Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 77 (8.3.1929)
- Date
- 1929-03-08
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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r Nr. 77 DIE NEUE WELT fun« unserer Vorjahren in btbtischer Zelt durch die Wüste wieder lebendig geworden." [ Aus seiner Erinnerung an die Sitten und Gebräuche der afrikanischen Juden greift Schwarz besonders zwei Erlebnisse hervor* Das eine war eine Barnitz wahf ei er in Sidi bei Abbes. Die Verwandten .und^Bekatin-ten versammelten sich im Festhaiuse. Hier legten die Männer ihren prachtvoll mit jüdischen Motiven gestickten Seidentaliitii an und zogen so in einem Festzug durch die Stadt zur Synagoge. An solchen Familienfesten nimmt auch die arabische Bevölkerung teil. Im allgemeinen kann gesagt werden, daß das Verhältnis zwischen Arabern und Juden hier ein freundschaftlich-brüderliches ist. Ein zweites Erlebnis hatte ich bei einer Leichenbiestattung in E}n Sefra. Der. Sarg ist hier völlig unbekannt. Der Tote wird von den Verwandten und Freunden, den Führern der Gemeinde abwechselnd frei auf den Schultern in den Friedhof getragen, wo der Leichnam, in weißes Linnen giewickelt, der heißen afrikanischen Muttererde wiedergegeben wird. Seife 9 Das wandernde Grab des Scheiks. Eine Palästina-Legende. üürchcfuert man die schmalen im Zickzack sich ringelnden Ghfichen der alten Stadt Jerusalem, so gelangt man durch einen finsteren Tunnel zum „Deutschen Platz", dem sogenannten „Migrasch Hagermanini", so genannt, weil diese Vorstadt von deutschen Juden erbaut worden ist. Hier fällt der Blick auf einen kleinen, umzäunten Rasenfleck. In Jerusalem gibt es eine ganze Anzahl solcher abgegrenzter, von hohem Gras überwucherter Plötze, über deren Geschichte viele historische. Legenden im Umjauf sind. Ganz besonders aber ist die Jerusalemer Altstadt . reich an Sagen und Legenden, die phantastisch klingen, .aber von denen, die sie erzählen, als historische Tatsachen weiter verbreitet werden. Auch der erwähnte abgesonderte Platz auf dem deutschen Platz hat seine Legende. Häufig sieht man arabische Frauen, in die Knie gebeugt, auf diesem. Platz Gebeteverrichten und tränenden Auges von dem Gras pflücken, das aus diesem einsamen verlassenen Roden sprießt. Nach der Legende der Araber befindet sich, hier das Grab eines als heilig verehrten .Scheiks und für die Araber ist nicht nur der eingezäunte Ort. und das Grab selbst, sondern auch das Gras, das dort wächst, heilig. Pieses Gewächs hat nach der arabischen Sage die wiederholt erprobte Heilkraft, bei den gefährlichsten Krankheiten und dient auch zur Verhütung von Krankheiten . und allen mögliehen Unfällen im menschlichen Leben. Daher wallen fromme arabische Frauen und Mädchen nicht .nur aus Jerusalem, sondern der ganzen weiten Umgebung in ihren körperlichen und seelischen Nöten zu dem Grab des heiligen Scheiks, , um sich nach inbrünstigen . Gebeten mit dem heil- und gesundheitsspendenden Gras zu versorgen. Und wie . der fromme Mohammedaner zumindest einmal, im Jahr an das Grab Mohammeds nach