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Die neue Welt · 1929-11-15 · Heft 113 (15.11.1929) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 113 (15.11.1929)
Date
1929-11-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seifet DIE NEUE WELT Nr. 113 NEUERÖFFNETE REICHHALTIGE MODERNE LEIHBIBLIOTHEK DER BÜCHERSTUBE M. RATH WUN, IU, TABO RSTR ASSI Mr« Ml TEL,: 4 ALLE NEUERSCHEINUNGEN! «&m Ät»WAm m hibraika m hidaika t MONATSGEBUHR NUR Scheine BANDGEBÜHR! TÄGLICHER UMTAUSCH! Die deutschen Juden und das akademische Lehramt« Das Organ der israelitischen Gemeinden Württembergs veröffentlicht einen Abriß der Geschichte des Anteils der Juden an dem Aufblühen der Wissenschaften im 19. Jahrhundert und;behandelt insbesondere,die Tätigkeit.der Juden im akademischen Lehramt. Mit wenigen Ausnahmen hatte der ungetanfte Jude ein wahres Martyrium.durchzumachen, bis ihn die akademischen Senate in ihren Lehrkörper aufnähmen. Jüdische Studenten hat, es schon lange vor der Emanzipation in überraschend großer Zahl an deutschen Universitäten gegeben. Die Matrikel der Universität Frankfurt a. Ö. nennt schon im Jahre 16?8 jüdische Studierende und die Heidelberger Matrikel zählt Juden seit 1724 auf. Der erste jüdische P r i y'a t d ö z e n t war der in Koswig am 8. März 1789' geborene Ephraim^ Salomon U.nge r. Es ist dem Einfluß .Humboldts und Hardenbergs zu danken! daß, das preußische Judehedikt . vom 11. März 1812 den Juden die Bekleidung akademischer Lehrämter gestattete. Aber bereits am 4. Dezember 1822 wurde diese Zulassung aufgehoben, ohne daß bis dahin ein Jude die akademische Lehrwürde erlangte. Das Judengesetz vom 23. Juli 1847 gestand den Juden die Anstellung als ordentliche U h i v e r s it ä t s p r o f e s s oren der Natu r w issensch a ften zu. Der.erste jüdische Privatdozent in Preußen war der Mediziner Dr. Robert R e m a k, der aber erst 1859 eine außerordentliche Professur in Berlin erlangte. Im folgenden Jahre wurde der Orientalist Dr. S a a 1s c h ü t.z, Dozent an der Königsberger, Universität. Der erste juristische Dozent jüdischen Glaubens an der Berliner Universität würde 1864 Dr. Jacob-Friedrich Behrend. Von den ersten jüdischen Professoren an deutschen Universitäten seien genannt:, die Mathematiker Moritz Abraham Stern (180r--i894; 1829' Privat- ■dozent in Göttingen), Georg Rosen ha in (1816—1887 Privatdozent in Breslau), und Moritz Cantor (1839—^1920r 1853 . Privatdozent in Heidelberg); der Philosoph Heymann Steinthal (1823—1899; :,185VQ Privatdozent in Berlin); d^e'Philologen Julius Fürst (1805 bis 187^; 1839 Privatdozent' inLeipzig)/ Gustav Weil. (1£|08 bis 1890;; 11837 Priyadozent in Heidelberg), Jakob ,Bernays (1824^*1881; .1849 Privatdozent in- Bonn)y und; Theodor Aufrecht.(1822—1907t 1850 Privatdozent in Heidelberg); die Mediziner Jakob'Herz (1816—1871); 1862 Privatdozent' in Erlangen),'Ludwig Traube (1848—1876;, 1Ö48 Privatdozent in Berlin) und Bernhard Cohn (1827—1864; 1856 Privatdozent. an Breslau); die Botaniker Nathaniel Pringsheim (1823 bis 1894; 1851 Privadozent in Berlin) Pringsheim (1823 bis 1894; 1851 Privatdozent in Berlin) dozent in Breslau), v! . . » - ,, ,;:V - ■'■?