Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 2 (1928)
- Issue
- Heft 60 (9.11.1928)
- Date
- 1928-11-09
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 60 DIE NEUE WELT Seite 9 Die Familie Horn. Vör kurzem veröffentlichte das ungarische Amtsblatt die Auszeichnung des in Paris lebenden Publizisten Emil Horn mit einem hohen ungarischen Orden. Nur wenige dürften wissen, daß dieser Emil Horn aus einer jüdischen Familie stammt, deren Mitglieder im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts in verschiedenen Staaten eine bedeutsame politische Rolle gespielt haben. Emil Horn ist der Sohn Eduard Horns, der von der Deakpartei im Jahre 1875 auf Drängendes berühmten ungarischen Dichters und Politikers Maurus Jokai aus Paris nach Hause berufen wurde, um bald darauf als Staatssekretär ins Handelsministerium einzutreten. Dieser äußerlich ganz unansehnliche Eduard Horn wurde in sehr kurzer Zeit nach seiner Rückkehr aus der Fremde ein« der populärsten und meistgenannten Personen der österreichisch-ungarischen Monarchie. Das Kabinett Koloman Tis.za führte damals die typischen wirtschaftspolitischen Kämpfe gegen Oesterreich und beim Abschluß der Handels- und Zollverträge brauchte die Regierung einen verläßlichen Fachmann, der mit seinen Kenntnissen den österreichischen Unterhändlern gewachsen sein könnte. Als die damaligen Rassenschützler Jokai einen Vorwurf darüber machten, daß er diesen kleinen Juden den Regierungsfaktoren aufgedrängt habe, antwortete der Dichter gereizt: „Ich habe ihn deshalb aus' Paris heimgebracht, weil ich wußte, daß die Handelsverträge vor der Türe stehen. Ihr aber alle zusammen wißt von den Maximal- und Minimaltarifen höchstens so viel, daß Maxi ein Bub und Minnie ein Mädel ist. Da wird1 dieser Jude unser Retter werden." In der Tat hat Eduard Horn damals aus seinem Duell mit den Sektionschefs1 und Sachverständigen des Taaffe-Kabinetts manche wichtige Errungenschaft nach Hause gebracht. Zur selben Zeit war sein Bruder in Rußland als Pressechef des Ministerpräsidiums tätig, gleichfalls eine bei den damaligen politischen Verhältnissen im zaristischen Rußland bemerkenswerte Erscheinung. Eduard Horn ist ganz unbemittelt gestorben. Leopold Aranyi, der anläßlich der Auszeichnung des Emil Horn die politischen Reminiszenzen seines Vaters Eduard Horn auffrischt, weist darauf hin, daß Eduard Horn sowie Franz Deak nichts] anderes als eine Gasse, die Horn-Ede-utcza, hinterlassen hat. Im Uebrigen hat die Budapester Kultusgemeinde ihm ein ehrenvolles Leichenbegängnis veranstaltet, seine Leiche wurde .in der großen Tabaksynagoge aufgebahrt und auch das Steueramt hatte sich nicht um den Nachlaß dieses' hohen staatlichen Würdenträger« gekümmert ... wDie eisernen Kämme der Römer." Die Geschäftsreklame des noch jungen Handels" and Industrielebens in Palästina fängt an, allmählich Lokalkolorit zu bekommen. Mancher findige Kaufmann wird, um die Anpreisung seiner Ware möglichst eindringlich zu gestalten, vom Genius loci beeinflußt, woraus dann mitunter recht interessante historische Vergleiche zwischen einst und jetzt entstehen. In Bene Berak wurde vor kurzem! die in der Straße des Rabbi Akiba