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Die neue Welt · 1929-02-08 · Heft 73 (8.2.1929) · page 9

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 73 (8.2.1929)
Date
1929-02-08
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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Nr. 73 DIE NEUE WELT Seite 9 ..... ■«■'■■ KV* mu.........k» i -...................»Ii— Die Gladbecker Friedhofsschändung. Der Giadbecker Kriminalpolizei ist es gelungert, die FriedShofsohändung, die in der Nacht vom 19. zum 20. Jänner auf dem Gladbecker israelitischen Friedhof begangen wurde, aufzuklären und die Täter in Haft zu nehmen. Es (handelt sich um zwei 17 jährige Burschen, von denen der eine der Gladbecker Ortsgruppe der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei bis zwei Tage vor der Tat angehörte, dann aber seinen Austritt erklärte, weil die Partei nicht a<ktiv genug sei. Auch der andere 'hatte a«i den Veranstaltungen der Partei teilgenommen. Regelung des Schächtwesens in Preuflen. Der preußische Minister für Landwirtschaft hat soeben, einem Beschluß des Landtages folgend, eine Verfügung an die Regierungspräsidenten erlassen, die folgendermaßen lautet: Der Landtag hat an* 21. März 1928 folgenden Entschließungsantrag angenommen: Das Staatsministierinm wird ersucht, geeignete Maßnahmen zu treffen, daß X. das Schlachten von Tieren durch das rituelle Schächten nicht über den Bedarf der jüdischen Bevölkerung an geschächtetem Fleisch hinaus erfolgt und das Verbot des wilden Schöchtens strenger durchgeführt wird, 2. das Schächten ordnungsmäßig ausgeführt, ferner bei der Vorbereitung des Schächtens, insbesondere bei der Niederlegung der Tiere, Vorkehrungen getroffen werden, die geeignet sind, die Schlachttiere vor unnötigen Acngstigungen und Schmerzen zu schützen, 3. beim Schlachten überhaupt die vorhandenen technischen Verbesserungen in humanitärer Hinsicht angewandt und alle Roheiten möglichst verhindert werden. Zwecks Ausführung dieses Beschlusses ersuche ich binnen längstens drei Monaten darüber zu berichten, wie hoch schätzungsweise der Bedarf der jüdischen Bevölkerung an geschächtetem Fleisch pro Kopf und Jahr ist und in welchem Verhältnis diese Menge zu dem Bedarf der anderen Bevölkerung an Rind-, Kalb- und Seh»ffleisch — auf Kopf und Jahr berechnet — steht. Ferner sehe ich einer Aeußerung darüber entgegen, in welcher Weise eine Beschränkung des rituellen Schlachtens für dem Bedarf der jüdischen Bevölkerung vorzunehmen ist. Namentlich ist zu prüfen, ob sich eine gesetzliche Regelung empfiehlt, nach der die Höchstzahl der rituellen Schlachtungen den örtlichen Verhältnissen entsprechend im Verwaltungswege festgesetzt werden kann. Rabbiner Dr. Kaminka im Wiener erzbischöflichen :- "Palais.1" "' •'•:n;:'',< ' Vor zahlreichen Zuhörern, zumeist katholischen Geistlichen, hielt auf Einladung des Rektors der Wiener Universität, Hof rat Dr. I n n i t z e r, Rabbiner Dr. Armand Kaminka in der Katholischen (Leo-) ForsohungsgeselJsdhaft im erzbischöflichen Palais einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte der Psalmen. Der Vorsitzende, Prof. theol. Gabriel, betonte in der Begrüßung des Gastes, daß, mag der Glaube sie auch trennen, däe Wissenschaft