>' '• Vom Weltverband jüdischer Handwerker. Berlin, 00; Oktober; Im Beisein des Vizepräsidendes Sejmabgeordneten Ch. Räsner (Warschau), und er Berliner 'Pr-ä'sidtam®mdtglied©r'.'|ahd .eine Sitzung der xeku&ve statt/in der der Arbeitsplan für die nächste Zeit Isprochen wurde. Hierzu wurde beschlossen: 1. Den Verindsrat im Dezember oder Jänner in Berlin eiinzürufen; 2: etneri W etb e a u f r u-f 'in z w'e i S p t a c h e n (Versenden; 3. zur Erknigung is-t^tlstiscijen Materials über ' jüddsche Handwerke.rlaewegiU'ng und. zur Kenntnis der 4iältnüsse ini den einzelnen L^nder4,F^ge.bog6n..ziu ver(- den; 4. eine Pressekonferenz in, Berlin einzuberufen; jromänente Persönlichkeiten für den Verbandsrat zu gehen; 6i Prc&eausigabe einer ZeUunfi, die in zwei Spra- \ erscheinen söB, heraumbrinigeri;!u den Ereignissen an den Wiener Hochschulen. Der Bundesminister für Unterricht empfing heute das Präsidium der israelitischen K u 11 u s g e m e i n d e. Wien, zwecks, einer: von diesem sofort nach Ausbruch der Unruhen an' den Hochschulen erbetenen Aussprache.' Das Präsidium ' erhöh schärfsten Protest gegen'die an der studierenden jüdischen Jugend schon seit mehreren Tagen verübten Beschimpfungen und Gewalttaten, durch welche die jüdischen Studenten sogar gezwungen wurden, durch Spaliere Völkischer Studenten unter b r u"t a 1« n M i ß h a n d 1 u h g e n förmlich Spießruten zu laufen, daß verhetzende Aufrufe' gegen die Jaden nicht nur außerhalb,.sondern auch innerhalb der Hochschulen zur Verteilung gelangen und daß in den Ahschlagskasten die Judenschaft schwer beleidigende Plakate* literarische Erzeugnisse» u; dgl. ohne1 Vorschrift^ mäßige Bewilligung d09 Rektorates ausgehängt werden,: durch welche der Boden für die,maßlose Verhetzung der deutschvölkischen Studentenschaft in allererster Linie vorbereitet tywaV; ' ' ' ' jDie Repräsentanzder Wiener Judenschaft erklärte, daß es ihr kbhufter .Wunsch sei, daß die Sperre der Hochschulen in allerkürzester Zeit aufgehoben werde, daß aber Garantien geschaffen werden müssen, daß die staatsgtundgesetzlieh gewährleistete Lernfreiheit und Gleichberechtigung auch gegenüber der jüdischen Studentenschaft gewahrt und Sehaodhabt werde. Der Herr Bundeskanzler erklärte, daß ie Regierung voll und ganz auf (diesem Boden stehe und sich mit allen Kräften bemühen werde,, die Gleichberechtigung und die gleichen akademischen Rechte .auch 'für die' jüdischen Studeriten * zu gewährleisten. Diese Vorfälle; welche er un'gemein bedauere, konnten in dieser Ausdehnung nicht vorausgesehen. werden, denn sonst;wäre die. Sperre der Hochschulen, welche mit «einet Zustimmung erfolgte, s chö.n früher verfügt jwp.jr tl'eh. Schon aue .höheren politischen Gründen sei die Erhaltung der Ruhe auf den Hochschulen dringend zu wünschen, und er beklage lebhaft, daß die politische Verhetzung außerhalb der Hochschulen auch auf diese übergegriffen habe. Ueber die Verwahrung des Präsidiums, daß in diesen politischen Kämpfen die jüdischen Studenten als Prügelknaben dienen müssen, teilte der Herr Minister mit, daß er von dem Rektor der Universität selbst erfahren habe, daß dieser gegenüber einer Abordnung der jüdischen Studentenschaft diese als einen