Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 2 (1928)
- Issue
- Heft 66 (21.12.1928)
- Date
- 1928-12-21
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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V Nr. 66 WEMEÜEWECT y ^^\ Seite* Thealer und Kunst« . Jüdische Böhne (Rolandbühne, I!„ PraterstraOe 25). Freitag, 2t. {*is Donnerstag, 27. Dezember „Der Heimatlos e", Lebensbild mit ' Gesang in vier Akten von Jakob Silbert. Im Neuen Jüdischen Theater (Kiinstlerkabareft, II., Pralei i Straße 60) Freitag, den 21. Dezember ErstauffOhruiiR von „L a n d- ' Streicher" (Brodinge). Lebensbild in drei Akten von Markowltsch. Musik von Sch. SchloDbersr, Die Novität wird Samstag- und Sonntag, wiederholt. Montag. 24., bleibt das Theater geschlossen. Dienstag, den 25. Dezember zwei Vorstellungen. Um 7.30 Uhr wird gespielt ..Die Frau ohne Sprach e",. um 10 Uhr als .Nachtvorstellung gelangt zur Aufführung „Masel-To w". Mittwoch und Donnerstag, Besinn 8.30 Uhr. „Eine Nacht in Kalifornien". Jüdische Künstlersnlele (Theater Reklame). Wochcnprogri Von Freitag, den 21. bis Sonntag, den 23. d. die neue Operette ..Sclimi IckI Mas! k" von Horowitz. Montag, den 24. geschlossen. Von Dienstag, den 25. bis Donnerstag, den 27. der große Sensations. schlager Jüdisch-Amerikanische Komödie mit Musik und Tanz. Mittwoch, den 26.. Beginn halb U Uhr. Begrüßung der Konferenz der Zionisten- Revisionisten (Wladimir Jabotinski) im Rahmen einer literarischen Vorstellung unter Mitwirkung der Damen Vera Kaniewska, Lea W.e 1 n t r a u b - G r a f und der Herren J. R e I s m a n n. S. Iris, A. Meiseis, J. Segal-Rosenbach, B. S i g a 1. Der Komponist und Cellist J. S t u t s ch e w s k y und Jchuda Ehrenkranz haben ihre Mitwirkung zugesagt. Karten Im Vorverkauf an der Kassa -les Theaters. Reklame, II., PraterstraOe 34. Tel., 47-1-47. . Literarischer Abend. Begrüßung der Zionistisch-revisionistischen Konferenz ,. Am .26. Dezember, 10 Uhr abends, findet im Rahmen!<emes literarisch-musikalischen Abends in den ,.Jüdischen j Künstlerspielen" (Theater Reklame), eine Begrüßung der Teilnehmer an der Konferenz der Zionisten-Revisionisten i statt Nach einer Ansprache durch Dr. Oskar Rosen- Ii f e 1 d folgt eine Reihe von Darbietungen, ausgeführt u. a. j von Jona Rcisraann (Goldfaden-Szene), S. Iris, Lea W ein tra«b,- S. Sig e 1- (Perez-Einaikter), Vera K a njiewska (Jüdische Volkslieder), A. Meiseis (Revue- C»roteske), J. Sega 1- Kos-ento-acli (Hebräische und . Jiddische.Lieder). Der Cellist und Komponist J.Stu-; U eh e wsk y und der Rezitator Jehuda Eh renkranz •haben ihre Mitwirkung zugesagt. — Karten-an der-Kassa;des TheatcHlRe/lcläme, II., Praterstraße 34, Tel. R-47rl-47. Habimah. Zehn Jahre hebräisches Theater, j In Palästina wurde Samstag, den 15. Dezember, : der zemijährige Bestand der „Habimah" gefeiert. Für | die jüdische Welt, bedeutet „Hab im ah" die Idee des hebräischen Theaters. Als Habimah von Rußland nach Europa'kam und hier ihre Kunst zeigte/wurde man sich bewußt, daß das Theater mehr sein Jann, als das Vergnügen eines Abends. Denn hier erschien, seit der Zeit der Griechen zum erstenmal wieder der ursprüngliche Sinn des Theaters, die Offenbarung der Ekstase, des Pathos, desj Volksgottesdienstes,., des religiösen: Kults. Das ist der Grund der gewaltigen Wirkung in Europa, in