Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 75 (22.2.1929)
- Date
- 1929-02-22
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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r SeHe TO_ Das Judentum in Südamerika« Der Zionismus führend. Am 28. Jänner fand in den Räumen des Hanptbureaus des Keren Hajessod in Jerusalem eine Pressekonferenz statt. A. E11 i n g e r gab einen ausführlidien Beridit über seine Mission in Latein-Amerika, bei der er Gelegenheit hatte, die Lage der Juden in Argentinien, Chile, Brasilien, Peru und Kuba eingehend 2U studieren. Das Judentum in Südamerika hat im Laufe der letzten Jahrzehnte eine große Wandlung durchgemacht; seine Bedeutung ist wirtsdiaftlich, gesellsdiaftlich und zahlenmäßig außerordentlich gewachsen. Heute befinden sich in den ABC-Siaaten (Argentinien, Brasilien, Chile) zirka eine Viertelmillion Juden. In Argentinien dürfte ihre Zahl 200.000 betragen, von denen die Hälfte allein in Buenos Aires wohnt. Das Judentum genießt in Argentinien hohe Achtung, die es folgenden Faktoren verdankt: der Produktivierungsbewegung der jüdischen Landwirtschaft in Argentinien und der Erstarkung seiner Beziehungen zu Palästina. Durch die Bewegung zur Produktivierung sind zahlreiche Juden zn handwerklichen und industriellen Berufen übergegangen. Eine Reihe neuer Fabrikationen ({Möbel-, Koffernnd Zuckerindustrie) wurde durdi Juden eingeführt. Die Oeffentlidikeit des Landes, die Presse und die Regierung verfolgen mit großer Anerkennung die Zähigkeit und Energie, die die jüdisdien Bauern Argentiniens trotz der schwierigen Bedingungen an ihre Arbeit setzen. Die breiten jüdischen Sdiiditen in Argentinien stehen der zionistischen Idee sehr nahe, Wenn es gelingt, die nationale Arbeit entsprechend zu organisieren, so wird dort ein neues zionistisches Kraftzentrum entstehen. In den jüdischen Siedlungen Argentiniens besteht außerordentliches Interesse für Palästina. Audi die zweite Generation der jüdischen Bauern hängt der Idee der jüdisdien Renaissance an. Eine große Gefahr besteht für die dritte Generation, die in den Regierungsschulen vollkommen von der lateinamerikanisdien Erziehung beeinflußt wird. Das Judentum in Chile zählt 5000 Seelen. Die Juden Chiles bekennen sich zu fast 100 Prozent zum Zionismus. Sie unterhalten eine Anzahl hebräischer Sdiulen. Die. jüdisdie Bevölkerung in Brasilien beträgt etwa 34000 Seelen; die jüdischen Gemeinden sind weit verstreut voneinander. Die Entfernung ersdiwert die zionistische Arbeit, In Kuba, wo etwa 10.000 Juden, meist Neueinwanderer leben, ist die jüdisdie Bevölkerung noch nidit fest verwurzelt. Die meisten Einwanderer wollen nach den Vereinigten Staaten gehen. Ihr gesellschaftliches und privates Leben richtet sich nach dem amerikanischen Vorbild. Eine Weltwanderung jüdischer Sportleute. Nathan und Zalman Rubin, Mitglieder des Sportklubs Bar-Kochba in Kowno, haben Ende August 1927 eine/Fußwanderung um die Welt angetreten. In diesen 15 Monaten besuchten sie 2500 Dörfer, 34 Hauptstädte, 154 Provihzstädte, 11 Länder und überquerten 4 Meere. Nach ihren Angaben haben sie in den 15 Monaten 12 Paar Schuhe