Mekka pilgert, sieht man einmal im Jahr Hunderte von Arabern mit den Frauen zu dem Grabe des Scheiks wandern, um sich so für ein Jahr lang gegen jede Unbill zu stärken. So wird diese Legende seit-vielen Generationen von Geschlecht zu Geschlecht überliefert* und keinem Araber fällt es ein, auch nur eine Sekunde lang in die Richtigkeit dieser Sage Zweifel zu setzen. Ganz anders klingt jedoch die Geschichte dieses Grabes, wie sie von einem alten Jerusalemer Juden, der selbst an den Ereignissen mitbeteiligt war, erzählt wird. , ' ' Vor etwa fünfzig Jahren lebte in Jerusalem ein Scheik, der nicht nur in der Stadt, sondern auch von anderen Städten und Dörfern als heiliger Mann, verehrt wurde. Als er starb, bestimmte man einen großen freien Platz an der vornehmen Stelle der Jerusalemer Altstadt als eine Grabstätte für den heiligen Scheik. Der Platz wurde umzäunt, Ungläubige hatten keinen Zutritt. Der Fleck war bald von Gras überwuchert, und diente als Wallfahrtsort für die Verehrer des Scheiks. In jener Zeit erschien Baron Rothschild in. Jerusalem, und gab seinen Willeu kund, auf dem Migrasch Hagermanim einige große Bauten aufführen zu lassen. Da stellte sich nun herausi daß das heilige Grab des Scheiks ein Hindernis bilden könnte, das sehr leicht Erregung unter den Arabern wecken könnte. Man dachte wohl nicht daran, auf der Grabstätte selbst Bauten aufzuführen, aber man wagte es auch nicht, Judenhäuser in der Nähe derselben aufzuführen. Sonst pflegte man solche Schwierigkeiten in jener Zeit durch eine Spende an den Geistlichen, dem die Obhut des Grabes übertragen war, zu beheben. Auch diesmal sprach eine jüdische Delegation bei dem 'Imam vor, erzählte ihm die Sachlage und unterstrich das Ansuchen wegen des Baues von Häusern in der Nachbarschaft des Grabes mit einer Spende von 20 Napoleondor. Der Geistliche strich das Geld ein und sagte ohne viel Ueberlegen zu, die Angelegenheit so in Ordnung zu1 bringen, daß die Juden die Erlaubuis erhalten, Häuser auf dem Migrasch Hagermanim zu bauen. Und der kluge Imam fand auch in der Tat einen' Ausweg. Nach einer durchwachten Nacht begab er sich persönlich zürn Grobe, grub es auf und trug mit Hilfe eines Vertrauten die vorhandenen Gebeine in einen entlegenen Winkel des deutschen Platzes, wo er eine neue Ruhestätte bereitete. Am anderen Morgen berief der Imam eine Sitzung der arabischen Notabein der Stadt, unter denen sich die unbedingten Anhänger lind Verehrer des heiligen Schelks befanden, ein, hielt ihnen eine längere Rede, in welcher er seinen Getreuen fast flüsternd das Geheimnis verriet, daß das Grab des. heiligen Scheiks sich nicht mehr an jenem Ort befinde, auf welchem der Heilige ursprünglich bestattet worden ist. Schon seit einigen Nächten — erzählte der Geistliche — erscheint mir unser heiliger Scheik im Traum und klagt darüber, daß er, seitdem die Juden davon sprechen, neben seiner Grabstätte ein Haus zu bauen, keine Ruhe mehr in seinem Grabe finde, weshalb er inständigst gebeten habe, nicht zu erlauben, daß die Juden seine Ruhe stören. In der letzten Nacht