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Die neue Welt · 1928-10-19 · Heft 57 (19.10.1928) · page 9

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 57 (19.10.1928)
Date
1928-10-19
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 57 DIE NEUE WELT Seite 9 jm *± ms^, WTh. ffifl _ 1000Dollar jsfnd oft nicht so vfel wert, als das Urteil zufriedener Gäste. Ein zufriedener Oast ist die beste Empfehlung! OTfO KASERER Carl-Theater. Nach der zur Dichtung aufgeplusterten Reportage „Lenin" efne zur Reportage herabgestiegene Dichtung „Der Frauenarzt" von H.JReMsch, einem Im literarischen Gefilde bewanderten Autor, dem Schon Reiferes, Menschlicheres eingefallen ist. Das nicht gestaltete, sondern ewlsch abrollende Problem verhinderter Mutterschaft gewann nicht viel in der Darstellung des Carl* Theaters, dem bald ein glücklicherer Griff beschieden sei» möge. Ein palästinensischer Künstler. Zur Ausstellung des Bildhauers Ziffer in der Wiener' Holbein-Galerle. Bereits der erste Eindruck beim Eintreten in den Ausstellungsraum kündigt eine genußreiche Stunde an. Die Plastiken, die man hier zu sehen bekommt, zeichnen sich, alle zunächst durch Frische und Lebendigkeit aus, umd bei näherer Betrachtung haben wir es bald heraus, worauf, dieser Eindruck zurückzuführen ist. Es Ist der lebende Kubus. Ziffer bedient sich ausschließlich des abstrakten, kubistischen Formschatzes, um das auszudrücken, was er zu saugen .'hat. Die Folge dessen ist eine tohaltsreiehe Einfachheit. Als Junger, durch den Intellektualismus unseres Jalirhuuderts nicht verdorbener Mensch wanderte Ziffer nach Palästina ans. Und genau so, wie er als Bildhauer durch die strenge Disziplin der Kubik hindurch mußte, kultivierte; «roh auch seine Persönlichkeit in der liarten Arbeitsatmospihäre des jungen Palästina. Ziffer 'hatte seit jeher geschickte und begabte Finger. Als Ghaiuz erleichterte er die Arbeit seiner Kwuzaugehossen durch erfinderische Einfälle und Ideen, die er selbst Zur Ausführung bringt. Durch Krankheit zur Untätigkeit im Spitai verurteilt, beginnt er zu schnitzen und zu modellieren. Kunstkenner rieten ihm ernstlich, sich derii bildhauerischcn Studium zuzuwenden, und er fuhr nach Europa. In Wien'findet er Aufnahme In der BildhäüerkJasse des Prof. Eugen Steinhoff, der in ihm sehr bald seiinen besten Schüler erkannte. Nach einer verhältnismäßig sehr'..kurzen Zeit hat es Ziffer da.nk einer üngewohnHcften Begabung sehr weit Gebracht. Ein Beweib dafür: sein* Aus-, , Stellung. ' * 4 . In etoera Guß erscheint uns der erste Band seines ^Leb^nsromäiis:- einstig und, eritsofrlössen.Dieselbe Tendenz In' seinen ArBelten.' 