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Die neue Welt · 1930-02-14 · Heft 126 (14.2.1930) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 126 (14.2.1930)
Date
1930-02-14
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 126 die mm WELT Seite Ii den 14 bis inklusive Montag, den 17. Februar, die letzten Abende statt. Zur Aufführung gelangt: Freitag, den 14. „Tew.je der Milchiger' mit anschließender Rezitation des dramatischen Poems „Vor dem Tor" von B. Steinmann »durch Alex Stein. Samstag, den 15. ..Der Gedanke". Sonnfpg den 16., nachmittags halb 4. Uhr ..Der Six n ff e r seiner Traue r'\ halb 9 Uhr abends• Jag und Nacht". Dienstag, den 17. d. Abschiedsvorstellung. — Am 18. Februar tritt Alex Stein mit den Schauspielern der „Wilnarer Truppe'4 .seine Auslandstournee an, die ihn u. a. nach Jugoslawien, Tschechoslowakei, Deutschland und Holland führen wird Das Gastspiel der jüdisch-rumänischen Künstler» trappe bis-Mai prolongiert. Kommenden Freitag gelangt die Komödie «Min ke Kosak" mit Sevilla Pastor in der Titelrolle?ur Aufführung. Diese lustige Komödie wird Samstag und Sonntag wiederholt Sonntag 3 Uhr Nachmittagsvorstellung bei ermäßigten Preisen Gespielt wird die. Komödie „D a s P i n t e r 1 e J U d'. . Irop GrUnberg als KonzertsSnuer. In einem Kompositlrtnsabend machte man c'as Wiener Puhlitcum rtilt zwei neuen Komponisten bekannt: mit Otto N e u m a n n (Klaviersonate B-dnr nnd Klaviertrio A-mo!!) und mit Adolf Flelscbner CLfcder and Bearbeltan««n von VaUfSHedcTn). die' sieb als durchaus moderne Musiker Im besten Sinne des Wortes zaUjWn. Neben Flnt Schaplra Bäcker (Klavier), Liest Poll ak (Violine). Ernst N e u m a n n (Cello). Rose Mathe 'Ge«anjt) nnd dem Pianisten Bruno S e i d l b fi f e r. brillierte der BarMoh Igör ' 6 r ü n b e r e. der mit oiner Reihe von Volk$Hede-n. darunter zwei jüdischen, wiederum seine gesanglichen Qualitäten ins hellste klebt ri'ckte ■ ..... . Pepi Schallt hält ihre Kurse für Gvmnastik und r h y t h miachi1 Gymnastik, 11. Bez., Taborstraße 1 (Haus Schwedenkino). Lift, Duschen. Kurse für Erwachsene Und Kinder. Tel, A-25-9-86. Boris Tomnschewskl In Wien. Vor einigen Tasren Ist Iiier der Gründer "des •.Jüdischen Theaters In. New York, der bekarnte Schauspieler, " Komponist und Librettist Boris Tomaschewski eingetroffen und wurde für ein kurzes Gastsniel Im Nene n' Jüdischen Tbeafer. II. Praterst'-a',e 60. verpflichtet Tomaschewski ziihlt In Amerika zu den ponulürsten jüdischen Künstlern. Tomaschewski bringt seinen nedesten amerikanischen Schlauer mit. nnd zwar die Operette „I c h und D u". Nebst Tomaschewski wird als Hast die bekannte Ooerettensnnsre'-in R n t h - R e n e vom Londoner Pavillon-Theater mitwirken. Das Gastspiel beginnt bereits am 15. Februar Jüd'sches Konzert. Der bekannte Sänger 1 Sexal-Rosenbäch sifist am 15. Marz Im Theatersaal „Post".!., Fleischmarkt 24, an einem einzigen Liederabend (Hebr- und Jiddisch), u. zw. nur ernste Gesänge hervorragender Komponisten. Jüdische Sport- und ■«».......