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Die neue Welt · 1929-09-13 · Heft 104 (13.9.1929) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 104 (13.9.1929)
Date
1929-09-13
Page
– (sequence 4)
Language
German
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r Seite 4 DIE NEUE WELT Uff. IM Der bereits erwähnte Leitartikel der „Times" hat am »raten MaJ dieses Thema aufgeworfen, indem er von meiner vörbedechten und of«anisiette« Bewegung" sprach und im Verteuf der Tage ist dieses Argument auch von vielen anderen Organen offen oder versteckt aufgenommen worden. Stehe zum Beispiel „Daily New«" vom 28. August. Die zweite Ekroelfidt, die wtr erwähaett wölken, ist der Einfluß, de« die Aeußerungen der Presse der Verefnigten Staaten und amerikanischer Staatsmänner auf dfe Haitung der englischen Presse ausgeübt haben. Keine öffentlichen Aeußerungen haben so tiefen Eindruck gemacht wie die Konimentare, die die afrierJkänische Presse an die Hebron-Vorgänge geknüpft oder etwa wde der Brief, den Präsident Hoover a« das New Yöftrer Proteat-Meetiog gerichtet hat. Im Zttsatnmeohäng mit dien Ausschrdtungen in Hebron mag 6s genügen, noch einmal die „Times"., vorn .28.. August zu dtleren: „Das Volk der Vereinigten Staaten kann das feste Vertrauen beben, daß alles, was in unserer Macht liegt, getan werden wird, um die Umstände dieses beklagenswerten Verbrecheins zu untersuchen und die Verbrecher und Anstifter tat Rechenschaft zu ziehen. Wir werden ra dieser Beziehung so handeln, als ab diese Jungen Leute unsere eigenen Mitbürger gewesen wären. Wir sind la augenscheinlich (für den Schutz des Lebens und des Eigentums von Ausländern in Mandatsgebieten* ebenso seir verantwortlich, wie für ihren Schrate hierzulande.** Die hier zu Tage tretende starke Wirkung amerikanischer Aeußerungen wurde noch besonders verstärkt durch den maßvoHen Ton und die Versicherung des Vertrauens zum guten Willen und zur Fähigkeit der englischen Regierung, die . die meisten dieser Aeußeptttigen charakterisiert. Ueber diese elementaren und allgemeinsten Dinge hinaus teiH sieh schon der Weg, <len die verschiedenen Ongane in England in Beza« auf das Ptflästma-Problem gehen wollen. Daß die Presse, die'von Jeher das Palästeamandat und die Balfour-Dekilaration bekämpft hat, die Vorgänge In Palästina zum Anlaß einer Wiederholung ihres prinzipiellen Standpunktes bemiteen iwiilrd^ ist. wenig verwunderlich. ,. ... . Das einzig Verwunderliche daran ist vielleicht nur der unerhört scharfe Ton und die brutale Art und Weise, die diese Blätter in einem Augenblick an den Tag zu legen wagen, In dem Hunderte von Menschen unter britischer Flagge ermordet und ganze Dörfer und Gartenstädte In Brand gesteckt und geplündert werden.;,, .,........... . i Nehmen rwlr aum Beispiel?den• i,Su-n4a y E* p reß" vom 1. September, der in einem Leitartikel zu Lord B a If o u rjs;an; ^Äärin; .