Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 124 (31.1.1930)
- Date
- 1930-01-31
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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Nr. 124 DIE NEUE WELT Seite IT Pompeji, Syrakus, Alexandrien direkt nach Palästina. Aufenthalt daselbst 14 Tage, Durchquerung des ganzen Landes in Automobilen, auf der Rückreise zweitägiger Aufenthalt in Kairo. Gesamt« arrangement von Wien bis Wien III. Klasse Spezial S 1525, II. Klasse S 2125. Auskünfte und Prospekte durch Frau Paula Stricker, Wien, II., Hollandstraße 10, Tel. Nr. R-45-6-89, und Frau Berta Taubes, Wien, II., Böcklinstraße 92, Tel. R-45-905. Erklärung. Der Herausgeber der „Neuen Welt" erhielt fol* gende Zuschrift: „Wien, am 24. Jänner 1930. — Sehr ver« ehrter Herr Oberbaurat 1 Da der Parteirat des Zion. Lan* desverbandes für Oesterreich letzthin beschlossen hat, den unter Ihrer Leitung stehenden Verband demokra* tiscner Zionisten als Sonderverband anzu» erkennen, sind im Zusammenhang mit den bereits vom Delegiertentag gefaßten Beschlüssen wenigstens die wie Ii* tigsten Forderungen, die wir im Herbst des ver* gangenen Jahres an das Landeskomitee gerichtet haben, erfüllt Es ist sonach wenigstens die Chance einer wir* kungsvollen Mitarbeit der Opposition und damit die Hoff* nung auf eine Besserung der unerträglichen Verhältnisse gegeben. Unbeirrt durch die seitens der von mir angegriffenen Personen und Gruppen gegen mich persönlich für richtig gehaltene Vorgungsweise, glaube ich daher, im gegenwärtigen Zeitpunkte mit der Fort« setzung der Publikation unserer berechtigten Klagen inne* halten zu sollen. Mit hochachtungsvollem Zionsgruß Ihr ergebener Dr. Jakob Weiner." Kultusgemeinde und Jugenderziehung. Mit Bezug auf die in Nr. 122 der „Neuen Welt" unter obigem Titel erschienene Zuschrift eines Religionspro» fessors hat das Präsidium der Wiener Kultusgemeinde ein Schreiben an die Redaktion gerichtet, in welchem u. a. um Veröffentlichung folgender Feststellungen ersucht wird: Unwahr ist, daß der Inspektor Prof. Dr. H. Re» d i s c h in einer Lehrerkonferenz erklärt habe, daß er nichts gegen die Aufstellung von Weihnachtsbäu* ni e n einzuwenden habe. Wahr ist, daß Herr Dr. Redisch sagte, man müsse die Sitte des Weihnachtsbaumes in j ü» d i s c h e n Häusern bekämpfen, solange aber dieser Kampf keinen Erfolg zeige, dürfe man diejenigen nicht abstoßen, die heute noch den Weihnachtsbaum aufstellen. Wahr ist, daß Herr Dr. Redisch sich nicht gegen das H e* b r a i s c h e ausgesprochen habe, sondern, daß er metho* dischen Unterricht verlangt habe. Unwahr ist, daß der Verfasser der Zuschrift (es ist dies Herr Prof. Dr. B. T e m p 1 e r) bei seiner Vorsprache im Präsidium vom Vizepräsidenten Dr. I. Löwenherz „im Korporals* ton förmlich angefahren wurde" und Vizepräsident Dr. Ornstein sich passiv verhalten habe. Unwahr ist ferner die Behauptung Dr. B. Templers, daß der zweite In* spektor Herr Rabbiner Dr. Tag licht sich beim christ* liehen Direktor beklagt habe, daß Dr. Templer von den Schülern zuviel Heb r ä i s c h verlange. Hingegen habe Herr Dr. Taglicht über die Beschwerde Dr. Templers be« richtet, daß sich der Direktor der Anstalt seit Jahren darüber beschwere, daß von den Schülern zu* viel verlangt wird, daß einige Schüler deshalb aus dem Judentume ausgetreten