'Ziffer afbeit^i durohw im. Material; kein .vorhergehendes Herumexperimentlereh im Tipn, gegen den er eine Abneigung, 'bekundet.. Sein Schaff ensdrahg tobt sicn noch am besten in Stelnblöckefl aus. Andererseits ist Ziffer ein äußerst gefühlvoller und empfindsamer Mensch, und so erscheint er uns in allen seinen Arbeiten: ein lyrisches Naturell ~ vdh einer Ui> sprüuglichen Bildnerleldensöhaft beherrscht. ' Ziffer, ist zweifellos ein Veftre'ter des fotogen Palästina; -in den. zahlreichen Tertaköttaarbetten tritt die palästinensische, etwas verträumte Geistig-keit öffen aittage (Die Terrakottatechnik Hegt ihm aitgenscMnlich, sehr gut. Eine Halba,k(studie, die. er knapp vor Eröffnung der AUssteitiinjj beendet hat, ist künstlerisch tind technisch Völlkörnmen.) Hoffentlich wird sein erstes Hervortreten vor die breite Oeffentliohkelt den Zweck .erfüllen und Ihm den Weg, den er gewählt hat, ebnen. Was er uns in seihet, ersten Ausstellung verspricht, ist viel. Karl Tsoharny. Sie müssen schon jetzt Ihren Warenbedarf' für den Herbst decken, da Sie nur bei Beginn der Saison wirklich billig kaufen und, was Sie brauchen,- Ihrem Geschmack und Wunsch entsprechend, aus dem reichsortierten Lager wählen können. Das wegen seiner besonderen Leistungsfähigkeit und Billigkeit bestbekannte Leopoldstädter Warenhaus der Brüder Schiffmann. II., Taborstraße 48. bietet in der kommenden Woche seinen Kunden eine wirklich großartige Okkaslon. Alle Herbstneuhelten in Stoffen. Seidenwären. Strick- und Wirkwaren, Weißwaren jeder Art, Damen- und Herrenn wäsche, Regenmänteln, Vorhängen, Teppichen. Linoleum usw. werden ab Montag den 3. September wegen Umbau und Vergrößerung zu beispiellös billigen Preisen abgestoßen, da das Riesenlager während der Bauarbeiten um jeden Preis reduziert werden muß. Nachstehend eftie kleine Auslese aus der Preisliste: Mode-Bordüren-Kasha S 2,90, Kielderstoffe, 100 breit, S 2.90. Kleider-Popeline, 100 breit, S?.9Ö, Mantel-Flansche und -Veloure. 140 breit, S 9.80. Double für Mf-ntel, HO breit, S 9.80, Zlbellne, alle Farben, HO breit, S 12,90. Faille de clalre, 80 breit, S 2.90. Brokate, alle Farben. 80 breit. S 2.50, Creoe de Chine, alle Farben, 100 breit, S 4.90, Samt-Chlffonet, 90 breit. S 4.90. Plüsche für Mäntel, 130 breit. S 9.80, Velour-Chlftou, alle Farberl. 90 breit. S 9,80, Orlglnal-Pull* raann-Kaope S 3.90, Mode-Wolljacke S 6.90. Bobby-Weste, rein Wolle, S 9.80, Prima Florstrümpfe $ 1.25, Modesoöfeen S T-.59, Wäschellaneile. SO breit.-S —.93. Velourbarchent, 75 breit,, S 1,50, Französische Mode-Veloure, 8Q breit, $ 1.98, Französische Mode-Waschsamte, neueste Dessins, 80 breit. S 3.50, Französische Waschsamte, aNe-Farben, S 2,90. Spezialangebote in Vorhängen, Teppichen, . Linoleum: Prima SpegaiUufer, 65 breit, per Meter S 1,50. prachtvolle Spitzen-Stores, komplett S 3,90, Fußboden* befag, 100 breit, per Meter S 3.90, Wachstuch für Küchenbeteg, 50 breit, per Meter, S. 1,80, Origmal-Fabrlkslager 1" englischetp Inlaid^Llnoleum! Provinzversand per Nachnahme. — Jeder Käufer erhält ein apartes Geschenk. (Entgeltlieb,) Jüdische Sport- und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiTurnbewcgunö Die Krise der jüdischen Sport verbände. Mit dem Jüdischen Sport geht es in ganz Europa zurück. Zahlreiche Jüdische Sportvereine ba-ben ihren ße» trieb eingestellt ufld jetzt beginnen die zwei letztes jüdischen Sportverbönde In der Tschechoslowakei und In Oesterreich zu zerfallen. Am 30. September bätte in Prag die Generalversammlung des Jüdischen Spörtverbandes der Tschechoslowakei stattfinden .seilen. t>er Obmann des Verbandes zog es vor, Oberhaupt nicht zu erscheinen und •zaibtreloh« Voreinsvertretcr blieben ebenfalls fern. Mit Ausnahme des S. G. Hagibor verlangten die anderen jüdischen Klubs die A u f I ö s u n % (!) des S p o r t v e r b a n d e s. Aiifangs November findet in Preßburg die neu angesetzte Generalversammlung statt. Hoffentlich gelingt es dort dem S. C. Makkabäa, gemeinsam mit Hagibor (Prag), die Jüdische Sportorganisation Vor dem Zerfali zu retten. In Oesterreich bat der Jüdische Sportverband nach einer längeren, erfolgreichen Tätigkeit plötzlich die Arbelt eingestellt. Seit Monaten werden keine Vorstartdssitzungert mehr abgehalten und auch die sportlichen Konkurrenzen des Jüdischen Spörtverbartdes, wie zürn Beispiel der Fttldes- Cup, sind nicht zu Ende geröhrt worden. tue Krise im Jüdischen Sportverbäfld ist darauf zurückzuführen, daß weder dje jüdische Kultusgemeinde noch die jüdischen Parteiorganisationen für die jüdische Sport- . beweguttg ew>a$ übrig haben. Die Vefbaiidsranktionäre^^ie -bisher auf eigene K o s t e n den Sportverband geführt haben, sind nicht länger imstande, nebst Arbeit auch.Geldopfer zu bringen. Für den 29. Oktober wurde ins Gaf6 Altes Rathaus eine Vorstandssitzung, einberufen, die über das weitere Schicksal des .Yerban.des. eutsc'heiden wird. Ernanuel Fiscus. Der F. G. Hakoah voraussichtlicher Berfostmeister. Die erste Begegnung?" der beiden Rivälejli aüs der ersteh' Liga, Hakoafo und Sinitriering, endete mit einem scihwe.r erkämpf ten; 2 : l,-$ieg <Ws jüdischen Vereines. Es wäre aber ganz verfehlt, wenn stob die Krleauer 'darüber 'hinwegtäuschen würden, daß ihre Mannschaft zusehends schlechter wird. Es ist innen keineswegs geglückt, das Gefüge der Elf zu festigen, was daraus 'hervorgeht, daß der Angriff eiiiigemale Umgestellt wurde, Bezeichnend ist es, daß wieder beide Flügelstürmer die Treffer erzielten. Nebst der Verteidlgnng bot bei den Siegern die Deckung eine gute Leistung. Die; Simmeriinger, die verstärkt durch Pasche (früher Rennweg) antraten, spielten aufopfernd, aber auch nicht immer fair. In der 10. Minute flankt K at z zu Öchweinburger, der scharf aufs Tor gibt, wo der Ball vom Simmeringer-Verteidiger ins Goal abspringt, Eiplge Minuten darauf gleichen die Simmeringer aus 12 Minuten vor Schluß erzielt Katz den siegbringenden Treffer. AUfstelilUjng: Ö p p enh elm; G o ld, Feldmans; Pollak, Stroß, Fried; Katz, Mausne-r, Heß, Neufel'd, Schwei Ii burger. Die Reserven spielten 0 :0 unentschieden. Hakoah führt bei 6 aus^etra-genen Matches mit' 12 Punkten (Tote. 28:3) vor Neubasi (3 Punkte), Bewegung 20 (8 Punkte). Vorwärts Oo (7 Punkte). Kommenden §onntrg tritt Hakoab gegen Vorwärts 06 afl. Die Vorwärts Oör'Mäninischaft Ist tefchnisah gut und spielt ziemlidh scliarf. Der letzte Kampf dieser beiden Vereine Im Pup endete mit eine.pi überiegeren 6' 0 der damals noöh erstklassigen Hakoaih. Die jüdische Mannschaft wird gegen Vorwärts 06 eine bessere Leistung als in de»j letzten. zWei Mätcihes bieten müssen, um umgeschlagen das SpIcWeld eu verlassen. Ple Hakoah-Amateure In Form. Die Amateurmannschaft der Ha>koah befindet sicii in einer a.