Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 80 (29.3.1929)
- Date
- 1929-03-29
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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r Nr. 80 LERNET FREMDE SPRACHEN in der Berlitz School, Wien, I. Gräben 13 _Prospekt 7 auf Wunsch Jakob Heinitz unschuldig? Die Morde in den Wäldern von Szatmar. Jakob R e.i n i t z, der im Zuchthause von Nagy-Enyed in Rumänien seine lebenslängliche Zuchthausstrafe wegen angeblicher mehrfacher Mordtaten verbüßt, will sich mit seinem Schicksal nicht abfinden und beteuert nach wie vor seine Unschuld. Vor einigen Tagen richtete er ein Schreiben an den Klausenfourger Rechtsanwalt Dr. Johann G i u r g i u, in welchem er den Rechtsanwalt ersucht, in seinem Interesse ein Wiederaufnahmsgesuch an das Gericht zu richten, da er in der Lage sei, mit HHfe von 40 Zeugen zu beweisen, daß er den ihm zur Last gelegten Mord an dem jüdischen Kaufmann Hermann. G r oß nicht begangen habe. Dr. Giurgiu suchte seinen Klienten In der Strafanstalt auf .und berichtet hierüber in einem Gespräch mit dem Redakteur" des „Uj Kelet", wie folgt: Der Fall Reinitz, der seinerzeit die Juristenwelt in nicht geringe Erregung versetzte, hat auch mein Interesse in_ außerordentlichem Maße erregt. Das Urteil wurde auf Indizien, aufgebaut uiid der echte Kriminalist' mußte .die Empfindung ihabcn, daß es an einem Haar gehängt hat, zu beweisen, ob Jakob Reihitz schuldig oder unschuldig ist. Ich habe die Erfüllung der Bitte des Reinitz gerne auf mich genommen, da ich als .Kriminalist mich nicht des Gefühls erwehren konnte, daß dieser Interessante Mensch leicht einem Recht s i r r t um zum Opfer gefallen sein konnte. Ich werde, niemals den Augenblick vergessen, in dem ich diesem als berüchtigt, gerissen und zum Mörder. gestempelten Mann gegeroüibertrat. Er sprach ernst, gemessen, und ich muß ehrlich gestehen, daß. ich einem so intelligenten, klugen Kerkcrgenic noch-niemals begegnet vbin. Reinitz frug mich erst, ob ich den früheren Tatbestand, den er bereits vor dem Szatmarer Gericht vorgetragen hat, kennen lernen wolle, oder ob ich auch wünsche, seine neuen Beweise kennen zu lernen. Auf meinen Wunsch erzählte er in chronologischer Reihenfolge, wie er i n den Verdacht de.s Mordes geraten sei, auf Grund welcher. Beweise mäh" ihn verurteilt 'habe, und weshalb diese Beweise nicht standhalten können.,Dabei erschien mir der Mann wie ein routinierter Jurist. Er giaubt fanatisch an die schlicßliche Aufdeckung seiner Unschuld, Er führte unter anderem an, daß, neben der Leiche des Hermann, Groß der Hammer eines Spengierrheistcrs a<us Felsöbanya' gefunden? wurde, doch wurde diese Spur nicht verfolgt. Was die Auffindung eines Kragens mit dem Monogramm R. J. einige .Meter von .der JLßlohe. entfernt.hetrifft, erklärt Reinitz, ,.daß,;.,dieser Kragen, nach, dem Mord i n d i e Nä he der Le i ch e g es e h m.u gg e i t worden sei. Er sei in der Lage, durch neue Zeugen seine Unschuld und auch' die Tatsache zu beweisen, daß er zur-Zeit des Mordes gar nicht,in . F ed s o b an y a gewesen sei- Seine Mitteilungen wirkten auf mich überzeugend und ich mußte tatsächlich zu der Ansicht gelangen, däß Reinitz das Opfer eines richterlichen Irrtums geworden ist und daJJ er unter einem Schutt von. Indizien, Annahmen und Hypothesen, verschüttet worden ist. Ich verde, selbstverständlich den ganzen Akt eingehend studieren. •Reinitz nahm weinend Abschied von dem Rechtsanwalt, kllagte darüber, daß er nunmehr .nicht in der Lage sein werde, seine'fünf K i-nd e r z u e r z i eh e n, daß auch seine Frau sich von ihm abwende, und schließlich, daß man ihm