seien, daß Dr. Taglicht nicht dem Direktor, sondern Herrn Dr. Templer den Vorhalt ge» macht habe, daß der Unterricht des Herrn Dr. Templer geradezu eine Qual sei. Ein ziemlich forscher Junge sei in Gegenwart Dr. Taglichts bei der Prüfung in Weinen ausgebrochen. Der von uns befragte Herr Dr. Templer erklärt demgegenüber, alle seine Behauptungen aufrechtzuer* halten und bereit zu sein, diese Behauptungen vor jedem Forum zu vertreten. Insbesondere erklärt er den Bericht des Herrn Dr. Taglicht für vollkommen falsch. Wir haben zu bemerken, daß die Darstellungen des Kultusvorstandes betreffend Herrn Dr. Redisch und seine Haltung zum Weihnachtsbaum in jüdischen Häusern, nicht richtig ist. Es wurde seinerzeit von einwandfreien Zeugen, darunter von Kultusvorständen, be* stätigt, daß Inspektor Dr. Redisch den Kampf gegen diese Unsitte abgelehnt und sie förmlich verteidigt habe. Was die Angaben des Herrn Rabbiners Dr, Tag* licht über die „Qualen", welche die Schüler beim Unter* rieht des Herrn Dr. Templer auszustehen haben, betrifft, stellen wir fest, daß aus den Zeugnissen des erwähnten Direktors, welche uns im Original vorgelegt wurden, das Gegenteil hervorgeht. In diesen wird ganz besonders hervorgehoben, daß Herr Dr. Templer ein wohlwollender, gerechter, energischer und dabei rücksichtvoller Lehrer ist, von den Schülern, Eltern und Kollegen wegen seines Verhaltens sehr geachtet. Die Disziplin in seinen Klassen sei vorzüglich, die Erfolge seien ganz ausgezeichnete. In der Zeitung „"Die Stimme", welche die Zuschrift des Kultusvorstandes veröffentlichte, wird der „Neuen Welt" zum Vorwurfe gemacht, daß sie Zuschriften eines „Antizionisten" wiedergibt, ohne auf die Qualität einer solchen Argumentation einzugehen. Wir stellen fest, daß Herr Dr. Templer eine Broschüre gegen die Assimi* lation geschrieben und sich unseres Wissens nach nie antizionistisch betätigt hat. Satten Sie...! $I)tett Seftwref an SBci 6*do t<n Gönnen ©i« ju omfter» wfceättlidj hittifl«« greifen beten. S&n Wlo nt<tfl, 5>cm 3. fiptw 6«flitittt Ue Ottaiffcm t*t „Söetften Wo$e" bei CdHffmann! ftn^djen betrugen ©te Die Iefcten Sage btt eeit>en*38o<&e fei StÜber Sdjlf fmoittt, 2. ©ej., 2<*&*tftttte 48. Stein* beefmem* ef, tö-efe »!«dht fo fato toi^rJeTjrenfc« ©cl^gien^iit au fettttigem ©i-nlauf <w§nufrai&cn. ffladritefettb einifte ^rctSftetfotefe: £ttifht&<8eifte, per m*.......... S —.75 Satin De GJjhte, so breit.......... S —.85 enrai,VanetflfiflaOittr9ro!atf ioo&r..a 8 -.98 Sttifteffe, SafUe eclaire, 6atin fiiberU), $BOfd)feiDe, r»euelle<mufter, äBe frühen . . . ä 8 U8 OJloirö, Sttilet'flrofale, , A MW 80 breit..................I y MV* 9Baft&feiter mx6^ ........(SäutkI SeiDett'üRafocaine, ioo*kh, Reiben* (borget!?, 75br«'f, b^oVSallfarben, HiCttt* SitttM, 90 breit, StOlftd, 90 breit u.$0tt0i0 0 a A0 roeife.................... ä ö Z.Ho SeftemStottlarfc, 95 breit .»•.<•■•••*••••»•_ flraure, 90 m............, /& fitere be (Sfthte, 100 b««........ Solle De BQfer m flföicbefarbtti, 90 breit. . ßleibettOlle, anfärben. 90 breit. ..... Sein eibett'Zaffet, 90 breit.