und 102 Paar Socken verbraucht und 160 Hefte mit den Wanderungsbegebenheiten verschrieben. Während der Wanderung erlernten sie auch einige Sprachen. Sie müssen noch fünf Jahre wandern. Dann werden sie die von der . litauischen Regierung ausgesetzte Prämie von 15.000 Dollar und den Titel ven Meisterwanderern erhalten: Die Brüder Rubin verließen Kowno am 27. August 1927 mit einer Barschaft von 1 Lit, d. i. zirka ein Drittel Franken; dies war nämlich die Bedingung des Wettbewerbes. Die Mittel für ihren Unterhalt erhielten die Wanderer von den Sportorganisationen der Städte, in die sie kamen. Sie wanderten von Litauen nach Lettland, Estland, Finnland, Rußland, der Türkei; aus der Türke» nach Italien, Frankreich; Belgien, Holland. Von Antwerpen schifften. sie sich nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika ein. Als Juden wandten sie sich vor allem an die jüdischen Sportklubs. Schwierigkeiten begegneten sie nur i n der Türkei, wo es sehr wenig Sportvereinigungen gibt. In Italien weilten sie zehn Wochen, beeiChtigten das ganze Land und erlernten Jtalienisch. -n New York nahm sich ihrer die „Hias" an, die Fürsorgeorganisation für jüdische Einwanderer. Von da begaben sie sich nach Mexiko und Brasilien. Von Brasilien werden sie nach Nordafrika reisen, um dann nach Palästina zu wandern. Dann wollen sie sich nach China, Japan und Indien begeben, sodann nach England und Deutschland, um über Polen nach Litauen durückzukehren. Nathan Rubin ist 25, sein ' Bruder Zalman 19 Jahre alt. Predigten. Am 22. d. bei dem am 5 Uhr 30 Minuten besinnenden Abcndgottesuienste Predigten: II., Tempelsasse 5 (Rabbiner Dr. M. GrunwaJd). XVJII., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D Feuchtwang). Im Gemeindetempel, XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann) findet Samstag, den 23. Februar 1929 beim Morgengottesdienste (Beiinn 8 Ubr 30 Minuten) ein exegetischer Vortrag statt. Der Jugendgottesdiesst am 23. d. entfallt. _DTE N£Ü£ WELT Theater und Kunst. Jehuda Ehrenkraiiz. Vorlesung am 24. Februar. Das gewesene Mitglied der Wittlaer Truppe Jehuda Eh renk ranz stellt eine neuartige Erscheinung auf dem Konzertpodium dar. Seine Art des Vortrages jiddischer Dichtung trennt ihn von allem Landläufigen, Meticrbchafteten, Virtuosenhaften. Hier wird wieder einmal das Herz der Dichtung in Vers oder Prosa mit allen Mittel- und Zwischentönen, mit dem ganzen Zauber des Mystischen, lebendig gemacht. Jehuda Ehrenkranzens intuitive Einfühlung in den Stoff seiner Kunst ist so stark, daß alles, was er liest, neu wie am ersten Tag ertönt. Seine künstlerische Existenz, vom Theater berührt, aber nicht vermodelt, wächst auf dem Boden einer unerhörten Musikalität, die sich in Stimme und Modulationsfähigkeit völlig ausleben kann. Das Weben der jüdischen Seele hat in ihm einen singulären Interpreten gefunden. Nach seinen großen Tourneerfoteen erscheint Jehuda Ehrenkranz Sonntag den 24. Februar, halb 12 Uhr vormittags, im Theater in der Josefstadt am Vortragspult. Er liest Dichtungen von Asch, Perez, Rosenfeld, Schnejur und Scbalom Alejchem. Jüdische Künstlcrsplolc, II.. Praterstraße 34. Ab Rrelfag „W e |. wele G a n e f" mit Esther Pcrelmann, I. Deutsch und S. Iris. Neues jüdisches Theater, Praterstraflc 60 (Künstlerkabnrctt). Von Freitag bis Montag „Jüdische Glücken . . .