sprachlicher Biibelforsöhuiig sie doch zfusaminenfüifo;re. Dr. Kamiroka, der im Gegensatz zur Mehiriheat der modernem Bfbel'kriti'ker, an dem Uralter der Psalmen festhält, stützte in seinem Vortrag seine These auf sprachliche, religiös- und ideengescuioht'Kche Gründe, auf fast w&rtliohe ParaMeJen in Keilschriften und ägyptischen Dichtungen usw. In diesem Zusammenhange betonte er die W i c htigkeit des wissenschaftlichen Studiums der hebräischen Sprache, ein Appell, den Prof. Gabriel mit Nachdruck aufgriff. Jeder, sagte eT» der gegen das Alte Testament Sturm teufe, erschüttere die Grundmauern, auf denen sich der Katholizismus aufbaue. Die Zionistische Ortsgruppe St. Pölten veranstaltete am 2. d. einen Vortragsabend, zu welchem Herr Dr. N. M. Gelber aus Wien erschienen war. Der Gast sprach über das Thema: Die jüdische Gemeindeautonomie im Lichte der jüdischen Geschichte. Seine Ausführungen fanden bei den Zuhörern reichen Beifall. Verband der Zionisten-Revisionisten in Oesterreich. Der Landesverband der Zionisten-Revisionisten Oesterreichs hielt am 28. Jänner seine diesjährige ordentliche' Generalversammlung ab. Nach einer Debatte, in der unter anderen die Herren Dr. W. Weis!, Dr. N. Heffmann, M. Gourary. D. FniiVsoann sprachen, wurde der Bericht der abtretenden Exekutive zur Kenntnis genommen und dieser sowie dem Vorbereitungskomitee für die 3. Weitkönferenz der Dank ausgesprochen. Bezüglich der Stellungnahme zu den aktuellen Fragen innerhalb der Zionistischen Landesopganisation Oesterreichs wurde der neugewählten Exekutive die Entscheidung überlassen. Die Wahlenhatten folgendes Ergebnis: Präsident des Landesverbandes Herr Michael Gourary. dem eine Exekutive mit den Herren Dr. Norbert Hoff mann, Landau. Hirschhorn und Sternberg beigegeben wurde. Außerdem wurde ein erweiterter Landesvorstand gewählt. Vierzlg-Semester-Feier des Jüdisch-akademischen Philosophenvereines. Der Jüdisch-akademische Philosophenverein feiert in diesem Monat das 40. Semester seines Bestehens unter dem Ehrenprotektorat des Rektors der Wiener Universität Prof. Dr. Theodor In nitzer, des Dekans der philosophischen , Fakultät Prof. Dr. Oswald Meng hin. des Präsidenten der Israelitischen Kultussemeinde Generalstabsarzt a. D. Univ.-Prof. Dr. Alois Pick und des Direktors der Universitätsbibliothek Hofrat a. D. Professor Dr. S. Fr a nkf u r te r. Es finden folgende Veranstaltungen statt:-Am 13. d. um 19.30Uhr Festversammlijng im kleinen f-estsaale der Universität, Die Festrede hält Herr Dozent Dr. Oswald Schwarz; ^Philosophie des Geistes als Philosophie der Natur." Am 16. d. M.: Repräsentationsabend in allen Sälen des Palais RatJbor, Wien, I., Singerstraße 16. Boginn 20 Uhr. Mitwirkend Frau Rena Pfiffer-Lachs (Opernsängerin). Neue Schule für Beweguiigskunst (Hilde H d 1« e r, Marko Trojan), Herr Joachim Stutschewsky (Violoncellvif tuose), Neues Wiener Streichquartett. Der Reinertrag fließt den Fürsorgeeinrichtungen der jüdischen Studentenschaft zu. Der Eintrittspreis beträgt. S 3.50 an der Abendkasse. Einladungen. Vor.vcrkaufskarten und Auskünfte beim Jüdischakademischen Philosophenverein. Wien, IX., Zimmermahn- Platz 8, täglich zwischen 1 bis 3 Uhr (Tel. A-25-2-28) und bei allen Komiteemitgliedern, 70 