■■iiTurnbcwegung Eine unglückliche Niederlage der Hakoah. 3:4 gegen Vlenna verloren. Das rückständige Herbstmeteterscbaftsspiel gegen Vienria verlief für die Hakoah sehr unglücklich und brachte dem jüdischen Verein eine unverdiente Niederlage. Hakoaih trat fn verstärkter Aufstellung an und war ihrem Gegner, der zweimal die Präger Sparta bezwingen konnte, glattüberlegen. Bereits nach, kurzer Spielzeit lagen die Hakoahner 3 r 0 in Führung, cm Ergebnis, das sioh il'ioht■einmal'die größten Optimisten im Hakoah-Lager erhofft hatten. Aber der prächtige Elan, mit dem die Hakoah djte Sache angegangen war, hielt nicht an. Oppenheim spielte vor der Pause hervorragend. Er holte sich durch einige besonders .eindrucksvolle Paraden einen Sonderapplaus. Nach Seitenwechsel war er um Klassen schlechter und an' den Verhis'ttreffern seines Vereines nicht ganz unbeteiligt,. In,,4er ^Verteidigung; ragte^F. e l d m a n n hervor. Der fleug Bäck" Kräus ist zu langsam. Auch N ä d 1 e r äst viel zu schwach; Leute von diesem Können sind bei der, Hakoah genügend vorhanden. S t r o ß Meierte ein Spiel, wie (ban es lange, von ihm. nicht" gesehen hat. Im Angriff war Haar der gefährlichste Mann. M a u s n e r und' Stern verblüfften durch schießtechnrsohe Kunststücke. Heß wirkt© als Bremser, Fischer hielt sich sehr brav. Hakoah beginnt den Kam>pi «rrit 'heftigen Angriffen trhd bereits1 in der 4. Minute sendet'Stern unhaltbar ein. Zehn-Minuten später kämpft sich Mausher durch, obwohl Haar.' .regelwidrig angegangen,, läßt er vom BaU. nicht 'locker, den, er sodann aus .dem, denkbar Ungünstigstep Schußwinkel ins Netz jagt. Hakoah bedrängt weiter. Ein Sololauf Haars wird im Strafraum Viennas regelwidrig gestoppt. Den -dafür diktierten Elf me terStoß verwertet Ferdma.nni mm drUten Treffer.. Erst in der 29. Minute felingt. es. Vienna, durch Adelbrecht ein Tor aufzuholen, inige scharfe Schüsse Sterns und Mausners werden vom gegnerischen Tormann gehalten. Nach Seitenwechsel scheint das Glück die Hakoah verlassen zu haben. Die Stürmer vergeben die günstigsten Chancen. . So stand Haar kaum zwei Meter vor dem Tor unif schoß den Ball Höreschofsky in die Hände. In der 26." Minute wird der Vienna ein Freistoß zugesprochen. DferHakoateVerteidigung ist recht nervös und Feld-mann dirigiert, den BaU ins eigene Tor» Einige Minuten später köpft. Schadn gegen das Hakoah-Tor, Oppenheim verfehlt deh Bali und, der Ausgleich ist hergestellt. Zehn Minuten vor-Schluß verschuldet Oppenheim durch seine Unaufmerksamkeit wieder einen Treffer, der die Hakoah den Sieg kQ.st-e.te. rr- Die Blau-Weäßen stellten folgende Mannschaft: Oppenheim; Feldma-nn, Kraus; Nadler,- Stroß, Freifeld; Haar, Heß, Stern. Mausner, Fischer. : $ ' Kommenden Sonntag tritt die Hakoah 4n Hütteldorf gegen Rapid an. Im Herbst wurde sie von Rapid übe^egen * 5 :1 abgefertigt. Seit damals haben sich die Kräfteverhältnisse etwas verschoben. Rapid