Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1929-04-12 · Heft 82 (12.4.1929) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 82 (12.4.1929)
Date
1929-04-12
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2711613-2711683-2711699--1094-2714281
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

r Seite iö DIE NEUE WELT Nr, 8* i,Appeals" und den „Campaigns", in denen Summen für allgemeine jüdische Zwecke aufgebracht werden sollen, fühlbar. Amerika ist geradezu überschwemmt von allen Sorten von Oeldsuchern. Von Rabbinern, Wunderrabbis, Magidim und sonstigen „Abgeordneten", die heute schon geradezu von Tür zu Tür gehen und Schnallen drücken müssen, um die Spesen für ihren Aufenthalt in Amerika und die Rückfahrt hereinzubringen. Sie suchen nicht nur New York, sondern auch die anderen größeren Städte auf, und müssen sogar in die entlegenen kleineren Städte ziehen, um auf ihrem Bettelgang, irgend etwas hereinzubringen. 1 Versucht man heute in Amerika eine Versammlung einzuberufen, benützt man hiebet auch die Unglaublichsten amerikanischen Rekfamemittel zur Heranfockung von Teilnehmern, und hat man sich hierbei selbst der Untere Stützung bekannter Persönlichkeiten versichert, der Erfolg bleibt ein kläglicher. Die Menschen fürchten h e u t c**s c h o n, i n e i n e s o 1 c h c Versammlung zu gehen, und unter denen, die ja erschienen sind, fällt esüberaus schwer, eine richtige Gebest.jntmung zu wecken. So ist man schließlich wieder auf das sicherlich nicht angenehme Hausieren bei Einzelpersonen und Bekannten angewiesen. Es ist Pflicht, allen klarzumachen, daß die großen Dollarspenden, die angeblich auch von Einzelpersonen zu haben sind, nur in der Phantasie leben. Eine Spende von fünf Dollar gilt bei dem gutbemittelten Durchschnitt schon als eine sehr große Spende. Einen Scheck auf 25 Dollar zu erhalten, gilt selbst in großen jüdischen Zentren als eine Errungenschaft, von der man als Seltenheit spricht. Zuwendungen von hundert oder einigen hundert Dollars werden bereits als die Geste eines „Phantasten" angesehen, deren es in Amerika nur sehr wenige gibt." Auf die Frage, wie. unter solchen Umständen doch die großen „Campaigns" in Amerika durchgeführt werden, antwortet Dr. Feldstein: „Diese großen Schlachten der Wohltätigkeil werden mit einem ungeheuren Apparat geführt und es werden, ciarauf sehr viel Arbeit und riesige Geldsummen verwendet. Für die Auslagen der jetzt unternommenen Joint- Kampagne wurden nicht weniger als, zwei Millionen Dollar präliminiert, bloß für die Kosten der Aktion. Dabei müssen jetzt noch viel stärkere Reklame- und Werbemittel angewendet werden als früher. Es wird eine über1amerikanische Kampagne werden, um die Menschen zum Geben zu bewegen, ja förmlich zii pressen. In Betracht kömmt auch der Umstand, daß die amerikanischen Juden auch im Spenden der Mode nachgehen. Gegenwärtig zum Beispiel ist di e H-ungers1not in Bessarabien ein wenig in Mode gekommen. In der letzten Zeit konnte man auch für die notleidenden Jeschiwoth Verständnis finden^ und die Taschen der Gebefreudigen, wenn auch nicht allzu weit öffnen. Aber auch diese Moden sind kurzlebig und flauen sehr rasch ab. Kommt man aber, wie wir es getan haben, für moderne jüdische Erziehungsanstalten Geld sammeln, so begegnet man drüben einer zweifachen Schwierigkeit. In Amerika selbst sind die Juden soeben im Ausbau eines großen jüdischen Kulturlebens begriffen. Sie haben auch schon ein ziemlich breites Netz von hebräischen E r zieh u n g s a n s t a 11 e n geschaffen. Da wollen nun, die jüdischen amerikanischen gesellschaftlichen Kreise vor allem ihre eigene:«. Schulen erhalten und sicherstellen. Und auch das geht nicht leicht. Viele hebräische und jüdische Schlügen in Amerika selbst machen jetzt eine schwtere Krise durch. Mir ist eine große Anzahl von: Fällen bekannt geworden, in denen die Lehrer in diesen Schulen, fast schon so wie bei uns, monatelang kein Gehalt bekommen