Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 129 (7.3.1930)
- Date
- 1930-03-07
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nf. 1» DIE NEUE WELT Seite 11 Sonderzug mit Chaluzira und Chaluzoth aus Polen nach Erez Israel. Diesem Transporte werden sich einige Wanderer aus Oesterreich; anichiießen. Um Uhr abends fährt der Zug ab Nordbahnhof nach Triest, wo die Einschiffung erfolgt, weiter. Palästina einst und jetzt. In der Generalversammlung des Vereines ..Jüdisches Museum" sprach Universitätsprofessor Dr. Fritz Wilke von der1 evang.-theol. Fakultät über „Palästina einst und j e t z1". Der Vorsitzende erörterte zunächst die Grenzen Palästinas, .wie sie im israelitischen Altertum liefen und wie sie durch den Friedensvertrag von Lausanne und durch mehrfache Abmachungen zwischen England und Frankreich festgesetzt wurden. Dabei zeigte sich, daß das Land im Osten eine Verkleinerung, im Westen und Süden dagegen eine Vergrößerung enahren. Eine exakte Berechnung des Flächeninhaltes fehlt noch; die Schätzung auf zirka 21.000 bis 22.000 Quatratkilometer dürfte Jedoch zutreffend sein. Ausführlich wurde darauf die Frage, ob in Palästina in historischer Zeit ein Wechsel des Klimas und damit eine Verminderung der Ertragfähigkeit stattgefunden hat, behandelt. Eine Reihe bestimmter altägyptischer und alttestament- 1 ich ör Nachrichten über die Fruchtbarkeit des Bodens, über den Waldbestand auf Flächen, die heute vollkommen kahl sind, und über den Reichtum des Landes an großen Raubtieren, der das Vorhandensein dichter Wälder voraussetzt, nötigt dazu, diese Frage zu bejahen. Auf Grund persönlicher Eindrücke und Beobachtungen schilderte der Vortragende sodann die wichtigsten anbaufähigen Distrikte, um sich schließlich dem Bevölkerungs- und Siedlungsproblem zuzuwenden. Dabei wurden die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Fragen des Aufbauwerkes, das Problem der kommunistischen Wirtschatsform, die Arbeiterbewegung, das Verhältnis zu den Arabern beleuchtet. Eine bedingungslose Oeffnung der Grenzen für die Einwanderung wäre nach der Meinung des Berichterstatters unzweckmäßig, und eine Freigabe des Bodens durch den Nationalfonds würde zu einer zügellosen Bodenspekulation Anlaß geben. Das System der Erbpacht ist daher einstweilen der beste Weg zur Lösung des Bodenproblems. Entwässerung der Sümpfe, Bewässerung, Terrassenbau, Aufforstung, Ausbau der Verkehrswege sind die wichtigsten Mittel, um dem Lande zu neuer Blüte zu verhelfen. An die jüdische Mittelschülerschaft Oesterreichs! Unsere zwei großen Verbände, die sich seit ihrer Gründung wenn auch nicht bekämpft, auch nicht unter« stützt haben, stehen heute geeinigt da. Der „Rahmen« verband der zionistischen Mittelschüler» Verbindungen und Vereine Oesterreichs" sowie der „Verband zionisti« scher Mittelschüler" haben sich zum „Aktion s* komitee der zionistischen Mittelschülers schaft Oesterreichs" vereinigt. Das gefertigte Aktionkomitee richtet nunmehr nachfolgenden Aufruf an alle z i o n i s t i s c h e n M i t* telschüler Oesterreichs: . Die ^zionistische Mittelschulbewegung hat sich über 6ip ~ Qxe^zen S<n' jüdischen "öffentlichen Meinung hinaus durchgesetzt. Sie wird ernst genommen, sie wird