$ als ,,/ien Urheber der tion 'Ouionotiiscfien ''KonzWtion,^cS der Palästina auf Kosten Englands zur nationalen Heimstätte der Juden gemacht werden sotöte"; bharalkterisiert. Der .jSunday-Expreß" geht dann so we*t zu sagen: „Welche Ermächtigung hat ed-'gentwich Lord Balfour. eine solche Wiederholung seiner Erklärung zu . untern e b «n e n? Es steht fest, daß . die Verpflichtun«, - welche er wiederholt, van der Überwältigenden "Mehrheit des englischen Volkes-'von Herzen abgelehnt wird. Die unmittelbare Aufgabe der Regierung Ist es, die Ordnung wiederi heraüsteÄen undu dann durchgreifend, die Ursachen der Unruhen, zu. untersuchen. Diese Untersuchung sohlte so weit aus-',' ' ■ 1"' vTl^rc^r^T^^^W^IWffWffi sehe Bewegung^ liegen Beweise ganz entgegengeseUter. Natur vor. Aber wie in der Geschichte überhaupt, so gibt es offenbar auch in der Geistesgeschichte eiheiJ Volkes keine Sprünge, Genau 'so, wie die staatsbürgerliche und soziologische Emanzipation, der Juden der nationalen Emanzipation vorausgehen mußte und geradezu ihre Voraussetzung bildet, ebenso geht in der Geschichte der geisti- ' gen Emanzipation die individuelle der nationalen. yoraus. Und aus der gewaltigen Arbeit für die indWiduelle geistige Emanzipation der europäischen Judenheit ist die Gestalt Moses Mendelsöhns nicht wegzudenken. Aber auch seine humorvolle Distanz zu manchen Erscheinungen im deutschen Kulturleben, die ihn p6*. sönlich angingen und einen anderen gewiß schwer deprimiert hätten, zeigt von dem. tiefen Bewußtsein einer eigenen alten Kultur, die ihn die; unangenehmen Erlebnisse im deutschen Kulturmilieu mit Fassung ertragen ließ. Um, wegen Platzmangels, nur ein einziges Beispiel zu bringen: AJs die berliner Akademie der Wissenschaften nach dem Erscheinen des „Phädon" Mendelsohn zu ihrem Mitgliede ernennen will und König Friedrich IL sich dagegen sträubt, bemerkt Mendelsöhn: „Wenn der König mich vorgeschlagen und die Akademie abgelehnt hätte, das freilich wäre beschämend gewesen." Moses Mendelsohn, der im Kulturmilieu eines von jüdischem Schrifttum gesättigten Elternhauses und dann unter der Führung des Rabbiners Fränkel zum jüdischen Geistesmenschen herangewachsen war, war gerade darum um so befähigter, die europäische, vor allem die deutsche Geisteskultur mit verblüffender Gründlichkeit zu rezipieren und in erstaunlichem Ausmaße zu befruchten. Das soll heute, an seinem 200. Geburtstage, gerade in jüdischnationalen Kreisen nicht vergessen werden« m $i f "SIT MAR 9SSSBSSS\ Nach ÄGYPTEN und PALÄSTINA mit den Luxusdampfern 44 44 Hiiwvviiiii ff I Rundfahrten Im Mltt«lm*«r Genua — Neapel — Sizilien — Aegypten — Palästina — Syrien — Zypern — Konstantinopel — Athen — Neapel — Marseille — Genua zu besonders ermäßigten Preisen Auskünfte: .Sltmar", L Kfirntnerring 18 (Ecke Schwarzenbergplatz) Telephon U-45009 m na gedehnt werden, daß wir einmal entdecken, w I e eigentlich der britische Steuerzahler dazugekommen ist, e in s o f a n t a s t i s c b e s Mandat aufgeschnallt zu bekommen und in einem wie raschen Tempo das Mandat annulliert werden kann. Das Leben. und die Mittel von Engländern sind versprifet worden, um Wirklichkeit aus einem Traum zu maeherr. und das muß jetzt ein Ende nehmen." Auch. die. J)äüy Maid" ist natürlich wieder Künstelte. Dite Überschrift ihres Leibartilkels vom 30. August lautet: „Gebt das Mandat zurück." Main kann sich leicht vorstellen, weichen Widerhall diese Politik in der Provinz