haben. Aus allen diesen Gründen ist eine Aktion für kulturelle Anstalten in Amerika heute kaum mehr zu unterinehmen. Sie muß mit einerschweren Enttäuschung enden. Die amerikanischen Juden trifft hiefür kein Vorwurf. Ihr Gebewille und ihre Freude am Wohltun ist nicht geringer geworden. Aber sie sind müde und abgespannt, Man muß ihnen wieder etwas Ruhe zum Atemholen gönnen, ihnen gewissermaßen ein Jubeljahr der. Ruhe gewähren. Amerikanisiert sich Wien wirklich? Diese Frage, die immer wieder der Oeffentlifjbkeit gestellt wird, kann, heute auch von den heftigsten Gegnern dieser Amerikanisierung nicht riiehr verneint weiden. Wenn diese auch mit Recht alte Kulturgüter verteidigen, so kann doch kein vernünftiger, denkender Mensch die Tatsache übersahen, daß das junge Amerika auf dem Gebiete der Industrie unübertroffen ist und daß es sich allmählich Europa erobern muß. Alle Errungenschaften der Neuzeit stellen sich in den Dienst einer Fabrikation, wie die der Manischewitz- Matzos. Vom Mehl bis zur Verpackung ist alles aufs feinste und gesündeste bereitet. Mehr als drei Millionen Juden kaufen die Produkte der größten Matzosfabrik der Welt, kaufen die Manischewitz- Matzos. Grieß. Farvel und ihr neuestes Erzeugnis, die Manischewitz-Ciackers. GUTER HERD - IST GOLDES WERT l Die bestrenommlerte 1. Wiener orthodoxe Matzoth fabrik ISRAEL VORTREFFLICH gibt bekannt, daß Überall füglich frisch gebacken« / Mazzoth und Mazzofhgrieß mit Stempel »VORTREFFLICH« erhältlich sind ,Jl Stai»tewi$s«HiieMalUlche Arbeitsgemeinschaft de* Verbandes der 4<misU6ch-akadt!Oj|6cheo Verbindungen und Vereine Oesterreichs. Am 1$. d.. 8 Ubr abends, findet in der Lese- und Redehalle jüdischer Hoch» ücjfller, IX., Tttrkenstraße 9. die Zusammenkunft der unter Leitung Dt, Leo Gojdhamrners stehenden soziologischen Arbeitsgemeinschaft statt. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Dr. Oskar Kar b ach: „Führertum und Zionistische Organisation" mit anschließender Wechselrede, Gäste willkommen. * Romantik im Ghetto. In Lemberg; ersohien vor kurzem das Mitglied der polnischen Aristokratie Edmund Salaczinski im Rabbinat und ersuchte, in die jüdische Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Die Rabbinatc in Polen gehen solchen Ansuchen gegenüber sehr vorsichtig zu Werke und frugen den Bittsteller zunächst, was ihn zu diesem Schritte veranlasse. Salaczinski gab anfangs an, daß ihm seine Großmutter, die er nicht mehr gekannt habe, von der er jedoch weiß, daß sie eine getaufte Jüdin war, wiederholt i m Traum erschienen sei und Mm eindring>Iich$t erma'hnt habe, zum Judentum iüberzutreten. Eingehende Nachforschungen halben jedoch einen interessanten Roman zutage gefördert, dessen erste Fäden bis in die unruhevollen Jahre nach dem Schluß des Weltkrieges zurückreichen. In dem Dorf Lotawka bei Komarno in Ostgalizien wohnt der jüdische Fischer Seiig Streit, der seine zahlreiche Familie — er ist der Vater von sieben Töchtern und vier Söhnen. — durah Fischffang ernährt. In den Jahren J918 und 1919 spielten sich in der Gegend von Lotawka blutige Kämpfe zwischen P o \ e n und Ukrainern ab. Auf polnischer Seite kämpfte auch als Freiwilliger der damals erst sechzehnjährige Salaczinski mit. An einem Nachmittage marschierte eine ukrainische Patrouille durch das Dorf, mißhandelte die dortigen Juden; als sie in das Haus des Selig Streit eindrangen, bemächtigten sie sich einer seiher Töchter, L u z i a, und verschlcprpten sie in eine Scheune. Das Mädchen schrie um, Hilfe- In diesem Augenblick drang eine stärkere polnische Abteilung in das Dorf ein und kam auch zu der Scheune. Luzia Streit wurde befreit. Luzia war ein bildschönes Mädchen, dessen Schönheit . im ganzen Umkreis sprichwörtlich war. Der Junge Salaczinski blieib allein'mit dem Mädchen in der Scheune. Am ganzen Körper zitternd, fiel Luzia in die Knie, dankte ihrem Retter und schwur, ihm Zeit ihres Lebens dankbar zu sein. Salaczinsld, festgebannt durch die