be* kämpft. In allen Staaten der Welt, wo Juden leben, arbeiten unsere Chaverim und Chaveroth an dem Aufbau eines geeinigten Erez Israel Die zionistische Bewegung bedarf neuer Kräfte, neuer Impulse. Von wo sollen sie kommen, wenn nicht von uns, der jüdischen Jugend?! Lasset euch darum von keinerlei Hin« dernissen beirren! Das große Ziel, das wir an« streben, ist jeden Preis wert; .die Freiheit und das Vaterland können nicht zu teuer bezahlt werden! Kämpfet für' unsere heilige Sache in euren Schulen und Klassen, euren Jugendbünden und Sportvereinen! Meldet dem „Aktionskomitee der zionistischen Mittelschülerschaft Oesterreichs", II., Taborstraße 8/16, ob ihr bereit und fähig seid, der zionistischen Mittelschüler« bewegüng als Redner, als Förderer, als freiwillige Hilfs* kräfte zu dienen! Opfert den beiden zionistischen Fonds eure Zeit und Kraft! Wir wiederholen an dieser Stelle die Worte des großen Führers Dr. Theodor Herzl, die er vor mehr als 30 Jahren in einer Wiener Versammlung gesagt hat: „Wer reden kann — rede! —■ Wer schreiben kann — schreibe! — Wer zahlen kann — zahle!" Leset und verbreitet zionistische Literatur, die Zeitschrift: „Palästina", die beiden Wochenblätter „Die Stimme" und „Die Neue Welt", die euch stets alle Waffen liefern werden für Diskussionen und Auseinandersetzung gen mit denen, die unserer Sache noch fern und fremd gegenüberstehen! Das Aktionskomitee verlangt von euch deshalb, daß ihr aktive Zionisten werdet: Mit« kämpfet —> nicht Mitläufer! Für das Aktionskomitee der zionistischen Mittel« Schülerschaft Oesterreichs: Bernhard Blumenkranz m. p. Heinrich Katz m. p. Jakob Schächter m. p. Karl Neumahn m. p. Josef Rotfeld m. p. Emil Körner m. p. Amtliche Verlautbarungen der Isr. Kultusgemeinde Wien« Aufruf. Ureter den vielen ArbeitslQsen, die durch die Ungunst der Verhältnisse in fürchterlicher Not leben, befindet sich eine große Anzahl jüdischer Arbeitskräfte und jüdischer Kriegsbeschädigter, denen es doppelt schwer fällt, Erwerbsmöglichikeit zu finden. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien, richtet an die Geroeindemitglieder den dringenden Appell, bei Bedarf von Arbeitskräften aller Art auch der jüdischen Kriegsbeschädigten und der arbeitslosen jüdischen Angestellten und Arbeiter su gedenken. Die Fürsorgesteilen der Israel. Kultus» gemeinde haben jeweilig eine große Zahl Arbeitsuchender in Vormerkung. Vorkommenden Falles wolle denselben eine etwaige Vakanz bekanntgegeben werden. ftebt füt un§ im Beiden tat Jtuntentoeiäutig. Bit Otiten am 0 u f 6 a u iwtfcreg Äitntenfttxfcs feuta) H u 8 b a u uftfer<3 gtectoUififtftemS n<t<h fem Stwtjip: „(Sro&er Uanfafe — fttfettr 0*0*^ mtfo tdfofifäfcn StDf ~ " ' . _____________ &«u bet $Mfe. ©regen ftfdla fcruu)te uns ber ätQiwß ©cnterter-luitf ber ,ßcitettoM)t''. ttrtfet* fflotit* Slftum, bte ,,S&ei&« ffiix&e , $at txm JRuif uitf«t« fetonbexen &iftuir$#[älji4fctt unb unerrddjten 8ittegf«£t 6*< Iwjftiigt unb «cweHet-t. au« allen fehlten ©tettS un* ter gaitgeft $to0tit4 fiitb und biete Sau fett fcc netter Jtutt* nrir einen frtgber nod) itiettt«!« imb tarn nientdnbcm meidjfctt »AitttofeMrcforV1" aufaciftelft hoben. 