Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 80 (29.3.1929)
- Date
- 1929-03-29
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 80 DIE NEUE WELT Seite 11 „Ich werde schön essen'' — Anscliel hiach't" eine Handbewegung, bleibt sitzen und'wiegt sich weiter hin und her. * Dann kommt Moses, die Pakete auf den Schultern. Schon in der Küche merkt er, daß mit der Mutter etwas vorgefallen sein muß. Er erkennt das an der Stille der Kinder. . „Was ist geschehen?" „Ma ist krank." Moses wirft die Pakete zu Boden und geht mit leisen Schritten zur Mutter ins Zimmer. Er sieht den Vater an und erkennt ihn kaum, der Vater scheint in den wenigen Stunden,' die ihn Moses nicht gesehen, hat, älter geworden zu sein, graner und gebückter.' Moses erschrickt und tritt mit leisen Schritten an das. Bett. Der Vater fährt aus seinem Sinnen auf und bemerkt den Sohn: „Ha, Mojsche?" „Was fehlt der Mutter?" „Die Mutter ist plötzlich krank geworden, sie muß ins Hospital." „Ins Hospital?..." — wiederholt Moses.. Die Mütter blickt mit großen glänzenden Augen und heißen Wangen auf Moses. Moses steht beim:: Bett und fängt den Blick der Mutter auf. Die Augen der Mutter scheinen ihn'um ehV'as zu bitten. (Fortsetzung folgt.) ' '< "' Copyright 1'928 by »Die Neue Wclt'V Wien »<• Nachdruck verboten. Romän von Schalom Alechem. Ins Deutsche übertragen von R Rosen ha (23. Fortsetzung) Versieht sich, daß man all. die angeführten Personen gefaßt hat \vje* der Teufel den Schneider. Untf. man .hat sie ins Gebet genommen. Sie sind z.\vnr sehr stark erschrocken* hatten Angst vor einer bösen Verleumdung. Sic , sind aber gottzudanken mit dein bloßen Schreck davongekommen. Natsclialstwo wollte nicht mehr von ihnen hören als .was sie, von den Akteuren des Jüdischen Theaters zu erzählen wissen und vom rfavorigclaufcncn Paar- Und -zum Glück hatten sie auch zu erzählen und zu erzählen.; 4.0. Kapitel. ' Zeugen Uber Zeugen. - Als erster zeigte sich auf der Szene Henich Weinschenker, ein Mann schon in den Jahren, weiß wie eine Taube*-aber die Wängleinrot, flatiinig wie ein Jüngling", und^in ßäuchlein auch nicfitJ|*0l,-: e'n besja^ahisclves ßäucUr lein. : Henich ist ein MeiisclMucbt gerade übertrieben ge- RestDefetinde der „Weissen Woche Wäschewebo u. Chiffonc Riesenwebe, SO cm, Marke „3 Tannen" S 1.10, —,98 Wnschebatistc, Marke : „Traunstein'* S 1.50, 1.25 Ia Rumburger . Weben, f. Bettwäsche S 1.50 . Ia Bettücher, 140 br. S 2.50, 2.25 : ....... Deckenknppen-Wcbe, . 180 breit ...... AÜas-Gradel für Bettwäsche, 80 bv. S 1.50 . ' Marinc-Hosengrndel, Marke ^Traunstein" :. .: Strapaz-Hemd, weiß und färbig,. mit Doppel-- / : Manschetten ...S 5.90 .; Hemd, weiß, mit Popelin. Aufl. u. Dopp.-Manscli. Modehemd, mit Popelinbrust u. Dopp.-Mansch. Modehemd, mit Seidenauflage . ... . ... Herren-Nachthemden, nur gute Qualitäten, S 6.90, 4.90 . . . . . 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Die Geschichte war so:' Samstagnächts '<*-. so übt es Henich seit Jahren und Jahren, seitdem er Weinschenker ist — nimmt e/ eine Kerze, , steigt in den Keller hinunter, zum Wein einen Blick hinwerfen, Was der Wein macht/: welcher Weih noch gären muß, welchen mau noch im Filter 4 alten muß? Welchem Wein man eine Blume geben■ muß und welchem im Gegenteil eine Essenz, wenn er an und für sich zu schwach ist? Und dann gibt es doch Wein', den man in Flaschen abziehen und verkorken muß, daß er keinen Schimmel fängt und dann gibt es hinwiederum Wein, den man in Ruh lassen muß, daß er sich aussteht und damit zu seinem eigenen Geschmack, seiner eigenen Blume und seinein eigenen Grad komme. Was ist denn überhaupt der Verstand vom Wein I. . .. , Kashri, für Kleider, per Meter ' . . . . » Stoffe für Sportkostümc,; 140. br., S -,9p, 5.90 ., Popeline,' alle Farben. cloppel breit . ... . Schafwollripso. doppelbr., S 7.90, 5.90 : ■•. . . Knshn, 100 br.. S 5.90, 4.90 Frühjahrsstofftv f. 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