Mannheim
Compact Memory

Die neue Welt · 1928-08-10 · Heft 47 (10.8.1928) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die neue Welt
Volume
2 (1928)
Issue
Heft 47 (10.8.1928)
Date
1928-08-10
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2711613-2711630-2711662--0628-2713784
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr. 47 DIE NEUE WELT Seite 9 Max Streng gestorben* Im Alter von 53 Jahren hat der jüdische Schauspieler und Leiter des „Jüdischen Künstlerkabaretts" in der Praterstraße, Max Streng, sein Leben beschlossen. Wenn man es heute überblickt, erkennt man es als ein Stück Riesenarbeit, die im Dienste des jiddischen Theaters gestanden ist. Max Streng war nioht nur ein talentierter Schauspieler, ein tüchtiger Theaterleiter, er War es auch, der eine lange Reihe von Talenten ausbildete und ihnen den weiteren Aufstieg bahnte. . Im kleinen „Kttnstlerkabarett" hat er das Publikum .auf gute Art unterhalten. Seine Komik war eine .naturnahe,, unkomplizierte. Viele jüdische Figuren sind durch ihn einprägsam gestaltet worden. Mit ihm ist ein echtes Stück jüdischen Theaterlebens, in Wien und im Ghetto überhaupt, daibingegangen. Die Beisetzung des Verblichenen fand Sonntag den 5. d. statt. Vor der überaus großen TTauefversarwnlung sprafch Rabbiner Dr. Mehre r. Die kantorälen Funktionen hatte Oberkantor Josef Grob übernommen. Im Namen des Wiener jüdischen Schauspielerverlbandes sprach A. Weißmann Worte des Abschieds. Eine große Anzahl von Vereinen, sämtliche jüdischen Schauspieler, die Vertreter der „Freien Jüdischen Volksbühne" (Geschäftsführer und Sekretär A. We-instock) und zahlreiche Freunde des Verstorbenen hatten-' sich eingefunden.Unter den Trauergästen bemerkte man auch den rumänischen Konsul Mai*"" Rad o}, der dem Verblicheneri, einem ' rumänischen Staatsbürger, die letzte Ehre erwies. M,ax Streng hinterläßt eine 2pjä<hrlge Tochter.- Seine EMern leben gegenwärtig in Polen. Der erste Preis der Kunstausstellung wird dein Sohne Josef Israels* verliehen. Der erste Preis der in Verbindung mit den Olympischen Spielen in Amsterdam stattfindenden Großen Kunstausstellung, eine goldene Medaille, wurde dem jüdischen Maler I s a a k I s r a e 1 s für sein Gemälde ' „Der rote Reiter" verliehen. Isaak Israels ist ejh Sohn des verstorbenen 'berühmten nolländisch-jüdischen Malers Josef Israels. . Jubiläum des jiddische« Dichters David Pinski. Es sind jetzt 35 Jahre her, seitdem David Pinski als Dichter in die jiddische Literatur eingetreten ist. Jm Jahre 1893 ' veröffentlichte: Pinski in der damaligen jiddischen „Ar- ' beiterzeitung" in New York eine Erzählung: „Im. Jrre'hhaus", seine erste Arbeit. Von seinen Werken smd das > Arbeiterdrama „Eisik Scheitel", die Komödien ^Familie. Zwi" und-_wDer Schatz" und schließlich' die dramatische" Vision „Der ewige Jude", ein Glanzstück der „HabimäK populär geworden. sagte: „fch bin glücklich, euch helfen zu können" Schatzmeister des Komitees ist Herr Robinton, der als erster erklärte:: „Unter allen Umständen müssen wir helfenf" Ebenso verdienstvoll wirken Rabbi Lißmann und der Präsident der Vereinigung der rumänischen ju den, Rechtsanwalt Leo .-W.oH-s.ohn mit, den jüdischen Invaliden zu helfen. Eine Million Dollar für die Kriegsinvaliden. Eine Hilfsaktion des Weltverbandes In Amerika. Aus New York wird uns berichtet: Seif einiger Zeit weilt hier eine Abordnung des. Wcltverbandes der jüdi* sehen Kriegsbeschädigten, Invaliden, Witwen und Waisen unter Führung des Präsidenten des Wiener. Verbandes der jüdischen Kriegsinvaliden,. Prof. Lazar- Diese Abordnung hat die Aufgabe, einen größeren Fonds für die Zwecke des Weltverbandes aufzubringen. Prof. Lazar hat. sich hi6r durch sein mutvoljes Eintreten, für die Interessen seiner Schützlinge — der Wiener Verband zählt einige tausend Mitglieder — den Dank und dje Anerkennung, weiter jüdischer Kreise erworben. Nun hofft Prof. Lazar,' die jüdische .Invalidenhilfe weiter ausbauen zu Können, wenn es ihm im.Verein mit den anderen Delegierten des, Weltverbandes gelingt,, das für diese Zwecke erforderliche Kapital in Amerika, aufzutreiben. Amerika, insbesondere New .York, beherbergt viele bewußte Juden, die in. den Kriegs- und Nachkriegsjahreiii; beträchtliche Opfer für den. Wiederaufbau der Existenzen im Krieg verarmter und verunglückter Brüder. brachten. Aber auch der gute Wille der Opferwilligen hat Grenzen. Darum ist es ein hohes Verdienst jener Männer, die sich in den Dienst der neuen jüdischen Kriegsopferhilfsaktion stellten, vor allemdes comander in chief .aller jüdischen, Veteranenvereine in Amerika und Präsident .of. jewish Council of. greater Newyprk, Colonel M« n d e ls.o h, n, eines ausgezeichneten Juden und. Menschen. Selbst Schwerinvalider, ist er bestrebt, überall, wo jüdische Interessen in Frage kommen,, zu helfen- .Nie ist ein .Bittender ohne Hilfe von ihm gegangen. Dann ist einer der werktätigsten Helfer Herr Julius Berg, Abgeordneter des Staates New York, der Vorsitzende des Hilfskomitees. Dieser prächtige Mensch, der den Weltkrieg in der amerikanischen Armee in Frankreich mitgemacht hat und bei Arras schwer verwundet wurde, ein Mann .voller Energie und. ein ausgezeichneter Jude, ist trotz seiner jungen Jahre. einer der populärsten Münner New Yorks. Einer der hervor? ragendsten und gesuchtesten Rechtsanwälte, bekleidet er seit Jahren das Amt eines Abgeordneten. und als tüchtiger Organisator hat er es übernommen, im Verein mit den anderen Komiteemitgliedern. und . den Delegierten eine Million Dollar für die Zwecke des Wertverbandes der Jüdischen Kriegsinvaliden aufzubringen. Eine interessante Figur im Komitee ist auch der Universitätsprofessor Wohl, der den Ausspruch getan hat: „Wenn die Juden uns kein Geld geben, werden wir e» bei den Christen holen!" Prof. Wohl ist Vorsitzeuder der nichtjüdischen Gruppe im Komitee. Ein ebenso warmfühlender Mensch, Ifofeerstätefl&fejiar Willi« peqket an den Wintert und deckt euren Kohienbedarf schön jetzt bei der beÄtfenommlcrten Firma .Julius Haber, Wien, II., Taborstrafle 9. (Siehe auch Inserat Seite 12.) Auf der Flucht vor dem Bolschewismus. Elfte tragische Geschieht« ans dem Jahre 1919, Eibe a'b0nteiierMche^ Cifisferji6Hte, voll der anregendsten Verwicklungen, die des tragischen, .ja Würgen Hintergrundes nicht entbehrt, wurde .dieser Tagfe* vor einem londoner Gerichtshof :entroHt. Zwei. H*n<Her, Chaim ftafraport Und, A4am Stein, klagten die englische Regierung auf Rückzahlung des englischen Gegenwertes von drei Millionen Rubel, die sie, beziehungsweise ihre Rechts- Vorgänger, dem britischen Komitee geliehen hatten. Es tyar im jähre 1919. Aus ganz Rußland flüchteten Engländer nach Moskau, wo der englische Geistliche Frank W. N.orth ein Hilfskomitee organisiert hatte; er war von dör englischen Regierung voll autorisiert und nahm auch Geld für die Zwecke seiner Hilfsaktion auf. Alles in Moskau drängte sich, ihm Geld für diese Zwecke zur Verfügung zu stellen; denn dieses Geld (auch Wertpapiere und Juwelen) war dadurch dem Zugriff der Bolschewiken, entzogen, und die Rückzahlung, die auf den Empfangsbestätigungen mjt London als Erfüllungsort' und zum besten Tageskurs versprochen würde, .galt als sicher. Unter denen, die dem Reverend North' zu diesen Bedingungen Geld liehen, befanden sich KauilWte,. die während des Krieges aus Warschau nach Moskau geflüchtet waren, nämlich Adam Stein und Chaim, David und Leib R a p a p o r t (Großvater, Sohn und Enkel), die zusammen ein Geschäft betrieben. Allmählich begannen sie sich "aber auch im Besitz der Empfangsbestätigungen, obwcrtil diese sorgfältig versteckt waren, nicht sjeher zu ffihlen. Adam Stein-übergab die Empfangsbestätigungen -seinen beiden T öc h t e r n, um sie nach England zu bringen; undmit ihnen reiste David Rapapört mit den EmpfangsbestäUgtMJ« gen se|her Familie. Die drei Flüchtlinge'kamen bis an die Grenze Polens, wo. sie ohne Zweifel ermordet Wurden, obwohl ein strikter tödesbeweis nicht erbracht werden kann, Aucjijälß Brt^ffcngsbestä'tlgungen sind nictot vorhanden. Die KJäg^f konnten mir Zeugen führen, die von der .Transaktion t$£d.