*', Lebensbild in drei Akten von N. Kalmanowitz, Musik von F. Rumschynsky. Dienstag (anläßlich des 20Jälirisef Schauspielerjubiläums des Herrn L. Jungwirt) „Der Opernkönig" von F. Zalatarewsky. Mittwoch „Mojsclie, wie kricliste?' Donnerstag .Starker als die Liebe". Johann-StrauB-Theater. Lehars Singspiel „Friederike" hat nun auch in Wien seinen Einzug schalten. Die Textdichter Dr Löhnennd Dr. Herzer haben sich bemüht, ein gutes, einfach-schlichte? Volks, stück zu schreiben. Im Mittelpunkte der Handlung steht de junge Goethe und seine Jugendliebe, die reizende Friederike Brlon aus Sescnheim Das Wertvolle sn dem Sincrsplel. das Ober Dutzenden von Operetten steht, Ist die^Musfk Lehars. Er, der sonst In slawischen, schwermütigen Weisen schwelet, kam diesmal — dem Milieu entsprechend — anders. Pfälzische Ländler und Walzer ertönen Die Darstellung Ist eine Ranz hervorragende. Die Überraschung des Abends Lea S e i d I als Friederike. Hans Heinz Boll mann als Goethe, diskret und vornehm In Spiel nnd Maske, ein Kultivierter Tenor. Auch die kleinen Rollen sind erstklassig besetzt. Lehar und die Hauptdarsteller wurden stürmisch akklamicrt e. k. Shakespeare auf der Jiddischen Bühne. Im Morris Schwarz Kunsttheater in New York wird gegenwärtig Shakespeares Trasödie „Othello" aufgeführt. Den Othello spielt Ben Zwi-Baratow. den Jago Morris Schwarz, die Desdemona CiHi Adler. Die gesamte New Yorker Presse rühmt das Niveau der Aufführung, die einen Höhepunkt in den Leistungen des Schwarz-Ensembles bedeutet. Es ist das erste Mal seit dem lliährigen Bestand des Kunsttheaters, daß dort ein ShakesDeare-Stöck zur Aufführung gelangt. — Die in Warschau tätige Wilnaer Truppe bereitet in der Regie M. Weichert Shakespeares „Kaufmann von Venedig"-vor. Klavierabend JuIFusz Woffsohn. Professor Juliusz Wolf söhn gibt am 2. März im mittleren Saale des Konzerthauses einen Klavierabend. Er wird Piecen von Lisizt, Chopin, Beethoven, sowie seine Paraphrasen über jüdische Volksweisen spielen. In seinem Programm kommt auch zum ersten Male für Wien ein junger jüdischer Komponist Italiens. M. Castelnuovo-Tedesco. vor das Publikum. Prof. Wolfsohn wird seinen „Tanz des Königs David", eine hebräische Rhapsodie mit alten Themen vortragen. Der Abend besannt um halb 8 Uhr. Konzert Hilda Dulltzkaia im Continental. Von einer großen Tournee zurückgekehrt, wird Hilda Dulitzkaja — die Meisterin des jüdischen Liedes — am 3. März ihren einzigen Liederabend im Festsaale des Hotel Continental geben. Hilda Dulitzkaja ist in Wien nicht unbekannt. Ihr Auftreten war immer von großem Beifall hegleitet. Die letzten Konzerte der Künstlerin in Warschau. Lemberg, Wien, I., Rotanturmstrafte 22 WVtUtW, .......I. ,1. U . JnflWtn^Mt...... J. i i, t J ,i l WIWVU UV J •! V *V 4 21, Februar empfehlen wir: Die allgemeine Nähr Pflicht als Lösung der sozialen Frage. Zweite Auflage. 