Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 83 (19.4.1929)
- Date
- 1929-04-19
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 13 DIE NEUE WELT Nr. 83 einem Fuß au.f dem Boot, aber da erfaßte ihm das Seeungeheuer bei dem anderen Bein, schleppte ihn zurück ins Wasser und verschlang ihn. Es war ein furchtbarer Anblick. So blieb Lopagola als einzigervon der abenteuerlichen schwarzen jüdischen Reisegesellschaft als Gefan« jener auf dem Dampfer der Weißen zurück. Er gebärdete sioh wie wahnsinnig, schrie unausgesetzt nach seinen Kameraden, seiner Mutter umd seinem Heimatdorf. Er mußte in eine Kabine gesperrt werden, und Lopagola schildert die furchtbaren seelischen Qualen, aber auch die körperlichen Leiden, die er auf dieser ersten Seefahrt auszustehen hatte. Er konnte sich mit Niemanden verständigen, und als man ihn zwingen wollte, seinen nackten Körper mit Kleidern m bedeöken, führte er mit den Matrosen einen geradezu übermenschlichen wilden Kampf auf; ei biß sie in die Hände, zerkratzte ihnen die Gesichter, und es gelang auch tatsächlich nicht, den jüdischen Negerhingen zu bezwingen. Seihst als das Schiff in die europäischen Gewässer einfuhr, die Luft kälter wurde, und Lopagola, dessen Haut an die afrikanische Hitze gewöhnt war, vor Kälte zu zittern begann, war es nicht möglich, ihm schützende Kleider aufzuzwingen. Endlich, es war anfangs März 1896, kam der Dampfer in Glasgow an. Die Passagiere verließen den Dampfei und auch Lopagola ging, verlassen, von niemandem beachtet, an Land. In der Stadt wurde der schwarze Knabe die Zielscheibe des Spottes, verängstigt und zitternd stand er mitten in der großen Stadt, bis sich ein Mann seiner erbarmte, ihn in sein Haus nahm und für seine Erziehung sorgte. Am Schlüsse seines ersten Artikels bekennt Lopagola, daß er sich in Europa noch immer nicht akklimatisiert habe Er hat die Ueberzeugung, daß er zu Hause ein ruhigeres, besseres Leben geführt hätte, als in dem europäischen Jagen und Hasten nach leeren, eitlen Dingen. Sein Herz zieht ihn noch immer zurück in jene stillen, verworfenen, inmitten der Natur, wenn auch umgeben von wilden Tieren, sich dahinstreckenden Siedlungen der schwarzen Juden Bnei Ephraim, die einst vor ihren Verfolgern in Palästina m die afrikanische Wildnis geflüchtet sind. Vollkomm en eAmerikanisierun g im Wiener RadiQhandel! Jedermann bekommt ohne Kauf den modernsten Empfängsapparat! — Einführung eines Leihsystems! Der. Staunen und Neid erregende Riesenerfolg, den die Wiener Radiofirma „Zum Radioamaieur", Eugen Goldschmied, seit Jahren zu verzeichnen hat, ist auf die geradezu, unglaubliche Leistungsfähigkeit dieses Unte nehmens zurückzufuhren. . >, Eine neue, zeitgemäße Idee wird demnächst von der Firma „Zum Radioamateur" verwirklicht werden, die sicher allgemeinen Ankiang finden und sehr viel zur Pop u larisierung de>s- Radioempfanges"beitragen wird Die Radiofreunde sjid größtenteils nicht in dir finanziellen Lage, mit den neuesten Aenderungen und Verbesserungen der Radiotechnik stets Schritt zu halten und sich den . jeweils besten und modernsten Empfängsapparat