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Die neue Welt · 1929-05-10 · Heft 86 (10.5.1929) · page 6

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 86 (10.5.1929)
Date
1929-05-10
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 DIE NEUE WELT Nr. 86 Cafe Reklame Cafetier s Jdkob Goldfllefr Wien, IL, Praterrfra$e Nr. 34 anschließend die „Jüdischen Künstlerspiele" / Vorzügliche Getränke und kalte Speisen zu billigen Preisen / Rummy- Spieltische i Treffpunkt der jüdischen Gesellschaft Die Juden zahlen die Zeche. Heber neunzig Prozent der österreichischen Juden haben bei den letzten Wahlen der Sozialdemokratie Folge geleistet. Der Mahnruf der Jüdischnatio nalen, von dieser unnatürlichen u/nd widersinnigen Nachdäuferei abzulassen und ihres Judentums bewußte Vertreter zu wählen, unter eigener jüdischer Finna ehrlicli^demokratische und sozial-gerechte Politik zu treiben, ist ungehört verhallt. Jüdische Kaufleute, Gewerbetreibende, Aerzte, Juristen und Ingenieure haben sich in die Register einer Partei ein tragen lassen, welche programmgemäß nu,r die Inter essen der Lohnarbeiter schützt und, ganz besonders in Oesterreich, die Vertretung jüdischer Interessen ablehnt wnd die' Jugend unjüdisch macht, direkt zum Renegatentum, erzieht Eines der Schlagworte, dessen sich die Partei'. bediente, um , die jüdischen Mittelständler und 'Angestellten an sich zu. blanden, war der „Mieterschutz". Sie -versprach den an der Frage überaus stark interessierten Juden, äni „Mieterschutz" nicht rütteln zu lassen. Nun aber hat dienatürliche Entwicklung dazu geführt, daß.die Sozialdemokratie ihr Schlagwort preisgeben und den Christlichsozialen und Lan'dbündlerji Zugeständnisse betreffend die Lockerung des Mieterschutzes machen mußte. Sie hat 9ofort ihre jüdischen Mitläufer p r e i sig e g e b e n, indem sie einwilligte, den Schutz lediglich auf die Besitzer der allerküeinsten Wohn.ungen, daß heißt der. Lohnarbeiter, zu beschränken/ Aus Kaufleutein, Angestellten und dem Angehörigen der freien Berufe kann nunmehr der Hausbesitzer unter der Form der ,yf r e i e n Vereinbarungen" Zinse in beliebiger Höhe pressen. Für eine Unzahl von: Juden* -deren: einzige Aktiven ."beute <der billige Laden und die billige Wohnung sind, bedeutet das den Ruin.' Im Parlamente, werden nun die Vertreter der Bauern einerseits und die sozialdemokratischen Vertreter der Lohnarbeiter andererseits den - Handel abschließen. Die Juidein sollen die Zeche bezahlet, Haben sie es doch abgelehnt, Abgeordnete zu wählen, welche in erster Lfaie den Interessen'.der Juden zu dienen haben und ihre Stimmen gegen den an den Juden verübten 'Verrat erheben 'können. * Der Verband •demokratischer Zionisten veranstaltete am 4. Mai eine große Versammlung im Prater, in welcher die yerhängnisvoWe Lage, in' welche die österreichische Jwdensdiaf t d'urch Preisgabe des Mieterschutzes durch die Sozialdemokraten nunmehr geraten ist, besprochen wurde. Vor einem überaus großen, a-ufmerksaanen Auditorium schilderten Dr, Leopold P J as chkes un;d Oberbaurat Robert Stricker die gefährliche Situation. Ihre Aufforderung, nunmehr endgültig auf jede Nachläuferei zu