erbaute neue Synagoge und gleichzeitig das für diese Synagoge geschriebene neue Sefer Thora fertiggestellt. Wie stets im jungen Palästina, werden religiöse Festesanlässe mit einer Schau der Ar beitsprodukte verbunden und so reihte sich an das Probeeinweihungsfest der Synagoge eine Arbeitsausstellung der jungen Kolonie an. Besonderes Interesse erweckte die Aufstellung der vom Herrn Grauweiß aus Warschau gegründeten Zelluloidwarenfabrik, die mit.ihrer gelungenen Reklame und historischen Hinweisen viel Publikum an" lockte. Die Abteilung für Zelluloidkämme trug zum Beispiel folgende Ueberschrift: „Die Kämme aus Eisen der Römer sind längst dahin und verschwunden, die Zelluloidkämme der Schüler des Rabbi Akibä hingegen sind hier entstanden und groß und stark geworden." Diese in hebräischer Sprache abgefaßte Reklame wie viele andere ähnliche mit historischem Hintergrund setzt allerdings die Kenntnis der jüdischen Geschichte voraus. So muß man sich hiezu daran erinnern können, daß nach der Ueberlieferung der Römer während der Belagerung Jerusalems den Tanaiten Rab b i Akiba auch mit einem glüh endeneisernen Kamm gemartert haben. Man muß aber auch aus der jungen Geschichte Palästinas wissen, daß die Kolonisten von Bene Berak sich „Schüler des Rabbi Akiba" nennen, um den Sinn dieser Reklame ganz zu erfassen und würdigen zu können. Das Testament des hebräischen Schriftstellers Lewinski, Aus Jerusalem wird uns geschrieben: Die von Doktor Abraham Schwadron gegründete Autographensammlung der Jerusalemer Nationalbibliothek ist in den letzten Tagen in den Besitz einer Anzahl von wertvollen Autographen und Bildern berühmter jüdischer Per.önl chkelten gelangt. Unter ihnen befindet sich das handschi^t,iche Testament des verstorbenen hebräischen Schrittst-II rs und Feuilleionisten Lewinski aus Odessa, dessen Arbeiten unter dem Pseudonym „Rabbi Korew" viel gelesen wur- _ sind oft nicht so viel wert, rfbWß als das Urteil zufriedener El| Gäste. Ein zufriedener Gast mmnamm ist die beste Empfehlung! den. Das Testament ist vom 7. Tebeth des Jahres 1909 datiert, als Lewinski an schwerer Krankheit, aus der er nicht mehr genas, darniederlag. Das Schreiben beginnt mit den Worten: „Unsere Weisen sagen, wenn sich jemand krank ins Bett legt, ist es, als würde man ihn zum Schafo'.t führen. Besonders gilt dies von einem Mann, der schon in älteren Jahren steht, wie ich, der zur Operation geführt werden soll." In dem Testament schreibt Lewiiskl: „Me ne Söhne und Töchter bitte ich, stets eingedenk zu sein, daß sie Juden sind, daß sie gute Juden se'n müssen und verpflichtet Sind, ihrem Volke und ihren alten Volkstraditionen ergeben zu bleiben und ihr Leben jüdschen Idealen zu widmen,.. Sie sollen bemüht sein, wenn es nur irgend möglich ist, in Erez Israel zu wohnen, zumindest jedoch einmal im Leben Palästina zu besuchen... Unter dieser Bedingung gebe ich euch meinen Segen, meinen innigsten väterlichen Segen. Schalom, Schalom unserem Vaterland! Schalom, Schalom allen, die sich mit der Thora und der Literatur Israels befassen» an der Wiederbelebung der hebräischen Sprache mitarbeiten, und Schalom allen, die mithelfen, unser Land aufzubauen. Mir