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Die neue Welt · 1929-05-17 · Heft 87 (17.5.1929) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 87 (17.5.1929)
Date
1929-05-17
Page
– (sequence 4)
Language
German
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F leite* DIE NETJfc WEIT Nr. «7 WIEN VII., KAISERSTRASSE 123 IX., ALS ER STRASSE 6 FERNSPRECHER B-38-0-34 Ntw York. Von besonderem Interesse ist, so lesen wir in dar Berliner „Ch^ttiisch-metallurgischen. Zeitschrift', wohl <Mi Tatsache, daß Mr. Leslie Urquhärt an der Ausbtntvoff der Tote-Meer-Konzesslon - beteiligt .seift wird. Bf Ist zwar, nicht zum Präsidenten -der: Gesellschaft austrieben, als welcher der Earlof L y tton genannt wird. 'Aber es zeigt sich hier wieder erneut die alte Vorliebe Urquharts für den nahen Osten. Diese Vorliebe hat ja be* kanntllch schon mehrere Male:zu Zusammenstößen mit den Mächten geführt, die heute im i nahen. Osten den Ton angeben. Verhandlungen, der \UrquhartHGrppp.e mi,t . der Tössischen Regi erungr über., rdie .Wiedereinsetzung itt den alten russischen Besitz sind. ja .immernoch nicht zu einem,Ziel gelangt. Man wird sich. auch noch entsinnen, welche Rli*ne . Urquhärt in: nah-östlichen. Petroleumge"b ta t en verfolgt hat und-wast ibri diese Pläne gekostet haben. Leslie Urquhärt ist aber jedenfalls ein Mann von einer .ungeheuren Tatkraft','welche, sich durch. nichts abj schrecken läßt und die vielleicht, dochv noch zu. besseren Ergebnissen führt-.'als man dies heilte übersehen kann. Das Gremium von „sub'scfibers", Welches durch den Prospekt bekannt wird,.gibt jedenfalls den Plänen dar: Engländer-, weiche die Ausbeutungdes - KaWgehaltes im Toten . Meer betreffen/ein -Gewicht, welches .man ihnv toi'sher nicht gut zumessen könnte.- Andererseits bleibt die Gruppe um, Alf red -Mönd .raraer, Hoch skeptisch,- obwohl;der letztgenannte in die :tafsäcMichen'Verhältn.is'se vielleicht einen besseren Einblick; hat als , alle anderen . englischen Finanzgroßen. 'Alfred. Mond war ja - vor iibch nicht allzu-' 'langer" Ze:it:'.in* Palästina^ er ist; außerdem', Zionist "und baut' ' iich .soga.^';z-utz^it -;ejne Villa 4m. Tiberiassee. Er ist "also ^scfzusägenpV&destiniert für eine Betätigung -in derfraglichen 'Angelegenheit*; an, wirtschaftlichem; Optimismus fehlt es' ihm auch dicht gerade', und wenn'' er trotzdem die Finger davon läßt, so spricht das nicht gerade dafür, daß die ganze Sache große^Ghancen -bietet» . r j ,;). ,.;;:P.e^.^arli,of;;Ljfttfln, welcher; aisvPr|sident.d6r neuen- Ges.ellsc.haft^ «enan^tvwird,, wirjd ^leichzelpg "a|s Koloniallächmann er sten ^Ranges ' "bezeichn e tV .Er •war von' 1922 hiis; * 1926Gpuver^eur von Bengalen un"d |fat zeitweise £en Vize- ^önig.