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Die neue Welt · 1929-08-30 · Heft 102 (30.8.1929) · page 5

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 102 (30.8.1929)
Date
1929-08-30
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 102 DIE NEUE WELT Seite 3 Rasche Hilfe ffir Palästina. Ffir Linderung der Not und Selbstschutz. Der Verband demokratischer Zionisten Oesterreichs tind die „Neue Wtlt" wenden sich an die Joden Oesterdeichs mit der Aufforderung, rasch zu helfen. Spenden werden durch die „Nene Welt" entgegengenommen und ausgewiesen. Die Beträge werden sofort an das Bürgermeisteramt von Tel- Awiw überwiesen. Spenden sind mit Postanweisung oder durch Postsparkassenkonto B-120.462 an die „Neue Welt" au überweisen. Bargeld wird in der Zeit von 9 bis 1 Uhr im Bureau der „Neuen Welt" entgegengenommen. Der Schiffsverkehr ungestört. Wie wir erfahren, wickelt sich der Schiffsverkehr nach Palästina voltkommen ungestört a<b. Der a<m 29. August von Triest abgegangene Dampfer der Cosulich-Llnie war voll besetzt. ' Trauerfeiern in Wien. Am Samstag findet in allen Tempeln ein mEI mole rachamim" statt.. Am M i 11 w o c h, den 4. September werden in allen Gemeindesynagogen in Wien Trauer feiern für die in Palästina gefallenen Juden abgehalten; Stimmen dei* Weltpresse zu den Kämpfen in Palästina, Die deutschen Blätter beschäftigen sich eingehend mit den letzten Ereignissen in Palästina. ". Die »Vossische Zeitung", die sonst gut informiert ist und einen ausgezeichneten Orientdaenst eingerichtet hat, sieht in der Lage in Palästina nicht klar und versucht in einem mit J, E. gezeichneten Leitartikel die Ereignisse als in der sozialen und politischen Situation des Landes begründet zu erklären. Sie meint, daß „die moralische Verantwortung für.das Unternehmen, in das unendliche Arbeit, unendlicher Opfersiun und eine unverdrossene Hoffnungslosigkeit gesteckt worden ist, die englische Politik treffe." Die „Dresdner Neuesten Nachrichten" lassen sich von ihrem Korrespondenten aus London telegraphieren: „Die Unruhen in Palästina stehen im Vordergrund dies öffentlichen Interesses und haben in England eine erhebliche Aufregung verursacht. Die Vorgänge haben gezeigt, daß die bisherigen Methoden der Verwaltung den tatsächlichen Verhältnissen nicht Rechnung tragen." Das „P r a g e r Tra,g b l a 11" beschäftigt sich mit den politischen Hintergründen der arabischen Ueberfä-Me, indem es auf die Gegensätze zwischen den beiden maßgebenden, das arabische . politische Leben beherrschenden Familien Hussein! und Nashisihibi als die Ursache der gegenwärtigen Situation hinweist. Sie macht aufmerksam, daß aiuf jüdischer . Seite die, Revisionisten die Beibehaltung der Jüdischen Legion gewünscht haben, während sich die überwältigende Majorität der Zionisten dagegen ausgesprochen habe.-„Der dritte Partner, die englische Regierung als » SITMAR (I Nach ÄGYPTEN urrd PALASTINA mit den Luxusdampfern AUSQHir ■„EJPERIÄ" Rundfahrten Im MltUlmaar Genua — Neapel —• Sizilien — Aegypten — Palästina — Syrien — Zypern — Konstantinqpel — Athen — Neapel — Marseille — Genua zu besonders ermäßigten Preisen Auskümte: „Sitmar*. I. Kärntnerring 18 (Ecke SchwatzenbergplatzV Telephon U-45009 >t ülim Mandatarmacht, scheint den Ereignissen gegenüber am allerwenigsten vorbereitet gewesen zu sein. Bs ist nicht unmöglich, daß französische und vatikanische Intrigen am Werke sind." Die „Neue Freie Presse" nimmt in einem redaktionellen Aufsatz temperamentvoll für die jüdische Sache in Palästina Stellung, Sie schreibt: „Die Juden sind an dieser schmerzlichen Entwicklung völlig unschuldig. Denn sie haben nur den einen Wunsch, im der ihnen rechtlich gesicherten Heimstätte friedlich zu schaffen und sich der Verwirklichung ihrer Ideale zu widmen . . . Allein die Araber blickten mit Mißtrauen auf die Fortschritte des f f': r 11*, % ' t.*1 ^t! ■£> ,?0 ±> '1 ' <r-, 1 *! 1 t..j j.- <!>. .% 1 i »;1 r))\ i 1fi > i > v * ^. i ■ -K 1 \

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