finden muß, wtftei doch zn beachten isrt, daß die Provinzblä'tter in ihrem Einfluß auf die öfKentliche Meinung keineswegs gering zu schätzen sind. , i ' . Demgegenüber ist von umseriem Standpunkt schon mehr zu 'beachten, daß die BJättet, die grundsätzlich eine ^positive Stellung zuim Piaiastinaimandat und eine Weiterlühriung der zionistischen Politik vertreten, zurückhaltend skid und ausweichendier uniä'iesefvier't^r sclHreiben als die antlzionlstiscihten. Es Ist uns eigentlich kein einziges großes •Blatt, den „Mamcbes'ter Guiardia-n" eingerechnet, vor Augen -gekommen, dais so yorbehaijtl-ös; f'Cr..die.PoUt4ik dier Balfour-peikllaration geisahTieben'.toä'tte,.*". wi«e.: eih'es diesier glättet dagegen., Kei^n einlies. Bla.tt, das etwa in der OeflientlicihMt den Schluß geizogen hätte, daß gegein.üb'er der bkiügen Tragödie in Palästina nunmelhT eine stärkere •und entscbiedeniere v ptoÄjpnisti5cher ,..Ädir^ und Politik in - Palästina ypnnöt^n^s»?d,i.. dip^4^?l'U|8,iden.: die zionistische Bew/eguirtgg^n*in?|ln^t^/.vom/e'r*t^h!Äugenbiiek an aus den Ereignissen in. Palästina gezogen hat. Das »rföcihste, was.mah von-s'cfldfoeh. positiiyen Aeußerumgen in;djeT englischen Pres?>e saigen kanis Ast,.; daß sie ganz im aM-gemÄen den-Standpunkt vertritt^...; daß em von England gegebenes, Versprechen unbedingt ' j eingehalten werden muß. DahintiCr flÄ mäh sehr oft etwas■) von der '.traditiondien 'Tory-Haltung, daß,,,Eit'gla'tiid , sich gewiß durch .Aufruhr,;zWtaaren:, imd' jReöhtsbrueih k ei n e ß;js9L^':0;;u% g s¥i;he r^P[oliIi k^' wird' aufzwingen lassen. An,eirizieiln-en Sieilen wird hoch fciesondsens hinizirgeifüg-t; wie. schädlich ■ein dterar-tigeis ZuTückweidben vor Drohungen oder. Gewaitjtiteh im' Otient wirken müsse'.und daß .dieSe Wirkungen i^dht-von-Pa^ä^ina greifen; können. Aber auch hei dieser Gelegenheit kann man :*cli'''zu^iiälen nicht des ^Eindnidkes erwehren, daß die 'Aengsth'cbkcit, . mohammedanische Empftnclslicihikeiten zu verletzen, allzu stark Ist. Der, Leitartikel der „Times" vom 28. Aü,gusit ist aüch zu dksem Punkt als r&präsentatiiv zu berracihten: . „Es braueihj kaum gesaigt zu werden —, obwohl es urtter dii'Csen Umsf'gmden mit der größten Ent- : schiedenheit und Publizität .gesagt W'erden stfllte —, daß unsere Politik in Palästina bleibt, was slß gewesen ist. Sie witd' vpiikeinem rVeT'su'ch ' eines der Völker,', das ander»? auszusclhaltehoder.zu he herrschen, be rü h ri W'erden . . . Abgesehen vcin G'eslcjhtsipudiilotcn der Gerechtigkeit. un-cl unserer ' Verantwortücllitkeit als M^ndatarmacht, gibt es n^ch einen politischen Grund, waruim Festigikeiit untd Entscthied'enhieit In diesem Fa'.'6e unerläßlllcih sind. J'&der. .der mit dem Osten Vertraut Ist, weiß, wie Kompromisse, die auflöredheiinilich miit der Gewalt abgeschlossen. werdsn, awf orientaHscih'e Geister wirken. Ste werden •wnfclhObar als Schwäclh'e oftt-t Furcht ausgedeutet. ' Wenn dte Mandaitarmacht davor zurückzucken würde, in Palästina ihre Pflicht zu tum. würden neue Versuche, ihr neue Konzessionen abzuzwingen, bald. feigen, Und die'Se Vefsuph'e w-ürden nicßit auf Palästina beschränkt Weihen. Das Beispie?, das Palästina erfolgreich