Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 75 (22.2.1929)
- Date
- 1929-02-22
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 75 DIE NEUE WELT Seite 9 Israelitische Kultusgemeinde Wien. Hilfsaktionen anläßlich der Kältekatastrophe. Sofort nach Einbruch der großen Kälte, bevor sich noch der Kohlenmangel allgemein fühlbar machte, wurde von der Isr. Kultusgemeinde Wien an Hand ihres Armenkatasters eine Kohlenverteilung an arme Familien vorgenommen. Bisher könne 1 fast 2)03 bedürftige Familien mit 1 bis 2 Sack Kohle belehrt werden, infolge der Verkehrsverhältnisse und des Kohlenmangels unterbrochene Aktion wird so rasch als möglich fortgesetzt werden. Aus den der Kultusgemeinde zur Verfügung gestellten Restbeständen des „American Joint Distribution Committee" wurde warme Woll wasche an ErwacChsene und ganz besonders an Kinder zur Verteilung gebracht. Durch diese Aktion werden gleichfalls nahezu 2000 Personen mit Kälteschutzmi.'teln versehen. Sämtlichen im Genüsse von monatlichen Unte Stützungsbeiträgen stehenden Personen — fast 7Ü0 an der Zihl — wurde eine außerordentlich« Beihilfe auf kurzem Wege zugemittelt. Für die Angestellten der fünf untersten Besoldungsklassen, die Pensionsparteien und die im Bezüge von Gnadengaben Stehenden wurden gleichfalls Geldaushilfen bewilligt. Diese Aktion erstreckt sich auf 340 Personen oder Haushalte. Für die notleidenden jüdischen Studenten wurde im Wege des „Jüdischen Hochschulausschusses" für die Verteilung von Handunterstützungen in besonders dringenden Fällen ein Kredit bewilligt. Den alltäglich zahlreich in den Fürsorgeämtern der Kultusgemeinde erscheinenden Armen wird nach Prüfung der Bedürftigkeit und Würdigkeit durch Handunterstützungen und durch Zuteilung von Kleidern, Wäschestücken und Speisemarken Hilfe gebracht. In der Versorgungs- und Siechenanstalt der Israelitischen Kultusgemeinde beträgt durch die. Aufstellung von Notbetten . der Be'ag derzeit 336 Insassen. Im Spitale der Israel. Kultusgemeinde hat sich in den letzten Wochen die Durchschnittszahl der Patienten auf den Krankensälen um 30 Prozent gesteigert und eine besonders starke Frequenz weisen die Ambulatorien auf. Obgleich infolge der umfassenden Fürsorgetätigkeit der Kultusg-erMeinde. deren Gebarung in den letzten Verwaltungsjahren mit einem Defizit abgeschlossen hat, wurden auch all diese durch die außerordentlichen Verhältnisse notwendig gewordenen Hilfsaktionen durchgeführt. An alle Gemeindemitglieder wurde im Wege eines Rundschreibens die dringende Bitte gerichtet, rasch und nach besten Kräften Spenden für die Notstandsaktionen der Kultusgemeinde zu widmen. Möge sich in diesen schweren Tagen kein Angehöriger der Wiener Israel. Kultusgemeinde der Verpflichtung entziehen, sein Schärflein zu den so dringenden Hilfsaktionen , . der. Kultusgemeinde beizutragen. seinem Einzug in Wilna beantwortete er die Begrüßung der Juden in ihrer eigenen Sprache." Wir wollen bemerken, daß es a uch in Wien eine Vereinigung jüdisch-katholischer Konvertiten gibt, die ihren Sitz in der Hofburg hat. In Hietzing existier* ein Zi-kel, in welchem Vorträge und Diskussionen über die Juden-Christen-Propaganda, die en Budaoest erfunden Cwoiden ist, stattfinden. Chanati Taubes. Löbel Taubes' Gefährtin, Chanah Taubes geb. Seidmann, ist Sonntag, 60 Jahre alt, nach einer schweren Krankheit verschieden und Dienstag, den 19. d. M., zu Grabe getragen worden. Einer vornehmen jüdischen Familie entstammend, stand sie ein Lebensalter ihrem Manne treu und tapfer zur Seite. Löbel Taubes, seit seinen frühesten Mannesjahren Künder des Zionismus, trug das jüdische Wort in alle Winkel Galiziens und der Bukowina. Er mußte seinen Wohnort mehrmals wechseln. Der Dienst für die zionistische Sache ließ wenig Zeit übrig für die Festigung der wirtschaftlichen Existenz. Doch verstand es Chanah Taubes, ihrem Manne und ihren Kindern ein ruhiges, gemütliches, warmes, jüdisches Heim zu schaffen, trotz aller