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Die neue Welt · 1929-08-16 · Heft 100 (16.8.1929) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 100 (16.8.1929)
Date
1929-08-16
Page
– (sequence 11)
Language
German
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rm-m Üi.j. m mm welt Seite 11H Bevor Sie reisen —I Ii AMftiMAM f 9a MB « ■ MMM^ V Badeanzüge, Frottiermäntel, Pyjamas, Damen-, Herren- und Kinder-Wäsche, Strumpf- und If AHlfiflAn CIA 911 IBRC! Strickwaren etc. En gros - en detail BERNHARD DELH ■wmmcn JIC au MW» ■> infolge kleiner Regien ipottbllügl |f Rabensteig BERGMANN 3 (Eike ■der paneuropäischen Bewegung. Sie verachten die Greiir zen, sie können ohne Grenzen nicht leben. Rumänien aber ohne Grenzen ist zum Verschwinden verurteilt, deshalb sind die Juden unsere Feinde ... Die jüdische Kultur — meint ein Vertreter Ost europas — kann sich mit 'keiner anderen vertragen, sie tötet alle Kulturen . . . Ein Haß gegen die Juden, def künstlich durch jahrzehntelange Erziehung erzeugt wurde und schwerlich verschwinden wird. Sie hassen uns! In ihrem Haß fl i e ig t die A r .g u m e iti t a t i o n des Antisemitismus. In manchen Ländern ist dieser Haß unbekannt oder verschwunden. Die Vertreter Hollands und anderer Staaten traten für die jüdischen Studenten ein und wandten sich gegen den Antisemitismus und den Numerus clausus an den Universitäten. Während die Vertreter Polens «und Frankreichs debattierten, ob in Polen ein Numerus clausus besteht und der Pole dies zu widerlegen sucht, ja sogar durch eine „pilötzlich neue" Statistik die Existenz des Numerus clausus bestreitet, erklärt der Ver treter der spanischen Studenten: Er bedauere, daß seine Vorfahren den Juden großes Unrecht, qualvolle Leiden zugefügt haben und ladet die jüdischen Studenten ein, um an den Universitäten Spaniens zu studieren. Em Vertreter .Amerikas erzählt: Zwei junge Leute machten Bekanntschaft und schlössen Freundschaft. Dann entdeckte durch Zufall 'der eine, daß der andere ein Jude sei. Letzterer hat diese Tatsache >gar nicht wissentlich geheim gehalten, er dachte einfach nicht daran, daß dies irgend eine Bedeutung haben könnte. Und dennoch» sowie der Christ dies-erfuhr, nalim die Freundschaft ein Ende . . . Sie 'hassen uns! * Groß, schwierig zeigte sich das Problem, eine Unmenge von Begründungen oder Widerlegungen ergab das eigentliche Vorstudium im Schloß zu BierviMe. Eine gespannte Atmosphäre, die Europa hunderte Jahre beherrschte, verwirrte, Meinungsverschiedenheiten, die-tauseroden Menschen eine Weltanschauung wurde, eine Erziehung, Propagierung von Jahrhunderten, die oft. tiefe Wurzeln faßte, das Streben, keine Unterschiede der Rasse, der Religion oder der Nation zu kennen, kannweder in Wochen noch in Monaten gelöst werden. Die praktische Zusammenarbeit beider Richtungen, ..die Ausbildung der Selbsthilfe .mid, Gemeinschaftsarbeit Jiü Sinne des Weiltstudentenwer'kes an den Universitäten, der Versuch, gemeinsam die Erscheimirngsformen dieses- Problems zu studieren, das Bestreiben, die wirtschaftliche^ •kulturelle, politische, religiöse und nationale Struktur der Juden kennen zoi lernen, soll vorläufig eine Annäherung zwischen jüdischen und nichtjüdischen Studenten herbeizuführen suchen; Es scheint, daß die Arbeit der I. S. S„ die mehrere Jahre dauern, wird, zu einem nennenswerten Resultat koimimen dürfte. Der Tagung zu Bierville; der Arbeit einer gemischten Kommission, der Konferenz in Krems wird nun eine zweite Konferenz im April 1930 fol'gem. Die Zukunft wird «eigen, ob die Studenten der Länder imstande sind, „Trennendes aus dem' Wege zu r ä u im e n". 