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Die neue Welt · 1928-12-14 · Heft 65 (14.12.1928) · page 9

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 65 (14.12.1928)
Date
1928-12-14
Page
– (sequence 9)
Language
German
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*t. 65 m nebe, fet .Seite 9 auf dem Prinzip der Schadenersatzversicherung Aufgebaut. Es ist also kein Krankengeld oder eine Bchandfimg durch 'bestimmte Kassenärzte vorgesehen, sondern S.tm Patienten wird der größte Teil des Schadens, den er durch die Krankheit erlitten hat — etwa durchschnittlich 75 Prozent — ersetzt, wobei ihm vollkommen freie Wahl des Arztes, des Operateurs und auch der Anstalt, an die er sich wendet, gewährleistet ist. Vor wenigen Tagen hat das Gremium der Kaufmannschaft seine Mitglieder aufgefordert, zu diesem Werk ihre Zustimmung zu geben, da auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen eine schriftliche Abstimmung über die Errichtung der obligatorischen Krankenkasse vorgenommen werden muß. Innerhalb dieser kurzen Zeit haben nun mehr als 4100 Kaufleute schriftlich ihr Einv'erständnis zu diesem Plane gegeben, so daß an der baldigen Verwirklichung der Krankenversicherung nicht mehr gezweifelt werden kann. Theater und Kunst. Im Neuen Jüdischen Theater (Kilnstlerkabarctt, II.. Praterstr. 60) gelangt Freitag, den 14. Dezember „Die Frau ohne Sprache", Lebensbild in 3 Akten von Z. Libin, zur Erstaufführung. Samstag, Sonntag und Montag wird die Novität wiederholt. Dienstag.: ,,Dcr iihrisre Mensch". Mittwoch: „Eine Nacht in Kalifornien". Donnerstag: „Die Frau ohne Sprache". Jüdische Kiiiistlcrsplüje. In den Jüdischen Kiinstlerspielen (Theater Reklame) gelangt zur Aiifftihritnjr: Von Freitag, den H. bis Sonntag, denlü. die 3aktigc Gcsangskomodie von A. •fJauntwoIl „Das M il d c 1 vom Orient"; Montag, den 17. als Gedenkfeier für den verstorbenen Direktor und Schauspieler Max Streng: „D a s C h u p c k I e i d" auf Anregung der Frau Paula Dreiblatt; Dienstag, den 18. JubllSumsvorstellung (zum 25. Male) die Sensationsoperette „Palaschka"; Mittwoch, den 19. „Das P c n s i o n s in ii d c l"; Donnerstag, den 20. ..Das C Ii u p c k 1 e i d". In allen Vorstellungen das Kiiiistlerpanr Vera KanJewska - Paul Brcittnann. Jüdische Bühne- (Rolandbiihnc, II., PraterstraGc 25). Freitag, M. d. M. Erstaufführung „Der Jeschiwc Bücher", Lebensbild in vier Akten von Kakov. Samstag, 15., und Sonntag, 1(5. d. M. „ü e r str olener Almen", Lustspiel in'drei Akten von Wolfstlial. Beginn täglich viertel 9 Uhr. VolktUinliche Preise von S 1 bis -1. Ab Montag, den 17 Dezember, bleibt das Theater wegen Vorbereitung der neuen Premiere geschlossen. Am 22. Dezember beginnt ein Gastspiel der berühmtesten jüdischen Künstler aus Warschau. Max Lieberaiann-Ausstellung in Wien, Das Lebenswerk eines jüdischen Künstlers. Die Vereinigung bildender Künstler in Wien (Künstlerhaus) wird im Frühjahr 1929 eine Ausstellung des Lebenswerkes von Max Liebermann veranstalten. Gegenwärtig befindet sich ein Vertreter 'des Künstlerhaiises in Berlin, um die erforderlichen Verhandlungen zu führen. Die Auswahl der Werke wurde dem bekannten Liebermann-Biographen Erich Hanke übertragen. Die Nationalgalerie in Berlin, die Kunsthalle in Hamburg und zahlreiche Privatsammler haben sich bereit erklärt, Gemälde von Max Liebermann für ■ die