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Die neue Welt · 1928-09-28 · Heft 54 (28.9.1928) · page 4

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Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 54 (28.9.1928)
Date
1928-09-28
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 DIE NEUE WELT Nr. 54 Brief aus Palästina. Vor der 5. Alijah. Von Dr. Fritz Löwens'eift, Jerusalem. Es war für viele eine große Üebctraschung, als auf der Berliner Sitzung des Aktionskomitees nicht nur die Palästinenser* sondern auch - die, Exekutive -den Wiederbeginn der Einwanderung nach Palästina für möglich erklärten. Gewiß gab es zwischen den Vertretern der Ar beiterasörnft und der Palästinaexekutive Meinungsverschiedenheiten darüber, in welchem Umfange Zertifikate angefordert werden sollen. Wesentlicher aber scheint uns doch die Tatsache, daß die Palästinaexekutive — und zwar, die jetzige, vorsichtige und auf Konsolidierung bedachte — auf Grund eigener sorgfältiger Untersuchung des Arbeitsmarktes zu dem Ergebnis gekommen ist, daß die im Lande vorhandenen Arbeitskräfte für das neue .Wirtschaftsjahr nicht ausreichten. Man braucht sich wohl nicht eines übertriebenen Optimismus zu Zeihen, .wenn man in dieser Tatsache die B e e n d i g u n g d c r K r i s e und den Wiederbeginn' des- Aufbauwerkes 'erblickt/ Wenn ein kleines Land, wie Palästina im März 1927 über 8000 Arbeitslose hatte und im September 1928 bereits in der Lageist, diese Arbeitslosen soweit der Land-- Wirtschaft eingegliedert zu haben, daß es aus rein wirtschaftlichen Gründen erforderlich ist, neue Arbeitskräfte in; das Land zu rufen, so ist dies ein gutes Zeichen für die Kraft des Landes. Das gilt noch mehr, wenn man dabei berücksichtigt, daß der weitaus größte Teil dieser- Arbeitslosen nicht etwa durch. Mittel aus dem Ausland beschäftigt worden ist. Die Mittel des Kcren Hajessod haben, soweit sie nicht für den unproduktiven Zweck der Ar-,, beitslosenunlcrstützung verwendet werden mußten, nur einen begrenzten Anteil a n d e r L ö s ti n g .des Ar. beitslosenproblcms gehabt, indem in einer Reihe .von Sied: hingen Häuser und Ställe, sowie. Bewässerungsanlagen gebaut wurden. Im übrigen war es wirklich die palästinensische Wirtschaft, die Kraft genug bewies, um mit einem ssolchen Problem fertig werden zu können. Die .öffentlichen Arbeiten der Regierung werden ja, was vielleicht' nicht überflüssig zu erwähnen, ist,, aus den- M i t t.e 1 n des .p a 1 ä s t.i n.e n s i s c h e n S t.e u e r z alr . lersr durchgeführt und nicht etwa durch irgend welche von, London kommende Unterstützung, und .von diesen Geldern, die zum weitaus größeren Teil der jüdische Jischuw auf-. bringt, während sie zum weitaus größeren Teil für arabische Zwecke ausgegeben wurden, wurde diesmal wenigstens eine begrenzte Sumnie zur'Beschäftigung jüdischer Arbeitsloser ausgegeben. Auch die öffentlichen Arbeiten Tel-Awiws sind ja mit jüdisch-palästinensischen Mitteln . durchgeführt. - worden. Arn. 