seinen schönen langen Bart wegrasiert habe, so. daß er heute wie ein ikatholischer; GeisMicher aussehe. Er schöpfe seinen Mut nur noch aus dem festen Glauben, daß, schließlich seine Unschuld doch an den -Tag kommen Werde. Dr. Giurgiu suchte axich den mitangeklagten und gleichfalls verurteilten Josef Mitt>elmannn auf,der ebenfalls seine Unschuld beteuert.und für den Dr. Giurgiu gleichzeitig ein Wiederaufnahmsgesuch überreichen .wird. Der Kriminalist, glauibt an der Hand des neuen Beweismaterials für beide Klienten die Neuaufnahme des Verfahrens in diesem Sensationsprozeß erzielen zu könnend AUS PALÄSTINA. Eine neue Plantagenkolonie. - Fünfzehn Kilometer nördlich von Tel-Awjw wurde eine n eu e j ü d 1s ch e P 1 a n t a ge n - Ko lö n ie im Umfange von 1600 Dunam Boden angelegt. Das Laind gehört kanadischen jüdischen Einwanderern, unter ihnen den Herren Shiper und Halperin. Die neue Kolonie trägt den Namen „Hadar". Großes Legat für die Jerusalemer Universität. Wie aus New York berichtet wird, hat der dort verstorbene Arzt Dr. Benedikt Weis man über 100.000; Dollar zugunsten der hebräischen Universität hinterlassen.' Laut dem Testament werden zunächst Verwandte die Nutz-- nfreßumg foaben; nach deren Tode .fällt das Kapital der hebräischen Universität. zu„ . Import und Export im Jahre 1928. Der Import nach Palästina betrug im Jahre 1928 Pfund 6,787.867, der Export Pfund 1,509.459. Gegenüber dem Vorjahre ist der Import um mehr als -'Pfund 600.000 g estiege«it der Export,da«egen hat um Pfund 390.00Q, das _PIE NEUE WELT_ ist fast 20 Prozent abgenommen. Der Rückgang der Ausfuhr ist fast ausschließlich auf die Ausfälle in der landwirtschaftlichen Produktion zurückzuführen, die durch die Mißernte verursacht wurden. Auch die Orangeernte war weit geringer als im Jahre 1927. Bei einer Reihe von industriellen Erzeugnissen sind dagegen erhebliche Ausfuhrsteigerungen zu verzeichnen. Der jüdische Hochschulausschuß ohne Geldmittel. Helfet den Studenten! Wir erhalten die folgende Zuschrift: Der Jüdische Hochschulausschuß, die Exekutive des Gesamtverbandes jüdischer Hochschüler Oesterreichs „Judäa", dem die Aufgabe der Linderung der großen Not der jüdischen Studenten zufällt, ist ohne Geldmittel. Hunderten von Studenten, droht die Gefahr, daß sie ihr Studium knapp vor der A'bsolvierung werden aufgeben müssen; und so um die Früchte ihrer Arbeit gebracht werden. Auch die lebenswichtigen Institutionen der jüdischen Studentenschaft, wie: Krankenfilrsorge, Studentenheim, Metisufreitische, Lehrbohelfaktion usw. stehen vor dem Zusammenbruche. Der jüdische Hochschulausschuß sieht sich deshalb gezwungen, die gesamtjüdische Oeffe,ntlichkeit a u f d e n Erustder. Lage aufmerksam z u machen, tt Ii d zur r a s c h en und ausgiebigen Hilfe aufzurufen, um den Zusammenbruch aller lebenswichtigen und unter großen Opfern geschaffenen Institutionen der jüdischen Studentenschaft zu verhindern. Adressen für Geldsendungen: Jüdischer Hochschulausschuß, IX., Zinimermannplatz 8; Postsparkassen-Konto: Gesamtverband Jüd. Höchschiilcr Oesterreichs „Judäa" Nr. 68.763; Wechselstube Alserstraßc 31 der Crcdit- ■ Anstalt für Handel und Gewerbe, Konto: „Jüdischer Hochschulausschuß". Theater und Kunst. Ein Judenstück in Paris. „Der Kaufmann von. Paris" von Edmuond Fleg. .; Das Tagesgespräch von Paris bildet zunzeit die Aufführung des Schauspieles „Der Kaufmann von Paris" des bekannten Romanciers und Dramatikers Edmond Fleg. Wie der Shakespearsche Shylock, so ist auch der Kau.f- . mann/von Paris ein Jude und-der Autor — ebenfalls Jude. Edimond Fle>g besitzt das (seljene Schicksal,,bei Juden und; NichtJuden gleich