Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 2 (1928)
- Issue
- Heft 46 (3.8.1928)
- Date
- 1928-08-03
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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;" Nr. 46 ME NEUE WELT Seite. 9 sandte ihm Zedern und seltene Hölzer aus dem Libanon und Salomon zahlte ihm dafür 20.000 Maß Getreide und 20 Fässer reinen Oels im Jahre. Dreißigtauserid Juden wurden alljährlich ausgehaben und in drei Gruppen m je zehntausend Mann nach dem Libanon gesandt, um dort Bäume zu fällen und diie Steinquadern für den Bau vorzaibereiten. Hiram sandte ihm Steinhauer und Maurer; die Unterhaltung dieser Armee von Arbeitern verschlang selbstverständlich unermeßliche Summen, die er aber mit Leichtigkeit aulbrachte, ebenso, wie die riesigen Mengen von Lebensrnitteln. Als dann die Bauten fertiggestellt waren und die Schätze anderweitig verwendet werden konnten, kaufte Salomon große Mengen von Pfenden, Heß aus Aegypten 1400 Schlachtwagen kommen und hielt ständig ein berittenes Heer von 12.000 Mann. Sein Reich war groß — schon David dehnte die Grenzen des jiidi* sehen Reiches bis zum Biiphrat aus, und machte die Weinen Staaten zu seinen Vasallen. Wenn er der Gründer dieses hebräischen Reiches w«r, so war Salomon, sein Sohn, dessen Organisator. Hat die amerikanische Expedition in Mirpan wirklich eine der Schatzkammern Salomons refunden, dann hat sie damit vielleicht das interessanteste Material Jen6r Periode aufgefunden. So fand Dr. Bade einen alten semitischen Tempel, unter dessen Ruinen sich offenbar die Uefoerreste eines noch älteren Tempels befinden. Als die letzten. Erdschichten fortgeschafft worden -waren, versammelten sich die Arbeiter der Expedition, Juden, > Christen und Mohammedaner, zu einer gemeinsamen ' Andacht an der Stelle, wo 20 Jährhunderte lang kein Gottesdienst mehr abgehalten wurde, auf derselben Stelle, wo einst Jeremiah' stand und die Juden ermutigte, durch eine Rede anfeuerte, die im 42, Kapitel' seiner Schriften wiedergegeben ist. Doch war sein Aufruf vergebens — die Führer des Volkes beschlossen, nach Aegypten zu gehen und die Glanzzeit des Jttdenvolkes war zu Ende. Wenn in den Ruinen dieses alten Tempels Inschriften oder gar üoiku tri e.n t e aufgefunden werden sollten, so dürften sie von. unschätzbarem Wert sein für. die' Erforschung der Geschichte jener Zeit,, über die wir nur aus der Bibel, etwas wissen, die. uns. .von den ver- »w'eifciten Anstrengungen berichtet, 'die. Je.remiafh machte, um. den jüdischen, Staat wieder. aufzubauen, bis 50. Jahre später die Gefangenen untere Zerubabels, Führuns aus Babylon zurückkehrten. Die Tatsache, daß der große Prophet in Mizpah lebte, ist dazu geeignet, die Forscher zu ermittigen.. Es Ist sehr wahrscheinlich, daß man in Mizpah;noch wertvolle Funde machen wird, denn es steht außer.- Zweifel,.daß während, der J^lt#gruÄ£.