Wendungen des Schicksals. Sie war d i e echte jüdische Frau, d i e jüdische Mutter, still bescheiden, den Idealen ihres Mannes lebend, erzog sie ihm drei Söhne und eine Tochter, die alle, besonders Dr. David Taubes und Dr. Israel Taubes, den Weg in den Spuren des Vaters gehen. Das Haus Löbel Taubes war durch sie jüdisch, im wahrsten Sinne des Wortes1. Um Taubes und seine Kinder scharte sich diie Jugend der Städte, in denen sie weilten. Es bildete sich um sie eine große zionistische Familie. Das traute Heim, von Judentum und Zionismus erfüllt, schuf Chanah Taubes. Dem alten zionistischen Kämpfer und seinen tapferen Kinder unser tiefstes Beileid. Leon Wechsler. Sterbefall. Dieser Tage erkrankte unversehens Frau Annie Perlsee, eine kaum jn der großen Gesellschaft, aiber von einem Kreis von wertvollen Menschen sehr verehrte Frau, und keine Anstrengung ärztlicher Kunst konnte dem Tode Einhalt tun. Frau Perisee läßt nicht nur Hinterbliebene zurück, sondern auch Trauernde, denen kaum mehr im Leben so viel Herzensgute und herzliches Verständnis entgegengebracht werden wird. Eine feinsinnige, Webe Frau ist nicht mehr. Unsere kleine Welt ist wieder ärmer geworden. _ E Die .Getauften organisieren sich. ' Die „Neue Welt" hat vor kurzem berichtet, daß die katholische Judenmission in Polen mit Assistenz von Regierungsstellen große Anstrengungen macht, um weiter den Juden unter Ausnützung der wirtschaftlichen Not nach Seelen zu angeln. Es hat sich auch eine Vereinigung jüdischer Konvertiten gebildet. Ueber Bestrebungen dieser Art in W i I n a meldet die „Reichspost" unter dem Schlagwort: „Jüdische Katholiken" das folgende: „Infolge der Bekehrung einer Anzahl von Juden in Wilna geht man in der Erwartung weiterer Konversionen aus dem Judentum daran, eine Organisation der jüdischen Katholiken zu gründen. Das Ziel der Organisation soll die Aufrechterh'at* tung reger Beziehungen unter den Neubekehrten und die Vertiefung ihres Glaubens sein. Die Vortragsspräche wird der jüdische Jargon sein, den auch der Diözesanerbischof J a 1 b r z y k o w s k i beherrscht Bei Schwere Bestrafung jüdischer Arbeiter wegen Individueller Racheakte. Aus Moskau meldet ), T. A.: Bodanin und Papenko, zwei jüdische Arbeiter der Glasfabrik „Oktiabr" in Weißrußland, wurden zu drei, beziehungsweise zu zwei Jahren Gefängnis wegen Ausübung individueller Racheakte verurteilt. Die beiden Arbeiter haben als Vergeltung für die Peinigung der Arbeiterin Barschay einen weißrussischen Arbeiter mit kochender Glasmasse übergössen and ihm dadurch ziemlich schwere Verletzungen beigebracht. Auf Grund der Amnestie anläßlich der Jubiläumsse?sion des weißrussischen Zentralexekutivkomitees wurde die Strafe auf die Hälfte herabgesetzt. Judalslerte Muselmanen Im Kaukasus. Vor längerer Zeit wurde von der Sowjetregierung eine jüdische Studienkommission nach Aserbaidschan im Kaukasus entsendet, um die Verhältnisse in tou^turdler, 'historischer und wirtschaftlicher Beziehung zu erforschen. Diese Studienfcommission ist nun zurückgekehrt, und i'hrem Bericht ist zu entnehmen, daß es im Kaukasus eine Anzahl von Voilksstämmen gibt, die sich beriihmen, dem Judentum zu entstammen, Es gibt sogar muselmanlsche Stämme, deren Mitglieder eine garnze Anzaihl jüdischer Gebote und jüdischer Sitten im Sinne der hebräischen Bi'bel und der Traditionen der nacfoblblisohen Zeit halten. So lebt zum Beispiel in Grusinien ein Stamm, der durchwegsl isiamlsiert ist. In der Moschee befindet sich jedoch eine Bundeslade mit einer Tnorarotle. Am Freitag Abend entzünden sie die Sabbat-lichter. Ein anderes Bergvolk, das Heute noch dem Feuenkult huldigt, pflegt am Vorabend des j Jomklpp'urta.ges nach alter Sitte zur Entstinnung und Kasteiung über sich die Strafe der 40 Stockstreiche ergehen zu lassen. Auch mehrere andere Stämme weisen In inrem Familienileben eine Anzahil jüdischer Sitten und Gebräuche auf. Von den Bergiuden selbst ist bereits bekannt, daß sie nach inrer