Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 3 (1929)
- Issue
- Heft 68 (4.1.1929)
- Date
- 1929-01-04
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 68 Off NEUE WELT Sefte 9 1000 Dollar sind oft nicht so viel wert, als das Urteil zufriedener Gäste Ein zufriedener Gast ist die beste Empfehlung! WIENER RATHAUSKELLER «war kein staatliches Recht im Wege stand. Auch kein moralisches Hindernis, denn die Kindesmutter ist keine waschechte Arierin, sondern gleichfalls jüdischer Abstammung. — Was die Auslassungen des Herrn Rabbiners Dr. M. Grün wald betrifft, können wir nür sagen, daß sie nicht geeignet sind, uns in Erregung su versetzen. Wer von Herrn Rabbiner Dr. M. Grunwald beschimpft wird, befindet sich in der denkbar besten Gesellschaft. Ueber Beleidigungen dieses Herrn hinwegzugehen, ist jeder berechtigt, der sein Verhalten gegen den verstorbenen Oberrabbiner Dr. Chajes kennt. Herr Dr. GrünwAld hat diesen Edelmenschön in der abscheulichsten, heimtückischesten Weise beschimpft und verleumdet. Im Wiener Kultusvorstandc wurde damals der Meinung Ausdruck gegeben, dal? dieses Verhalten den Herrn der Ausübung seines Amtes nicht würdig erscheinen läßt. Es liegt also für uns kein Anlaß vor, Beleidigungen, welche von seiner Seite kommen, hart zu empfinden. Ein jüdischer Kindergarten. Der Kindergarten ist heute schon eine notwendige Einrichtung auch für jene Kreise geworden, die nicht aus Not, sondern aus Erkenntnis diese Einrichtung in Anspruch nehmen. Natürlich ist der heutige Kindergarten zum großen Teil auf Massenerziehung einge-r stellt und läßt einer individuellen Erziehung wenig Spielraum. Die materiellen Schwierigkeiten ermöglichen nicht die Durchführung einer rein individuellen Behandlung, wenn diese auch schon überall angebahnt wird. In Kindergärten, die die Möglichkeit haben, die Kinder in kleine reu Gruppen zu führen, kann auf jedes Kind individuell eingegangen werden und. selbstverständlich ist dort der erzieherische Erfolg größer. Soll die Kiiidergnrtonerzfehung mit der häuslichen ■ Erziehung Hand in. Hand gehen, so ist es notwendig, daß Kinder eines möglichst gleichartigen Milieus zusammentreffen. Gerade bei uns Juden ist es doch immer eine große Schwierigkeit, dem Kinde eine einheitliche Erziehung zu geben. Daher ergibt sich die Notwendigkeit j ü d i s c h e r K i n d et gürte n, in denen den Kindern lebendiger Geist jüdischer Kultur vermittelt wird, zwischen anderem auch durch eine dem kindlichen Geist verständliche Einführung in unsere traditionellen Feste, durch Unterricht in der hebräischen Sprache, durch hebräische Lieder, Gedichte und Spiele usw. Ein solcher Kindergarten wurde auch heuer in der Unteren Allgartenstraße Nr. 35 e r ö f f n e t. Dieser Kindergarten hat sich die Aufgabe gestellt, Kinder in kleineren Gruppen zusammenzufassen', um einer individuellen Erziehung Kaum zu geben und diese im ben angeführten Sinne zu leiten. Anmeldungen täglich von 9 bis halb 1 Uhr und von 3 bis 6 Uhr. Theater und Kons! AI Jolson, der jüdische Jazz« A I Jolson, der Hauptdarsteller des Fi^ns „He r Jazzsänge r". der demnächst in Wien im Aemrt-ikkto mv Uraufführung gelangt,,, ist heute der höcibst'beza'lilte Darsteller Amerikas. Seine Berühmtheit gründet