geschätzt'zu sein und als Schriftsteller und iude •in'-def'ffäiiizösisIlieV Geisteswelt einen chren- ' '"'li r-rt'-'' •'• *' -" •V'W '■**& >• '•••••> ' ' [ vollen Platz einzüne'hrijen^jtpie : französischen Jüdischen : Kreise, sehen in ihm einen.;/ guten imd treuen „Glaubensgenossen"'und da er, ein nationaler Jude, vor der großen . Öffentlichkeit Vorträge t Über... jüdische, philosophische, literarische und sogar, religvöse Ftagen hält, ist sein jüngstes Werk zu einom . Pariser Ereignis geworden, zumal es am ersten französischen Theater, an der Comedic francaise, aufgeführt wird. Die .Weibblätter „Temps" und „Matin" bis;zu den! .Weinten Boulevardblättern, ergehen sich in leiden- ' schaftlichen Debatten über F'legs Werk. Der jüdische Kaufmann ist nicht in der gewohnten Weise auf die Bühne gebracht, worden. Flegs Kaufmann besitzt nicht nur die jüdische Gewandtheit und Genialität im Handel, er besitzt auch ein großes jüdisches Herz. Es ist zu.m Ausdruck gebracht, daß ein Jude, wie er im kaufmännischen Leben, sich zu einer Idee durchwirkt, die alle in Erstaunen versetzt, auch in seinen rein menschlichen Gefühlen sich zu einem Wagnis versteigen kann. Flegs Kaufmann erklärt eines Tages seiner Familie, daß er seine riesigen Unternehmungen und sein ganzes Vermögen unter seinem Personal aufteilen und bloß eine kleine Rente behalten will. Er führt seinen Plan nicht aus. Die Familie schlägt Lärm und will Ihn in ein Irrenhaus sperren. Für seine Idee ringend, geht er schwerkrank aus diesem Kampf hervor, bis er sich allmählich erholt und seihen früheren Rang, seine fniinere soziale Haltung zurückgewinnt. Er steht wieder als. ein Jude mit seiner kaufmännischen Genialität und mit seinem leidvollen Herzen da. Die .Kritik stellt natürlich die geniale Fähigkeit des Juden in der .Welt des Handels-nicht in Abrede, sie macht nur ein Fragezeichen: Schwung der jüdischen Seele!, und debattiert über Ehre und Würde des Menschentums, das den jüdischen, Kaufmann von Paris beseelt. Verband demokratischer Zionisten. t Donnerstag den 4. April, halb 9 Uhr abends, in den Jüdtschen Künstlersipielen (Etablissement Reklame), II., Praterstraße 34, Festvorstellüng: „Der Sänger seiner Trauer", Märchenkamödie in drei Akten von Osip Dymow, Karten zu 1, 2 und 3 S im Vorverkauf beim Sekretariat des Verbandes, II., Taborstraße 10; Cafe Produktenbörse, XX.. Gaußplatz 7: Cafe Neptun und an der Abendkassa. JUdische Kilnsflersplele. Der grofle Erfolg, den Osip Dvmows Mürchenkomödic ..Der Sauger seiner Trauer" unter der Regie S. Irls PllllllllllllllilllllW | Erstklassiger 1 I hobiw3 rswn "inj* rmra § I sowie Wachs liefert zu besonders billigen Preisen 1 I der Selbsterzeuger 1 J. J. STAHL, Wien, II., Schilfamtsgasse 51 § , l Korrespondenzkarte genügt. Jedes Quantum wird auf 1 '1 Wunsch ins Haus geliefert. 1 .....f"""»■■»»■■"''■'■'""»'"'■mttiiiillil7iiHittiiiiin.if»in.ii,,.|f|i.i,|,|,t|[^ Seite 9 mmmmMmmmmmmmmmn\mmm\mn^mmmmimmmmm[mmwm Wer gut und billig speisen will, der macht einen Versuch im I RESTAURANT ROTH II., Praterstraße 54 Menü: Suppe, Fleisch, Oemfise, Mehlspeise S 1.35 j Vorspeise, Suppe, Braten nach Wahl, Gemüse, Mehlspeise S 1.75 iill'lf'l'""""T""""t""""......'