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Die neue Welt · 1929-06-21 · Heft 92 (21.6.1929) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 92 (21.6.1929)
Date
1929-06-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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□ Seite 2 M£ NEUE WELT Nr. 92 ausgeführt! Wir wollen den Kampf weiterführen bis zur Erfüllung. Helfet uns durch eure Stimmen! Das ist kein Kampf für eine Gruppe, das ist der Kampf für das elementare Recht unserer unter Entbehrungen schwer arbeitenden Pioniere in Palästina und das Recht derjenigen, welche für die zionistische Sache Opfer bringen. Für diese Grundsätze wollen wir auf dem Kongreß eintreten, Unsere Forderungen sind solche, denen kein ehrlich er Zionist die Anerkennung versagen kann. Die Männer, welche wir auf unsere Liste gestellt haben, sind erprobte zionistische Arbeiter, welche auf jedem Posten — sei es in der Leitung, sei es in der Majorität, sei es in der Opposition — bewiesen haben, daß sie energische, ergebene Kämpfer sind, denen es» nie um persönlichen oder fraktionellen Erfolg ging, sondern immer nur um die Größe und Würde der zionistischen Sache! Wählet am 25. Juni die Liste der demökratisehen Zionisten. Listenführer: ROBERT STRICKER Kandidaten zum Kongreß. I in Wien und Oesterreich sechs Listen. — Eine geplante j> Irreführung der Wähler. In Oesterreich wurden sechs Listen zur Kongreßwahl angemeldet. Die „Liste der demokratischen Zionisten**, Listerifwhrer: Robert Stricker (Kandidaten: Robert Stricker, Dr. Israel Waldmann, N. M. Racker, Dr. David Taubes). Dann die Liste der Gruppe um das derzeitige Landes'komitee, Listenführer: Dr. Friedmann (Kandidaten: Bato, Schwarz, Rabbinövicz). Ferner Listen dier M i s r a c h i , Revisionisten, H i t a c h d u Mi Und Poale Zion« Die Gruppe Dr. Friedmann, ist 'bemüht, eine Front gegen die demokratische Liste zu bilden. Sie verläßt sich dabei anscheinend nicht auf das eigene Programm, die eigene Kraft und ihre Kandidaten, sondern will sich dabei der Fraktionen bedienen. Sie wiil'l ihre Liste Dr. Friedmann mit der Liste der Poäle Zion koppeln. Das heißt, die Stimmen jener allgemeinen Zionisten, welche für und nur für die Liste, Dr. Fniedmann zu stimmen glauben, sollen, der Wiener Poale Zion indireikt zugeführt werden und ihr eventuell zu einem Mandate verhelfen, gegen die demokratischen Zionisten.. Formell ist dieser Vorgang zweifelhaft,, denn das zionistische Wahlstatut sieht die Listeinkoppelung nicht vor. Grundsätzlich aber ist dieses Vorgehen eine Irreführung der allgemeinen Zionisten. Wie kraß diese Irreführung ist, erlkennt man, wenn man das Wesen der Wiener Poale Zion in Betracht zieht. Bei den allgemeinen Wahlen sind die Wiener Poale-Zionistan für die Abfalljuden der Gegenseite gegen die zionistischen Kandidaten aufgetreten. Bei den Kuituswahlen haben sie mit den „Werktätigen Juden" zusammen gegen die Zionisten gekämpft, mit den werktätigen Juden, welche jetzt in der Kultusgemeiinde gegen die B et ei ii gurig 'd e r J ud engem ei.nd e