«sge He lehne tert Verfassung. Vor zwei Wochen gewannen die Blai^Weißen gegen die beste Ama* teuTmännschaft Wlen^ und zwar Admira, 3:0. Vorigen Sonntag siegte Hatfoah gegen die Kaufm. Sekt'on der prickefer 3: 2. Für den jüdischen Verein wären Reiß und Firnbaum erfolgreich. Grünfeld ('früher Hakoah) erzielte beide Treffer für die Unterlegenen. , Die Handballspiele der Hakoah, I« der Meisterschaft der zweiten Klasse erlitt Hakoah 416 zweite Niederlage, und zwar?: 4 gegen W, B. G. Bei den Blau-Weißen versagte die Verteidigung. Beide Tore erzielte Breyer.; ., Aufstellung; S$QbitHzler;: Tabak, Scbeu; Kurz, Jung; Blau, Schläger, Heitier, föreuer. Hübsch, Einen überlegenen 3; 0-Sleg errangen die Damen gegen Oldhäm, Durch diesen Erfolg nimmt Hakoah In der Tabelle mit sieben Punkten den dritten Platz nach Donau (8) und Rapid (8) ein. Die Hakoah-Damen haben gute Aussichten, die Erst'klassigkelt wieder zu erlangen. Fei den Siegern gefielen Bobrlker, Trost, Rosentraic und Ta-bak. Die Tore erzielten Trost, Tabak und Stern. Hedy Bienenfeld (Hakoah) — österreichische Rttckenmeisterln. Das Protestkomitee des V. Oe. S. hat In seiner letzten Sitzung dem von der Hakoah gegen die DIsquaMizlerüng ihres Mitgliedes Hedy Bienen'feld eingebrachten Protest stattgegeben und Fräulein Bienenfeld den Titel einer österreichischen Rückenmeisterin zugesprochen. Bekanntlich war die genannte Schwimmerin in der Rückenmeisterschaft-wegen einer angeblich In Brustlage durchgeführten Wende aJs Erste disqualifiziert worden. Ein gutes Meeting der Hakoah. Auf Ihrer Anlage in der. Krieau führte vergangenen Sonntag die Hakoah das letzte Meeting dieser Saison durch. Es war eine durchaus gelungene Veranstaltung, denn der Versuch, das Programm durch einige in Wien wenig gepflegte Disziplinen, teilweise auch humoristischen Charaikters, zu erweitern, darf als gelungen bezeichnet werden. Das 3000-Meter-Hinderniislauifen fand den größten Beifall und Hier siegte Frank! in einer ausgezeichneten Zelt. Die Ergebnisse waren: Olympische Staffel (800+ 200+200+400 Meter) für Jugend (1910): 1. W. A. C. 4:08, 2. Hakoah B. (Holzer, Fränke-1, Griardo, Zinn) 4:08.6, 3. Hakoah A. Internationale Streckensfcaffel 1500+1000+800+500+ 400+200+100+50 Meter: 1. Hakoah (Frankl, Spielmann. Engel, Dentsoher, Tichler UV, Steiner, Reininger, Ivany) 12:28.6. 2. W. A. G. 12:42.2. Juniorehstaffel 4*100 Meter für Damen: 1. Hakoah (Fischer, Reiß. Weiß, Friedmann) 55.4, 2. Danubia 56.2, 3. VJenna 58. Dreisprung für Junioren: 1. Peterlik (Admira) 12.39, 2; Bezwoda (W. A. C.) 11.36, 3. Deutscher (Hakoah) U.U. . 50 Meter: 1. Jemelka (W. A. C. 6, 2. Agostlni (Innsbrucker Sp. V.) 6,2, 3. Zimmermann (Vienna) 6,4. Staffel 10X100 Meter* 1. W. A. G. 1:54,2. 