100. Jahrzeit für Mordechai Beneth. Aus Nikolsburg wird uns geschrieben: Aus Anlaß der 100jährigen Wiederkehr des Todestages des Oberlandesrabbiners Mordechai Beneth (Markus Benedikt) findet am 18. August um 4 Uhr nachmittags am Friedhof eine feierliche Trauerandacht (Hesped) statt. Zu der Feier sind alle Nachkommen, Angehörigen und Verwandten des Verstorbenen, sowie die in« und ausländischen Kultusge» meinden geladen worden. Voranmeldungen wegen Quar» iier und Verköstigung sind an die Kultusgemeinde Nikols* bürg erbeten. Sterbefälle. Frau Amalia R e ä s z, di©'tapfere'Lebensgefährtin ihres Gatten Emannel. R e i s z, des bekannten Mariahiffer Restaurateurs, ist während ihres Erhohingsaufenthaltes iai Gmunden einem tragischen Unfall ztwn Opfer gefallen. Der Verband der Demokratischen Zionlsten drückt seinem ■ schwergeprüften Mitglied sein innigstes Beileid aus, und hofft, daß Herr Reis« nach wie vor der zionistischen Sache seine wertvolle und seit Herzfs Tagen anerkannte Kraft widmen werde. — Die Tochter Dr. Benno Strauchers, Frau Marie Fischer, ist in Wien pilötzlich gestorben. Dem greisen Vater der Verstorbenen, der viele Jahre hindurch die jüdische Sache im alten österreichischen Parlament vertreten und dem Zionismus wertvolle Dienste geleistet hat, wendet sich die Teilnahme weiter Kreise zu, Dr; Straucher weilt zurzeit in Wien. .Vereinigung der zionistisebdemokratischen Jugend, II., Zirküsgasse 33. Wochenprogramm: Samstag, 4 Uhr; Sichah der Mädchen*Kwuzah, 8 Uhr; Plenarver* Sammlung. — Sonntag: Wanderung, Treffpunkt 8 Uhr vor unserem Heime. — Montag, 8 Uhr: Sprechchor unter Leitung Chawer Lichtmann. — Dienstag: . Sichah der Kwuz«h Droz. — Mittwoch, 8 Uhr: Mädchen*Kwuzah. — Donnerstag: Sprechchor, pie Zusammenkünfte der Kinder und Zöglingsgruppen finden allwöchentlich statt. Gespräch mit Marc Chagall. Palästina und Bibel. Paris hört nicht auf, von Marc Chagall zu sprechen. Unzählige Monographien sind über ihn geschrieben wor* den. Und er selbst lebt draußen im Boulogner Wäldchen in seiner Villa, fem vom Getriebe der Salons und Aus* Stellungen, und arbeitet. Zum Berichterstatter des „Hajnt", A. Halperin, äußert sich Chagall: „Seit ich nach dem Krieg wieder hierherkam, fehlt mir etwas. Kennen Sie meine-Witebskcr Juden? Ich habe hier weder sie noch andere. Man muß hinfahren, um sich ein wenig aufzufrischen. Ich habe die Absicht, eine Reise nach Polen zu machen; ich meine nicht eure großen Städte, ich will durch die kleinen Städtchen wandern." „Sehr gut." „Ja, gut. Ich wäre schon längst gefahren, aber Arbeit, Bestellung auf Bestellung. Die Hauptsache: Arbeit! Ich will mich losreißen und kann nicht. Und manchmal kann ich und will nicht. Ich habe schon lange ver« sprochen, mit einer Ausstellung nach Polen zu kommen, aber das gerade ist das Schwierigste. Ich kann meine Bilder