am Aufhaue P a 1 ä s t in-.as sprechen und, stimmen, gegen den,4K, e.r e,n, H a i es s od, dessen. Anerkennung in. erster Reihe die Vertreter dejv demokratischen Zionisten im Kultusvorstande erkämpft haben. Weis Geistes die Wiener. Ro'ale-Zionisten sind, ist daran ersichtlich, daß ihre Gruppen, sich weigern, beim .Herz'l- Grahgang neben der rotenauch eine;b 1 au - w e i,ß e Fahne, Herzls Fahne, zu tragen, Die Arbeiterschaft Palästinas sieht das als selbstverständlich an und ihißt bei feierlichen Anlässen rot und 'blau-weiß. Die Anhänger der Wiener Poale Zion nicht. Blau-weiße Fahne, n e i n, blauweiße Stimmen, j a. Wenn auf dem Umwege über die. Liste Dr.' Friedmann dieser Gruppe Stimmen der allgemeinen Zionisten durch die Koppelung zugeführt werden sollen, dann kann mit Fug und Recht von einer Irreführung der Wähler gesprochen werden. Für die Freunde der demokratischen Liste Stricker soll das ein Ansporn, sein, eifrig an die Werbe- und Aufklärungsarbeit zu gehen. -.' Wie wählt man zum Kongreß? Die Wahl findet Dienstag, den 25. Juni in' der Zeit von 5 Uhr nachmittags bis 10 Uhr abends statt. Jeder Wähler muß persönlich in seinem zuständigen Wahl* lokal erscheinen. Jeder Wähler wird, verständigt werden, wo sich sein Wahllokal befindet. Im Zweifel wende er sich an das nächste Wahllokal.' Alle Wähler sind1 in der Wählerliste enthalten, welche im Wahllokal aufliegt. Der Wähler hat mitzubringen: Die Schekelquittung und ein Personaldokument (z. B. Reisepaß, Geburtsschein, Heimatsschein, Schulnachweis, Streckenkarte der Straßen« bahn u. a.). Wenn ein W ä h 1 e r' d i e S c h e k e b quittung verloren hat, so genügt es, wenn er von einem Mitgliede der Wahlkommission agnosziert wird oder ein Personaldokument mit Photographie vor* weist. Also möglichst ein Personaldokurrient mit P'h o t o* graphie (Paß, Streckenkarte, Legitimation usw.) mitbringen! Die Wahl ist geheim. Der Wähler gibt seinen mit« gebrachten Stimmzettel, welcher jede Form haben kann und nur den Namen des Listenführers odei* die Gruppen» bezeichnung des Wahlvorschl'ages enthulten muß (z. ß. „Lwtenführer Robert Stricker" oder „Liste der demo« kradsehen Zionisten"), in ein Kuyevt, welches er im Wahllokale vom Wahlleiter erhält. , Wahllokale: I. Bezirk: Klublieim der Hakoah, I., WipnHnwstraße 24, II. Bezirk: II.. Zirkusgasse 33 für die Stralien: Am Tabor, Blunmuergasse, Castelle/itasse. Darwingassc. Eberlsrasse, FuKbaclisas.se, PrwzensbrückenstraOe. Freilaeergasse, Gabelsbergersasse, Große Studtgutgasse. Glockensasse. Große Mohrengasse. Große Pfarrgasse, Heine* »traü«, höchstettergasse, HoUhauseruasse, JoseljnenKassu, Kleine Stadtgutgasse, Konradgasse. Kleine Mohrengasse, Kleine Pfarrgasse, Laniplxasse, Lessinggasse, Marineiligasse, Mülilfeldgasse, NordpolstraQe, Nordbahnstraße, Novaragasse, Pazmaujtengasse, Pillersdorfgasse, Rucppgasse, Kote Sterngasse, Scbmelzgasse, Schweidlgasse, Springergasse, Taborstrafle. Truunerstraße, Tandelmarktgasse, Vereinssasse, Volkertstraße, Weintraubengaise, Zirkusgasse. II. Bezirk: IT., Untere A-ttgartenstraBe 