zu kaufen. Auch das Kreditsystem.hat sich als un*v; zureichend erwiesen, da die Apparate meist, noch bevor sie voll bezah.t sind, unmodern werden. Die neue großzügige Aktion der Firma „Züm'Rädioamateur" wird es allen, die noch keinen Radioapparat besitzen, ermöglichen, ohne Kauf den neuesten besten Apparat zu bekommen und sich der Anlage, sobald sie technisch überholt ist, wieder zu enf ledigen, wobei Raten- und Zinsenzahlungen vermieden werden.' Ohne daß Sie Kredit in Anspruch zu rtehmeu brauchen, leiht Ihnen die Firma „Zum Radioamateur", Eugen Goldschmied (W i e n, V 11., Neubaugasse 19), Radioapparate mit Netzansch1ußgcräten für die Lichtleitung. Für die minimale monatliche Leihgebühr sorgt die Firma auch für jedwede Instandhaltung des Apparates. Diese Aktion der großen Wiener Radiofirma beseitigt für die Abnehmer alle Gefahren, daß ihre Radiogeräte unmodern werden könnten, ermöglicht, selbst mit der Zeit Schritt haltend, jedem Anhänger des Radio, stets auch mit der Zeit Schritt zu halten und sich den bestmöglichen Empfang zu sichern. (Entgeltlich.) Jüdische Künstlerspiele. Die Gastspiele Fischsohn — Zaslavskaja. Den guten Ruf als Schauspieler und Regisseur, der ihm vorausgegangen war, hat Mischa Fischsohn restlos , bestätigt. Zuerst in der reißerischen Tragikomödie „Nach dem Sturm" von M. Cohen, worin er sich als Darsteller vornehmen Stils zeigte, dann in Jakob Gordins zwar grob gezimmertem, aber doch wirksamem Schauspiel „M i r e 1 e Efros". Hier hatte er mit primitiveren Mitteln zu zeichnen, zumal als Episod^nfigur. Denn im Mittelpunkt stand diesmal eine Frau, die man die „jüdische Duse" nennt, eine zarte Frau mit jener Anmut, die man auf der jüdischen Bühne so sHten findet: dieTragörlin Vera Zaslavskaja. Die Fabel des Stückes, d. i. die vornehme jüdische Frau, die aus zärtlichem Herzen heraus dem vermeintlichen Glück ihrer Kinder alles opfert, um schließlich selbst mit leeren Händen, aber mit verwundeter Seele aus ihrem Heiin «fHrängt zu werden und zu gehen, das ist nicht das Wesentliche. Entscheidend für rJ>n naiven und den kritischen Beobachter ist ihre Art der Darstellung-, aus unzähligen, unmerklichen Details ein Mutterschicksal aufzubauen, es über alle Abgründe von Demütigune und Stolz zu führen und noch als Gebrochene edelste Hoheit zu zeieen, stets einen Glanz von Güte in den Augen, ein Spiel der Hände, das alle Gefühlsntiancen plastisch begleitet -r das war das Ereignis des Abends. Vera Zaslavs k o ' n hat auch die Widerspenstigsten bezwiinspn, sie hat Wien erobert. Man vergaß aber nicht, auch die Leistungen des Ilausensemblps, der Damen Deutsch, Meiseis, Weintraub- Grof und der Herren Iris, N. Breit« mann und Sigal, anzuerkennen, die zusammen erst die Wirkung der beiden Gäste Zaslavskaja und Fischsohn möglich machten, or, m Soeben erschienen: 9» Bernsteins Der zionistische Gedanke auf Irrwegen. Ein Mahnruf zu zionistischer Selbstbesinnung. Das Judenproblem K nstellatioe- oder Qualitätsproblem? Paläbtina als Laboratorium. Bedingter oder bedingungsloser Zionismus. Ausstrahlung und Galuth-Nationalismus. Der Sinn der Majori