Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 2 (1928)
- Issue
- Heft 60 (9.11.1928)
- Date
- 1928-11-09
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 60 DIE NEUE WELT Seite 7 Kohie*H(ittenkoks ANTHRACIT OBERS. HLESlSCM. ENGLISCH UND WESTPHXLISCH Qualitätssorten - Billigst BÄSCH, IV. U-46-403 Argtittin erstr. 22 Teiepn. y.41.287 Rabattsektion des ICEREN-KAJENETH ■MHHn der Verfügung Kuks nicht einverstanden seien. Sie verlassen sich vollständig auf die hohe Regierung, welche alles in gerechter Weise ordnen wird. Hingegen wird angekündigt, daß Sonnenfeld und seine Leute wohl einen Fasttag proklamieren werden, aber nicht wegen der Uebergriffe der Araber und der Regierung, sondern wegen der Verletzung des Sabbats, der unsittlichen modernen Kleidung und des Besuches der Universität, über welche der Bann verhängt ist. Diese Proklamation wird anläßlich der bevorstehenden Beratung der Delegierten der Rabbinate der orthodoxen Gemeinden von Palästina erlassen werden. — Man sieht, kein Nationalunglück ist zu groß, als daß es nicht von fanatischen Trennungsorthodoxen, deren Führer Sonnenfeld ist, zu Kundgebungen gegen den nationalen Aufbau Palästinas mißbraucht würde. Amerikanische Juden erbitten Konsularschutz. J e r u s alem, 31. Oktober. (J. T. A.) Die Vereinigung amerikanischer Juden in Jerusalem entsandle eine Abordnung an den amerikanischen Konsul, um seinen Schutz für den Fall zu erbitten, daß die Gerüchte über zu erwartende Ruhestörungen an 2. November, dem Jahrestage der Balfour-D:kl*ration, sich bewahrheiten seilten. Der Konsul erwiderte, ihm seien solche Gerüchte nicht zu Ohren gekommen, er werde aber nichsdestoweniger bei der Polizei das Entsprechende veranlassen. Abermals ein jüdischer Kommunist aus Palästina ausgewiesen. Jerusalem, 4. November. (J. T. A.) Ein in Haifa wohnhafter jüdischer Kommunist, namens Fabrikant, ist zu einer Geldstrafe von 10 Pfund und zur -Landesverweisung verurteilt worden. Moslemitische Jugendkonferenz für die Araber. Jerusalem, 2. November. (J. T. A.) Eine Konferenz der Vereinigungea der moslemitischen Jugend wurda für die nächste Zeit nach Jeru a em einbenfen. Die Konferenz wird sich mit Plänen zur Verbesserung der P<H sition der arabischen Arbeiterschaft befassen. Die Moslemiten bilden einen Weltverband zum Schutze der heiligen Stätten. Jerusalem, 2. November. (J. T. A.) Die am 1. November eröffnete, vom MoslemUischen Obersten Rat einberufene Konferenz, an der ungefähr 800 Personen, darunter solche aus Transjordanien, dem Libanon und Syrien, teilnehmen, hat beschlossen, einen W e 11 v e rband der Moslemiten zum Schutze der heiligen Stätten Jerusalems, besonders der Klagemauer, zu bilden. An alle Mo emi en der Welt wird appelliert, Petitionen an Großbritannien und? an den Völkerbund in der Sache der Klagemauer zu' senden. Zur Durchführung der Beschlüsse der Konferenz! wurde ein Komitee eingesetzt. Die Beratungen dauernj fort. Die moslemitische Kirchenverwaltung baut ein Hotel. Jerusalem, 1. November. Die Administration des Wakf (moslemitischer Kirchenfonds) erbaut in Jerusalem ein großes, modernes H o t e 1 -mit einem Kostenaufwande von Pfund 57.000. Die Arbeiten wurden an zwei jüdische und einen arabischen Unternehmer vergeben. Eine palästinensische Eisenbahnstrecke von Syrien verwaltet. Jerusalem, 2. November. (J. T. A.) Die palästinensische Regierung hat den französischen Behörden in Syrien die 30 Kilometer lange Eisenbahnlinie von Semakh nach Al-Hammeh, die ein Teil der Hedschas-Eisenbahn ist, zur Verwaltung übergeben. Dem J.-T.-A.-Vertreter' wird von Regierungsseite mi geteilt, daß diese Maßnahme nicht etwa einen Austausch oder eine Abgabe von Territorien, sondern bloß die Abgäbe einer Verwaltungsagende bedeutet, da es den Franzosen leichter fällt, diese Linie zu verwalten. Denket an den Winter! und decket euren Kohjenbedarf schon ietet bei der bestrenommierten Firma Julius Haber. Wien, IL, Taborstraße 9. (Siehe auch Inserat, Seite 12.) . E E Alle jüdischen und hebräischen Volkslieder. und kantoralen Gesänge der hervorragendsten Kantoren auf nebengeräuschlosen Schallplatten finden Sie in reichhaltigster Auswahl im Musikhaus „Excelsior". Inhaber Richard Herzog, Wien, L, Adlergasse 5. und IL, Kleine Pfarrgasse 28 (Tel. R-23-4-90). Sprechapparate aller Systeme und modernste Tanzschlager und Opernarien in jeder Preislage auf Lager, ebenso alle modernen Gesangsuud Tanzschlager. Für Sprechapparate auf Wunsch auch bequeme Teilzahlung. Provinzversand per Nachnahme. Cafe Reklame Catcfler: Jakob GoldHefj Wien, H„ Pratersirajje Nr. 34 anschließend die Jüdischen Künsüerspte'e" / Vorzügliche Getränke und kalte Speisen zu billigen Preisen / Rummy- Spieltische . Treffpunkt der jüdischen Gesellschaft Kämpfe in der Trenmingsorthcdoxie. Die arbeitende Jugend will den Anschluß an den Zionismus. — Erregte Debatte auf der Warschauer Konferenz. Die J. T. A. meldet unter dem 29. Oktober aus» Warschau: Hier wurde die erste Konferenz der „Poale Agudas Jisroel" (Verband der der Aguda angeschlossenen Arbeiterschaft) in Anwesenheit von 135 Delegierten aus 100 Slädten, die 25.000 Mitglieder repräsentieren, abgehauen. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion zwischen den Rechten, dem Zentrum und den Linken um die Frage, ob die Poale Agudas Jisroel sich dem Weltverbande der Aguda unterordnen solle oder nicht. Die linke Gruppe trat für eine vollständiga Trennung von der Aguda und Anschluß an die zionistische Bewegung ein. bloß in religiösen Fragen solle sich die Organisation' den Be:ch'ü sen d-T „Moa-a'h gedo'ah ha horah" unterwerfen. In die Diskussion gri.f Herr Jakob Rosenheim ein und wies darauf hin, daß die Arbeiter von agudistischen Arbeitgebern schon auf Grund der Thoravorschrif(en eine menschliche und soziale Behandlung erwarten dürfen. Der Führer der „Religiösen Sozialisten", Silberberg (Lodz), rief dem Redner zu, er möge sein Wort an die Arbei gsber richten. Es entstand ein Tumult, Herrn Rosenheim gelang es, die Gemüter zu beruhigen. In der dritten Sitzung wurde die Diskussion abgeschlossen. Es wurde