35 für die StraBen: Alliiertenstraße, Adambergergnsse, Förstergasse, Floßgasse, Fr. Hochedlingergasse, Große Scliiffgasse, Haasgasse, Herminengasse, Haidgasse, Im Werd, Kleine Scliiffgasse, Karmeliterplatz. Kraftgasse, Klanggasse, Krumbaumgassc, Karmelitergasse, Leopoldsgasse, Malzgasse, Miesbachgasse, Nickelgasse, Obere Donaustraße, Obere Augartenstraße, Perinetgasse, Nestroygasse, Pfeffergasse, Rote Kreuzgnsse. RembrandtstraQe, Raimundgas'sc, Schiff am tsgasse, Schreigasse, Scliolzgasse, Scherzergasse, Schwarzingergasse, Zwerggasse, Untere Augartenstraße. II. Bezirk: II,, Praterstraße 11 (Misrachi) für die Straßen: Afrikanergasse, Aspcrnbrückengasse, Czerningasse, Emilicgasse. Ferdinandsstraße, Fruchtgasse, Fischergasse, Hafnergasse. Gredlerstraße, Große Sperlgasse, Hedwiggasse, Helenengasse, Hofenedergasse, Hammerpurgstallgasse, Hollandstraße, Kleine Sperlgasse, Körnergasse, Komödiengasse, Lasslng-Leitnerplatz, Lilicnbrunrigasse, Lichtenauergasse, Negerleglasse, Nepofntikgasse, Odeongasse, Praterstraße. Robertgasse, Schrottgieöergasse, Schöllerhofgasse, Tempelgassc, Ulrichgasse, Waschhausgasse, Untere Donaustraße. Prater: II., Jungstrafie 8. >. , .> , III. und XI. 'BezIrki'.C^fe/Loyrana^ III., Löwengasse; 39.. IV. und V. Bezirk: Terrassencaf'e, Hafgaretenpldtz."' VI. und VII. Bezirk: Cafe Mariahilf, VI., Mariahilferstraße 89. v. VIII. Bezirk: Sektionsheim, Villi. Bennoplatz la IX. Bezirk: Cafe Metropol, IX., Berggasse 33. X. Bezirk: Verelnsheirn, X., Htimboldtgnsse 25. . XII. , XIV. und XV. Bezirk: Vereinsheim, XIV., Herklotzgassc 21. XIII. Bezirk: Cafe Hietzingerhof, XIII.. Hietzinger Hauptstraße 22. XVI. und XVII. Bezirk: Friedenscafe. XVI., Ottakrlngerstraße 37. XVIII. Bezirk: CafG Wiiliringerhof. XVIII.. Währingerstraße 162. XIX. Bezirk: Cafe Döbiingerhof, XIX.. Billrothstraße 49. XX. Bezirk: XX., Jägerstraße 30, Sektionsheim. . Zwischenbrucken und XXI. Bezirk: XX., Lcystraße 81. Das Hauptagitatianstokal' der demokratischen Zionisten, Listenfübrer: Robert Stricker, befindet sich im Cafe" Produktenbörse, IL, Taborstraße..— Sprechstunden: Jeden Abend ab 8 Uhr. — Sonntag auch von 11 bis 1 Uhr und abends. ytf[Eh VI!w KAISER5TR'ASSE: 123 : IX,; A LS BR&TRAS S E 6 .FERNSPRECHER .B-38-0-34 '. Votf''Chefreda»kteur -A." Go-ldifo e r g (Warschau). Im, „Ha int", der'in jüdischer Sprache in Warschau erscheinenden Tageszeitung,, der ^bedeutendsten ihrer Art, bespricht der Chefredakteur G ol db eng den Eindruck und die Ergebnisse der in Warschau albgeiha'ltenen Weltkonferenz der radika 1 e n Z i o niste n. Der Verfasser ist keim radikaler Zlpn'ist, Er und "seine Gruppe, die ..unabhängigen Zionisten",; simdi für die Erweiterung, der Jewi's'h Agencj'1 eingetreten. Er schMdert zuerst den'Zustand des Ziomismils in'den. letzten jähren. Anstatt Lebe'nsinihal't des liidi'schen Menschen zu sein, ist der Zionismus zur Nebensache geworden, die sich in BeizaMung des Sehokels, in der Entrichtung einiger Zloty für die Fonds erschöpft. Der Zioni-sirtNis ist verflacht, ganz billig geworden. Dies ist