gesetzt häitte, würde dann von allen Uri.Tutiesti»l.tern in andteTen Ländern studiert u<nd btifcÄgt Verden« Palästina 'M ein ..test-case". Wenn Wir Jetzit zögern oder uhseje ühetlteferte PpMti; ändern, . würden wirbald andcr'üwo •größieren Gcfattiren gegentib-erstehen." Sehr ähnilch schreiben,., auch „iDaily News" Vom 28. Augu«st;.f ,^Dle Anregung, daß wir auf unser PaläSitinamanda't verzichten scllli'en< ist nicht mir Unsihn, es ist 'gefährlicher Unsinn'. Wir &!ud durch eine ausdrückWcihe und feiierilichie Verpflicbtuing festgelegt. Wie -wenig wir die Aufgabe auch schätzen rn^gen, wir miüisen sie weiter dhrcibzuführien suchen, od«:r uns da.mi.t abfinden, in d'en Äu-gen der ganeen ,Welt lächerlich und gerichtet zu sein-" Ganz ähnCich, wenn auch im Ton enrfschded«ner vad zioni<.musfreundlicihef' sahrielbt ,yDaily Ohfonicls" vom 30. August: „Wenn PaTteiüteidenscfoaft umd Propaganda die Form von Mord und Attsschrieiitungen annimmt, Ist dier Augenblick gieikommen. um über einen Schatten des Zwietfds bdnauis festeustellen, daß Mord und Ausschrie#ufngen sich nicht bezahlt machen, und daß sie die britische Regierung nicht um einen ZoW breit von den Prinzipien abteniken werden, die sie zur GPUndäage ihrer Politik gemacht hat... Die Verpfflichitung. diese Aufgaben durchzuführen, ist von Großbritannien angekommen und ihm im Mandat auferlegt worden. Es solite nunmehr klar wieder festg-esteHt werden, daß England auf der Basiis des Mandates, des ganzen Mandates, und nichts als des Mandates steht... Der richtig* Kurs für die Regierung ist heute zu erMäfen, daß britische Verpflichtungen univerändert ibestehen •umd anzugeben, welche enitsohlossenen und .unparteiischen Maßnahmen sie *» ergreifen gedenkt, um s*e in die WirklicHkeit umzusetzen." ZttsaminTeinifaissend kann man «rar sagen, daß auf jeflen Fall d3e Unwihen in £aaäst*na «ben auch die Grund- Tagen der britisch*» Manda«tpolitik noch einmal und in aller OetfentMchkeit in Frage gesteht haben und daß diese Erörterungen in der Presse den Hintergrund öffentlicher MelnungsWlldun« darstellen, auf dem eine ^künftige neue Erklärung m den Grum«a«en Ihrer PalästlnapolWk sich abspieöen muß. Was aber von unserem Standpunkt eigemtliclh am meisten in die Augen fälÜt und bel.eltti.gem NachcerJken unsere besondere Beachtung erfordert, ßind einige Dinge, über die die englisch* Presse nd c h t s c h r « i b t Was die englischie Pres>se in di'esam kritteeben Augenblick zu unserem Problem nicht sagt, Ist unter Umständen ebenso wichtig, vie'Mieic'hit noch wichilger, als was sie sa<gt. Dqis Erste, wonach man ziemlich vergeblich Umschau halten wird, Ist die Aeußerung irgend welcher tiefergehenden Sympathie mit unserem ganzen Werk als solchem oder einer wirklichen Anerkennung dier Ökonomischen und zivilisatorischen Leistung unserer Kolonisation. i Zwßllf Jahre nach der Bailiour-Deklaration und in einem Augenblick, wo unter britischer Administration wertvolle SiiedJungspotitionien;: moderme Gartenstädte' und' la.nd'wir.tsc'lraf.tMdie Koionien zerstört werden, 'haben in dier öffentlichen Meinung Englands uwsieir konstrukifiives Werk u-nd sieine Ergieibnisse so wenig Rückhalt,' daß