mit 63 gegen 17 Stimmen bei vier S'.irrmen haltungen das Verbleiben in dor Wel aguda beschlossen. * Die Abstimmung zeigt, daß die Opposition trotz aller Beschwichtigungsversuche fest geblieben ist. Es ist der sehr bemerkenswerte Versuch der Jugend, sich der absoluten sozialen und politischen Sterilität der Aguda zu entziehen. Die Aguda sieht das Hauptgebiet ihren* Tätigkeit in der Bekämpfung des Zionismus, in der D e n u n z i a t i o n a 11 e r nationalen Bestrebungen und in der Sabotage aller auf die Einigung des Judentums in Palästina zielenden .Anstrengungen. Es ist kein Wunder, daß diese durchaus negative Tätigkeit schließlich auch die Jugend abstoßen muß. Es ist jetzl erst ein Anfang und er sollte .gerade den Zionlh sten im Osten zu denken geben, deren falsche Politik der Aguda zu Wahlerfolgen verhölfen hat. * .•. Für die Situation im Lager der Trennungsorthodoxie ist bezeichnend, daß sämtliche Vertreter der Jugend und de«* Arbeiterschaf t gegen das Vertrauensvotum für die derzeitige Leitung stimmten. Die Leifung hat sich allerdings darüber hinweggesetzt und ist im Amte geblieben. Das war der wenig harmonische Abschluß; der Warschauer Tagung. Der jüdische Berater des Königs von Siam. Der neue Rechtsberater des Königs von Siam, Dr. Josef H o c k m a n n, der, wie aus London berichtet-' wird, bereits sein neues Amt angetreten hat, ist nach einer! seltsamen Karriere zu seiner neuen Stellung gelangt. Seine ersten Studien absolvierte er an der Londoner Lehranstalt zur Heranbildung von Rabbinern, dem „Jews College", wo er als bri lanler Redner auffiel. Dann ging Dr. Hockmann nach Berlin, wo er an der konservativen Rabbinerhochschule des Dr. Hildesheimer das Rabbinatsdiplom und an de^ Berliner Universität das, Doktorat der Philosophie erwarb. Nach London zurückgekehrt, wurde er Rabbiner an einer der größten konservativen Synagogen. Er lebte und predigte im orthodoxen! Sinne.. Plötzlich schwenkte er von der Orthodoxie ab,; ging unter romantischen Umständen eine neue Ehe einj ließ' die Theologie im Stich und. wandte sich dem Rechtsstudium zu. Auch jetzt lenkte er durch seine oratorischen Fähigkeiten die Aufmerksamkeit der juristischen und politischen Klubs auf sich.. Er war wohl Begründer der G eseUschaftfürjudischeRechtslehre, nahm aber später fast gar keinen Anteil an jüdischen Angelegen.' heften. Seine großen Erfolge als Jurist führten zu seiner Wahl als Rechtsberater des Königs von Siam. Er ist nicht der erste und wahrscheinlich auch nicht der letzte anerkannte jüdische Meister der Jurisprudenz, der aus einer Rabbinerschule hervorgegangen ist. 1 Die jüdischen Hilfskomitees von Berlin nach Paris verlegt. Berlin. (J, T. A.) Das Zentralbüro der vereinigten Emigrationsgesellschaften Hias-Ica-Emigdirect (HJCEM) ist von Berlin nach Paris verlegt worden. Bekanntlich ist durch diese Vereinigung eine Zentralisierung der gesamten Tätigkeit auf dem Gebiete der Regelung der jüdischen Warfderung und des Schutzes der Aus- und Einwanderer erreicht worden. Die Arbeit erstreckt sich sowohl