Semester „Libanonia". Ihr siebzigstes Semester wird die Wiener akademische Verbindung „Lübanonia" am 8., 9. und 10. Februar im engsten Freundeskreise, in Anwesenheit fast aller Gründer, wie Frey, Jellinek, Pollak, Fritz, Software» bart und Sonnenschein, feiern. Gleich nach Gründung hatte der damalige Senior Frey es als das Richtige erkannt, sofort im Galutfi mit national jüdischer Politik zu beginnen. Die jungen Libanonen wählten den 14. Beizirk als ihr Arbeitsfeld, um hier die Jüdische Bevölkerung zu veranlassen, die Assi>milantetipolitiik der Gerneindemächttgen abzulehnen und eine selbständige jüdischnationale Politik zu betreiben. Diese Bemühungen blieben nicht erfolglos und fielen nach langen, schweren Kämpfen auf fruchtbaren Boden und viele erklärten sich für de,n Zionismus. Auch in der Provinz wirkten die Ü'bationen mit Eifer und Ausdauer für die j-üdteche Sache. So gründete Frita Pollak schon im Jahre 1896 mit Gleichgesinnten in ÖI m ü t z, wo es zu dieser Zeit nur deutschiiiberale Juden gab, den politischen Verein LERNET FREMDE SPRACHEN in der Berlitz School, Wien, I. Graben 13 Prospekt 7 auf Wunsch „Zion". Der Tätigkeit dieses Verbandes war die Ausbreitung der nationalen Idee, in den jüdisch-bürgerlichen Kreisen vornehmlich zwzu schreiben. Im selben Jahre konnte In Ohnüte die Jüdischnationale akademische Ferialverbindung „G e u 11 ar h" gegründet werden, welche gemeinsam mit dem Verein „Zion" eine wirkungsvolle Propagandatätigkeit in ganz Nordmähren entfaltete. Die Verbindung „Libanonia" zählt unter ihren Alten Herren viele führende Zionisten, welche auch im wirtschaftlichen Leben wichtige Positionen bekleiden. Sie sind mit ein Beweis für das ernste'Streben der Verbindung, die, ihren Traditionen treu, sich der Verpflichtungen bewußt ist, die sioh aus ihrem Namen ergeben. f. p. Zum Ableben Isak Tischs. »Dieser Tage, ist Herr=,stad^,pMl. Isak Tisch, Mitglied der Verbindung libanonia", einer Gasvergiftung zum Opfer gefallen. Herr Tisch war vor einigen Jahren aus seiner Heimatstadt Stryj nach Wien gekommen, um hier zu studieren. Er stellte sich bald in den Dienst des Keren Kajemeth, zuerst als freiwilliger Mitarbeiter, dann als Außenbeamter. Er zeigte viel Initiative und bewährte sich außerordentlich auf allen Gebieten der Arbeit. Mit 1. Februar trat er aus den Diensten des Keren Kajemeth, weil sieb ilwn eine Lebensstellung bot. Er wollte jedoch erst scheiden, nachdem er alle Rückstände aufgearbeitet hatte. Voll Optimismus und Glauben an sioh wollte er seine neue Stellung antreten und dem Keren Kajemeth auch weiterhin nach Kräften dienen. Zum größten Schmerz und Leidwesen aller, die ihn, kannten und schätzten, ereilte ihn unerwartet ein plötzlicher Tod: In Ausübung seiner Pflicht als Fuchsmajor der „Libanonia" starb er an den Folgen der Einatmung von Leuchtgas., Die Leiten« , und die Beamtenschaft des Keren Kajemeth, ebenso, wie die der übrigen zionistischen Büros werden ihrem treuen; Mitarbeiter und ausgezeichneten Kollegen ein . treues und warmes Angedienken .bewahren. Adolf Pollak 50 Jahre. Herr Adolf POMak, der Delegierte des Hauptbüros des Keren Kajemeth Lejisroel, feierte am 29. Jätwier seinen 50. Geburtstag. Wer Gelegenheit (hatte mit dem unermüdlichen