1923. Broschiert (S 12) S 4, Halbleinen (S 18) S 5. Leinen (S 24) S 8. Das Recht zu leben und die Pflicht zu sterben. Vierte Auflage, 1924. Broschiert (S 5.40) S 3.50, Halbleinen (S 7.20) S 4.80. Die Welt ohne Hunger, die Welt ohne Krieg, die Welt ohne Strafe! Voltaire. Eine Charakteranalyse in Verbindung mit Studien zur Aesthetik. Moral und Politik. Dritte unveränderte Auflage 1925. Broschiert (S 12) S 8, Leinen (S 15) S 10. Das menschlich reichste und liebenswerteste Werk Popper-LynkeusM Krieg, Wehrpflicht und Staatsverfassung. Broschiert (S 12) S 5. Fürst Bismarck und der Antisemitismus. Neue Auflage 1925. Broschiert (S 5.40) S 3.50, Halbleinen (S 7.20) S 4.80. Jeder aufrechte Jude müßte dieses Buch lesen, das einem verfolgten und entrechteten Volk Gerechtigkeit erkämpfen will. Ueber Religion. Broschiert (S 7.20) S 4.50. ge. bunden (S,9) S 6. In diesem nachgelassenen Werk räumt Popper-Lynkeus auf mit allen Vorurteilen, mit allem Aberglauben und schenkt der befreiten Menschheit eine neue Ethik. Philosophie des Strafrechts. Broschiert (S 3) S 2. Halbleinen (S 4.50) S 3. Popper-Lynkeus baut uns eine neue Sfcrafgesetzgebung auf. die mit dem Maximum der Sicherheit der Gesellschaft ein gleichzeitiges Minimum der den Uebeltätern zuzufügenden Uebel vereinigt. Gespräche. Mitgeteilt von Margit Ornsteln und H. Löwy. Einmalige Ausgabe von 1000 numerierten Exemplaren, Ganzleinen S 6. Die ungeheure Vielseitigkeit Pop- 'pers, die Universalität seines Geistes und Gemütes treten in seinen Gesprächen klar zutage und eine Persönlichkeit vo* seltener Reinheit und Größe ersteht vor uns. Lodz sind laut der dortigen Presse bei ausverkauften Häusern vor sich gegangen. Oberkantor Israel Alter hatte bei seinem Sonntag, den 17. Februar im Festsaal des Hotel Continental abgehaltenen Konzert großen Erfolg. Die „Encyclopaedia Judaica". Dieser Tage ist der dritte Band der 15bändigen, vom Verlag Eschkol A.-O. in Berlin herausgegebenen „Encyclopaedia Judaica" erschienen. Der dritte Band, der die Artikel „Apostel" bis Berajim" umfaßt, enthält wiederum eine Reihe besonders wichtiger und interessanter Monographien, so u. a. über Arabische Sprache, Astrologie, Astronomie, Ausgrabungen, Babylonien, Baden, Bayern* Der Band ist noch in reicherem Maße als die vorangegangenen illustriert. Von besonderem Interesse ist eine Sammlung von 70 Autogrammen der berühmtesten jüdischen Persönlichkeiten früherer Jahrhunderte und der neueren; Zeit, die dem Artikel „Autographen* beigegeben ist .......• <• > Jüdisdie Sport« und iiim Vom Sportklub Hakoah. Sonntag gegen Weiße Elf. — „GoIdfaaü"-Kämpfe zwischen Hakoah und Austria. Das erste FrilhJabrsmeistcrschaftssplcl gegen Donau muBta Infolge der schlechten Bodenverhältnisse abgesagt wenden. Dadurch verliert die Hakoah einen wichtigen Termin und erleidet auch einen finanziellen Schaden. Die Hakoah hatte im jSnner und Februar an Spieler, tagen ungefähr 7000 Schilling zu zahlen. Die Einnahmen betrugen 2200 Schilling Für Sonntag Ist das Match gegen Weiße Elf angesetzt und soll als Vorspiel vor Anstria—Rapid auf der Hohen Warte ausgetragen werden. Es fs> aber noch ganz unsicher, ob dieses Spiet zur Austragung gelangen wird, da sich fast alle Sportplätze