sie k au an i r ge nid w o angemerkt werden. Man hat natürlich die,{ offizie»IIan Sympathien 'für die Pogrorncipifer, b^sondiers die Ermordeten, aber daß Ist .ein: .sieh^f;lroii|er.; Preis,, d^n m.att.,.ate_Ju.de, iür die SympathSe. der, englischen :Zieiitungen. zahOen muß,. Wiohtigier aber ist-sellbsivierständlich endlich noch dass, was wir vorhin über die Stelhwig zu uniserem Aufbauwerk als solchem gesagt haben. Noch immer wird dfie nationale Helim&tättenipqlitik hier'im besten, Falle als efihe semtiimentalie Phrase behandeilt, , während über ihre positiven und aufbauenden Werte Stillschwelgen herrscht. Diese ganze Situation ist um so erstaunlicher^ als die Gegner der (Zionistischen; Politik in d<er neu entmachten Dlsfcussion es sich durchaus nicht nieihmen lassen, auch die ökonomil-chen und koionisäitorischen Fehlschlage dier Juden geibührend hervorzuheben. So schreibt zum Beispiel im „Sunday Referee" vom 1. September Major E. W. P ols o n N « w m a n, der von 1924 bis 1926 Spezialkormesipondent in Palästina,, 19<2$ bis 1926 Sonderberichterstatter 'bei dier französischen Armee äuif 'dtem syrischen kriegsscTia*- platz gewesen ist: „Die; Zionistische Exekutive in Jerusalem macht jede organisierte Anstrengung, um di'e Biedihgungen zu verbessern, um die neu'en Einwanderer zu fördern, was in vielen Beaiehunigen gute Resultate upd einen toemertoenlWerten Fortschritt In verschiedienen Wirtschaffcsizweigen zur Fotge hat. Oberflächlich betrachtet, macht dieser Fortschritt auf den geieg'eaitlichen- Betrachter einen guten Eindruck, aber bei näherer Unters«chu'mg stdlt sich diesfe ganze ökonomische Pollitik als ungesund heraus. In den meisten Fällen wird die Einwanderung nur durch Suibfi'idi'en aus 'dtem Auslapdte möglich, ohne die die Iimmigrariiten wie verlorenie Scihaife in der WWdtnis dasiteben würden. Uebierdies kommen diese zionistischen Juden meistens aus den Städten und sind deshalb für landwirtschaftliche Arbeit, die den einzigen wirklichen WiirtsohaJtszweig PalästHnas darstellt, geistig wif körperlich ungeeignet Die Folge davon ist, daß, während eine «anee AnzahJ von Juden im Laurfe der letzen Zeit Paiästimi wieebr verlassen -haben, weil. sie .^Nieten" g'ewtesen, sind, eine' beiträcbtiicbe ZaM von ihnen nach, d'er iüidischen Stadt Tcl-Awiw zusammengeströmt ' ist, wo sie in einer Atmosphäre unechter ökonomisch r W e r t e einen Geist von Uneuifriedenheilt piegfen." Sieht mau sich demgegenüber nach einer ähnlich klaren positiven' Schilderung unserer Kolonisationsarbeit im Lande um, so wird wohl das Beste der Art, was man noch linden kann, etwa der Leitartikel „Sunday Times" vom 1, September sein, der unter anderem sagt«: „Man solte sich dessen erinnern, daß die eingeborenen Bauern, die Kanaaniten, wie man sie nennen könnte, ein primiteves Volk, meistens sehr arm und heruntergekommen sind, während die zionistischen Immigranten meistenteils gut erzogene Menschen aus Westeuropa und Amerika sind, die hart arbeit enund moderne Wirtschaftszweige aufbauen. Zwei voneinander weit entfernte Kulturtypen sind so im Rahmen eines kleinen Landes plötzlich in

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