befindet sich derzeit nlctft In bester Verfassung, was die Niederlage am vergangenen Sonntag gegen F. A. C. am besten beweist. Die jüdische Mannschaft zeigte gegen Vienna, daß sie ein nicht, mebjr zu unterschätzender Gegner ist. Das Treffen gegen Rapid dürfte einen spannenden und interessanten Verlauf nehmen. Ein Sieg der Blau-Weißen wäre keine Öeberraschung. Hakoah dürfte in folgender Aufstellung anbeten: Felgl; Feldman«, Stroß; Nadler, Heß, Freifeld; Haar, Molnar, Stern, Mausner, Fischer. Vorher spielen die beiderseitigen. Reserven. ' Das unentgeltliche Scbwlmmtrainlng der Hakoab, Die erste Werbeversammlung des Sqhwimmkhibs Hakoah. der bekanntlich während der nächsten zwei Monate im Jörgerbad für Knaben und Mädchen im Alter tfon 12 bis 15 Jahren jeden Montag ein völlig unentgeltliches. Training durch die besten Sportlehrer und unter ständiger ärztlicher Aufsicht veranstaltet, hatte einen derartigen Erjolg, daß noch eine ganze Reihe von N a c h ni e 1 d u n g e n und schriftlichen'-' Ansuchen eingelangt ist. ' Scheuer und Fried verlassen den F. C. Hakoah. Die.,langjährigen Spieler der Hakoah Scheuer und r fie d haben iiifolge Meinimgsv.erschiederiheiten mit der Leitung ihre Vertrüge gelöst -und sind aus dem Verein ausgeschieden. Scheuer war für die Hakoah §j mar einmal...! So föftaen alte ÜRarajen an, fo böten äße iWärtfen auf. Wiardjcn... ixifüt hat un;erc bam, rtiidjtcrnc Bett roenia Sirin — unb boch ift ein 2J?ord-?n mt W fcben, öa3 grofr unb Hein entjudt unb lebt interefftert, ein iDJärdjcitbiBb „XotnröSdjeiiS Srn>ad*n" mit prärbtia. ou&ftaffietten?D?ärfb€nfiaurcn einet« üJteer üon öir^t, t«u-e^ unu oter tiufcn& »eiften ifiokn, ei-«|e ieheuSroerte ^(u&enid'au av'j her 2o6orfira&e 4?, ,311 boren öeiidni^unfl ^ie fid) ^cit nehmen rnüflen. lo&nt •. n>a§ 2te um btefes örcid&tt߀ Seforotionäbito berum mit freö« bt<tem grftaunen fehen mertien, ift fein SRärdjen, flnb nür mSr^cttüafi 6tfT{<w ^reif« für eine 2luSIel« oon miftwaren tebet «rt u:tb Qiwtität, bte in bet a&flelaufentn ©od^e »ort ötelen ■ —— ' - —' }^V>WIVH( ^»1*1 11 I. v^v III faw&iciep'Müjett ou§ni\*iten. Mi ante un* fporforne $>»H8fräu Mtvfen[ 011*5 Sie e8 nicht. oer0»men, ben wewn be« enormen {Tnterefie§ um eine SPraV berfänfli»r:«n $r»ni«rberfauf unierer „9B e i % c n SB o $ «" j*u oeluo^en unb bie fiudföt S&re« IJ^cbe* tbreins erAön^n. @te lipotefi tti«r ®eVb Bei tmkm ti g «iT;tt g^nnemt Jleffameweben®tuv........... .s —,44 WolftetMbett, 110-120 bt .......... .s 1.25 8trclforaWf so breit..............s— .91 SfrotlierSanMilftcr.........____s —.92 ÜClnlÜtfterr fertla. aelSumt, 2 Witt ltm& S 8.45 169, S 1*98 DamaWetMettett s ~.7P......;.;..s—.89 Sefdjlmfifterr ra«urt..........., ,s—,38 Nulflttir........V':........s-.2J 3f8(i. 2fft6<öifierf mit ..,... .s 2.90 StaffeegeDetf, mtt ^ohKauut, fut 6 $«totten, S 9.80 S 7.90 ödttoäfdjegtmtflut', üw«(i%n±m tm^tn ßftft qtob S 9 b< . ............... . . . S D.»U J)ametiöcmbetif autet <$wm aiout, em™ unb nfl Itatttte S 1.