Verbesserung der dörflichen Verhält* nisse beschäftigen sollen. Da ist der Ansatz zu einer Verständigungspolitik, welche in gesundem Gegensatze zur Politik des Brith Sohalom steht, welche auf Preisgabe des jüdischen Natio* nalheimes hinausläuft 1 Der Kampf gegen die Heuschrecken. Der Kimpf gegen dfi Heuschrecken wif# *utzeit von der Regierung mit den stärksten Mitteln geführt, um die Gefahr, die dem Lande insbesondere durch die Vom Süden her vorrückenden .Heuschreckenschwärme droht, abzuwenden. Nach den Aussagen von Sachkennern sei die Gefahr der Heuschreckenmvasion noch niemals so groß gewesen wie in diesem Jahre. Zurzeit sind mehr als 2500 Fellachen von der Regierung aufgeböten und unter Füh» rung erfahrener Beamten des landwirtschaftlichen De* partements der Regierung mit der systematischen Ver» nichtung der Eier, die bereits eine Fläche von 1000 Quadratkilometer bedecken, beschäftigt. Das Budget, das für diesen Heuschreckenfeldzug 'bereitgestellt Ist,* wird allein für P ä I ä s t i n a 00.000 Pfund betragen. ... Ueber die Größe der aufgewendeten Summe gibt ein Vergleich eine Vorstellung. So beträgt das ganze Jahresbudget der Regierung für j ü d i s c h e Schulen 19.800 Pfund. Die jüdische Gemeindeprdnung Palästinas ratifiziert. Jerusalem, 6. März. (J. T. A.) .»Official Gazette"^ das Mitteilungsargan der Palästinaregierung, veröffent* licht das bereits ratifizierte endgültige Gesetz über die Organisation der jüdischen Gemeinschaft in Palästina (K h e s s e t h J.S t a e 1). Mit. dieser. Veröffentlichung ist das Gesetz in Kraft getreten. Die „Ordinance" trägt die Unterschriften des Bevollmächtigten des Waad Leumi, und zwar des bekannten Arbeiterführers Ben Zwi, des jüdischen Vizebürgermeisters Meyouchas und des Vorstehers der jüdischen Gemeinde, Solomon, ferner die Bestätigung des High Commissioner Sir John Chan« cellors. Nach dem Gesetz wählt die Judenheit Palästinas eine Versammlung (Assefath Haniwcharim) von 71 Mit« gliedern, gleich der Zahl des einstigen S a n h e d r i n (gesetzgebende Körperschaft der Juden im alten Paiä* stinastaat). Die Wahlen müssen innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung der Verordnung durchgeführt .werden. Alle jüdischen Männer und Frauen über zwanzig Jahre, die sich in die Register eingetragen haben, haben : aktives Wahlrecht; alle über 25 Jahre alten Männer und 'Frauen, die Hebräisch lesen und schreiben können, haben auch passives Wahlrecht. Die Regierung hat die im ■ früheren Gesetzentwurf enthalten gewesene Bestimmung, daß nur palästinensische Staatsbürger" passives Wahl» recht haben, zurückgezogen; nach dem jetzt geltenden \ Gesetz kann jeder Jude, der mindestens seit einem Jahre in Palästina wohnt,'in die Versammlung gewählt werden. iDen s e p h a r d i s c h e ri und yemenitischen Ge» meinden wurde das Recht eingeräumt, eine Vertreter» schaft in die Versammlung gemäß inrem Verhältnis zur Gesamtzahl der jüdischen Bevölkerung, ungeachtet' der Zahl ihrer eigenen Wähler, zu entsenden. „Hazman" hat sein Erscheinen eingestellt. .. Jerusalem, 10. Mürz. (J. T, A,) Die neue Jerusalemer hebräische Tageszeitung „Hazman" hat nach dem Erscheinen von 38 Nummern ihr weiteres Erscheinen eingestellt. Ein Fachmann über die jüdische Kolonisation. Sir John Russeis Lob und Kritik. — Gegen Ruppin. Als Gast des Anglo»Palestine»Club in London sprach am 10. Februar Sir John Russell, Direktor des landwirtschaftlichen Forschungsinstitutes in Rothamsted, über die jüdische landwirtschaftliche Kolonisation in | Palästina. Den Vorsitz führte Frau Philip S n o w d e n. Wochen-Kalender März 1930 ' TW ' snn Schebath 5690 14 Freitag 14-T Sabbateingang 5.55 omo 15 Samstag 15-10 Sabbatausgang 6.38 p nna 'tson ,omo \vvo ,nwn 16 Sonntag 16—iö 17 Montag 17-p 18 Dienstag 18—rr» * ' lr Mittwoch 19-a> . (i. <■ <«■/,., 4,v?, j jfwV;,f. ' ' ■ .'■/•> ' .* *<! Donnerstag M-l W" 7: ' i lt U ' * ' "U « Hervorgegangen aus der Im Jährt 1824 gegründeten Allgemeinen Veraor^ungaaustalt WIEN, I., GRABEN 20 RENTEN-SPAREINLAGEN (Naglergaase 1;, TeL U?ai-9i0 Serie (Altersrente, Wltwenpenslon. Kinderfttworge uew.) Proipelst« «. Auskanfte bereitwilligst u kostenlos ZWUQANITAUi Orait JaKomlnlplatB 23 t

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