blendende 'Schönheit seines Schützlings,, antwortete auf die Dankesheteuerungeii des Mädchens: „Schöne Jüdin, wen« dein Herz so ehrlich, ist, wie deine Worte .in. diesem .AugenTob'ckc, sb versprich mir daß du einst mein Weib wirst-und dich, mir rein erhalten wirst." Die beiden jungen Menschen schwuren^ sich in diesem schicksalsschweren Augenblick ewi-gte Liebe und Treue. Das polnische Militär war abgezogen. Mit ihm .auch Salaczinski. Der Krieg, hatte schließlich sein Ende gefunden. Selig Streit konnte wieder seinen Fischfang betreiiben undJührte jeden Donnerstag wach wie vor seine. Fischernte in die .Stadt;; wp^ie von; den Juden-für -den Sabbattisch gekauft wurde. -"Luzia, die damals. Fünfzehnjährige, wuchs■ heran, entwickelte ■ sieh als prachtvolle; Schönheii't (und m% das Bild^hres Retters im Herzen und hoffte, daß ■-er eines' schöh-en Tages ihren Traum wahr, machen,und sie als seine Frau 'heimführen .werde. .Die Jahre vergingen, Luzia begann bereits zu resignieren. . ~ „Es ist nicht anders denkbar," sagte sie, „als daß Sa-laczinski in den letzten Kämpfen gefallen ist-" Denn' daran, daß er an seinen Treueschwur vergessen hätte, wollte sie nicht glauben. Luzias ältere Schwestern hatten 'bereits geheiratet und eine von ihnen erhielt eine Stellung bei einer großen Lemberger Firma. Luzia bat ihre Schwester, ihr •gleichfalls einen Posten in Lemberg zu verschaffen, denn; ihr Herz sagte ihr, daß sie in der großen Stadt ihrem Geliebten be-' gegiien müsse. Endlich 'konnte auch Luzia bei derselben Firma In Lemberg eine Stellung bekommen und so 'kam sie nach Lemberg. ... ■ Ihr Vorgeifühl-hatte sie 'nicht-'getäuscht. Als sie eines Tages am Polytechnikum vorbeiging, erkannte sie ihren Retter von vor zehn Jahren. Sie sprach ihn an, es war ein rührendes Wiedersehen. Salaczinski hat in diesem Jahr sein Ingenieurexamen abgelegt und war sofort bereit, seine Braut, die inzwischen womöglich noch schöner ge- Soeben erschienen: F. Bernstein: Der zionistische Gedanke auf Irrwegen. Ein Mahnruf zu zionistischer Selbstbesinnung. Das Judenproblem Konstellatioe- oder Qualitätsproblem? Palästina als Laboratorium. Bedingter oder bedingungsloser Zionismus.J\u>. Strahlung und Galuth-Nationalismys. Der Sinn der Majorität Das jüdische Staatsbedürfnis. Zionismus oder Staatsbürgertreue. Der binationale Staat, Palästina oder judisches Volk? ^Stellungen an den Verlag „Die Neue Wolf * Wien» iXt Besirk, Universität!stresse «-*' \ Pf&lt Mk. 1.90, ffOr Oesterreich S 9.90 worden war, als Frau heimzuführen. Eines Morgens suchte S-alaczinski seine Braut auf und erklärte: .,Ich will dir in deine Religion folgen. Ich könnte es nicht ertragen, daß du, in jüdischer Frömmigkeit erzogen, deinen Eitern die schwere Kränkung einer Taufe zufügest, Ich selbst stamme ja mütterlicherseits gleichfalls von Juden ah, und meine Großmutter, die ebenfalls Jüdin war, -erscheint mir, seit wir uns wieder fanden, allnächtlich im Traume und muntert mich auf, durch den Uehertritt zum Judentum unser Glück zu erhöhen und zu verliefen." Vor kurzem nun tiand in Lotawka die Trauung der Luzia Streit mit dem Ingenieur Edmund Salaczinski statt. An dem Hochzeitsmahl, das zwei Tage und zwei Nächte dauerte, nahm fast die gesamte Bevölkerung des Dorfes und der umliegenden Ortschaften teil. So endete der Ghettoroman mit einem happy end- Die grusinischen Juden* Sitten, Gebräuche und Charakter. Raw Israel Suwer, der als Rabbiner in Grusinien wirkte, gehört in die Reihe jener Märtyrer, welche von der Jewsekzia verfolgt verfolgt und unter dem Vorwand, daß sie religiöse Propaganda betreiben und jüdische religiöse Lehranstalten illegal führen, angeklagt werden. Er verbrachte längere Zeit im Kerker, bis es ihm gelang, aus Rußland zu flüchten und nach längerem Aufenthalt in Riga nach Amerika zu gelangen, wo er derzeit als Rabbiner einer New Yorker Synagoge wirkt. Uebcr das grusinische Judentum von einst und heute erzählt Raw Suwer dem New New