^6,............... . . S— ,9u 3(trttifltrCttr (®emb nb. $ofe) fa (Sbiffon, «ißöueliplfeen . AO unb 9»ottöe S H.4w 2 50 . . . . .......S IM 5eneti»*ölobe!}emfcett,m tood. u aif^etten oepu^i 8 2.90 Ömen^benöljemöe«, m $0^11^6^, fi«s 4.90 Uttlet^Ofetl, ettav Ouai.. lang S iM fttrÄ- . . , S 1*90 $t(lgeitp fielt la, mo* %a\\o\\. otte^»aUtoeUen . . . S —.59 Battttafcöenlüdjer, f. $mtn. iärb. ... s^-%10 8ttmen»Wotit|li«af(!ietitfiiftcf s-89, -.25, s —45 JerrettiafAetitiUfter, ia buoi to^ u m. fätbW aft 8tanb S -49 S - '69 ............. . S —,29 utiÄ) auef) qH^. auibeten Beiftioaren leitet tttt unib b-ualität su mordjenfiaft ölni^en greifen, ^i ^mfäufe^n am Vormittag flehen toir, ba mir ben grofjenv!8lHferanfl nm1 9?atymittoß ber» rm^ern möchten, 8 $rt>jent SK^batt oi«r Wtttoerflütuitfl. ^robinä' beraub her 9?ücbnobmc., . - , aRoDcttöSttfcr ßmttßtöiffntfliwt U., latorftrole 48 Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde in Wien Predigten in dert' israelitischen Geineiiide* ntid Bezirkssynagogen. Freitag, den U. Februar 1930 werden bei dem um 5 Uhr 20 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeinde- und Bexirkssyuagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. M. Crunwald); IX., Müllncrgassc 2f (Rabbitter Dt. A. Z. Schwarz); XVIII.. Schopenhauerstraf?e 39 (Rabbiher1 Dr. D. Feuchtwang). Samstag, den 15. Februar 1930, findet beim Morgengottesdienste (Beginn 8 Uhr 30 Minuten) im Gemeindetempel, XXfi, Hotzmeistörgasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmnnn) ein exegetisscher Vortrag statt. * Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag , d«n 15. Februar 1930 findet uto 3 Uhr nachmittags der jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. Der Vorstand der Israelitischen Knltusgemeindc Wien und der Vorstand des Leopoldstadter Tempelvereines „Aeschel Awrohom" beehren sich bekanntzugeben, daß die Grabstein Stellung für den verewigten Herrn Rabbiner Dr. Solomon Punk s. A. Sonntag, deny t 6. F e b r u a r d J um halb 11 Ulir vor.mitta g/^ auf der Israelitischen Abteilung des Wiener Zentra friedbofes. I. Tor, stattfindet und zu didser Feier g ziemend einzuladen. Wien, den 10. Februar 1930. 18 Jahre als Spieler tätig. In ihm verlieren die Blau- Weißen einen ihrer treuesten Kampfer, Es ist zu hoffen, daß die Affäre beigelegt wird,; Molnar bei der Hakoab. Moinar» der bekannte ungarische Internationale, der zuletzt'bei. der New. Yorker Hakpah tätig war und von'der Wiener'Hakoab. verpflichtet wurde, ist bereits vor einigen; Tagen liier ' angekommen "und hat das Training aufgenommen. Molnärs Stammve-rein, die Budaipes-ter Hungaria, dieihn aui ein Jahr für Amerika beurlaubt hat, verweigert dem Spieler die frei-, gäbe. Trotzdem wird Molnar fair den jüdischen Verein' sofort spielberechtfgt sein, da er die Freigabe des amerikanischen Fußballverbaiides 'mitgebracht hat, die vom Oesterreioliischen Fußballbund bereits zur Kenntnis ger nommen wurde. Molnar, der