-der- Heiligen Stadt durch die. Babylonicr die 'Hohenpriester die Möglichkeit gefunden .haben, die wertvollsten Schätze, durch die unterirdischen Gänge aus der Stadt zu schaffen und nach dem,befestigten Mizpah zu bringen. Dann wird die Bibelforschung um neues wertvolles Material bereichert werden. Die Negersynagoge in New York. Der letzte Negerkongreß in New York hat die Aufmerksamkeit auf die in New York 'bestehende Syn atf o.g e der schwarzen Juden gelenkt. In New York lebt eine ansehnliche Zahl jüdischer Neger,: die: in dieser Synagoge vereinigt sind. Ihr Rabbiner,. Jesaija A. Ford, der gegenwärtig an der Spitze der den Namen „Beth Bertei Abraham" (iHaus der Söhne Abrahams) führenden Synagoge steht, wurde von dem Mitarbeiter .des „Morning Journal" aufgesucht und über die Gemeinde der schwarzen Juden ausgefragt. Rabbi Jesaja Ford erzählte:. Ich bin in Westindien geboren, mein Vater Thomas und meine Mutter Elisabeth waren beide Juden. Mein Vater trat dann zum Christentum über, kehrte jedoch vor nicht langer Zeit infolge meines Einflusses zum Judentum zurück. Meine Mutter blieb eine gute Jüdin unid erzog mich auch in jüdischem Geiste. Sie bestellte für mich einen Juden aus Aegypten, der mich im hebräischen Schrifttum unterrichtete. Im Jahre 1910 kam ich nach Amerika und da ich als Komponist und Musiker unter den Negern einen guten Namen habe, wurde ich von der Universal' Negro Iprovement Association zum Musikdirektor bestellt, Ich nahm die Gelegenheit wahr und gründete Bibelkurse für Neger und hielt Vorträge über die Ethik des Judentums. Diese meine Kurse und Vorträge hatten großen Erfolg, bis" ein christlich er Missionar es durchsetzte, daß ich an der w.e i t er en Abh a 11 u ng so 1 ch er Vorträge gehindert wurde. Die Aufgabe unserer Synagogengemeinde ist, die Lehre des traditionellen Judentums zu verbreiten und im Gejstc des jüdischen Glaubens und der Tradition zu winken. Sehr interessant ist, was Ratbbi Ford .über die in Afrika zerstreut. lebenden schwarzen Juden erzählt. Er ist, fest überzeugt, daß es in Afrika viele tausende Neger gibt, die eigentlich Juden.sind, ohne daß sie es selbst wüßten. In .Wes ti nd ien und in. bestimmten Gegenden von Afrika gibt es viele tausend Juden, die ihre Söhne am achten Tag nach der Geburt beschneiden lassen und ihnen ein Zeichen auf die Stirn einbrennen. Seiner Meinung nach ist dieses Stirnzeichen ein Hinweis auf die Tefilin. Sobald der Bnaibe zwölf Jahre alt geworden ist, erklären imu' die Eltern die Bedeutung des Stirnzeichens. Von da a>b be.» rühtt der Junge Mann immer früh morgens das Zeichen mit der Hand tmd küßt die Finger, die das Zeichen berührt haben. Tefilin in Form von Gebetriemen sind dort unbekannt. Es geschieht nun oft, daß junge Knaben noch vor ihrem zwölften Lebenslahr das Elternhaus verlassen oder verwaist werden und in ferne Gegenden abwändern. Diese werden datin über Judentum und jüdische Gebräuche in Unwissenheit gehalten und erfahren oft niemals, daß sie jüdischer Abstammung sind. Rabbi Ford erzählte aus seiner eigenen Erfahrung mehrere Fälle von solchen Abwanderungen, so. auch von Negern, die nach New Yonk kamen und erst durch Rabbi Ford darüber belehrt wurden, daß sie eigentlich Juden seien. Wiedersehen in Indien. Als Gegenstück zu dem in der letzten Nummer unseres Blattes veröffentlichten' Aufsatz „Zwischen Boston Und Lomsa" schreibt uns ein Leser unseres Blattes: Itf Kalkutta in Indien wohnt die Tochter des Bialy9toker