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Die neue Welt · 1929-01-11 · Heft 69 (11.1.1929) · page 9

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 69 (11.1.1929)
Date
1929-01-11
Page
– (sequence 9)
Language
German
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m die neue WELT Seite 9 sHTa oft nicht *o vriTwefi als das Urteil zufriedener Gäste. Ein zufriedener Gast ist die beste Empfehlung! OTTO KASUtfft gepflegten und. bei uns leider heute teilweise vernachlässigten kantoralen feierlichen Gesanges. Kantor Rosenblaft äst auch gleichzeitig, wie man weiß, ein bekannter Komponist, der jedoch seine musikalische Begabung ausschließlich in den heiligen Dienst stellt. Wie wir erfahren, wird bereits'demnächst wieder in Wien die Gelegenheit gegeben sein, Kantor Rosenfblatt in einem seiner schönsten Gesänge zu .hören. Im Rahmen.der demnächst im.Zentrall-Kino stattfindenden Urauteftrung des Films „Der Jazizsänger — Das Lied der Väter" („Von den Winkeln des Ghetto zu den Reyucbühnert. New Yorks") wird dank einem speziellen Tohfilmarrangement Kantor Rösertblatts Stimme zu hören sein. In diesem Film erscheinen d5e Originaiäufnahmen eines amerikanischen Konzerts von Kantor Roserablatt im- Biüde, wofbei auch das bei diesem Anlaß von Ihm vorgetragene Lied im Original erklhigen wird. Der film „Der Jaizzsämger" seihst ist iäbrigens ein Werk, das das jüdische Element. besonders in den Vordergrund stellt. Ist doch -Ad Jolson* der Darsteller der,Titelrolle des Jazizsängers, der Söhn eines nach Amerika aus Rußland eingewanderten jüdischen Kantors. AI Jolson hat sich aus eigener Kraft aus der Enge der berüchtigten Tenements des New Yorker Ghettos zum. höohstibezahiten Liebling der amerikanischen Revue empongearlbcitet und er vereinigt in seiner. Erscheinung die Fortschrittstendenz des Ameriikanism'us, die Groteske des Negers und die kantoraile Feierlichkeit eines Juden. Der. Film „-Der Jazzsänger" scMdert den Lebensweg AI Jolsons und ist wegen seiner Ortiginalauifnahmen aus dem New Yorker jüdischen Miii-eu besonders interessant. Verlautbarungen der ■K^ Israelitischen Kultusgemeinde. Amtllche Verlautbarung. Der Vorstand der israelitischen Kuitusgemo-itnde Wien gibt hiermit bekannt, daß die Privatistenpriifitngen aus israelitischer Religion für Schülerinnen) an Mittelschulen im ersten Halbjahr des Schuljahres 1928-29 Dienstag den 22. Jänner 1 929, vonf'3 b i s. 6 Uh r nachm.-, f., Seitenstettengasse 2, 2. Stock (Rabbinatskanzlei), durch Herrn Schuirat Prof. Dr. Heinrich Pollak vorgenommen werden. Die Prüfungstaxe beträgt' S 5 p r o Hai b j a h r tund ist im vorhinein' an der Kassa der israelitischen Kultusgemeindfe Wien, I.,-Seitenstettengasse 4, 1. Stocka «wischen S und 12 Uhr vormittags zu entrichten. Die Quittung ist dem Examinator vorzuleben. , Der Vorstand der israelitischen Kultusgemernde Wien. Sport-' Keine Krise beim F.C. Häköafa. Ueber den F. C. Hakoih waren in den letzten, Tagen allerlei Krisengerüchte im Umlauf. Tatsache, ist, daß der Sektionsleiter Scheuer, aus Kompetenzgründen demissioniert hatte. In der darauffolgenden Vorstandssitzung würtle der alte Kämpfer bestimmt, die Führung der Sektion zu übernehmen, wozu sich Herr Scheuer nach Zusicherung des Aufhörens der Einflüsse v o n n i c h t s p o r tlieber Seite auf seinen Wirkungskreis auch bewegen ließ. Mit den Spielern F r i ed, Gol d und *M a usn er, die dem Verein gekündigt haben, dürfte ein neuer Vertrag geschlossen werden. B r a n d e s wurde abgebaut und