nun setzte der Geistliche seine Erzählung fort — sei der Scheik .abermals im. Traum erschienen, und -habe ihm mitgeteilt, daß er, um seiner Seele die ewige Ruhe zu sichern, beschlossen habe, .selbst aus. seinem duröh die Nachbarschaft der Juden entweihten Grab auszuwandern, und daß er einen stillen Winkel am Ende des deutschen Platzes als seine endgültige ewige Grabstätte erwählt habe. Er bitte nunmehr alle Gläubigen, die dem heiligen Andenken des Scheiks anhängen, von nun ab zu dem neuen Grab in Verehrung und Gebet zu pilgern. Um sich zu überzeugen, ob das Traumgesicht des Imam auch der Wahrheit entspricht, zog die ganze Gesellschaft unter Führung des Geistlichen zu dem Platz, wo das neue Grab des Scheiks sich befinden sollte. Man hatte denn, auch nicht tief zu graben, um LERNET FREMDE SPRACHEN In de« Berlitz School, Wien, i. Graben 13 Prospekt 7 auf Wunsch auf die Gebeine des Heiligen zu stoßen. Kaum hatte sich die Nachricht von der Abwanderung des heiligen Scheiks in sein neues selbst gewähltes Grab 'unter der Bevölkerung verbreitet, vollzog sich ein Pilgerzug zu der neuen heiligen Gräbstätte, die genau wie die alte umzäunt wurde. Nach kurzer Zeit schon schoß auch hier das wunderwirkende Gfitb in d'i'e ' Höhe, ■'und so dient jetzt diese Grabstätte als' Ziel für die arabischen Frauen, welche in ihrem Leid Hilfe vom heiligen Scheik erflehen. Neues Jüdisches Theator (Künstlerkabarett. Praterstraße (50). Wochenspielplan: Von Freitag bis "Sonntag (las drelaktige Lebensbild „Der Gcldgott" von Z, Libin. Montag SöiulervorstellunK für den'; ■Sporte klub Hakoah „Zurück; zn Gott". Dienstag „A Lebedigc Welt"'. Mitt'wo'ch „A Nacht in Kalifornien". Donnerstag „Schtnendrik in Amerika". r Granowskys Nachfolger Zum Direktor des . Moskauer Jüdisch-Akademischen Theaters, das Stadttheater bleibt, wurde ah Stelle des jetzt in Berlin weilenden Alexis Granowsky Herr Softi ow ermannt.'Herr Sdmow hat seinerzeit zusammen mit Sokolow bhi' Stanislawski studiert. - Ossip Dymow auf der deutschen Bühne. Ossip Dymows Märcherikomödie „De r ' S ä n ge r .sei n er Trauer" wurde für das Deutsche Theater in .Berlin von Erich Böhme bearbeitet , und gelangt dort als Tragikomödie in 3 Akten mit Prolog und EpilÖg Ende März zur Aufführung. In derselben Fassung wird das Stück im Herbst vom josefstädter Theater aufgeführt werden. . ". Adolf 5onnentjha!s berühmteste Rolle ,.Nathan der V/eise" wird demnächst in Berlin von Werner K r au ß ger spielt werden. : .. Fred Taubes, ein in Paris lebender jüdischer Maler, hat zurzeit eine Kollektion: seiner Werke im Kunstsalon Würthle (Weihburggasse-9) ausgestellt. Hilde Dulitzkaja wird nach ihrem großen Erfolg ihren jüdischen- Liederabend Janfangs April wiederholen. , In der Zwischenzeit hat sie einige Abende irn Ausland, zu absolvieren. Eine Komödie des „AiitiseraUlsmus". Der bekannte deutsche Dichter Fritz. v.: U n.ru h hat : eine Komödie „Tochter Zions". vollendet* die. den' Antisemitismusin tust- spielartiger Weise behandelt. . Das Werk wird am Deutschen Theater unter der: Regie Max :R e i n h a r d