Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 103 (6.9.1929)
- Date
- 1929-09-06
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 103 DIE NEUE WELT Seite lf Was Sie suchen finden Sie bei i FÜR DEN HERBST Reichste Auswahl In Pullovers, Wollwesten, Slriimpfen, Handschuhen, Trikotagen, Damen-, Herrenu. Kinderwäsche, Pyjamas, Leinenwaren, Berufskleider etc. Eft gros — en detail infolge kleiner Regien spottbillig! I, Rabensteig 3 (Ecke Seüenstettengasse) BERGMANN deutoi.ng der Habi-mah durch eine fori Budget festgelegte Subvention prinzipiellen Charakters (300 Pfund jährlich) gewürdigt. Die Abschiedsvorstellungen im Lande \\a der großen WeHtournee 'haben stattgefunden. Am 15. September beginnt die Habimah ihre europäische Tätigkeit mit einem Gastspiel in Rom, um von ihier aus die bedeutenden europäischen Zentren z-u besuchen. Mlohoels geht nicht nach tierlin. Bekanntlich hat sich der Gründer'und Leiter des Jüdischen Akadie mischen Kam m e r t h e a t e r« von Moskau Alexis Granowsky dauernd in Berlin niedergelassen, wo er an den Reinhardt-Theatern als Regisseur wirkt. Die künstlerische Leitung wurde dem Hauptdarsteller des Theaters Michoels übertragen. Wie wir bereits berichtet haben, wurde Midhoels von Piscator nach Berlin als Dar- .steiler fürdas Mehringsche Schauspiel „Der.. Ka^uf- . m a n n v o.n B e -r 1 i n" eingeladen. Dem Moskauer .,E m e s" zufolge hat die Arbeitsgemeinschaft des Moskauer Jüdischen Kammertheaters beschlössen, Michoels für Berlin nicht freizugeben. Wege der jüdischen Politik. Ein Zeit-und Str eitbuch. Robert Strickers 50. Geburtstag gab einem Kreis von Freunden und Anhängern die Anregung, seine wichtigsten Reden und Aufsätze im einem Buch zn vereinigen. So kam eine 'Über den aktuellen Anlaß hinaus, wertvolle Substanz zustan'de, ein Stück jüdischer Zeitpolitik, mehr als 30 Jahre umfassend und gerade jene Epoche umreißend, die mit Henzils zionistischer Politik beginnt und mit -ihr -r offiziell'— endet, Die Anlässe, bei denen Robert Stricker das Wort nimmt oder zur Felder greift, sind mannigfaltige: er spricht als junger Student in «einer Heimat Brünn über die Makkäbäer, macht das AssimilatiohS'judentuim lächerlich, zeigjt die Zusammenhänge zwischen Sozialismus und Zionismus; er entwickelt sich' aum Kämpfer fitlr freies . Judentum vom Versammlunigspodlurn, von der österreichisdhen JP'arlamentstribüne^ vom .Schreibtisch äusj er wirkt als Führer des österreiehisc!he.n Zionismus" für die kompromißlose, nationale Idee auf Kongressen» und im A. Ci Seine Fülhrersohaft wächst zu einer Popularität, die nur :.:dem wahren Kämpfer zukommt. .. AM das würde vielleicht "die Herausgabe des Buches* C^W.eige der j.iüdi seihen P olitik", Aufsätze (. und' Reden. Verlag R.'Löwitj Wien) noch immer * nicht über den- Rahmen . "eines .kiilendaxiscb^ni Anlasses> hinausheben, ...ergäbe diese -Sammlung nicht die Tatsache, daß Strickers. Viast ein Menschenaiter. umfassende Aeußeiung.en ihren geschidhtliohen Wert durch ihre Zeifcgemäßhei't . dokumen- ■ Üeren. Fast alle von . ihm - aufgeworfenen iind mit. der, S/tärke eines lebendigen Temperaments beleuchteten; Probleme sind so aktuell wie einst: die Scbäibigkeit uridi: RiüekgraMosigkei't der. As'similanten, die