die Brüder Posaner beabsichtigen, dem S. C. Orient bei-, zutreten. Die Reihe der Freundschaftsspiele mit erstklassigen Vereinen wird kommenden Sonntag gegen Wacker fortgesetzt. Am 20. d. M. spielen die Krieauer im Cup gegen B, A. G. Am 2d. M. spielt der jüdische Verein gegen den Meister Admira. Am 10. Februar findet das erste Meisterschaftsspiel gegen Altmannsdorf statt: Das Verhältnis des F. C. Hakoah zum Sportklub Hakoah ist das allerbeste. Gegenwärtig sind Verhandlungen im Zuge, um die auf ein Probejahr geschlossen" e V er e in b a r un g definitiv zu gestalten. Hakoah—Wacker. Das Freundschaftsspiel der beiden alten Rivaten findet Sonntagauf dem Wacker-Platz statt. Die Meidluiger haben für dieses Spiel große Vorbereitungen getroffen und treten in stärkster Aufstellung an. Fischer, der längere Zeit pausierte, wird bereits gegen Hakoah mitwirken. Der jüdische Verein, der in den bisherigen Freundschaftsspielen gegen die Spitzenvereine S p o r t k l u b und W. A. C. nur. knapp unterlag, dürfte auch gegen Wacker ehrenvoll abschneiden. Hakoah wird voraussichtlich folgende Mannschaft stellen: Oppenheim; Scheuer, Feld mann; Fried, St roß, Pollak; Neufei d, Heß, Stern, Ma usn e r,-K atz (Fischer II). Von den jüdischen Amateurvereinen. Der zweitklassige S. C. Hasmonea spielt kommenden Sonntag um halb 10 Uhr auf . dem Elektra- Platz im Oup gegen den D.. F. C. (3. Klasse). Der jüdische Verein wird alles' daransetzen, um erfolgreich zu bleiben, da. der Sieger in diesem Match in der nächsten Runde gegen den Ligaklub Slovan antritt. Bäumer hat sich vom verein abgemeldet und ist dem B. A. C. beigetreten. Der S. C. Menorah hat zahlreiche Spielcranmeldungen zu verzeichnen. So sind dem Verein die Brüder CE i c h l e r (früher Hagibor), E i s 1 e r (Delka) und Groß (Mäkkabi) beigetreten.'Außerdem sind Wolken stein lind Weit z m a n n, die bei Weiße Elf tätig waren, zurückgekehrt. Vori Menorah haben sich Weit/, cn und ReismX n n abgemeldet. Das nächste Meisterschaftsspiel gegen §, £. Fajr gelangt ani 28, U. M-, zur Austragung, Marx, der Jude. Karl Marx von Otto.Rünie. Aval»»verlas. He.'eraii bei Dresden. — Ein Bucih voll Kraft und Lehen. Rühle ist ein Anhänger des Marxschen Systems, aber der Wahrheitsdrang. der iihn b-escoR, bringt ihn dazu, den Menschen Marx mit allen seiften Fehlern und Vorzügen so tief zu erfassen, daß er, gewiß ungewollt, plastisch darstellt, warum Marx wohl erst siegen und warum se^n System schließlich zusammenbrechen muß. In Marx haben dämonische Kräfte zusammengewirkt.. Messerscharfe Vcrst-indeskraft und innere Zerrissenheit. Bis ins Letzte hinein schildert Rühle die kranke Seele des großen ■-Denkers, insbesondere die kranke Seele des Juden, der keiner sein wiM. Welchen der Utrrsland,.daß er vom Judentum nicht löskommen kann, seeiisoh zerreißt und in die tiefsten Tiefen .herabsteigen läßt, bis zur Verleumdung und betrüge* tischen Denunziation des Gegners. Es gibt wohl kein Buch, das den Leser, auch den Leser ohne besondere nationalökonomische Kenntnisse, mit dem Marxismus und dem Menschen Marx so rasch und gründlich vertraut macht, wie dieses. Eine Probe, wie Rühle den jüdischen Marx erfaßt: „Dazu kommt ein sozialer Befund: seine jüdische Abstammung. Marx sa'h sich als Jud e zjii einem ungünstigen Start verurteilt, der Ihm die Chancen für sein Fort? 