sich in erster Linie auf seine unerhörte mimische Ausdruokstähigkeit, mit der er,' der weiße 'jüdisch« Amerikaner, den Niggersänger der amerikanischen Revue spielt. Der Film „Der Jazzsänger" b rinnt die eigene Lebensgesehicbte des Künstlers selbst, natürlich mit den für die dramatische Lösung unerläßlichen Romanzutaten. Asa Joelson, wie AI Jolson vom Hause aus heißt, wurde in Rußland als Sohn des Kantors Jqelson geboren. Wie viele ihres Stammes wandet teh seihe Eltern nach- Amerika aus und wir treffen den '.kleinen Asa mit acht Jahren in Washington D. C. und bald -darauf, im New Yorker Ghetto in den berüchtigter^ Tenements. Des Vaters größter Stolz war der Gedanke, eines Tages seinen Söhn Asa als . seinen Nachfolger zoi sehen. Aber die Neigungen des Sohnes bewegten sich in einer änderen Richtung. Noch als Sohulknabe spielte er bereits mit bemerkenswertem Erfolg auf dem jüdischen Theater und weigerte sich nach seinem ersten Auftreten entschieden, die Schule weiter zu besuchen. Der Zwiespalt zwischen Ahm und dem Vaterhaus wurde immer größer und er verließ e<s. Zuerst trat er in einem Wanderzirkus auf, dann als Kabarettsänger. Er hatte Engagements, aber noch nicht den erwünschten Erfolg. Gerade in diese Zeit fiel das entscheidende Ereignis seiner Kfln$tlerlaufba'hn. Bereits in Washington hatte Jolson reichliche Gelegemheit, das Leben und Treiben der Neger zu studieren und cjn besonders einprägsamer Schwarzer war zeitweise sein Garderobier. Eines Abends saß AI Jolson, ziemlich niedergeschlagen in seiner Garderötfe. Seine Nummer hatte wenig gefallen. In sein Grübeln hinein' sagte plötzlich sein treuer schwarzer Garderobier: „Du Massah müssen aussehen als mich!" Die Idee gefiei Jolson, er greift den Rat auf und wird über Nacht als NSggötsauber berührnt. In wenigen Stunden wa* AI JoTsön <Ue .große Sensation und ist es bis beute geblieben. Jahrelang weigerte sich Jolson, im Fi'm zu spielen, bis ihm Warner Bros., der Filmkonzern der Famiaic •Warner, die selbst aus einem russischen Ghetto stammt, die Idee tinteiforeiteten, *n einem Film mitzuwirken, dessen Thema ihm zusagte, weil es seinem e'genen Leben ähnlich Wir. Der Film „Jazzsanger" nach dem gleichnamigen erfolgreichen Theaterstück Von Samson Raphaelson wurde Iii Hollywood unter Mitwirkung von Kantor Josef Röse-nhiatt und hervorragender Kenner jüdischer Gebräuche gedreht. E. Jüdische Abende. Literarische Sondervorste'Iuntf. Anläßlich der Zionistisch»fevlsl6nlstiscllftn Weltkdnferenz fand in den „Jüdischen Künstlers{Helen" (Theater Reklame) eine literarische Sondervorstellung statt, an der fast sämtliche Kräfte des Theaters teilnahmen. Im Mittelpunkt des Abends stand die Aufführung des ,,Dukus" (j, Akt) von A. Kacizne. somit der Schauspieler u.nd Regisseur S, Iris, dessen Gestaltung des MoscIlko tiefen Eindruck aüf das zahlreich erschienene Publikum machte. S. Iris hatte wieder einmal Gelegenheit, seine schauspielerischen Kräfte zu zeigen. Auch als Vorleser (I. L. Perez) bewies er Verständnis Und Felnfühligkeit. Den Dukus verkörperte in trefflicher Weise H. Eisen, dessen Freund M. Scheidöw, ausgezeichnete Leistungen böten I. Reismann als Joschke der Schneider, Lea Welntraub-Graf als Nechomele. B. Scga 1 als der alte