Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1929-03-01 · Heft 76 (1.3.1929) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 76 (1.3.1929)
Date
1929-03-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2711613-2711683-2711693--1016-2714197
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

sa n Sftftt Ifl DIE NEUE WELT Nr. 76 Bestattung der Leiche Abraham Rokacs' unrtthvoll und beschwerlich. Es herrschte grimmige Kälte und Schneesturm. Die nächste Ortschaft ist Oroszvar, aber in dieser einst Mühenden Landgemeinde lebte heute nur noch eine jüdische Familie, alle übrigen wurden durch die magyarische Politik und wirtschaftliche Notlage weiter weg in die Stadt oder über die Grenze gedrängt. Man mußte sich also an die Ghewra Kadischa in Rajka wenden. Aber der Bahnverkehr zwischen Oroszvar und Rajka, war durch Schneeverwehungen unterbrochen. Und so haben denn die Vorstandsmitglieder der Ghewra Kadischa als Wahrer „heiliger Brüderschaft" sich mit Schneeschaufeln bewaffnet, den Weg nach Oroszvar freigemacht, um auf Schlitten zu dem Toten zu gelangen, der schon einige Tage unbegraben in der Fasangarten-puszta gelegen hatte. So wurde schließlich der arme Abraham Rokacs einige Tage öaeh seinem siebzigsten Geburtstag an der Grenze der drei Länder, die ihm als Lebenden den Aufenthalt und die Existenz verweigert haben, fn die eisige Erde gesenkt. Der Präsident der Ghewra Kadischa von Rajka, Herr Samuel Löwyn, ist gerne bereit, etwaigen Verwandten, und Bekannten des Verstorbeneri weiter« Auskünfte zxl erteilen. Bei den schwarzen Juden von Harlem. Daß es in New York jüdische Neger gibt, ist bereits seit langem bekannt. Aber im allgemeinen wurde die Zahl dieser jüdischen Neger als viel geringer angenommen,, als sie in der Tat ist. Heute gibt es bereits einige tausend schwarzer Juden in New York, die ihre eigenen Gemeinden und Zentren mit ganz modernen jüdischen' Kultureinrichtungen besitzen. Ein jüdischer Journalist, der die jüdische Negerkolonie in New York in den letzten Tagen zu Studienzwecken besuchte, erzählt: Eine dieser jüdischen Negergemeinden hat sich so erfolgreich emporgearbeitet, daß sie in der letzten Zeit erst zwei große Häuser erworben hat, in welchen eine' große Synagoge und ein Gemeinschaftszentrum errichtet wurde, in welchem die Jugend von Harlem in das Leben und die Geschichte des Judentums eingeführt werden soll. Das Interessanteste jedoch ist, daß es diesem Häuflein jüdischer Neger gelingt, immer mehr christliche Neger, besonders der jüngeren aufgeklärten' Generation heranzuziehen, welche sich anfangs für das Studium der hebräischen Sprache und der jüdischen Religion interessieren, schließlich aber nacheingehendem Studium restlos zum Judentum übertreten. Daher kommt es, daß unter den schwarzen Juden von New York immer mehr und mehr der Typus des unverfälschten amerikanischen Negers in Erscheinung tritt. . Bespoders erfolgreich in dieser Propaganda zur Bekehrung der Neger zum Judentum ist eine zweite Gemeinde, die auch deshalb interessant ist, weil diese eigentlich .keine reinen Juden, sondern ein Gemisch von Judentum und Christentum darstellen. Sie nennen sich .auch: die „Hüter der zehn Gebote, die heilige Kirche des lebendigen Gottes, die Säule des Fundamentes 'der Wahrheit". Ihr Oberhaupt nennt sich nicht, wie" der Führer der anderen jüdischen Negergemeinden;' Rabbi, sondern Bischof. Bischof