2d*n ©ie ftd) urtiete 88 <Bä)atöf«ttftei <m u<it>b n&erijeuflen @ie fidp bmon, fa$ Iratt eine SRiefenauSnxr&l in ©tojifen, ©eföeninxiren, fettigen ÄMbtttt, SWänteln, Äoftitn:en wjro., ufto. bcft<t Öwifität toilfflKdjf .utt« «tfyört Billig anfMeten Einige Preisbeigpiele: Wollstoffe: Schotten für Kleider, doppelbreit, p.Meter S Kleider-Kasha, aiie Farben...... . . s Woll-Popeline, doppelbreit, S 3.90 . . . . s KostÜmgtoff, 1.40 breit, S 9.80, 6.90, 5.90 . . 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S 17.50 Sfud) in 'ber Äon»feftion§«, ©efeenHuaren»; Sä|d)e» Jt>ar€n(r6teituitig fyaltn h>ir urtferc fßrciif^ tief xcbit^crit. ®t« 9t e ft b e \t ä n d e bet „3i> ^.i ß « 9B 0 d) e" toerben uniöei> änbert btttißen 5|3rvi|en a^!Ci0eben. ^rDtomjber|ia.nib i^«cr 9iarf;=> nrfbme. S3«rlanig€n ©te imt§/füdfrlid)e $r«t§Iifk. SDloDenößnfet StSHet 6Aiffmantt 11., Za&orSra&e 48 Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 7. März 1930, wVrden bei d«n um 5 Lf.br 50 Mrmuten beginnenden Abendgöttiesdiengten in nach'beitaninten Genteindemnd Bezirkssyivagogen Predigten abgefoaliten, und zwar: II., Temipeligasse 5 (Rabbiner Dr. M. Gninwald); V., Siebenfoniitnengasse la (Rabbiner Dr. M. G. Mebrer); VI., Schmalzhdfgasse 3 (Rabbiner Dr. J, DröWnsky); VI'II,, Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); XV., Turnergalse 22 (Rabbiner Dr. I. Tagiiofot); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach).!r . Samstag, den 8. März 1-930, findet beim Morgenigotfes-, dienst (Beginn 8 Öhr 30 Minuten) im Gemeind-etempel,.. XVIII., Schopemhauerstraße 39 (Rabbiinier Dr. iD- Feuobtwang), ein eoeegetisoher Vortrag 'statt. * / Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag,-den 8. März um 3 Uhr nachmittags findet der Jugendgottesdienst für die israelitische* Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. (Die echten Palfistina-Mazzoth). werden aus dem Getreide der Felder jüdischer Kolonien in Palästina in den aufs modernste eingerichteten Mühlen des Landes hergestellt Um eine frische und wirklich gute Ware zu erbaten, achte man genau auf den Datumstempel, den jede Schachtel trägt, der als Jahreszahl 1930 tragen muß. Ebenso muß die im Innern einer jeden Schachtel befindliche Rabbinatsurkunde diese Jahreszahl aufweisen. Radiofest im Kursalon. Es war w&rk'ich ei« gelungenes Fest, das der Radioama'teur Eugen Goldschmied seinen Kunden am 3. d. im Kursalon gab Der entzückende Saal war bis aui das letzte Plätzphen besetzt und e.n vornehmes Publikum iwiterhtelt sich bis Jn die frühen Morgenstunden bei den zahlreichen künstlerischen Genüssen, düe geboten wurden. Zur FaseWngstimmung trug vor allem düe herrliche Akademie bei, die von Viktor I^tvwng, dem RadtaUebting, von Frau Eise Ktutaano, der Tanzgruppe Gise Giert, dem Bobemequartett, Frau Marion Marx und Max Brod bestritten wurde. Die Conference führte iii launigen Versen Redakteur MaximiHan Kraemer, der auch das GesaimlarraDgementt des Abends innehatte. Als besonderes Zeichen der Anhänglichkeit kann es gewertet werden, daß Herr Eugen Goldschmied yon s-ekien Kunden zum Zeichen des Dankes für das schöne Fest, das er ihnen gab, ei,n praototvolles Bhimenarrangeiment erhielt. Alles in allem ein Faschhigsverghugen, das noch üange der Wiener Radiogemdnde in ErinneruiitK