Wiener Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Da das Werk Liebermanns, des 83jährigen, seit 60- Jahren schaffenden- Künstlers, sehr groß ist, wird die Atisstellung eine der umfangreichsteh Koh lektivausstelluingen mit Werken aus allen Epochen des Meisters werdein. Dr. Präger erzählt neue jüdische Schwanke. Der Verleger am Vorlesepult. . Nichts ist billiger, als jüdische Witze. Man muß nicht gerade in Kabaretts und Revuen gehen. Dort wird, so tüchtig gemauschelt, als wäre diese Art des Ausdrucks ein internationales, völkerrechtlich gesichertes Versfändtgungsmittel, und sie, die Kleinbürger beiderlei Geschlechts und jederlei geographischer Herkunft, verzerren ihr Gesicht zum Lachen schon im Augenblick, da der Conferencier den Mund mit einem „Zwei luden treffen sich" auftut. Das sind Wortwitze,. Mauschelwitze, pervertierte Witze', die Witze als Minderwertigkeitsproduktc. Dieser Degenerationserscheinung stellt Dr. Max Präger gemeinsam mit Dr. Siegfried Schmitz in dem kürzlich erschienenen Buch „Jüdische Schwanke" (R. Löwit Verlag, Wien) den großen starken urwüchsigen Hiimor' entgegen, aus dem das Herz und der Geist des ostjüdischen Menschen hervorspringt: j.üdisehen Witz, das heißt den jüdischen Volkswitz, der schöpferische Kraft besitzt, indem er die seelische, geistige, soziologische Haltung des Juden blitzartig erhebt: Schnorrqrgeschichteu, Heirats¬ und Kindersegenmotive, Anekdoten' aus Handel und fremder Umwelt, Schwanke von Rabbinern, Heiratsvermittlern, Lehrern und Rothschild. Keine Wiitze. sondern Witz, keine Mauschelanekdoten, sondern jüdische Schwanke. Dr. Präger las jüngst im Architektensaal 'seine jüdischen Schwanke, der Verleger und Bearbeiter erschien am Vortragspult: ein schüchterner, bisher nur in PrivatzirkeZn zum Lesen und Deuten jüdischen Humors herausgeforderter Mann, der weder über die Fixigkeit noch über die Schablonentüchtigkeit des Routiniers verfügt. Aber ein Lächeln hinter der Brille, ein Achselzucken, ein Hinneigen zum Ohr des Hörers, eine Pause zwischen Träne und Humorlaut, ein Knipsen mit den Fingern, ein ratloses. Verbiegen des Daumens und schließlich die nuancierte Beherrschung des Jiddisch — all das ergab eine Plastik der Pointen, die in Sekunden Symbole des jüdischen Humors gestaltete. — Der Abend war ein großer Erfolg für den Vorleser und für den — jüdischen Witz. . or. l'JOjähriges Jubiläum des Verlages Kaufmann. Die Verlagsbuchhandlung M. W. Kaufmann. Leipzig, hat am 15., November ihr lOOjähriges Jubiläum gefeiert und, als Denkschrift einen künstlerisch vornehmen Katalog .veröffentlicht, der Beiträge und Photographien, der jüngsten Autoren dieses Verlages Prof.' D r. Tg n a z Z i e g 1 e r, York Steiner, Dr. Friedrich I. Aschkenasi und Josef Kaplan enthält. Zugleich teilt er nahe an 2000 Werke jüdischer zeitgenössischer Autoren mit, eine reiche Lese jüdischen und allgemeinen Inhaltes aus verschiedenen Verlagsunternehmungen. Diese, überwältigende Fülle beweist, daß wir wahrhaftig in einer Epoche jüdischer Wiedergeburt' leben, deren Wucht und Bedeutung bisher nicht genügend gewürdigt wurde. Jüdisches Theater-Studio. Dieses; künstlerische' Unternehmen hat sich bereits konstituiert und geht daran, die geeigneten Lehrkräfte zu gewinnen. .Nach den zahlreichen: Anmeldungen: zu schließen, dürfte bereits in der nächsten JUdo und hebr. Grammophonplauen in