Mathäus, ein intelligenter Neger von 30 Jahren; erklärte dem Journalisten, daß er sich eigentlich auf der Linie der Reformjudei) bewege; er habe einen Ausgleich zwischen Judentum und Christentum herbeigeführt, um die christlichen Neger heranzuziehen, und sie allmählich zu „Juden" zu machen. Bei ihm lernt man hebräisch beten, die, jüdischen Gesetze, besonders die Sabbat- •haltung, die jüdischen Feiertage, Kaschruth und die Gesetze der jüdischen Familienreinheit kennen und erfassen. .Nebenher anerkennen sie auch Jesus als Lehrer der Moral. Außerdem gibt es noch zwei jüdische Gemeinden, von denen.die älteste/die unter der Führung des jungen Rabbis Abraham Jesaias Ford stehende, die „Gemeinde der Söhne Abrahams" bereits wiederholt beschrieben wurde. Sie ist außerordentlich regsam und zieht auch die meisten christlichen Neger heran. um der Aufnahme christlicher Neger ins Judentum wird überaus rigoros vorgegangen. Der Kandidat muß längere Zeit hindurch einen Kurs im jüdischen Glauben und jüdischer Geschichte durchmachen, dann muß er ein schriftliches Gesuch um Aufnahme ins Judentum einreichen, worauf eingehende Recherehen über den Charakter des Aufzunehmenden und seine Beweggründe für den Glaubenswechsel durchgeführt werden, da nur überzeugungsfeste und charaktervolle Menschen aufgenommen werden. Aber selbst nach seiner Aufnahme kann er, wenn er sich nicht im Sinne der jüdischen Ethik tadellos aufführt, aus der Gemeinschaft wieder ausgeschlossen werden. * Sehr romantisch verläuft hier der Gottesdienst. Afanuer und Frauen befinden sich in einer gemeinsamen Synagoge. Die Gebete werden hebräisch, aber auch englisch vorgetragen und zumeist in Begleitung eines Pianos oder Chors mit Trommeln und Zimbeln von der ganzen Gemeinde gesungen, Die Trommeln und Zimbeln werden von den Frauen bedient, welche 6ich in eine Art religiöse Ekstase hineinspielen uud während der Gebete auch Tänze aufführen. Mitglieder der Gemeinde, welche die hebräische Sprache noch nicht voll beherrschen, sagen ihre Segenssprüche in Arabisch, Französisch oder in Hebräisch, das ihnen in Lateinbuchstnben vorgelegt wird. Ein großer Teil der Mitglieder der Gemeinde stammt aus Abessinien, Marokko, dem Sudan, Aegypten, Arabien, Nigeria, Liberia, und den verschiedenen Negerkolonien in Afrika. Sie sind alle stolz auf ihr Afrikanertum. Sic behaupten, daß die ersten Juden aus Afrika stammen, denn der Glaube an einen Gott habe sich zum ersten Male in Aethiopien entwickelt. Andere wieder leiten ihre Abstammung vom Stamme Juda ab und behaupten, daß in der Zeit des Krieges zwischen Israel und Juda nach dem Tod Salomos ein Teil des Stammes in die Dschungeln von Afrika vertrieben worden sei; wieder andere halten an der Sage fest, daß, als die Königin Saba nach dem Besuch bei König Salomo nach Afrika zurückgekehrt war, viele Juden mit ihr nach Afrika gezogen seien, aus denen sich dann der jüdische Negerstnmm entwickelt habe. Diesen Sagen sind auch einige gottesdienstliche Gesänge gewidmet. So hörte der jüdische Journalist in der Synagoge der Negergemeinde „Beth Nebi Abraham" die folgende Strophe während des Gottesdienstes: „Steht auf, Ihr Töchter Aethiopiens! Steh' auf von deinem tiefen Schlaf! Und zum Himmel erhebe deine Augen. Halte deine Zusammenkunft mit dem Allmäditigen ... 