^on Indien. :*yexto%ttä "'ÖÜ*;$l&fatch ' allerdings,. '.X^aiitaten bedingt' werden^ weiche für den/Absatz yarf jtiMfyizfXjäm. We/t.märkt eine, Rölle stielen; 'das'tst -eifoe ^andere Frage." Immerhin verfü^t^der benannte^ uber'; sehr: 1 ^i^e^-nfe^Be^ehn^gen ' zut engliicjieii ' Bankwelt. '-Ukn ^1,'jedenfaiis' erwarten, daß' .die Dinge liuhmehr in Büß; Jfiomjnen.' LangeT .genug,' hat es ^edäüert^' ehe man Kiärheit darüber erhalten;W^ auf dem Papier stehen bleiben wird oder nicht. Für-den objektiven Betrachter stellt sich die ganze Angelegenheit immerhin all« nicht einfach dar. Selbst wenn man voraius- "setüt,* daß in. produk'tionstechnlscftei' sBeziehung; alles nach Wunsch geht, muß man doch die folgenden Gesichtspunkte immer wieder, in Betracht ziehen: Die Kapazität der deutschen- Kaliindustrie wird in: keinet ,Weise'-ausgeikrtzt. Es fegt eftie-große Anzahlvon ^Schächten still, . welche, durchwegs: auf Erinnerungsposten abgeschrieben sind. Die deutsche Kaliindustrie hat im-Inland, das : Heißt für. zirka, 60 Prozent ihres Absatzes, ein Monopol. Ini ^Ausland arbeitet sie mit den> Elsässern :«usammen, und sie wird.;vielleicht auch mit den Russen zusammenarbeiten. Man';»drd' hier/ vielleicht einsenden, daß die Entwicklung-der.' russischen Lager von Sollkamsk dagegen spreche; daß für-neue Kaliprcduktiqheh in der Welt kein Raum mW Vörhandeii/isei. Aber die Dinge Hegen hier doch anders: als irgendwo 'in: der Welt, anders auch als in Palästina. i BAsens"; hat Rußland einen" ungeheuer großen, noch garv^nich!: aufge-: sdhlossenen' Inlandsmarkt für künstliche Düngemittel/.auf. de'm-die Preise ebenfäM* monopolistischen Festsetzungen , unterliegen und der nur so lange .'vom Ausland ftie^ beliefert -Werden" kann, wie dies -der russischen/Einfuhr« r kontrolle paßt. Einev.;iR.e n.tßt b^i i i t ät' i m ' p f;ify a t-. w i r t s ch a f t $'^c*h-ir n;&%$8;fi rlJie.r. nicht/unbedingt-.' erforderlich, wahr^elMj^ f,gegebfin/- -B e i d e m pal ä&t\ h^^k^k^'^'iß-h^in.hm t; d a « e- -..-^■'^ •-«'■■-^•■J,^;^ .'■■•„!, ,. , ■■ -_ ■SAJMl zspmm -> ':cUMv-:'- iki jg;en .wäx,p sie u-nSfcß^!$o'rdern. Zweitens, der: russische. Export\^ hat ebenfalls nipht in der..'Hauptseohe.'>W^ni'abi4iiät• im. Auge;, sondern ^or/allß,tta; dle/TAtSÄChe.de&^ppjjte^^ .H]ef üf. gibt es Beispiele. Ös kommt den Russen im wesentlichen auf die Beschaffung von Devisen, .die ihre Außenhandelsbilanz entlasten, und d^^tigen^ Gesichtspunkte an. Sie ftönrt^h-'dah^'^^ Zeit Kali im Kampf gegen die deutsch-el'sässische Konven-. rion exportieren. Ob-;sie )ti iurl ^e'rden,.;lst eine:'ändere Frage. Ei n e p r i v a t e pal ästinensische G r u p p e, die ganz anders rechnen muß als die russische „S:ojus0,Y kann es: deshalb 9oc^rlange:;nicht., .;.. . ■ . Beschäftigung v für ijüdisclie Arbeiter. ,; '" v6e{ ^itter'^ra.83ä^to^e^e^g^haös-'(zu Jerusalem. "sfe-ltgelhlSäe^n ^änTmenfliun^-,.. ßel^-'^er1 ^oei^önlito^sSi'i ^hjf^cill^H' '<^s^^%fn^-6, •Äf^e&re'iär4, i:'H:: 'Mi 11 s"'uM änKlere'!hline'<Re^'^-n^^eaint'e'vsowfe die' Mit- 'gHeder -die^Z i'o^n'is't\s cfti «f->a~E:x e k u 11 v e: und die-.Führer; der jüdischen Aribe'ite'fsch'äft'': ^in^ Palästina: '^hiwesend ■ wareh^stelrte'h' die' jiid^ ^rtin^/iü^lscifie ÄftÖeiter bei R&g'i^fun^s-' '•^•^Mätgisträts-' arbeiten'zu