d r e i ß i g m a 1 in der ungarischen Auswahlmannschaft tätr^^rV'r.bedeutet: für "die Blau-Weißen eine erhebliche versfarkuhg:' Cr «wird*-Bereits Sonntag im. Meis-te-rsohaftsspiel. g^gen . Rapid tätig sein. Sp. Cl. „Hasmonea" hält Donnerstag,, den 27. d. um 7 resp. 8 Uhr abends im Klubheim,/ Theatercafe, II., Praterstraße 33, seine diesjährige-'. Ge n-eVa I'i»'e,'rsaramlung ab. Eventuelle Anträge sind spätestens acht Tage vorher anzumelden; Jüdischer Sport, und Schützenvevein „Menorah". Sohntag, 16." Februar, 9* bis 12 Ü%: *Sc B i'6 ß ii B n pMe rj. Montag. 17. Februar, 20 Uhr: Regelmäßiger1 Kurs, II., Kleine Mohrengasse. — Mittwoch, 19. Februar, 19 Uhr: T o p o g r a p h i s c h e r Kurs,, Herr Plaut u s\ XX., Jägerstraße 30. Touristik- und Ski-Klub „Hakoah", Wien, 1; , Bez., Wiesingerstraße U. Tourenproeramm für Sohn; tag, den 16. Februar l 9 3 Ö; ' To ß t o u r e n: Zusammenkunft Neuwaldegg 8 Ulir'30 «Min.;; S k it o u r e n: a) Sonnwendstein, b) Schneeberg ~ Rohrbachgräben, c) Rax—Rhedensteig: Kurse: näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr; J.ugendgruppe: Ski- und Fußtouren nach Vereinbarung; näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr. — Klubheira Wien, I. Bez., Wiesingerstraße ii (Telephon* R-25-0-10). Gäste willkommen. . t > Ein neuer Vizepräsident der Hakoab. Bei der letzten Vorstandssitzung der Hakoah wurde an Stelle -des zurück* getretenen Vizepräsidenten Beck Herr1 J. Kalka - als ^eschäftsführender Vizepräsident bestellt Außerdemwurde ein Sportbeirat mit dem ehemaligen bekannten Scbiedsr rfchter David Grünbaum gewählt. - Wissen Sie das? Da die Harnsäure an allen gichtig sehen und rheumatischen Prozessen beteiligt ist, zielt die moderne Heilkunst dahin, eine Ausscheidung der auf diese Weise angehäuften Giftstoffe zu. bewirken.\'Die, Aufgabe erfüllen die Togal-Tabletten in' besonderem Maße, da sie alle schädlichen Bestandteile lösen und eine baldige Linderung- und vollständige Genesung herbeiführen. -Außer bei. gichtischen;.und ....rheumatischen Schmerzen linden die Tabletten auch bei nervösen Schmerzen und Kopfschmerzen Verwendung.!; £: ■ Delegiertentag des Gesamtverbandes jüdischer Hoühschüier Oesterreichs „Judäa'V Am 8.- Februar 1. J. um 6 Uhr abends fand im Saale der Zionistischen Bezirksorganisution, VIII., Bennoplatz, die Eröffnung des 12. Delegiertentages des Gesamtverbahdes jüdischer Hochschüler Oesterreichs statt. In das Tagespräsidium wurden folgende Herren gewählt: Dr. Slavko Kauf er, Ernst Mandler, Eckstein und uls Schriftführer Siegmund Spindel. —,Der Präses der „Judüa", Dr. David Bukspan, eröffnete die Tagung mit einem Nachruf für die während des letzten Jahres verstorbenen Mitglieder der „Jucläu": die. Kolleginnen Ing. Jehudith Malz, Bianca Bauer und Kollegen I. Tisch. Hierauf begrüßte er die erschienenen Festgäste und erstattete den Bericht über die Tätigkeit des Jüdischen Hochschulausschusses im abgelaufenen Jahre, in welchem er besonderns