1 Afrika wird wieder sein Haupt erheben! Seine Kinder werden frei sein! Es wird kommen ein goldreicher Tag des Friedens auf der Erde! Ein Tag der Freundschaft von Mensch zum Menschen . . .! Was Naftali Herz Imber hinterlassen hat. Der Dichter der jüdischen Hymne. Ein Komitee hat anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläums des verstorbenen Verfassers der „Tikwah" Naftali Herz Imber eine Sammlung seiner Schriften herausgegeben. Imber war bekanntlich der hebräische Boheme oder wie er genannt wurde, der hebräische Troubadour, der, wie das Volk Israel selbst, von Unruhe und Schaffensgeist getrieben, fast immer „unterwegs" war. Die Jubiläumsausgabe enthält unter anderem auch sein „schriftliches Testament", in welchem die Enttäuschung des Dichters in satirischer Form zum Ausdruck kommt. Dieses Testament lautet: „Den Rabbinern vermache ich alles, was ich nicht weiß und nicht verstehe. Das wird ihnen zur Verlängerung ihres Lebens nützlich sein. Meinen Feinden vermache ich meine Krankheit, den Rheumatismus. Unter den Republikanern und Demokraten in Amerika verteile ich eine eigene Art von Augenauswischerei, welche sie bisher noch nicht ausprobiert haben. Den jüdischen Zeitungsherausgebern hinterlasse ich meine zerbochene Feder, mögen sie mit ihr langsam, langsam und fehlerlos schreiben. Zum Testamentsvollstrecker möge ein Mann bestellt werden, der sich in allen Einzelheiten der Philosophie Barnums genau auskennt. Dieses Testament wurde auf meinem Totenbett geschrieben. Zeugen Herr Pluto aus der Welt der Wahrheit und sein Famulus . . . die Aerzte. Als Nachtrag vermache ich meinen Verlegern den letzten Zettel meiner unbezahlten Schulden. Es steht ihnen frei, dieses Verzeichnis unter Verschluß zu verwahren und es als „Talisman" zu behüten, um sich durch ihn vor Autoren meiner Sorte zu schützen." Jüdische Abende. Vorlesung Jehuda Ehrenkranz. Die Matinee Jehuda Ehrenkranz im Josefstädter Theater war in doppelter Hinsicht wertvoll: zunächst dadurch, daß sie gute jüdische Literatur vermittelte, und weiters dem auf den Ghettobühnen malträtierten amerikanisierten Jiddisch das Jiddisch der Dichter entgegenstellte, und so ein wichtiges Element des Galuthjudentums vor einem Kreis rehabilitierte, den die auf den Ghettobühnen des Westens korrumpierte Sprache zu einer Gleichstellung des Jiddisch mit dem „Jargon" verführen konnte. Jehuda Ehrenkranz zeigte das ernsthafte rigorose Bemühen, die Welt jeder von ihm interpretierten Dichtung in ihren Wesensz^igen stimmlich, melodisch, rhythmisch abzugrenzen. Er ging nicht als Virtuose an seine Aufgabe, sondern als Künstler, den eine innerste Anteilnahme zur Nachschöpfung zwingt. Asch, Rosenfeld, Perez, Schneiur bekamen Farbe, Atmosphäre, Weihe und jene unterirdische Dynamik, die selbst den sprödesten Stoff schwingen macht. Verständnis steigerte sich zur Ergriffenheit, zu stürmischer Anerkennung. Es war ein Sieg der Dichtung, der Sprache, des Interpreten. Besonders die Jugend war es, die Jehuda Ehrenkranz feierte. Id. Neues Jüdisches Theater (KOnstlerkabarett, Praterstraße 60). Wochcnsplelplan: 1. Mürz: „Der Dybuk"; 3. März: Schmendrik in Amerika; 3. März: Der Opernkönig"; 4. Marz: Schmendrik in Amerika"? 