Mitarbeiter des Nationdfands zusammenzukommen, und das sind 'bei seiner 27jäteiigen zionistischen Tätigkeit nicht wenige, tritt gern in die Reihe der Gratulanten und 'hofft, daß er seine reichen Erfahrungen noch lauge dem Zionismus zugute 'kommen läßt. Herr PoJlak war ehemals Admlnistrationschef der „Welt" und stammt am Koste! in Mahren. Auszeichnung eines Opfers des ungarischen Numerus clausus. Wie aus Paris teiegra^hie-rt wird, hat die französische mediizinisefcc Akademie dem ungarischen Gelehrten Dr. Kart Brod.y den Argout-Preis verliehen. Dr. Brody konnte als Jude wegen des Numerus clausus an keiner ungarischen Universität studieren und mußte nach Paris gehen. De« großen Argöut-Preis, der wegen Fehlens eines geeigneten Kandidaten seit Jahren nicht verliehen wurde, hat Doktor Brcdy für das von ihm erfundene, Verfahren erfoalten, solche Kramkfheiten intern zu behandeln, die bisher mir mitteis chirurgischer Eingriffe geseilt werden konnten. Hugo Salus gestorben. In der Nacht auf den 5. d. Ist In Prag der Lyriker Hugo Salus gestorben. Er stammte aus Böhmisch-Leipa und ist 63 Jahre alt geworden. Salus war ein feiner, stiller, etwas verträumter Dichter, der am bekanntesten durch seinen „Eiiefrü^lins" geworden war. Er zählte sich selbst den deutschen Dichtern zu, Weit aber doch stolz au seiner jüdischen Abkunft fest. Sein Lied vom Bhtt — „Mein Ahne hat neben dem deinen gekniet" — wurde seinerzeit best jüdischen Veranstaltungen viel und gerne gelesen. Rachel Lurla gestorben. Die «populäre jiddische Dichterin Rachel Luria ist in New York im Alter von 47 Jaihren gestorben. Ais zwölfjähriges Mädchen wanderte sie aus Rußland nach Amerika ein, arbeitete zuerst in einer Fabrik, besuchte später eine Handelsschule und übte in der Folge auch den Krankenpflegerinnenberuf aus. 1909 veröffentlichte sie ihre. ersten Skizzen foi jiddischen Zeitungen. 1918 erschienen zahlreiche ihrer Skizzen in Buchform in englischer Sprache. Sie war mit dem bekannten Modischen Journalisten Z. Broch es verheiratet. Professor Paul Gerson Unna gestorben. Ein berühmter Dermatologe. Om Aäter von 79 Jaihren ist in Hamburg der Dermatologe Paul Gerson Unna gestorben. Mit ihm ist einer der in der Welt führendem Hautärzte dahingegangen. Ganz aof sich gestellt, ohne Anschluß an irgend eine größere Anstatt, bat Unna in zäiher wissenschaftlicher Arbeit eine eig6He Forschungsanstalt aufgebaut, von der aus in großer Zahl neue Erkenntnisse und wichtige Anregungen in die Welt gegangen sind. Von ihm sind eine große Zahl von Arbeiten und Lehrbücher über Anatomie und Physiologie der Haut erschienen, über mikroskopische FäTbmetfhoden, Über die Ohemie der Zelle und die chemischen Hautvorgänge In der Therapie, von Ahm stammen mehrere Atlanten über Hautkrankheiten iwid eine Reihe, anderer vielbäudager Werke. Er war aber nicht nur Forscher, er war auch ein glänzender Diagnostiker und Therapeut, und viele wichtige, zum Allgemeingut der Aerztesotoaft gewordene Behatidluttgsmetfhoden sind seinem Genie zu danken. Die zionistische Woche in Frankfurt a. JM. Man schreibt uns aus Frankfurt a. M.: Die zionistische Woche, die vom 13. bis 21. Jänner stattfand, ist zu Ende. Sie stellte einen ersten Versuch dar, innerhalb einer kurzen Frist von