......i'-miT'rtrmnnirrrrmnrm'"r-~..............."ninnff errang, hat die Leitung der ..Jüdischen Kf'mstlerspiele" (Theater Reklame) bestimmt, als nüchstc literarische Novität Schalom Alcichems berühmte Komödie „S t c m n c n j u der Fiedler" aufzuführen. Die Regie ließt diesmal in den HSnden von Isnnk Deutsch, dessen Inszcniernngskiinst schon seinerzeit bei der Freien Jüdischen Volksbühne Triumphe gefeiert hat. Die Erstaufführung des ..Stempenjti" findet Freitag, den 5. April, "halb "0 Uhr abends, statt. Von Freitag, den 29. d. M. bis Montasr. den I. April, jreht die Operette „Die Blume von Odessa". Text von A. Noschik, Musik von D. Emmermann, mit Frau Esther P e r e I m a n n a. G. in der weiblichen Rolle in Szene. Neues Jüdisches Theater (Praterstraße 60). Wochenspielplan: FieitaK: Geschlossen. SanistaK: „Chaim Joel und Chawc Lnie". Lustspiel In vier Akten von M. Rychtcr. Sonntas zwei Vorstellungen, um 7 Uhr 30 Minuten: .,Chaim Joel und Chawe Laie", Nachtvorstellung. Deginn pünktlich um 10 Uhr: „König, der GeiRer". Montag: „Chawer in Leben". Dienstag: „Mojsche, wie kricltste?". Mittwoch:' ,.Die gezwungene Hochzeit". Donnerstag: „Schmendrik in Amerika". Der Verband demokratischer Zionisten betrachtet es als besondere Pflicht, den Schauspielern der „Jüdischen Künstlerspiele" für ihre ganz hervorragenden Leistungen bei Aufführung der Dymowschcn Märchenkomödie „Der Säuger seiner Trauer" durch Veranstaltung dieser Vorstellung den Dank abzustatten. Gleichzeitig soll weiten Kreisen der Wiener Judeiischaft die Erkenntnis vermittelt werden, daß Unternehmer und Schauspieler dieses Theaters in ihrem Streben gefördert werden müssen, au Stelle seichter Operetten ernste künstlerische Arbeit zu 'leisten. Jehuda Ehrenkranz in Linz. Am 12. März las Jehuda Eh renk ran« in Limz. Die Jüdische Bildungsstelle, die den Abend veranstaltete, hat ihren Mitgliedern und Freunden einen wirklichen Genuß geboten. Jehuda Ehremkramz brachte gut ausgewählte Proiben aus der modernen jüdischen Literatur. Den Höhepunkt des Abends bildete Schalom Asch' „Karneval in Rom", den er mit dramatischer Wucht zum Vortrag brachte. Einziger Liederabend Isaak Deutsch. Auf Verlangen seiner großen Gemeinde hat sich Isäaik Deutsch, der ausgezeichnete Interpret des jüdischen Volksliedes, entschlossen, Dienstag, den 2. April, halft) 9 Uhr aibends, In den „Jüdischen KünstJers-pieJen" (Theater Reklame) einen Liederabend zu absolvieren. Nethen seinen bekannten Niirramern wird Isaak Deutsch zum ersten Male eine Reihe völlig neuer jüdischer Volkslieder, und zwar in ganz eigenartiger musikalischer Untermalung, zum Vortrag bringen. Das Programim wird durch einige synagogale Gesänge bereichert. Für diesen Abend hat die berathmte Tanzkünstlerin Gertrud Kraus ihre Mitwirkung zugesagt. Wir wir erfahren, wird sie zusammen mit ihrer Tanizgrup-pe neue biblische Tänze tanzen, darunter eine Achasverlogende mit neuen biblischen Kostümen, Der Vorverkauf für diesen interessanten Abend hat bereits begonnen. < Synagogales Konzert. Am 30. dfindet Im Olympiasaal, I.; Rotgasse 3-5. ein großes Konzert der vereinigten Synagogensänger und Chorknaben statt. Die Veranstaltung, au der auch'die bekannten Oiberkantoren I. Müller, L. Funke und I. Schächter .mitwirken, steht unter der Leitung des Ohordirigenten iirh Pazmanitentempcl, Herrn.. B. H i t s.c hmaii n, Beginn 8 Uhr aibends. Max Liebermann im Wiener Künstlerhaus« Die bereits angekündigte Kol'lktivausste'lilung Max Liebermanns im Wiener Künstlerhaus wurde eröffnet. Der große jüdische Maler ist mit 117 Arbeiten (Oelgemäldc, Zeichnungen und Radierungen) aus allen Schaffensperioden vertreten. Eine ausführliche Würdigung dieses Werkes behalten::, wir uns vor. ' Jüdisches Theater-Studio. Für ein in Wien zu gründendes jüdisches Theater werden noch einige'Herren und Damen gesucht, die Jiddisch sprechen und gewillt sind, an einer Jüdischer . KUnstlerbühnc mit Ernst mitzuwirken. Zuschriften an Dr. Oskar R o s e n f e 1 d, Wien. IX., Tllrkenstraöe 19. Dor populäre jüdische Volksliederabend des bekannten Sängers J. Scgal-Rose Ubach