Yorker „Morning Journal" Für die Tatsache, daß es in Grusinien schon seit 2000 Jahren Juden gibt, sprechen vor allem die jüdischen Grabsteine im Museum in Kutais. Die Grabsteine wurden in Kutais gelegentlich der Anlegung eines Kanals entdeckt und der grusinische Forscher Z e r c t e 11 i, ein Neffe des bekannten grusinischen Sozialistenführers Zcretelli, schrieb darüber ein großes Werk, worin er beweist, daß diese Grabsteine 2000 Jahre alt seien. Ein anderer Beweis der 2000jährigen jüdischen Ansäßigkeit ist eine auf einer von einer Synagoge stammenden Wand befindliche Gebetin' schrift, deren Alter unbedingt auf mehr als 2000 Jahre schließen läßt. Es gibt in ganz Grusinien keinen K o h an i m und keine Leviten, woraus der Gelehrte Zeretelli folgert, daß die jüdische Einwanderung nach Grusinien) in die Zeit des ersten Exils falle. Während des Aufbaues! des zweiten Tempels seien die Kohanim und Lewiten* zurückgewandert und nicht wieder nach Grusinten gekommen. Heute leben in Grusinien 50.000 jüdische SeelenK darunter nur zwei Familien europäischen askenasischen Ursprunges (in Kutais un.d Tiflis), deren Urgroßväter Nikolajewsker Soldaten waren. Die Muttersprache der grusinischen Juden ist G rusi-, n i s c h, ungefähr 10 Prozent können sich auf h e b r ä i s c h mit sephardischer Aussprache verständigen, wie denn im allgemeinen die Sitten und Gebräuche der Juden hier sephardisch sind, wie in Palästina nach dem Untergang des?' Reiches. Ganz eigenartig sind die Traditionen der grusinischen Juden. P e s s a c h wird folgendermaßen gefeiert: ' das Kind geht vor dem Seder auf die Gasse,' klopft'an; die Tür des Wohnhauses, worauf der Vater fragt: „Wer; dort?'.' Das Kind antwoortet: „Ein Jude!" Der Vater:; „Woher kommst du?" Das Kind: „Aus Aegypten." Der 1 Vater: „Gib ein Zeichen, daß du ein Jude bist." Das Kind: „Die Zeichen sind meine Schaufäden und die Be-, schneidung." Der Vater: „Seit wann bjst du fort von Aegypten?" Das Kind muß genau antworten, wie lang; es her ist, daß dje Juden aus Aegypten, ausgezogen sind. Dann betritt der Knabe wieder das Zimmer, ■ die Familie: führt gemeinsam einen Tanz auf, man trinkt Wein und) setzt sich zum Seder. Den Eliahu-Becher kennen sie nicht.: Ebensowenig ,wissen sie vom Scheinverkauf von Chompz;; die Gegenstände werden entweder ganz vom. Chomez ge-*. reinigt oder wirklich an einen Nichtjuden; verkauft. Der: Beschenkungsbrauch zu P u r i m wird so durchgeführt man bedeckt den Tisch mit allerlei Speisen, die Tür ist jedem Juden offen, jeder kann aus- und eingehen, sich; an den Tisch setzen und mitgenießen. Am Sch ewuotfr- Fest ist den grusinischen Juden bis auf. den heutigen Tag der Brauch verblieben, das Haus;mit Grünem ztt; schmücken. Die Selichoth-Gebet e - vor den hohen: Feiertagen beginnen im Monat Etui und wiederholen sich< täglich mit gleichem Text. Der Brauch des Kapore-. Schlagens ist ihnen unbekannt. Einzelne grusinische Juden; geben lebendes Geflügel ihrem Chacham (Rabbiner), der> sie bis zum Sukkoth füttert. Eine Abteilung für Frauenjn der Synagoge gibt es nicht, so daß man während desK Tom Kippur die Frauen der betenden Männer allenthalben i am Hofe mit Spielen sich die Zeit vertreiben sieht. Am!:' Erew-Jom Kippur gehen alle zum Chacham, von ihm Verzeihung und Buße zu erbitten. Am S u k k o t h - F e s t; bauen sie ihre Laubhütten aus Baumzweigen, am Siny chat Thora werden in die Synagoge zum Thora-Umgang Nichtjuden eingeladen. Die Thorarollen selbst sind picht in einen Mantel gehüllt, sondern in einen Holz* schrein eingebettet. Beim „Kiddusch", nach Simchaj:h- Thora, spielen Musikanten auf Trommel und Harmonika. Das sind die einzigen Instrumente, die alle grusinischen Musikanten benützen und auf denen sie auch bei Hoch* zeiten und anderen freudigen Festen aufspielen. Der Familienvater wird als Oberhaupt Im, Hause angesehen und selbst nach Verheiratung der Kinder bleibt

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.