allen. nichtjüdischen Kulturzentren. Als die Habimah von Stadt zu Stadt zog und schließlich nach Amerika ging,'; befürchteten viele Freunde und Bewunderer, daß nach und nach ihre Eigenart verlorengehen und. einem .Allerweltstheater. platzmachen könnte. Da aber zeigte es sich, .daß gerade der. tiefste Sinn der. „Habimah" .ihr die Existenz sicherte; die immer Vorhandene Sehnsucht nach der Heimat Erez I$raejj,j;>(4ajs...oichts anderes als ,ihr leitztcs. Zjel. sein .konnte.' Tund auch hier gibt es ' kein Sich-Verlieren in satte Rulle, ..in. bequeme Aill.täiglichlkeit. Neue weitere Zieie sind; unter dem Himmel Galiläas und den tiefblauen Nächten iJudäas zu erreichen, Ziele auf palästinensischer Erde für die .'fiebräiscHe iKult«r. Deswegen nahen die verschiedensten Menschen der ganzen Welt,. Träger großer Na.men in der. europäischen Kunst- und Kulturwelt, Habimah ak das Symbol der jüdischen Renaissance gefeiert. Die Weh: weiß,' daß Habirha der Tempel der neuen jüdischen Kunst in Wort, :Lied, Bild, und. Tanz ist. . .. . Im Frühjahr 1929 soll Habimah auf ihrer europäischen Tournee-nach Wien 'kommen. Wir senden ihr verehrungsvollen Gruß und warten auf die künstlerischen Früchte, die sie ihrer neueri endgültigen Heimat Erez- Israel verdankt! . , . Jüdische Abende. Von .kultureller 'Bedeutung war in der abgelaufenen •Woche das Kontext ] üdi s eher iM u s:S:k, das am- Rahmen des „Vereins, zur Förderung jüdischer Musik in Wjen" der Keren. Kajemeth und die Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs veranstaltet halben, informative Worte sprach Dr. .Max Graf. Im Mittelpunkt, des Programms standen Joel Engel, Ernest Bloch - und Josef. Achrort als Komponisten. J. Stu ts.c he wsfcy als Cellist und als iMusükenthusiast. dessen Impulsen die schönen Leistungen des Abends, darunter die ausgezeichnete -Ausführung der Kändersuite rvon .Aohron, zu danken sind. Hingegen •kamen 'die jiddischen und hebräischen Lieder durch die farblose Art der Frau MislarvKäpper nicht zur Geltung. Dieser Mnsik kann man nur durch erstklassige Interpretation gerecht werden. — Im Kunst- und Vojksliederabcnd .1. S e g a 1 - R o s e n b a c h zeigte, dieser .echte lyrische Tenor Können und Geschmack. Das Stein^Cara-Trio und der bekannte .Rezitator S. Schwager waren rieben dem Pianisten Kundegraber ausgezeichnete Mitwirkende. Auf dem Li'ederp'rogramm standen J. Engel, (Perez) Ro&kin, (Anski) Gelbart und Volkslieder. Die. „Jüdische u K ü n s t.l q r s p i e ] e" . feierten Chanukah mit einem literarisch-musikalischen .Atoend, der jüdischer',Volkslieder ('Lea Weintraüb:Graf)/einen Knabenchor, synagogale Gesärtge, Rezitationen (S. Iris) und einen Einakter brachte Die Eröffnungsworte sprach der Dramaturg S. Meiiseis, nach dessen Ausführungen das jüdische Theater die Pflicht habe, rein national zu wirken; die Festrede 'hielt in jiddischer Sprache Dr..Gh. Tartäkower, der die'heutigen. jüdischen Pioniere Palästinas mit den Majk'kabäern verglich. — M. -H e r s c h k ö w i t z, gewesenes Mitglied der Freien Jüdischen Volksbühne,- absolvierte in Graz einen'höchst erfolgreichen Rezitationsabend, der durch JOd. und hehr. Grammophonplatten In größter Auswahl Kantorengesänge / Volkslieder u.Orchesteraufnahmen GRAMMOPHON-APPARATEN Ä«,, Täglich unverbindliche Vorführung der neuesten Aufnahmen ohne Kaufzwangl / Verzeichnisse auf Wunsch kostenlos! die Bemühungen der Herren Kandl. Schwarz. Holzschlag und Teller ermöglicht wurde, wofür ihnen Herr Herschkowitz den besten Dank übermittelte. Das große Interesse, das in Graz dem jiddischen Wort entgegengebracht wird, dürfte bald seine Krönung in einer Aufführun? des „Dybuk" in jiddischer Sprache finden. Ehrenabend Lerescu. Das Künstlerpaar Adela Lerescu und S. Lerescu, welches aus der Rölandbiihne ausgeschieden ist, veranstaltet Sönntag, den 30. Dezember im Theatersaal des Hotel Post einen Abend. Zur Aufführung gelangen Goldfadens „Sulamith" (3. Akt). „Davids Geige" (2. Akt), der lustige Einakter „Der Thues" (Irrtum), und ein großes Divertissement. Jakob Silbert in der Rolandbühne. In der Jüdischen Bühne (Rotandbühne), die in ihrem neuen Theater 70 Vorstellungen, die von über 35.000 Personen besucht waren, aibsolvlert hat, ist der berühmte Künstler Jakob S i \ 'b. c r t, Direktor des Jüdischen Theaters in New York, mit seinem Ensemble eingezogen. Jakob Silbert ist in einem »kleinen Städtchen' in Rußland geboren. Schon in seinen jungen Jahren schrieb und saug er jüdische Lieder. Kurze Zeit wirkte er auch in Goldfadens Theater mit. Mit zwanzig Jahren war Silbert bereits ein bekannter Name unter den Juden Rußlands, Polens,- Rumäniens und Gafcietis. Er unternahm.v Rei.sen durch verschiedene Länder und gastierte auch' einmal in Koustantinopell. Zu dieser Zeit weilte Dr. Theodor' H e r z 1 in dieser Stadt und wohnte auch einer Vorstellung, * in der SMhcrt mitwirkte, bei. Zufällig spielte man ein historisches Stück: „Der Held der Armee", und. SH'bert hatte daibei auch auszurufen: „Für mein Vaterland, für mein Zion." Silbert, von dem Besuch Henzls verständigt, verlieh seinen Worten einen besonderen' Ausdruck. Dr. Herzl erhob sich und dankte von der Loge aus dem 'jüdiischen Schauspieler. Dieser kleine Zwischenfall endete mit" einer Kundgebung des Publikums für Herz! und den .zionistischen .Gedanken. Nach der Vorstellung 'bedankte sich Herzl 'bei Silbert. Nach deiii Tode ''Hcrzils gab SHibcrt, der inzwischen geheiratet hat, seinem Kinde den Namen Theodor Herzl-Silibert. Jakob SiHbert. wanderte schließlich nach Amerika au.s und ging dort daran, in New,York selbst ein Theater besseren Stiles zu "«riHKlen und seine 'eigenen Stücke in qualitativ ibesserer Aufmachung hcTdusüoubringen. Er hatte Eriolg und wurde in kurzer Zeit'ein'ibcrühmter Künstiör.' Nun.ist Silbert wieder, in ,Europa. Nach seinen sensationellen'Erfolgen« n Wafschäu, Lodz'und bubliti wird er ein;. fl^rz.csrjGastspiei^yk. der •■Ralartd'B'üihne a!bsolvieren.' ■ 1 Vböl Kantorssolln zum best bezahlten JazJESänger Amerikas. Eine eigenartige Karriere, hat der heute höchst-, bezahlte Sänger Amerikas A I J o 1 s o n hinter sich. Er is^ als Sohn eines jüdischen Kantors in New York — East-Side — aufgewachsen und hat sich dann aus eigener Kraft zu seiner heutigen Position emporgearbeitet. AI Jolson ist Spezialist für Neger-Songs und in seiner Art ein Gegenstück zu dem Flüsterbariton Jack Smith. Gegenwärtig gastiert A 1 J o 1 s 0 n in London und dürfte •demnächst auch in Wien-ein Gastspiel absolvieren. AI.. Jolson hat sein Leben auch bereits 'im Film gespielt. In dem Filin „Der J azzsänge r" spielt er seinen eigenen Werdegang. Dieser Film läuft jetzt bereits seit .einem