l>es'chäftige'n*. '"Det JOberkommissär' Sir- John ^Chähcellof-eVMärte;/ daß''-er ■ gegenwärtig im Kolpnialämt 'über diese- Frage In elnctn1'- Meinuhgsäustauisoh: stehe und daß e'r 'ei'ne'/äh^e'rnes'sene;B e't e i l'i ig u' n g jüdischer Arbei- Tei. ii-54|8 Streng orth. Restaurant STERN Baden bei Wien Anton«ga*»e 13 - Franzentrlna 84 . { 7'in?» Mittagr auch-Mentf, Suppe, Braten, Oemüse, f Vtfi d L JU Mehlspeise. — Anerkannt beste jüdische Küche J t Jü schönster schattiger'Oarten Badens, kulanteste Bedienung, zivil* Preise. Hochzelten und Dlrier» werden in herrlichen Lokalitäten bestens und billigst ausgeführt. 4er bei RegieTiimgsar.beiten, besonders bei dem Bau de« Hafens in Haifa, zusichern möchte. * . Diese Konferenzen mit den Zusagen der Administration werden alle Wochen gemeldet. Ein positives Ergebnis ist noch niemals erreicht worden. Die Tel-Awiwer Messe. Am'5. Mai abends wurde die Messe in Tel-Awiw feierlich geschlossen. Der Ghefsekretär der Palästina- Regierung H. C. Luke hielt eine Ansprache,'in der er erklärte, daß auch das fortgeschrittenste Land stolr sein würde auf Produkte Und Leistungen, wie sie die Handelsmesse und -ausstellung in Tel-Awiw aufgezeigt haben. Die Entwicklung der 'Pajästina-Industrie grenzt ans Wunderbare Bürgermeister Dlsengoff teilte mit, daß mehr als 200.000 Menschen die Messe besucht haben. Äusgestelit; haben 300 Firmen. Während der Messe wurden Waren im Gesamtbeträge von* 40.000 Pfund abgesetzt. ' ' Allgemeiii wird der yerlauf der Tel-AwiWHMesse. als ein großer Erfolg* d.er . P.aläs'tina.'Tlfldiis'trie gewertet. Viel Textilwaren, .Haus^altungsartjkel, landwi,rt's'chaitiiiche und aridere Maschinen, Seife, Streichhölzer,'Tabak,. Schokolade und Damen-Ledertaschen wurden an das Ausland abgesetzt,'wobei sich ü. a. erste Päri'ser Häuser an den Käufen beteiligten. Von .ausländischen Firmen wurden außerdem große Partien Waren: ah 4ie palästinensische Industrie •in Auftrag gegeben.. . ' Die j üd is c h e In du st r i e In P a) ä st i n a schließt" gegerfwäVti^ eip. Die Stadt Tel-Awiw hat während der Ausstellung eine Einnahrne,s von 15p,0Q£f; Pfund gehabt. Der Profit der Organisatoren .der Au|sfeffing ist " sechsmal so groß als das von ihnen investierte' Kapital. Die Gewinne werden ..zwischen.-der .Mjs^r•.^etaass-ia.;Company, die die Ausstellung technisch' organisierte, und der Judea Industrial ^Corporation in Amerika, die Eigentümerin des Ausstellungsgeländes und der Bauten .ist, geteilt. Vortrag des5 Öbefi-^bfij^ aiti JÖhanWsburg. . :, . , Auf, Einladung ^e^.-ntes^n^Misraciii-Zentrate spricht Chiefrabbi Prof. DK" L' t a nda u, Johianriisburg. ($üd- ^mk^^^hMta^^aeri^W'oS M^^se' ^iö'ÜHf:Wtm., im Festsaale desiHöteP Stefanie, II.; iTaborätraße 12, über „Die Stellung > desMis/rächj in der;. .Zionistischen Weltorganisation' '-f;Eintriff t^^* I - ,-• - :: •; ■■'■-.' Cliajes-Realgymnasium Wien> II./ Castellezgasse 35. ' / ' ' Anmeldüng^A'^inVr'die'e'fsfe - bis''ächte Klasse täglich zwischen. 