Tradition die wirklichen Urenkel LERNET FREMDE SPRACHEN in d«" BerlitzSchool, Wien,I.Graben 13 Prospekt ,7 aut Wunsch _ der äiltesten Judenstämme sind, da ühre Vorfaihrea ihrer Ueberiteferain>g gemäß direkt aus Palästina in die kaukasischen Berge gewandert waren. Ein russisch-jüdischer Journalist, der a-n der Studienreise teilgenommen tot, klagt darüber, daß er in Badärbant einem Bergjuden begegnete, der ganz ohassisisch gekleidet war. Alls er in dem Journalisten einem jüdischen Komnwmisten erkannte, schrie er ihn an: „Ihr zerstört unsere Synagogen, es wird kein Gottesdienst mehr verrichtet, die Jugend meidet die Gotteshäuser und die Lebrstätte'n. Das ist euer Werk!" Der jüdische Journalist gibt allerdings zum Schluß seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß die Vernichtung des jüdischen Gemeindelebens' und der jüdischen FamUiensitfen bereits in diese vom Kommunismus vorläufig noch kaum eroberten Winkel gedrungen ist.' Die direkte Linie Trlest—Jaffa—Haifa und retour des Lloyd Triestino erfreut sich einer immer steigenden Beilie'btnedt. Die beiden mit allem Komfort ausgestatteten Schilfe „Adria" und „Carnaro". die auf dieser Linie eingestellt sind, halben sich bereits einen vorzüglichen Namen zu machen gewußt, rtiezti 'kommt noch der außerordentliche billige Preis, der es auch den Minderbemittelten möglich macht, seine Sehnsucht nach Palästina der Erfüllung zuzuführen. Kostet doch die Fahrt Triest—Jaffa oder Haifa und zurück in der III. Klasse inklusive Kabine und vier Manllzeiten bloß österr. S 345. Nahe-Osten-Ausstellung und Messe in Tel-Awlw, Anläßlich der AussteMitng, welche in Tel-Awiw In der Zeit vom 7. bis 21. April stattfinden wird, werden mit Gültigkeit vom 15. März bis 15. Mai folgende Begünstigungen seitens des Lloyd Trlestirto gewährt: 1. Eine Ermäßigung von 25 Prozent auf den Tarifpreis, Verpflegung ausgenommen, den offiziell eingeladenen Besuchern gegen Vorweisung der Einladung oder eines gleichwertigen Zertifikates. 2. Eine Ermäßigung von 30 Prozent auf den Tarifpreis, Verpflegung ausgenommen, den Direktoren oder Vertretern der Messe, an höchstens zehn Personen gegen Vorweisung eines Zertifikates, aus welchem ihre Mission hervorgeht. 3. Eine Ermäßigung von 30 Prozent auf den Frachtsatz jener Ausstellungsgegenstände, die für die Messe bestimmt sind. Diese Ermäßigung wird auf allen Linien des Uoyd Triestino gewährt, also auch auf die billigen Fahrpreise der neuen Palästina-Linie, auf dieser jedoch nur an Passagiere der I. und II. Blasse._ AI Jolson, der weltberühmte Jazzsänger, dessen Lebensgescliichte, von Ihm selbst dargestellt derzeit im „Centrai-Kino" als Film zu sehen is>t und vom jüdischen Publikum mit begeistertem Interesse verfolgt wird, ist auf erstklassigen, nebengeräuschfreien Sprechplatten zu hören. Auch das Gesangsrepertoire des Oberkantors Josef Rosenblatt, insbesondere das Lied „Jahrzeit" findet allgemeinen Beifall. Alle diese SchaUp'latten sind im Musikhaus „Exeelsfor", Inh. Richard Herzog, II,. Kleine Pfarrgasse 28, und l„ Ad.lergasse 5 (Tel. R-23-4-90). erhältlich. Daselbst Propagandaverkauf erstklassiger jüdischer und hebräisoher Schallplatten sowie der neuesten englischen Schlager su besonders ermäßigten Preisen« 8 Die Goldmark-Sammlung in Budapest Wohl wird der hundertste Geburtstag des Komponisten Karl Gold mark erst im Mai 1930 gefeiert werden — Goldmnrk wurde bekanntlich am 13. Mai 1830 als Sohn des Keszthclyer jüdischen Kantors Rubin Goldmark geboren — doch hat die ungarische Regierung und insbesondere deren Unterrichtsminister Graf Klebelsberg bereits seit längerer Zeit fast im Geheimen alles, was an Reliquien Goldmarks aufzutreiben war, erworben, um ein eigenes Goldmark-Zimmer in der Butlapester Musikakademie sicherzustellen. Mit der mühsamen Aufgabe wurde der Sekretär der Akademie Dr. Robert Meszlenyi betraut. Die Sammlung ist, wie Meszlenyi versichert, sehr reichhaltig und auch von hohem historischen Wert. Das wertvollste