Zudik und Frau Iris als Sure. Im Soloteil brillierten Segal-Rosenbach, der jiddische Volkslieder in bekannt ausgezeichneter Weise brachte. Mario Gang, dem t.s glückte, ■simsons Fall in dem ihm ungewohnten Hebräisch rezitatorisch zu bewältigen und die Zuhörer zu fesseln, wächst zu einem stimmgewaltigen Schauspieler heran. Den reim musikalischen Teil bestritt der Komponist und Cellovirtuose J. S tu t sc h e w sky. Wir wollen ihn nicht aflein als bedeutenden Musiker hervorheben, sondern vor allem ai's erfolgreichen Propagator der neuen jüdisch?" und hebräischen Musik. In der Begrüßung-ansprache zeigte Dr. Oskar R 0 s e n f e I d den Entwicklungsweg des Jüdischen Theaters, das seine Existensberechtigung nur als nationa'les Theater finde und darum verpflichtet sei.'- überall dort zur Stelle zu sein, wo ein aktiver, nationaler Impuls auftauche. Den Darok , für die erschienenen Delegierten (Dr. Wolfgan? Weisl, Dr. Arnsberg, Dr. AVzin) und für die übrigen Konferenzteilnehmer sprach Meir Groß man (London) aus, der aus der Figur de* Miischiko 'heraus das jüdische Schicksal malte Und die Wege zur Renaissance wies. Die Gäste (Prädhum der Kültusgemeinde, Vertreter des Verbandes demokratischer Zionisten, des Zionistischen Landeskomitees, des Keren Kajemeth und Keren Hajessod), sowie das (ganze Publikum ließen sich bis gegen Mitternacht von den Darbietungen fesseln. * Die .Jüdischen Kttnstlerspiele" erhielten ein warm gehaltenes Dankschreiiben, das vom gesamten Präsidium der Koniferenz i(Jabotinsky^ - Schechttnann, Lichthelm, Soskin, Großmain, Weisl n. ä.) gefertigt ist. Neues indisches Theatier (Kflnstlerkabarett), H., P.raterstr; CO. Wochenspielplan: Freitag, den 4. d. gelangt zur Erstaufführung das dreiaktigre Lebensbild mit Gesang „Wieman erzieht einen Mann" von L. Kobrln. Diese Novität wird Samstag, den 5. und Sonntag, den 6. d. wiederholt — Montag, den 7. d. „A Weib an Lusche n'\ — Dienstag, den 8. d. „W le man erzieht einen Man n". — Mittwoch, den 9. d. „Die B r i 11 a n t e n d a m c". — Donnerstag, den 10, d. ..Anstandige Menschen". — Bei sämtlichen Vorstellungen wirkt das ganze Ensemble mit. I ' Zionistische Frauengruppe IX. Am 13. jSnner um halb Ii Uhr vormittags findet in der Urania eine Kindervorstellung statt 7ur Äufillhrung gelangen Vorträge und Märchenfilme. Karten im Vorverkauf bei Frau Gisela Bauer. IX., Pfluggasse 9, und Frau Klara Mllller, fX , Wasagasse 31. Telephon Urä4-?05. Die Frauengruppe eröffnet demnächst einen unentgeltlichen hebräischen Sprachkurs für Anfflireer und Vorgeschrittene unter persönlicher Leitung der Frau Rablnowitsch, Tochter des Oberrabbiners Kuk in Jerusalem. Schriftliche und mündliche /Anmeldungen nehmen entgegen Frau Gisela Blauer und Frau Klara Möller. — Am 26. Jänner (Chamlschah assar) findet in den Prunksfllen des Hatl'lelsmüseums. IX., Berggasse 16. ein gemftllcher Gesellsc!