____... fiatttä, alle Sarben, 80 breit......... SHimtel'dttomaite, 90 breit....... uim Olm. ©leictneHta finöef in oUen onberen Slbfeüimflen e'n 3noenfm> »önmun0g Q3ethonJ 311 tief rcöuaiertot'qJreijen ffart. qivooinsoeffattft per Slachnahc * ......... ' Jüdische Sport- und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinTuriibewegung 110 3.90 Die nächsten Spiele der Hakoah. Vor Beginn der neuen Saison absolvierte Hakoah vergangenen Sonntag gegen den exerstklassigen B. A. C. ein Freundschaftsspiel und unterlag nach gleichwertigem Spiele 0 :2. Die jüdische Mannschaft befindet sich zwar nicht in Form, sie war aber im letzten Match von Poch verfolgt und hätte bei m'^hr .Glück ein unen tschiedenes Ergebnis erzielen können. Die Stürmer der Blau-Weißen hatten zahlreiche sichere Chancen, die aber nicht ausgenützt wurden. Bei* Hakoah gefiel die Verteidigung, in der Deckung lieferte 3 t r p Ü ein vorzügliches Spiel. Die Stürmer konnten sich gegbn die derb kämpfende Verteidigung der Brigittenauer nicht durchsetzen. Die ersten Angriffe unternimmt der B. A. C. Nach kurzem Spielverlauf ergibt sich klare Ueberlegenheit der Hakoah. Einen scharfen Schuß Stroß' I kann der fegnerische Tormann nur mit Mühe zum Corner drehen. >rozda (B. A. C.) verübt ein derbes Foul an Mausner, der das Feld auf kurze Zeit verläßt. Bald darauf begeht Studenik an A'ms.ter ein Foul, das vom Schiedsrichter nicht geahndet wird. Knapp vor der Pause verfehlt Heß einen Ball und Trinkl erzielt den ersten Treffer. Derselbe Spieler verwertet nach Seitenwechsel einen Elfmeter zum zweiten Treffer. Hakoah beherrscht fast ständig das Feld, doch gelingt es den Stürmern nicht, ihre Ueberlegenheit in Tretfern auszudrücken. Hakoah verwendete in diesem Match folgende Spieler: Oppenheim; Stroß II, Amster (Donnenfeld); Freifeld, Stroß I, Heß (Posauner); Ehrlich, Qüartner, Stern, Mausner, Fischer. Kommenden Sonntag spielt Hakoah auf dem B. A. C.-Platz gegen den erstklassigen Amateurverein Ottakringer Sp. Cl. Die Blau-Weißen werden gut daran tun, ihre Cupgegner nicht zu unterschätzen, um so mehr als es den Ottakringern gelang, den Sp. Gl. Hertha aus dieser Konkurrenz zu verdrängen. Am 9. Februar tritt Hakoah auf dem W. A. C.-Platz zum ersten Meisterschaftsspiel gegen W. A. C. an. Trotz größter Bemühungen gelang es bisher nicht, vollwertige Spieler für die Kampfmannschaft zu gewinnen. Die Hakoah steht derzeit mit den Budapester Spielern Raszo, Haar, Löwy und Sebes in Unterhandlungen und es ist zu hoffen, daß es gelingen wird, den einen oder den anderen Spieler zu verpflichten. bringt jeden Sonntag Expreßberichte über alle sp stigen Vorfälle des Sonntags. Ein großer Stab fach] ortlichen und sonw______ _______ lieh erprobter. Mitarbeiter führt die Originalberichterstattung in allen Zweigen des Sportes —• auch Rennsport — durch. , Es werden nidit bloß die Ergebnisse, sondern auch Berichte über Sportereignisse gebracht. „Tempo4* mit dem „Sport-Sonntag" wird auch die wichtigsten Ereignisse des Auslandsportes melden und die wichtigsten Tagesereignisse des Sonntags. Preis 30 Groschen. Ausführliche Hakoah-Beriehte. Erscheint ab 2. Februar 1930 in zwei Auflagen um 3 und 5 Uhr. MIT SPORT VOM SShSm SONNTAG Alleinige Inseratenaufnahme Tuchlauben 5, Telephon Annoncen-Expedition M. Altmann, I., Ü-30.4-48. Hasmonea unterlag in einem Freundschaftsspiel gegen den erstklassigen Amateurverein Veria 1 :4. HasrÄonea spielt Sonntag, den 2. Februar um 10 Uhr vormittags am Cricketer-Plat? gegen Cricket. um dreiviertel 9 Uhr vorher die beiderseitigen Reserven. — Hasmonea veranstaltet