jüdischeu Apothekers Wilbu-schcwitsch, die an einen dortigen jüdischen Arzt verheiratet ist. Vor nicht langer Zeit,fuhr die junge Arztensgättin von Kalkutta nach Bombay, Vön wo sie ihre Reise nach Paris fortsetzen Wollte. Am Bahnhof von Bombay bestieg sie eine Droschke, um in die SUdt zu fahren. Auf deY Fahrt fiel es ihr auf, daß der Dröschkenkutscher sieh immerfort nach ihr umdrehte und sie so sonderbar betrachtete." Anfangs" fand sie dies seltsam und fühlte sich recht ungemütlich, bis der Kutscher plötzlich ■ sich mit einem energischen Ruck nach seinem Fahrgast umsah und ihn in Jiddisch ansprach. Gehört es schon nicht zu den Alltäglichkeiten, aus dem Mund eines Droschkenkutschers in Indien ein echt jiddisches Wort zu vernehmen, so wirkte es auf die junge Frau verblüffend, als der Wagenführer sie . fragte: Sie sind eine Biaiystokerin? — Ja, eine Biaiystokerin. Etwa die Tochter des Apothekers Wilbuschewitsch? —' Richtig. Aber wer sind Sie? Ich, Madame, bin gleichfalls ein Bialystoker. Ein heimischer Kutscher. . .Und nun entwickelte sich zwischen den beiden Landsleuten, dem Fuhrmann aus Bialystok und der Apothekerstochter, die ein seltsamer Zufall auf der gleichen Droschke am Bahnhof von Bombay, zusammenführte, ein reger Austausch :vöi. Reminiszenzen aus der alten Heimat. Und der jüdische Fiaker von Bombay erzählte, wie er in den Weltkrieg mußte.und.wie ihn dann, die verschiedenen Wechselfällc des mörderischen Krieges bis nach Bombay verschlugen, wö er dann, wie er sagte, hängen blieb, sich nach schwerer Arbeit ein Zeugel erwirtschaftete und nunmehr in Bombay seinen alten Beruf eines „Droschkarz" fortsetzt und em bescheidenes, aber immerhin zufriedenes; Leben führt. Und als nun beide, der Kutscher und sein Gast, noch am selben Tag Briefe in die Heimat sandten, erzählten - sie von der sonderbaren Begegnung am Bahnhof von Bombay und schlössen-die Grüße des anderen an die Heimat bei. * Ein Kongreß jüdischer Artisten in Warschau Vor einigen Tagen fand in Warschau der zehnte Kongreß der jüdischen Artisten in Polen statt, zu welchem 47 Delegierte aus allen Teilen Polens erschienen waren. Nach Wahl des Präsidiums wurden die Begrüßungsreden des Vertreters des polnischen Bildungsministeriums des polnischen Artistenvereines, in dessen Namen der bekannte Artist und Regisseur Jan Pawiowsky den jüdischer* Artistenverband aufforderte, Hand in Hand mit dem polnischen ArtistenVerbänd daran zu arbeiten, um Kunst und Kultur in die weitesten Kreise der: Bevölkerung von Polen hineinzutragen. Der Delegierte des jüdischen Literaten- und Journalistenverbandes von Polen, K a r 1 i n s k y, wies irt seiner Rede auf die gemeinsamen Ziele hin, die den jüdischen Artisten mit dem jüdischen Literaten verbinden- Nach einer Anzahl anderer Begrüßungsreden wurde die schriftliche Begrüßung des Internationalen A r t isten verbandest n Wien verlesen, der sich entschuldigt, daß .er mit Rücksicht auf. die Theaterferien keinen Delegierten nach Warschau entsenden konnte. Am Nachmittag fuhr der gesamte Kongreß auf den Friedhof, um auf das Grab der berühmten jüdischen Schauspielerin Esther Rahel K a m i n s k a einen Kranz , niederzulegen. Hier