>»'t«sabe«d mit Tanz statt. Karten im Vorverkauf bei Frau Blauer und Flau Klara Müller. ,. Jüdische Sport- und IIIIIIIIIIN Der Makkabi.Weltverband. Verlegung des Hauptbüros nach Berlin. Ge«*äß Beschlüß der erweiterten Präsidialsitzung des Makl ä'i-Weitverbändes in Brünn ist das Zentralbüro nach Berlin verlegt worden. Die Leitung des Weltverbandes ha1 Rechtsanwalt Dr. Lelewer übernommen. Es ist eine Reorgalifea iönskommissiön gebildet we rden, der außer Dr. LeleWer der Vorsitzende des deutschen Kreises, Direktor Kaminski, ferner Dr. Blum, Direktor Schmeidler, Dr. Kottier, Fritz Bernstein, Kurt Kiewe, Paul Kaminski und Rechtsanwalt Hennig angehören. Man ha» bereits mit der Arbeit begonnen und die Beziehungen mit sämtlichen Makkabi-Kreisen aufgenommen. Dem Weltverband gehören zurzeit folgende Kreise an: Belgischer Kreis, Deutscher Kreis, Englischer Kreis, Kreis Estland, Kreis Frankreich, Kreis Jugoslawien, Kreis Li'auen, Turnver' and Oesterreich, Sportverband Oesterreich, Kreis Rumänien, Kreis Polen, Kreis Palästina, Tschechischer Kreis, Ungarischer Kreis. Außerdem bestehen: Ein bulgarischer Kreis, Kreis B aiiljen, OTTO KASIlliS Kreis Finnland, Lettland und Litauen, mit denen Fühlung vorhanden ist. Die Verbindung mit Amerika und Südafril a ist aufgenommen. Die Zionistische Weltexekutive in London hat dem Weltverband weigehembte Unterstützung bei der Durchführung der Arbeiten zugesagt. — Es ha>en in Bzrlin Verhandlungen mit Herrn Ing. Ca'manovici (Jassy), dem Vertreter des Rumänischen Kreises, stattgefunden, zwecks Entsendung von Turn- und Sportlehrern nach Rumänien. Es ist geplant, in der nächsten Zeit Polen von einem Beamten der Exeku i e zw.cks Schaffung eines einlritlichen Polnischen Makka' i-Kreises besuchen zu lassen. Gleichzei ig werden in diesem Monat die Kreise der Ba tischen S'aa en von Dr. Kottier besucht. Der Sportklub Makkabi (Paris) hat sich dem Weltverband angeschlossen. Die in Berlin gepflogenen Verhandlungen zwischen dem Generalsekretär dieses I^lubs und dem Makkabi - Präsidium haben die Grundlage für eine gemeinsame Arbeit geschaffen. Hakoah gegen. W. A. C. Eine unverdiente Niederlage. Nach der knappen Niederlage gegen den führenden Sportklub erlitt die Hakoah gegen den Zweiten in der Tabelle, W. A. C, eine unverdiente Niederlage, in beiden Kämpfen bewies die jüdische Mannschaft, daß sie es mit jedem Ligaverein aufnehmen kann, und sie lieferte trotz der schlechten Sichtverhältnisse, des starken Nebels und des durchweichten Bodens ein ausgezeichnetes Spiel. Vor Seitenwechsel war der W. A. C. leicht überlegen. Tn der zweiten Spielzeit lag Hakoah fast ständig im Angriff und verringerte den 4 :0-Vorsprung» der Athletiker. Der jüdischen Mannschaft gereicht es zur großen Ehre, daß sie, als bei diesem Stand eine schwere Niederlage kaum mehr zu vermeiden war, nicht den Kopf verlor und den Gegner in einem erbitterten Finish überrannte Die Blau-Weißen bestürmten 40 Minuten lang das gegnerische Tor. Aber der W. A. C.-Tormann hielt die schärfsten Schüsse auch aus kürzester Entfernung. Bei der Hakoah bot die Verteidigung eine hervorragende Leistung. In der Deckung brillierte Stroß. Auch Fried und Poll a k ei wiesen sich als harte, unermüdliche Kämpfer. De» Sturm war im Felde ausgezeichnet. Hakoah MannschaftsmeSster Im Ringen. In den Mariensälen wurde der Entscheidungskamp* in der Mannschaftsmeisterschaft von Wien im Ringen zwischen Hakoah \nd Aus'tria-Grand Hotel ausgetragen. Die Hakoah, die sich schon dreimal den Meistertitel holen konnte, blieb auch diesmal erfolgreich. Im Einleitungskampf standen die Schwergewichtler