ät Das jüdische Stäatsbedürfnis. Zionismus oder Staatsbürgertreue Der binationale Staat Palästina oder jüdisches Volk? Bestellungen an den Verlag „Die Neue Welt** Wien, IX. Bezirk, Universitätsstrasse 6-8 Pr.ii Mk. 1.50, für QbSterrel h S 2.20 1 Wochensptelplan der. .Jüdischen Künsflersplele". Am 19. und 20. d. M. „E?. h a d a It" von J. Gordin, am 21. d. M ..Mirele Efros", am 22. d. M. „Nach dem Sturm", am 23 d. M. „Gott der Rache, am 24. und 25. d. M. wegen Pcssach Beschlossen. Neues Jüdisches Theater (Praterst a"c 60). Spielplan: Freitag: „Masel Tow". Samstag: „Der Opcrnlumig" Sonnt <g: „Kreuzer- Sonate", Lebensbild in drei Akten von J. Gordin. Von Montag bis Donnerstag geschlossen. Abschiedskonzert der Frau Dulltzkaja. Am 27. April verabschiedete. sich Hilda Dulltzkaja vom Wiener Publikum. Die Künstlerin tritt eine Tournee nach der Tschechoslowakei und Deutschland an. Vor kurzem konzertierte Frau Dulitekala. auf Einladung des Prager Keren Kajemeth, in Prag. Die gesamte Prager Presse war voll Lob für die Künstlerin, rühmte Mir wunderschönes Stimmateriail und ihre besondere Begabung-in der Interpretation des jüdischen Liedes. Dem letzten Konzerte am 27. April im Continental wird großes Interesse entgegengebracht. Hebräisch-Jiddisches Konzert. Dienstag, den 7. Mai, halb 9 Uhr, findet im großen Festsaal des Industriehauses (Schwarzenbergplätz 4) das Hebräisch-Jiddische Konzert J. S c g a 1 - R o s c n b a c h statt. Der bekannte Sänger wird hebräische Lieder von. J. Engel, Millner, Sklar u. a, zu Texten von. Bialik, Tschernichowski, Jehuda Halevy singen. Karten bei R. Löwit, Rotenturmstraße 22, und bei M. Ruth, Taktstraße 20a. Jehudi Menuhim, über dessen Lebensgeschichte wir bereits berichtet haben, gab sein erstes europäisches Konzert in Perltin unter der Leitung von Bruno Walter. Die Berliner Kritik stellt einstimmig fest, daß in dem Knaben ein neues .musikalisches Genie erstariden sei. Auf dem Programm standen die Violinkonzerte.". von Bach, Beethoven und Brathms. \,,'ti. % „Jusik" bei Reinhardt. Fiieitag d,!?u .12, April fand in Reinhardts Deutschem Theater* die deutsche"Uraufführung von Ösip Dymow's ^Sänger' seiner Trauer" unter'" dem Titel „Jusdk" siatt.. Däs Stücfc konnte keinen Erfolg erzielen, und zwar hauptsächlich desihaib, weil die Bearbeitung es des jüdischen Mäuchencharäkters entkleidete. Die Titelrolle'spielte der Russe Tschechow, der zwar eine interessante Figur schuf, aber dennoch das Interesse für das ganze Stück nicht wachhalten konnte. In der nächsten Zeit gelangt .Jusik" auch arti Wiener Theater in der Josefstadt zur Aufführung. Jiddische Literatur in Esperanto. Obwohl der größte Teil der Weltliteratur in Esperanto erschienen ist und der Erfinder dieser Weltsprache, Dr. Zamenhof, ein Jude war, beginnt man erst jetzt, die jüdische Literatur zu berücksichtigen. Kürzlich sind in Esperanto erschienen: An-skis ,J)ybuk", eine Sammlung von Erzählungen Scbalom Alejchem-s und J. L. Perez' mit einer Abhandlung über jiddische Sprache und Literatur, ein Esperanto-X ehrbuch in jiddisch von J. Lazarowitsch und eine Reihe Erzählungen