die Ursache, daß er die Jugend nicht mehr fesseln,' kann. Einen, anderen, erfrischenden, aiufrüttelnden Eindruck gewaan man auf .der Warschauer Tagung der.radikalen Zionisten. .: „....hier, auf der Konferenz der radikalen Zio-nisten, jDffwidet .ihr euch, unter. Menschen, die in der zionistischen Ar'beit grau geworden sind. Aber sie sprechen von ihrem Zionismus mit Kigendlicher Begeisterung und ihr fühlt, daß das keine Phrasensind. .So sind sie. Ihr Zionismus — der auch der unsere sein soh — ist ein voller, ist die jüdische Aufleibung in voilstem Umfange, Volk, Land, Kultur, gekrönt von der Aufrichtung des jüdischen Heimes, vom „J u d e n s t a'a t"! Sie quatschen nicht, reden keine halben Worte, schmeicheln nicht, werden nicht nwde, das zu sägen, was ist und was -sein soll. Der Zionismus ist laut Ihrer Ueberzeugufig'eiiie Kampfibewegung, weil er in seinem Eroberurigsprozeß die Assimilation beikämpfen muß, in allen Ihren Formen und Schattierungen. Er muß vor allem die Untergangs-, und Liqui4ie>rungstendenzen in unserem Volke 'beikämpfen.'Das ist gegenüber der Außenwelt.des Zionismus. Aber gleichzeitig' müssen wir innerlich stark' sein, vereinigt ohne Favorlsierung besonderer Stände oder Klassen, Es geht um ein ganzes Volk. Sie nennen sich „Radikale", nicht in soizialetrrj oder anderem Sinne, nicht als Gruppe des Volkes, nur a>l>s. Radikale im Zionismus, sondern als h u n de r t'p r oz e.h t i ge Zionisten, als Verfechter d es rein c u H e r z \ s C he n Z i o n i s m u s," „Wir haben der Konferenz als Gäste beigewohnt: •und wir fühlten uns vou der jetzigen Verfluchung und Vea**- hillj^uqg i/e^löst, g e s t ü r k\>Mu4 e r f r I s c h t. Da ist, •wonach wir uns so sehnen, wa« uns, 30 Jahre zurück, so AU THfmirm mm. riAULBEQtj ja^aafli^T amc ffflTVwaiaiiBt.»^!, gefesselt, unsere Gehirne und Henzen so ganz erfüllt hat. Auf unserem Boden haben wir sie gehört, die Stimme der alten Zionisteragarde, die wieder zur Stimme des Zionismus wenden muß." * Dann heibt Goldberg die Verdiemste der radikalen Zionisten hervor, die Vorteile, welche sich aus ihrer Opposition gegen/über der Erweiterung der Jewish Agency ergeben halben. Es heißt: „Die scharfe Opposition gegenüber der Agency hat Dr. Weifczmann seine UnterhandJungen mit der Marshall- Gruippe in Amerilka ungeheuer erleichtert. Nur unter Hinweis auf diese scharfe Opposition konnte Dr. Weirzmann im lenzten Jahre die neuen Forderungen des Aktionskomitees (Keren-Kajemeth, Kwuizot, hdbräische Kuitur usw.) diurchsetzen. Sogar der Nicht einige weihte versteht die Roile einer solchen Opposition. Es war eine Opposition im Namen des hundertprozentigen Zionismus, im Namen unserer Auflelbuhgsbeweguug. Wir alle verstehen sie. Im Verlaufe der sieben Jahre hat die kieine Opposition, die den leichten Weg des Gehens mit dem Strom nicht wählen woüte, die schwersten Opfer, die ein überzeugter Zionist für seine Ueberzeugung bringen kann, gebracht. Das war tiefe Ueberzeuiguing, die nicht zuläßt, daß Verwässert, verflacht und verbilligt wird. . „Wollen wir dieser