Jahre mit ungeheurem Erfolge in einem der. größten Kinos der New Yorker Broadway. taimuq in Jiddisch. In .London ist soeben der zweite Band. „Talmud in Jiddisch" erschienen, eine Arbeit des bekannten Schriftstellers Jakob Meir S alkin d. der sich seit Jahren mit der Uebersetzung des Talmuds ih^ Jiddische befaßt. Jizchak Griiubaum Uber $e Jewish Agency. Als Nr. 2 der von der J. A. V. ,,'Baris.sia", Prag, edierten „Schriiften. >zur Diökussiion des Zionismus" erscheint eine Puiblikatfon des 'betkannten zionts-tischen Führers und Sejm'deputie'rten Jizchak Grnnbäum (Warschau) über das rtProbilem der Jewish Agency". Der Standpunkt des Veriassers ist zwar bekannt, doch gewinnt die Schrift als summarische. Kritik des Projekts , besondere Bedeutung. Griürtbawn nnte'rzi&lvt nochmals alle Pro- und Kontragründe einer sehr eingehenden und immer ganz sachlichen Untersuchung.-Die Broschüre ist bei der J. A. V. „Barissia", Prag,;Prikopy 17, Caife „Gontinentail", zu beziehen, hn HinWIclc auf das große Interesse, das Grilnbaums Dar- Denket an. den Winter! und decket euren Kohlenbedarf, schon jetzt bei der bestrenommierten Firma Julius Haber, Wien, II., Taborstraße 9. (Siehe auch Inserat, Seite 12.) E legungen iüberall erregen, empfiehlt sich rechtzeitmge Be.- steliung. Preis per Broschüre 80 Groschen. Movers Uxlkon tn zwölf Bänden. Band 8 (Marut Bis Ontidium) In Halhledcr Jtebundon M. 3rt. Verlag des Bibliographischen Institut*'In Leipzig. - ..Meyers Lexikon" hat es sich im vorliegenden achten^Bartd wieder besonder« angelegen sein lassen, auch dem Laien klare Einblicke, selbst In schwierige naturwissenschaftlich-technische Dmse. geben. Das Streben nach größter Anschaulichkeit der Darstetlung findet besonders auf technischem Gebiet durch die zahlreichen Tafeln und illustrierten Textbellagen . wertvolle Unterstützung. Aach dieser Band, mit dem „Meyerr Lexikon" nun zu zwei Drittel-fertig vorliegt, verdient volle Ancrkennnng and dem bildlichen Teil, auf dessen drucktechnische ' Wiedergabe große Sorgfalt verwendet ist, gebohrt besonderes Lob. Für die jüdische Arbeiterkrankenkassc in Palästina. Der Verein der Freunde des anbeitcraden Palästina ersucht uns um die Veröffentlichung' nachstehenden . Abrufes: Viele Jahre schweren Kampfes hat die jüdische. Arbeiterschaft hinter sich. In ein Milieu gestellt, dessen gesciischaift-llchc Struktur eine soziale GcsctzRebung im 'europäischen Sinne noch nicht zuließ, hat die allgemeine Organisation - der jüdischen Arbeiterschaift Palästinas aus eigener Kraft die allgemeine 'K r a n k c n k a s s e geschafllevi. Die jüdsche Arbciterkrankcnlkasse in Palästina steht a'Uein da und ist nur auf die Hilfe aus dem Lande angewiesen. Dabeierfordert die ständige Einwanderung •. eine stetige Erweiterung der Sozialfürsorge, für welche die Kräfte des Landes nicht ausreichen. ^,.v Wir appellieren daher Im Namen der Acrztc und.der Arbeltcrkrankend<asse Palästinas an die Acrzteschaft Wiens, bei der Ausgestaltung des SoziaAversicherungsinstitutes unserer jüdischen Pioniere mitzuhelfen und durch Hergäbe von m ed 1 z Iii i s c h bn Instrumenten toezw. durch gclldliche Ablöse das Wcrlk izu fördern. . , > Untertzeicbnet ist der Aufruif von folgenden UniversitätsprofcsBoren und Dozenten Dr. Gustaiv Alexander, Dr. Ludwig Braun, Dr. Siogmund Freud, Dr. Mark. Haje'K, Dr, Hans Königstein, Dr. Wiiln. Knöpfclmachcr, I)r. ku<hv, Pappenheim, Dr. Emil Redllich, Dr. Alois Strasser, Dr. jm. Mandel, Dr. Otto Matibtirg, Dr. Heinr.'Neuma-ttni Dr; Ma.rtin Haß, Dr. Leo Heß, , Dr. Felix Mandl, Drr;Rudo!lf Strisower, Dr. Köbert Wi'llheim, 'Dr. Hugo Stern, Dr. iBdrwdn Bader, Dr. Alfred Löwy, Dr. Max Meißner, Dr. Sam. ^.xtß^Bc. Eml Schrwaizer. ' "' Jüdische S p d 14^ uöi iliiiiiiiiiiiiiiiiiiTi^nbewegiing Der" F.