Verwässerung des Herrschen Zionismus, die Verlockungen der jüdischen Jugend, der Kampf um "den Judenstaat. Mit einem > diutrdh ' keitterilei ideologischen Irrweg-gebrochenen. Instinkt' hat;'' i Robert Stricker der * jüdischen Politik den Weg gewiesen*, dett Weg, auf dem ilhn viele verlassen, viele au ihm «gestoßen . sind. Wir seihen ihn diesen Weg als Führer "des von ibm gegnündeften Verbandes; demokratischer Zionisten weitersdhreiten; kompromißlos wie einst, ehrlich wie einst, Jugendlich wie einst. Die Treue für das einmal innerlich, erarbeitete Ideal gibt den «Wegen der jüdischen Politik"" ihren wertvollen Kern und dem. sie bewahrenden. Mann Robert "Stricker den Impuls, einen, weitein Kreis von Freun-' den und Aufhängern daran glauben zw machen. Robert Stricker : Wege der jüdischen Politik «llll<'flllllllilll,ll^ Eine Sammlung von Auf «Atzen und Reden Soeben erschienen! Verlag R. Löwit, Wien; Jüdische Sp o ri~ und iiiiiiiiiüiiiiuiiiiiiiiiiiiiTurnbewegunö Hakoah verliert gegen Sportklub 2:1. 'Auf der Hohen Warte erlitt Hakoah vor 22.000 Zuschauern gegen seinen alten Rivalen Sportklub . die erste Niederlage. Was man von den Blau«Weißen am Sonntag gesehen hat, gibt zu Hoffnungen nur ganz:geringe Berechtigung. Die jüdische Mannschaft lieferte kein gutes Spiel, was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, daß der Mittelstürmer Stern fehlte, Bekanntlich weilt Stern seit einigen Wochen in Palästina und die ausgebroebenen Unruhen haben den Spieler verhindert, rechtzeitig in Wien einzutreffen. Außerdem war die Aufstellung vollkommen verfehlt. Bader ist kein Mittelstürmer und Stroß kein Verteidiger. Stroß beging zwei krasse Fehler, aus denen auch die Treffer Sportklubs resultierten. Löwinger, der wieder auf seinen Mittelstürmerposten gestellt wurde, bot bis 15 Minuten vor Schluß eine gute Leistung. Die Hakoah-Leitung benützte die große Zuschäuermasse zu einer stummen Demonstration gegen die, Judenmassakers in Palästina. Die Mannschaft trat mit.Trauerflor an und ihre Stimmung war eine ziemlich gedrückte. Die erste Spielzeitvi$t Hakoah teilweise überlegen, doch verstehen die Stürmer nicht die günstigsten Chancen auszunützen. Dagegen gelingt es Katz bereits in der 10. Minute nach Seitenwechsel einen schönen Treffer zu erzielen. Durch eine Verletzung Fischers wird der Hakoahangriff geschwächt. Sportklub kommt auf, Stroß ist nicht imstande, Pillwein zu halten und der Ausgleich ist hergestellt. 15 Minuteri vor Schluß kommt es vor dem Hakoah-Tor zu einem Gedränge, Gold verfehlt den •Ball, Stroß köpfelt den Ball zu leicht weg, die Verwirrung nützt Sportklub zum siegbringenden Treffer aus. Aufstellung: Feigl; Stroß, Gold; Fried, Löwinger, Posauner; Katz, Heß, Bader Mausner, Fischer. * Vor einer schweren Aufgabe steht Hakoah kommenden Sonntag. Die Kriauer treten auf der Hohen Warte gegen Admira an und werden eine Niederlage kaum verhindern können. Sportklub Hasmonea. Am letzten Samstag fand im neuen Klubheim der Hasmonea. (T'heaterca.fe\ IL, Prater- . Straße) die erste Plenarversammking der neuen Saison statt. Herr Dr. Sanel Beer führte 'dien Vorsitz. Das Referat über das abgelaufene Sportjahr erstattete Herr Markstein, der mit Genugtuung auf die rege und erfolgreiche