größter Auswahl Kantorengesänge / Volkslieder u.Orchesteraufnahmen L%tsvo„ GRAMMOPHON-APPARATEN Ä„, Täglich unverbindliche Vorführung der neuesten Aufnahmen ohne Kaufzwang! / Verzeichnisse auf Wunsch kostenlos! Woche mit der Arbeit begonnen werden, zumal in diesem Zeitpunkt die Frage des Sitzes gelöst sein wird. Es sind Bestrebungen im Zuge, ein örtlich und räumlich passendes Lokal zu erwerben. — Anmeldungen nach wie vor an Dr. Oskar ftosenf'eld, IX.. Türkenstraße 19. „Die Pest" von An-skl, Dieses von Arno Nadel und Rosa Nossig für die deutsche Bühne bearbeitete Fragment des Dybuk-Dichters An-ski gelangte am Mannheimer .Natioualthca'ter zur Uraufführung und hatte einen durchschlagenden. Erfolg. Die musikalische Unterittälung .stammt vom Wiener Komponisten Wilhelm G r o ß. Schalom Alechem in den „Jüdischen Künstlcrspiclen". In der von der Vereinigung demokratischer Zion istinnen arrangierten Vorstellung hatte Jona Reis mann, der populäre Charakterkömiker, die Rolle des Börsenmaklers- Schapira übernommen und ■in seinem mosaikartigen Stil durchgeführt. Neu war auch B. Sigal als Iwan Iwauoff. Der Abend zeigte die „Jüdischen Künstlcrspielc" wieder auf einem respektablen Niveau, zu dem nicht wenig das Gästepaar K a n j c wsk a- 13 reit mann beitrug. Verband jüdiHcher Akademikeriimen. Vor ungefähr zwei Wochen wurde auf Initiative des Verbandes der zionistisch-akademischen Verbindungen und Vereine eine Vereinigung der an' Wiener Hochschulen inskribierten'' Studentinnen ins Leben ' gerufen. Schon % die zahlreich besuchte Gründunssversainmliing zeugte für die Notwendigkeit, die jüdischen Studentinnen.in einer Organi-. sation zusammenzufassen. Dem Verbände stellte; säqh.- auf allgemeinen 'Wunsch" der 'Generalversammlung Frau A n i 11 a M ü 11 c r - G ö h;e n zur .Verfügung. Unter ihrer umsichtigen, bewährten' Führung werden die Studentinnen ihrem Ziel, der Zionisierung und kulturellen Vervollkommnung zustreben. .Dem engeren Ausschuß' gehören an die Kolleginnen: R. W a tlfl, H. Schwebe r. und E. L c w i n. Das Verbandsheim befindet, sich im jüdischen Zentrum (II., Untere Augartenstraße-35), wo jeden ' Mittwoch;tini halb 8 Uhr abends die-Zusammenkünfte stattfinden; Eine Kinder-Chanukabfeier der demokratischen Zionistinnen. Um jüdischen Kindern die Schönheit und den Sinn jüdischer -Feste nähcrzaibringen, veranstaltete die Vereinigung demoikra^tischcr. ., Zionistinnen eine Kindcr- CU-a.nu.bahf ei er« . Tröt£.l-\des' großen. Saales .konnten »um grüßten Bedauern der Veranstalter viele, hunderte Kinder wefksiäUefär SßSS^i UndTSSCBlQ Saloragärnitaireiri und Einzelm$toelst ticke ADIEK, VII. Apoilog. 18 *jäi.*« ' ' -1 . ' . -'--f-r«*- •keine'n Einlaß mehr iHnd£h.,':D&s vörMdiliche Arrangement war . darauf bedacht,-.dem IFesVe r'e'itr. •jüdischen Charakter zu geben. In der Einleitung stellte Herr David Nebenzahl mit 'laiuniigen Worten- und echter, Eimfüilvlung in diic Kindcrseele den Kontakt mit den Kleinen sofort her, dann sang Herr Oberkantor -Gerson Marguli es, der das Lichteranzünden übernommen 'hatte, mit. inniger, zu Herzen gehender Stimme das „Moaus Zur". Nach zwei Gedrehten „Mein Traum von 'Palästina" und „Jüdische Bräuche" folgte ein Trialog „Jüdische Namen": Den-Abschluß bildete ein Stück, ' von . der bekannten Religionslehrcrin Fraai Reiß verfaßt und einstudiert, iji dem eine reizende Mädchengruppe die