hielt der auch außerhalb Polens bekannte» Artist Saslafsky eine Gedenkrede, in welcher er an die Zeit erinnerte, da er zusammen mit seiner großen Lehrerin Rahel Kaminska für das jüdische Theater gehungert und gelitten hat. Hierauf fand die feierliche Enthüllung des Grabdenkmals für den Veteranen der jüdischen Bühne, Hirsch Amassic, welches der jüdische Artistenverband errichten Heß, statt* In den meritorisqhen Verhandlungen des Kongresses kam der einhellige Wunsch zum Ausdruck, nunmehr, nachdem der erste Teil des Programmes, der gewerkschaftliche; Ausbau des jüdischen Artistenberufes, so ziemlich vollzögen ist, an die Erfüllung der kulturellen Aufgaben zu schreiten. Es wurden Beschlüsse in diesem Sinne gefaßt. . Der Rabbi als Naturforscher, Im polnischen Stadtchen Jariczow lebt schön seit vielen Jahren als Oberrabbiner der Gemeinde, Rabbi Wolf Gerstl. Er steht im Rufe eines großen Talmudgelehrten und Naturwissenschaftlers, von dem behauptet wird, daß er schon wiederholt naturwissenschaftliche Probleme gelöst habe, denen gegenüber die hervorragendsten Gelehrten ratlos gestanden hätten. Wie erinnerlich, hat vor kurzem ein sogenannter Aschenregen, der über eine Artzahj gaJiziscfcer Städte hinzog, unter der Bevölkerung! Ersto Spczial* tf^^^^M^^^^fl 'YS^K^sl^b^^ wetkiiätiefttr ikGSSCI Ufld | ISCfl6 Salongarniluren und Elitzelmöbelstücke ADLER, VII, Apollog, 18 k.,.«^« ia große Panik hervorgerufen. Man sprach bereits vom nahen Ende der Welt mit Wolkenbruch und Erderschütterungen. Aus diesem Anlaß suchte ein Mitarbeiter des Lemberger „Morgen" den greisen Rabbi auf«, Als der Journalist das Studierzimmer des Rabbi trat, fand er diesen gerade dabei, wie er sich eingehend mit der Untersuchung einer Aschenprobe beschäftigte. Der Rabbi gab schließlich folgende Erklärung: „Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder handelt es sich um die Asche eines Meteors, der, mit rasender Geschwindigkeit niederging und als er m die? Luftregion kam,, infolge der Reibung zu Asche zermalt wurde. Oder die Asche stammt von einem Vulkan» der" irgendwo vor kurzem zum Ausbruch kam. Der Vulkan speit Erde und Asche in großer Menge in die Luft, dies dann auf einem anderen, oft sehr entfernten Gebiet tat Erde fällt. Die Wissenschaft kennt sogar den Fall, daß die Asche erst zwei Jahre nach dem Vulkanausbruchi niederfiel." Die einige Tage später bekannt gemachte Airsicht des Lemberger Meteorologischen Instituts über den Aschenregen deckte sich vollkommen mit der Erklärung des Rabbi. ' Tel-Amw, das Zentrum des hebräischen Verlagswesens. Bericht der Verlagsgesellschaft „Dvirw. Palästina, wird allmählich das Zentrum des hebräischen Büchermarktes. An erster Stelle steht Te-ltAw.i w, das eine Anzahl von Verlagen beherbergt und mit der Zeit das jüdische Leipzig werden wird. Der größte Verlag ist der „Dvir"., Er beschäftigt in Palästina 9 große Druckereien und. besitzt Filialen in .allen größeren jüdischen Zentren der Welt. Im.