12 -und.vi Uhr.: in der Direktionskanzlei.; Billige Leinenschuhe,/Marke „Viktoria", die auch den,Vorzug haben,,,elegant und haltbar zu sein, finden unsereLeser auf Sidte "0"*W annonciert. E M gedenken«, schreitet zum Fenster und bleibt dort-stehen.^ Blickt irgendwohin... Blickt weit..., Dann lächelt er, dreht sich um" und fragt den' Juden s /' ' ''" f „Hast du etwas Geld bei -dir?" ......Der Jude antwortet: „Nicht einmal einen Groschen.'^ „Such in den Taschen. Vielleicht findest du etwas."-' „Was wird mein Suchen helfen? Ich weiß genau. Schon lange, daß ich keine Münze .gesehen habe." '. Sagt er seligen Angedenkens: „Wenn dem so ist, ^hier hast dir ednen Rubel;" -'•■ '-■:< ■■■■ ' •*. Der Jude versteht nicht. Wa's-soll ihm-der Rubel?' Aber er schweigt und steckt' ihn;:eln.; ' •' ' Kaum hat er ihn in der Tasche, als er seligen An-f gedenkens sagt: „Gib mir den Rubel zurück, hast genug1 an. einem Vierziger. Und geh in Frieden!""' ' ' , ' . D.er. Jude is* verwundert." Er ^pricht nichts. Nimmt :<ien Vierziger und will gehen. Schön 'beid^r Tür ruit iWan1 ihn zurück, . . ' . " . „Gilb den Vierziger her. Wirst 'genug haben: mit zwanzig'Groschen."' ";" / . /., '1 . " \ \ ' ..' : Nimmt der Jude die zwanzig Groschen und geht.; Wie er auf den Hof gekommen ist, .lauft Ihm der Diener nach. „Der Rabbi ruft euch." Da.geht er zurück. 1 . "' '■■ s Und er seligen Angedenkens -lächelt. Das Gesicht leuchtet fast.; „Gib dje zwanzig Groschen-.zurück. Wirst - genug"« haben .mit einem Sechser. Hier hasj ..du einen Sechser nnd Gott wird dir . helfen. Die ganze Welt."gehört doch jtim.\. Und fürchten -sollst du dich. nicht... Und nachdenken, sollst du hiebt. Denn das Deine "Wird'dir wiedergegeben werden. Geh in Frieden. Säume nicht, geh sogleich." per,''"fafos, runzelt die SUr-rij. tersient^;^b,er nlpht,' nimmt $esi Sechser' und macht sich uWerz^glicin'auf -den; 'Weg..., " ' -"//: '; 1 * « Es war ein heller Tag. Die, Sonne sohlen. Die Vögel zwitscherten. Die Felder voller Getreide.. Alles War" $ri>hUch ..qnd ^an«» -jm. fy{ J^de t,^g. ^ve^^e.rteo, H^r» zens üind die "Äu^e;h( v^iigr T$n$tl.';das\.Lip« seines KinJ^s.'we,in.te.'. e¥/*Was' wird';^' .iEnäe .'sein?"Sie sitzt dort .und wartet, _ünä womit .jcqmnii:er' nac^hause? 'Mit dem Sechserden,.er,\hat? ,... ... Da stellte, er sich zu elhen? Baum hin und weinte. „Herr der Welten,/wo^in soll ich mich kehjren und. ' wohin " wenden? Warum;häst' du' dem einen ' yiel, dem. andern nichts gegeben?-;'Alle meine Jahre diente ich'dir. Habe dle':Thbra gelernt^ de'rie VGeibote erfüllt., Wie lange •noch l-eiden? Es.-ist-keine Kraft: mehr da?,y: ' . ' .■ : iv <•)..•• '' Plötzlich hörte er, wie man ruft. „Xydh.n, zydku!" '' > ■ .Er wendete sich'um triid>.sa>h: neben einer Schafierde/die weidet, s-tz'en Hirtenjungen-um ein Feuer und braten scheints :karloffehi.' Und-;da sie ihn riefen, girig er zj ihnen hin.- -Ein •Hlrte'riiuii&e fragte: „WKht du das kaufen?" . ';' ■ ' ' ' 'Und sie zeigten ihm ein kleines Buch mW vergalt detem Einband. . ' '„Vcfr einer oder zwei Stünden ist ein Gutsttepr, hier, lirn ' Galopp vörljei^eritteii' ' und " hat' das yerloren.. «auf, es!'» . '.; ' V..'