'kommen. Im Leben vefsciblcchterte. Zwar war die Un gurrst durch den. U e b e r tritt z )i m Protestantismus teilweise repariert, aber Rassenzühörlgkeit kannte durch Taufwasscr nicht abgewaschen werden. Sie ließ sich auch ■nicht vergessen machen oder 'ignorieren, weil sie sich durah betonte .Manifestation dm G'esichtsausdruck wie im Auftreten mit p r o v O'k a t or isch eT De'U tH c hik'Ci t stets in Erinnerung brachte. Marx b 1 leb, ob getauft oder unge- ■tauft, Jude, als solcher ohne weiteres erkennbar und darum, wo er ging und stand, betetet mit dem Odium seiner Rasse. Waihrsöheiinlfoh ihat ■ er sich von klein auf 'hiergegen .zur Wöhr gesetzt und. mit den Mitteln, des Intellekts, des Fleißes einzubringen gesucht, was Ihm das Blut streitig machen wollte. Selbstt wenn Marx keinerlei Binderhisse vorfand oder sie leicht über wand, so daß sie in seinem Leben keine folgenreiche Rolle spielten, ist nichts giegen die Aniiaihme bewiesen, daß.. e»fv aus seinem J u d e n t u m ein soziales Mlnder^wer tigkeitsgef tili 1 bezog. Denn dazu bedarf es gar •keiner ''iatsäobitohen Mlnderwe-nbigkeM; Wo&e Vörnni'tiUngfen, Annahmen. Einbildungen itnd Ue'bertfeibunigengenügen vollauf zurr Inszenierung dieser seellsonen Haltung." ...^- . ,..... - . % ~\. „Auffällillg, Ist.:: b^ei .^ar^ die . miigewöhiniiiche bchärfe, vinlt. 0r er, :'^u,m)^is.piiel..*n der Judcnfrage .„das ernpüriische Wiesen des Jiu!dehiüms'1 angrdit. „Weldhes ist de^ weltliche Gruhd des: Jfudenhims;—das praktische Bedürfnis," der Eigennufti. ^Welöhes5 ist' der weltliche Kultus der. Juden? Der. ,S cih^ ciHer. Wielchos ist sein weltliiciher Gott? Öas Geld." M'ärx de nm nzi er t den Juden als Prototyp des Handelsgelstes und der Geldwirtsohaft, macht das J'udenitium zum >S y m ho 1 d e s 111«>t s a u >g e r i s c ih e n Kapft all s mu s:. Man 'hat das.' Gefühl, als ob er sich damit, in ostentativen Gegensatz zum Judentum bringen, sioh demonstrativ von der Rasse losreißen und durch Un'tetsitrenc'h-urig sdner antikapitalistiscihen Tendcnajen vor aller Welt als Nlohtjude d-eiklarie'ren wolle: Wer aber, ousdrücklioh erklärt, n i 6<h t"J u d « 'z« s «I n, muß Anlaß zu der Befurchtunig haben, für1 einen' s o.4 c 'h e n g e "h a 11 e n zu werden. 'Jedenfalls darf als Richer gelten, daß Marx inr sozialen Moment seiner Raissenzugehörigkelt eine Verstärkung seines Mlnderwertngkej'tsgefü'hles und seines Dranges zu Kompensatorischer Leistung erlebte." Felix Saiten« Simsön. Das Schicksal eines Erwählten. PauL Zsolnav Verlag, Wien. Nichts ist gefährlicher für einen .Schriftsteller^ als die sentimentale Begeisterung, für einen „Stoff". Er will ihn bis in den letzten Rest seiner Möglichkeiten gestalten und so, beherrscht tind fasziniert von ihm, sich eine nicht: nur dichterische Legitimität anmaßen, die sogar die besseren Teile des Werkes diskreditiert. Saiten hat sich von der Schimschon Hagibbr-Legende produktiv angeregt gefühlt und aus dieser literarischen Konstellation die Berechtigung bezogen, sie, die Legende, 'zu formen. Was zustande kam, ist ein Roman, die Geschichte eines jungen Mannes, der Eltern hat, eine Geliebte, einen Humd, ein — Milieu. Der Schriftstellery immer im Bestreben, einfach zu bleiben und auf Effekte zugunsten der Grandiosität des Geschehens zu verzichten, verlor sich in einer, kleinhürger.Uchen Banalität, die desto krasser wirkt, je näher den Äugen ein anderer Simson- Roman, AUalenas „Richter und Narr", Jabotinskis nachgedichtetes Bibelepos, steht. Saiten weiß, da'ß es keinen Helden gibt, dessen Beziehung zur Welt sich nicht tragisch gestalten müßte. Diese Erkenntnis gab ihm das Fundament für seinen Roman, den er das „Schicksal eines