nicht zusammenbekömmen, da sie sich bei verschie* denen privaten Sammlern ^befinden. Natürlich hat, wie ich glaube, kaum ein Jude ein Bild von mir gekauft. Ich weiß aber, daß die jüdischen Massen in Polen meine Ausstyl* hing besuchen würden. Ini nächsten Jahr werde ich eine Jubiläumsausstellung arrangieren, die 200 Werke meiner 20jährigen Schaffenszeit urnfar.sen soll... Wenn ich unser Leben betrachte, so habe ich den Eindruck, daß man bei uns ein wenig schläft. Ich suche die jüdische Ekstase. Ich bin kein Parteimnnn. Ixt Rußland, glaube ich, zeigt sich die jüdische Ekstase. Sie beherrscht die Chaluzim in Pa* lästina, aber über/ Palästina will ich noch etwas sagen: Ich will nicht, daß es ein kleines Palästina gebe. Ich will ein großes und starkes Palästina. Wenn man Palästina baut; soll man es mit allem Feuer tun und keine Angsr haben. Warum hat man Angst? Hat man die Juden an der Klagemauer beleidigt, so soll man Lärm schlagen, alle Kraft anwenden und keine Angst haben. Vielleicht ist es naiv, so zu sprechen. Ich weiß es nicht, kenne mich in der Politik nicht, aus. Aber man soll nicht schlafen, wenn man eine große Sache unternimmt. Ich werde bald in Pa*, lästina sein müssen. Ich habe,zwei Arbeiten zu vollenden. Die eine beende; ich eben;—. die Illustrationen zu Lafontaines1 Parabelin..^ Die>nzwe"»te Arbeit,, die ich erst beginne, halte ich ff(in' mein 'Lebenswerk, t Das sind die Illustrationen zum TFahach. f E'i'h'er der größten französi* sehen Verleger'Volard gtbt 'die' Bibcl heraus, in französi* scher Sprache natürlich, und hat bei mir 100 Zeichnungen für die Luxusausgabe bestellt. Schon seit vier Jahren be* schäftigt mich diese.. Arbeit;, Derselbe Verleger gibt auch Lafontaine heraus und bei Lafontaine haben gewisse französische Kritiker die: .Frage ventiliert, wie man mir, dem Juden, Werke eines nationalen französischen Dichters, eines Klassikers der französischen Literatur, zu illustrieren übergeben konnte. Mein Verleger antwortete: Lafontaine hat es von Äesop, Aesop hat es von den Motiven der Haggadah und des Talmud. Und wenn Tal* mud, dann ist es in Ordnung, daß Chagall, die Illustra» tionen macht. Ich will mich für die Illustration der Bibel fest rüsten. Ich will nach Erez Israel fahren und dort vielleicht malen. Ich muß Moses malen, den Hohepriester Aaron, Josua, die Richter, die Könige, die Propheten. Das läßt mir keine Ruhe. Aber Sie werden sehen, wie ich sie hin» hauen werde. Ich habe schon viel darüber nachgedacht: es muß mein Lebenswerk werden. Natürlich wäre es am Platze, wenn sich ein jüdischer Verleger fände, der mit meinen Illustrationen eine, Bibelausgabe machte, wie wir sie kennen, wie wir sie gelernt, wie unsere Ur*Urgroß* väter sie gelernt haben. Vielleicht findet sich noch ein solcher Verleger." . „Neues Jüdisches Theater" (Praterstraße 60). Der Leitung ist es gelungen, den berühmten Schauspieler Boris Auerbach, ehemaligen Direktor des New Yorker „Hopkinson"*Theaters und langjährigen Partner Mali Picons, für ein kurzes Gastspiel' zu gewinnen. Ab Samstag den 17. d. M. gelangt täglich zur Aufführung S. Libins „Die verlorene Jugend", Lebensbild in drei Akten, Musik von A. Brody. Gleichzeitig: wird auch der beliebte Cha* rakterkomiker A. Karp