t> demnächst zur Aufführung gelangen. : Jüdische S p o r und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Hakoah auf dem Weg zur Erstklassigkeit. Simmermg 4:1 besiegt Hakoah konnte die Simmeringer glatt abfertigen.; Die jüdische Mannschaft führte ein Spiel vor, das man. durchaus als erstklassig bezeichnen kann Und siegte sicher; Das Verteidigungstrio hatte wenig Arbeit. Der beste Mannim Spielfelde war Strohs, der durch sein ausgezeichnetes ere Treffer, aft: OnrtMieini; Ncufc^lf Heß, Stellungsspiel und-präzise Bälle auffiel. Im Angriff gefielen Neuteld, Stern und Mausner. » Hakoah war von Beginn an im Angriff. Neufeld und Katz vergaben mehrere günstige Torchancen. Erst in der 34. Minute konnte Katz nach einem Angriff Mausnera den ersten Treffer schießen. Nach Seitenwechsel Wären die Blau-Weißen, . stark überlegen und erzielten, durch Neufeld und Mausner (2) drei weitere Treffe^. Hnkonb stellte folgende Mannschaft: Schoner, FckiniäiMi: Fncd, Stroh«. Posaune Stern, Mausner, Katz. Der jüdische Verein führt bei dreizehn ausgetragenen Matches mit 26 Punkten vor Bewegung XX (10 Spiele, 14 Punkte) und Neubau (12 Spiele, 14 Punkte). Kömmenden Sonntag spielen die Krieaüer gegen Vorwärts 0r>. Klubmeisterschaften der Hakoali. Die vergangenen Sonntag .im Dianabad unter großer Anteilnahme des Publikums' durchgeführten Klübmeisterschaftch der Hakoah zeitigten einige ausgezeichnete Ergebnisse. Die Veranstalter konnten den Erfolg eines ausgiebigen und rationellen Wintertrainings vorführen; es gab hübsche Kampfe und recht gute Leistungen. Hedy Bicnenfeld und Fritzi Löwy erreichten fast ihre Rekorde. Im Wasserball siegte die A.-Mannschaft über die B.-Mannschaft 8:0 (6:0). Aufstellung des A.-Teams: Klein, Flesch, Rosenblatt t. Reich, Haftl, Rosenblatt 2, Ehrenkranz. B.-Team: Kornniehl, Lichtenstein. Weigler, Dreikilrs, Frankel, Mehler, Beck. Die Meisterschaft der jüdischen Amnteurvefeine. Am Sonntag gelangen einige Interessante Spiele zur Austragung. In der zweiten Klasse Ost hat H a s m o n e a den S C. Strebersdort zum Gegner und wird sich anstrengen müssen, um erfolgreich zu bleiben. — Hagibor.Makkabi spielt gegen W. F. C. Alsergrimd urtd dürfte knapp gewinnen. K a d i m a h hat in der zweiten Klasse West gegen die Sportbrüder anzutreten. Der S. C. HaRloof-Makkabl unterlag in einem Freundschaftsspiel gegen Finanz 1:2. Für die Jüdische Mannschaft erzielte Lutz II den Treffer'. . . , Barl, der 'internationale Fußballer der Makkabäa'(Bratislava), Ist vom D. F. C. (Prag) zu seinem Stammverein zurückgekehrt. . Zuckcrmnnn, , der bekannte Hockeyspieler der Hakoah, kehrt demnächst aus Antwerpen nach Wien zurück und wird wieder für' die Blau-Weißen spielen. ...;. . . Hakoah nimmt an der Jugeadmeistcrschaft teil. Das erste Match tragen die Hnkoali-Jungen kommenden Sonntag gegen Slovan ausi :Dlc weiteren Termine-lauten: 17.' Februar: Nicholson: 24. Febrüar: Austria; 3. Mürz: W. A. C; 31. Marz: Vienna; 28. April: Admira; 19. Mai: Cricket; 26. Mai: B. A. C; 2. Juni: Wacker. ' i Touristik- und Skiklub „Hakoah". Tourenprogramm