die. Fürsorgetätig k e i t de.s Jüdischen Hochschulausschusses hervorhob, welcher für diesen Zweck große Summen auf?, wendete. Die Beträge konnten durch Subvention der I s r. K u l.t u s g e m e i n d e, der I s r. Ä Uia n z, {äes.. A m e r i k a n i s e b e n U n t ö r s t ü t z ü n g s f o n d si besonders aber durch private S p e n d e n aüfgebrdclit werden. ''. ■ - :; •■• :- ''• Nach den Absprachen der Vertreter der jüdischen; Körperschaften ergänzte Herr-' Dr. Bnkspan seir nen Bericht, indem er nochmals ausführlich über die einzelnen Zweige der Fürsorgetätigkeit, die Mensa academjea judaica, Studentenheim, über den Weltverband der jüdischen Studentenschaft, dio Beziehungen der Wiener jüdischen Studentenschaft zu deu internationalen Studentenorganisationeri sprach. Ganz bingehend berichtete er über die Hochschülpolitik und die Studentenkrawalle des Herbstes und über die Gründung der jüdisch-akademischen Selbstscbutzorganisation. An diesen Berichf schloß sich eine lebhafte Debatte, die längere Zeit in Anspruch nahm. In den Morgenstunden des letzten Sitzungstages wurde dem abtretenden Ausschuß das Absohitorium erteilt und der Dank für seine bisherige Tätigkeit ausgesprochen. Für das laufende Jahr wurden gewählt: Zum Präses Dr. David Bükspail, ferner ins Präsidium die Herren Dr. Siegmund Schar gel, abs. phii. Desider ^W e i ß, als Mitglieder dös Hochschülausschusses die Herren cand< theol. W. M a tg u 1 i e s. Dr. Eduard P a c h t m a n n, cand. rer. com. Spind e t undcand. phii. J. Mandler. Mit der Absingung der Hatikwah schloß die Tagung am 10. Februar um halb'4 Uhr morgens. Jüdisches Mhseum Wien. Am Montag, den" 10. Februar, fand die XXI. Generalversammlung des Wiener Jüdischen Museums statt, in welcher der Präsident. Hof rat Prof. Dr. S, Frankfurter, vor einem zahlreichen Auditorium den beifällig aufgenommenen ' Tätigkeitsbericht der Gesellschaft über das Jahr 1929 erstattete. Ueber die Finanzgebarung des Vereines, dem im Geschäftsjahr in Anerkennung seiner verdienstvollen Arbeit seitens des Unterrichtsministeriums eine erhöhte Subvention gewährt wurde, berichtete der Kassenverwalter Rudolf Rod i hg er und betonte die schwierige materielle Lagei Bei den darauf vorgenommenen Wahlen wurden außer dem Kunsthistoriker Prof. Max Eisler die bekannten Architekten Gqrge, Hahn und VI ach gewählt. Im Anschluß daran hielt der Bibelforscher. 'Univ.-Pcof. -Dr. Frit? Wilke (Wien), seinen sehr aufschlußreichen und mit sehr vielem Beifall aufgenommenen Vortrag über Palästina, das er durch längere Zeit bereiste und grüudlich kennenlernte. Wir werden über den Vortrug des' Gelehrten noch berichten. Vereinsnachrichten. Vereinigung der' zionistisch-demokratischen Jugend. Wien, IL, Untere Augartenstraße 38. Woehenprogramnr. Freitag: 8 Uhr Hebräische Sichah der Kwuz'ah „Dror-; Samstag:- 4 Uhr Sichah "der Kwuzah „Emeth'V 4 Uhr Siehah der Kwuzah ,<Dmai", 5 Uhr Sichah der Kwuzah

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