in nicht benutzbarem Zustand befinden. Ein ungenannt sein wollender Sportfreund hat einen Goldball gespendet, der den nächsten freundschaftlichen Begegnungen zwischen der Hakoah und der Austria einen besonderen Anwert verschaffen soll. Dio wertvolle Trophäe fällt Jenem Verein zu, der zuerst drei Sloge erringt. Unentschieden gebliebene Matches werden nicht Bewertet. Der F. C. Hakoah steht mit mehreren Spielern aus Budapest In Unterhandlungen. In der Hakoah-Reserve sind einige vorzügliche Spieler tätig die in Bälde zur Verstärkung der Kampfmannschaft herangezogen werden könnten. Die Hakoah ist bestrebt, Ihre Propagandatätigkeit auf die einzelnen Wiener Bezirke auszudehnen und dort selbständige Sektionen zu gründen, die dem Klub neue Freunde und neue Gönner zuführen So hat sich dieser Tage aus den Bezirken IX., XVUI. und XIX. eine neue Sektion gebildet, ebenso ist eine Untergruppe, die die Bezirke VII. und VIII. umfaßt, in Bildung begriffen. Von den jüdischen Amatenrvereinen. Der Sportklub Makkabl, der sich vor kurzer Zelt mit Hagibor fusioniert hat, begeht im Frühjahr das Jubiläum seines zehnjährigen Bestandes. Aus diesem Anlaß plant er gesellschaftliche und sportliche Veranstaltungen. So findet bereits am 28. d in den Olympia- Sälen eine Makkabi-Redoute statt. Die Fußballmannschaft hat durch den Zusammenschluß mit Hagibor eine bedeutende Verstärkung erfahren. Dem Verein stehen folgende Spieter für die Kampfmannschnft zur Vorfügung: Tor: Zwirn. Lorant: Verteidigung: Feldmar, Kollman»:, Landau, Schulberg; Deckung: Thiemann, Huß. Stern, Zuckerberg, Kestler, Lutz 1; Angriff; Grünberg, Bandy, Lebensbaum, Schnabel, Blumenzweis. Lutz 3, Torczyner. Der Sportklub Hasmonea nimmt in der Meisterschaft der zweiten Klasse den vierten Platz ein und hat gute Aussichten, sich die Position zu verbessern. Dem Verein sind in letzter Woche folgende neue Spieler beigetreten: Hirschl. Bock (Hakoah). Reißmann, Friedhaber (Mcnorah), Glanz, Schacht (Unitas) und Quattner (Wiener Molkeroi). Hasmonea hat eine Skisektion gegründet, die sehr gute Fortschritte aufweist. Die Frühjahrstormlne von Hasmonea und Hagibor-Makkabl lauten: 3, März: Hagibor-Makkabi—Pfeil. 10. März: Hasmonea—Strebersdorf. Haglbor-M.—Cechle. 17. März: Hasmonea—Matzlcinsdon. Hagibor-M.— Wr. Sparta 14. April: Hasmonea—Hagibor-M. 21. April: Hasmonea— Kagran. Hagibor-M.—Strebersdorf. 28. April: Hasmonea—Aisergrund. Hagibor-M.—Ostmark. 9. Juni* Hasmonea—Matzleir.sdorf. Hapibor-M.— Kagran. 26. Mai: Hasmonea—D. A. C. 16. Juni* Hasmonea—Alexandria. Hagibor-M__Alsergiund. 23. Juni; Hasmonea—Akadtmia Hagibor-M— D. A. C. 30 Juni: Hasmonea—Pfeil. Hagibor-M.—Matzlelnsdort. 7. Juli: Hasmonea—Cechic, Hagibor-M.—Alexandria. 14. Juli: Hasmonea—Wr. Sparta. Hagibor-M—Akademia. r Die SchwimmveranstaHungen der Hakoah. Die Hakoah plant im heurigen Jahre folgende Veranstaltungen: 3. März- Internes Meeting Im Dianabad. Anfang Juli Großes Internationales Schwimmtest. Anfang September (in der Messewoche). Zweitägiges internationale? Meeting mit Austragung des Messepreises. Ende des Jahres ist noch ein nationales Meeting vorgesehen. Die RUckvcrpfllchtuns der Hungarla und Ferencvaro» (Budapest) gegenüber der J-Iakoab wurde vergangenen Sonntag durch Dr. Fodor endgültig geordnet. Es finden keine Spiele statt. Hakoah erhält als Entschädigung 500 Dollar. Der Verteidiger Böhm wurde von der Hungaria für den jüdischen Verein freigegeben. Palästina Ist dem Fnßball-Westverband (Fifa) beigetreten. 