verzichten iwid durch engen Zusammenschluß aller bewußt jüdischen Elemente eine starke jüdische politische Organisation z-u schaffen «und dafür zu sorgen, daß das Wiener Judentum für die nächsten Wahlen gerüstet sei, fand stürmische Zustimmung. Brief aus Palästina, Politische Entrechtung, — Die Entwicklung Jerusalems. — Die heißen Quellen von Überlas. ~ Hafenbau, — Ausschaltun« jüdischer Arbeit, Vom Dr, Firite Löwenoteim, Jeniwatatn, W*rend die Araber edm FiaTlaawrit verlangeni, während tnäncbo/doniisttlsefhc Pc^tte fastTtarawfft silnd, daß idle Reglerumig stein diesem Verlangen unmöglddh 'wffldlersetzen könne, da es doch in Einklang siteftve mürt den Grund- «ätzen der Derooknvtte, sieht dtle WilrklitobWt garuz ander* aus. Der Völtoenbiiiifldirat hat steh auf dien Sfcamidpumikt gesteint, daß es durchaus deT Mamdartsregiernimg überlassen bleiben müsse, wann sie dem Zdtpunfet zu einer parlamentarisclhen Verfassumig für gekwnrnen erachten werde, Und die Re«*eT«itvgr, so im Rücken sestftrdrt, 'denbt. nftcdit daran, Parliarnientsiwüwscihe zu einfüllen, sondern z e r 8 -tö r i tun Geigenteal die wenigem Anfänge von, Autonomie, dile Palästina hatte. Das Gebete über die Beschränkung der sitädtlschen Autonomie bedeutet die glatte Auifhöbumig der gairozen städtischen Sellb&tve rtwialiumar, die die Regierung vor einigen Jahren eingeführt hatte. Mam emtoeint sich, daß <M<e PaMstiriaregleruinig im Amfiarag sehr dam n&lgte, dem Lande einen schnellen Uebergang zu parlamentarischen Verfassung« formen m ermöglichen. Das scheiterte m dem Arabern. Darauf schlug man etoe andere Taktik ein: Main ließ die zentrale Buireawkr.a#e ohne paria* mentartisc/ben Autfptutz bestehen und versuch*», die Teilnahme der Lamdesbevöllkerung am den Geschicken de« Landes Immun zunächst in den Stadtverwaltungen sich erproben zu lasse». Seitdem (bat PaMma gewH« Stadt« verwaltumgen, au* Grund eines Wahlrechtes, das in Europa au.öerordienitlitoh rückständig wirken würde, in einem größtenteils amialphaibetiischen Lande aber den Verhältnissen mehr oder weniger gerecht wird. Jetzt macht die Regierung dien vor wehigen Jahren geschehenen Schritt wd'eder rückwärts. Das neue Geseüz gestatteit dem Oher^koinimiiissäir, diie gswälhlten SfUädtisohen; Kör.perschaiften oder eiitiizelitte ihter MdbglSiedier abzusetzen, orditiawugsgeiTiäß zuisitandiegekommeiKe BescihHisse aoifzu^hehen und die Verwaltung der Städte Beamten zu Übertnagea Es ist atizuinehimen, diaß von däi&sen ErmäohfliigUinigon nicht im großem Utnfamig Gebraucih gemacht werden wird, aiber iedenfaills bedeutet schon das Bestehenderartiiger rechtlicher Mc^li'dhikeäten da« Aufhebung Jeder Autonomie. Es kainrn nicht gesagit werden, daß dte Maßregeln der Regiierung völlig unbegründet seien. Die Verwaltung der meisten Städte ließ zu wünschen tttntig. Fast übenaill waren die Fimadiizen In Unordnung, uiud die Städte waren gazwmhgen, sich , von der Regierung aushelfen zu lassea In Städten wie Jerusalem hat man nicht den Eindruck eSmer planmäßig vorgehenden, dii'e Stadt liangsam zu einem madennen Gebilfdie entwickelnden Verwatonig. Aber amit d«r anderen Seite war es ja eben die Aufgabe der