5. und 6. Marz: „Moischt macht sich groisl (Jüdische Glücken) „Der Dybuk". Max Liebermann. Die Kollektivausstellung des großen jodischen Malers Im Wiener Könstlerhaus wird Mitte Mörz eröffnet werden. Wie verlautet, soll in einer umfangreichen Uebersicht das ganze Lebenswerk Mas Liebermanns voa den „Günserupferinnen" bis m den Jüngsten Pertrlts gegeben werden. Das Jüdische Volkslied. Die bekannte Inferpretln des JQdiscbe» Volksliedes Hilde D a 1 i t z k a i a veranstaltet am 2. März im Hotel Continental einen Liederabend, an welchem fast durchwegs neue Gesängo zum Vortrag gelangen. Die Künstlerin wird von Wien aus eine Tournee durch die Tschechoslowakei und Deutschland unternehmen. Die Wimaer Trappe, die gegenwärtig an ihrem Stammsitz in Warschau tatig ist, wurde für ein Wienejs Gastspiel eingeladen. Das Gastspiel dürfte voraussichtlich Mitte tlMärz mit „K 1 d d o s c h Hasche m" (Glaubcnsmartyrium) von Scrlalom Asch beginnen. Frau Fugenlc Krelrlcr, die bekannte Sängerin, trat Jüngst in einer Aufführung von Verdis „Maskenball" im Wiener Volksheim auf und hatte in der Rolle des „Oskar" durch ihre gesanglichen und darstellerischen Talente großen Erfolg. Eugenfe Kreitler wurde für weitere Mitwirkungen verpflichtet. J Sport« Turnbeweg Hakoah gegen Sünmering. Das Meisterschaftsspiel gegen Weiße Elf, dis auf der Hoben Warte angesetzt war, entfiel. Die Absage erfolgte nicht rechtzeitig und tausende Hakoah-Anhänger fanden sieb in Döbling ein. Nach Ansiebt eines Funktionärs der Hakoah und auch einiger anderer Sportleute war die Bodenbeschaffenheit nicht so schlecht, um das Doppelspiel abzusagen. Der betreffende Funktionär meint, daß am vergangenen Donnerstag, als der Sportplatz gemeinsam von den beteiligten Klubs besichtigt wurde, der Zustand der gleiche war wie am Sonntag. Kommenden Sonntag spielt Hakoah g(>?en Simmering. Das erste Match der beiden Klubs endete mit einem schwer erkämpften 2 : 1-Sieg des Jüdischen Vereines. Inzwischen haben die Sfmmeringer wieder einige Spieler verloren. Hakoah stellt folgende Mannschaft: Oppenheim; Scheuer, Feldmann; Löwinger, Stroß, Fried; Neufeld, Heß, Stern, Mausner, Katz. Die Meisterschaft der jüdischen Amateurvereine, Für kommenden Sonntag sind die ersten Frühlahrsspiele angesetzt. In der zweiten Klasse Ost tritt der S. C. Hagibor-Makk a b i gegen Pfeil an. In der zweiten Klasse West soll Kadlmah gegen W. B. C. spielen. Der S. C. Kadimah hat zahlreiche Spieler verloren. M e n o r a Ii hat in der dritten Klasse Ost in Slavo] einen schwer zu bezwingenden Gegner. Europatournee der Weltrekordschwinuner. Der Sportklub Hakoah, der dem Wiener Schwimmsport im vorigen Jahr den Start der bekannten Weltrekordschwimmer vermittelte, unternimmt es heuer, eine große Europatournee der bekanntesten Schwimm-' stars zusammenzustellen. Die Namen Kolak, Laufer, Crabbr, Zorilla, Mortha. Nerellus, dann Dciordines — der Olympiasieger Im Turm- und Kunstspringen — außerdem noch wahrscheinlich Arne» Borg, sind ein Programm das Konkurrenzen allerersten Ranges verbürgt. Die Schwimmer werden In Barcelona, Paris, Rom. Bologna und in Wien bei einer Veranstaltung der Hakoah im Juni starten. Die Kosten der großen Tournee werden mit 10.000 Dollars veranschlagt. Ertolgo des S. C. Haglbor (Prag). In Prag fand vergangenen Samstag eine große Schwimmveranstaltung statt. Hagi bor gewann die 4 mal 200 Meter-Staffel in 10 : 53,6. Die Wasserballmannschaft des jüdischen Vereines siegte gegen A. P. K. 6 : 4 (3:4). Dlo Hakooh-Rcscrvc (Eishockey) unterlag gegen den W. E. V. III 0:6. Der Jüdische A. C, der vor einem Jahr aufgelöst wurde, soll wieder gegründet werden. Einige frühere Mitglieder werden demnächst eine Versammlung