bleiben wird. E „Der unsterbliche Lump." Ab 6. d. erschciirt im Uiatpn- und Maria- Theresien-^Kino der neue Sprech- und Tonftlm der Ufa „Der unsterbliche Lump", der von Gustav Ucicky unter der Produktionsleitung Joe Mays in Oesterreich inszeniert wurde. Die Aipeivländer mit i'hren bizarren Bergspitzen, überwältigenden Fen>sichten, den MebHchen Tädern und idyHischen Dörfern bilden den reizvollen Hintergrund der packenden Handlung. Die Liebes- und Lebenagescbichte eines jungen Lehrers und Musikers aus der grOrten Steiermark bildet den Inhalt des Filmis, der von schönsten Voiksfledern, von Klängen Jauchzender Jodler, von Spiel und Tanz erf&Mt ist. Die Hauptrolkn ta diesem Volksstock verkörpern Liane Haid und Gustav Fr öbIi c h. Die Musik komportterte Dr. Ralph Be n a t z ky. In seiner tonfilmischen VoHend«<ng bedeutet der Fihn einei» Höhepunkt deutscher Filmkunst und wird jedem Zuschauer zu einem tun vergeßlichen Erlebnis werden. Den Gesinnungsgenossen empfehlen wrr für Purimgesdienke nur echte Palästinaweine „Karmel Original" und Palästinaorangen, War machen auf das heutige Inserat S. Halpern, \U Förstergasse 6, auSrnerksaim. Die richtigsten Palästinaweine stammen aus den Friedmanrnscben Keltereien, die im Jahre 18S9 in Haiifa am Karmel und Kolonie Petach-Tikwah gegründet worden sind. Die Firma, als dlie älteste u.nd erste Weimkellerei In Palästiiina, genießt einen internationalen Weitru.i. Sie ist mit deni Ehrendiploin im der Auss-tellung In London (Wennblii 1924) uirtd mit der goldenen Medaille dreimal bei der RegierungsaussteMU'ng in Haifa und Tel-Awiw beehrt worden. Man achte daher unbedingt bei E'inikäu;fen mit auf die Marke „Kanniel Original", Haifa., Petacb-Tikwah, Das erstemal in Wien. Nach langen Bemühungen ist es der Firma Brüder Weinreb, Wien, 11., Taborstraße ö2 (Tel. R 41 41-5-19), gelungen, einem vtfelgehegten Wunsch entsprechend, dlie bekannten Horowltz Margareten Mazzoth in Oesterreich einzuführen. Diese altbewährte Marke Mazzoth ist aMen aus Amerika zurückgekeihrten Juden sowie allen jenen bekannt, die aus Amerika Lrebesgabenpakete, enthaltend Mazzoth, zu Pessach erhielten. (Skhe Inserat im Innern des Blattes.) E Vereinsnadiridifen. Vereinigung. der zionistisch-demokratischen Jugend, Wien, II., Untere Augartenstraße 38. Wochenprogramm: Samstag, 4 Uhr: Zusammenkunft der kindergruppe, 5 Uhr: Sichah der Kwuzah „Emeth", 5 Uhri:; Sichah der ^Kwuzah^ v,Achwah'\ 5 Uhr: Sichah der Zöglingskwuzah, 6 Uhr: Sichah der Mädchenkwuzah, 8 Uhr: Plenarversammluiig; Sonntag: Wanderung — Treffpunkt halb 9 Uhr Schwedenplatz; Mon- ,tafg, 8 Uhr: Sichah der Kwuzah „Dror", 8 Uhr: Sichah der Kwuzah „Achwali"; Dienstag: Hebrüisch-Kurse; Mittwoch, 5 Uhr: Zusammenkunft der Kindergruppe, 7 Uhr: Sichah der Zöglingskwuzah, 7 Uhr: Sichah der Kwuzah „Emeth", halb 9 Uhr: Vortrag im Verband (Cafe Produktenbörse); Donnerstag: Hebiäisch- Kurse, 8 Uhr: Sichah der Kwuzah „Dror". Z. A. V. „Bar-Kochba'S IL, Untere Augartepstraße Nr. 38, gibt allen Ah. Bb. und Bekannten bekannt, daß er ein neues Heim bezogen hat und bittet alle Zuschriften an obige Adresse zu richten. — Samstag den 8. d., punkt halb 9 Uhr abends, Konventbeginn mit wichtig e r T a g e s o r d n u n g. Alle