Betätigung der Fußballsekbion verweisen konnte. Die erste Mannschaft konnte/zwar die Erstklassigkeit nicht zuriückerringen, war aber stets'im Vordertreffcn zü finden und wurde schließlichi'nur' ganz* knapp geschlagen. Herr Dr., Beer machte dann der Versammlung von; einer Reorganisation des Vereines Mitteilung, der zahlreiche neue Mitarbeiter gewonnen hat, so daß er mit besonderen Erwartungen in die, neue Saison eintritt. Vor allem dst eine Veränderung, in der SektionsleUunz eingetreten, die in die Hände des Herrn Alois Grünwaid (ehe-. ' mals. Selktionsleiter des S. C. Hakoah) übergegangen, der gemeinsam mit dem bisherigen verdienten Funktionär Herrn W otl'.f s ob n düe- Fußballsektion leiten wird, .Herr Grün w,a-(d> entwickelte sein Programm, in , welchemer sich nicht,.n/ur auf., eine ernste sportliche Betätigung mit dem Ziele, der- Erreichung der Erstklassigkedt festlegte," sondern auch die Erziehung der Mitglieder in jüdischem' Sinne forderte. Er-, gedachteauchder in" Paläisitinia-hingemordeten-BTüder, deren Gedenken die;Versam-ml'üp« durch Erheben von den ^Sitzen ehrte; ■■■>, '; Hierauf Jiiedt Herr- Arthur B a a r einen Vortrag über 'die 'Aufgaben •der- Hasmonea,1' die. zu einem Sämmelpainkt . des' jüdischen Amateursports werden Wnd die' wertvollen -.'Kräfte äiis ■ deri;. ih^cAuflösungl{^egriff^nen:- verschiedenen .kleinen, 'iü&scheiiiv Veielrienin sich auf nehmen sott'.. . Es..wurde 'tfei.''Mr djje.'.'fijitglieder. des. Vereines überaus günsdiig, ,,gelegen^ Elektrar-PJatz.. (Endsitation Ausstel- . liur>gsstrafie)'.in" Subfniete genpm.rü.en. Der Spör#iatÄ'.'steht, •am. Dienstag. zu;m Training und;,die'- .Sonntag-Vormltta«ezur Austragung von .Wettspielen zur Verfügung. *ßirie Mit-' .glijederwefbeakttton hatte bereits vollen Enfblig ,,m \ verzeichnen, da zahlreiche ..Neuanmeldungen,. dJarunter solche von zionistischen Führern, \?prliegen. Die Slteungen des Vereines finden jeden F r e 1 t a g im 'Tlheatercaf6 statti wo auch Neuanmeldiuingen entgegen- ■ genommen werden. .- r .->f-; : .. . , w : \ Hasmonea—Sparta 2 : jOj 1(0 : Ö). Hasmonea konnte d«as erste Meisterschaiftss'piel. In sicherer Manier gewinnen. In der . ersten Splelhälite war;; das Spiel ziemlich ausge- .•g'Iichen, Tiach der 'Pause.r.imi ,'iedoch die taktisclje undi .techndsche Uebierlegenheit der Ha's.moneaHLeute klar zu-, tage. Die besten Leiisbungenvallbrachten Sternbach, der auch einen wunderschönen -Treffer erzielte, Weinmann in der Verteidigiung'lund' der Tormann Kohn. —- Die Reserve gewann 7 : 3 .gegen Siparta .Reserve: Sonntag .tet Hasmonea - gegem Ostmark., auf. "dem Stadlauer Sportplatz anzutreten. Da Ostmark eine der stärksten Mannschaften der Klasse stellt und überdies den Vorteil des eigenen Platzes 'für sich hat, wird Hasmonea •einen sehr schweren Stand haben. Hakoah veranstaltet am 7. und 8. September ein großes. SchwimrivMeeting. Die HakoahsHockeyjMannschaf t unterlag gegen W. A. C. 0:3. .. Die Hakoah.HandballsMannschaft wurde im Dok* tor*Körner#Turnie'r von Post 2:1 besiegt. In der 1500 MetersSchwimmeisterschaft besetzte Güth (Hakoah) in der Zeit von 24:02.4 den driften Platz und der Hakoahner Dreikürs den vierten Platz. Im EwasksCup siegte die Hakoah*WasserbaIlmann» sohaft gegen