2. Hakoah 2:00,2, 3. Vienna 2:00,6. , 3000 Meter-Hindernislaufen: 1. Frankl (Hakoah) 10:24,6, 2. Gödl (Rapid), 3. Mischling (Mmira). Die Meisterschaft der jüdischen Amateurvereine. In der dritten Klasse Ost konnte der S. C. Menora«h seine Siegesserie fortsetzen. Der jüdische Verein siegte $eg4n die^ Leppoldstädter Kicker 3:0 und rückte durch diesen Erfolg auf den vierten Platz in der Tabelle vor. Die Tore ■ erzielten A p t e r (Elfmeter), S.c h 1 e i ler und S p i <n d 1 e f. feim-e vorzügliche Leistung boten We 11 zen, D e f r 1 e s und H a 1 p e r n.; > ' AuifStellung: Fried'h,aber;' Apter, Schwamm; Wichs, Weitzeü, Haberfeld; Spindler, Söhleifer, Defries, Hailpern, Tabak. / In der dritten Klasse Süd spielte Makkabi gegen A. B. C. 0 :0 ünentscihieden. Herr FJhrenJeitner, der als Schiedsrichter vollständig versagte, schloß nicht weniger als vier Makkabi-Äpieier, und zwar den Kapitän Wasser- Vogel, Landau, Sohulberg und Günsberg .ungerecht aus. Viel rücksichtsvoller war der S c h i e d s r i ch t e r mit den A. B. C.-Spieiern, die die jüdisebe Mannschaft durch antisemftisphe Zurufe beleidigten. Fünf Minuten vor Schluß mußte die „Schlacht" abgebrochen werden, da ein S p i e 1 e r d e s A. B. C. i n d e n Z usc hau er räum stürzte und einen Makkabi- A n3» ä n g e r i n su 1 ti e r e n w 0111 e. Der jüdjsohe Verein hat an den Wiener FußnaTlverband die Anzeige erstattet: Die Generalversammlung des Sportklub Hagibor. Der aweltkiassige Jüdische Amateurvereiin Hagi'bor hielt vorige Woche eine außerordentliche Generalversiamimlunt ab, die einen starken Besuch aufwies. Da einige Funktionäre ihre Stellen' niederlegten, waren Neuwahlen erforderlich, die folgendes Ergebnis brachten: Präsident: $tern: Vizepräsident: Frankl; Sektionsleiter für Fußball: Ul 1 man n: Schriftführer: Dr. S t r 0 h; Kassier: Hüß; Peiräte: Mofawetz, Feldmann l und JI, Aus den Berichten konnte man entne/hmen, daß der Verein finanziell nicht schlecht gestellt Ist. Durch Spenden un>4 Mitgliedsibeiträige kopnte der ^portibetrieb nicht nur aufrecht erfiäilteh, sondern auch erweitert werden. Dis üttigünsttge Absclmölden der Fußballmanuschaft ist darauf zurütkzuführen, daß meihrere Spieler infolge Verletzungen nicht mitwirken konnten. Zu W^hnachten wird Hagibor zwei Spiele .In Z n a I m austragen. 30 Jahre Berliner Bar Kochba. Der Jüdische Turn- und Sportverein Bar Kocbba In Berlin begeht, wie bereits beriohtet, am 28. Oktober das Fe«t seines 30jäihrigen Bestehens. Um dieses Ereig-nis würdig zu begehen, ist eine Anzahl Veranstaltungen geplant, sowohl gesellschaftlicher wie sportlicher Art, in denen der Aflrouhdspörtvereln einen UeberHick über seine bisherigen Leistungen und Entwicklung bieten wird. Am 21. d. findet die Austragung der Makkabi-Handbali-meisterschaft statt. Am 28. Oktober wird ein offizieller Föstatkt mjt anschließendem Bankett abgehalten. Ein großer Fall ist für den 3, November In den Gesamträumen der Philharmonie vorgesehen. . Am .1. November wird ein HaMen-Turnsmortfest veranstaltet. Außerdem] gelangen Boxkämpfe und leichtathletische Wettkämpfe zur Austragung. Der Amateur-Cup. Kommenden Sonntag beginnt der Amateur-Cup, an dem sämtliche Jüdischen Vereine teilnehmen. In der ersten Runde spielen M a k k a b j gegen Josefstadt und M e n 0 r a h gegen Germania V, In beiden Kämpfen haben die Vertreter der jüdischen Farben gute SJegesaussicbten,

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