findet am 1. April d. J. in der jüdischen Tovnbeehalle. XX., Denisgas.se 33, statt. Karten: Zion. Bezirkssektton, XX., Jugerstraße 30, und an der Abendkasse. Beginn: Präzise 3 Uhr. Jüdische Sport- und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiTurnbeweguiig Der F. C. Hakoah sicherer Meister. : Der F. C. Hakoah konnte am Sonnlag seine Siegesserie gegen die Weißen Elf fortsetzen. Der Jüdische Verein siegte mühelös 6 :0. Durch diesen Erfolg führen die Blau-Wcißcn bei 15 ausgetragenen Kämpfen mit 30 Punkten, einem Torverh/lltnis von 62:9 und sind., nicht mehr einzuholen. Es ist sogar damit zu rechnen, daß die Hako.ah uiisesclilajren in die erste Klasse einzieht. - Im Mutch «egen die Weißen Elf boten die Hakoahner eine ausgezeichnete Leistung. Der Held des Tages war Stern, der auch vier schöne. Treficr erzielte. In der Deckung war Strohs wieder der beste Mann. Die .Verteidigung wurde mit den gegnerischen Stürmern leicht fertig. Bereits In der drittoii Minute erzielte der Schützenkönig der zweiten Klasse Mausher den führenden Treffer. Stern erhöht in der 22. Minute den Vorsprung. Nach Seitenwechsel kommt Hakoah vom Abstoß weg nach vorne. Heß spielt den Ball zu Stern, der placiert elnköpfelt. In der 20. Minute verwandelt Neufeld einen Paßball von Stern. Bald darauf Ist wieder Stern erfolgreich. Zehn Minuten vor Schluß gelingt es demselben Spieler nochmals einzusenden. Aufstellung: Oppenheim; Scheuer, Feldmann; Fried, Strohs, Posaner; Neufeld. Mausner, Stern, Heß, Katz. 3200 Zuschauer. Schiedsrichter Edelmann. '; Die Meisterschaft der jüdischen Amateurvereinet In der zweiten Klasse Ost spielte Hasmonea gegen die Wiener Sparta 1 : 1 unentschieden. Obwohl die Blau-Weißen ohne Rosenbaum. Schacht und Rcißmann antraten, waren sie ihrem Gegner glatt überlegen und hatten einen knappen Sieg verdient. Den einzigen Treffer erzielte Quastner (früher Molkerei). Aufstellung: Kohn; Bleichfeld, Weinwurm; Büurner, Placzek. Welt/er; Sternbach, Josefsberg, Quastner, Arm, Zunz. Hasmonea rangiert mit zwölf Punkten an vierter Stelle. In der gleichen Gruppe siegte Hngibor-Makkabi gegen Pfeil 3 : 2. (2; 1). Alle drei Treffer scholl Lutz II, Gut gefielen Lorant, Ronis, Bandy und Lutz II. Aufstellung: Lorant; Gutwurzel,' Feldman Kestler, Ronis, Stern; Grllnberg, Bandy, Huß, Lutz II, Torczyner. In der.zweiten Klasse West erlitt Kadimah gegen den führenden S. C. Siemens eine unverdiente 2 : 3-Nlederlage. Ein unentschiedenes Ergebnis hätte*' dem Spielverlauf eher entsprochen. Beide Tore für Kadimah erzielte Sludzker. Aufstellung: Münzer; Großmann, Just; Adlerblum.' Drucker, John; Kleiner, Hojek, Sludzker, Wechter. Panzer. . Im Handhallcup unterlag Hakoah gegen W. A. C. 1 : 15. Hockey-FrcundschaMssplelo. Blau-Weiß—Allround S. C. 0 i Ö. W. A. C. komb.—Hakoah komb. 6:5. V. f. B.—Hakoah 1:0. In der Generalversammlung des S. C. Mcnorali wurden gewählt: Obmann: Elchler; Kassiere: Zweig, Zaitschek; Verbandsdelegierter: Dofris; Schriftführer: Rauchmann; Revisor: Eisier. Menorali siegte gegen W. F. C. 20 5 : 0. Kommenden Sonntag und Montag veranstaltet Menorah ein Rundspiel, an dem unter anderem diu Austrin-Akadeniker und S C. Fafr teilnehmen. Touristik, und Skl-Klub „Hakoah". Tourenprogramm 30. März bis I. April Skitouren: Wechsel, Rax-Schneeberg. Beginn 4es Tourenkurses am Ärlberg. Fußtouren nach Verabredung. Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr im Klublieim. I.. Wippiingerstraße 24 (Durchgang Cafe Altes Rathaus). Gäste willkommen. Jugendgruppe: Schwarzwaldcck (Reisalpe). Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr im JUdischon Vereinsaeira,' VIII., Bennoplatz 1.