jüdischen1 Feste personifizierte. Bogeisterter BciiaiH lohnte der Verfasserin, und. den Mitwirkenden. Nach den Vorträgen erhielten die mit blau/weißen Abzeichen geschmückten Weinen Teilnehmer biauweißc Säckchen mit Süßigkeiten und Spielereien. Der ungeheuer große Zustrom, den dieses Fest zu verzeichnen hatte, war ein Beweis dafür, wie groß das Bedürfnis nach solchen jüdischen Veranstaltungen ist. Die. Vereinigung demokratischer Zionistinnen wird auch in Zukunlit diesem Bedürfnisse Rechnung" tragen.. :."'.. Chanukah-Abend in St. Pölten. Am 1. Dezember d. J. fa'nd eine von der Zionistischen Ortsgruppe und detn jüdischen Jugendbund St. Pölten veranstaltete Chanukah-Akademie statt. Der Obmann der Ortsgruppe St./Pölten. Herr Ing; Ho 1 z c r, begrüßte die Gäste und -sprach einleitende Worte über den Sinn der Feier. Frl. Kamilla Frank brachte hierauf einen von Herrn Oberrabbiner Dr. S c h ä c h t c r verfaßten Prolog zum Vortrag, worauf Herr Dr. Schach ter die Festede hielt, welche bei den 'Anwesenden lebhaften Anklang fand. Sodahn folgten Klaviervorträge der Damen Jenny Körner und Nella Wu 1 k a n, Tanzvorführungen der Damen K. F r a n k,' Gery St ein er, und Gusti'. Kör no r, welche von Herrn Vorturner Kor ine k einstudiert wurden und Frl. Anny Schwenk am'Klavier begleitete. Frl. F. Frank trug H. -Zuckermanns Makkabäer vor. Das Theaterstück ,.Voh den vielen Lichtelein" wurde* von-Mitgliedern des jüdischen Jugendbundes (Hauptrollen Frl. F. F r a n k und, Herr Cafe Reklame Cafeiler: Jakob Goldfliee Wien, IL, Pr*terstrft$e Nr. 34 anschUeßend die „Judischen KUhstlersplele" / Vorzügliche Getränke und kalte Speisen zu billigen Preisen / Rummy- Spieltische ' Treffpunkt der jüdischen Gesellschaft Franz Mandl) aufgeführt, Alle Darbietungen wurden durch reichen Beifall belöhnt. Sehr zahlreiche Gäste waren von den Ortsgruppen Krems, Amstetten, Linz, Wien u. a. erschienen. An dio Feier schloß sich eine Tanzunterhaltung an. . . . , Chanukahfeier der Zeire und Noai? Hamisrachi. Sonntas, den 9, Dezember, fand im Olympiafestsaale eine große Cha<nukahfcier statt, die einen überaus guten Erfolg zeitigte. Die Festrede' hielt Herr Kultusvorsteher Viktor B ä u m i n g e i\ Hernach zündete Herr Obenkantor Leo Funke die Ghanukahlichtcr an und gab in seiner gewohnt meisterhaften Weise einige . Vortragsstückc zum besten. .Herr Prof. Fritz Blum vom Burgtheater verstand es, durch seine große Kunst das Publikum zu fesseln und erntete reichen Beifall. Herr Obcrikantor R o s e'n w a l d sang, begleitet von Klaviervirttiosin Frl. Baron, jüdische Volkslieder. Herr Samuel Schwager schloß mit seinen Vorlesungen die Feier. Chamuka-Feier in der Isr. Versorgungsanstalt. Am 8. Dezember fand in der Israelitischen Versorgüngsanstalt (IX., Seegasse 9) anläßlich des Chanukafestes eine Betcilung der Pfleglinge statt. Dank den Bemühungen desi Obmannes Herrn Kultusratcs David Doha.n, des Herrn Julius B e r g'e r und vieler anderer war es heuer möglich, den Insassen durch Aufbringung wertvoller Geschenke eine besondere Freude zu bereiten. Nach der Bescherung fand im Betsaale ein Gottesdienst statt; Herr Oberkantor M a t y a s brachte die feierlichen Gesänge unter Chorbegleitung zu erhebender Wirkung, Herr Rabbiner Dr. Schwarz richtete an die fast vollzählig erschienenen Insassen eine' zu Herzen gehende Ansprache. Ganz besonders geehrt