Samstag, den 1. Februar im Cafe" Silier, L, Schwedenplatz, ihren 3. Tanzabend: Beginn 9 Uhr. Gönner und Anhänger sind gerne willkommen. Jüdischer Sport- und Schützenverein „Menorah". Donnerstag, den 30. Jänner theoretischer Kurs von? bis 8 Uhr, Sonntag, 2. Februar, von 9 bis 12 Uhr Schießübungen, Montag, 3. Februar Kurse ini Heim. Der letzte Termin für die Anmeldungen zum Boxkurs ist Montag, 3. Februar. Tourist»*- und Skl-Ktwh „Hakdah", Wien.!., WiesIngerstraGe 11. Tourenprogramm für Sonntag den 2. Februar 1930. Fußtouren: Verbandsrennen am Kreuzben! Skitouren nach Verabredung. Kurse: Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr. — Jugendgruppe: Fuß- und Skitouren nach Be.arf. Nflheros Donnerstag ven 19 bis 21 Uhr. Klubhelm. Wien, I., Wieslngcrstrale 11 (Telephon R-25-0-10) Giistc willkommen. Skiwettläufe f 0 r die indische Jugend: Die Jugendgruppe des Touristik- und Skiklub „Hakoah" bringt ' auch Im heurigen Jahre wieder mehrere Skiwettlüufe für Mitglieder jüdischer Jugendorganisationen zur Austragung: Langlauf Uber 10 Kilometer am Sonntag den 9. Februar 1930. (Bei ungünstiger Schneelage am 16. Februar 1930) Austragungsort' PreRbaum. Nennungen leden Donnerstag Im KJnbhelni. Wien, 1.. Wiesingerstraße tt. «wischen 19 und 20 Uhr. bis einschließlich 6. Februar (930. Auslosung: Donnerstag den 6\ Februar 1930. um 20 Uhr. im Klubheim. — Abfahrtslauf am Sonntag den 23. Febrnar 1930. Austragungsort: Wechselgebiet. Nennungen Jeden Donnerstag bis einschließlich 13. Februar *W Auslosung: Donnerstag den 20. Februar 1930. um 20 Uhr;'Im Klubheim. Aligemeine Bestimmungen: Die Bewerbe werden In folgen Jen Klassen ausgetragena) Jurtgmnnneij bis zum vollendeten 20. Lebensjahre Ober die ganze Strecke, h) Zöglinge bis zum vollendeten 17. Lebensjahre auf gekürzter Strecke. C) Madchen bis zum vollendeten 2ft. Lebensjahre auf gekürzter Strecke. Die Placierten jeder Klasse erhalten Plakttten, diejenige Jugendorganisation, welche die meisten Teilnehmer stellt, erhält ein Diplom in Form einer Baumspende. Das Nenngeld von *50 a pro Lauf und Teilnehmer ist bei der Nennimgsabgabe zu erlegen. Nachnennungen am Start nicht möglich! Die offizielle Preisverteilung findet .im Rahmen einer Purfmfelcr statt. Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben. Bei der Tlsclt-Tcnnls-Weltmelsterschaft In Berlin haben die Wiener jüdischen Spieler Flußmann und K o h n die Farben Oesterreichs ehrenvoll vertreten. Zur zehnten österreichischen Box-JubllSumsmelsterschatt, die am 9. Februar ihren-Anfang nimmt, haben die Makkabi-Boxer Lindenheim und Laub genannt. Das Meisterschaftsspiel Hakoah—Vlenna, das' noch vom Herbst ausständig ist, wird am 23. Februar ausgetragen. Erkältungskrankheiten. Altbewährt sind Togäl- Tabletten bei Erkältungskrankheiten und als Vorbeugungsmittel gegen Grippe. Zur "Verhütung von Erkältungskrankheiten wird Togal mit glänizendem Erfolg angewendet. Die große Beliebtheit des Togal beruht auf vielen ausgezeichneten Erfolgen, die zahlreiche Aerzte und Kliniken damit erzielten. Amtliche Verlautbarungen der Israelit* Kultusgemeinde Wien. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 31. Jänner 1930 werden bei. dem um 5 Uhr beginnenden Abendgottesdienste in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogeii Predigten abgehalten,, und zwar,: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. M. Grunw a 1 iäj; IX.,, ,Müllncrgasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). . '-.; Samstag, den 1. Februar 1930 findet beim Morgengottesdienste (Beginn » Uhr 30 Minuten) im Gemeindetempel, XVIII., Schbpenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. F e u c h t w a n g) ein exegetischer Vortrag' statt. ,* ...... Israelitischer Jugendgottesdienst. Am. Sanistag, den 1. Februar 1930. findet um halb 5 Uhr nachmittags der. ,J ü g e n d g o 11 e sdienst für die israelitische Schuljugend in. den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. . t , Vcreinsnadirichtcn. Vereinigung der zion.-dem. Jugend. Wochenprogramm: Samstäg: halb 5 Uhr: Englischkurs, 5Uhr: Sichah der Kwuzah „Achwah". halb 6 Uhr: Sichah der Kwuzah „Dmai'\ 6 Uhr: Sichah der Mäddienkwuzah, 8 UhrV Plenarversammlung; Montag: -7 bis 10 Uhr: Hebräischkurse, halb 8 Uhr: Sidiah der Mäddienkwuzah; Dienstag: halb 8 Uhr: Sprechchor: Mittwoch: 7 Uhr: Sichah der Kwuzah „Achwah", viertel 8 Uhr: Sichah der Kwuzah „Dmai", 9 Uhr: Vortrag im Caf6 Produktenbörse; Donnerstag: 7 bis 10 Uhri Hebräischkurse. Verband zionistischer Mittelschüler, Montag, den 3. Februar um halb 8 Uhr abends im Alten Rathaus, Wien, I., Wipplingerstraße 8, Vortrag des Herrn Redakteurs Hanns Marguli'es' (Berichterstatter "des „Tag") über „Der Halsmahn-Prozeß". Jüdische Jugendliche! Erscheint in Massen! ' Verband zionistischer Mittelschüler. Sektion IX. Samstag den 1. Februar, um halb 6 Uhr. im Helme IX.. Türkenstraße 9. Sektiousversammlung. Redner Benjamin L u b'o t z k I: „Zionismus im Baltikum". Samstag den 8. Februar, um halb 6 Uhr: Ch a misch assarfeier mit heiteren Darbietungen. — Samstäg den 15. Februar, um halb 6 Uhr: Vortrag Daniel Persky über „Juden in Amerika und Auslan d". — Samstag den 22. Februar, Diskussion mit der Sektion IX der V. 8. M. Ein revisionistischer Gast aus dem Auslande. Am Montag, den 3. Februar, halb 9 Uhr abends, spricht der Führer der tschechoslowakischen Revisionisten Professor Dr. Oskar Rabinovicz im Rahmen der Montagveranstaltungen der Revisionisten im Caf6 Ark'aden über die drei letzten großen' zionistischen Delegiertentage in Jena, Warschau und Brünn. Politische Arbeitsgemeinschaft des Verbandes der zionistischen akademischeu Verbindungen'und Vereine Oesterreichs unter der Leitung des Herrn Oberbaurates Ins. Robert Strteker. Der zweite Vortrag der Vortragsreihe „England — Palästina — Arable n" Uber „Palästina im Rahinen deS englischen Wettreiches4' von Dr. N. S a m o n s k y findet am Montag den 3. Februar um halb 9 Uhr. abends im Lokale VIII., Bennoplatz 1 a, statt. Akademische Gäste und höhere Mittelschüler sind willkommen. Z. A. V. „Bar-KochbaVIL, Taborstrafle 10 (Produktenbörse). Im Rahn\en des am Samstag, den 1. Februar, präzise halb 9 Uhr, abends, stattfindenden B. C. spricht Herr Dr. T. N u s s e u b l a 11 über „H e r z I und s e i n e Z e i t g e n ö s s eu"; Pünktliches Erscheinen aller Bb. Bb. unbedingte Pflicht. ' Verein zionistischer HochschUler „Theodor Herzt". Heim II.. Untere Augart-Mistiäße* 35, 2. Stock, Tür 17. Donnerstag, 30. Jflimer, halb 8 Uhr abends.'- H e b r fl I s c h c L e s e k e rii e i n s c Ii a f t. Samstag. 1. Februar, halb 8 Uhr abends. Vortrag des FL Dr, Leo (,oidfcamnier: „Die historisch,« Gestalt des Juü Süü." JüJi-