W; A. C. 6:5. Die Tore erzielten Flesch (4), Reiser und Rosenblatt. Im Schwimmen Quer durch Prag besetzte Polakof . (Hagibor) den zweiten Platz. Vereinsnftchrichlen. Union, der .Zionisten«Revi8*(onisten Oesterreichs. Montag, den 9. September, Ya9 VUhr abends, Die Lehren der Ereignisse" in Palästina; Referent Z. Lewanon (Jerusalem). Ort: Cafe Arkaden, IX., Universitätsstraße, Klubsaal. Gäste willkommeri! - . Elternverein „Tarbuth" zur Erhaltung der Hebräisch* Schule, Wiep, O.thrnargasse 46, §aal 2. Der Unter* rieht Jhat am; 2* 3: begonnen un,d findet jeden Montag bis inklusive Dcinnerstag von 4 bis« 7 Uhr-nachmittags 'statt.. Die Kurse leitet Frau Ester Schwartz, bei wplcher Neu* einschreibungen zur angegebenen -Zeit vorgenommen werden. Vereinigung der zioriistiscWemokratischen Jugend, Wochenprogramm: Samstag: 3 Uhr: 1. Zusammenkunft der Kinddrgruppe nach den Ferien; 4 Uhr: 1, «Zusammen* kunt|t der Zöglinge; 4 Uhr: Sichah der Mädchenkwuzah. Sonntig: 8 Uhr früh: Wanderung, Tröffpunkt Zirkusgasse i Nr. 33. Dienstag: 8 Uhr: Sichah der Kwuzah „Dror". Mitt* Wöch: YsB Uhr: Sichah der Mädchenkwuzah; %9 Uhr: Vortrag im Caf6 „Produktenbörse". Donnerstag: 8 Uhr: Sichah der Kwuzah „Dror". Die II. ordentliche General« Versammlung am 15. September. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hilfsgemeinschaft, II. Unt. Augartenstr. 35. Demnächst werden folgende Kurse eröffnet: Hebräisch für Anfänger, Hebräisch für Fortgeschrittene I, Hebräisch für Fortgeschrittene II, He brüisch für Kinder Anfänger, Hebräisch für Kinder. Fort geschrittene. Bibelkurs, Zionistikakürs, Jüdische Geschichte und Literatur, Erläuterungen de9 Wochenab-- schnittes. Englisch für Anfänger, Englisch für Fort geschrittene, Arabisch, Schwedisches Turnen für Frauei und Mädchen (Leitung Ing. Patlaschenko), Handfertig keiten,, Physiologie und Hygiene der Frau, Hygiene de Alltags, Erste Hilfe, Berufsberatung und Berufsschäden Anmeldungen werden täglich von 5 bis 7 Uhr abends ini Sekretariate, IL, Untere Augartenstraße 35, entgegengenommen. — Dieser Tage wird eine Kinderlesestube für schulpflichtige Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren errichtet. Die Leitung der Kinderlcsestube hat Frl. Rosi Lederer übernommen. Die Kinder werden täglich in der Zeit von 3 bis 6 Uhr unter pädagogischer Leitung be* schäftigt, erhalten Nachhilfe für Volks* und Hauptschule, werden in Handfertigkeit unterwiesen. Um 4 Uhr wird eine Jause verabreicht. Den Kindern steht eine Bibliothek zur Verfüdung. Anmeldungen werden täglich von 3 bis 5 Uhr nachmittags im Sekretariate, IL, Untere Augarten* Straße 35, entgegengenommen. Hebräische Versammlung. Am 7. d. M., 8 Uhr abends, in der Bibliothek „Zion", IL, Kleine Mohrengasse 3, Vortrag des hebräischen Schriftstellers Daniel Perski (New York) über die hebräische Literatur. Es wird geplant, anläßlich dieser Versammlung die Neukonstituierung des hebräischen Klubs vorzunehmen. Halb 8 Uhr Versammlung des Verbandes, der Hebräisch- Lehrer. - > .Pfadfinderbund „Zirenu". Das neue Arbeitsjahr unseres Bundes hat mit 1. September begonnen. Die Zugsabende der einzelnen Züge finden wie folgt statt: 1. Burschenzug,. Mittwoch, halb 8 Uhr abends, Wien, IV., Margaretenstrafie 10; 