Regierung, die Bevölkerung zur Seih®*Verwaltung ra'i zu machen und man kann mir sagen, daß die Jetzige Maßnahmen die gegenteiiiigie Folge haben muß. Ein besonderes Kapitel ist dabei Tel-Awiw, das von der Regierung }a übedhiaaiipt miit ibesonderem Maßstab gemessen zu werden scheint. Hieilt man es d^ für nötig, kuirz vor Veröffent- Hdhawiig des allgemeinen neuen Gesetzes, durch eiin Spezialgesetz anzuordnen, daß künftig Bürgermeister nmd steHverfcretender Büngeiimeiisber von Tel-Awiw nicht mehr gewählt, sondern voon Oiberkarrrniissär ermainnt .werden sollen. Und dös alles war eine ganz leere Demanstration, d;a die Regierning dann dtle ohnedies von-der Irdah gewählten Mitgldieder,. Dtoengoif und Rokacih, ernannte. Jedenfalls befiimdet sich vomläuiflig das gainze Land dm Oppositiongegen die RegdenuragsrniaJJnahffle, diats; jüdische Tel-Awiw protestiert ebenso, wie dfie gemischten Stadtverwaltungen von Jeru'salem, Hafifa umd Tiberias, .wie die :reim arabiischen Veirwalitu-ngen etwa in TuJkeirem oder Nablus. Helfen wird es nicht viel, wie auch der .jährliche Kampf Tel-Awiws KURORT GLEICHENBERq Am 10. Mai 1929 wird das. älteste und streng orthod. Tcr-Restauriint-liotel Dreibaum neu renoviert eröffnet Pensionspreis inklusive Zimmer S 8.— täglich ■,i.„Btin^W>lii geigendii'e^-RegiieirniJig u-m "die Höhe ,des Buidigeits natürlich irrwner mit dein. Siege der Regierung endet. So wenig erfreulich alle diese Dlmge sind, so soll'ipan niclht verkennen, daß sie . auch ein. :Gu;tes ihaben; finanizlelle .Gesuittdiuimg der Städbe wird auf dles*"l.Weaise *n""einiiigen Jahren erreichit werden), ' \; 1 ' * In Jerusalem stteht heute die Wasse-rfirage wieder edimmal im MärMpwiikt des Interesses. Nachdem erst vor kurzewi der Skandal"'enitihittli't worden war, daß diiie mit deim Bau der Wasserleitung' von En Faradn nach Jeirusatem betraut geiwesene englische Firma die Stadt gewafftig übeirs Ohr geJhauein hat uaid, oiimterstützt von deir. Reigiieiruimg, der H dSestetm Punkte, oifenibar. ddie städtischen Fftnamgen nicht so wichtig ersöhtenten, noch zum Schluß den eirhebliichen Betrag vom I3.QP0 Pfund erpreißt hat, uirter der Drohung, sonst den Moitor sWlieigen ziu .m*sen, ist nunmehr der Motor trotz alledem stiillgelegit worden und, wiie verlautet, — eine oflltolelle Mitteü^ng an die Bevölkerung hat man woh/t für nötig gehalten — wird für elmiige Wochen Jer«-* sal'eim wiiecJer die alten Wiaissernöte zu erleiden haben. Ein großer TeW der Stadt ist ohine Wasser, die ärmere Bevölikeriimig muß das Wasser ■ zu Phantasiepreisen kaufen, Daweben istauch die Fragps der Niehtbeschäiftiiguing jüdä'soheir Arbeiter bei den E1 e k t r l f i z \ e r u n g sarbei-ten so ungeltösit, wiiie siie war. Die Gesellschaft hat erklärt, daß es jetet unimöig!tic(h «eli, noch J-uden eiinizusteillen, daß ,mam aber in Zulkwnlft miindestens 50 Prozent Juden heschäftäigen werde, Vonläufjig tet man in jüdischen Kreiden niobt (gewiiilt, sdch dies gi&fallen zu lassen, wind die Prohinnig, aaif das. ©lefarrische Uicht der Gesellschaft zu verzichten, wird nadi wde vor ausgestoßen, Wir befüreihten, daß In der. Angelegenheit Erif oige wicht m ehr zu er reichein si nd