würde die Anstalt durch die Anwesenheit des Htenirn Präsidenten Dr. Pick. All die alten Frauen und Männer, welche in der Anstalt wohnen, waren voll des Lobes und Dankes für das ihnen Gebotene. Klndcr-Chaiiuka-Fest der Zion. Frauengruppo M a r I a Ii I! f- NeHbaii am 16. d. um 3 Uhr nachmittags im -Hotel P a 1 a c e, VI., MarialiilferstrnOo 99, mit reichhaltigem Programm, von Kindprn dargeboten. Allerlei BeliistlffunEbn iind Kintlertaiizkrünzchcn. ■ , Fcstlled lür Kfndefr. Text und Melodie von Malvine GrOnwald. Das hübsche Lied ist in der Hirschlerschen. Buchhandlune yerUaUHcb. Das Clianuka-BekleldtinKsfest des * Jüd. \VohnätlRkeitsvcreines „Brüderlichkeit" findet Samstag, den 15. Dezember, abends 8 Uhr, In Verbindung mit einem Vortrags- und-Tanzabend im Cafe .Rembrandt, II., Uut. AugartenstraRc 11,; statt. Hundert Schulkinder 4 sollen mit Winterkleidern versorgt werden. Entrec frei, Gaste willkommen! Predigten. Freitag, den 14. Dezember 1928 werden bei dem um 4 Uhr 10 Minuten beginnenden Aljendgottesdienst in folgenden Gemeindetempcln Predigten abgehalten, und zwar: II., Tempclgasse 5 .(Rabbiner Dr. M. Grunwald); XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang). — 15. Dezember/ 3 Uhr nachm., Jugcndgottesdienst in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Der sensationelle Weihnaelits- Verkauf im Warenhaus Brüder Scihiffmann, 2. Bez., lvaborstraße 48,' hat begonnen.. Die ungewöhnlich große Leistungsfähigkeit dies'es führenden Kaufhauses der Leopold- stadt ist zur Genüge, bekannt.. Die. Auswahl, in allen Waren des täglichen Bedarfes,, wie Leinen, Chiffons. Gradl, fertige Bettwäsche, Damen- und Herren-Wäsche, Regenmäntel, alle Stoffe und Seidenwaren, Schneider- und Modistenzugehören, Parfüme, Seifen, 'Toiletteartikeln usw. ist enorm. Preis und Qualität der Okkasions-Angebote sind unerreicht! Nachstehend einige Preisbeispiele: Mode-Bordüren-Kasha S 2.90, Kleiderstoffe, 100 breit, S 2.90. Kleider-Popeline, 100 breit, S 3.90, -Mantel- Flausche und -Velours, 140 breit, S 9.30, Double für Mäntel, 140 breit, S 9.80, Zlbellne, alle Farben, 140 breit, 5 12.90, Faille de claire, 80 breit, S 2.90, Brokate, adle Farben, 80 breit. S 2.50, Crepe de Chine, alle Farben, 100 breit, S 4.90, Samt-Cniifonet, 90 breit, S 4.90, Plüsche für Mäntel, 120 breit, S 9.80, Velours-Chiffon, alle Farben, 90 breit, S 9.80, Original-PuIImann-Kappe S 3.90. Mode-Wolljacke S 6.90, Prima Flbrstrüinpfe S 1.25, Modesocken S —.59. Wäscheflanellc, SO breit, S —.98, Velourbarchent, 75 breit, zösische Mode-Velours, 80 .breit, S 1.98,Aph2eniat rda rdgo S 1.50, Französische Mode-Velours, 80 breit, S 1.98, Fran- S 3.90, Französische Waschsamte, alle Farben, S 2.90, Spez;IaIängebote in Vorhängen, Teppichen, Linoleum: Prima Spagatlrufer, 65 breit, bor Meter S 1.50, prachtvolle Spitzen-Stores,, komplett, S 3.90, FuCbodenbelag, 100 breit, per Meter S 3.90, Wachstuch für. Küohenbelag, 50 breit, per Meter S 1,50. Original-Fabrikslager in engwschem Inlaid-Llnoleumü Iii der neueröffneten Spi&Iwarenäbteiilung: Spielwaren für Kinder aller Altersstufen zu besonders billigen Einführungspreisen! Provinzversänd per Nachnaihme. — Jeder Käufer erhält ein apartes Geschenk. . _ (Entgeltlich.) Seit Eröffnung ihrer Abteilung für Sprechapparate hat die „Olso" Erstaunliches geleistet. 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