auf die Auswandorun gs-, als auch auf die Einwänder u n g s I ä n d e r, wie auf den Wanderungsweg. Auch werden die Wanderar in den Aus- und in den Elnwanderungs* Jändern fachlich und sprachlich für ihr Arbeitsgebiet vorbereitet. A r b ei.ts v e r m 1111 ungsb ür os in den Ein«- wanderuugsliindern sollen für die Placierung der Einwanderer und Kreditgenossenschaften für seine wirtschaftliche Venvurzlung in der neuen Heimat sorgen. Das elektrische Radio-Wunder „sigmaphon" Ohne Batterien, ohne Akkumulator, mit eingebautem, wirklich klangreinem Lautsprecher. Einfachste Bedienung. S 310.—. Auf Wunsch Teilzahlungen. Alleinverkauf und Vorführung nur RADIO-ZENTRALE, Wien, VII. Mariahilf erstr. 86, M. B-3M02 -------n .im— .—im—■■■i».iim—»i.— in.........■ in ■...........■ n um Ein Lehrstuhl für Hebräisch am französischen orientologischen Institut. Paris. Wie die J. T. A. erfährt, wird ein Lehrstuhl für Hebräisch an der Ecole Nationale des Langues Orientalcs Vivantes errichtet werden. An der Faculte de Lettrcs zu Paris werden seit langem schon Kurse und Ucmmgen im Hebräischen abgehalten, diese Studien beschränken sich aber auf die alten Texte und auf hebräische Philologie. Das lebendige. Hebräisch und die moderne hebräische Literatur hatten bisher an keiner höheren Schule eine Stätte. Freunde des Hebräischen in Paris haben nun einen Fonds zustandegebracht. der -die Errichtung eines Lehrstuhles für modernes Hebräisch und die hebräische Literatur der Gegenwart ermöglicht. Die Subventionen der polnischen Regierung für jüdisches Religions- und Schulwesen. Warschau. (J. T. A.) In der Eröffnungssitzung des polnischen Sejm wurde das staatliche Präliminarbudget vorgelegt, das unter anderem eine Summe von 213.572 Zloty für jüdische religiöse Zwecke vorsieht. Die jüdische Religion erscheint gegenüber den anderen der katholischen Staatskirche nicht angehörenden Glaubensgemeinschaften stark zurückgesetzt. Die •im Memorandum des judischen Sejmklubs aufgestellten jüdischen religiösen Forderungen wurden nicht berücksichtigt. Im Budget sind ferner die folgenden Subventionen vorgesehen: 135.000 Zloty für die jüdischen Handwerkerschulen, 45.000 Zloty für die „Ort"-Schuleu, 10.000 Z-loty für das Judaistische Institut, 60.000 Zloty für die jiddischen Schulen, 525.000 Zloty für die Zentrale der Talmud-Thora- Schulen, 49.770 Zloty für die hebräischen Tarbuth-Schulen, 50.000 Zloty für den jüdischen Waisenschutz, 30.000 Zloty für das jüdische Rettungskomitee, 24.000 Zloty für das Medem-Sanatorioim, 60.000 Zloty für die jüdische Pflegerinnenschule. Zu den Wiener Kultuswahlen. Kandidaten der „Zionistischen Liste": 1. Dr. Desider - Friedtnann, Rechtsanwalt. 2. Dr. Josef Lö.wenherz, Rechtsanwalt. 3. Dr. Leo Gold Cammer, Rechtsanwalt. 4. Dr. Jakob Ehrlich, Rechtsanwalt. 5. Moses Rath, Kaufmann. 6. Kom.-Rat Max Markus, Kaufmann. 7. Dr. Isidor Kl ab er, Arzt. 8. Dr. J. H. Körner, Reisebureauinhaber. 9. Dr. Sanel Beer, Arzt. 10. J. H. Waltuch, Börsenbesucher. 11. Dr. Bernhard Geiger, Univ.-Prot 12. Moses W ein e r, Prokurist. 