aus New York ein kurzes Gast* spiel absolvieren. ,. d STRENG "WM SELCHWAREN-FABRIK Wien, XX,, Klostorntuburgerstraße 90 unter besonderer Aufsicht des Oberhauptes de polnischen Gemeinde Wiens, Sr. Elirwürden des Rabbiners M. Mayersohn " p^SK&VjnKiis^pr Yrno-onioon min w nw nrawn nnn 'jni r,u ptoj mjn ton ,Hnafyv irwnw) tnö Täglich frische und eistldassige Spezial-Erzeugnisse feinster Wurstu, Selchwaren. — Provinzversand WILHELM PGTYAN, SBLCHWAREN-FABRIK Wien, XX., Kl0stera«ttt)urg«rQtr«9« 90 Telephon A-4IM-Ä9 iniiiif iiiiiiriiiif niionii ■■■■■I üdische S p o r i> und Turnbewegung Die Hakoah. Von Neubau 2:1 (1:1) geschlagen. Im Rahmen der Jubiläumswochc des Sp. Gl. Neubau traten die Blau-Weißen gegen den jubilierenden Verein an und mußten von ihrem ehemaligen schärfsten Konkurrenten der zweiten Liga ein Niederlage liiniiehmeti. Hakoah'versuchte einige neue Leute, von denen aber nur Bader wirklich erstklassigen Ansprüchen geniigen konnte- Die jüdische Mannschaft hatte zeitweise nur n.c u n Leute im Feld, da Strum Infolge einer Gesicht.sverletzung ausscheiden mußte und Mausuer zu Beginn der zweiten Halbzeit nach einem Geplänkel mit einem Gegenspieler ausgeschlossen' wurde. Spielverlauf: Die Hakoah ist vom Albstoß weg in Front und schon'in der zweiten Minute kann Mausuer eime Flanke Baders zum ersten Treffer verwerten. In der letzten Minute gelingt es Neubau, nach einem Fehler Kalmars das Spiel einzustellen. Gleich nach Wiederbeginn wird der Hakoah wegen ein an Bader begangenes Foul ein Elfmeterstoß zugesprochen, den aber Mausner verschießt. In der 15. Mimaite kommt es zu einem Gedränge vor dem Hakoah- Tor und Amster bringt das Kunststück zustande, den Ball ins eigene Netz zu befördern. Das Spiel wird nun weit schärfer, die Blau-Weißen halben aber mit ihren Schüssen Pech. Nun wird noch Mairsner ausgeschlossen, Strum muß infolge einer Verletzung ausscheiden, und nur mit neun Manu spielend, gelingt es der jüdischen Manmschaft nicht mehr, das Spiel einzustellen. Hakoah stellte folgende Mann: schalt: Kalmar; Amster, Pollak; Fried, Löwlivger, Freifeld (Eisinger); Bader, Wortmann, Mausner, Strum, Fischer 2. Herr Agar, der bekannte amerikanische Sportmauager. stellte an den dortigen von der Fifa anerkannten Verband das Ansuchen, ihn wieder aufzunehmen und seine Mannschaft in die ordentliche Soccerltga einziureihen. Wenn diesem Antrage stattgegeben wird, dann stehen auch seine Spieler unter den Bestümmuiiigen der Fifa und wird es daher wicht mehr .möglich sein, daß Spieler Ahrem früheren Verein .bei Naclht und Nebel einfach abfahren.- Fischer wieder bei Hakoah. Der alte Inernatiionale Fischer wird .in der kommenden Saison wieder if'ür die Hakoah täli« sein. Er wurde bekanntlich vor zwei Jahren von der Hakoah für eine Alblöse in der Höhe von 7000.S von Viemia übernommen, kannte sich aher . bei seinem .neuen Verein nicht sonderlich auszeichnen;ünd wurde sodann von Wacker engagiert. Im Länderspiel gegen 4die Schweiz wurde er verletzt und konnte lange Zeit nicht spielen. Fischer soll jetzt wieder seine alte Kampfkraft erlangt 'haben und dürfte daher für die Hakoah eine'Verstärkung (bedeuten. — Auch Heß und S tr oß haben neuerlich Verträge mit der Hakoah unterzeichnet und endgültig ihre Amerikapläue fallen gelassen. ■ - Das leichtathletische Meeting des Berliner Bar Rochba. Der. Berliner jüdische Verein siegte im. Leicht» athletikkampf gegen eine Kombination Wien*Prag mit 46 :36 Punkten. Nachstehend die Ergebnisse: 100 Meter: 1. Kurz I (B), 11,3; 2. Kurz II (B); 3. Carl (W). .