Hirschl (Hakoah) und Schöll auf der Malte. Der Hakoahner blieb unverdienter Punktesieger. In 25. Sekunden siegle Gottlieb (Hakoah) mit Hüftschwung und Eindrücken der Brücke über L. Weininger. Flamm (Hakoah) konnte erst nach 15 Minuten gegen R. Weininger erfolgreich bleiben. Schlanger (Hakoah), der für das Leichtgewicht aufgestellt wurde, hatte keinen Gegner. Bergmann /Hakoah) gewann im LeichtmitleVewicht nach Punkten über Koldus. Eine unverdiente Niederlage erlitt Ochsen hörn gegen Poitner. Die Frühiahrstermine der Hakoah. DieFrühjahrsmeis'erschaftstermine der Hakoah laufen: Februar: 10. Allmannsdorf, 17. Donau, 24. Weiße Elf. März: 3. Simmering, 10. Vorwärts 06, 31. Neubau. April: 14. Viktoria 21, 28.. Bewegung XX. Mai: 19. Libertas, 26- Moravia. Juni: 9. Frem. Jüdische Schwimmer nahmen vergangenen Sonntag ah dem inter* nationalen Meeting des P. T. E. in Preßburg. teil. Im Freistilschwimmen für Herren besetzte Goldberger (Hakoah) den zweiten Platz. Landau (Kaufbor, Prag) landete im Rückenschwimmen für 100 Meter au dritter Stelle. . . Otto Llchtenstern (Hasmonea) hat' beim Skispringen In Steinhaus den vierten Platz errungen. Er t.ainlert flei ig und , wird auch an den nächsten Veranstaltungen auf dem Scmmering teilnehmen. ' Das Meisterschaftsspiel Hasmonea gegen Matzleinsdorf wurde abgesagt. Sonntag spielt der jüdische Verein im Cup gegen D F. C. Das Cupspiel Kakoali—B. A. C. findet am 70. Jfinner statt. Aus den Vereinen. Hasmonea. Freitag, 8 Uhr, Spleleryersammlung und Aufstellung. Sonntag Cupspiel gegen D. F. C. Jeden Dienstag und Freitag Ping-Pong-Abend. — M c n o r a h. Jeden Dienstag Spielrvcrsamnilung im Caf6 Balkan, VII., Zieglergasse 1. Ma'monides-Ins'Hut Wien. Leitung: III., Obere Weißigärbers.raße 24, Tel. 94-903. UniVersitSts vortrage über hebräische Literatur und Geschichte des Judentums, im Hörsaal 34 der phil. Fakultät vom Dozenten am Institut Herrn Dr. A. Kaminka. Mittwoch, 9. Jänner, halb 7 Uhr abend: „Das Problem der göttlichen Gesechtigkeit in der Welt." Ein Neujahrsgeschcnk an die Wiener ist die S e 1 d e n w oc h e im populären Leopoldstädter Warenhaus brüder Schi ff mann, 11., Taborstraße 48. .es ist dies die erite Verkaufssensa.io!: im neuen Jahr uni j/teichzeitiÄ ein neuer Bewe.s für . die außerordentliche Leistungsfähigkeit dieses, als beste und billigste Bezugsquelle '.icstbekannten Kaufhauses. Nachstehend einige Preisbeispiele: KieiderTK.-Seide. 80 breit. 98 Groschen, Faille e Claire und Brokate, 80 breit, S 1.98, Moire-Seide, per Meter S 2.50, Diagonal-Seide, 75 breit, S 1.90, Satin de Chhii, 90 breit, S 4.50 und 2.50. Liberty-?e!de, 90 breit, S 2.90, Shantung-Seide. 90 breit, S 2.90, Pongis, weiß 95 breit, S 2.90, Crepe de Chine, alle Farben. S 3.90, Kleider-Seide Faconne, 80 breit, alle Farben, S 1.98, Ottoman-Seide für Mäntel, 90 breit, S 3.90, Lame-Seide, alle Farben, S 3.90, Tafte, große, FarbensortimiTnt, 70 breit, S 3<'0. Faularle, moderne Dessins 100 breit, S 4.90, .J-ept-Satin, 100 bie;% i>er Meter S 5.90 Armur-S^ule 90 breit, alle Färb n, S 3.90, Crepe-Gtorgette, 100 b^.'t, atle Farben S 5.90, Ripse, für Mäntel, 90 breit, S 7.90 Mengenabgabe vorbehalten! Provinzversand per Nachnahme. Jeder htnde erhält e.K wertvolles Geschenkl