war nicht das Glück besch'.eden, das getröstete Zion zu bauen. Möge euch dieses; Glück beschieden rein!" In der Synagoge von Huszt darf kein Magen David sein. Die jüdische Gemeinde von Huszt in Karpathorußland, steht, soweit sie überhaupt auf die Meinung irgend eines Führers etwas gibt, ganz unter dem Einfluß ihres agudistischen Rabbiners Duschin sky. Der Haupttempel der Huszter Synagoge war schon im Innern so verwahrlost, daß es nur mit großen Opfern möglich war, eine Restaurierung durchzuführen. Dieser Anlaß bewog den jüdischen Maler zur Anwendung jüdischer Motive an der Oberdecke und den Wänden des Tempels. Hierbei kam das althergebrachte Symbol des Davidschilds selbstverständlich zur vollen Geltung. Als der Rabbiner davon erfuhr, sandte er dem Gemeindevorstand ein geharnischtes Ultimatum, in welchem er die fürchterliche Drohung ausstieß, daß er für den Fall, als der Davidschild, dieses Abzeichen der gottlosen Zio^ nisten, nicht sofort verschwindet, nie mehr die Schwelle dieser entweihten Synagoge übertreten werde. Wie dieser Konflikt beigelegt wurde, ist nicht bekannt. Austritte aus dem Judentum. Dr. Max Hirsch,' geb. 2. X. 1900, Csornä, led., IL, Ylbfosstraße 46. — Marie Winter geb. Mayer, ■sab. 15. X. 1899, Wien, getr., IL, Castellezgasse 17. — Heinz Medardus Spinner, ge'b. 25. V. 19*25, Rlosterneirburg, ledig, XXL, Neuibrasilien 55. — Wilhelmine Deutsch, geb. 1. XI. 1S72, Wien, led., XVIL, Hauptstraße 23. — Siegfried Lewi, geb. 10. IV. 1899, Wien, ger. gesch., XX., Leystraße 134, 3.-25. — Hans Bergmann, geb. 3. XI. 1891, Wien, led., Journailist, III., Steingasse 3. — Lilly Bare geb. Kooh, geb. 30. I. 1900, Budapest, verh., III., Löwengasse 32. —• Stefan Forgacs, geib. 14. VI. 1907. Papa, led., IX., Müllnergasse 15. — Rosa Feldmann, geb. 5. V. 1903, Stoletz, led., II, Große Stadtgutgasse. —. Elsa Großmann, geb. 6. X.1900, Baden, led., III., Reisnerstraße 35. — Marie Hermann geb. Ruinann, geb. 21. V. 1896, Anina, ger. gesch., III., Baumgasse 41. --- Franz Lustig, geb. 31. VIII. 1903, Wien, led., IX., Marktgasse 29. — Friedrich Neumänn, geb. 18. VIII. 1904, Wien, led., III., Hauptstraße 82. — Heinrich Schweiger, geb. l.Xl. 1870, Rofh-Lenotte, verh., HL, Rennweg 94. — Anna Schulhof geb. Oppitz, Nieptonice, verh., Vif., Kaiserstraße Nr. 101, und ihr Kind Erika Schulhof, geb. 10. VIII. 1927, Wien. — Friedrich Schweizer, geb, 29. I. 1905, Wien, led., H., Henminengasse 17. — Lilly Schönau geb. Jakobsohn, geb. 26. V. 1892, Wien, verh., HL, Obere Viaduktgasse 10, und i'hr Kind Edith Schönau, geb. 2. X. 1921, Wien. — Friedrich Rothmann, geb. 8. XI. 1905, Wien, led., XVI., Wichtelgasse 20. — Margarete Schafranek, geb. 17. VI. 1897, Wien, verh., I., Lothringerstraße 3, und ihr Kind LIzzi Schafranek, geb. 30. X. 1924, Wien. — Leopoldine Hendl, geb. 21. III. 1902, Wien, led., XX., Pappenheimgasse 60. — Hans Lichtenstein, geb. 11. IV. 1901, Wien, verh., XX., Karajangasse 15, und dessen Kind Herbett Frank Lichtenstein, geb. 13. XII. 1925, Wien. ~~ Alois Klein, geb. 1. IV. 1904, Sarajewo, led., I., Singerstraße 7. — Fritz Pollak, geb, 28. II. 1909, Wien, led., II., Praterstraße 54. — Mano Schnabel, geb. 18. IV. 