und daß hier ein sehr giefähriches .Präzedenz geigeiben worden Jist. Im übrflgen entiwiiökelt sich Jeruistalem ruhiig iund systemalilisich weiter. Ohne daß vom einer Einwanderung in dile Stadt die Rede sein kann, ist eine erfreuliche Entvyilckluin« zu 'konstatieren. Eine Reihe vom newem Stadtvierteln werden begonnen-, $o im Nordwesten der Stadt, in der Umgehung vom Ki ryatih Mosche und Beth Hakereim, etoe Si'ed'lumg des alten Jiaohuw Ez Chaiim und ein Viertel der Bne Beith-Logen, das zu Pessach feier- IUNIII<HI<'>'IIIIU<IUIIVtMlMlUUIUIHI<UUU>Hltlll(,IIIH)llllltm"IMIIIMIIIIII|inilll,UMi|IIHIM........<"<<iiili|llillilllllinili|lllll>Milllli!lll>llllllllllllltlllll>lll! IUIII £liMW*l'JI»i'MWHI»fHIW»!MWII»H"IWtMHUIIMI^^ SIEOM. KORNMEHL OROSSPUISCHHAUBREI Zentrale IX.. Bcrgga*aei 19, Telephon 17.3^99 u. 16-9-34 Lieferant für Heilanstalten *M-n"*n*n fflr i^S'iPiaixii JmmSmmSi unter Aufsicht de« Ehrwürdigen Rabbinata der lsr. Kultusgemeinde Wien Autesuatellunfl koetenlo« IX., B«r«g«tM 1S / XVIII.« W»hrln»«ra«p. 97 »■■"rfT'T......—1..............u...i.i..i»...ihii.—.....i—......p^..-...,,,!!,!,,,!!!,....,.,,.,.,!!,.,,.....,.......■......,........................in,,........||""in1, iWiHiMftliiiWiMWiiiilil^ Rndauner GroB Landwflscherei «MHHMHHHHaMM^^ flECORO" schwemmt mit Bachwasser, bietet Rasenbleiche * Zentrale u. Betrieb: Rodann, Tel. Hz 675 mi 7 schonendste Behandlung, billigste Preise. Mietwilsche. * Wiener Büro : XT^ Walkürenoassi 2—4 Tel. B-35-3-96 Tägliche Abholung in allen Bezirken. lieh hegonmen werden söll. In der ganzem Stadt dst die Bauhewegung hemerkhar, besomders im den neuem Vierteln, aber auioh im der Eliieser-iBen-Jehuidaih umd der King- Geotige-Street, wo vor kurzem mir einzelne Häuser stamden und wo jetat eine eiifrd®e Baiutätiiskeit herrscht Die Bedeutung der neuen Nachlferlegsviiertel wfiird hesond'ers dadnreh giehiotoen, daß wichtiigie otfifentilcne Gebäude Im ihnen errichtet werden. Das Gymmasi-u-m wJird denniächst aus dem gemieteten Haiuse im dem entlegenen bucliardsdhen Viertel in das neue eigene Haius im Recha.viah übersiiedelm. Gegenüber diesem Neulbau soll das Bur eauhaws der zionistischen Örganis afiomen gebaut werden, und der Flügel des Keren Kajemeth wird in diesen Tagen im Anigriff genommen werden. Das Lehrerseminar ist vom Sichron Mosche nach Beth Hakerem gezogen umd das schöne neue Gebäude Ist fast fertig umd ward schon benutzt. Der Bau der NatioaialbäbHothek anf dem Skopns ist im Roblbau fertiggestellt und wird eherafalls in kurzer Zelt der Benützumg übergehen werden können. Dazaa wäre noch der Bau dös Rockefeller-Mmseums zu erwähnen, den diie Regierung Jetet begonnen hat. Wie man sieht, drückt si'oh in allen diesen Neaubauitem der Charakter Jeruisalems alls einer Stadt öffentlicher Institutionen sehr deutlich aius: Die wiirts.obaiftlil'Ohe Bedeutunig Jerusalems ist ebenso gering, wie seine kulturelle umd seine admimistnatiive bedeutend sind. * In diiesien Tagen hat der Obeiikommissär die Erteiiunig der K on z e s s i om f üt die heißen Bäder vom Tdberias vollzogen.. Konizessiondinhaber ist eine Gruppe, die aus dem amerikanischen Juden Rosenblatt, dem seit einigen