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Die neue Welt · 1929-01-11 · Heft 69 (11.1.1929) · page 2

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 69 (11.1.1929)
Date
1929-01-11
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Sefte 2 ME NEUE WELT Nr. 69 /)\mMw!&m I f n h a b e r : Richard Herzog I., Adlergasse 5 Töl. R-23-4-90 IB.,KI.Pfarrg.28 TAI. A-41-S-24 SS 1 Sprechapparate _ jeder Art, ferner | jüdische und hebräische Schollplotten sowie alle modernsten Tanz-und Gesangsschlager g l in reichster Auswahl auf Lagerl fp Auch Teilzahlungen! Provinzversand! Der Großfürst des Pogroms. —y. Otto von Schilling, der dieser Tage verstorbene Chefredakteur der. „Deutschen Zeitung" in Berlin* jst in gewissem Sinne ein Bahnbrecher der Äiitijüdischen Propaganda der Tat gewesen.. Der deutsch-baltische Baron war als Flüchtling nach Deutschland gekommen und er brachte die Parole mit, daß der Bolschewismus eine. soziale A \; sdrucksforrh des jüdisch c n W c 11 Ii er rs c h a f t s s t r e b e n s sei, und er wurde nicht müde, •diesen Gedanken immer wieder auszumalen, zu erweitern und mit den politischen Tatsachen immer neu in Einklang zu bringen, auch noch dann, wo das kaum mehr möglich war und in dem russischen System immer stärker der altrussische, aus religiös-byzantinischen Vorstellungen genährtö■■Judenhaß hervorkam. Für Schilling und seine Nachs'treber war dieses Mornent nicht vorhanden, und obzwar gerade in diesen rechtsgerichteten deutschen kreisen sich starke Annäherungstendeiizen f ü r M o s k a u: bemerkbar machten, blieb doch für die innere'Politik der j ü d i s c he B olsch'e w i s rri u s als der Gegen- \ Satz zu dem rri i 1 i t a r i s t i s c h e ti A u t o r i t ä t'sid:öl P r e u ß e n - D e u't s c h 1 a n d s -die immer, 'griffbereite; ^Phrase;* Sie;: ist freilich'nicht'^Phrase gc-; •blieben,.'ist :vielmehr recht kräftig in.. daspolitische \ Leben eingedrungen und -die gleichgesinnten Chauyinismen der europäischen und auch amerikanischen. Welt nahmen kraft ihres Unvermögens, den in Ruß-, fand sich, vollziehenden Prozeß, zu verstellen, das deutsche Kommando 'zum Haß mit durstiger Seele' auf. , Der Tod. des Großfürsten N i k o 1 a i N i k o- 1 a j e \vh t s c h bietet Gelegenheit, diese Symptome der gesellschaftlichen Entartung in' ihrem ursächlichen Zusammenhang zu beleuchten. Daß irgend welche Aufklärung dadurch geschieht, ist nicht zu erwarten! Denn von der Verbreitung des Häßgiftes leben iu viele Menschen, als daß sie eine Minderung oder'Mil* dertmg der Lügenpropaganda gestatten würden! Ganze Regierungssysteme, große M^s^nparteieil-sii"!'! -aüf dieser Basis errichtet und sorgen dafür, daß die Völker den großen Krieg und seine'Ursachen immer mehr vergessen. Nikolai Nikolajewitsch ist eine dieser Ursachen gewesen, seine Person verkörperte insich das antisemitisch £ Programm, das Grundlage der russischen Regierungskunst war; der Finsterling, der das Volk nur als Sklävenhorde, als eine Masse toter Seelen empfand, war der Führer jener echten Russen, der schwarzen Garde, die das Judonproblem nur als Ziffernexempel zu lösen begann. Der Posrom ist eines der wenigen ■ russischen Worte, die in fremde Sprachen eindringen konnten. Und in diesem Begriff präsentierte' sichv tausendfach eindringlicher als alle Literatur, das, was man unter russischer Kultur verstand. Der Großfürst war nicht der Erfinder des Rezepts. Vor ihm hatten P o b j e d o n o sz e w, I g n at i e w und nicht zu vergessen Dostojewski gewirkt und die fromme; ahnungslose, ins Weite strebende russische Seele aufnahmsfähig