—. 400 Meter: 1. Rosenthal'(B), 52,5; 2. Gerber (B), 53,5; 3. Klein (W). — 1000 Meter: 1. Bergmann (B), 2:40,6; 2. Spielimann (W), 2:44,5. — 3000 Meter: 1. Katz (B), 9:16; 2. Kohen (B); 3. Weiß (Prag). — Kugel: 1. Klempfner (P), 11,13. —Hoch* sprung: Dr. /ander (P), Reach (P), Zimmelmayer (B), je 1,61. ~ 4X100 Meter: 1. Berlin, 43,3; 2. Wien>Prag, 44,6. — 3X1000 Meter: 1. Berlin, 8:22,6; 2. Prag*Wien, 8:28,3. . Hakoah—Austria um den Goldpokal. Die neuerliche Begegnung der beiden alten Rivalen am kommenden Sonn* tag dürfte wieder einen hübschen, anregenden Kampf bringen. Das letzte Spiel endete 2 :2. Bis auf Feldmann tritt Hakoah komplett an, das Tor dürfte bereits Feigl (ehemals Rapid) hüten. Austritte aus dem Judentum. Egon Bassel, geb. 15. VII. 1907 Wien,, led.,. XIV., Reindorfgasse 18; — Isak Lipot Epstein, geb. 19. III. 1887 Kosetlin, led., XVIII., Witthauergasse 4. — Hans Baum* garten, geb. 7. III. 1891 Wien, verh., X-VIL, Rosenstein* gasse 29. — Salamon Handgriff, geb. R XII. 1901 Wien, led., XVIII., Staudgasse 65. ■— Marie Kohn, geb. 15. X. 1910 Wien, led., XVII., Beheimgasse 67. — Malvine Baums garten geb. Fischer, geb. 15. Iii. 1884 Wien, verh., XVII., Rosensteing. 29. — Paul Müller, 5. XII. 1900 Wien, verh., III., Metternichgasse 9. — Karl Berger, geb. 25. IX. 1895, ger. gesch., IL, Rueppgasse 10. — Paul Natzler, geb. 15. VI. 1901 Tullnerbach, led., VI., Schmalzhofgasse lb. — Ernst Müller, geb. 15. V. 1888 Wien, led., XX., Kloster* neuburgerstraße 72. — Anna Koväcs geb. Steindl, geb. 17, VII. 1898 Wien, verh., XV., Palmgasse 8. — Erwin Jokl, geb. 17. I. 1903 Wien, Mödling. — Erich Elias, gqb. 19. I. 1907 Wien, led., -Meißen. — Lejever Renate, geh, 30. VIII. 1907 Wien, led., VII., Kandlgasse 32. — Berucha Adolf, geb. 22. V. 1881 Paulic, ger. getr.» XIV., Hüttel* dorferstraße 71. Sparsamkeit des Photoamateurs. Eine schlechte Kopie verärgert den Amateur oft mehr, als der Gedanke, daß dabei auch bares Geld zugesetzt wurde. Was ein Blatt Kunstlichtpapier kostet, weiß heute jeder. Daß die verdorbene Kopie aber tatsächlich mehr als das eine Blatt Gaslichtpapier (zirka 10 Groschen) Aufwand erfordert, überlegen sich die wenigsten. Wer klug ist, läßt sich vor dem Einkauf von Entwicklungspapieren die Satrox* Broschüre bei seinem Photohändler geben. Falls sie dort nicht erhältlich ist, braucht er nur eine Postkarte an die Firma Schering*Kahlbaurn A.«G„ Wien, VI., Webgasse 2a, zu schreiben, Dann hat er die Gewißheit, daß ihm die Satrox*Broschüre „10 Blatt Papier gleich 10 gute Büder,\ die schon in dritter Auflage vorliegt, sofort kostenlos ZV* gesandt wird. Aus ihr wird er lernen, wie man richtige Kontaktabzüge macht, ohne Ausschuß zu bekompaen, Die in dem Heft gezeigten Vergleichsaufnahmen sind sehr belehrend selbst für den, der schon die ganze photo* graphische Praxis in der Tasche zu haben glaubt, . E

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