„Dvir" ist ein ansehnliches Kapital investiert, so daß man ihn mit Recht ein gut fundiertes und solides Unternehmen nennen kann. Ständige Leiter des Verlages sind Ch. N. Biafik und J. Ch. Ravnitzky. Der „Bvir" hat es sich zur Aufgabe gestellt, was vom jüdischen Genius im Laufe. der Jahrhunderte geschaffen wurde, herauszugeben. Es. ^werden selbstverständlich nur solche Werke herausgegeben, deren literarischer und wissenschaftlicher Wert auch eine Wirkung auf die. Gegenwart verspricht. Alle 'alten Kulturschätze unseres Volkes werden gesammelt. Alle älteren Werke werden mit entsprechenden Einleitungen "und Kommentaren versehen. So wird z. B.. der ' .yDyir" 30 ,Bände .alter Jüdischer Dientet'des spanischen .'Mittelalters, wie Scbelomo HanagkijVScfiiiomo ben Gabirol, Mosche Ibn Esra, Abraham Tbn Esra, Jehuda Halevy u. a., herausgeben, ferner 60 Bände moderner Dichter, und zwar Schalom Alejchem, J. L..Perez, J. D.Berkowitsch, Schalom Asch, Schimonowits, Schalom Benzion, J. L. Gordori, Agnon, 'M. Buber und die zwei letzten Bände BiaJik. Viel größer und eindrucksvoller ist die Abteilung für jüdische Wissenschaft. Es. sind im Erscheinen begriffen: 10 Bände der Geschichte des jüdischen Volkes von Bubnow, 10 Bände S. Bacher und 10 Bände S. Kraus, Talmudwerke, 6 Bände Schriften von Jakob Reif mann, 4 Bände Lachower, Geschichte der neueren hebräischen Literatur, 3 Bande Midr'asch Refua Schebatalmud von Mosche Perlmann, 4 Bände1 A. D. Rosenthäl, Material zu den ukrainischen Pogromen, 3 Bände Rabbi A'ssäfs, Meko'roth Letholdoth Hachinrich Beiisrael, 8 Bände Dühaburgs Tholdöth Jisrael Begulah, einige Bände von Prof. Josef Klausner, einige" Bände von Rabbi Meir Isch-Schalom; ein umfangreiches englisch-hebräisches Wörterbuch, illustriert, redigiert von Jehuda Kaufmann u: a." Insgesamt' machen die wissenschaftlichen- Publikationen des „Dvir" vorauf % 80 Bände aus. ' Die anderen Verläge in Tel-Awiw werden demnächst über ihre Tätigkeit Bericht erstatten. Das Moskauer jiddische Kammertheater in Wien. Wie wir erfahren, wird das C a r 11 h e a t e r in Wien unter Leitung des neuen Direktors Dr. Berisch am 25. August mit ejneni Gastspiel, des Moskauer jiddischen Kammertheaters eröffnet. Dieses Gastspiel ist von Haus aus auf zehn Tage berechnet, dürfte aber auf eine weitere Woche verlängert werden. Zur Aufführung gelangen die. auf der europäischen Tournee gespielten Stücke, wie „100.000"; „Reise Benjamins HL", „Die Zauberin", wahrscheinlich auch J, L. Perez* „Eine Nacht auf dem alten Markte * Auf Grund ihres Gastspiels in Paris erscheint im Verlag „Triangle", Paris, eine Monographie, die Beiträge der bedeutendsten franzosischen Theaterkritiker enthalten wird. Jüdische Kunst in Paris. Diejüdisch-französische Zeitschrift „Menorah" hat in Paris eine Ausstellung jüdischer Kunst veranstaltet. Mit Bildern und Plastiken sind Künstler vertreten, welcheaus Palästina, Litauen,, Polen, Rumänien u. a„, stammen und ihren ständigen Wohnsitz in Paris haben, Monographie; Ober Marc Chagall. In Paris ist soeben eine Monographie über den jüdischen Maler und Graphiker Marc Chagall aus der Feder des bekannten Kunstkritikers Andre" Salmoh erschienen. Ein jüdischer Wunderknabe. In New York hat ein jüdischer wunderknabe, der Geiger Julius S e i d m a n n, ein Knabe von zehn Jahrein, mit einem Konzert >n der Carnegie- Hai! sensatiooeUen Erfojg etzieit