Tagen eine große Anzahl von Menschen zu erfassen. Es sollte erwiesen werden, daß die zionistische Bewegung die Bewegung des jüdischen VoHtes ist, der keine Not jüdischer Menschen fremd ist. Demgemäß mußte auch ein Thema in den Mittelpunkt gestellt werden, das in irgend einer Form jeden berührt und geeignet ist, Menschen aus allen Schichten heranzuziehen. Somit wurde zum Leitmotiv das Thema: Juden und Ihre Gegner. - m Soziops,ychologisc]h. bebandelt diese Frage Arnold Zweig unter dem Thema: Antisemitismus. Dieser Vortrag fand am 14. Jänner vor zirka 700 Menschen statt, die sioh aus allen Schichten der Bevölkerung,.insbesondere der Intellektuellen, zusammensetzten. Zweig erörterte dabei das Problem auf der Grundlage seiner im „Calliban" gegebenen Position. Unter mehr politischen. Gesichtspunkten, und ©ntet Besprechung der jüdischen Situation innerhalb der politischen und sozialen Umschichtung in Osteuropa, Zentraleuropa und Amerika erläuterten das Thema „Juden und ihre Gegner" die Herren Blumenf eld und Dr. Goldmann in meisterhafter Weise in einer Massenkundgebung am 21. Jänner vor zirka 800 Besuchern. Diese Kundgebung bildete den Höhepunkt der „Woche" und sie wäre vleleioht von weiteren 400 Personen besucht gewesen, wenn nicht aus sicherheitspolizeiHcben Gründen der Saal hätte gesperrt werden müssen. In dieser Versammlung machten zirka fünfzig bis sechzig anwesende Nationalsozialisten alle Anstrengung, die Versammlung m sprengen. Diese Störungen verhinderten jedoch nicht den würdigen Verlauf der Kundgebung und erst nach deren Ende wurde von der Schutzpolizei eine Verhaftung vorgenommen, während es auf der Straße zu einigen kleineren Zwischenfällen kam. Vorführungen des Bar Kochba am 20. Jänner, die vorzügliche Leistungen auf dem Gebiete der Gymnasrük und des Sports aufwiesen, lockten wiederum ein anderes Publikum herbei und brachten es mit Hilfe dieser besonderen Anziehung dahin, sich mit unseren Ideen auseinanderzusetzen. Unser eigentliches Werk, unsere spezifische Leistung aber wurde durch den neuen Palästinafihn am 13., 18. und 20. Jänner erbracht. Die Wirkung war auf alle Kreise stark. Galuth und Palästina, einander ergänzend, wurden so in dieser zionistischen Woche beleuchtet, «r&rteTt und in den Mittelpunkt nicht nur zionistischer, sondern Jüdischer und allgemeiner Aufmerksamkeit gestellt. Ueber dreitausend Menschen besuchten diese Veranstaltungen, die durchaus einen Erfolg für die zionistische Arbeit bedeuten. AI Jolsou, der weltberühmte Jazasänger. dessen Lebensgeschichte, von ihm selbst dargestellt, derzeit im „Centrai-Kino" als Film zu sehen ist und vom jüdischen Publikum mit begeistertem Interesse verfolgt wird, ist auf erstklassigen, nebengeräuschfreien Sprechplatten zu hören. Auch das Gesangsrepertoire des Oberkantors Josef Rosenblatt, insbesondere das Lied „Jahrzeit", findet allgemeinen Beifall. Alle diese Schallplatten sind im Musikhaus „Excelsior", Inh. Richard Herzog, II.. Kleine Pfarrgasse 28, und 1., Adlergasse 5 (Tel. R-23-4-90), erhältlich. Daselbst Propagandaverkauf erstklassiger jüdischer und hebräischer Schallplatten sowie der neuesten englischen Schlager zu besonders erfnäßigten Preisen. Ei

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