$tor GersMic-heh'-North,'der übrigens auch schon tot ist, wußten. Der Zjeuge. Jakqb Aronstein, gegenwärtig Kaufmann in Berlin, sagte aus, er habe unter eigener Lebensgefahr den Mittelsmann zwischen David Rapapört und Mf, North gespiplt. Die englische Regierung bestritt Hiebt dfe tatsächlichen Angaben der Xlafec, verlangte aber die V p, r 1 e gu n g der Em Pia ngsbestätigungen. Schließlich kam ein Ausgleich zustande, nach dem Ädafn Stein einige 10.000 Schilling und die Familie Räpaport ungefähr 56.000 SehÜMng erhielt. Zur Geschichte der Cltasaren. Von Prozessor S, Dubnow. In dprn' vor kurzem erschienenen •' Sammelwerk zu Ehren des Warschauer . . Gelehrten Professor Dr. S. A. Posnahsky findet sich auch ein größerer Boitrag'dBs jüdischen Historikers S. Dubnow lilber die in den letzten Jahren entdeckten Dcfku- niente zur Gescliidite der Chasaren, dem wir die. folgenden, wichtigeren Daten ent? nehmen: Die Frage, Ob die Chasaren im achten öder, wie manche Gelehrte annehmen, schon im' siebenten Jahrhundert .als ganze Gerneinschaft zum Judentum ijberge* treten sind, ist auch heute noch nicht ganz klargestellt. Sicher ist bloß, daß über die ganze seltsame Uebertrittsgeschichte bis vor verhältnismäßig kurzer Zeit;k e i n e r I e 1 sichere Daten bekannt'waren, und das Judentum hätte von dieser romantischen Geschichte vielleicht niemals recht Kenntnis erhalten, hätte nicht der große hebräische Dichter Juda IMB VFREIMiaTE VEflSICHERUNQS- AKTIEN8E8EU9CHAFT III WIE« , Feuer-, Einbruch»» Transportversicherungen »Her Art, Hagel- und Tl«rversicherung, Kauttons-VerimtreuMngsveraicherung, Masenlnettbruchverah ciiefttog, ünfali- und mnpflicbtvereichentttg tu vorteilhaftesten Bedingungen Direkt! pn: WIE«, IX* K0LIH8A3SE NtfMMEB aenerfhepr^entine: WIM, I. 00MINIKAHER8ASTEI * H a 1 e v y sein berühmtes „Buch des Chasaren" geschrieben, in welchem der Dichter in der Form eines Zwiegespräches zwischen dem König der Chasaren und einem jüdischen Gelehrten seine eigenen philosophischen Gedanken niedergelegt hatte. Die Quellen seiner Kenntnisse über die Chasaren hat' Juda Halevy nicht angegeben. Erst im 16. Jahrhundert hat der bekannte Sammler und Reisende Jizchak Ekrlcsch auf einer Reise zwischen Aegypten und' Konstantinopel die Korrespondenz zwischen dem jüdischen Minister am Hofe des Kallfs von Cordova Chasdai Ibm Schaprut (im 10. Jahrhundert) und Josef, dem König der Chasaren, entdeckt. Zum ersten Male ist dieser Brief im . Jahre 1577 in, Konstantinopel gedruckt worden und seither wurde er immer als Vorwort zu Juda Halevys „Buch des Chasaren" gedruckt. Das war bis zum Jahre 1912 das einzige hebräische Dokument zur- Geschichte der Chasaren. Im Jahre 1912 veröffentlichte der Inzwischen verstorbene Rektor des. New Yorker Rabbinerseminars Salomon Schächter einen In der Genlsah von Kairo zusammen mit vielen anderen wertvollen Bilchefn gefundenen, in wunderschöner hebräischer Handschrift geschriebenen Brief eines zum Judentum übergetretenen Chasaren, der zur sellben Zeit wie König JoSef gelebt hat. Nach dem Inhalt dieses Briefes zu schließen, war der Briefschreiber. offenbar ein höherer Beamter des Königs Josef; er weilte zur Zeit, da er den Brief schrieb, in Konstantinopel. Doch konnte weder über seine Person noch über den Adressaten etwas festgestellt wenden, da der Briet, ein Fragment