'wesentlichsten für': did*-Ä"t kunft erscheint uns jedoch dje Tatsache, daß das pnlästi-': nensische Wirtschaftsleben selbst Tausende von Arbeitern neu aufnehmen konnte, zu produktivem Zweck also-;, und ohne die Investierung größerer Kapitalien aus dem>'Aus"* larid. Die Pflanzungskolonien und-die Industrie waren es, die den größten Teil der Arbeitslosen absorbiert haben. So stehen wir am Ende der Epoche der 4. Alijah,- die etwa 1924 einsetzte. Wir sind heute imstande, objektiv« und einigermaßen abschließend über sie. zu urteilen und von ihr .zu lernen. Wir haben heute die Zeit längst hinter uns gelassen, wo man in schrankenloser, Begeisterung davon sprach, daß jetzt jüdisches privates Kapital und jüdische private Initiative in kurzer Zeit eine jVlassenein Wanderung ermöglichen" und das Ziel des Zionismus verwirklichen werden. Aber wir sind auch ebenso fern von jeher s ch ran k e nlosen Verurteilung dei Männer der 4. Alijah, die dort nur üble Spekulation am Werke , sah. Die Wirklichkeit ist, daß mit den Männern der 4. Alijah viele brauchbare und viele unbrauchbare Kräfte in das Land gekommen sind. Menschen mit ausreichendem Kapital ah Schulen unterrichtet werden, am allerwenigsten in Palästina". Einfach lächerlich, B desavouieren zu wollen. Khiile- Geist. . In C hatte der Rabbiner,'wahrend Wir über die Ge schichte der Gemeinde und ihren gegenwärtigen Zustand sprachen, in einer Kaschruth-Angelegenheit zu entscheiden, und es dauerte sehr lange, bis er seine Entscheidung füllte.' Ichbat um Belehrung,;welche Besonderheit-seirt Gutachten' in diesem Falle besonders erschwert, habe. Er blickte mjch mit überlegenem, mitleidigem Lächeln, anund meinte:,, „Kann man die Elektrizität in einer. Minute erklären?" -rr; Man kann es, wenn man guten Willens ist. Solche Abfertigung, satirisch-bissig, ' spitzig-witzig, ist Weniger fromm als hochmütig. Geste des Kehilla-Gewaltigen. Kehilla-Qeist. In Bne Berak, Nachlath jaakob, Awodath Israel siedeln gesetzestreue Juden, welche Ihre religiöse Inbrunst auf die ' palästinensische Scholle hinzog. Nicht ein Jota', ihrer religiösen Ueberzeugungen und Uebungen haben sie preisgegeben. Sie erwecken die Erde; die Muskeln straffen' , sich, das Auge wird frei. Und die kehre blüht; Aber', in den Jcsdiiwahs von A, B, C müssen die Bachurim körperlich verkommen und bleiben abgeschlossen, bis'die „ ganze jüdische Welt draußen, die bewegte, von Geburtswehen einer neuen Zeit erbebende, für sie gestorben ist-%/ Nie dürfen sie an sich erfahren, was Rabbi Benjamin vom Jabloner berichtet: „Der Rabbi von Jablona gehörte zu den Suchenden. Er öffnete die Augen Weit und sah, daß man nicht wie bisher leben könne. Aus Erez Israel leuchtete das Licht des Aufbaues..." — Aber bevor der Zetemer; ausstieg, verwies er auf die Schar der Schüler, die ihn am» Bahnhof erwarteten: „Auf diese kann; ich mich verlassen.» Die halten auch in meiner Abwesenheit Zelem rein vom Zionismus.'.' Und daß Zelem „rein" bleibt, ist entscheidend. Die Welt ist nirgends, außer, diesen Mauern. OTEL CONTINENTAL WIEN, II., PBATERS1 RASSE 7 (neben Schwedenbrücke 200 7.fmmc, modernst Hnoerfchtet Erstklassige Küche Maßige Preise u n d mit den e r f p r de Hieben m e n s c h 1 i c h e « und wirtschaftlichen Qualitäten h a b e n s i c h d dreh gesetzt und dem Laude Nutzen gebracht, andere, deren Kapitalien . entweder nicht ausreichten, oder die sich den Bedingungen Palästinas nicht anzupassen