Opposition Gerechtigkeit, zuteil werden lassen, dann müssen wir ehrlich sagen: Wir waren nicht ihrer Ansicht, a'ber sie hat konsequent und reinen Gewissens ihre Sache getan und hat sich Verdienste gegenüber der von ihr bekämpften Jewish Agency erworben!" * ■ ' „Auf ihrer letzten Konferenz", führt Goldberg aus, „haben die Radikalen wieder den breiten Weg des aligemeinen Zionismus betreten. In ihren Reden und Resolutionen haben sie festgestellt, daß sie keine F r aik ti o n sind. Sie haben ein Arbeitsprogramm aufgestellt, das jeder Zionist niiit beiden Händen unterschreiben hanm. Weil es das Programm' der' a iJ;s''e i t i g eö'Ar'h e i t ist und 'nicht der' Entartung; weil es erfrischende zionistische Aktivität ist und nicht einschläferndes, billiges „Hurra"- GemurmeJ. Die Radikalen sind nicht Vertreter irgend einer Schichte oder Klasse unseres Volkes, sie wollen für alle sorgen. Die Radikalen betrachten die Agency als vollzogene Tatsache, sie bleiben jedoch 'konsequent bis zum Schluß und so werden sie im Namen ihres Zionismus gegen sie stimmen. Der Kongreß wird jedoch mit gewaltiger Mehrheit das Agency-Ab'koimmen ratifizieren. Das wissen die Radikalen und sie gehen in die Agency für positive zionistische Arbeit, für die Demokratisierung und ZiQuisierung der Agency, um einen solchen Zustand zu erreichen, wie ihn wir alle ihn wünschen-müssen!" Goldlberg schließt seinen Aufsatz mit folgenden Worten:, „Jahrelang stand i.n der Gestalt der Agency eine Scheidewand,, zwischen der zionistischen Garde und dem größten Teile der zionistischen Oeffentlichkeit. Die Scheidewand ist gefallen. Sie kommen wieder zu uns, sie, Führer, die geradlinig, konsequent, Vollblutzionisten sind, Zionisten, nicht in freien Stunden, sondern vierundzwanzig Stunden im Tage." Die Jewish Agency. Der Rat tritt am U. August in Zürich zusammen. Wie die Jüdische Telegraphen-Agentur erfährt, sind die Verhandlungen, die zwischen den Herren Louis Marshall und Felix M. Warburg als den Repräsentanten der Nichtzionisten und Herrn Morris Rothenberg, Vizepräsidenten der Zionistischen Organisation Amerikas, als dem Vertreter der- Zionistischen Organisation über die endgültige Form der Konstitution der Jewish Agency in den letzten Tagen geführt worden sind, zum Abschluß gelangt, Ueber alle Einzelheiten 'der Konstitution wurde ein Uebereihkommen erzielt. Man kam überein, den Rat der Jewish Agency zu seiner ersten Tagung für den 11. August nach Zürich einzuberufen. 149.554 Juden in Palästina, Bei einer Gesamtbe.völkerung von 749.516, Laut einer Mitteilung von „Times" setzte sich am 31, März d. J. die. Bevölkerung Palästinas aus 557.649 Mosiemiten, 149.554 Juden, 78.463 Christen und 8850 Personen, anderer religiöser Gemeinschaften zusammen. Am 1. Juli 1927 gab das Gesundheitsdepartement der Palästina»Regierung die Zahl der jüdischen Landes* bevölkerung mit 147.687 an. Zur Zeit der. palästinen* sischen Volkszählung von 1922 lebten 83.800 Juden in Palästina, 1926 waren es 158.000 Juden. 4

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