1885, Neupest, verh., XIX., Dabiinger Gürtel 21, und dessen Frau Elisabeth geb. JelHnek, geb. 12. XII, 1883, Boskowitz. — Friedrich Raschkes, geb. 23, I. 1902, Wien, led., Vf., Linke Wienzeile 142. — Elise Grosz, geb. 17. I. 1909, Wien, led., VI., Webgasse 25. — Margarete Beer gelb. Morell, geb. 10. VII. 1906, Wien, ger. getr., VII., Schotienfeldgasse 2. — Wilhelmine Segal, geb. 21, VIII. 1895, Wien, led., VII., Sandwirtgasse 2. Robert Werner, geb. 3. I. 1892, Wien, ledig, X.» LaxenJbwgerstraße 89. — Camilla Heinrich, geb. 11. IV., 1887, Wien, ledig, XV., Mariahilferstraße 161. — Irene Frey, geb. Mandl, ge'b. 7. III. 1874, Wien, verw., I., Riemergiasfie Nr. 11. — Felix Hermann, geb. 10. IX. 1884, Budapest, ledig., IL, Ob.iDona'ustraße 33. — Sali Schwarz, gefo. 14. V. 1869, Nadlan, ledig, IL, Obere Donaustraße 33. *~ Ernst Klaus, geb. 10. VII. 1903, Wien, eidig, HL, Lorbe . »asse 15. — Albine Thaler, ge'b. Fanto, geb. 15. II. 1W4, Kimpolung, verh., III., Hegergasse 21. — Friedrich Großmann, geb. 26. VI. 1902, Stanislaw, ledig, III., Rudolf v. Alt- Platz 5. — Josef Benedek, geb. 12. VI. 1883, Eperies, verheiratet, XV,, Grimmgasse 37, dessen Frau Berta, geb. Lobl, geb. 1. IX. 1896, Särvär und Kinder Johanna, geb. 12. I. 1909, Wien, ledig, und Grete, geb. 20. IV. 1914, Wien. — Artur Holz, geb. 10. VI. 1893, Wien, ledig, VII., Zi&gilersassc 63. — Richard Lilienthal, geb. 9. XII. 1899, Wien, ledig, IL, Volkertstraße 19. — Elise Piller, geb. 10. I. 1908.' Wien, ledig, XIV., Reindorfgasse 7. —• Rudolf Sapbier, geb. 6. IV. 1907, Wien, ledig, IL, Ybbsstr. 3. — Ulli Sternfeld, geb. 17. III. 1900, Wien, ledig, XXL, Altgasse 17. — Rosa Adler geib. 29. III. 1911, Wien, ledig, XX., Wallensteinstraße 46. - Anna Günsberger, geb. 27. VIII. 1896 . Wien, verh., XIII., Litizcrstraße 128, und deren Kind Gertrude, geb. 27. II. 1922. — Franz Rona, geb. 14. XH. 1898, Budapest, XVIH., Messerscluniiedga&se 34. — Irma Brlck, gob. 19. XI. 1897, Strambing. ledig, XII., Schönbnumerstraße 230. — Sofie Schönfeld, geb. 15. VI. 1899, Drohabycz, lecHg, IV., Preßgassc 8. — Friedrich Goldblatt, geb. 27. III. 1902, Wien, loctii'g, W., Haasgasse 10. — Friederike Kraus, geb. 18. V. 1898, Aussig a. E., und Kimd Erika Kraus, geb. 29. IV. 1922, Wien. — Paul Lustig,, geb. 12. VI. 1897, Wien, ledig, IL, Rcmbraivdstraße 23. — Rosallt Lustig, geb. Kraus, geb. 3. VIII. 1894, Wien, verh., IX... Sechissoli'iinmelgassc 18. — Berta Naumann, geb. Günsibcrg 4. XII 1894, Padwoiloczyska, verh., IX., Grüne Torgassc Nr. 17. — Leopoldlne Geier, geb. 9. II. 1S9S, Wien, ledig, X;, Gellertplätz 3. -- Marie Pollak, geb.'Wolf, geb. 6. X 1864, Wien, verw., XVI., Gnundstcingasise 12. — Eric! Stückgold, geb! 14. IL 1907, Wien, ledig, XX., Wcinibenggasse 3. — Ernestine Messing, geb. 8. VW., 1908, WJett ledig, XIII., DiesterwcÄig.asse 15. — Anna Pintschofi, geib L IX. 1895, Wien, ledig, XII., Cumberlandstraße 63. - Rosa Singer, geb. 16. VII. 1909, Mauer, ledig, XIII., Diesterwegs. 