Jahren in Palästina ansäßigen, ans Sedafriika stammenden Jaikoh Gesundheit umd dem bekannten Palästinenser Suprasky besteht. Damit haben also Juden eine der wichtigsten Konzessionen Palästinas erworben. Die heißen Bäder von Tiberias waren im Altertum weltberühmt und machten aus Tiberias einen Kmrbadeort ersten Ranges. Und selbst heute, wodie Bäder sich im einem kümmierliehen umd unsauberen Zustand, befinden, erfreuen sie sieh großen Zuspruches aus dem Orient. Die Konzessitonslnhaher wollen zunächst für 55.000 Pfumd Aktien ausgehen und davon miodermie Badehäuser umd Badeeimrichtuingem schiaiifen. Es ibestelht ikeim Zweifel daran, daß die Bäder bei geeignetem Aushau und gesablakter Propaganda etoe große Bedeutung für Palästina umd srfezlelll für Tiiiberias gewinmen können. Tiiberiais hat Ja schon heute e|ln erstklassiges umd modernes Hotel und ein zweites wird im nächster Nähe.der Stadt, im Miigdal,.errichtet. Voraus-, sichtlich wird im wenigen Jahren diese Gegend einen ungeahnten Aufschwung erlaben, woran ihr wunderbares P«na, ihre herrliche Landschaft umd die Heilkraft der 'Bäder gleichen Anteil 'haben werden. * Das Interesse der Oe#entÜichkeit hesohäftigt sich vorn&hmliloh mit den großen öffentlichen Anheilten, die bevorstehen oder im Ganige sämd. Die wichtigste von ihnen, der Hafenhau, erscheint freilich heiinahe täiglich fei anderem Asipekt. Vor ku^er Zeit verkündete der Oberkommi'ssäir, daß er täglich den Befehl pm Beg-lnm der Arbeiten erwarte, Prompt karni nach wenigen Tagen diie Nachricht, daß der Beginn der Arbeiten hls zum Jumi verschoben sei. Nachdem wir uns langsam! diesem Termin nähern, meldet plötzlich der „Daily Herald", das Organ der Labour Party, daß der Bau auf unbestimmte Z>eit verschoben sei, daß man überhauipt dem Hafen erst m bauen gedenke, wenn auch über die Plpe-On« beschlossen worden sei und daß es sehr, wohl möglich sei, daß die Fipe-Ltne weder nach Haifa noch ameinem syrischen Hatfert» sondern zum Persischen Golf geführt werden werde. Diese unangenehme Ueherraischumg kam am demselben Taig« wach Palästina, als Ingenieur- Paimier eimtraf, der eligenitliche Leiter des Ha/fenbaues,. der giofoirt toi Haifa das Hafenbaubureau errichtete umd anordnete, daß In den Steinbrüchen von Atlluh — übrigens nult Verwendung Jüdisober Arbeiter — Versuche gemweht werden sollten, ob die Steine für dem Haifenbau geeignet seien. Hoffen wir, daß dieses Gewirr widersprechender Nachrichten sich , klärt und daß die Meldung des „Daily Herald" auf einem Irrtum beruhte. Die Regdwunig hat übrigens Jetat mit dem Bau des Rock efeUer.Mu seu ms begonnen, ebenfalls unter Verwendung auch Jüdischer Arbelt, und hat dem Bau des Postg>ebäudes im Jaiffa ausgeschrieben, * Zeigt sich also bei diesen Reglerungsarbeiitiem, daß unsere Forderung, jüdischen Arbeitern den ihnen zukommenden Anteil an RegierungsaTbelten nicht vorzuenthalten, einen gewissen Eindruck zu machen scheint, so gilt das nicht dasselbe von der wichtigsten Im Augenblick durchgeführten Arbeit, nämlich der E l e k t r i f i z i«r u n g von Jerusalem, Nachdem Jahrelang das anmutige Spiel gen

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