gemacht. Nikolai Nikolajewitsch stellte seine Autorität, seine Energie in den Dienst. Er nahm die Mörderbanden in seinen mächtigen Schutz und selbst der schwache Wirte fand Anwandlungen von zornigem Mut, wenn er den Großfürsten der A n s t i f t u n g• z u den blutigen Greueln a n k tagte. Vergebens; denn Nikolai Nikolajewitsch war die Hoffnung aller großrussischen, panslawistisch-orthodoxen Elemente, der Mann, auf d«n die nationalistische Bureaukratie, die Offizier und die Kriegsindustriellen .schauten. Er hat in diesem Rußland eine ähnliche Stellung eingenommen wie in Oesterreich der Erzherzog Franz Ferdinand, und liatte mit diesem auch das antisemitische Bekenntnis gemeinsam. AI® dann im Weltkrieg der Großfürst sein Amt als Generalissimus antrat, galten seine ersten. Edikte der Vertreibung der Juden aus dem Operaiionsffittfafcki' und <iöct auf diftäStß T&iXäfck heaann die ■jp^wppe^ersj ,i»eww WCJ*W'«""J| t" ™" ^^r^ 1 f ii r c h t bar s t e Per? od e, die die jüdische Geschichte je erlebt hat. .Noch, nach der Katastrophe vor. Gorlioe, noch bevor Nikolai Nikolajewitsch weggejagt wurde, ließ er in Pskow jüdische Bürger aus Kiew und Odessa als Spione füsilieren und schob die letzten Reste jüdischer BewohnersclKvft m verriegelten Viehwagen nach Sibirien ab. Unter den vielen-Momenten, die zum Sturz des zaristischen Rußland führten, ragt auch die Blutgier, Herrschsucht find?-; militätisch« 'Unfähigkeit dieses Großfürsten hervor. Gegen das System, das dieser hochnäsige, menschenscheue, durch und durch bösartige Schlächter vertrat..^ erhob sich Rußkind. Die Massen der Soldaten,;ctcr; Bauern und der gequälten Arbeiter zerstampften afles, was sie vorfanden: Fin- -■ijen,.:E«tw, Lettseiv- 'Pataeen* ve.reiiiIgtensich mit den Russen zu einen»: D-inzjgen;Korps der Rache und aus diesem Volkszornist-d-er Bolschewismus herausgewachsen, eine Bewegung der Strafe - für. -hhjutiejliolie Verbrechen. Sicherlich waren auch Juden, un. "dieser Erhebung .beteiligt,...viele;in! führender Position, und es wäre«erstaunlich, '.AVenn< dies, nicht gewesen, wäre. Auch die Juden hatten.'.abzur.echneu. <5ie .sind heute die betrogenen Opfern-Stotel-rwitfdetUn ihre-uralte Funktion des Prügelknaben, ••#urück.gefalleii un4 gerade hierin liegt der liistorrsche Nachweis.; daß - .der Bolschewismus nicht; ihr'Werkgewesen ist; .Er ist russisch, so russisch und so»,-iiicIitjti«Usc-i, wie. es Nikolai Nükolajew'itsch war und wie -es,heute die sind, die über „den russisairen;.Vjölke.ruj.die, Kirnte schwingen, Otto von Schilling gestorben. Der Erfinder der Legende yoin „JiidiselieH Boisehe- >. - ,. . wismus''. In Jena,' ' wo ersteh '"/u Beistich aufhielt, starb air''''Herzschlag;int ' After votr vicrundfünfzig Jahren anr Ncij'|ahreta^c1'de;r^--.C'h,cfre'äak"teirr "das antisemitischen, dem'HugehbeTg-Ring angehörenden „Deutschen •Zeitung'f, Otto von S-cr,h i U\ i n g,r einer der. Führer des deutschen. Antiscmit^miis., Er .-A^urd.« in Mitau geboren und entstammte.,. einer ..Familie ^es.:. kürlänclischen, Adels. Er diente bis zur ■ russische». Revolution dem Zarismus. In- Peirtschlaud;. traj,e:r.,; iii.t|^rhind,yyg mit .den völkischen Kreisen und . liefer.tc ^d e fni^fJ e ij 't sx h ,e.n A,n t i s c ni i t i snius Schlag.yvpr.tc.'iuid. Parp|<?n. war der Erfinder der Legende" vorn". ,;J.üdisch.cn *Bp.i^qiieAAysmüs'*ti der Idee, daß die Juden rt^lfe. delJ'BqlscXifcwvsjhi« Rti.ß'lahd ''zvigriiiiidp- Richteten um . sich, dann .mit den .gleichen. Waffen gegen ii.' . :<•' >••••• ' :':~U:-'ii'-''lZ.'iJ\, i'fi-!' •.••>* ':.'»