...'.'.; / Der Jude öffnete den, '%inlbani und das Herz stand Ihm fast stilL Geldscheine Jagen drin' anstatt Blättern. Und er fragte mit, zitternden jLippen: /„Wjeviel wcrlW 'ihr dafür?" . . ..'.',• \ ■ .Da antwortete der Älteste d«f Hiften'kuaben: „Gibt einen- Rubel" , ...; .....-..- ,• . j : Der jyde seufzte leise auf. . . - .; :;,Narren, die ihr seid, 'waslst das wert?'Einen Seuhs'er Kann ich auch geben.'' -; J ' Sie woilfön nicht. •'; ' ' ' ' ' ( ' ..tjtpiT.Jud^n . kaihen d;^ tränen in die. Äugen/ AW wais iHphpte er tun? Un4 er niaphte, sioh an's "Gehen; , ' „Zydek, wirst einen. V'e-r^ig6f geben?", , < .' ' „Einen Sechser hab i«h," ' „Dann , geh nur, der Einband, allein Ist mehr wert." J 'Da Weto der Jude stehen und ein Gedanke kam ihm;;,W;3flt..l-hr ..Ä/.da&^Sohön^te.:.4s4: dpeih der .Bm'band. So gebt mir nur die. Blätter, die . drinnen . liegen.. lob geh .euch den §echser fü-r sie ,.und'den pi.hlband. behaltet nur." Sie stimmten, zu. „Guit." So tat man es. Et .nahm, die Scheine , und ging. Plötzlich sah er: vom Wald hpr kommt ein Reiter geflogen wie eju Pfeil jaus. dem.. Bögen.yuud die Hdr^en'knalbeji, wie sie nur den Reiter-erblicktan,-packen den Einband, werifen ihn "ins.Feuer-«ind^tl^ijifejiv-^ayoB.- ■ •. •■ r. Der Jude erbebte, als er den Guitsh&rnn sah-. War der es doch, der junge? Gutsherr, bei dessen. Vater - er seffoi ganzes Vermögen, zurückgelassen ttiatte.• Da versteckte er s.ich- 'hinter einem dicken. Baumstamm und wartete,- -nifr "m ■ ''seihe-hj' -was igesdt'eilieii werde. •Der GutsHerr-'lief-aufs[Feuer zu — von weitem hatte er gesehen, daßs-'}ej*e: das Buch ins Feuer wajlfeu — sprang vom Pferd, "scih^rrte' mit eln^m ■ Stock/den/er «fort ' fand, dem goldenen Einband hervor und ein Fluch teil von seinen Lippen. " '/ ' / „Aiiswürfling^i mein Geld, vertora-nnt,; hol; sie der Teufel!" '• . Spuckte aiis, sc?ijwaiig. sic'h aufs Pferd «fld-. weg war ei*. ' ,: '•'/'• \ '; ^.' / .. " . ' ./ ' .' War reddh wie'Kbraoh, scheint es. L^g ihm «Mit viel daran. . .-. u ,. ■ , . .. .. . Der Reiter war weg und der Jude eütte 'schnelle.n Schritten n^dh'hause, um..die Nadi-riclht w bringen*. . -.~..\ .... i . , Jetzt •. verstand-er.! auf eimmal eiltes: ihäftte^er mete gehabt als einen Sechser,, so hätte er es mit dem Etalband gekauft Der Reiter vlwäTe .jihm nachgejagt und hätte es zurüclcgeholt-, Min vielleicht auch-(noch erschlagen* ' Alset •'naoh:hiiü$0'r .j^cohtmen wär i wad:' "das* Geld zählte/staunte er: kehau :'so vletl, wieviel ^r -beim alten Gutsiherrn '^u^üc^g^l^en' 'hatte,' ^lwta«se4»d: Dakateri.:. Mi«• '^alfteH^|fe«^';:«V ^km nttd Äriiwt4g.a«i, .ein Ma'hl für die Armen. Und - gierte Hochzeit tnit großer Freude, wie es einem reichen ehrsamen Bürger geziemt. So hörte ich "die Geschichte einst und so erzähle! Sch s^; wieder,-/./' *^v;^/:/*'-'-'' i -j '.- %

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