von An-ski Nornberg, Reisen u. a. J. L. Perez* „Briefe und Reden" erscheinen demnächst (gesammelt und übersetzt) mit einer Einführung und Erläuterungen von N. M ei sei im Kletzkin-Verlag in Warschau. Es* ist dies die erste Sammlung von Perez- Briefen. Obwohl bekanntlich Perez nicht häufig Briefe geschrieben hat, ist es Meise! gelungen, 180 Briefe des Dichters an verschiedene Schriftsteller und Institutionen, u. a. anSchalom Alejchem und J. D i n e s o h n aus dem Jahre 1888, zu sammeln. Die ersten Briefe Perez', hebräisch geschrieben, sind im Original wiedergegeben und mit einer jiddischen Ueberserzung versehen. Die Briefe reichen bis in das Jahr 1914. Dem Buch sind die Reden von J. L. Perez angefügt. Es ist 300 Seiten stark und enthält zahlreiche BUder.und Faksimiles. .. „leb der Jude." Das ist der Titel eines Buches, den der bekannte französische Schriftsteller Reue Schwöb soeben erscheinen ließ. Der Autor legt darin die Gründe seines Uebertritts zum Katholizismus dar. In seiner Darstellung erklärt der Renegat,-daß ihm im jüdischen Glauben Pathos und Reiz fehlen, wobei aber seine ganze Ideologie mehr auf Gefühlsausbruch als auf logischer Konsequenz beruht. Bezeichnenderweise hat Schwöb aber auch ein Buch über Marc Chagall, den großen jüdischen Maler, veröffentlicht, was die Pikanterle seines Renegatentums nur noch erhöht. Jüdisches Drama in Buchara. Die Juden von Buchara haben unlängst ein Theater begründet, in welchem in der alten Sprache der Bucharaer Juden, dem Madzichikskn-Dialekt, gespielt wird. Pas Theater gibt gegenwärtig Gastspiele in den Städten und ß&dicheo ' von' TuTkestan; Gespielt -werden ' Stücke '' der drei angesehenen jüdischen Dramatiker von Buchara Poradzschew, Awesow lind Okilow, Julfus Watt und El*se Haas. Morgen, den 19. d. M. findet im „Bayrischen Hof", IL, Taborstraße 39, zu Ehren des Kammersängers Julius Watt ein Theaterabend statt, an welchem der geschätzte Künstler mit seiner Partnerin, der Primadonna Elise Haas, die bekanntesten Opernärien und Duette sowie den Jehi rozojn aus „Schabes Koj* desch" mit großem Chor singen wird. Zur Aufführung gelangt das Lebensbild „Dämon Weib" in sechs Bildern von H. Markus mit Markus Herschkowicz, Bella Berson, J. Hausknecht, Frl. Zelnik usw. in den Hauptrollen. In der Künstlerrevue des dritten Aktes wirken nachstehende Künstler mit: Edmund Eysltr und Ernst Arnold begleiten per^ sönlich ihre Kompositionen am Flügel; das sechsjährige Wunderkind Lya, die durch ihre musikalische Begabung und ihren zu Herzen gehenden Vortrag bereits in veilen Konzerten allgemeine Bewunderung erregte. Ferner wirken Gertrud Kraus und die Konzertpianistin Alice Schwarz mit. Jüdische Sport- und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiTurnbewegung Hakoah wieder erstklassig! Viktoria 216:0 geschlagen. — Das Programm des Jüdischen Vereines. Wie wir zu Beginn der Herbstsaison an dieser Stelle vorausgesagt haben, konnte der F. C. Hakoah die Meisterschaft der zweiten Liga sicher gewinnen. Der jüdisohe Verein hat in 19 Spielen 38 Punkte und ein Torverhältnis von 83 :10 erzielt. Den zweiten