einberufen. Es ist geplant, vorläufig Sektionen für Fußball und Tennis zu bilden. Amstler (Haglbor) bat sich bei Hasmonea angemeldet. Menorab. Jeden Donnerstag Spielerversammlung und Aufstellung. Hasmonea. Freitag S Uhr Mitgliederversammlung. Hagibor-Makkabt. tiamstag halb 8 Uhr Spielerversammlung und Aufstellung gegen Pfe». Dlo erste Schwlmmvcranstaltung des Jahres 1929. Am 3. März um 6 Uhr abends eröffnet die „Hakoah" mit einem internen Schwimmfest, an welchem alle österreichischen Meisterinnen und Meister der „Hakoah" und die siegreiche Wasserball-Mannschaft teilnehmen, die Schwimmsaison dieses Jahres. Die Bewerbe sind so gewählt, daß man spannende Kämpfe zu sehen bekommt. Die Stunde (Beginn 6 Uhr, Ende gegen 8 Uhr) ist so gewählt, daß der Sonntag-Abend nicht gestört ist und die Preise (50 e bis S 1.50) derartig niedrig, daß Jeder sich das Vergnügen eines genußreichen Schwimmsport-Abends im Dianabad leisten kann. Touristik- und Skl-Klub „Hakoah". Tourenprogramm für den 3. März. Skitouren: Wechsel (Hallerhaus), Schneealpe, Pretul, Fußtouren nach Bedarf. Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr im Klubheim, I., Wipplingcrstraßc 24 (ab 21 Uhr Durchgang Caffi Altes Rathaus). Gäste willkommen. — Jugendgruppe: Schneeberg (Eng). Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr im Gruppenheim, VIII., Bennoplatz 1. ~ In der Zeit vom 30. März bis 10. April findet am Arlberg ein Touren- und Fortbildungskurs statt. Wegen rechtzeitiger Quartierbestellung Anmeldung bis 1. März.__ Amtliche Verlautbarungen der israel. Kultusgemeinde Wien. Mannigfachen Wünschen aus dem Kreise der Gemeindemitglieder entsprechend, sieht sich der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde veranlaßt, die nachstehenden statistischen Ergebnisse des Friedhofs- und Beerdigungswesens zu verlautbaren: Im Jahre 1928 wurden von der Israelitischen Kultusgemeinde vollzogen: 2548 Beerdigungen gegen 2632 im Jahre 1927 66 Udberfiihrungen „ 59 „ „ 1927 170 Kremationen M 171 „ „ 1927 19 Ex'humierungen „ _16 „ „ 1927 2803 gegen 2878 im Jahre 1927 Von den 2548 Beerdigungen entfallen auf: Zentralfriedhof, I. Tor ... . 751 Beerdig., 14 Exhutn, III. „ .... 1752 „ 5 „ Florfidisdorf ........ 12 „ — „• Interkonfessionelle Friedhöfe . 33 „ —■ . „ 2548 Beerdig., 19 Exhum. Nach Klassen geordnet verteilen sich die Beerdigungen wie folgt: 42 Beerdigungen I. Klasse gegen 46 im Jahre 1927, 86 Beerdigungen II. Klasse gegen 155 im Jahre 1927, 524 «Beerdigungen III. Klasse gegen 548 im Jahre 1927, 714 Beerdigungen IV. Klasse voll bezahlt gegen 815 im Jahre 1927, 375 Beerdigungen IV.'Klasse ermäßigt gegen 300 im Jahre 1927, 35 Beerdigungen Kinder, bezahlte, gegen 35 im Jahre 1927, 12 Beerdigungen türkische Abteilung gegen 23 im Jahre 1927, 4 Beerdigungen Eüireruklassen gegen 13 im Jahre 1927, 629 Beerdigungen Erwachsener, gratis, gegen 569 im Jahre 1927, 127 Beerdigungen Kinder, gratis, gegen 128 im JahTe 1927, 2548 Beerdigungen gegen 2632 im Jahre 1927. Im Jahre 1928 wurden 3560 Bewilligungen ausgefertigt, und zwar: Zentnlfriedhof Heuer Friedhof Zusammen für Graibsteinstellungen . . 183 1014 1197 „ Namenstafeln .... 68 145 213 ,, Einfassungen und Gitter 58 273 331 „ Deckplatten ..... 21 65 * 86 „ Hügelgitter . . f , . 59 119 178 „ Nachschriften .... 431 117 548 Fundamente . . t , , ~ 1007 1007 820 2740 3560

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.