Erwählten" nennt. Die Flüssigkeit und Fixigkeit, mit der hier Höhen und Tiefen, Schmerz und Schönheit der Welt, Pathos und Ironie gezeichnet werden, sind Bürgen eines billigen Erfolges, Sclirecknissc für den kultivierten Geschmack. or. Karl Klüger. Das elfte Gebot. R. Löwit Verlag Wien. Man kann diese Gedichte unbekümmert uni den Autor lesen, der gewiß nicht die Ambition hat, als großer Schriftsteller genommen zu werden. Drei Eigenschaften: Ernst im Ton, Sicherheit ini Thema, Bewußtheit einer menschlichen Verantwortung, entheben den kritischen Leser, einer sachlich-technischen Analyse. Wobei noch die im Stoff schon liegende Anschaulichkeit mit dem Mangel an Zucht im Erzählerischen versöhnt. Wer liest nicht gerne ostjüdische Geschichten, die auch ohne komplizierte Fabel, ohne philosophische Tiefe, ohne dichterische Konstruktion soviel Reiz und Anziehungskraft besitzen, daß die Atmosphäre allein schon die Wirkung ausmacht! Bei aller Unfertigkeit und bei allem Dilettantismus — kein unerfreuliches Buch. Die Strenge der Diktion wird vielleicht später kommen. ör. Ein hebräischer „David"-Roman. Im Verlag „Mizpah" in Jerusalem, ist soeben ein historischer David-Romau erschienen, der den jungen hebräischen Dichter Art Eben-Sahaw zum Autor hat! Das Werk ist drei Bände stark und behandelt den David-Stoff in freier, von der herkömmlichen Auffassung abweichender Weise. Ludwig Lewisohn, „Der Fall Herbe r t C r u m p." Mit einem Vorwort von Thomas Mann; Drei- Masken-Verlag, München-Berlin. — Es gibt nichts Schwerwiegenderes, als Bekenntnisse, innerster Natur abzulegen, nichts Ergreifenderes, als mit ihnen in Berührung zu kommen — durch Bücher. Dasi trifft auf den Fall Lewisohn insbesondere zu. Lewisohn, ein großer Künstler und Erzähler in Amerika, schreibt zunächst die Chronik „Gegen den Strom", eine aufwühlende, fanatisch die Wahrheit suchende amerikanische Lebenslegende. Gegenwärtig veröffentlicht er in der New Yorker Monatsschrift „The Menorah Journal" eine Fortsetzung der Chronik in autobiographischer Form, eine Wandlung andeutend, erklärend und umfassend, die ihn vom Amerikaner zum Juden fuhrt. Und schon um dieses Weges willen muß man sich mit dem Menschen Lewisohn und seinem Werk beschäftigen. Der Mensch ist wichtiger als sein Werk. Die jüdische Seele zittert in „Israel", in „Eiland im Innern". Seine Seele findet eine neue Heimat. Die Hoffnungslosigkeit der Assimilation an sich selbst erfahrend, vertieft er sich in die Welt des zionistischen Gedankens, erkennt die wahre GrQße der jüdischen Renaissance. — Der 'Roman „Der Fall Herbert Crum p", von Thomas Mann einbeglertetfc erzählt eine furchtbare Ehe, die Fesselung eines jungen; phantasiereichen Komponisten an eine alternde, von Cwer,, Gewalt und Herrschsucht besessene Frau, die, als wäre es vom Schicksal vorausbestimmt, endlich von der Hand des Mannes fällt. Eine schauerliche, aufwühlende Tragödie von nicht zu überbietender Wahrheitstreue. —. Wichtiger erscheint uns Lewisolms Bekenntnis: „Israel soll, leben und nicht sterben; und wenn einer von uns der Menschheit nutzen will, so kann dies nur durch seine Arbeit für Israel geschehen. Selbst für den Künstler gilt das. Und deshalb muß ich auch um meiner Kunst willen werden, was ich bin — ein Jude," Die Entdeckung seines jüdischen Seins ist für Lewisohn also von menschlicher wie von künstlerischer Bedeutung. —Id. Für das hebräische Buch. In Palästina erscheint .