vermochten, könnten sich nicht behaupten!. Vergleicht märt die Lage Erez Israels im Jahre 1024 mitder heutigen, so springt der Unterschied ins Auge: Die-Zahl deY jüdischen Bewohner des Landes hat siel wesentlich vergrößert, trotz der Auswanderung, die ja nur einen Teil der- Neueiiiwahderung wieder entführte, die Möglichkeit eificr industriellen Entwicklung des Landes ist bewiesen) die Aussichten der Pflanzungen, vor allen Dingen von. Gitrusfrüchten, Werden erst jetzt in vollenr Umfange erkannt. Vor vier Jahren wäre es ebenso wenig vorzustellen gewesen, daß es 5000 jüdische Industriearbeiter in Palästina gibt, wie daß das Eindringen der jüdischen Arbeit in die Pflanzungskolonien in,dem Umfange möglich sein würde, .in dem ,es möglich, geworden ist. Hat also die 4.! Alijah unzweifelhafte große. Lcis'ungcn, in Palästina aufzuweisen, so sind doch die Schattenseiten ebenso wenig zu' verkennen. Der Rückschlag, der letzten beiden Jahre wäre zu vermeiden gewesen,, wenn nicht Menschen, .mit ungenügenden Mitlein in das Land, gekommen wären,'und weniti nicht ein beträchtlicher Teil der Neueinwänderer ohne Kennt'iiis der palästinensischen Vcrhälttrsse Unternehmungen begonnen' hätte, die den Landesverhältnissen eben nicht angepaßt waren.^ ' 1 Wenn heute zum ersteh Mal: seit beinahe drei ijjaliren 'die Exekutive wieder Zertifikate, fordert,' so geschieht es; 'um für. di(i sich immer mehr' ausdehnende jüdische Pfianziirigszohc 'die erforderlichen Arbeitskräfte zu-beschaffen. Die großen' Perspektiven', clie insbesondere H af e ri b a u i n H a i f a, H af e ji'a-us b-css ei n n g i n von'Zdhlralhelzuitigi h, Badezimmer und ••^yS^^^^A0.1.8^--,-. prompt durclU, Tel.:, U-10-2-5Q,; U-10-2.-51, U-16-2-5 IS Zahlungsorleichlerunsera I! >.J äff a, .Tote M e e'r - K o n'z ess i ön und 'Rujcttberg-; werk hoch eröffnen, sind noch hiebt in Betracht gezogen Jimd ^wgrden""sich' '-rijoch' im Laüfe des Jahres auswirken" und ■weitere' große 'Eiri\v,anü'erufig;, ctf oräer'H'ch' machen. Ein. •weiterer Faktor ist wohl in der Tatsache zu. sehen," daß' [bei erträglichem Verlauf der* Keren Hajessod-Arbeit "die [Konsolidierung.-unserer bestehenden Siedlungen im Laufe Idieses Jahres so weit gefördert werden kann, daß Neuikojpnisation wenigstens im folgenden Jahre wieder möglich (werden wird. Damit eröffnen sich die! Perspektive!! für 'einen neuen Einwanderungsstrom für dic_5. Alijah,..die uns. wieder ein erhebliches Stück weiterführen soll. .; Bei dieser 5. Alijah werden wir hoffentlich nicht : vergessen'," was uns die vierte zu lehren hat. Dazugehörtin [erster ' Reihe die Erkenntnis,'daß Palästinanur solche Einwanderer brauchen kaiiii, die gewillt sind, sich der werdenden " nationalen Heimstätte einzufücfCMi undin ihrauf- - bauende Arbeit zu leisten, nicht aber Menschen,- di e jwäbhen, in Palästina leicht Geld v e r d i e nen ■ztu k'ö' nn e n'. Wir müssen' ferner verstehen,' daß wir -in ßäirz-anderer Weise als bisher'verpflichtet sind, den Ein"-' Wanderer,- und den, der' es werden Will, zu berate ni u n d z w u-nt e r s t ü t z e n. Es ist richtig, daß vielfach r-Iti 4:eii »vergangenen Jahren iiv vPalästinn Unternehmungen Wn-Menschen ins Leben gerufen wurden,-die ess nicht für ^nötig