2. Burschenzug, Donnerstag. * halb 8 Uhr abends, Wien, VIII., Bennoplatz i a; 5. Burschenzug, Aeltere, Dienstag, halb 8 Uhr, IV.; 3. Burschenzug, . Jüngere, Mittwoch, 6 Uhr, VIII., 4. Burschenzug, Aeltere, Donnerstag, halb 8 Uhr, VIII.; 4. Burschenzug, Jüngere, Mittwoch, halb 6 Uhr, IV.; 5. Burschenzug* Dienstag, 6 Uhr, IV.; 6. Burschenzug, Dienstag, halb 8 Uhr, .VIII. — 1. Mädchenzugi Donnerstag, halb 8 Uhr, IV.; 2. Mädchenzug, Aeltere (FühreTin Edith Hirschhörn), Montag, 7 Uhr, IV.; 2. Mädchenzug, Aelterö (Führerin Stella «Kerpen), Samstag, halb 8 Uhr, V1IL; .2. Mädcbenzu.gv^Jüngere, Donnerstag, 5 Uhr, IV. — Samstag deri 7. d. M. um 6 Uhr, Versammlung der Nad'elwän'aerer des Bundes im Heime, IV., Margaretenstraße 10. Programm: Max SchrÖtter: Die künftigen Aufgaben unseres Bundes; .Robert. Lusüg:.v Unsere „ zionistische . Erzieh ungsarbedt. Zutritt nur für Nadelwanderer. . Erscheinen Pflicht. — Anmeldungen werden an allen' Heimabenden entge gengenomnien. Unentgeltliche Arbeltsvermittlungssteiie...des, Jüdischen . Hoohschulausschusses. Hofmeister, Häusel ehr ejf mit Kenntnissen fremder Sprachen, a.uoti' für' Näcbhilf^dhterricht in allen Mitte'lschulfäohern (PihiiosbpiheinV Pädagogen), erstklassige Kräfte für kommerzielle Unternehmungen und Adivöikatursikanzleien (iHandetehochschüler, Juristen),' Privatsekretäre vermittelt prompt' und unentgeltlich der jüdische Hochscbulausscbuß, IX., Zimmermannpiatz 8, Telephon A-25-2-28. Telephonischer Anruf; öder Postkarte genüg't. '.. •;_ . Amtliche Verlaufbarungen der israLelitischen Kulttisgemeinde ■;■ Wien. . Kundmachung., Herr Dr. Nissim O v a d i a, welcher in seiner Eigenschaft als Rabbiner des Verbandes. der* 'türkischen Israeliten (Sephardim) zu Wien vom Vorstände der israelitischen Kultusgemeinde zufolge Bescheides des Wiener Magistrates vom 7. April 1924, Mftgistratsabteilung 49/3100/24 als Gemeinderabbiner im Sinne des § 44 des Kultusgemeindestatuts und des" Punktes 5 des Regulativs betreffend die Rechtsverhältnisse der türkischen Israeliten (Sephardim) in Wien bestellt wurde, ist von seinem Amte bei dem genannten Verbände zurückgetreten. Infolgedessen ist das Amt des Herrn Dr. Nissim Ovadia als Gemeinderabbiner gemäß § 48 des Kultusgemeindestatuts e r 1 o s c h e n. ' Hievon erfolgt gemäß § 49 des Kultusgemeindestatuts die allgemeine Verlautbarung. W i e n, i; September 1929. . Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. ■■ Gottesdienst. Der Vorstand der Wiener israel. Kultusgemeinde veranstaltet anläßlich der diesjährigen hohen Feiertage im Großen Musikvereinssaal, I., Dumbagasse 3. SöfiensaRl, III., Marxergasse 13, und Hote> üio'n* tinental, IL, Taborstraß§ 4, Gottesdienste. Jene Parteien, welche auf die im Vorjahre benützten Sitzplätze reflektieren, können die neuen Karten gegen Vorweisung der vorjährigen an der Kartenkassa der tstaek Kultus: gemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, in der Zeit vdm 15. September bis 24. September d. J. während der Amtsstunden von 9 bis l Uhr vormittags beheben. Der allgemeine Verkauf beginnt am 35, September J. Weiters sind; die freigepliebedeh Karten für den Leopoldstädter Tempel an der Betsitzkarten*Kas8e der israelitischen Kultusgemeinde erhälUieb,