*'< "T peutscblajid,. . /.u wenderi.; Ej c war ^^upqrmiidjich , im; Aus- : fifaleÄ'',der-"?bluti|fcri Ract}f5^og^4^-c „echten";"firisseti- ■ tti'ms ■gegcri- 'die/'judtnnach ' UebeVWfnitiihg,; des Bo'Ische- '•: Wismus.? ■'•' ':v-; '-'' ■•'"*•*■••• Bernard Shaw mmä ^Horthywm ': Die „Erwachenden" setzen Shaw auf den Tiulcxi t . Bis nuiv w;urcle.iiK in, \tj«g«rn jüdische. Bj.i.luieuautoren verpfif fc44. Wenn das - Stiick -dnes Juden auf dfeMu -Spic^pla^ Magyar[ciisr; c.dJe .Juin^. uiunivschnft'-./lii^itl.'^Kn-iippwlirV'-•■-^Vixl/.;Stijiki>pnibeii; .»u^. In splelicn Fällen |at, dig' l>tjIijj'ei!>sp/.'-aJs,-\v4jUe sie Ortung sdlmffei>,•.'jhü& ...J^pV.A-Utii«irrieht'sniinist.i\u r0v am .nächsten Tage die atislffH'di^h'e'y.-;j'oi.i:r'nah'.st'cn zu sieh, tmr ihnen sein „ticFstcs" ..Bedauern' über den „unlieb- Wursteifikätif fettraüenssache Der Name verbjifTgt.die, Qualität, sainen" Vorfall in die Füllfedern zu diktieren. Nach Konsum einiger Olüsi'-y I olvajcsh uud -.vieier Zigarren und belegter Sciiutieimgälte rix dicullorreu Pr<>sse.vei:treter das ministerielle Bedauern ptlibhtsehuldigst Weiter. Der be- | troffeiie Theaterdifektor'jlnchte'sich sein Teil und setzte das Judensüiek eili^clu -ab/, "Sicher ist sicher..•■.Soverschwanden dit"-.jiidischeiv. Autoren von-' den 'Ungarischen Bühnen. Jetzt haben 'sie t»to'eii 'leidensg('iiossc'ii bekommen, den Iren Bm tiard S h a *v-.; :' - Ua.s kam so. In cjueiiv' Briefe an seinen, Bekannten, den Pragiü' Dramatiker ruir'el Czapek drückte sich Shaw sehr, eindeutig ijJ>or die Art aus, in welcher die „ritterlichen" ^Äla^yarqn' jjire Jüdischen uiiid sonsligeu Miiipiitiiten .iiiifiliu^cj'elii. t>a er weder (Volkerbut)ddelegiertei' noch l)i|)löinat, also i|icht gezwungen ist, die heutigen ßeheri.KcIior Üjigarns als Kulturmenschen au/.i'isehen und das Binl' an . ihre» Händen, zu ignoriereu, sprych er .in seincun Bijefe frank iiiid f rei. , Iii' schrieb ü; ./».: „Ks., ist' fil,r V.hie'ii' '/Vusluhdcr eine schwere Sache, sich in die Angelogenlieitcl4vei.i?es.'ufidere.p. Staates ein- . zu mischen, ohne der .Sache;,'.', mit \y eich er'.er sympathisiert, mpUr../u ^.cliaVJe/i' a'js zu i.iiitzcri. AHer .eines yriü ich siigeii« .Vyeun;.lch'_ yof.^e Wahl gestellt >v.iivde, ein l ngar unter tschechoslowakischer Regiernjig . oder ein TsehecliosUiwalve ..unter uiiga.ris.cher jtegierung zu sein, ich würde be^tinuiil eiij. '(.^i)g.a,r. sci.p. yvollen. Lind zwar deshalb,' ' Uogkt&t "' KUß' 'd|k>. Mtpfifc^Hg fMipQC Minoritäten betrifft, einen miserabVen Ruf hat« Die Tscliechoslowakei hingegen handelt in dieser Hinsieh) sehr verständigf" Als Czapek diesen Brief \eröffeutlichte, w^ar in Ungarn Feuer auf dein Dach. Die „Erwachenden" taten Shaw in den großen Bann und versprachen allen Tbenterdirektoren. welche Stücke von Shaw bringen sollten, die Bude kurz und klein zu schlagen. Dem ßudapesfer Verleger des Dichters war die Sache peinlich, schon wegen , der Tantiemen. Kr schrieb an Shaw und bat ihn. die Sache aus der Welt zu schaffen, etwa mit der Erklärung, daß der Brief unrichtig übersetzt sei. Aber Shaw erwies sieh als unzugänglicher Dickschädel. Kr erklärte, daß die Sache mit seinem Briefe und die von Czapek gelieferte Uebersetzung des Briefes in schönster Ordnung seien. Darob 'hoch größere Wut in Budapest und Shaw bleibt auf dem Index, ro jüdischer Gesellschaft. Rabbi Meir Berlin in Wien*. Eine Massenversammlung des WisracW. Der vorhergehende Aufenthalt des bekannten MS»- rachifüh'rers Rabbi Meir Berlin in Wien fiestaiiitete sich zu einer imposanten Manifestation des in der Misracf»- orgaiiisation' konzentrierten religiös-nationalen Jugendtutits, Herr Berlin