Stück ist das Manuskript der Selbstbiographie Goldmarks, die in ihrer Gänze bisher noch nicht erschienen ist. Seine Memoiren wurden wohl schon herausgegeben, aber dieses mit ungehemmter Aufrichtigkeit geschriebene Selbstbekenntnis befand sich bisher im Besitze der Familie. Zur Sammlung gehören auch die handschriftlichen Partituren der „Königin von Saba". der Ouvertüre zur „Sakuntala" und vieler anderer Kompositionen, ferner die Privatkorrespondenz Goldmarks mit Bronislaw Hubermann, David Popper und anderen. Sichergestellt wurde auch ein in Versen verfaßter Brief Carmen Sylvas, der Königin Elisabeth von Rumänien an Goldmark aus dem Jahre 1858, der mit den herzlichsten Worten „in tiefer Dankbarkeit" schließt. Verschiedene Schulzeugnisse aus der Normalschule und den Musiklehranstalten zeigen das stufenweise Emporsteigen Goldmarks zu seiner künstlerischen Höhe. An die Sturm¬ und Drangperiode des Künstlers erinnern die Bestellungsbriefe und Verwendungszeugnisse, so unter anderem vom Carl-Theater und dem Josefstädter Theater in Wien, während die Programmzettel seiner vielen erfolgreichen Konzerte bereits beredte Z^-^isse der verdienten Anerkennung sind. Aus der Sammlung gewinnt der Beschauer in der Tat ein Bild des gesamten Lebens des unsterblichen Tondichters. Man findet hier auch sein Klavier, sowie menschlich rührende Reliquien, wie einen kleinen blauen Leinensack, in welchem die Mutter Goldmarks, die Kantorsfrau, ihrem in die Ferne ziehenden Sohn Lebensmittel geschickt hat. Dieses Leinensäckchen hat Goldmark bis an sein Lebensende wie ein Heiligtum bewahrt. Die Todesanzeige vom Ableben des Rebin Goldmark aus dem Jahre 1868, eine Zeichnung: Karl Goldmark auf dem Totenbett, eine Photographie Dr. Josef Goldmarks, eines Bruders Karls, der wegen des Verdachtes, an der Ermordung des österreichischen Kriegsministers Generals Latour beteiligt gewesen zu sein, nach Amerika flüchten mußte, sind lauter Zeichen der liebevollen Anhänglichkeit Karl Goldraarks an seine Familie, die er unendlich geliebt hat. Es ist dies bloß ein kleiner Teil der Sammlung, aber Meszlenyi behauptet, daß es ihm gelungen sei, mit ganz geringen Ausnahmen, den gesamten vorhandenen Reliquienschatz nach Karl Goldmark für die Budapester Musikakademie sicherzustellen. Das Goldmark-Zimmer soll bereits im Mai dieses Jahres feierlich eröffnet werden. Es ist unmöglich, bei diesem Anlaß einige Worte des Bedauerns darüber zu unterdrücken, daß es nicht gelungen ist, diese Gegenstände für das. jüdische Nationalrauseum in Jerusalem zu gewinnen. Meszlenyi erklärte einem Journalisten gegenüber, daß er mit Stolz die Aufgabe Übernommen habe, die Sammlung zu erwerben, die Objekte nach Ungarn zu bekommen, weil Karl Qoldniark trotz aller Lockungen es verschmäht habe, seine ungarische Staatsbürgerschaft in die österreichische umzuwandeln. Auch gegenüber der einzigen Tochter Goldmarks, der Frau des österreichischen Malers Ernst H ä g e n h a r t h, die sich in schlechten materiellen Verhältnissen befindet und trotzdem viel vorteilhaftere Angebote von österreichischer und burgenländischer Seite zurückgewiesen habe, um die Sammlung für Ungarn zu sichern, hatte die ungarische Regierung moralische Verpflichtungen, aber überdies sei die Ungarische Nation es sich selbst schuldig gewesen, das Andenken ihres großen Sohnes zu ehren und zu verewigen. Meszlenyi hat allerdings dabei vergessen, zu gestehen, daß Karl Goldmark, trofz seines großen Talentes und des ihm zugeschriebenen Patriotismus heute wie hunderte andere jüdische Talente, die im Ausland „den Ruhm der ungarischen Nation mehren", als Jude wohl an keiner Hochschule, also auch nicht an der Musikhochschule Aufnahme gefunden hätte. Aufklärungsbedürftig aber bleibt es wie gesagt, weshalb diese Gegenstände, die an das Leben und Schaffen des Komponisten der „Königin von Saba" erinnern, nicht als jüdisches Volksgut in das jüdische Nationalmuseum von Jerusalem geschafft werden konnten.