*C. ■ H:akö-ä h-HOMt'tbereütis Mr,>:«dfe ikormhende Saison große Voribereitungen. Die Mannschaft diürfte durc^ einige bekannte Spieler verstänkt werden. Am 36.. Dezewr her trägt die Hakoah gegen. Sportklaib eilt Fireundschaftsspiel aus. Interessant ist, daß der S. C. Hakoäh vor mehreren Jahren, adis er ebenifallls in der Zweiten Klasse tätig war, den damals unbesiegten Sportklub in einem Rund spiel 'besiegte und auch den ersten Preis, 'einen von der christllchsoziailen „'Reichsposit" gestifteten Pokal, ge- Im Jänner folgen zwei freu?nidschaftlic/he Begetgtutngen mit erstklassigen Wiener Vereinen;* diese Kämpife soilien die Mannschaft. für das-erstklassige Gupspiel gegep; ©. A. C. (20. Jämrier) Vorbereiten, Ein gutes Abschneiden im Cupbewerib würde nücht nu-r ein großer S'PortHcner, sondern 'auch finanzieller Vorteil ifitir den' Verein sein, und' deshailto werden diie Blau-Weißen alle Anstrengungen machen, um sich -im: Cup längere Zeit zu hehau'pten. LeopoWstädter Turnverein Makkabi H. In der letzten Turnratssitzung wurde der Freude ü'ber den Erfolg^bei-dert Kultuswahlen Ausdruck verliehen, an welchem der Verein sowohl* finanziell als auch durch Mitarbeit beteiligt war. Für diese Arbeiten wurde dem Leiter dieser Alktaon T. B. Carniol der Dank ausgesprochen. Weiters wurde der stete Aufschwung, den der Besuch der Turnplätze zu yiety ■zeichnen hat, konstatiert und es wurde bei dieser Gelegenheit die ganz vortreffliche und moderne Führung des Turnens durch T. B. Prof. Reiß besonders hervorgehoben. Der Tumrat beschloß .ferner, ab Jänner 1929 das Kimder- und Zöglingsturnen (Knaben und Mädchen) wieder aufzunehmen. Turn zeiten in deT Knaiben-Volksschule, Wi en, iL, Leopoldsg as-se 3: Herren- und Zöglingsturnen Mittwoch von 7 bis-9 Uhr: Damenturnen Montag und Donnerstag von 8 bis 9 Öhr: modernes Frauenturnen Montag und Donnerstag -von 7 bis 8 Uhr; Kinderturnen (10 his 14 Jahre) Mittwoch halb 6 Uhr bis 7 Uhr. Eine einheitliche Jüdische Sportorganisation in Polen, In Krakau fand dieser Tage eine Konferenz von 109 Delegierten, die 56 jüdische Sportorganisationen in allen Teilen Polens vertraten, statt; Es wurde beschlossen, die Sportorganisationen zu einem Verband zusammenzuschließen . und ein leitendes Sportkomitee einzusetzen. Regierung' und Stadtbehörden begrüßten die Konferenz. Der Warschauer Magistrat schenkte dem jTKföschen Sportklub Makkabi einen Sportplatz. Der S. C. Makkabi und Haglbor haben sich unter dem Namen II., Praterstrassö 25 Ab D Tel. R-49-1-29 21. Dezember sensationelles Gastspiel des weltberühmten Künstlers MOS SILBERT IllllllllllilllllllllllllllllllllllllllllllllW Direktor des Jqdischen Theaters New York Erstaufführung Erstaufführung „Der Heimatlose" Lebensbild In vier Akten mit Gesang von J. SMfrert Mitwirkend u. a, die Damen Glucksmann, Braclawska, Wgldberg uud die Herren Melzer, Waldberg, Schon* und Podzamcze