war, dessen Anfau« 'und Ende fehlte. Aus Andeutungen in dejn vorhandenen Teile des Briefes schloß Schächter damals, daß der Adressat kein anderer sein konnte als der obenerwähnte jüdische Minister Chasdai Ibm S c h a p r u t. Im übrigen hat der Inhalt die meisten Angaben jenes Briefes des chäsarischen Königs Josef an Chasdai Ibm Schaprut bestätigt. ' . Der von Schächter veröffentlichte Brief brachte'nun neues Licht in die; romantische Geschichteder Chasa r e.n . und läßt sie uns viel natürlicher erscheinen. Aus diesem, Briete .seht, hervor, daß die Chasaren nicht deshalb zum Judentum übergetreten sind, weil,' wie König Josef in seinem."zitierten Brief behauptet, ihm ein Engel im Traume erschienenwäre, der ihn aufforderte* 7mtt seinem ganzen Königreich den ewigen Glauben des Judentums anzunehmen; der Uebertritt geschah vielmehr ans ganz natürlichen GrihJden>f.Die Lebensweise und die hohen geistigen; Qualitäten der zahlreiichen Juden, welche vor den Verfolgungen in den Nachbarländern zu den Chas.aren geflüchtet waren, übten einen so mächtigen Einfluß auf den König der Chasaren .und sein Volk, daß sie diese Jüdischen Flüchtlinge als die Sendboten Gottes ansahen.' Hiemit hatte tedoch das, .wichtigste Dokument zur Geschiöhte der Chasaren, .das, wiederholt zitierte Schreiben des' Königs Josef a*i Chasdai Boro Schapru t, noch immer luicht die dokumentarische Bestätigung seiner Echtheit erfahren. Erst im Jabre. 1934 veröffentlichte der junse jüdische Gelehrte Sl«icha Jose-f in Jerusalem das Fragment rfnes entdeckten halachischen Werkes des großen talmudgelehrten Rab'bi J ehüda AI Bar celoni aus dem'11. Jahrhundert, in welchem sowohl der Inhalt des strittigen Briefes des KönUgs Josef, als auch des von Salomon 3chächter veröffentlichten Brie-ffragmentes augefüihrt wird. Dieses Dokiiment ist zeitlich das älteste und den von den Historikern als wahr angenommenen Ereignissen im Reiche der Chasaren am nächstliegenden. Es ist daher für "die Geschichte der Chasaren und fliren Ueibertritt zuni Judentum von außerordentlicher Bedeutung. Jüdisdie 5 p o ri~ und lliillllllllllllilllliiil!H!]|llTlJirjrÄl>eX^^Ö«nÖ Die Juden auf der Olympiade. Amsterdam, 5. Au«ust. (J. T. A.) NÄchdew am Donnerstag Miß Rosenfe'ld (iKanada) im Endlauf zum 8(W-Meter-Laufen für Frauen hinter Frau Radfcke- Batsöhauer (Peu,tschland) m 2:16,8 (neuer VVertrekord), Hltoml (Japan) 3 Meter zurück und Gentzel (Schwedan) 5 Meter zurück, nach wechselvollem Verlauf und schärfstem Kampf keinen Platz belegen 'konnte, gelang es am Samstag Fräulein Fritei Löw.y (Oesterreich) im 400-<Meter-Damen- Frelstil-Schwimmen, und zwar 4m dritten Vorlau«, sich nur Watet Mc. K4m (ü. S. A.) in 6:10 und Miller (Neuseeland) ajs Dritte zu placieren, so daß sie auch, für die Entscheidung nicht mehr in Frtge kam. Sehr gut dagegen schnitt Mfß R o s e n f e l d (Kanada) in der 4 mal 100-Meter- Staffe4 für Frauen ab. Im ersten Vorlauf siegte Kanada 496 (Weltrekord) vor Holland, 7 Meter zurück, und Frankreich, 3 Meter zurück. Im Endlauf siegte gleichfalls Kanada in 40,4 vor Amerika, 2 Meter zurück, Deutschland 3 Meter zurück, Frankreich, Holland und Italien. Die Hakoah-Greneralversammlung/ «Vai 10. Septemfeer. Bei d«r Hakoah herrscht vollständige Kopflosigkeit. Alte Tage werden, andere Beschlüsse gefaßt, und es ist noch gar nicht sicher, ob die Hakoah am der Meisterschaft der zweiten Professional-Liga teilnehmen wird. Auch in dieser Hinsicht gibt es bei der Hakoaib zwei Strömungen. Die Sektionen wollen eine eigene Amateur mannst feaft im Rahmen des alten Sportklubs Hakoah spielen tasten, während die Initiatoren des F. C. Hakoab diese Absicht bekämpfen. Bleibt der S. C Hakoah doch bei seinem Standpunkt, so wird der F. C. Hata* ate bisiwfi^m VtMMbMVO0MI )0Mltt

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.