13. Arthur A1 b e r s, Kaufmann. 14. Univ.-Doz. Dr. Robert Willheim, Arzt. 15. F. Goldfarb, Regierungsrat i. P. 16. Siegmund Haber, Journalist. 17. Moritz Kohn, Kaufmann. 18. Dr. Franz Kobler, Rechtsanwalt. 19. Dr. Georg W e i n e .r, Rechtsanwalt. 20. Adolf Hecht, Bankier. 21. Dr. Emil Krasny, Rechtsanwalt. 22. Arthur H p 1 z e r, Vertreter. 23. Ludwig B a t o, Insp. d. 1. D. D. S. G. 24. Norbert Rappaport, Kaufmann, Bez-Rat. 25. Jehuda Schmiedt, Kaufmann. 26. Dr. Ernst S c h u b e r t, Rechtsanwalt. 27. Julius Goldfinger, Kaufmann. 28. Dr. Siegmund F i n k e 1stein, Rechtsanwalt. 29. Dr. Samuel R u ß, Med.-Rat, Arzt. 30. Dr. Oskar Karbacih, Kaufmann. 31. Sab Schmerler, Kaufmann. 32. Salomon Bohin, Zahnarzt. 33. Ins. Josef Fischmann, Kaufmann. 34. Wilhelm Krummholz, Prokurist. 35. LazärK restin, akad. Maler. 36. Dr. Dagobert R y, b a c z e w s k y, Rechtsanwalt. Versammlungskalender der „Zionistischen Liste". Donnerstag, den 8. November: 2. Bezirk: 8 Uhr abend, „Die Scholle", II., Lilienbrunngasse 1. Redner: Dr. David Rothblum, Dr. J. H. Körner, Dr. .Franz Kobler. — 3. Bezirk: 8 Uhr abends, Cafe1 Lovrana, HL, Löwengasse. Redner: Dr. Georg W einer, Bruno Rabinowitz, Kommerzialrat Max Markus. —• 6. und 7. Bezirk: 8 Uhr abends, Carte1 Mariahilf, VI., Mariahi'lferstraße 89 a. Redner: Daktor Desider Friedmann, Dr. Emil Krasny. — 8. Bezirk: 8 Uhr abends, VIII., Bennoplatz 1 a. Redner: Dr. Desider Friedmarin, Dr. J. H. Körner. — 10, Bezirk: 8 Uhr abends, Winzlgs Louisensäle, X., Favoritenstraße Iii, Eingang Ouellenstraße. Redner: Dr. Jakob Ehrlich, Dr. Josef Löwenherz. — 20. Bezirk: 8 Uhr abends, Toynbeehalt.e, XX,, Denisgasse 33, Redner: Dr. Sigmund Finke'lstein, Doktor Leo Goldhammer, Dr. N. M. Gelber. S a <m s t a g, den 10. November: Prater: Halb 3 Uhr nachmittags, im Verein -Beth Jizchak, IL, Wohlmutstraße 19. Redner: Kommerzialrat Max Markus. — Halb 3 Uhr im Verein Ennsgasse 17. Redner: Dr. Israel Taubes. — 9. Bezirk: Halb 8 Uhr abends Meeting, IX., Berggasse 16 (Handelsmuseum). Dr. Desider Friedmann, Dr. Josef Löwenherz, staid. jüT. Mehller."-r 20. Bezirk: 8 Uhr abends, Volksküche, XX., Kluckygasse 7. Redner: Dr. Josef Löwenherz, Dr. Chaim Tartakower. Sonntag, den 11. November: 2. Bezirk: Halb 11 Uhr vormittags, Cafe" Fetzer, IL, Praterstraße 8. Redner: Dr. Jakob Ehrlich, Dr. J. H. Körner, Kommerzialrat Markus, Dr. Josef Löwenherz. — 9. Bezirk: 10 Uhr vormittags, Hetmatkino, IX., Porzellangasse. Redner: Daktor Josef Löwetiherz, Dr. Desider Friedmannn, J. H. Waltuch. — Prater: 5 Uhr nachmittags, Verein, IL, Stuwerstraße46. Redner: Prof.. Moses Rath. Dienstag, den 13. November: 1. Bezirk: 8 Uhr abends, Hotel Post, I., Fleischmarkt 24. Redner: Dr. Jakob Ehrlich, Dr. Emil Krasny, Dr. Franz Kobler, Dr. Isidor Klaber. — 4. und 5. Bezirk: 8 Uhr abends, Matzingers Restauration, IV., Karolinengasse 4. Redner: Dr. Sanel Beer, Kommerzialrat Max Markus. —13. Bezirk: 8 Uhr abends, „Weißer Engel", XIII., Hietzinger Hauptstraße 3. Redner: Dr. J. H, Körner, Dr. Jose* Löwenhera,