für den 10. d. M.: Skitouren: Bärcnkogel, Pretiil (Kaiserhaus),, Rax (Rdhrbachgraben), Schladminger Kalbling. Fußtouren nach Bedarf.: Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr im Klubhelm, I., Wippllngerstraße 24 (Durchgang Caf6 Altes Rathaus). Das dritte Antreten der Jungen- Rennsektion war von einem großen Erfolg begleitet. Es gelang ihr, im Mannschaftslaufen des „Allgem. österr. Skiverbandes" über, eine Strecke von 14 Kilometern nach dem OeSterr". Touring-Klub und vor W. A. G; 1- und 2-Mannscliaft und vor Donanland (Jas Ziel zu passleren und dadurch den zweiten Platz zu belegen. — Am 8. d. M. findet im Klubheim ein Vortrag,des Herrn. Erwin Kellner (Mnkkabi .9) über Skitechnik urtd Erziehimg zur Touristik statt. Beginn halb 9 Unr. Skiwettbewerbe für die jüdische Jugend. Am 10. d. Langlauf über 12 Kilomet er' Offen für alle 'Mitglieder Jüdischer Jugendorganisationen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr. L a n g 1 a u f. U b e t 5 Kilometer: Offen bis zum vollendeten 17. Lebensjahr«*.- Langlauf über. 5 K {l,o m o't e r f fl.e M ä d c h e n: Offen bis zum Vollendeten '20. Lebensjahr. Start iind Ziel P r e ß ba u m. Am 17. d. Abfahrtslauf im Wcchse 1 g>e b i e t: Offen bis zum .vollendeten 20. Lebensjahr Für Jugendliche unter 17 Jahren und für Mädchen ist eine kürzere Strecke abgesteckt. Neungeld pro' Rennen S l.—: Nennungen Donnerstag "von: 19 bis ,20„ Ühr.iJ'm „Jüdischen Vereinsheim", ..VIII., Bennoplatz Ia oder Freitag 20 bis 21 Uhr im Hakoah-Klubhelm, f.', Wipplingerstrufie 24. Bei der Nennung werden'Ort und Zeit der :Zu,sarar menkünftc und der Abfahrt bekantgegeben. , - .:. Jüdischer Turnverein Makkabi X. Samstag, den' V. ' März; Cafe Landfmann,- 8 Uhr .abends» r Geseifschaf tsabend; - Vorträge, Jazz; Gäste willkommen. VolksbibHothek Zion, Wien, II., Kt. Mohreng. 3 :. Samstag, " den! Ü6. März, 8 Uhr abends ini. Festsaal der . Bibliothek Vorträg des Herrn Räbb; Dr. Feuchlwiang : ' inii n»i ■ »Hi . | isieitz Um pünktliches Erscheinen' wird gebeten,! Jüdisches Zentrum, der Sozialen Hilfsgemoiiischaft, Wien. . IL. Untere Augartenstraße *35.- Dienstng und Donn'ers'tag von » bis 9 Uhr abends Englisch für .Fortgeschrittene, von 9. bis lO Uhr. für Anfänger, — Wir beabsichtigen; ihi Sömmersemester, bei genügender Teilnehmerzahl, ein Gesundheit$turnen .-ohne.,,Geräte für Damen (zweimal, w§chenilich, Montag und Donnerstag von halb 8 bis 9 Uhr) abzuhalten., Kursleiter Ing. Patlaschenko. A'tirhefd-ungert täglich von 6 bis 8 Uhr im Sekretariat. t Vereinigung der z|op.-deraokraüscheii Jugend. W o.c h e n p r Qgramm: Samstag: 3 Uhr nachmittags .Zionistikakurs, 5 Uhr Zusammenkunft der! KliidCrgruppe', Mlb 7 Uhr Französisch für Anfänger,"' halb 9 Uhr Sichah der Kwuzah .iDror". Sonntag: Halb 7 Uhr atoejid? Sichah •:de"r Kwuzah „Dror", anschließend gesellige Zusammenkunft. Montag: '7 Uhr Hebräisch für>Anfün«er.'halb 9 Uhr'.Hebräisch für Fortgeschrittene. Dienstag: Halb 8 ,Uhr abends Plenarversammlung mit , anschließendem Referat eine's ' außenstehenden Referenten: Bestimmtes' und pünktlfcH'es Erscheinen Pflicht. Mittwoch: 7 Uhr Hebräisch für. Anfänger, halb 9 Uhr Vortrag im Caf6 Produktenbörse. Donnerstag: 7 Uhr Englisch für Anfänger, halb 9 Uhr Hebräisch für Fortgeschrittene. , ■ ' Zionistische Bezjrkssektlon Leopoldstadt. . Montag: >.. 