ordnungsliebenden, lernbegierigen Teil der Studentenschaft anerkannt habe. Das Präsidium wies insbesondere auf die Gefahren hin, welche mit einer Wiedereröffnung der Hochschulen verbunden sind, wenn nicht seitens der maßgebenden Faktoren der Studentenschaft nachdrücklichst bedeutet werden würde, daß. die Händlungen, welche zur Sperre der Hochschulen geführt höben; -„sicli. als'strafgesetzlich verpönte Uebergrifie darstellen und daß insbesondere die Anrede, welche der Dekali Dr. Holdt laut Mitteilung der „Neuen Freien »Presse" gehalten -haben* soll, nicht geeignet sei, .den Wieden a.üf den Hochschulen zu f ö rde;rh, unddauernd zü erhalten. . < ■ V> . * ' Der Herr Minister1 iniwortete, daß die im Anatomischen Institute Vorgekomnieiien Ausschreitungen gewiß mit den Gesetzen im.^Widerspruche .stehen*und daß diesbezüglich eine Untersuchung .öingeleitet wird. Das angebliche Verhalt6n des Dekans Dr'. Höldtsei ihm auch nür durch die „Neue Freie Presse bekanntgeworden, er. werde selbstverständlich authentische Informationen einholen. Er versicherte schließlich nochmals, daß es seiner persönlichen und politischen Uebefzeugung widerspreche, daß irgend welche Teile der Studentenschaft an den Hochschulen Ausschreitungen ausgesetzt seien und daß er als Leiter der Uriterrichtsvetwaltung den ihm zustehenden Einfluß aufbieten werde, damit in Hinkunft die Ruhe an den Hochschulen erhalten werde. Jbest$ Rasierklinge mit haarscharfer Schneide sichert schnelles angenehmes Rasieren! OI f a kr n de « o h w e tfl ■ o Ne Wrltmarks! \ , J.^ '■ ■' In FrankLu.^ Gruppe der^ Z e i r e - M i s r .a c h, i - R e.v.i b To n vi s t e. n, gegründet, Sie Vereinigt1, die religiöseni Ziönisten,; die die politischen Grundsätze des Revisionismus teilen und bildet einen integrierenden Bestandteil, dier Revisionistischen Weltorganisation. Bei der GtfUnäü^ Wurde die Fühlungnahme mit ^eh^öcnoii bestehenden gleichartigen Gruppen im In- und Auslande beschlossen und ein Arbeitsprogramm für den Winter festgelegt. Zuschriften sind zu richten an Hefrn M> Fried mann, bei Loeb, Hänauerlahdstraße 20, Frank{furt a. M. . Wilson, Lansing und Oskar Sf Sträüs. : Der jüdische Politiker als Friedenssiilieri r. Die Memölreiilit&rattir über die Vorgänge hintpr den Kulissen der. Pariser Friedens y.e r,üi a n d;l <u n g e.iv naQ.h dem ZusaiHrmiehlbruch die-r Mittelmächte füllt bereits ganae Bibliotheken. Besonders viel Platz nimmt in diesen : mehr öder weniger Mstoriischen Aiikeichnünigen die Würdigung der. Rolle ein, welche.im« rifle a und nätnenittMch der därnaü'I'^o Präsident : der Vereinigten Staateiri,; Woodrow Wilson, und seih Stäatsseikretär Robert Lansing gespielt toben.: S'Onderbarerweise begegnet man In diesen Arbeiten nurselteai oder gar nicht dem Namen eines der einflußreichsten amerikanischen Diplomaten, Oskar S. St raus, dies Bruders von Nathan Siraus, dem sowohl bei der wiederholt,versueihten Anbahnüing einer s möglichst raschen Beendigung des Weltkrieges wie auch bei den Friedensverhandlungen und in allererster Reihe frei d e r S c h a f f u n g d e s V ö 1 te e r b u n d * enteohel- : dend«. Aufgaben zueewiesen worden waren. ' Langjährige Freundschaft: und gemei-nsatne- Arbeit