gehalten hatten, sich vorher mit der' Zionistischen •Organisation zu beraten--und' nachher klagten, wenn ihr;Unteniehmeu "Schiffbruch gelitten hat (zum Beispiel „Manor"). Trotzdfenv waren wir «sicherlich bisher nicht a u f;,d e t. H ö h e einer gut orieijtierenden und;umfassenden;Info|-ftiationstätigkeit, und in dieser Richtung werden unfse<*e : Palä&tina-Aemter und unsere i zentralen Institutionen äuszuba\ieu sein. Kolonisation ist ein Wagnis, und selbst \dy£ beste Organisation .der Welt wird es nicht verhindern •kOnneu^ dan Menschen dabei scheiteni. Aber wir müssen . ,'allestun, um die Zahl derjenigen gering zu. halten, die als -, Opfer am'Wege bleiben. , .;-> '\ pi|Hlljl|llilll|{N!IIIJI!lllll!!l|llllllillllllilllltilliPlilll!illl|i(ll f Sensation 1 " Sensatipn! | 1- •. :; Einzig in ihrer Alt Isl die ( , ""; .|. E. LORENZ, V»., KARL S.CHWEIQHQFERQ. 4 I Siehe Notixl Telephon ß.38.6-70 Mehr Freiwillige! Gegen das Ueberhandnehmen der zionistischen Berufsarbeit. In der palästinensischen Arbeiterzeitung „Dawar** wird aus Anlaß der Besprechung der Auslandspropaganda der zionistischen Arbeiterparteien ein Problem berührt, das, auch vom allgemeinen zionistischen Standpunkte aus besehen, sehr wichtig und sehr aktuell ist. Das Problem des auffälligen Ucberhandnchmens der bezahlten Arbeit. Der Verfasser warnt vor der Fortsetzung einer Praxis, welche schließlich dazu führt, daß ein verhältnismäßig übergroßer Teil der beim jüdischen Volke gesammelten Gelder nicht dem eigentlichen Zwecke zugeführt werden kann, sondern in Personalspesen aufgeht. Er schlägt vor: „Man muß es den Genossen zur Pflicht machen, sich am Orte ihrer Tätigkeit als Lehrer, Arbeiter, Buchhalter eine Stellung zu suchen und die Arbeit f ür die Organisation in d e r f r e i e n Z e i t zu leisten. Damit wird man auch ein Beispiel geben, wie man mit öffentlichen Geldern umzugehen und wie man Aufgaben f ü r d a s V o I k zu erfüllen habe." ■ Diese Stimme ist, umso beachtenswerter, als die zionisti- ' sehen Arbeiterparteien naturgemäß sehr beamtenfreundlich; sind' und speziell in diesen Kreisen bisher wenig Neigung; bestand, an dem System der propagandistischen. Berufsarbeit Kritik zu üben. Der Umstand, daß die großen so- , zialistischen Organisationen zum überwiegenden Teile tatsächlich mit bezahlten Kräften arbeiten, hat eben zu dem ': falschen Schlüsse geführt, daß dieses System auch im Zionismus am richtigen Platze sei. Die zionistische Bewegung im allgemeinen und die zionistische Arbeiterbewegung ' im besonderen haben aber ganz andere Ziele und andere Möglichkeiten. Was dort richtig sein mag, ist hier falsch. ■ Und die Ausführungen im „Dawar" zeigen eben, daß»; unter dem Drucke nicht länger wegzuleugnender Ucbcl" : stände die Ueberzeugung von der Notwendigkeit der. freiwilligen Arbeit im Zionismus stärker geworden ist,'als die tief eingerissene .Neigung, alles und jedes' durch bezahlte ] Organe besorgen zu lassen. Ein Staat mit Steuerhoheit, eine Zwangsorganisation mit dem Rechte auf gewaltsame Eintreibung von Geldmitteln und Leistungen, kann oder muß ausschließlich mit einer besoldeten Bürokratie arbeiten. Amerikanische ■Milliardäre, welche etliche Millionen für wohltätige Institutionen