7 , Uhr Hebräisch für Anfänger, halb 9 Uhr Hebräisch für Fortgeschrittetie. Mittwoch :.; 7 Uhr Hebräisch f|ir-Anfänger. Donnerstag': Halb 9 Uhr Hebräisch für, Fortgeschrittene, . ' A Zionistische Organisation, Bezirkssoiktlon Briglttenau, XX.', Jager- 'straßp 30, Tür 8. 'Am 7. d-. ChümeSch-Vortrag. Am 10 d. muslkalischliterarlsclien Abend. Mitwirkend: Herr Oberkantor Einhorn (Jüdische Lieder); Fraii Eug'enle Kreitler (Gesang), Kende (Klavier), . Samuel Schwager (Rezitation) und andere. — Am 12. d. Vortrag Dr. E. Zweig (Palästina) über Kolonisationsmöglichkeiten in Palästina.! . ■ . ^Zionistische Frauengruppe IX. Am Mittwoch, den 13. d., 8' Uhr abends, im Klublakaides Caf6'„Bauernfeld", IX., Bauernfeldnlatz, Eröffnungsvortrag des Seminars des Herrn Dr. N. M. Gelber über „Die Geschichte des Zionismus". Hebräischkurse unter Leitung der. Frau Rabinovich Jeden Dienstag und Donerstag von 5 bis 7 Uhr abends in der Wohnung des Zahnarztes Herrn Dr. S. Schatzberg. 'IX., Liechtensteinstraße 23. Organisation' Zlon. Frauen Oesterreichs. (Klubhelm der Hakoali. I., Wipplingerstraße 24.) Am 11. d., 5 Uhr nachmittags.- II. Vortrag: „Ursprung .des . Volkes" von. .Frau Elisabeth Luzatto zu ihrem Zyklus: „Probleme und Epochen der Jüdischen Geschichte.'' . Zionistische' Fraueügruppe XX. Am 13. d-, halb 8 Uhr' abends, inj Heime, XX.,; Jägerstraße.30, II. Vortrag: Dr. Amalie, Kantor zu ihrem Zyklus: „Jüdische Literatur, und Geschichte" (zur. Geschichte der sabbatlanischcn Bewegung). ■ . ■ , Kluh Jüdischer. Frauen. Am 13. d., halb 5 Uhr nachmittags, Im Caf& Colonnaüen, L, Ra,thausstraße 4, Vortrag Frau'Dr. Lazarsfeld. Uber „Das Eheproblem''. , - . Zion. Bezirkssektion VIII, IX (VIII., Bennuplatz 1 a). Der jüdische Kindergarten ist in vollem Betrieb und steht unter der Leitung einer bewährten Pädagoghv. Es sjnd noch einige Plätze frei. Anmeldungen täglichin der Zeit, ypii 9 bis.. 12 Uhr. , PurlrakostUmfest iür Kinder. Die Organisation Zionistischer Ffauen für Oesterreich und der Keren Kajemeth veranstalten am 24. a. M. ein Purimkostümiest für Kinder unter der Devise „Am Hofe der Königin. Esther". Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Eine Anzahl von Künstlern und Künstlerinnen haben ihre bewährte Kraft in den-.Dienst der Sache gestellt. Frau Blanka Lipschütz-Federn hat herrliche Kostüme für unsere Kleinen entworfen. Unter der Leitung der Frau Gertrud Kraus studieren die Kinder, die Gruppentänze und Aufmärsche ein: Die Jugendliche,' bereits rühmlichst bekannte Tänzerin Susi Mirjam wird'als Königin Esther den Mittelpunkt, des Programmes bilden. Herr Lampel, der.eben aus Jerusalem kommende Kapellmeister und Komponist, sorgf'für die Jüdischen Welsen und Musik und Herr Siegfried Aheles bat das Rahmenstück für dieses Fest speziell geschrieben. Karten sind im Vorverkauf im