— nach amtlicilier Statistik — täglich ein neues Buch. Das kleine Palästina mit seinen 160.000 Juden enhält drei Tageszeitungen, eine große Anzahl Wochen- und Monatsschriften. Das ihebräische Buch wird in der Diaspora nicht gekauft und daher nicht gelesen. Der Jüdische Natlonalfonds unternimmt daher eine Aktion, das 'hebräische Buch zu popularisieren. Er richtet Monat sabon nc m e n t s ein auf Bücher einer Reihe in Ercz Israel bestehender Verlagsanstalten: „Lanoar" (Palästlnahiibliotuek des Keren Kajemeth), „Owir", „Omanuth", „Styber, „Dawar", .vMiz'peh". Abonnementbedirigungen: Monatlich S 6 (1 Buch monatlich), monatlich S 3 (6 Bücher jährlich), monatlich S 1.50 (3 Bücher jährlich). Jeder Vollabonuent resp; je zwei Halbabonnenten erhalten zum Schluß des Jahres ein Buch von ungefähr gleicher* Größe unentgeltlich. B e im. S. C. Kadi mah ist die von uns bereiste! des öfteren besprochene Krise noch immer nicht beigelegt. Dem ältesten jüdischen Ämateürverein droht die A u fl ös u n g. D u r c h d i e F u s i ö n-H a g i b o r - M a k k a b i ist ein großer jüdischer Allroundvereiu geschaffen worden. Die Mannschaft konnte im letzten Freundschaftsspiel gegen Blitz XV 6:0 erfolgreich bleiben und dürfte jetzt zu den stärksten Mannschaften der zweiten Klasse Ost zählen. Tn der Tlsch-Tonnls-Melstcrschaft führt Hakoah ungeschlagen mit 10 Punkten und einem Torverhältnis von 52 :28 vor Viudobona (8 Punkte) und Makkabi (5 Punkte). In der Damenmeisterschaft .rangiert H a k o a h an sechster und M a It k n b i an letzter Stelle. , Dur S. C. Mukkabl-ProRniu, bei dem zahlreiche Wiener indische Spieler tätig sind, beseht irti Frühjahr, das Fest seines zehnjährigen Bestandes und wird Spiele gefren die führenden Wiener Mannschaften sowie gegen: Hertha austragen. Der sportliche Leiter des jüdischen Vereines ist!•* i s c h e r - L u s t i k (früher ' Hortha-Wien). Der Warschauer Magistrat, der schon wiederholt Beweise seiner sportfrcundlicben Gesinnung geliefert hat. wiesdem Sportklub Makkabi kostenlos ein geeignetes Terrain zur Errichtung eines Sportplatzes zu. Baron, ein, langiiihriger Spieler der Hasmonea, übersiedelt aus beruilicbe» Gründen nach Antwerpen. Der Sportklub Hasmonea hielt vor einigen Tagen eine Abscliieilsu-fcr und" überreichte dein jüdischen SportsKianii eine. yolJcnc K|u!«iadel. Hakoali (Wien) und Haulbor (Prag) trag«« »ni 16. und 17. kfitii iu Wien einen Klubliampf im Schwimmen aus, Austritte aus dem Judentum. Marie Kraus geh. Jakobs, geb. 27. Y. 1-900 Wie«, ger. gesch., XVII., Hormayergasse 23. — Jakob Löb Deutsch, geb. 1. VW. 1882 Ung,-Brod, verh., VM, Tigergasse 16. — Amalie Anna Glaser geb. Vogt, seb. 32. IL 1885 Mähr.-Neustadt, ger. getr., V<WI„ Lerchentfeldergürtetf Nr. 66. — Emanuel Zellenka, geh. 4. VI. 1871 Unterstrakonitz, ledig, XVII., Gsohwandtnergasse 8. — Franz Ludwig Hatschek, geb. 1. VIII. 1899 Wien, ledig, VBM., Albertgasse Nr. 55. — Dr. Egon Stern, geb. 15. Villi. 1898 'W.ien, gesch., IX., Serviteiwjasse 6. — Ignaz Beck, geb. 13. X. 1904 Wien, ledig, IX., Hahngasse 16. — Ernestine SchwarzthaJ, geb. 30. IV. 1904 Wien, ledig, XIV., Grimmgasse 45. — Ludwig SchwarzthaJ, geb. 24. Xil. 1907, Wien, leditf, Schuhmachergehllfe, XilV., Grimmgasse 45. — Eduard Strauß, geb. 27. W. 1872 Wien, ledig IX., Seegasse 2. — Dr. Siegmund Fried, geb. 28.X. 1859 Lemberg, verheiratet, VfL, MariaJhilferstraße 106. — Sändor Vadäsz, geb. 10. VI. 1891 Budapest, gor. gesell.,.IV., Suttnerplatz 5. — Gertrud Hamburger, gtfli, M, IX, *901 Wie», ledig, Utstozzagasse XU. Klara

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