im «-auswärtigen Dienst Amerikas Ihatten Staatssekretär Lansing mit Oskar S. Straus .verbunden, obgleich beide in der amerikanischen inneren Politik verschiedene Wege gegangen sind. Lansin« war eine führende Personlich«* •keit der demokratlschen Partei« während 'Oskar S. Straus dem Fülhrerstab der R-« v «<b 1 i <k a n e r ange- . hörte. Aber seit 1900, da. beide Staatsmänner in die, j Oeffentlbhikeit traten,, arbeiteten sie in den wichtigsten äußerlichen. Fräsen gemejnsatn und haben auch wiederholt gemeinsame Erfolge Im Interesse Aimeniikas er-, zielt. In seinen Memoiren über die Friedensverhandlungen : sieht sich .Robert Lartsfoi'g verpflichtet, an verschiedenen Steikn' auf 4ie großen Verdienste Whizuweise-n, welche , der bedeutende republikanische Politiker durch.. seine diplomaMsflhe und personUche werktätige Förderung des Demokraten Wilson bei' der Sohaffun« 4n Völkerbundes um die Befriedung der Wett eeworben hat». Oskar S. Straus fiel dk wlph-üge Rolle d>&$. reisenden. ttoiomUn ih4 PropA«Aad4s>t*a |0r die Idee de* Völkerbundes 2u. Staatssekretär Lansing war bekanntlich kein Freund der VöÜkerbundidee und hatte sich damit auch die Gunst Wilsons verscherzt. Da mußte Straus abermals einspringen, um den Bruch zwischen dem Präsidenten und dem Staatssekretär nach Möglichkeit zu verkleistern, und gelang es ihm auch nicht, da« persönliche Einvernehmen zwischen diesen beiden wichtigen Faktoren der Frledensverhandlufligen wieder in der früheren ungetrübten Fonrh herzustellen, so konnte Straus doch den Erfolg für si6h buchen, Lansing davon überzeugt zu haben, daß es für Amerika unerläßlich sei, den Völkerbundpakt an (zuerkennen. Im Mai 1919 schrieb Woodrow Wilson einen sehr hetziHch gehaltenen Brief an Straus, in welchem» er ihm für die überaus werrvoiien und von der Außenwelt kaum geahnten Dienste während der schweren Kriegsjahre und den nicht minder schweren Wochen der Fpiedensvetihandilungen seinen Dank aussprach. wEin gan« besonders inniges Vergnügen und eine unschätzbare Aufmunterung boten mir Ihre Unterstüt/zunig und Ihr Enthitsiasirnus für den Völkerbund. Ihre Zustimmung war für mich von unigehedireim Wert und eine freudige Genugtuung."; Wenig bekannt dürfte es ledoch sein, daß Oskar S. Straus nach Ausbruch des Krieges, noch bevor Amerika an der Seite der Alliiertem in den Weltkrieg ©inigetreten war, die schwerwiegende Aufgabe unternommen hat, im Wege langer wiederholter Unterredumgen mit dem deutschen Botschaftter in Washington Grafen Berhstorftf Deutschland zur raschen Llquidieriung der Feindseliigikelteh und zum Venzicnt elhes „S i e gfr.ledens'* zu bewegen. Damals erhielt Oskar S. Straus In Amerika den Beinamen „The Miracle Man". Straus war mit dem Botschafter Bernstorff noch von der Zeit her, als Straus im Jabre 1888 amerikanischer Botschafter und Graf Berhstbrff Attache der deutschen Botschaft in Koh st antin opel war, persönlich befreund©t. Diese erste Intervention Straus* zur Beilegung des Weltkrieges scheiterte an dem blinden Chauvinismus der Kriegspartei in. Berlin. Als dann später Lansing Staatssekretär unter Wilson wurde, Übernaihm Oskar S. Straus aberrrials spontan die Mission zur Herbeiführung eines