Platz nimmt Neubau mit 20 Punkten ein. Hakoah Ist auch theoretisch von keinem Klub mehr einzuholen. Die Blau-Weißen haben noch gegen Gersthof. Bewegung XX. Libertas. Moravia und Frem zu spielen. Das Match gegen Viktoria 21 konnten die Haikoabtrer mühelos gewinnen, obwohl sie möhrere Ersatzleute eingestellt ha'tten. Der Held des Tages war Stern, der viei prachtvolle Tore erzielte. Stern dürfte auch in der ersten Liga ein gefährlicher Torschütze werden. Die anderem zwei Treffer brachten N e u f e 1 d und Neumann zustande. Die Verteidigung hatte wenig zu tun. Die Deckung arbeitete vorz'Micfh. Der Angriff führte ein schönes Kombinationsspiel vor. Aufstellung: Opnenfoeim: Feldmann, Bör-ni: Fried. Löwinger. Posaner; Katz» Neumann, Stern, Heß.. Neufeld Der F. C. Hakoah wird im Pommer zahlreiche internationale Spiele austra^n. Am 29. Juni spielen dife Blau-Weißen eegen Slavia (Prag) und am 30. Juni eegen Hungaria (Budapest). Im Juli unternimmt der jüdisch« Verein eine Reise nach Polen und wird dort acht bis zehn Matches absolvieren. Am 12. Mai soieit H^koa'h, wie bereits berichtet, gegen Austria um den vom Präsidenten S c h i f f m a n.n gespendeten Goldbali. , Die Meisterschaft der jüdischen Amateurvereine. Hasmonea siegt Kosten Haglbor-Makkabt Stf. In der zweiten Klasse Ost nahm das Match H a s m o n e a -fressen Hagibor-Makkabi einen fairen Verlauf and endete mU einem mühelosen 5 : 1-Siett der Hasmanea. Dtrch diesen Erfolsr rllckto Hasmonea in der Tabelle auf den zweiten Platz vor und hat nun gute Chancen, wieder die E>-stklassiekeit zu erringen Die Sieeer führten ein schönes KombinptionsspipJ vor und waren ihrem Cecnc In allen Marmscba'isteilen jrfatt überlesren. Eine vorzügliche Leistung bot die DeckunK. Im Aneriff war der rechte Flüfcei hervorragend. Die Tore erzielten R c I G m a ri n (2). Sternbacti <2) und Ouastncr. För die Unterlegenen war Hrünbere erfolgreich. . . Hasmonea stelUe folsende MannschaH: Kohn: Weinwurm, Zunz; Weither. Placzck, Bäumer; Sternbach. Reißmann, Schacht, Rosenbaum, Ouastner. Um den SHberbafl-Cnn. Die erste Runde um den Silherball-Cup (Wasserball) gelanfft am 30 d. M. zur AuslrairunK Der Silberhai!, ein vom V. Oe. S pesti'teter . Wanderpreis, ist dreimal hintereinander oder fünfmal überhaupt zu gewinnen, um in den dauernden Besitz eines Vereines überzusehen. Der S C. Hakoah blieb im Jahre 1927 und 1928 erfolgreich und hat diesmal gute Chancen, den Preis endgülti? zu gewinnen. Dlo Hakoah-Wasserballcr spielen am 10. Juni in Budapest gegen M. A. C. t . Die Generalversammlung des Jüdischen Sportverbandes-wurde in der vorigen Woche abgehalten, Im Mai dürfte ein Jüdisches Amateurteam in Proflnitz und Miih'isch-Ostrau gastieren. i Menorah spielt Sonntag gegen Finanz in folgender Aufteilung: Eisler; Schwamm. Pollitzer: Haherfeld, Wefsmnnn, Hirschl; Eichler I, Defries. Eichlcr II. Tabak. Spindlcr. cinzusoielen. Die Grazer Hakoah eewann gegen den Akademischen Sp. V. 6 : 2. Touristik- und Sktklub „Hakoah". Tourenprogramm für den 21. April 1929: Skitouren: Rax. Schneeberg. Fußtouren: S Uhr 30 Minuten Neuwaldegg. Stra^eubahnendc 43. K 1 e 11 e r k u r s: I. Uebung Waldmühle Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr im Kluhheim, I.. WioplingerstraBe 24 (Durchgang Cafe Altes Rathausl Gaste, willkommen — Jugendgruppe: Waldmühle Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr im Gruppenheirn. VIII, Bennoplatz 1 (jüdisches Vereins« heim). Vortrag: Probleme des Führerwesens. Gäste willkommen. " Vereinsnachridtien. Vereinigung der zton.