auf den Tisch werflen und dann unbehelligt bleichen wollen, können alles andere einem Beamtenapparat überlassen.' Die zionistische Organisation, welche 'lediglich a'ttf demfreien .Willen der Zugehörigen aufgebaut undd: durchaus atif freiwillige Opfer und Leistungen angewiesen ist, kann ein solches System nicht ertragen. Eine jausgewählte kldttiV'- 'S'dhar''Vön ' 'Beamten, welche technische-und administrative Aufgaben zu erledigen haben, kann die zionistische Organisation sicherlich nicht entbehren. [Wenn es aber auch im Zionismus dahin kommt, daß jede [ Aktion mit der Einsetzung eines Sekretärs beginnt und mit der Einrichtung eines Büros endet, dann muß die Bewegung daran erlahmen'. Die zionistisene Bewegung kann eine solche Prasis auf die Dauer nicht durchhalten, nicht materiell, aber noch weniger i d e e U Die , erziehliche Wirkung ist direkt vernichtend. Wenn, dej Wert bürokratischer zionistischer Arbeit immer höher gehoben wird — in manchen zionistischen Kreisen geht man heute schon so weit, andere als bezahlte Arbeit als unmöglich zu bezeichnen —, dann [ kommt das zionistische Individuum schließlich v on jeder z i o n i s t i s c h e n; A r b e i t, das heißt vom lebenden Zionismus weg. Dann kommt der Zionist dahin, so zu denken: Wenn für Propaganda,- Kampf und Werbearbeit Beamte da sein müssen und da sind, wozu braucht man eigentlich mich? Wozu soll ich ein Quantum, kostbarer Kraft :und kostbarer Zeit meinem privaten Berufe und meinen persönlichen Neigungen entziehen, wenn es nicht zweckmäßig und nicht notwendig ist? Mir bleibt höchstens die Pflicht, Geld zu geben! Er gibt Geld und geht w e g. Da er von lebender zionistischer Arbeit losgelöst ist, erlahmt sein Interesse an dem Fortgang und der Entwicklung dieser Arbeit und schließlich hört er auf, Zionist zu sein. Die ungeheuren Lücken, welche heute in den zionistischen Reihen klaffen, sind zu einem großen Teile auf das System der Bürokratisierung der zionistischen Arbeit zurückzuführen. Und keiner Bürokratie, mag sie aus noch so tüchtigen Menschen zusammengesetzt sein, wird es gelingen, diese Lücken aufzufüllen. Die Bürokratie kann nur Hilfsdienste verrichten, sie kann nicht erziehen, sie kann nicht leiten, sie kann nicht Leben schaffen. Allein gelassen; läuft sie leer und zerreibt sich selbst. Wenn es in'der zionistischen Arbeit besser werden soll, dann muß vor allem das Prinzip der freiwilligen Arbeit wieder hochgehoben und zu Ehren gebracht werden. Besonders vorder zionistischen Jugend. Ein Zionismus, der vom Juden nur Geld verlarigt, keine Opfer au Zeit, Kraft, und gedanklicher Arbeit, ist wohl ein billiger Zionismus. Er verlangt nicht viel. Dafür bietet er aber auch nichts. Dr. Mordechai Kaplan Vorsitzender des Adininistrativ-Koiuitees der amerikanischen Zionistischen Organisation. Aus New York meldet die J. T. A.: Rabbiner Dr. Mordechai M.! Kaplan Wurde einstimmig zum Vorsitzenden des Admimstrativ-Komitees der Zionistischen Organisation von Amerika gewählt. Dr. Kaplan, der 47 Jahre alt. ist, war während der letzten Differenzen zwischen der Lipsky-' und der Oppositionsgruppe einer der Führer des sogenannten Friedenskomitee«,

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