raschen, alle Parteden befriedigenden Friedensschlusses. Obgleich er im Laufe dieser diplomatischen Verhandlungen auch die Zustimmung Lansings erhielt, blieben seine auf den Weltfrieden gerichteten diplomatischen Bemühungen wieder wegen der Hartnäokigkeits Deutschlands ohne Erfolg.. Als der Kr-ieff vorübier war und die Friedensverhandr lungern in Paris begannen, gehörte Straus zu dern intimsten S acihy ers"t ämdJgen.st ab der amerikanischen Dele- , gation, dem außer'Wilson auch Lansing und Colone! H 6 u se anigehörten, Straus,. »alt nicht mir bei' der "atneiA' .kaWsc^en^.';p^I^itl^J,iafe-. •einer ,:;der: ,ieryor(r^enidstOTt', Kenner des,.|ntefna^lb^ und des" VÄei^htes, erbeherrsebte überdies das ganize Örientproblerrij und wiederholt wurde der Rat Straus von den einzelnen Re-, fereniteh der amefikanischeri Delegation eingeholt, und seine Gutachten waren in. der Friedienskonfereniz in der. Regel maßgebend,. Bekanntlich hat, stich während dieT Friedens^ Verhandlungen eine starke M e i n u n g s v e r s c h i e de nheit Bwisoben Wilson und seinem Staatssekretär Lansin« herausgeibiWet, was in vieler Beztehun« mit eine Ursache war, weshalb.. Amerika Jn der Weltfriedensfraige und Sn der Frage der Machtstellung-des Völkerbundes nicht die hjerjrt: "gesetzten Hoffnungen erfüllt ha*. Oskar. S.. §trau« war, .der erste, der diesen bedenkKcben RIß entdeckte und seihe Folgen für die Zukunft des Friedens im'der Welt ab^üischä+zen verstand. Er bemitlhte sich deshalb mit allen iha^-zu Gebote stehenden. Mitteln, diese- Kluft, zu überbrücken "jund sein eigenes Konzeptvom Völkerbund, dem . alle Mächte* einschiHeßlioh Amerikas, angehören sollten, w retten. Lans.ing blieb aber intransi- W . _ Modern l\CV :. mit rhyihm. Gymnastik Idr Kinder von 3 bis 6 Jahr«" Betrieb von 9 bU 12 Uhr Wien Hi PraterelraD© Tanischule Telephon R-49-703 43 gent, und Oskar S. Straus ihat esi später wiederholt offenlieh bedÄuerti daß ihm, dem „Mlracle Man", deni schon die sohiwlerigsten1 diplic^matischen. Interventdonen im /Interesse des Friedens (geglückt wftten, diesmal zum Schadender Menschheit der Erfolg versagt war,' Der, Präsident' Wilson und sein Staatssekretär Lansing kehrten nach den Friedensverhandlungen als unversöhnt» Gegner in der Frage des Welitäcrieges und der Stellung Amerikas^zuin Völkerbund *h ihr' Vaterland zurück. —bus. LIEFERUNöS-VERGEBUNG. Seitens der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die Ausführung der'Grabsteinfundamente am Neuen Israelitischen Friedhofe für das Kalenderjahr 1930'zur' Ausschreibung. Jene' Firmen, welche 2ur Offertstellung herangezogen werden (wollen, werden eingeladen, dies, bis längstens . , t Mittwoch, den 20.. November 1929 dem Technischen'. ÄnUe'.v'der Israelitischen t Kultusgemeinde Wien, I.V Seifehstetten^asse 2, IV. Stock; in welchem während der gewöhuUchen Amtsstunden (Samstag, ausgenommen) auch alle näheren: Auskünfte erteilt werden, schriftlich bekanntzugeben. — Die freie Auswahl unter den sieh meldenden Firmen zwecks Heranziehung zur Offertstellung behält der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde seinem alleinigen Ermesten jor, , «il

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