-demokratlsche» Jugend. II.. Zirkusgasse 33. Wochenprogramm: Samstag: 3 Uhr nachmittags Zionistikakurs. 5 Uhr Zusammenkunft der Kindergrnppe, 7 Uhr Französisch für Anfänger. 8 Uhr Vortrag des Herrn Dr N. Semcnsky. (Fortsetzung des Zyklus.) Sonntag: Wanderung. Trefipunkt fi Uhr vor dem Heim, II.. Zirkusgasse 33.' Montag: 7 Uhr Hebräisch für AnfSn^er. halb 9 Uhr Hebräisch für Fortgeschrittene. Dienstag: 8 Uhr Sichah der Kwuzah „Dro-" Mittwoch: 7 Uhr Hebräisch für Anfänger. Donnerstag- 7 Uhr Englisch für Anfänger, halb 9 Uhr Hebräisch für Fortgeschrittene. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hllfsgomelnschalt, 11, Untere Augartenst^e 35. Am 18. d M.. 8 Uhr abends, spricht Herr Dr. I. Klaber im Rahmen der Jugendgruppe ..Gdud Zeirlm" über „Hygiene des Alltags". Jueendliohe als Gäste willkommen. Der Kurs über Jüdische Geschichte findet Jeden Dienstag von 7 bis 9 Uhr abends statt. Anmeldungen täglich. Zionistische Frauengruppe Prater (II., JunnstraFJe 8). Am 29. d. M., 8 Uhr abends. Vortrag: Dr. Amalie Kantor ..Das Problem der Leiden im alten Israel". (Die nationalpolitische Bedeutung der jüdischen Prophetie.) Zionistischer Jugendverband. Am 29 d- Mum 8 Uhr ahends.&im Industriehaus, I., Schwarzenbergplatz 4, Jugendkonzert aes Jüdischen Gesangvereines für die jüdische Jugend. Karten beim Keren Kajemeth, I.. KärntnerstraTe 38, und in allen Gruppen. Zionistische Bczlrkssektton Leopoldstadt. Montag: 7 Uhr Hebräisch für Anfänger, halb 9 Uhr Hebräisch für Fortgeschrittene, Mittwoch: 7 Uhr Hebräisch für Anfänger. Donnerstag: Halb 9 Uhr Hebräisch für Fortgeschrittene Zionistisch-akademischer Verein „Bar-Kochba" (Cafe Produktenbörse. II., Taborstraße 10). Im Rahmen des am 20. d. M. um halb 9 Uhr abends stattfindenden Konvents Vortrag des Herrn Ing. Schechet Uber „Die jüdische Legion". Akademische Gäste willkommen. Vereinigung jüdischer Hörer an der Hochschule lür Welt« bandet. Die Zusammenkfin'te des „Alten-Herren-Verbandes" mit den Aktiven finden Jeden Donnerstag abends im Cafe „Herrenhof" statt. Alle gewesenen Mitglieder sind herzlichst willkommen. Verband zionistischer Mittelschüler. Am 21. d. M-. 11 Uhr vormittags, findet die Aufführung des Filmes „Frühling in Palästina" (in Helios-Kino. 11.. TaborstraOe 36, statt Redner: Fr. Anitta Müller-Cohen. Kcgiel.x'ltrag. Karten in der Bücherstube Rath, II., Tahorst-a"e 20a, In der VolksbiMiothek ..Zion". IL, Kl. Mohrengasse 36. im Verbandshelm, Ii.. Ucteiv t ligartenstraOe 35, und an der Kiuokasse. Am 20. d. M.. halb b Uhr Flui arversammlung im Jüdischen Zentrum, IL, Untere Ausarten« stia'te 35. Tagesordnung: 1. Bericht der Leitung; 2. Unsere Stellung zur V. S. M. . .