363 jüdische Spieler gehören dem Jüdischen Sportverband der Tschechoslowakei an. PollaV, der Flügelläufer der Hakoah, hat sich eine Blutvergiftung zugezogen und wurde an der Klinik Hochenesc zum zweitenmal operiert. Es wird daher mehrere Wochen dauern, bis er wieder spielfähig sein wird. Friedender, ein langjähriger Spieler der. Grazer Hakoah, übersiedelt aus beruflichen Gründen nach Saarbrücken. Aas den Vereinen. Hasmonea. Freitag Spfelerversammluag. Jeden Montag und Donnerstag Konditionstraining. Makkabl-Hacib.or. Samstag 8 Uhr Spielerversammlung. Touristik- und Ski-Klub „Hakoah". Tourenprogramm für Sonntag, 24. Februar: Skitouren: Schwarzwaldegg, Hochschneeberg—Baumgarlnerliaus—Eng—Hochmühleck. Fußtouren Im Wienerwald nach Bedarf. Näheres Freitag von 20 bis 22 Uhr im Klubhelm, I., Wipplingerstraße 24 (ab 21 Uhr Durchgang Caf6 Altes Rathaus). Jugendgruppe: Wicnerwaldlauf gegen Makabi IX (St. Andrä—Kritzendorf). (Andere Gruppen, die auch starten wollen, werden um Bekanntgabe an Plautus, Tel. B-34-3-38, ersucht.) Näheres Donnerstag von 19 bis 21 Uhr im Gruppenheim, VIII., Bennoplatz 1 (jüdisches Vereinsheim).. In der Zeit vom 30. März bis 10. April findet ein Touren- und Fortbildungskurs am Arlberg statt. Wegen rechtzeitiger Quartierbcstollung Anmeldung bis 1. März. Die Jugendgrupne des Touristik- und Ski-Verbandes „Hakoah14 veranstaltet am 24. d. M. einen Skilanglauf für die jüdische Ju?end. Die Strecke geht über zirka 12 Kilometer, Start und Ziel in der Nähe von Weldling (bei Klosterneuburg). Gelaufen wird nach deutscher Wettlaufordnung. Tellnahmsberechtigt sind alle Mitglieder jüdischer Jugendorganisationen bis zum vollendeten 20. Lebensjahre. Für Jugendliche unter 17 Jahren Ist eine kürzere Strecke abgesteckt. Ncnngeld S 1.' Nach, uennungen am Start (Haschberg) S?.. Nennungen Donnerstag zwischen 7 und 8 Uhr abends im „Jüdischen Vereinsheim", VIII.. Bcnnoplatz 1 a, oder Freitag zwischen 8 nnd 9 Uhr abends Im Klubhelm, I., Wlppllngerstrale 24. Zusammenkunft aller Teilnehmer Sonntag, halb 8 Uhr früh, am Perron des Stadtbahnhofes Heiligenstadt. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Veremsnadirichfen. Vereinigung der zIonlstlscMeniokratlscfien Jagend. Wochen* Programm: Samstag: 3 Uhr nachmittags Zionistikakurs; 5 Uhr Zusammenkunft der Kindergruppe; halb 7 Uhr Französisch für Anfänger; halb 9 Uhr Sichab der Kwuzah ,.Dror". Sonntag: 9 Uhr Büchsenentleerung; halb 7 Ubr abends Sichah der Kwuzah „Dror", anschließend gesellige Zusammenkunft. Montag: 7 Uhr Hebräisch lür Anfänger; halb 9 Uhr für Fortgeschrittene. Dienstag; halb 8 Uhr Plenarversammlung mit Referat. Mlttwech 7 Uhr HebrSlsch für Anlangen halb 9 Uhr Vortrag Im Ct«6 Produktenbörse. Donnerstag: 7 Uhr Englisch fftr Aaiängv; halb 9 Ufa* Hebräisch für Fortgeschrittene,