18. — Heinrich Chlamtatsch, geb. 31. I. 1873, Rttp- Porte tili al, ledig, IL, Malzgasse 14. — Stephanie Weiser geb. 31. VHI. 1884, Wien, verh., XVI., Binsiedlergasse 11 —■ Viktoria Weiser, geb. 24. V. 1913, Wien, lediig, selbe Adresse. Moses Welser, geb. 22. I. 1887, Östrau, verh. selbe Adresse. — Karl Fried, geb. 21. X. 1907, Wien, ledig. V., Schödbrannerstraßc 111. — Rosa Rubinsfein, geb. 12 X. 1900, Bökesmegyer, gesch-, V., Stolberggasse 23 a. — Bertltold Kornltzer, geb. 7. IV. 1908, Wien, ledig, XVL Abelegasse 18. — Albert Keßler, ge'b. 8. VI. 1907, Klausenbürg, lediig, IL, Nordbahnhoif 1. — Dr. Rudolf Glaser, geb 18. XII. 1868, Deutseh-Prauniitiz, ledig, IL, Pratersfcraße 40. — Oskar Beran, 19. IV. 1905, Wien, ledig, VI., Kasernengasse 11. — David Lustig, geb. 5. VIII. 1881, Wien, verh. XVIII., Antönigasse 9, und Frau BniMie, geb. Rotzer, 3. VII. 1884. — Hans Frankl, geb. 7. XI. 1900, Wien, ledig, Ing. IX., Alser-baehstraße 27. — Wilhelm Schulz, ge'b. 19. VIII. 1875, Prag, verh., IX., Schulz-Straßnitzkygasse 13, und Frau, Auguste, geib. Gritran, 30. L 1881, Köndgstadbl. — Hermanda Seemann, gelb. Koton, 10. IV. 1906, Wien, gesch, XVL, Brunnenigasse 69. — Rudolf Kammer, geb. 29. III 1891, Wien, ledig, VIT., Karl Schweighofergasse 14. — Leo Friedmann, geb. 21. VI. 1897, Wien, verh., X^-Queften* straße 68. — Emil Löwy, geib. 30. VHI. 1907, Knittelfeld lediitg, XX.,' WaMensteinstraße 3. — Mortche Schwarz. 25. IV; 1871, RyboMcz, verh., VIII., Josefstädterstraße 101: u'iid Frau Maria Theresia, geb. Sohainiböck, 30. VIH. 1874. Geraisdorf. — Samuel Kauf, geb. 27. VI. 1857, Lemberg, verw., VIII., Langegasse 52. — Hermann Hartmann, gejb 17. IX. 1900, Wien, ledig; VIII.,' Josefs täd'terstraßc 11. - Egon Trebitsch, geb. 14. VII. 1889, Wieii, gesoh., Fabrik*- dire'ktor, VIII., Josefstädterstra&e- 75. — Irma Hirschkorn gelb. 25. IV. 1906, Wien, ledig, X., Schrötergasse' 46. - Emerich Revesz, geb. 27. I. 1879, Szomibathely, verh., VI.. Worefefcraße. 3, — Otto Alfred Schneider, geb; 7. VIII. 19-10, Wien, ledig, VI„ Stiumperigasse 62. Otto Rottenstein geb. 28. XL 1895, Wien, ledig, VI., Mittelgasse 2. — Stella Revesz, geb. FreuwöV 2L I. 1900, W>ien, verh., VI., Worellstraße 3. — Alfred Wechsberg, geb. 9. VIII. 1875, Teschen verw., XIX., Larenerstraße 39. — Franz Reichsfeld, geb. 28. XII. 1895, Kojetein, verh., IL, Nestroygasse 11. - Martha Steiner, geb. Kosiner, 8. X. 1904, Wien, ger.-gesch., I., Hoteil Sacher. — Richard Drucker, geb. 20. X. 1891. Wien, gesch., L, Börsegasse 9. — Karl Scheider, geb 5. IV. 1914, Wien, ledig, XVHL, A«itonigasse 70. Johanna Groß, geib. 21. X. 1906, Wien, ledig, XIX., Giuncldstraße 6. Israelitische Kuitusgeraeinde Wien. Israelitische! Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 10. November, um 3 Uhr nachmittags, findet der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks* Synagogen statt. Thealer und Kunst. Was die jiddisch-amerikanischen Bühnen spielen. In Mprris Schwarz' Kunsttheater war „Ktddusch Haschern", nach dem Roman des Schalom Asch bearbeitet, mit Musik von Jose!" Achron, ein großer Erfolg. Am Premierenabend war auch der bekannte Mäzen Otto H. Kahn anwesend, der auch Bausteine für dieses Theater gezeichnet hatte. —- Im Second Avenue-Theater spielt Mali P-i.c o n in einer von Jakob Kaiich und J. Rumschinsky verfertigten Operette «Zirkusraädel". —, Das National