wurde am ^Bahnhofe von dorn Präsiidkum des Wiener Mlsraehi erwartet. Fr ei tax aibends waren d'ie führenden Vertreter des M.israohi mit dem Führer im Restaurant Barscliaik beisammen. Samstag vomnitrags fand ein lei«rlichcr 'Gottesdienst ini MisYachiminjaiin statt, bei welohem namhafte Beträfe für iPa'lästinazweoke gespendet wurden. Den Nachmittag widTiicte Rafebi ßenfin der zahiltefoli wr« sammeilten Misrachiijuig-end, zw der er *m Ra'hmen des Schailesehsudos .'begeisternde Worte spracili. A«i 29. Dezember «fand i<m Saa'lc 'des Hotel Stephame dn Massenmeeting siföfct, zu dem die rcligiös-natiotlaile« Juden in Massen strömten, so daß 'der Saatifange vor Beginn poli'zei'Hoh gesülülbsseri werden niuBte. Nach einer Bröffrwtiigs-redc' des Herrn Dr: S. Rappapor t hiell.t Ratobi Bcr U li einen großangelegten Vortrag, in welchem erüber die Kiktgemauer-Affäre, die A. C.-Sitzung *i( Berlin ««Kl'die 'Stellung ' des Mts'rächi zur Frafce - der EnweiteTiin-g 4er JewiliV'Aieiiciy liusführlit-li sprach. Rabbi Berlin wSderJegte auch die in der iekten 'Zeit von der Wnener A-güd ä ß«sgestreuten VcrdäcHtigu-nigen gegen den Misraohi im '>Zü- 'sariR.nenhangß'''mit einer'Sahriift des Semiuarilehrers Doktor C ii ac h a ni in Jerusalem. Die vielen Zuhörer waren :von ddr R'e'äe deVärfto&geisVert^Mß bald äm''^cihs'fen/Taise Verhältnis mäßig;;holic,'vpcffäg8^*ifl'i-r''': den >f!rez 'jts>öer-f%hds spontan 'und. Ifbi'wl'ilig -gezeichnet und bingezaWt wtindeu. Zuni Aibsclired vön dem verehrten Führer versammelten sich viele Mteraclriste'n am Bahuhofe wd unter Klängen -hebräischer Lfieder i\M der Ti'kwä'h venüeß RaiMw 'BerRito-hsere Stadt mit den bes>teh BirkIirüciken. Die zionistischen akademischen Verbindungen und Vereine. Pleharversanimlüng. r; Aul 6'.; Jäinter f-and im Vereteheimt . am , Beiwtoplat« die diesjährige^ ^lenary.pr«amiirwhi«g der Verlb:itid«n«en. md Vereine .Oesterreichs statit, Die Organisation, die erst vor einigen Monaten gegründet •worden ist, setzt sjich /mm Ziele, aMe (bestehenden Korporationen z>u erfassen und efn afleti gemeiusames AnbeUsife'ld. m schalen, um mi diese Weise eine 'WiederibeleibHiig und Erneuerung der Bewegung der zionistischen Studentenschaft herbeiziufÖhren, Wie dem von Herrn Dr. M. 'Ki w e erstatteten iBericJite m entnehmen war, gejlang es dieseir Organisation in der fknnzen iZeit fflires Beistandes, große praikt'iscthe Arbeit m ileisten. Es wurden beträchtliche Summen für di.e zionistisclien Fonds aufgeibraoht, vrfelc ö*fenf iche Versa«n<rnUi,ngen wx& auch Semiinare iör die Mitgilieder abgehallten. Dr. (Koppel erstattete ein gründliches Referat über die. köJtuxeilile Tütiigikeit der Organisation. Ali deu Bericht sohloß .sich eine lebhafte Diskttssfpn. in der, die Pirhl&ipien .der »uitoijnä'tiigen Arbeit besprochen wtiTden. Im den am Sohtoß der Ta««ng angenomnienen Resotationen wurde ibescJriossen, Seminare für PoWtjk, Sozuoitogie, jüdische Geschichte -wie auch Hetorääsoh^Knrse 'für die MitglMeder ein^uriichlen unri wi der nächsten Zeit eine große Schekefl-iPr.opaganda zm führen. In das neue Präsalditimi wurden d|e Herren. Dr. S a m o u s k y, Dr. T i s 1 p w i t z, ■M e (Ii <l e r, F r ä n k e 1;»«d Dr. Kopp ei gewälMt, dü'e >a«ch zu Leitern der einzelnen Referate besteftt wurden. pilIIIHIIIIIIIIIIIIIIW 1 Verband dcmokrfttisdier Zionistcn 1 | Mittwoch, den 16. Janner 1929 um ^Uhr s 2abends im . - ■ ■ « 1 Cate Prodttktcnbörtc (Khibsoal) I j 11., Taborstraße 10- 1 Versammlung I G egenstand: " ■ « A Referentin: j Margit Bachbinder Freie Aussprache

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