Bb. werden ersucht, pünktlich zu erscheinen, da aktuelle Fragen zu erledigen sind. Union der ZionistensRevisionisten — Brith Trum» peldor.. Montag, den 10. März um H9 Uhr abends im Cafe Arkaden, eine „Josef Trumpeldor«Feier", (anläßlich des 10. Todestages). Referenten: Dr. Glücker, Sternheim, Lubotzki. Hebräische Rezitationen, Vorlesung' aus „T r u m p e 1 d o r s Tagebuch" usw. Gäste will« kommen. — Parteisteuer wird von den Mitgliedern Montag, den 10. März im. Cafe Arkaden ab H9 Uhr abends entgegengenommen. Zionistische Sektion Prater, IL, Jungstraße 8. Vortrag des Herrn Oberbaurates Stricker. Thema: V o r. der Aktionskomitee Sitzung. Klub jüdischer Frauen, Cafe Colonnaden, 1., Ratr. hausplatz 4, Mittwoch den 12. März, halb 5 Uhr. Vortrag Frau Prof. Alois Pick: „Die Entwicklung der Bakteriologie". Kreditkassa für Kleingewerbe und Kleinhandel in Wien. Die 7. ordentliche Generalversammlung der Kreditkassa für Kleingewerbe und Kleinhandel findet am Mittwoch, den 12, März 1. J. um halb 7 Uhr< abends in den Räumen der Genossenschaft (IL, Praterstraße 9-5) statt. Sterbefall. Die Zionistische Bezirkssektion Brigittenau be> trauert den Verlust eines ausgezeichneten Mitgliedes und langjährigen zionistischen Arbeiters. Wie wenige ragte der vorige Woche dahingegangene Mosche Gqttesmann inv Rahmen der zionistischen Bezirkstätigkeit hervor. Es war dies vor allem ein echt jüdischer intelligenter Geist, den rabbinischen Kreisen Rußlands entstammend« Wie in manchem vom Kreise der Sadagorer Chassidim, war in Gottesmann urwüchsiges Judentum mit modernem nationaljüdischem Streben in eins verschmolzen. Der Verstorbene hinterließ drei Kinder, darunter zwei in Wien praktizierende Aerzte Z. M. V. „Miriam". Anläßlich des 10. Semesters ihres Bestandes veranstaltet die Z. M. V. ..Miriam" am Samstag den 8. Mörz um 8 Uhr abends einen Kunstabend in den Kunstspielen ..Pan'\ I.. Riemergasse 11, ferner Samstag den 15. März um 8 Uhr abends eine Purim-Redoute im Kursalou der Stadt Wien, i.. Stadtuark. und semeinsam mit der Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs einen, Vortrag Arnold Z w e i g, Berlin. Uber: „Politik und Leidenschaft". Ort und Zeit dieses Vortrages wird noch bekanntgegeben. Zionistische Dezlrkssekttun Leopoldstadt, Zirkusgasse 33. veranstaltet am Sonntag den. 16. März 1930 um 8 Uhr abends In den Festsälen des Hotel Continental. Taborstraße 6, einem P u r Im b a 11. mit Mitternachtsakademie unter Mitwirkung hervorragender Kunstkräfte. Karten sind allabendlich im Sekretariate. Zirkusgasse 33. sowie in der Buchhandlung Prof. Rath. TabörstraUe 20a. und' bei Herrn Josef Singer; Taborstraße 25. zu haben. Kundgebung für den Keren Kakmeth Im XX. Bezirk; Die Zionistische Organisation Brigittenau, der sozialdemokratische Verband ..Poale Zion?' (Ortsgruppe Brigittenau) und die Zionistische Fraueogruppe laden hlemit die Juden des XX.' Bezirkes, für Montag den 10. d., viertel 8 Uhr abends, zu einer Kundgebung für den Keren Kajemcth im Lokale. XX.. Jagerstraße 30. ein. Dr. Leo Goldhammer trägt, über das jüdische Bodenprobletn vor. Sodann sprechen Arcb. Ing. Richard Beck. Hermann Scharfberg. Emil Nimhäuser. Uak Seidmann, Rabbiner Salomon Friedmann. hg. Baumann «. «.